DE372197C - Vorrichtung zum Bedrucken von Schecks o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Bedrucken von Schecks o. dgl.

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DE372197C
DE372197C DES57265D DES0057265D DE372197C DE 372197 C DE372197 C DE 372197C DE S57265 D DES57265 D DE S57265D DE S0057265 D DES0057265 D DE S0057265D DE 372197 C DE372197 C DE 372197C
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DE
Germany
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check
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pressure roller
printed
roller
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DES57265D
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SAFE GUARD CHECK WRITER COMPAN
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SAFE GUARD CHECK WRITER COMPAN
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/005Cheque stamping machines

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bedrucken von Schecks o. dgl. Die bisher bekannten Vorrichtungen zum Bedrucken von Schecks u. dgl. mit den Wertangaben oder sonstigen gegen Fälschung zu sichernden Angaben, sind so eingerichtet, daß (lie Worte oder Zeichen hintereinander in fortlaufenden, parallel zur Längsrichtung des Schecks liegenden Zeilen gedruckt werden. Da die einzelnen Worte oder Zeichen durchweg verschiedene Länge haben, muß der Vorschub des Formulars jeweilig dem eben gedruckten Wort oder Zeichen angepaßt werden. Bei hohen Beträgen nehmen die Zeilen einen erheblichen Platz in Anspruch.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Drucktypen auf der Drucktrommel derart schräg angeordnet sind oder die Drucktrommel derart schräg gelagert ist, daß die Abdrücke auf den Scheck schräg zur Schreiblinienrichtung zu stehen kommen. Dies hat den Vorteil, daß in einer Zeile verhältnismäßig hohe Beträge auf das Formular gedruckt werden können, da die einzelnen schrägen Aufdrucke übereinandergreifen. Ferner können größere und infolgedessen leichter lesbare Typen verwendet werden. Da der Abstand der einzelnen schrägen Aufdrucke voneinander in der Schreiblinienrichtung stets der .gleiche ist, ergibt sich weiter der große Vorteil, daß der Vorschub des Formulars nach jedem Druckvorgang stets derselbe ist, so daß er in einfachster Weise mechanisch bewirkt werden kann.
  • Auf den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen. Grundriß einer derartigen Druckvorrichtung, teilweise im wagerechten Schnitt nach Linie I-I der Abb. 2.
  • Abb.2 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 11-II von Abb. i, der die Vorrichtung in ihrer untätigen Lage darstellt.
  • Abb.3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie III-III und zeigt die Vorrichtung in der Druckstellung.
  • Abb. q. und 5 zeigen im Grundriß zwei abgeänderte Ausführungsformen der Erfindung. Abb.6 zeigt im Querschnitt nach Linie @'I-VI der Abb. i eine Einzelheit der Vorrichtung.
  • Abb. 7 ist ein Grundriß eines abgebrochen gedachten. Teils der Druckwalze, wobei ein Ausführungsbeispiel des verwendbaren Zeilendruckes veranschaulicht wird.
  • Abb.8 zeigt einen Scheck, der mittels der Vorrichtung bedruckt -,vorden ist.
  • Bei dem durch die Abb. 1, -2 und 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist ein Teil des Gehäuses i der Maschine winklig zur Grundplatte 2 angeordnet, und zwar ist dieser Winkel zur Vorschubrichtung des Schecks so gewählt, daß die Worte, die den Scheckbetrabezeichnen, in einer Reihe von Zeilen aufgedruckt werden, die schräg zum Scheckformular gerichtet sind, d. h. winklig zur Schreiblinienrichtung liegen.
  • Innerhalb des Gehäuses i befindet sich eine Druckwalze 3, die so angeordnet ist, daß sie sich im wesentlichen in senkrechter Richtung auf- und abwärts bewegen kann. Diese Walze trägt eine Anzahl Typenzeichen .I, welche die Beträge bzw. die einzelnen zur Angabe der Beträge erforderlichen Worte enthalten, um die jeweilige Summe, auf die der Scheck o. dgl. lauten soll, auf das Scheckformular aufdrucken zu können. Die Typen arbeiten mit einer im wesentlichen feststehenden Druckunterlage oder einem Tiegel 5 zusamnl.en, der unterhalb der Grundplatte 2 der Maschine der Höhe nach einstellbar ist. Die Druckwalze 3, befindet sich für gewöhnlich in ihrer oberen Stellung, so daß nach Abstellung der Vorschubvorrichtung das zu bedruckende Scheckformular leicht eingeführt werden kann. Nachdem nun die Druckwalze durch Drehung in die für das Aufdrucken der gewünschten Angaben auf den Scheck oder das andere Papier erforderliche Stellung gebracht worden ist, wird durch Niederdrücken eines mit der Druckwalze verbundenen Griffes 6 bewirkt daß die Druckwalze sich abwärts bewegt, so daß sie mit dem Druckformular in Berührung tritt und dadurch die eingestellte Typenzeile auf den Scheck o. dgl. abgedruckt wird, Die Druckwalze 3 sitzt auf einer Welle die in Naben 8 drehbar gelagert ist, welche sich in Schlitzen g der Seitenwände des Gehäuses i auf- und abwärts bewegen können. Die Naben 8 sind reit nach oben gerichteten Armen i o versehen, die mit Lenkern i i gelenkig verbunden sind. Die entgegengesetzten Enden der Lenker i i sind auf einer Stange 12 schwingbar gelagert. An der einen Nabe 8 der Druckwalze 3 ist eine Spiralfeder 13 befestigt, deren entgegengesetztes Ende mit °inem an der Gehäusewand befestigten Stift 14 fest verbunden ist. Der Arm 15 des Griffes 6 ist mit: der einen der beiden Naben 8 starr verbunden. Demzufolge bewirkt ein Niederdrücken des Armes 15 mittels des Griffes 6 eine Drehung; der Nabe 8 entgegen der Wirkung der Fedler 13 und damit eine Abwärtsbewegung der Druckwalze 3, wobei die Nahen 8 der Druckwalze bei ihrer Verschiebung in den Schlitzeng der seitlichen Gehäusewände Führung finden.
  • Um die Typen mit Druckfarbe zu versehen, ist an der vorderen Gehäusewand eine Farbbürste oder ein Farbkissen 16 angeordnet, wie aus dien Abb. 2 und 3 ersichtlich ist. An diesem Farbkissen 16 streicht die Druckwalze 3 vorbei, wenn sie entweder zum Drucken abwärts bewegt wird oder in ihre Ruhelage zurückbewegt wird.
  • Damit die überschüssige Druckfarbe stets von den Typen an der zu bedruckenden Stelle unmittelbar vor dem Drucken abgestreift wird, sind die Naben 8 mit Armen 17 versehen, die eine Querleiste 18 tragen, welche den Umfang der Druckwalze 3`annähernd berührt und an ihrer inneren bzw. oberen Fläche aufrecht stehend eine Bürste i9 trägt, die auf die wirksame Fläche des Typensatzes einwirkt. Diese Bürste wird selbsttätig von der Druckstelle abgerückt, wenn die Druckwalze 3 niederbewegt wird, wie sich aus Abb. 3 ergibt.
  • Bei der in Abb. 1, 2 und 3 veranschaulichten Vorrichtung kann die Einstellurig der Druckwalze sowie auch die Abwärtsbewegung dieser Walze in die Stellung des .Druckens durch eine einzige Hand bewerkstelligt werden. Dabei wird die Druckwalze 3, wenn sie eingestellt ist, durch eine federnde Klinke 2o (Abb. z und 3) in ihrer Läge festgehalfen. An demselben Ende der Druckwalze ist eine Einstellscheibe 21 angeordnet, auf deren Umfang Bezeichnungen, die den von der Druckwalze 3 auf das. Scheckformular - aufzudruckenden Beträgen o. dgl. entsprechen in schräger Lage so verteilt sind, daB sie in der Schreiblinienrichtung dies Scheckformulars verlaufen. -Die Druckwalze 3. kann. durch Drehung der Scheibe 21 von Hand in die für das Drucken erforderliche Stellung gebracht werden. Gewünschtenfalls können aber auch Vorrichtungen angeordnet werden, durch welche die Druckwalze 3 unabhängig von der Scheibe 2i eingestellt werden kann. Zu diesem Zweck kann beispielsweise ein Getriebe dienen, das aus Rädern '22, 23 und 24 (Abb. i) besteht, die innerhalb des Hebelarmes 15 des Griffes 6 so gelagert sind, daß die Druckwalze 3 durch Bewegung des Griffes 6 in die für das Drucken nötige Stellung gebracht «-erden kann. Dabei muß aber dafür gesorgt werden, daß dem Hebelarm 15 und dem Griff 6 die nötige Freiheit ihrer Bewegung nach unten gelassen wird, damit die Druckwalzen 3 entsprechend abwärts bewegt werden und der gewünschte Abdruck auf dem Scheck oder anderem Papier erfolgen kann. Bei ihrer Abwärtsbewegung wird die Druckvalze 3 dadurch geführt und gegen Verdrehung gesichert, daß ein an der Gehäusewand angebrachter Stift 25 in eine der' radialen Nuten 26 eingreift, die an der entsprechenden Stirnseite der Druckwalze 3 angebracht sind.
  • Der Vorschub des Schecks, der, wvie oben dargelegt, stets der gleiche ist, wird zweckmäßig von der Auf- und Abwärtsbewegung der Druckwalze abgeleitet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 3 ist die Vorschub-,valze 3o mit ihrer oberen wirksamen Fläche im: wesentlichen in derselben Höhe wie die Grtm.dplatte 2 der Maschine angebracht und: arbeitet mit einer mittels Feder angedrückten Walze 3i zusammen, die oberhalb der Grundplatte 2 liegt. Infolge der federnden Berührung beider Wallzen 30, 31 wird! die zweite von der ersteren: mitgenornmen 'und d'ad'urch der Scheck o. dgl. vorgeschoben. Auf der Wellte 3.2 der Walze 30 ist ein Schaltrad 33 befestigt, das durch eine von einem Hebel 35 getragene Klinke 3q. fortgeschaltet wird. Der Hebel 35 ist mittels eines Zwv ischengliedes 36 an einen Arm 37 angeschlossen, der vom Träger i8 für die Bürste ig abgezweigt und so angeordnet ist, daß der Ausschlag der Aufwärtsbewegung des Bürstenträgers 18 ausreicht, tunt den Scheck o. dgl. um eine Teilung; d. h. um die Strecke, die dem Abstand zwischen zwei benachbarten der auf das Scheckformular gedruckten schrägen Worte entspricht, jedesmal dann vorzuschieben, wenn die -Druckwalze 3 in ihre Ruhelage zurückkehrt. Die Walze 31 kann mittels eines Hebels 38 (Abb. i) angehoben werden, um einen Scheck zwischen die beiden Walzen 30, 31 einführen zu können.
  • Um. den Scheck oder das andere Papier stets in der richtigen Lage zu halten, sind Anschläge 40 (Abh. 1, ¢ und 6) angeordnet, die von einer Querstange 41 getragen werden, die unter Einwirkung der von einer Feder 42 hervorgerufenen Reibung so gehalten wird, daß die Anschlägedo in der richtigen Lage verbleiben. Die infolge dieser Anordnung einstellbaren Anschläge do ragen aus der Grundplatte 2 nach oben heraus, die zu diesen; "Zwecke mit einem Schlitz:i3 versehen ist.
  • In Abb. 4 ist eine Ausführungsform der Vorrichtung veranschaulicht, bei welcher der Griff 611 und der Hebel 1511 nur dazu dienen, die Druckwalze 3 abwärts zu bewegen, da diese Teile 611 und r511 mit der an der anderen Seite der Druckwalze angeordneten Einstellvorrichtung Zia nichts Gemeinsames haben und unabhängig von ihr bewegt werden können. -Dabei kann dieselbe Art des Vorschubs verwendet werden und die Druckwalze 3 dieser Maschine in bekannter Weise bewegt werden. Dementsprechend ist die Druckwalze exzentrisch in Naben 311 drehbar. die ihrerseits in den Seitenwänden des Gehäuses drehbar gelagert sind.
  • In Abb. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt. Die Druckwalze 311 ist in üblicher Weise im Gehäuse i@I gelagert und trägt Typenzeilen 411, die nach einer SchraubenIinie verlaufen rund' mit einem entsprechend gekrümmten Tiegel zusammenarbeiten, so daß die Scheckformulare so bedruckt werden, daß die den Scheckbetrag abgebenden Worte schräg .liegen Diese Ausführungsart der Maschine ist etwas gedrungener als die durch die Abb. r, 2, 3 und .t veranschaulichte Bauart.
  • Der Aufdruck kann in bekannter Weise Aufrauhungen oder Einkerbungen bzw. Durchlochungen aufweisen, die beispielsweise von der Rückseite des Papiers aus ausgeführt werden und über die von den Buchstaben eingenommene schräge Zeile hinaus verlängert werden können, so daß sie sich über den Namen des Empfängers des Schecks hinwegstrecken.
  • Die Typen, welche die verschiedenen Aufzeichnungen, Beträge u. d;1. angeben, können auf der Druckwalze so angeordnet werden, riaß die ersten Buchstaben auf demselben Kreis zu liegen kommen, so daß die Möglich-],zeit gegeben wird, diese Buchstaben mit einer besonderen Farbe zu drucken. Ebenso können die Linien, die über den Namen des Empfängers hinweggeführt sind, in einer anderen Farbe erscheinen.
  • In Abb. g ist ein mit der Vorrichtung bedruckter Scheck veranschaulicht, aus dein zu ersehen ist, daß die verschiedenen Aufdrücke sich auf Zeilen befinden, die schräg zur Längsrichtung oder Grundlinie des Schecks und in gleichem Abstand voneinander liegen. Dabei werden die Zeilen vorzugsweise so angeordnet und verteilt, daß eine Zeile dicht unter der anderen liegt, so daß ein Scheck für einen hohen Betrag unter verhältnismäßig geringer Raumbeanspruchung ausgestellt werden kann, Es ergibt sich auch aus der Zeichnung, daß die aufrecht stehenden Linien der Buchstaben der Schecks o. d'gl. im wesentlichen senkrecht zur Grundlinie des Scheckformulars gerichtet sind'. Dies wird dadurch erreicht, daß die Typen geneigt zur Längsrichtung der Druckwalze 3 angeordnet werden, wie dies aus Abb. i zu ersehen ist. Durch diese Anordnung werden die Worte leicht leserlich.

Claims (1)

  1. PATI::N-T-ANSPRLCiiE: i. Vorrichtung Ruin Bedrücken von Schecks o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf der gegen das Scheckformular beweglichen Druckwalze die Typenzeilen schräg zur Richtung, in der der Scheck vorgeschoben wird, angeordnet Bind. 2 Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Typenzeilen über die für das Aufdrucken des Scheckbetrages bestimmte Zeile hinweg sich erstreckt, so daß auch die Zeile. auf der der Name des Empfängers geschrieben oder gedruckt ist, schräg bedruckt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (3) bei Anordnung von parallel zui ihrer Längsachse auf ihrem; Umfang verteilten Typenzeilen (d.) zur Erzielung eines schrägen Abdrucks entsprechend schräg zu der die Richtung des Vorschubs des Scheckformulars gelagert und der mit der Druckwalze (3@) zusammenarbeitende Tiegel (5) in demselben Winkel wie die Druckwalze aufgestellt ist. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltuing des zu bedruckenden Scheckformulars mittels einer auf die Vorschubwalze (30) wirkenden. Schaltklinke (34.) bewirkt wird, die durch die Bewegung der Druckwalze gegen das Formular angetrieben wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Schaltklinke von der Bewegung eines Abstreifers (i9) alageleitet wird, der bei der jedesmaligen Kauf- und Niederbewegung der Druckwalze an den in Arbeitsstellung befindlichen Typen entlangstreicht. .
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