DE3723945C2 - - Google Patents

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DE3723945C2
DE3723945C2 DE19873723945 DE3723945A DE3723945C2 DE 3723945 C2 DE3723945 C2 DE 3723945C2 DE 19873723945 DE19873723945 DE 19873723945 DE 3723945 A DE3723945 A DE 3723945A DE 3723945 C2 DE3723945 C2 DE 3723945C2
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shoe
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DE19873723945
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DE3723945A1 (de
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Hagen 3172 Isenbuettel De Koenigseder
Clemens Dipl.-Wirtsch.-Ing. 6919 Bammental De Ditzel
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/04Hand implements for shoe-cleaning, with or without applicators for shoe polish
    • A47L23/05Hand implements for shoe-cleaning, with or without applicators for shoe polish with applicators for shoe polish

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  • Brushes (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schuhputz-Set zur Pflege von Schuhen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster G 83 15 557.0 ist ein Schuhglänzerbeutel mit Tuch bekanntgeworden, wobei auf den mit Glänzerflüssigkeit gefüllten, vierseitig versiegelten Beutel zusätzlich außen ein Folienstück in der Beutelgröße aufgesiegelt ist, auf welches innen ein kleines, weiches Tuch befestigt ist. Dieses Folienstück ist mittels Laschen und peelfähige Siegelschichten oder Kombinationen aus Polyäthylen-Papier leicht abziehbar. Der Nachteil dieses Schuhglänzerbeutels besteht darin, daß beim Öffnen des Beutels nach wie vor Glänzerflüssigkeit unbeabsichtigt verspritzt werden kann. Daneben bietet dieser Schuhglänzerbeutel keine Möglichkeit, ohne Bürste oder separatem Tuch vor dem Eincremen der Schuhe gröberen Schmutz von denselben zu entfernen. Wenn der Gast keine Bürste zur Hand hat, muß er die Schuhcreme auf die beschmutzten Schuhe aufbringen. Daneben bietet der mit Flüssigkeit gefüllte Beutel keine Gewähr gegen ein Aufplatzen, falls ein derartiger Beutel bei Mitführung im Reisegepäck zufällig auf Druck belastet werden sollte.
Durch das DE-GM 19 63 537 ist ein nach Gebrauch wegwerfbares Schuhputzzeug bekanntgeworden, bei dem ein Schuhcremeträger mit darauf aufgebrachter Schuhcreme und ein Poliertuch in zwei getrennten Abteilungen einer gemeinsamen Verpackung untergebracht sind. Die Verpackung besteht aus einem Unterteil, in das zwei die Abteilungen bildende Vertiefungen eingeformt sind, wobei das Unterteil mit einer dünnen, abziehbaren Folie verschlossen ist. Die Verpackung kann ein mit einer aufgesiegelten Folie verschlossenen Tiefziehbehälter aus ebenfalls thermoplastischer Folie sein. Der Schuhcremeträger besteht aus einem Kunststoffschwämmchen. Nachteilig bei diesem Schuhputzzeug ist, daß es nach Gebrauch nicht mehr verschlossen werden kann, sondern nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt ist. Überdies bietet das Schuhputzzeug keine Möglichkeit, verschmutzte Schuhe vor dem Eincremen zu säubern, hier muß trotzdem zu einer Bürste gegriffen werden. Daneben ist die Verwendung von tiefgezogenen Folien teuer und arbeitsaufwendig.
Durch das DE-GM 18 87 001 ist ein Schuhpflegegerät bekanntgeworden, welches sowohl ein Auftragen der Schuhcreme auf den Schuh, als auch ein Polieren desselben ermöglicht. Auf der einen Seite eines Haltekörpers ist eine Auftragseinrichtung in Form eines mit Schuhcreme gefüllten Schaumstoffpolsters und auf der anderen Seite eine Poliereinrichtung angeordnet.
Durch die EP 00 78 596 ist ein Schuhputz-Set bekanntgeworden, bestehend aus einem sandwichartig verbundenen Folienverbund mehrerer Lagen, auf den mittig mittels einer Folie abgedecktes Schuhcremedepot aufgebracht ist. Eine zwischenliegende Folie ist ebenfalls gekrümmt ausgebildet und kann aus Plastik oder aus Aluminium bestehen. Die Unterseite des Verbundes besitzt eine rauhe bzw. angerauhte Oberfläche.
Durch das DE-GM 18 33 327 ist ein Schuhreiniger bekanntgeworden, der aus zwei aufeinanderliegenden und miteinander befestigten biegsamen Stofflagen besteht, deren eine schmutzentfernend und deren andere die schmutzentfernende Lage nach außen abdeckend ausgebildet ist; beide sind derart faltbar, daß die schmutzentfernenden Lagenhälften gegeneinander liegen. Die abdeckende Lage ist einseitig verlängert, so daß eine Klappe gebildet ist, die im zusammengefalteten Zustand die schmutzentfernende Lage übergreift.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schuhputz-Set der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit der sämtliche Schuhputzvorgänge, Schmutzreinigung, Eincremen und Polieren, von Schuhen vollzogen werden können, wobei beim Reinigungsvorgang die Hände nicht beschmutzt werden sollen und das Schuhputz-Set leicht auf Reisen mitgeführt werden kann, ohne daß bei Ausübung eines Druckes auf das Set die Gefahr besteht, daß Schuhcreme unter Druck ausgequetscht wird; daneben soll das Schuhputz-Set wiederverwendbar sein.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Das erfindungsgemäße Schuhputz-Set besitzt den Vorteil, daß mit demselben sämtliche Behandlungsvorgänge zum Reinigen von Schuhen durchgeführt werden können, nämlich eine Schmutzreinigung von gröberem Schmutz, das nachfolgende Eincremen mit Schuhcreme und das anschließende Polieren der Schuhe. Aufgrund des flächigen, steifen Trägers, der vorzugsweise ein länglicher Karton- oder Kunststoffstreifen ist, in dessen oberen Drittel sich das Depot von Schuhcreme innerhalb oder unterhalb eines saugfähigen Materials befindet, ist ein Verschmutzen der Hände beim Eincremen der Schuhe ausgeschlossen, der Träger läßt sich bequem in die Hand nehmen, wobei mit dem Zeigefinger von der mit dem Polier-Material beschichteten Oberfläche leicht auf das Depot von Schuhcreme gedrückt wird, so daß dieselbe durch das saugfähige Material hindurchgedrückt wird, welche das Depot von Schuhcreme abdeckt oder beinhaltet.
In vorteilhafter Weise können die Schuhe zuerst mit dem den Träger aufnehmenden Beutel von gröberem Schmutz gereinigt werden, der dazu eine rauhe Oberfläche besitzt und aufgefaltet werden kann, beispielsweise nach dem Lösen von Siegelnähten, um so eine ausreichend große Reib- und Putzfläche zur Verfügung zu stellen.
Aufgrund der doppelten Abdeckung der Schuhcreme bzw. der Aufnahme innerhalb eines saugfähigen Materials und Abdeckung desselben ist auch sichergestellt, daß aus dem Set, falls es im Reisegepäck einmal unter Druck belastet werden sollte, die Schuhcreme nicht ausgequetscht wird.
Bei der Anwendung des Schuhputz-Sets werden in vorteilhafter Weise die Hände nicht beschmutzt, weil nach dem Aufbringen der Schuhcreme die auf dem Träger aufgebrachte dünne Folie als Ganzes mitsamt den Resten der Schuhcreme und dem schuhcreme-getränkten saugfähigen Material abgezogen und fortgeworfen werden kann.
Ist noch Schuhcreme im Depot bzw. vorhanden, so wird einfach die Abziehfolie, die in geschlossenem Zustand das saugfähige Material zum Auftragen der Schuhcreme abdeckt, wieder über das saugfähige Material geklebt, weil die eine Oberfläche der Abziehfolie aufgrund einer Klebeschicht selbsthaftend ausgebildet ist. Nun erst, nachdem keine Gefahr der Verschmutzung der Hände durch das mit Schuhcreme getränkte saugfähige Material mehr besteht, werden die Schuhe mit dem auf der anderen Hauptoberfläche des Trägers befindlichen Polier-Material poliert. Somit können sämtliche drei Arbeitsgänge zum Schuheputzen nacheinander mit dem erfindungsgemäßen Schuhputz-Set durchgeführt werden.
Daneben sind sämtliche verwendeten Folien hitzebeständig, damit das erfindungsgemäße Schuhputz-Set im Auto auch bei sommerlichen Tempe­ raturen mitgeführt werden kann. Des weiteren ist das Schuhputz-Set flächig- klein gefaltet und leicht, so daß es jederzeit im Reisegepäck oder sogar in der Jackentasche mitgeführt werden kann.
Zwei Beispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und anschließend beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Schuhputz-Set und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen weiteren Schuhputz-Set.
Gemäß der Fig. 1 ist auf einem steifen Träger 1, der vorzugsweise ein länglich-rechteckförmiger Kartonstreifen sein kann, auf einer der beiden Haupt­ oberflächen, vorzugsweise ganzflächig, ein voluminöses und weiches Polier- Material 3 aufgebracht, welches zum Beispiel ein weiches Polyester-Vlies sein kann. Dieses Vlies 3 dient als Polier-Vlies zum Polieren der Schuhe, sobald diese eingecremt sind.
Auf der gegenüberliegenden Hauptoberfläche des Kartonstreifens 1 ist, vorzugsweise im oberen Drittel des Kartonstreifens, auf demselben ein Depot 4 von Schuhcreme angeordnet, wobei die Schuhcreme mit einem saugfähigen Material 8, beispielsweise ein Vlies, abgedeckt ist, welches allseitig oder rund um die Schuhcreme 4 herum mit dem Kartonstreifen 1 verklebt ist und als Eincreme-Vlies 8 zum Eincremen der Schuhe dient.
Vorzugsweise kann auf den Kartonstreifen 1 eine dünne Folie 2 aufgebracht sein, die beispielsweise eine PE-Folie ist und auflaminiert ist. Auf diese Folie 2 ist das Depot von Schuhcreme 4 aufgebracht, so daß die Schuhcreme nicht in den Kartonstreifen 1 eindringen kann. Diese Ausführung ist in der Fig. 1 dargestellt.
Das die Schuhcreme 4 abdeckende Eincreme-Vlies 8 kann längs des Randes der Schuhcreme mit einer Halteverklebung 5 versehen sein, die beispielsweise eine PE-Verschweißung sein kann. Das Eincreme-Vlies 8 ist seinerseits mit einer Abziehfolie 6 vollständig abgedeckt, um die Schuhcreme 4 vor dem Auslaufen und dem Austrocknen zu hindern. Diese Abziehfolie 6 ist wiederum allseitig längs ihres Umfangs mit der Folie 2 lösbar verklebt und kann eine Oberfläche besitzen, die mit einem selbsthaftenden Kleber beschichtet ist, um nach dem Abziehen der Abziehfolie 6 diese bei Bedarf wieder über das Eincreme-Vlies 8 zu kleben.
Der so präparierte Kartonstreifen 1 ist innerhalb eines Beutels 7 angeordnet bzw. in diesen eingesteckt, der beispielsweise aus einem dünnen, rauhen Vlies besteht und das Schmutzreinigungstuch zur Entfernung von Schmutz von den Schuhen vor dem Eincremen darstellt. Dieser Beutel 7 kann Siegelnähte 9 aufweisen, wobei der Beutel 7 längs dieser Siegelnähte 9 aufgefaltet werden kann, um seine Arbeitsfläche zu vergrößern. Dadurch kann mindestens die doppelte Arbeitsfläche, bezogen auf die Verpackungsfläche des Beutels 7, gewonnen werden, so das Schmutzreinigungstuch 7 die gesamte Hand abzudecken imstande ist.
Zum Schuheputzen wird der Verpackungsbeutel 7 längs der Siegelnähte 9 geöffnet und der Kartonstreifen 1 entnommen. Der Beutel 7 wird aufgefaltet und mit diesem so gewonnenen Tuch die Schuhe von gröberem Schmutz gereinigt, weshalb der Beutel einen Schmutztuch-Verpackungsbeutel darstellt. Danach wird die Abziehfolie 6 von der Folie 2 und dem Eincreme-Vlies 8 abgezogen und durch leichtes Drücken von der Rückseite des Kartonstreifens 1 auf die Schuhcreme 4 diese in das Eincreme-Vlies 8 gedrückt und auf die Schuhe aufgebracht. Falls nach dem Eincremen keine Schuhcreme mehr vorhanden ist, wird die gesamte Folie 2 mit dem Eincreme-Vlies 8 vom Kartonstreifen 1 abgezogen und weggeworfen und die Schuhe mit dem Polier- Vlies 3 auf der Rückseite des Trägers oder Kartonstreifens 1 poliert.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schuhputz-Sets, bei dem das Material zum Eincremen der Schuhe ein saugfähiges Material 8 ist, welches wiederum ein Vlies sein kann und welches mit der Schuhcreme vollständig getränkt ist, so daß diese innerhalb des Vlieses oder Schwammes flüssig oder pastös verteilt ist. Ansonsten ist der Aufbau des Schuhputz-Sets wie derjenige der Fig. 1 ausgeführt.
Allgemein kann das saugfähige Material zur Aufnahme oder zum Abdecken der Schuhcreme ein Schwamm oder ein Material mit schwammartigen und saugfähigen Eigenschaften sein.
Liste der Bezugszeichen:
1 Träger, insbesondere Kartonstreifen
2 PE-Folie
3 Putz-Vlies
4 Schuhcreme-Depot
5 Halteverklebung
6 Abziehfolie
7 Schmutztuch-Verpackungsbeutel
8 Eincreme-Vlies
9 Siegelnähte

Claims (7)

1. Schuhputz-Set zur Pflege von Schuhen mit einem flächigen, steifen Träger (1), auf dessen einer Hauptoberfläche ein durch eine abziehbare Folie (6) abgedecktes saugfähiges Material (8) mit einem Depot (4) von Schuhcreme aufgebracht ist, sowie mit einem Polier-Material, dadurch gekennzeichnet, daß das Polier-Material (3) auf der zweiten Hauptoberfläche des Trägers (1) angebracht ist, die Abziehfolie (6) auf dem saugfähigen Material (8) haftend ist und der Träger (1) innerhalb eines flexiblen Beutels (7) verpackt ist, der eine rauhe Oberfläche besitzt.
2. Schuhputz-Set nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Träger (1) eine dünne Folie (2), vorzugsweise PE-Folie, fixiert ist, auf der sich das Depot (4) von Schuhcreme befindet, wobei das die Schuhcreme abdeckende oder enthaltende saugfähige Material (8) allseitlich mit der Folie (2) verklebt ist.
3. Schuhputz-Set nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Depot (4) von Schuhcreme sich im obersten Drittel des Trägers (1) befindet und das die Schuhcreme abdeckende oder enthaltende saugfähige Material (8) mittels einer PE-Verschweißung allseitig verschweißt ist.
4. Schuhputz-Set nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dem saugfähigen Material zugewandte Oberfläche der Abziehfolie (6) mit einer selbsthaftenden Klebeschicht beschichtet ist.
5. Schuhputz-Set nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel (7) längs von Siegelnähten (9) zu einer Arbeitsfläche auffaltbar ist, die größer als die Verpackungsfläche des Beutels ist.
6. Schuhputz-Set nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein Karton- oder Kunststoffstreifen (1) ist.
7. Schuhputz-Set nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Polier-Material auf dem Träger (1) ein Vlies (3) ist.
DE19873723945 1987-07-20 1987-07-20 Schuhputz-set Granted DE3723945A1 (de)

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