DE372376C - Aufzugvorrichtung fuer Spiralfedertriebwerke - Google Patents
Aufzugvorrichtung fuer SpiralfedertriebwerkeInfo
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- DE372376C DE372376C DEF50767D DEF0050767D DE372376C DE 372376 C DE372376 C DE 372376C DE F50767 D DEF50767 D DE F50767D DE F0050767 D DEF0050767 D DE F0050767D DE 372376 C DE372376 C DE 372376C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G1/00—Spring motors
- F03G1/02—Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil
- F03G1/022—Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil using spiral springs
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G1/00—Spring motors
- F03G1/06—Other parts or details
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G5/00—Devices for producing mechanical power from muscle energy
- F03G5/06—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
- F03G5/062—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 27. MÄRZ 1923
AM 27. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 e GRUPPE
(F 50767 IJ4ße)
Ernest Faraggi in Paris.
Aufzugvorrichtung für Spiralfedertrielbwerke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 19 π die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Frankreich vom 16. Juli 1921 beansprucht.
Die Erfindung bezieht .sich auf Aiufzugvorrichtungen
für Spiralfiediertriebwerke mit selbsttätiger Ausrückung.
Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei welchen das mechanische Aufziehen einer
Feder mittels ieiner hin und her schwingenden Schaltklinke 'erfolgt (die bdispielsweise durch
einen !schwingenden Arm getragen wird), wobei die Klinke mit einem. Schaltnaid zusammen
arbeitet, welches bei seiner Drehung
das eine Ende einer Spiralfeder mit sich zieht,
deren anderes Ende fest ist. Für diese Einrichtungen sind verschiedene Anordnungen
vorgesehen oder vorgeschlagen, welche selbst-S tätige Beendigung des Aufziehens bewirken
sollen. Aber diese bekannten Anordnungen zeigen 'den Nachteil, in ihrer Wirkung wenig
sicher zu sein und zu versagen, so daß, wenn das Aufziehen über die Grenzstellung stattfand,
ein Zerbrechen der Feder erfolgte.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Abstellvorrichtung· des Aufziehens von
guter und genauer Wirkung. Ihr Wesen besteht hauptsächlich in der getroffenen Anordnung
und in der Gestaltung der Ansätze eines Haltehebels für den Aufzugvorgang, damit
das Anhalten in zwei Zeitabschnitten ge-' schieht; zunächst die Auslösung der Aufziehklinke
aus ihrem Sperrad und hierauf die Entfernung des Armes oder einer anderen Stütze, welche die Klinke trägt, aus dem Bereich
seines Antriebsteiles und die Aufrechterhaltung in einer festgelegten Stellung außerhalb
dieses Antriebsteils. Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht
darin, daß der Teil oder der Absatz des Anhaltehebels für das Aufziehen, welcher die
Entfernung der Klinke abs dem Sperrad
sichert, mit Bezug auf den Klinkenansatz so gestellt ist, daß diese Klinke außer Eingriff
gehalten wird (selbst wenn der Träger für die hin und her gehende Bewegung, welcher |
die Klinke trägt, nicht angehalten wurde und sich bewegte) in allen Lagen der Hin- und
Herbewegung dieses Trägers.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführung der Erfindung zur Darstellung gebracht in ihrer '·
Anwendung für das Aufziehen einer Feder durch eine Welle, die von einem Explosionsmotor
getrieben wird. Die Feder dient dem bekannten Zweck, das Anlaufen des Motors
zu sichern.
Abb. ι ist ein achsialer Schnitt durch die Vorrichtung;
Abb. 2 ist eine Ansicht, wobei der Deckel des Gehäuses fortgenommen ist; sie zeigt die
Stellung der Teile im Beginn des Aufziehens.
Abb. 3 ist eine Teilabbildung entsprechend
der Abb. 2 und zeigt die Stellung der Teile ein wenig vor dem Beendigen des Aufziehens,
wenn der Anhaltehebel für das Aufziehen in Berührung mit einem Nocken gekommen ist,
welcher sich mit dem Sperrad dreht.
Abb. 4 ist eine ähnliche Ansicht, abier sie zeigt die Anhaltestellung für das Aufziehen,
wobei der Anhaltehebel auf den Tail des Nockens von geringerem Durchmesser aufgedrückt
ist.
Abb. 5 zeigt in schauhildMcher Ansicht eine
Ausführungsform des Anhaltehebels für das Aufziehen.
ι zeigt die sich bewegende Welle, welche das Aufziehen der Feder hervorbringt. 2 ist
ein auf diese Welle (gekeiltes Exzenter, das einem Arm 3 eine hin und her schwingende
Bewegung erteilt. Der Arm 3 schwingt um die Achse 4 und wird durch eine Feder 4'
gegen das Exzenter 2 gedrückt. Ein mit dem Hebel 3 verbundener Arm 5 trägt an seinem
Ende eine Klinke 6, welche durch eine Feder 7 in Eingriff mit einem Schaltrad 8 gehalten
wird. Dies Schaltrad zieht bei seiner Drehbewegung das aine Ende 9' der Spiralfeder 9,
> welche aufgezogen werden soll, mit sich, während das andere Ende 9" am Gehäuse C 'des
Apparates befestigt ist. 10 ist eine Sperrklinke, welche die Feder 9 gespannt hält. Ein
Ansatz 11, welcher sich an den Arm 5 ansetzt
und ein Ansatz 12, welcher an der Aufzugklinke 6 sitzt, sind in einer solchen Art ausgebildet,
daß sie mit einem Hebel mit Abstufungen 13 zusammen arbeiten, welcher um
die Achse 14 schwingt und welcher durch die Feder 14' nach der Mitte zu gedruckt wird.
Gegenüber dem Anhaltehebel 13 und so angeordnet, daß er mit einer seiner Abstufungen
zusammen arbeiten kann, ist ein Nocken 15 angeordnet, welcher zwei Teile verschiedenen
Durchmessers besitzt, so daß eine Aussparung 16 gebildet wird. Der große Durchmesser ist
um mindestens die Tiefe der Aussparung 16 größer gegenüber diem Durchmesser, welchen
die äußere Spirale der Feder 9 darbietet, wenn diese die Grenze der Spannung, welche ihr
zukommt, erreicht hat.
Gemäß der Erfindung trägt der Anhaltehebel 13 vier wirksame Teile oder Abstufungen.
a. Die erste Abstufung 17 ist mit Rücksicht auf die Feder 9 ausgebildet, derart, daß
sie sich ständig gegen die äußere Spirale derselben anlehnt, solange der Durchmesser
dieser Spirale größer ist als der große Durchmesser des Nockens 15. Die Vorrichtung ist
derart eingestellt, daß dies so lange, der Fall ist, als die letzte Umdrehung für die Aufzugbewegung
der Feder nicht begonnen ist.
b. Die zweite Abstufung 18 ist mit Rücksicht
auf den Nocken 15 so ausgebildet, daß sie sich gegen den Rand des großen Durchmassers
dieses Nockens vom Beginn der Bewegung der fetzten Umdrehung des Aufziehens anlehnt, wobei der Durchmesser der
äußeren Spirale der Fader dann geringer geworden ist als der des Nockens. Wenn die
Abstufung 18 in die Aussparung 16 auf den Teil des kleineren Durchmessers des Nockens
fällt, so hält diese plötzliche Bewegung des Hebels 13 den Aufzugvorgang auf.
c. Die dritte Abstufung 21 liegt in der Ebene des Ansatzes 11 des Aufzugarmes.
Die hintere Fläche 20 dieser Abstufung ist so
ausgebildet, daß die freie Bewegung des Ansatzes Ii während des Verlaufs des normalen
Aufziehens vor sidh geht. Die Abstufung 21
ist nacih einem Kreisbogen des Mittelpunktes 22 (Abb. 2) ausgebildet, dei im einem gewissen
Atistand vom Zapfen .14 liegt.
d. Die letzte Abstufung 24 list an einem Ansatz 19 ausgebildet, welcher 'gegenüber dem
Ansatz 12 der Aufzugklinke liegt. Er arbeitet mit dieser Klinke derart zusammen, daß,
wenn die Abstufung 18 in die Aussparung 16
des Nockens 15 fällt, der Ansatz 12 durch die Abstufung 24 gehoben wird und hierbei die
Nase 6 der Klinke aus der Zahnung des Rades 8 aushebt. Das Profil der !Abstufung 24
ist mit Bezug auf die Form des Ansatzes 12 derart ausgebildet, daß, wenn die Klinke ihre
hin und her gehende Bewegung 'fortsetzte, der Anisatz 12 an der Abstufung 24 entlanggleiten
wunde, ändern er die aus dem Rade 8 ausgehobene
Klinke in allen Stellungen des Hin- und Hergehens festhält.
Die Wirkungsweise ist folgendermaßen: Denkt man sich die Feder entspannt,
so stützt sidh 'der Haitehebel mit seiner Abstufung 17 gegen die äußere Spirale der Feder
9 (Abb. 2). Wenn die Feder sich mit dem Ende 'des Aufziehens nähert und ihre äußere Spirale im Durchmesser geringer wird,
als der große Durchmesser das Nockens 15 beträgt, so kommt die Abstufung 18 in Berührung
'mit dem Rande des letzten '(Afab. 3);
das Aufziehen geht weiter, aber der Anhaltehebel folgt nicht mehr der radialen Bewegung
der äußeren Spirale der Fader, da er durch den Nocken 15 festgehalten wind. Wenn dieser
sich unter der Einwirkung des Aufziehens ι weiteribewegt, kommt ein 'Augenblick, da sein
Teil kleineren Durdhmiesiseßs sich unter der
Abstufung 18 des Hebels 13 .befindet, welcher
so plötzlich in die Aussparung 16 hineinfällt (Abb. 4). Einerseits hebt die !Abstufung 24
den Ansatz 12 der Aufziehklinke und damit diese aus dam Klinkcad aus und beendet so
das Aufziehen. Anderseits geschieht folgendes: Wenn der Arm 3, nachdem er vom Exzenter 2 gedrückt ilst, dufch seine Feder 4' :
nach links (gezogen wind, so trifft sein Anisatz
11 auf die Abstufung 21. Da diese von ex-zentrischer
Form äst, so stößt sie den Ansatz 11 unter der Einwirkung der stärkeren Feder
14' vor/und ibriingt den Arm 3, 5 außer Berührung
mit dem Exzenter 2, welches sich weiterdreht.
Man sieht, daß die Abstufung 24 und der Ansatz Γ2 der Klinke eine gegenseitige Be- '
ziehung zueinander halben, derart, daß, selbst wenn der Aufizieharm 13 gegen das Exzenter
gedruckt ibleibt und fortfährt zu arbeiten, die
Aufziehklänke 6 doch aus dem Klinkrad 8 in allen Schwingstellungen des Armes 3 ausgehoben
!bleiben -würde, indem der Ansatz 12 an der Abstufung 24 entlanggleitet, ohne daß
der Klinkenansatz in Eingriff mit dem Rad 8 gelangen kann.
Die Trennung des Ansatzes 17 von dem Ansatz 18 und von dem Ansatz 20 des Ausrückhebels
in besondere Teile, so daß verschiedene Abstufungen entstehen, erleichtert die Einstellung
der Vorrichtung. Wenn die Vorrichrung vorher eingebaut ist, genügt es, beispielsweise
mit der Feile, die Abstufungen 17 und 18 nachzuarbeiten, um ihre Entfernung
in Übereinstimmung mit derjenigen zu ;bringen, welche im Beginn de» letzten Umdrehung
beim Auf ziehen zwischen der äußeren Spirale der Fader und dem Umfang !größeren Durchmessers
das Nockens 15 besteht.
Claims (2)
1. Auf zugvorrichtung für Spkalfedertri'ebiwerke
mit selbsttätiger! AuBrückung und hin und her gehender, mit einem
Klinkrad zusammen wirkender Klinke sowie einer Scheibe mit Aussparung, 'die sich
mit dem Klinkrad dreht, und einem Hebel, welcher die Klinke auszuhaben hat,
wenn die Aussparung bei angespannter Fader auf diesen Hebel trifft, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ansatz (17) des Auisrückhabels, welcher sich an der äußersten
Windung der Feder (9) abstützt, gegenüber einem anderen Ansatz (18) -des
Hebels, welcher sich gegen den vollen Kriaistail der ,Scheibe (15) stützt, bevor
ider Anisatz (17) lin (die Aussparung (16)
fällt, und .auch gegenüber1 leinem weiteren
Ansatz (24), welcher die Klinke (6) aus dem Klinkrad (8) auszuhaben hat, als besonderer
Tail ausgebildet ist.
2. Aufzugvornitifatang nach Patentanspruch
i, bei welcher der Ausrückhabel außerdem einen Anschlag für den Aufziehfajebel
besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Anschlag (21) ieline zum Drehzapfen
(14) exzentrische Kurve ibesitzt, so daß er unter Einwirkung einer Fedee (14')
unter ainem Haken (11) des Aufzugarmes
(3, 5) entlanggleitet, um ihn aus idem Bereich seines Antriebisteiles (2) zu
entfernen und entfernt zu halten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR372376X | 1921-07-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE372376C true DE372376C (de) | 1923-03-27 |
Family
ID=8894770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF50767D Expired DE372376C (de) | 1921-07-16 | 1921-12-11 | Aufzugvorrichtung fuer Spiralfedertriebwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE372376C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759566C (de) * | 1940-11-23 | 1953-03-09 | Kienzle App A G | Anzeigevorrichtung fuer den Spannungszustand von Federn in Laufwerken |
| US3824978A (en) * | 1973-04-24 | 1974-07-23 | Mc Culloch Corp | Method and apparatus for starting an internal combustion engine |
-
1921
- 1921-12-11 DE DEF50767D patent/DE372376C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759566C (de) * | 1940-11-23 | 1953-03-09 | Kienzle App A G | Anzeigevorrichtung fuer den Spannungszustand von Federn in Laufwerken |
| US3824978A (en) * | 1973-04-24 | 1974-07-23 | Mc Culloch Corp | Method and apparatus for starting an internal combustion engine |
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