DE3724902A1 - Schraubanschlussklemme mit einer kastenfoermigen klemmbuchse - Google Patents
Schraubanschlussklemme mit einer kastenfoermigen klemmbuchseInfo
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- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
- H01R4/38—Clamped connections, spring connections utilising a clamping member acted on by screw or nut
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine der leitenden Ver
bindung von Stromleitungen für Niederspannungsgeräte und
-anlagen dienende Schraubanschluß
klemme, die sich aus wenigstens einem Schraub
element und einem dem Schraubelement zugeordneten Druck
stück sowie aus einer kastenartigen Klemmbuchse zusam
mensetzt, welch letztere aus einem mehrfach abgewinkel
ten Wandabschnitt besteht und eine untere Klemmwandung,
einander gegenüberliegende, aufragende Seitenwandungen
sowie eine der Klemmwandung gegenüberliegende und mit
einem Muttergewinde für jedes Schraubelement ausgestat
tete Schraubwandung aufweist, wobei diese Schraubwandung
von den beiden Endbereichen des Wandabschnittes gebildet
ist, die einander über die gesamte Fläche der Schraub
wandung überlappen.
Die Anzahl bekannter Schraubanschlußklemmen unterschied
lichster Ausbildung ist nahezu unübersehbar groß. Häufig
handelt es sich hierbei um sogenannte Automatenteile,
wobei als Ausgangsmaterial ein massiver Rund- oder Vier
kantstab Verwendung findet, welcher mit einer zentri
schen oder auch exzentrisch angeordneten Bohrung für die
Aufnahme der miteinander zu verklemmenden Leitungen, mit
einer oder mehreren, quer zur genannten Bohrung gelege
nen Gewindebohrungen versehen und sodann abgelängt wird.
Hierbei ist der Anteil des Materialabfalls verhältnis
mäßig groß und außerdem ist die genannte Aufnahmebohrung
für das Verklemmen der Leitungen naturgemäß rund. Für
die Aufnahme eines Stromschienenelementes ist eine der
artige Aufnahmeöffnung nicht geeignet.
Es sind auch sogenannte Kastenklemmen bekannt geworden,
die sich aufgrund der rechteckigen Aufnahmeöffnung für
die Aufnahme des zu verklemmenden Leitungsmaterials auch
für die Aufnahme von im Querschnitt rechteckigen Strom
schienenelementen eignen. Als Ausgangsmaterial hierfür
finden beispielsweise Vierkant- oder Rechteckrohre Ver
wendung. Die Ablängung der einzelnen Klemmbuchsen muß
hierbei durch Sägen erfolgen oder statt dessen ebenfalls
auf Automaten, wo sie - spanend - abgedreht werden. Ein
Abscheren der einzelnen Klemmbuchsen ist im Prinzip zwar
möglich, jedoch mit Schwierigkeiten verbunden.
Bekannt geworden auf dem einschlägigen Markt ist nun
auch eine Schraubanschlußklemme, die außer einem
Schraubelement und einem dem Schraubelement zugeordneten
Druckstück eine kastenförmige Klemmbuchse aufweist, die
aus einem mehrfach abgewinkelten Bandabschnitt besteht
und eine untere Klemmwandung, einander gegenüberliegen
de, aufragende Seitenwandungen sowie eine der Klemmwan
dung gegenüberliegende und mit einem Muttergewinde aus
gestattete Schraubwandung aufweist. Diese Schraubwandung
wird von den beiden Endbereichen des Bandabschnittes
gebildet, die einander über die gesamte Fläche der
Schraubwandung überlappen. Die beiden letztgenannten
Wandungsbereiche sind mittels einer Punktschweißung mit
einander fest verbunden, wobei allerdings die Gefahr
besteht, daß ein vorher auf den Bandabschnitt aufge
brachter Korrosionsschutz in Form beispielsweise einer
Verzinkung im Bereich der Schweißstellen beschädigt
wird. Eine Oberflächenbehandlung nach dem Schweißvorgang
bringt wiederum den Nachteil mit sich, daß Korrosionser
scheinungen an den Berührungsflächen der einander überlap
penden Wandungsbereiche auftreten. Ein Verzicht auf
jegliche feste Verbindung der beiden einander überlap
penden Wandungsbereiche geht wiederum mit dem Nachteil
einher, daß das zu schneidende Gewinde für die Aufnahme
des Schraubelementes schon durch eine nur geringfügige
Lageveränderung der beiden übereinander gelegenen Wan
dungsbereiche beim Einschrauben des Schraubelementes zu
Schwierigkeiten führt.
Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, ausgehend von der
zuletzt genannten, bekannten Schraubanschlußklemme, eine
solche zu schaffen, die die eben geschilderten Nachteile
vermeidet, d. h. bei der insbesondere auf eine Punkt
schweißverbindung zwischen den beiden übereinander gele
genen Endbereichen des Bandabschnittes verzichtet werden
kann, ohne ein Auffächern der genannten Endbereiche be
fürchten zu müssen und bei der auch die Gefahr einer
sonstigen Lageveränderung der besagten Endbereiche zu
einander vermieden ist, so daß keine Beeinträchtigung
beim Einschrauben eines Schraubelementes in die Gewinde
bohrung auftritt, welche beide übereinander gelegenen
Endbereiche des Bandabschnittes durchdringt.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß entlang wenigstens einer der den beiden
Endbereichen des Bandabschnittes jeweils nächstgelegenen
Abwinkelungskanten zu den seitlichen Wandungen hin offe
ne Schlitze oder statt dessen wenigstens eine schlitzför
mige Ausnehmung vorgesehen sind, in welche jeweils ein
vom zugewandten Ende des anderen Endbereiches des Band
abschnittes ausgehender vorstehender leistenförmiger
Vorsprung - selbsthaftend oder durch zusätzliche Maßnah
men haftend oder sich verspannend - eingreift. Zwar be
darf es hierbei eines etwas aufwendigeren Stanz- und
vielleicht auch Biegewerkzeuges, was aber bei größeren
Stückzahlen so gut wie vernachlässigbar ist; die erfin
dungsgemäß vorgeschlagenen Maßnahmen und Ausbildungen
gestatten es, auf die - wie geschildert - nachteilige
Punktschweißverbindung ganz zu verzichten, ohne dadurch
qualitative Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Auch ist
die Anbringung einer Gewindebohrung für das Schraubele
ment möglich, die beide übereinandergelegenen Endberei
che des Bandabschnittes in Anspruch nimmt, so daß auf
sonstige Maßnahmen zur Verlängerung des Gewindes ver
zichtet werden kann und auch die Dicke des Bandmaterials
nicht aus Rücksicht auf eine hinreichende Gewindelänge
dicker gewählt werden muß als sonst notwendig wäre.
Einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindunsgedan
kens zufolge wird vorgeschlagen, vom Erdbereich des die
Schraubwandung mitbildenden äußeren Bandabschnittes we
nigstens einen vorstehenden, leistenförmigen Vorsprung
ausgehen zu lassen, der in einen zugeordneten Schlitz
bzw. in eine zugeordnete schlitzförmige Ausnehmung ent
lang der Abwinkelungskante des anderen, innenliegenden
Endbereiches des Bandabschnittes eingebogen wird und in
dieser eingebogenen Lage, sei es durch eine Reibungshaf
tung oder durch zusätzliche, verformende Maßnahmen wie
z. B. durch eine Verkörnung oder Verstemmung, gegen eine
Verschiebung gesichert ist. Hierdurch ist nicht nur der
gewünschte technische Effekt in sehr befestigender Wei
se erzielbar, sondern darüber hinaus auch noch ein ge
fälliges Aussehen der kastenförmigen Klemmbuchse, die
also ohne jegliche Punktverschweißung herstellbar ist
und somit die Nachteile, die mit einer Punktschweißung
einhergehen, absolut vermeidet.
Eine andere zweckmäßige Ausgestaltungsmöglichkeit des
Erfindungsgedankens ist in dem Vorschlag zu sehen, vom
Endbereich des die Schraubwandung mitbildenden inne
ren Bandabschnittes wenigstens einen vorstehenden,
leistenförmigen Vorsprung ausgehen zu lassen, der in ei
nen zugeordneten Schlitz bzw. in eine zugeordnete
schlitzförmige Ausnehmung nahe und entlang der Abwinke
lungskante des anderen, außenliegenden Endbereiches des
Bandabschnittes eingefügt ist und an einander berühren
den Längskanten des Vorsprunges und des Schlitzes bzw.
der schlitzförmigen Ausnehmung durch verformende Maßnah
men in Gestalt von Einkörnungen oder Kerbungen die in
einandergefügten Wandungsbereiche miteinander zu ver
krallen und somit in ihrer Lage gegen eine Verschiebung
zu sichern. Auch diese Ausführungsmöglichkeit bietet die
gleichen Vorzüge wie die zurvor erläuterte Ausführung;
welch einen Weg man in der Praxis beschreitet, hängt
unter anderem von der Wahl des Materials für die kasten
förmige Klemmbuchse ab und kann im übrigen dem Werkzeug
konstrukteur zur Entscheidung überlassen werden.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungs
beispielen und der nachfolgenden Beschreibung hierzu
sollen der Erfindungsgedanke und seine Ausführungsmög
lichkeiten noch einmal erläutert und verdeutlicht wer
den.
Es zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Sicht eine sogenannte Ex
plosionsdarstellung der Einzelteile einer
Schraubanschlußklemme gemäß der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte kastenförmige Klemm
buchse in einer teilweise abgebrochenen, teil
weise ausgebrochenen Darstellung,
Fig. 3 eine Seitensicht auf die in Fig. 1 gezeigte
Schraubanschlußklemme, hier jedoch in montier
ter Lage,
Fig. 4 eine perspektivische Sicht auf eine kastenför
mige Klemmbuchse in einer gegenüber der Fig. 1
abgewandelten Ausführung,
Fig. 5 die in Fig. 4 gezeigte Klemmbuchse in um 90
Winkelgrade verdrehter Lage und
Fig. 6 eine kastenförmige Klemmbuchse in einer gegen
über der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Aus
führung abgewandelten Konstruktion.
Die Fig. 1 veranschaulicht die Einzelteile
einer Schraubanschlußklemme 10, nämlich zunächst ein
Schraubelement 11 in Form einer speziellen Kreuzschlitz
schraube, wobei einer der Kreuzschlitze 12 bis hin zur
äußeren Kontur des Schraubenkopfes 13 durchgeführt ist,
um anstatt eines Kreuzschlitz-Schraubendrehers auch ei
nen "normalen" Schraubendreher verwenden zu können. Als
weiteres Einzelteil ist ein dem Schraubelement 11 zuge
ordnetes Druckstück 14 in einer U-förmigen Ausbildung
erkennbar. Dieses Druckstück 14 weist an seinem in der
Darstellung oberen U-Schenkel eine schlitzförmige Aus
nehmung 15 mit einer koaxial zum aufzunehmenden Schrau
belement 11 gelegenen, angenähert kreisförmigen Aufwei
tung 16 auf. Der zweite, in der Darstellung untere freie
Schenkel 17 des Druckstückes 14 dient als Druckplatte
zum Verklemmen von leitend zu verbindenden Stromleitun
gen, wie nachher noch einmal erläutert werden soll.
Schließlich ist noch eine kastenförmige Klemmbuchse 18
als wesentlicher Bestandteil der Schraubanschlußklemme
10 zu nennen. Im vorliegenden Fall ist dies Klemmbuchse
18 aus einem abgelängten Bandabschnitt gebildet, welcher
durch mehrfache Abkantung in eine Art Kastenform umge
bildet worden ist, wobei die beiden Endbereiche 19 und
20 dieses Bandabschnittes einander über die gesamte Flä
che überlappen und zusammen eine Schraubwandung mit ei
nem durchgehenden Muttergewinde 21 bilden. Dieser
Schraubwandung 19/20 gegenüberliegend befindet sich eine
Klemmwandung 22, und schließlich sind die in der Dar
stellung vertikal gelegenen Seitenwandungen 23 und 24 zu
nennen, welche die Schraubwandungen 19/20 und die Klemm
wandung 22 miteinander verbinden.
An der kastenförmigen Klemmbuchse 18 ist der hier zur
Rede stehende Erfindungsgedanke verwirklicht und ausge
führt, wobei zu dessen näherer Erläuterung noch die Dar
stellung in Fig. 2 hinzugezogen sei. Diese
Fig. 2 veranschaulicht die in Fig. 1 bereits gezeigte
kastenförmige Klemmbuchse 18 noch einmal, hier jedoch in
teilweise abgebrochener, teilweise auch aufgebrochener
(nämlich bezüglich des Endbereiches 20) Darstellung. Er
kennbar sind also die beiden Endbereiche 19 und 20 sowie
Teile der Seitenwandung 23 und 24 des Bandabschnittes,
aus welchem die kastenförmige Klemmbuchse 18 gebildet
ist. Entlang wenigstens einer der den beiden Endberei
chen 19 und 20 des Bandabschnittes jeweils nächstgelege
nen Abwinkelungskanten, im vorliegenden Falle entlang
der Abwinkelungskante 25 des Endbereiches 19, sind zu
den seitlichen Wandungen des Bandabschnittes hin offene
Schlitze vorgesehen, im vorliegenden Falle sind ein
Schlitz 26 direkt und ein weiterer Schlitz 27 nur an
seiner unteren Randung erkennbar, in welche jeweils ein
vom zugewandten Ende des anderen Endbereiches 20 (siehe
Fig. 1) des Bandabschnittes ausgehender, vorstehender,
leistenförmiger Vorsprung, hier die Vorsprünge 28 und
29, eingreift. Diese Vorsprünge 28 und 29 sind in die
ihnen zugeordneten Schlitze 26 und 27 selbsthaftend ein
gefügt oder weisen eine durch zusätzliche Maßnahmen be
wirkte Haftung oder Verspannung auf.
Mit anderen Worten gesagt und präziser auf diese Aus
führungsbeispiele abgestellt ist festzustellen, daß vom
Endbereich 20 des die Schraubwandung mitbildenden äuße
ren Bandabschnittes zwei vorstehende, leistenförmige
Vorsprünge 28 und 29 ausgehen, die in zugeordnete
Schlitze 26 und 27 entlang der Abwinkelungskante 25 des
anderen, innenliegenden Endbereiches 19 des Bandab
schnittes eingebogen sind. Zusätzliche Maßnahmen zur
haftenden Verspannung dieser ineinandergefügten Ele
mente sind der Darstellung nicht zu entnehmen oder aber
bereits erwähnt worden, so daß es hierzu keiner weiteren
Erläuterungen bedarf. Durch die gezeigten und geschil
derten Maßnahmen ist ein fester Verbund der einander
überlappenden Endbereiche 19 und 20 des Bandabschnittes
erzielbar, so daß auf eine Punktverschweißung zwischen
den besagten Endbereichen verzichtet werden kann und die
eingangs geschilderten Nachteile einer solchen Punktver
schweißung also vermieden werden können.
Die Fig. 3 veranschaulicht eine Seitenansicht
der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Schraubanschluß
klemme, hier nur in fertigmontierter Lage. Erkennbar das
Schraubelement 11, das Druckstück 14 sowie die kasten
förmige Klemmbuchse 18, wobei deren Vorsprünge 28 und 29
dem Betrachter zugekehrt sind. Durch unterbrochene Lini
enführung sind auch der als Druckstück dienende untere
freie Schenkel des Druckstückes 14 sowie die Klemmwan
dung 22 der kastenförmigen Klemmbuchse 18 erkennbar.
Leitend zu verbindende Stromleitungen 30 und 31 sind -
mehr symbolisch als maßstabgetreu - angedeutet und, im
vorliegend dargestellten Fall, beide in Richtung des
Pfeiles 32 in das Innere der Klemmbuchse 18 einzufügen,
und zwar in dessen Raum zwischen der Klemmwandung 22 und
der Unterseite des als Druckstück dienenden Schenkels
17. Statt dessen können auch zwei oder mehrere Stromlei
tungen von entgegengesetzter Seite in das Innere der
Klemmbuchse 18 eingefügt werden oder eine oder gar
zwei Stromschienen, wenn es gilt, diese miteinander oder
mit einer flexiblen oder drahtförmigen Stromleitung zu
verbinden.
Eine anders gestaltete Ausführungsmöglichkeit für eine
kastenförmige Klemmbuchse einer Schraubenanschlußklemme
veranschaulichen die Fig. 4 und 5.
Auch diese in zwei unterschiedlichen, perspektivischen
Ansichten gezeigte kastenförmige Klemmbuchse 33 ist aus
einem Bandmaterial gefertigt, dessen beide Endbereiche
34 und 35 einander überlappen. Vom innenliegenden Endbe
reich 34 des die (nicht gesondert bezifferte) Schraub
wandung mitbildenden Bandabschnittes gehen zwei leisten
förmige Vorsprünge 36 und 37 aus, die in zugeordnete
Schlitze 38 und 39 entlang der Abwinkelungskante 40 des
anderen, außenliegenden Endbereiches 35 des Bandab
schnittes eingefügt sind. An einander berührenden Längs
kanten der Vorsprünge 36 und 37 sowie der Schlitze 38
und 39 sind verformende Maßnahmen in Gestalt von Einkör
nungen oder Kerbungen 41 vorgenommen worden, wodurch die
ineinandergefügten Wandungsbereiche miteinander ver
krallt und somit in ihrer Lage gegen eine Verschiebung
gesichert sind. Somit ist auch durch diese Maßnahmen der
Vorteil erzielt, daß auf eine Punktverschweißung der
einander überlappenden Endbereiche 34 und 35 des Bandab
schnittes man verzichten kann. Zur besseren Erkennbarkeit
der Ausbildung des leistenartigen Vorsprunges 36 und
seiner Zusammenfügung mit dem Endbereich 35 des Bandab
schnittes ist in der Fig. 4 - entlang einer strichpunk
tiert gekennzeichneten, winkelig geführten Schnittkante
42 - etwa ein Viertel des äußeren Endbereiches 35 des
Bandabschnittes ausgeschnitten dargestellt. Der leisten
artige Vorsprung 37 ist spiegelbildlich zum Vorsprung 36
ausgebildet, was übrigens auch der Fig. 5 zu entnehmen
ist.
Schließlich zur Fig. 6, die in einer per
spektivischen Darstellung eine vom letztgenannten Aus
führungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 5 abgewandelte
Ausführungsform für eine kastenförmige Klemmbuchse
zeigt. Diese mit der Ziffer 43 gekennzeichnete Klemm
buchse ist ebenfalls aus einem Bandabschnitt hergestellt
und weist ebenfalls eine (nicht gesondert bezifferte)
Schraubwandung auf, die sich aus einem innenliegenden
Endbereich 44 und einem diesen überlappenden, außenlie
genden Endbereich 45 des Bandabschnittes zusammensetzt.
Vom innenliegenden Endbereich 44 geht in diesem Falle
ein einziger leistenförmiger Vorsprung 46 aus, der in
eine zugeordnete schlitzförmige Ausnehmung 47 entlang
der Abwinkelungskante 48 des außenliegenden Endbereiches
45 des Bandabschnittes eingefügt ist. Und auch hier sind
verformende Maßnahmen in Gestalt von Einkörnungen oder
Verkerbungen 49 getroffen worden, um eine dauerhafte,
feste Verbindung zwischen den beiden Endbereichen 44 und
45 des Bandabschnittes zu erzielen. Zweck und Vorteile
dieser festen Verbindung sind bereits eingehend erläu
tert worden. Nicht unerwähnt bleibe aber, daß sowohl bei
diesem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 als auch beim
zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4
und 5 eine unter Vorspannung stehende Anlage der je
weilig außenliegenden Endbereiche 35 bzw. 45 auf die
innenliegenden Endbereiche 34 bzw. 44 der Bandabschnitte
sich vorteilhaft auf diese feste Verbindung auszuwirken
vermag. Eine solche unter Vorspannung liegende Anlage
kann dadurch erzielt werden, daß die besagten außenlie
genden Endbereiche 35 bzw. 45 der Bandabschnitte zu
nächst um einen geringfügig über 90 Winkelgrade betra
genden Winkel abgekantet werden, um dann anschließend
geringfügig zurückgedrückt zu werden. Hierdurch ist der
in allen möglichen Bewegungsrichtungen feste Verbund
zwischen den beiden einander überlappenden Endbereichen
des jeweiligen Bandabschnittes noch verbesserbar.
Wie eingangs der Figurenbeschreibung bereits zum Aus
druck gebracht, veranschaulichen die Darstellungen le
diglich Ausführungsbeispiele für die Realisierung des
Erfindungsgedankens. Mannigfache Abwandlungen, bei
spielsweise bezüglich der Anzahl von leistenartigen Vor
sprüngen und deren Lage, sind durchaus denkbar und rea
lisierbar, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.
Bezugsziffernliste
10 Schraubanschlußklemme
11 Schraubelement
12 Kreuzschlitz
13 Schraubenkopf von 11
14 Druckstück
15 schlitzförmige Ausnehmung
16 angenähert kreisförmige Aufweitung
17 unterer freier Schenkel von 14
18 kastenförmige Klemmbuchse
19, 20 Endbereiche des Bandabschnittes für 18 (bilden zusammen eine Schraubwandung)
21 Muttergewinde in 19/20
22 Klemmwandung von 18
23, 24 Seitenwandungen von 18
25 Abwinkelungskante von 19
26 Schlitz in 25
27 Schlitz in 25
28, 29 Vorsprünge, ausgehend von 20
30, 31 Stromleitung
32 Richtungspfeil Fig. 1 bis 3
33 kastenförmige Klemmbuchse
34 innenliegender Endbereich von 33
35 außenliegender Endbereich von 33
36, 37 leistenartige Vorsprünge an 34
38, 39 Schlitze
40 Abwinkelungskante
41 Einkörnungen oder Kerbungen
42 Schnittkante in Fig. 4 Fig. 4 und 5
43 kastenförmige Klemmbuchse
44 innenliegener Endbereich von 43
45 außenliegender Endbereich von 43
46 leistenförmiger Vorsprung an 44
47 schlitzförmige Ausnehmung in 48
48 Abwinkelungskante von 45
49 Einkörnungen oder Verkerbungen Fig. 6
11 Schraubelement
12 Kreuzschlitz
13 Schraubenkopf von 11
14 Druckstück
15 schlitzförmige Ausnehmung
16 angenähert kreisförmige Aufweitung
17 unterer freier Schenkel von 14
18 kastenförmige Klemmbuchse
19, 20 Endbereiche des Bandabschnittes für 18 (bilden zusammen eine Schraubwandung)
21 Muttergewinde in 19/20
22 Klemmwandung von 18
23, 24 Seitenwandungen von 18
25 Abwinkelungskante von 19
26 Schlitz in 25
27 Schlitz in 25
28, 29 Vorsprünge, ausgehend von 20
30, 31 Stromleitung
32 Richtungspfeil Fig. 1 bis 3
33 kastenförmige Klemmbuchse
34 innenliegender Endbereich von 33
35 außenliegender Endbereich von 33
36, 37 leistenartige Vorsprünge an 34
38, 39 Schlitze
40 Abwinkelungskante
41 Einkörnungen oder Kerbungen
42 Schnittkante in Fig. 4 Fig. 4 und 5
43 kastenförmige Klemmbuchse
44 innenliegener Endbereich von 43
45 außenliegender Endbereich von 43
46 leistenförmiger Vorsprung an 44
47 schlitzförmige Ausnehmung in 48
48 Abwinkelungskante von 45
49 Einkörnungen oder Verkerbungen Fig. 6
Claims (3)
1. Der leitenden Verbindung von Stromleitungen für
Niederspannungsgeräte und -anlagen dienende
Schraubanschlußklemme, die sich
aus wenigstens einem Schraubelement und einem dem
Schraubelement zugeordneten Druckstück sowie aus einer
kastenförmigen Klemmbuchse zusammensetzt, welch letztere
aus einem mehrfach abgewinkelten Bandabschnitt besteht
und eine untere Klemmwandung, einander gegenüberliegen
de, aufragende Seitenwandungen sowie eine der Klemmwan
dung gegenüberliegende und mit einem Muttergewinde für
jedes Schraubelement ausgestattete Schraubwandung auf
weist, wobei diese Schraubwandung von den beiden Endbe
reichen des Bandabschnittes gebildet ist, die einander
über die gesamte Fläche der Schraubwandung überlappen,
dadurch gekennzeichnet,
daß entlang wenigstens einer der den beiden Endbereichen
(19, 20; 34, 35; 44, 45) des Bandabschnittes jeweils
nächstgelegenen Abwinkelungskanten (25; 40; 48) zu den
seitlichen Randungen des Bandabschnittes hin offene
Schlitze (26, 27; 38, 39) oder statt dessen wenigstens
eine schlitzförmige Ausnehmung (47) vorgesehen sind, in
welche jeweils ein vom zugewandten Ende des anderen End
bereichs des Bandabschnittes ausgehender vorstehender,
leistenförmiger Vorsprung (28, 29; 36, 37; 46) - selbst
haftend oder durch zusätzliche Maßnahmen haftend oder
sich verspannend - eingreift.
2. Schraubanschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß vom Endbereich (20) des die Schraub
wandung mitbildenden äußeren Bandabschnittes
wenigstens ein vorstehender leistenförmiger Vorsprung
(28, 29) ausgeht, der in einen zugeordneten Schlitz (26,
27) bzw. in eine zugeordnete schlitzförmige Ausnehmung
entlang der Abwinkelungskante (25) des anderen, innen
liegenden Endbereiches (19) des Bandabschnittes
eingebogen ist und in dieser eingebogenen Lage durch Rei
bungshaftung oder durch zusätzliche, verformende Maßnah
men (Verkörnung, Verstemmung, Kerbung) gesichert ist
(Fig. 1).
3. Schraubanschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß vom innenlie
genden Endbereich (34; 44) des die Schraubwandung
mitbildenden Bandabschnittes wenigstens ein vorstehender,
leistenförmiger Vorsprung (36, 37; 46) ausgeht, der in
einen zugeordneten Schlitz (38, 39) bzw. in eine zugeord
nete schlitzförmige Ausnehmung (47) nahe oder direkt ent
lang der Abwinkelungskante (40; 48) des anderen außen
liegenden Endbereiches (35, 45) des Bandab
schnittes eingefügt ist, und daß an einander berührenden
Längskanten des Vorsprunges und des Schlitzes bzw. der
schlitzförmigen Ausnehmung durch verformende Maßnahmen in
Gestalt von Einkörnungen oder Verstemmungen oder Kerbun
gen die ineinander gefügten Wandungsbereiche miteinander
verkrallt und in ihrer Lage gegen eine Verschiebung gesi
chert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873724902 DE3724902A1 (de) | 1987-07-28 | 1987-07-28 | Schraubanschlussklemme mit einer kastenfoermigen klemmbuchse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873724902 DE3724902A1 (de) | 1987-07-28 | 1987-07-28 | Schraubanschlussklemme mit einer kastenfoermigen klemmbuchse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3724902A1 true DE3724902A1 (de) | 1989-02-09 |
Family
ID=6332487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873724902 Withdrawn DE3724902A1 (de) | 1987-07-28 | 1987-07-28 | Schraubanschlussklemme mit einer kastenfoermigen klemmbuchse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3724902A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4032538A1 (de) * | 1990-10-13 | 1992-04-16 | Abb Patent Gmbh | Klemme fuer ein schaltgeraet |
| DE4212034A1 (de) * | 1992-04-10 | 1993-10-14 | Abb Patent Gmbh | Anschlußklemme für ein elektrisches Installationsgerät |
| DE29816667U1 (de) | 1998-09-16 | 1998-12-03 | Siemens AG, 80333 München | Elektrische Anschlußklemme |
| DE19805909A1 (de) * | 1998-02-13 | 1999-08-19 | Abb Patent Gmbh | Fahrstuhlklemme mit optimiertem Leiteranschluß |
| CN106058493A (zh) * | 2016-08-03 | 2016-10-26 | 国网浙江省电力公司湖州供电公司 | 一种通用式导电线夹 |
-
1987
- 1987-07-28 DE DE19873724902 patent/DE3724902A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4032538A1 (de) * | 1990-10-13 | 1992-04-16 | Abb Patent Gmbh | Klemme fuer ein schaltgeraet |
| EP0481309A3 (en) * | 1990-10-13 | 1993-03-17 | Abb Patent Gmbh | Terminal for circuit breaker |
| DE4212034A1 (de) * | 1992-04-10 | 1993-10-14 | Abb Patent Gmbh | Anschlußklemme für ein elektrisches Installationsgerät |
| DE19805909A1 (de) * | 1998-02-13 | 1999-08-19 | Abb Patent Gmbh | Fahrstuhlklemme mit optimiertem Leiteranschluß |
| DE29816667U1 (de) | 1998-09-16 | 1998-12-03 | Siemens AG, 80333 München | Elektrische Anschlußklemme |
| CN106058493A (zh) * | 2016-08-03 | 2016-10-26 | 国网浙江省电力公司湖州供电公司 | 一种通用式导电线夹 |
| CN106058493B (zh) * | 2016-08-03 | 2018-07-27 | 国网浙江省电力公司湖州供电公司 | 一种通用式导电线夹 |
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