DE3721904C2 - Motorsteuerung für eine Nähmaschine - Google Patents
Motorsteuerung für eine NähmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Motorsteuerung für eine Nähmaschine.
Aus der DE 31 45 232 A1 ist eine Motorsteuerung für eine Nähmaschine
mit einem drehzahlgeregelten, kollektorlosen Gleichstrommotor
bekannt. Der Gleichstrommotor weist eine Statorwicklung
und einen Rotor auf. Eine Inverterschaltung zum Erregen der Statorwicklung
ist vorgesehen. Diese wird durch eine Invertersteuerung
zur Aktivierung der Inverterschaltung und Erzeugen eines
Drehfeldes in dem Gleichstrommotor gesteuert. Eine Befehlseinheit
ist zum Ausgeben eines Start- und Stoppbefehlssignales vorgesehen.
Ein Detektor kann die Winkelstellung des Motors und damit
eine vorbestimmte Position der Nadel erkennen und ein entsprechendes
Positionssignal ausgeben. Wenn der Gleichstrommotor
angehalten werden soll, werden mittels einer Mikroprozessorsteuerung
beim Positionieren stufenweise verringerte Drehzahlsollwerte
bis zum Stillstand aufgeschaltet. Schließlich wird für
eine fest vorgegebene Zeitspanne eine Bremsspannung aufgeschaltet,
die den Antrieb endgültig stillsetzt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Anhaltesteuerung der
Nadel einer Nähmaschine zu vereinfachen und die Nähmaschine an
einer vorbestimmten Position zu halten.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Motorsteuerung für eine
Nähmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruches 1.
Es wird noch darauf hingewiesen, daß aus der EP 176 599 A1 eine
Motorsteuerung für eine Nähmaschine bekannt ist, bei der ein
Synchronmotor verwendet wird und ein Inverter zur Steuerung des
Motors der Nähmaschine benutzt wird. An dem Rotor ist ein Permanentmagnet
vorgesehen, der zum Halten des Rotors in einer vorbestimmten
Position dient.
Aus der DE 32 48 983 T1 ist eine Motorsteuerung für eine Nähmaschine
bekannt, bei der die Geschwindigkeit eines zugehörigen
Asynchronmotors durch einen Inverter gesteuert wird. Bei diesem
Inverter wird der Motor durch Nutzbremsung, Gleichstrombremsung
oder Negativphasenbremsung abgebremst. Die Steuerung der Anhalteposition
der Nadel geschieht durch eine mechanisch-elektromagnetische
Bremse, so daß die Nadel in der vorher bestimmten
Position gestoppt wird. Die elektromagnetische Bremse vergrößert
jedoch den Motor und benötigt einen eigenen Treiberkreis.
Schließlich wird darauf hingewiesen, daß die Bildung von Stillstandsmomenten
bei Drehstromasynchronmotoren aus z. B. VDI-Z 123
(1981, Nr. 10, Seiten 419 bis 428) bekannt ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Es folgt eine Erläuterung der Erfindung, um deren Verständnis zu
fördern.
Es wird ein Aktivierungssignal in Übereinstimmung
mit einer im wesentlichen sinusförmigen Pulsweitenmodulation
(PWM) erzeugt. Der angeregte Zustand im Eingabezeitpunkt des Positionssignales
wird aufrechterhalten als Antwort auf das Positionssignal.
Mit anderen Worten, der Zyklus der Statorwicklungsaktivierung
wird fortgesetzt. Der Rechteck-PWM oder Vielfach-PAM
können ebenfalls verwendet werden.
In Anbetracht des oben genannten wird die Inverterschaltung von
der Invertersteuerung entsprechend einer vorbestimmten Reihenfolge
aktiviert, wodurch das veränderliche Drehfeld im Asynchronmotor
erzeugt wird und der Motor synchron oder rutschend damit
gedreht wird. Die Richtung des Drehfeldes wird vom Aktivierungssignal
der Invertersteuerung gesteuert. Die Nadel geht hoch und
runter im Einklang mit der Motordrehrichtung. Nachdem das Stoppsignal,
das die Drehung steuert, und das Positionssignal empfangen
wurden, wird die Stoppsteuerung der Nadel ausgeführt, indem
das Drehfeld gesteuert wird zum Anhalten an einer vorbestimmten
Position. So wird der Asynchronmotor in der vorbestimmten Position
angehalten. Ferner wird die Bremskraft während der Stoppsteuerung
durch die Stärke des Drehfeldes eingestellt.
Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der
Figuren. Von den Figuren zeigt
Fig. 1 ein Diagramm einer allgemeinen Anordnung einer
Ausführungsform,
Fig. 2 ein Zeitablaufdiagramm für ein Aktivierungssignal
mit Sinus-PWM,
Fig. 3 ein Vektordiagramm des Aktivierungssignales,
Fig. 4 ein einen Zusammenhang zwischen einem Drehfeld und
einer Aktivierungsbedingung zeigendes Vektordiagramm,
Fig. 5A u. 5B ein Flußdiagramm der Arbeitsschritte einer MPU,
Fig. 6 eine Daten der Aktivierungssteuerung enthaltende
Tabelle,
Fig. 7 eine Daten zur Frequenzsteuerung enthaltende
Tabelle, und
Fig. 8 ein Zeitablaufdiagramm über das Aktivierungssignal.
Im folgenden wird eine Ausführungsform in Verbindung mit den
Fig. 1 bis 8 beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen vollständigen Aufbau einer Nähmaschine mit
einer Motorsteuerung einer Ausführungsform.
Das Bezugszeichen 1 bezeichnet eine Nähmaschine 1, die mit
einer Hauptwelle 2 darin versehen ist. Die Hauptwelle 2 wird für
die Auf- und Niederbewegung einer Nadelstange 3 eingesetzt, die
mit der Nadel 4 versehen ist. Die Nadel 4 bewegt sich relativ
zu einem Tisch 5 durch die Stichplatte hindurch auf und nieder
im Zusammenspiel mit der Drehung der Hauptwelle 2, so daß ein
Nähgut genäht wird. Die Hauptwelle 2 ist mit einem Stellungssensor
9 zum Erkennen der Nadelposition versehen. Der Stellungssensor
9 weist eine an der Hauptwelle 2 vorgesehene in Sektoren
aufgeteilte Deckplatte 9a, mit einer Kerbe und
einem Photounterbrecher 9b auf. Der Strahl geht durch die Kerbe, so
daß die Drehstellung der Hauptwelle 2 erkannt wird. Der Stellungssensor
9 erkennt durch die Lage der Kerbe, wann die Nadel
4 einen vorbestimmten oberen Punkt (im Verhältnis zum Nähgut)
erreicht hat. Das vom Stellungssensor 9 erkannte Signal wird an
eine Steuereinrichtung 6 ausgegeben.
Die Hauptwelle 2 wird durch
einen Asynchronmotor (ASM) 14 über Riemenscheiben 20 und 22 und
einen Riemen 21 gedreht. Der Asynchronmotor (ASM) 14 enthält einen
Rotor 141 und eine Statorwicklung 142, die mit Energie von der
Inverterschaltung 13 versorgt werden, dessen Transistoren durch einen
Treiberkreis 8 aktiviert werden. Der Treiberkreis 8 ist mit
einer Mikroprozessoreinheit (MPU) 7 verbunden und gibt ein
Steuersignal für jeden Transistor der Inverterschaltung 13
als Antwort auf das Steuersignal von der MPU 7 aus. Die MPU 7 enthält
ein ROM 10, das ein Aktivierungssteuerprogramm und eine
Steuertabelle speichert, und ist mit einer Nähgutsteuerung 12 verbunden,
die ein Befehlssignal unter Berücksichtigung der Drehung des
Asynchronmotors 14 entsprechend der Nähdaten ausgibt. Die Nähsteuerung
12 gibt ein Startbefehlsignal als Reaktion auf ein Niedertreten
eines Pedales 30 und ein Stoppbefehlsignal als Reaktion
auf dessen Loslassen aus.
Die Inverterschaltung 13 enthält einen Glättungskondensator 15,
einen Leistungsumkehrteil 16 und einen 3-Phasen-(Voll-Wellen-)
Gleichrichterkreis 19. Der Leistungsumkehrteil 16 ist so konstruiert,
daß 6 Transistoren in einer 3-Phasen-Brücke miteinander
verbunden sind.
Dies ist die Motorsteuerung für die Nähmaschine,
die automatisch entsprechend den Nähdaten näht. Die Aktivierungssteuerung
erfolgt gemäß der von der MPU 7 ausgegebenen
Sinus-PWM (Pulsbreitenmodulation). Transistoren Q1 bis Q6, die den Leistungsumkehrteil
16 darstellen, sind in 3 Gruppen aufgeteilt (Q1, Q4), (Q2,
Q5) und (Q3, Q6). Die zwei Transistoren einer jeden Gruppe sind
nicht gleichzeitig ein- oder ausgeschaltet, sondern wechseln
sich ab, außer während der Totzeit, in der der Kurz-aus-Zustand
gleichzeitig eintritt, um eine Zerstörung der Elemente durch
Kurzschlüsse während des Ein-Aus-Schaltens zu vermeiden. Die Aktivierungssignale
(T1, T2, T3) für die Transistoren (Q1, Q2, Q3) werden
von der MPU 7 zum Treiberkreis 8 gesandt. Die Aktivierungssignale
(T4, T5, T6) werden von dem Treiberkreis 8 an den Inverterkreis
13 geschickt.
Die im wesentlichen sinusförmige PWM unterteilt eine Periode
einer 3-Phasen-Sinuswelle durch N und moduliert an jedem Teilungspunkt
die Amplitude in eine Pulsweite. Fig. 2 zeigt die Aktivierungssignale
(T1-T6) und die an den Asynchronmotor (ASM) 14 angelegte
Leiterspannung V, wobei jeweils eine 3-Phasen-PWM dargestellt
wird. Fig. 3 zeigt ein Vektordiagramm, in dem die Aktivierungssignale
(T1, T2, T3) eine 3-Phasen-Spannung darstellen, wenn jedes
Signal auf "1" bei einem hohen und auf "0" bei einem niedrigen
Spannungspegel gesetzt ist. Es gibt 8 Zustände der 3-Phasen-
Spannung: V0(0,0,0), V1(1,0,0), V2(1,0,1), V3(0,0,1), V4(0,1,1),
V5(0,1,0), V6(1,1,0) und V7(1,1,1).
Die Spannungszustände V0 und V7 geben den Fall an, in dem dem
Motor keine Energie zugeführt wird. V0 kann alternativ benutzt
werden. Die 3-Phasen-PWM-Signale erhält man durch sequentielles
Ändern dieser Spannungszustände, indem man eine ganze Periode
als Parameter durchgeht. Die in der
durch N geteilten Periode erhaltenen 3-Phasen-PWM-Signale (ab jetzt Aktivierungsperiode
genannt) werden durch V0, die zwei anderen fortlaufenden
Spannungszustände und die dazugehörige fortlaufende
Periode repräsentiert. Nach Antreiben des ASM mit den PWM-Signalen
wird das Drehfeld wie in Fig. 4 gezeigt erzeugt. Nach Beendigung
des jeweiligen Vorgangs einer Aktivierungsperiode ist
das Drehfeld an den N-geteilten Positionen P1-PN auf dem Kreis
positioniert. Der Spannungszustand V0 in jedem Intervall kann
verlängert werden, wodurch die Drehgeschwindigkeit des Motors
und die mittlere Spannung reduziert werden. Somit wird die Geschwindigkeitssteuerung
zum Konstanthalten von V/f ausgeführt.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, ist das Aktivierungssignal so
gespeichert, daß jede Phase des Signales (T1, T2, T3) entsprechend
der durch N geteilten Aktivierungsperiode für die vorherbestimmte
Zeit auf einem hohen Pegel verbleibt. Wenn die maximale Frequenz
60 Hz beträgt, wird eine integrierte Zeit S von jeder Aktivierungsperiode
festgelegt auf 1/60 N sec. Bei jeder Periode, z. B.
bei der Aktivierungsperiode A1, wird die fortlaufende ON-Zustandsperiode
jeder Phase so festgelegt, daß T1<T2<T3 gilt. Wie
aus Fig. 8 ersichtlich, wird das Signal (1,1,0) für t1 sec, das Signal
(1,0,0) für t2 sec und das Signal (0,0,0) für S-(t1+t2) sec, ausgegeben.
Danach wird das Frequenzüberwachungssignal F wie in Fig. 7
gezeigt zusammen mit dem Geschwindigkeitsbefehl eingegeben und
das Signal (0,0,0) kontinuierlich für eine Dauer F sec ausgegeben.
Als nächstes wird der nachfolgende Vorgang zur Aktivierung
in der nächsten Aktivierungsperiode ausgeführt. So wird das
Drehfeld von PN nach P1 verlegt und wird nacheinander von P1 nach
PN verdreht.
Unter Zuhilfenahme von Fig. 5 wird im folgenden
ein Vorgang von Start bis Stopp im Hinblick auf die Nähmaschine
beschrieben.
Als erstes wird ein Startbefehlssignal für den ASM 14 von
der Nähsteuerung 12 bei Schritt 100 eingegeben. Verschiedene
Parameter zur Aktivierung werden in Schritt 102 gesetzt. Insbesondere
wird ein Adreßpointer PWADUS für ein Aktivierungssignal
gleich der Kopfadresse einer Tabelle mit Aktivierungssteuerinformation
gesetzt und ein Adreßpointer ALD zur Frequenzsteuerung
wird gleich einer Steuerinformation in einer Adresse mit einer
Minimalfrequenz gesetzt, und STNUM wird auf "0" gesetzt. Dementsprechend
wird das Aktivierungssignal entsprechend der obigen
Tabelle ausgegeben und der ASM 14 beginnt sich zu drehen. Im
nachfolgenden Schritt 104 wird das Aktivierungssignal ausgegeben
und PWADUS wird auf das zuvor gespeicherte PWADUS plus 3 gesetzt.
Wird das Befehlssignal zum Beschleunigen empfangen, wird der
Adreßpointer ALD zur Frequenzüberwachung auf hohe Frequenz in
den Schritten 108-112 vorgeschoben. Das Aktivierungssignal
(0,0,0) wird während der Aktivierungsperiode entsprechend der
Periode der Steuerdaten so ausgegeben, daß die Frequenz eingestellt
wird. Umgekehrt wird im Falle eines Bremsbefehls der
Adreßpointer ALD auf niedrige Frequenz in den Schritten 108-116
vorgeschoben. Da diese Arbeitsschleifen wiederholt ausgeführt
werden, wird der ASM 14 zum Arbeiten bei einer konstanten oder
veränderlichen Geschwindigkeit gesteuert, nachdem er auf eine
vorbestimmte Geschwindigkeit beschleunigt hat.
Nach Empfang des Stoppbefehlsignales in Schritt 106, wird in Schritt 118 die
Geschwindigkeit des Motors, bis die Geschwindigkeit auf einen
vorbestimmten Wert abfällt, abgebremst. Das Programm
geht weiter auf Schritt 120, in dem bestimmt wird, ob
die Nadel 4 eine vorbestimmte Position über dem Nähgut erreicht
hat oder nicht. Ist ein YES (Ja) bei Schritt 120 erkannt worden,
geht das Programm weiter zu Schritt 122, wo festgelegt wird,
ob eine Anhaltedauer STNUM größer als eine vorbestimmte Dauer
n ist oder nicht. Die Dauer n ist länger als die Dauer F.
Wenn die Entscheidung YES ist, geht das Programm auf Schritt 100
zurück. Ist die Entscheidung NO (Nein), geht das Programm auf Schritt
124, wo PWADUS auf den zuvor gespeicherten Wert von PWADUS weniger
3 gesetzt wird. In Schritt 126 wird das Aktivierungssignal
ausgegeben und PWADUS wird auf den zuvor gespeicherten Wert
PWADUS plus 3 gesetzt. Das in Schritt 126 gesetzte PWADUS gibt
eine Adresse an, in der die nächste Information in der Periode
so gespeichert ist, daß das Drehfeld an PK steht, falls die Aktivierungsperiode
Ak ist, wenn das Positionssignal erzeugt wird.
In Schritt 126 wird der ASM 14 in der Periode Ak angesprochen.
In nachfolgendem Schritt 128 wird das zu den Frequenzsteuerdaten
gehörige Frequenzsignal ausgegeben und das Programm springt auf
Schritt 122. Die Programmschleife von Schritt 122 bis 128 wird
wiederholt ausgeführt. Entsprechend ist die Aktivierungsperiode
bei Ak und das Drehfeld an der Position Pk festgelegt. Die Größe
des Drehfeldes wird verändert in Abhängigkeit von der
fortlaufenden Periode des in Schritt 128 festgelegten Aktivierungssignals
(0,0,0). Das Drehfeld wird somit gesteuert angehalten,
dadurch wird der Rotor des ASM 14 gebremst und die Nadel 4
in der vorbestimmten Position angehalten. Nachdem die vorher
festgelegte Zeit n verstrichen ist, seitdem die Nadel angehalten
wurde, geht das Programm zu Schritt 100 und die nächsten Arbeitsschritte
werden dann ausgeführt.
Der Stoppbefehl kann automatisch von der Nähsteuerung anstatt von
dem Pedal ausgegeben werden.
Claims (7)
1. Motorsteuerung für eine Nähmaschine, mit
- - einem Asynchronmotor (14) mit einer Statorwicklung (142) und einem Rotor (141) zum Bewegen einer Nadel (4) in Auf- und Abwärtsrichtung;
- - einer Inverterschaltung (13) zum Erregen der Statorwicklung (142);
- - einer Invertersteuerung (6) zum Steuern der Aktivierung der Inverterschaltung (13) und Erzeugen eines Drehfeldes in dem Asynchronmotor (14);
- - einer Befehlseinheit (12) zum Ausgeben eines Start- und Stoppbefehlssignales des Asynchronmotors (14) an die Invertersteuerung (6); und
- - einem Detektor (9) zum Erkennen einer vorbestimmten Position der Nadel (4) und zum Ausgeben eines Positionssignales davon an die Invertersteuerung (6),
- wobei die Invertersteuerung (6) aufweist
- - eine Speichereinrichtung (10, 11) zum Speichern eines vorbestimmten Satzes von Aktivierungssteuerdaten, die Spannungsvektoren (V0-V7) relativ zu dem Drehfeld darstellen, und eine Aktivierungszeitdauer, die sich auf die Spannungsvektoren bezieht,
- - eine Aktivierungssteuereinheit (7), die auf das Startbefehlssignal der Befehlseinheit (12) reagiert zum sequentiellen Lesen des Satzes von Aktivierungssteuerdaten aus der Speichereinheit (10, 11) in einem Abstand einer ersten vorbestimmten Zeitdauer (F) und zum Drehen des Drehfeldes in dem Asynchronmotor (14) als Reaktion auf den aus der Speichereinrichtung (10, 11) ausgelesenen Satz von Aktivierungssteuerdaten zum Auf- und Abbewegen der Nadel (4); und
- - eine Stoppsteuereinheit (8) zum Aufrechterhalten der Richtung des Drehfeldes während einer zweiten vorbestimmten Zeitdauer (n) als Reaktion auf die Aktivierungssteuerdaten, die dem Positionssignal entsprechen, das nach Abgabe des Stoppbefehlssignales von der Befehlseinheit (8) empfangen wird.
2. Motorsteuerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite vorbestimmte Zeitdauer (n) länger als die erste vorbestimmte
Zeitdauer (F) ist.
3. Motorsteuerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Invertersteuerung (6) einen Verzögerungsteil aufweist,
der auf das Stoppbefehlssignal der Befehlseinheit (12) zur
Verzögerung der Rotorgeschwindigkeit antwortet, und
daß die Stoppsteuereinheit (8) nach dem Verzögern durch das
Verzögerungsteil wirksam wird.
4. Motorsteuerung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Verzögerungsteil die erste vorbestimmte Zeitdauer (F) zum
Verlangsamen der Rotorgeschwindigkeit vergrößert.
5. Motorsteuerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Start- und das Stoppbefehlssignal einen Beschleunigungsbefehl
und einen Verzögerungsbefehl enthalten und die Aktivierungssteuereinheit
(7) die erste vorbestimmte Zeitdauer (F)
als Reaktion auf den Beschleunigungsbefehl verkleinert und die erste
vorbestimmte Zeitdauer (F) als Reaktion auf den
Verzögerungsbefehl vergrößert.
6. Motorsteuerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Befehlseinheit (12) einen Beschleunigungs- und einen
Verzögerungsbefehl einschließende Nähdaten speichert und diese
Befehle in Übereinstimmung mit dem Nähfortgang ausgibt.
7. Motorsteuerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Aktivierungssignal in Übereinstimmung mit einer grundlegenden,
im wesentlichen sinusförmigen Pulsweitenmodulation (PWM)
erzeugt wird.
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