DE3720932C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/10—Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
- B23K9/1006—Power supply
- B23K9/1012—Power supply characterised by parts of the process
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
Description
Die Mehrzahl aller Untertage-Betriebspunkte mit Ausnahme
von Werkstätten und wenn vorhanden Fahrdrahtstrecken,
verfügen über keine direkte Möglichkeit, ein
leistungsfähiges auf dem Markt befindliches
Lichtbogenschweißgerät zu betreiben. Bei allen diesen
Fällen müssen bei Erfordernis umfangreiche Vorarbeiten,
wie Errichtung von Schalterabgängen und Kabelverlegungen,
die bis zu mehreren hundert Metern betragen können, kosten-
und zeitaufwendig vorgenommen werden. Viele Betriebspunkte,
wie z. B. Hauptstrecken mit nur
Mittelspannungs-Kabelführung, lassen diese Arbeiten ohne
Betriebsmittelkosten von mindestens 200 000,-- DM nicht
zu. Hier ist nur Demontage/Transport/Austausch der zu
schweißenden Betriebsmittel möglich. Schweißarbeiten in
Schächten und Blindschächten sind noch problematischer.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei geringstem Aufwand
Stromversorgungen für Lichtbogen-Schweißeinrichtungen an
allen Stellen unter Tage zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
als Stromquelle die auf einem besonderen Rahmen befestigte
Akkumulatoren-Einheit einer Unter-Tage-Lokomotive verwendet
wird, die mit Steckvorrichtungen und mit einem, insbesondere
regelbaren Widerstand verbunden ist und so als Gesamteinheit
mit allen Untertage-Transportmitteln, wie Grubenbahn,
Einschienenhängebahn und Fördergestell unter Einhaltung der
Vorschriften der Bergverordnung einfach zum jeweiligen
Einsatzort transportierbar ist.
Hierdurch werden Lichtbogen-Schweißarbeiten an praktisch
allen Betriebspunkten des Grubengebäudes ohne vorherigen
Arbeits- und Kostenaufwand ermöglicht. Es ist eine
bestmögliche Gleichstrom-Schweißspannung gewährleistet,
da durch den Akkumulatorenbatteriebetrieb keinerlei
Welligkeit vorliegt und somit optimale Schweißverhältnisse
gegeben sind. Ohne zusätzliche Kosten können unter Tage
vorhandene Lokomotivbatterien verwendet werden. Das
Schweißgerät kann genau wie alle bisherigen Geräte (z. B.
Umformer) als ein nicht-schlagwettergeschütztes
elektrisches Betriebsmittel, welches nach den Regeln der
Technik gebaut wurde, in dem Schweißbereich verwendet
werden, für welches keine zusätzlichen Genehmigungen
notwendig sind.
Da die Spannungsquelle (Akkumulatorenbatterie) auf dem
Transportweg zur Schweißstelle den Bestimmungen der BVOE
unterliegt, kommt hierfür bewußt eine schlagwettergeschützt
zugelassene Lokomotivbatterie zur Anwendung, wodurch
ebenfalls zusätzliche Genehmigungsverfahren entfallen. Die
gemäß § 61 (1) BVOE für elektrische Schweißgeräte
geforderte maximale Leerlauf-Gleichspannung in Höhe von
65 Volt wird gewährleistet, indem die in zwei Gruppen im
Batteriebehälter eingebauten Batteriezellen im
Steckvorrichtungs-Unterteil parallel geschaltet werden.
Aus der DE 26 50 522 A1 und DE 31 00 710 A1 ist es an sich
bekannt, Akkumulatoren als Stromquelle für
Lichtbogen-Schweißeinrichtungen zu verwenden. Hier werden
aber keine Kfz-Batterien benutzt, die unter Tage nicht
zugelassen sind und in ihrer Stromstärke größeren
Schweißarbeiten nicht genügen. Aber auch wenn sie
zugelassen wären und ihre Stärke ausreichen würde, würde
eine neue Akkumulatorenart einen zusätzlichen Arbeits-,
Kosten- und Sicherheitsaufwand bedeuten.
In Konstruktion und Handhabung ist es besonders einfach und
kostensparend, da Akkumulatoren-Einheit sowie
Steckvorrichtungs-Ober- und Unterteil mit denen der auf den
Bergwerken vorhandenen Grubenlokomotiven identisch sind.
Bei vorgenommenen Schweißversuchen mit verschiedenartigen
Elektroden wurde festgestellt, daß bedingt durch die reine
Gleichspannung gegenüber einem herkömmlichen
Schweißgenerator ein geringerer Schweißstrom erforderlich
ist und sauberste Schweißnähte möglich sind.
Ein Akkumulatorenwechsel kann in kürzester Zeit erfolgen.
Sollte die Batterie auf dem Transportwege von dem Rahmen und
somit aus der Steckvorrichtung gehoben werden, ergeben sich
durch eine zwangsläufige Batterieabschaltung in dem
angebauten Steckvorrichtungsoberteil keinerlei freiliegende
spannungsführende Teile.
Ein unberechtigtes Einschalten der Schweißeinrichtung (auf
dem Transportwege verboten) wird durch einen im
Steckvorrichtungs-Unterteil befindlichen Schalter, dessen
Betätigungshebel abschließbar gesichert ist, verhindert.
An leicht zugänglicher Stelle der Schweißeinrichtung wird
zusätzlich ein Not-Aus-Schalter installiert, welcher über
eine Unterspannungsspule den Hauptschalter im
Steckvorrichtungs-Unterteil zur sofortigen Abschaltung
bringt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der
Stromversorgung und
Fig. 2 ein Schaltbild der Stromversorgung.
Auf einem Rahmen 1 ist eine Akkumulatoren-Einheit 2
befestigt, wie sie standardmäßig für Unter-Tage-Lokomotiven
verwendet wird. An ihrer Stirnseite weist sie deshalb auch
ein entsprechendes Steckvorrichtungs-Oberteil 3 und ein
Steckvorrichtungs-Unterteil 4 auf.
Der Rahmen mit Akkumulatoren-Einheit 2 ist mit allen
Untertage-Transportmitteln, wie Grubenbahn,
Einschienenhängebahn und Fördergestell unter Einhaltung
der Vorschriften der Bergverordnungen einfach zum
jeweiligen Einsatzort transportierbar.
Die Akkumulatoren-Einheit 2 besteht aus mehreren aufladbaren
aneinander geschalteten Batteriezellen, die über das
Steckvorrichtungs-Oberteil 3 mit dem Steckvorrichtungs-
Unterteil 4 verbunden sind, das einen Schutzschalter 6 mit
einstellbarem Überstromrelais und Unterspannungsauslöser
aufweist, der zusätzlich über einen Notausschalter 5
betätigbar ist. An dem Schutzschalter 6 sind die
Schweißkabel-Steckverbindungen 7 angeschlossen, wobei
zwischen einer Steckverbindung und dem Schutzschalter 6 ein
regelbarer Widerstand geschaltet ist, der je nach Art der
Schweißelektrode den erforderlichen Schweißstrom in seiner
Höhe begrenzt.
Die gesamte Vorrichtung ist als Einheit transportfähig kann
an derselben Stelle aufgeladen werden, an der auch die
üblichen Akkumulatoren-Einheiten der Gruben-Lokomotiven
aufgeladen werden.
Um die Akkumulatoren-Einheit wirtschaftlich in bezug auf
Überlastung und Lebensdauer zu schützen, werden der maximale
Entladestrom in dem Leistungsschalter des
Steckvorrichtungs-Unterteiles fest eingestellt und die
entnommenen Amperestunden auf dem an der Batterie
vorhandenen Entladeanzeiger ständig gut sichtbar angezeigt.
Claims (3)
1. Stromversorgung für eine Lichtbogen-Schweißeinrichtung
unter Tage,
dadurch gekennzeichnet, daß als
Stromquelle die auf einem besonderen Rahmen (1)
befestigte Akkumulatoren-Einheit (2) einer Unter-Tage-
Lokomotive verwendet wird, die mit
Steckvorrichtungen (3, 4, 7) und mit einem, insbesondere
regelbaren Widerstand (8) verbunden ist und so als
Gesamtheit mit allen Untertage-Transportmitteln, wie
Grubenbahn, Einschienenhängebahn und Fördergestell
unter Einhaltung der Vorschriften der Bergverordnung
einfach zum jeweiligen Einsatzort transportierbar ist.
2. Stromversorgung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Steckvorrichtungsober- und -unterteil (3, 4) der
Akkumulatoren-Einheit (2) mit Steckvorrichtungen und
Schutzschalter (6) einer Unter-Tage-Lokomotive identisch
ist.
3. Stromversorgung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein
Not-Aus-Schalter befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720932 DE3720932A1 (de) | 1987-06-25 | 1987-06-25 | Stromversorgung fuer eine lichtbogen-schweisseinrichtung unter tage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720932 DE3720932A1 (de) | 1987-06-25 | 1987-06-25 | Stromversorgung fuer eine lichtbogen-schweisseinrichtung unter tage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3720932A1 DE3720932A1 (de) | 1989-01-05 |
| DE3720932C2 true DE3720932C2 (de) | 1990-02-15 |
Family
ID=6330233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873720932 Granted DE3720932A1 (de) | 1987-06-25 | 1987-06-25 | Stromversorgung fuer eine lichtbogen-schweisseinrichtung unter tage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3720932A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2650522A1 (de) * | 1976-11-04 | 1978-05-11 | Wilhelm Merkle | Lichtbogenschweissmaschine |
| DE3100710C2 (de) * | 1981-01-13 | 1984-07-05 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag, 7000 Stuttgart | Kraftfahrzeug, insb. Werkstattwagen |
-
1987
- 1987-06-25 DE DE19873720932 patent/DE3720932A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3720932A1 (de) | 1989-01-05 |
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