DE3725496C2 - - Google Patents

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DE3725496C2
DE3725496C2 DE19873725496 DE3725496A DE3725496C2 DE 3725496 C2 DE3725496 C2 DE 3725496C2 DE 19873725496 DE19873725496 DE 19873725496 DE 3725496 A DE3725496 A DE 3725496A DE 3725496 C2 DE3725496 C2 DE 3725496C2
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lever
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DE19873725496
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Stephen Kenneth Leighton Buzzard Gb Garwood
Jeffrey Lane Troy Mich. Us Konchan
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General Motors Corp
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugtürverriegelung mit einem Gehäuseteil, das aus einer Grundplatte und daran angeformten Längswänden und Querwänden besteht und auf der der Grundplatte gegenüberliegenden Seite eine Öffnung hat, mit einem Deckteil, zu dem eine die Öffnung des Gehäuseteils abdeckende Deckelplatte gehört, die über wenigstens eine zwischenliegende, mit einem Flansch versehene Buchse an der Grundplatte abgestützt ist, mit einer in dem Gehäuseteil enthaltenen Gabelfalle, die zwi­ schen einer verriegelten und unverriegelten Stellung bewegbar an dem Gehäuseteil befestigt ist und eine Verriegelungsschulter besitzt, und mit einer Sperre, die zwischen einer Sperrstellung und einer Lösestellung an dem Gehäuseteil beweglich angebracht ist und eine Sperrschulter aufweist, die in der Sperrstellung mit der Verriegelungsschulter der Gabelfalle in Eingriff ist, um die Gabelfalle in verriegelter Stellung zu halten.
Eine solche Fahrzeugverriegelung ist aus der DE-PS 32 21 049 bekannt. Das Gehäuseteil ist hier ein Stahlblech-Formstanzteil. Es wird mit einem Deckteil aus Kunststoff abgeschlossen, zu dem eine die Öffnung des Gehäuseteils abdeckende Deckelplatte gehört. An die Deckelplatte sind einstückig ringbundartige An­ sätze angeformt, die mit einer Rastlippe an Hohlachsen einra­ sten, die an der Grundplatte des Gehäuseteils starr befestigt sind und die Gabelfalle und Sperre lagern. Die Schnapprastver­ bindung zwischen den ringbundartigen Ansätzen und den Hohlachsen dient einer Transportsicherung bzw. einer Vormontage des Deck­ teils an dem Gehäuseteil. Die endgültige Verbindung zwischen diesen Teilen erfolgt durch die Bolzen, mit denen die Fahrzeug­ türverriegelung an dem Türstirnblech festgeschraubt wird. Die Bolzen schrauben sich durch Gewindebuchsen in der Grundplatte des Gehäuseteils bis in Untermaß aufweisende, an das Deckteil angeformte Buchsen vor, wo sie sich selbst ihr Gewinde schnei­ den. Die Buchsen kommen mit der Stirnfläche an der Grundplatte des Gehäuseteils zu liegen, so daß sie eine Abstützung zwischen Gehäuseteil und Deckteil bilden.
Aus der FR-OS 25 39 793 ist eine Fahrzeugtürverriegelung mit einem Gehäuseteil aus Kunststoff bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Fahrzeugtürverriegelung der genannten Art zu schaffen, bei der in konstruktiv unaufwendiger Weise sichergestellt ist, daß die Verriegelungsschulter und Sperrschulter in verriegelter Stellung nicht aneinander vorbei­ gleiten können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Gehäuseteil aus Kunststoff besteht, daß die Buchse in eine Vertiefung der Grund­ platte eingesetzt ist, daß der Flansch der Buchse auf der Grundplatte aufsitzt und einen vorbestimmten Abstand von der Deckelplatte einhält, und daß die in Eingriff miteinander be­ findlichen Schultern der Gabelfalle und der Sperre zwischen dem Flansch der Buchse und der Deckelplatte sitzen und durch diese überdeckt sind, um ein seitliches Vorbeigehen einer Schul­ ter an der anderen Schulter unter Last zu verhindern.
Erfindungsgemäß ist also an einer zwischen Grundplatte und Deckelplatte sitzenden Buchse ein Flansch vorgesehen, der die miteinander zusammenarbeitenden Schultern von Gabelfalle und Sperre im verriegelten Zustand überdeckt, so daß die Schultern zwischen dem Flansch und der Deckelplatte liegen und nicht an­ einander vorbeigleiten können. Durch diese konstruktiv unauf­ wendige Anordnung sind Gabelfalle und Sperre im verriegelten Zustand einwandfrei axial gesichert, und es wird einem Anein­ andervorbeigleiten von Gabelfalle und Sperre mit einfachen Mit­ teln entgegengewirkt.
Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeich­ nung beispielsweise näher erläutert; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht mit teilweise freigelegten Einzel­ teilen der Türverriegelung in gelöstem Zustand und der Gabelfalle im verriegelten Zustand,
Fig. 2 eine Schnittansicht nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht nach Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 mit der Gabelfalle in unverriegeltem Zustand,
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 mit der Verriege­ lung in gesperrtem Zustand,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung nach Linie 6-6 der Fig. 4,
Fig. 7 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der Verriegelung und
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung des zur Ver­ riegelung gehörenden Schließklobens.
Wie in Fig. 1, 2, 4 und 7 gezeigt, enthält eine Fahrzeugtürver­ riegelung 10 ein einstückig geformtes Kunststoffgehäu­ seteil 12, das nach einer Seite hin offen ist und eine Grundplatte 34 und relativ dünne Umfangswandabschnitte 14 längs der Seitenwände und der oberen und unteren Wände besitzt. An die Umfangswandabschnitte grenzen im Eckbereich nach innen vorstehende Vorderwandabschnitte 16 an, die alle in einer Ebene gegenüber der Grundplatte 34 liegen. Ein rahmenförmiges Deckteil mit einer Deckelplatte 18 (Fig. 7) enthält einen nach innen vertieften unteren Eckabschnitt 20 und einen Seitenflansch 22. Die Deckelplatte 18 paßt zwischen die Umfangswandabschnitte 14 und sitzt auf den Vorderwandabschnitten 16 auf, um die Öffnung des Gehäuseteils 12 abzuschließen. Drei gleichar­ tige mit einem Flansch und einem Innengewin­ de versehene Buchsen 24, 26 und 28 und ein mit einem Kopf und einem Absatzrand versehener Stutzen 30 lie­ gen zwischen dem Gehäuseteil 12 und der Deckelplatte 18. Wie am besten in Fig. 2 und 7 zu sehen, besitzt das Gehäuseteil 12 drei gleichartige zylindrische Durchbrü­ che 32, in denen jeweils die längeren zylindrischen Ab­ schnitte der Buchsen 24, 26 und 28 eingesetzt werden. Der erste Durchbruch 32 für die Buchse 24 öffnet sich zu einem nach innen vertieften Grundplattenab­ schnitt des Gehäuseteils 12. Die Öffnung des ersten Durchbruchs 32 wird von einem kreisförmigen Ein­ schnitt 36 umgeben, der den Flansch 38 der Buchse 24 aufnimmt. Der Einschnitt 36 läßt den Flansch 38 in einer Ebene mit der Grundplatte 34 zu liegen kommen. Eine gebogene Nut 40 umgibt teilweise den Einschnitt 36.
Der Flansch 38 der Buchse 26 wird in einem Kreisein­ schnitt 42 um einen zweiten Durchbruch 32 so aufge­ nommen, daß auch dieser Flansch in einer Ebene mit einer Fortsetzung der Grundplatte 34 liegt, wie Fig. 1 zeigt. Der Flansch 38 der Buchse 28 sitzt an dem freien Ende eines einstückig an das Gehäuseteil 12 angeformten zylindrischen Abschnittes 44 auf, der sich von einem nach innen eingeschnittenen Grundplattenabschnitt 46 nach außen erstreckt und einen Teil des dritten Durch­ bruchs 32 bestimmt. Das freie Ende des zylindrischen Abschnittes 44 ist bezüglich der Grundplatte 34 so vertieft, daß der Flansch 38 der Buchse 28 mit der Grundplatte 34 und mit den Flansch 38 der Buch­ sen 24 und 26 in einer Ebene liegt.
Ein kreisförmiger Einschnitt 48 umgibt die Basis des zylindrischen Abschnittes 44, und besitzt eine Ver­ längerung 50. Ein nach innen vertiefter Grund­ plattenabschnitt 52 des Gehäuseteils 12 ist zur Aufnahme des Stutzens 30 mit einem Durchbruch versehen. Der Kopf des Stutzens und ein benachbarter Schulterab­ schnitt desselben sind in einem gleichartig geformten Einschnitt 54 des Gehäuseteils 12 aufgenommen, wie Fig. 2 zeigt. Der Grundplattenabschnitt 52 läuft bei 56 von einer Öffnung in den Umfangswandabschnitten 14 des Gehäuseteiles 12 aus. Die Deckelplatte 18 sitzt an den freien Enden der kürzeren zylindrischen Abschnitte der Buch­ sen 24, 26 und 28 auf und ist in Ausrichtung mit deren inneren Gewindebohrungen mit Durchbrüchen verse­ hen. Das freie, mit einer Schulter versehene Ende des Stutzens 30 erstreckt sich durch einen Durchbruch des Eckabschnittes 20 und ist dort mit einem mit dem Kopf her­ ausschauenden Teil versehen, wie Fig. 2 zeigt, um das Rahmenteil 18 und das Gehäuseteil 12 miteinander si­ cher zu verbinden.
Eine Gabelfalle 58 ist an dem kürzeren zylin­ drischen Abschnitt der Buchse 24, schwenkbar ange­ bracht, wie Fig. 2 zeigt. Ein Stift 60 steht von der Gabelfalle nach innen ab und sitzt an einem Ende einer Wen­ del-Druckfeder 62 auf, die in der Nut 40 aufgenommen ist. Die Anlage des anderen Endes der Feder 62 an einer Endwand 64 der Nut 40 ergibt eine Vorspannung für die Gabelfalle 58, durch welche ihrer von vollständig verriegelten Stellung in Fig. 1 in ihre un­ verriegelte Stellung nach Fig. 4 im Uhrzeigersinn vor­ egespannt ist. Der Eingriff der Außenkante des äußeren Schenkels 66 der Gabelfalle mit einer Schulter 68 zwischen einem der Umfangswandabschnitte 14 und einem Grundplattenabschnitt 34 legt die Gabelfalle 58 in ihrer unverriegelten Stellung gegen die Vorspannung der Feder 62 fest.
Eine Sperre 70 ist an dem kürzeren zylindrischen Ab­ schnitt der Buchse 28 schwenkbar angebracht. Eine Tor­ sionsfeder 72 umgibt den zylindrischen Abschnitt 44 in­ nerhalb des Einschnittes 48. Ein Schenkel 74 der Feder 72 ist in der Verlängerung 50 des Einschnittes 48 veran­ kert, und der andere Schenkel 76 der Feder hakt unter die Sperre 70, um diese im Gegenuhrzeigersinn nach der Darstellung in Fig. 1, 4 und 5 in eine entsperrte Stellung vorzuspannen. Die Sperre wird in dieser Stellung gegen die Vorspannung der Feder 72 durch Anlage eines mit einem Gummidämpfer versehenen Schenkels 80 an dem kürzeren zylindrischen Teil der Buchse 26 gehalten. Die Sperre 70 hat eine Schulter 82, die mit einer Schulter 84 an dem inneren Schenkel einer Kehle 86 der Gabelfalle wie in Fig. 1 dargestellt, in Eingriff bringbar ist, um die Gabelfalle in vollverriegelter Stellung zu halten. Es ist in der Zeichnung nicht dargestellt, jedoch ist die Sperr­ schulter 82 auch noch mit einer anderen Schulter 88 der Gabelfalle in Eingriff bringbar, um die Gabelfalle in einer Zwischenverriegelungsstellung zu halten.
Ein Zwischenglied 90 ist mit einem Schwenkstift 92 an der Sperre 70 befestigt, so daß es in Abhängigkeitsbe­ ziehung von der Sperre gehalten werden kann. Das Zwi­ schenglied enthält eine untere Querfahne 94 und einen gekrümmten Schlitz 96.
Wie Fig. 2 zeigt, erstreckt sich der mit Schulter verse­ hene Stutzen 30 zwischen dem Gehäuseteil 12 und dem vertieften Eckabschnitt 20 der Deckelplatte 18, um die­ se Teile zu befestigen, und auch, um die Teile zusammen mit den Buchsen 24, 26 und 28 auf Abstand zu halten.
Zusätzlich schaffte der Stutzen 30 eine Befestigung für einen Außenbetätigungshebel 98, einen Übertragungs­ hebel 100, einen Sperrhebel 102 und einen Schließzylin­ derhebel 104. Eine zylindrische Buchse 106 ist an dem Stutzen 30 zwischen dem Übertragungshebel 100 und dem Sperrhebel 102 angebracht, und eine Wendel-Tor­ sionsfeder 108 ist (Fig. 6) mit dem Übertragungshebel in Eingriff, und der andere Schenkel 112 der Feder legt sich gegen einen Wandabschnitt 114 des Gehäuseteiles 12 an, um so den Übertragungshebel im Gegenuhrzei­ gersinn nach Fig. 4 vorzuspannen. Der Sperrhebel 102 enthält einen ersten Stift 116, der in dem gebogenen Schlitz 96 des Zwischenteiles 90 aufgenommen ist, und einen zweiten Stift 118, der in einem vergrößerten Schlitz 120 des Schließzylinderhebels 104 aufgenommen ist.
Wie am besten in Fig. 6 und 7 zu sehen, enthält der Außenbetätigungshebel 98 eine Querfahne 122, die ein nach außen versetztes Ende 124 des Übertragungshe­ bels 100 überdeckt, um die Hebel 98 und 100 bei einer Bewegung des Betätigungshebels 98 im Uhrzeigersinn miteinander zu koppeln.
Der Sperrhebel 102 ist in Fig. 1 in seiner gelösten Stellung gezeigt, bei der der Stift 116 dem unteren Ende des Schlitzes 96 benachbart liegt. In dieser Stellung des Sperrhebels ist das Zwischenteil in seiner gekoppelten Stellung, bei der die Querfahne 94 des Zwischenteils unter dem abgesetzten einen Ende 124 des Übertra­ gungshebels 100 liegt. Wenn der Sperrhebel 102 sich in seiner in Fig. 5 gezeigten Sperrstellung befindet, liegt er gegen seine in Fig. 1 gezeigte Stellung im Gegenuhrzei­ gersinn verdreht und der Eingriff des Stiftes 116 in dem Schlitz 96 hat das Zwischenteil 90 leicht im Uhrzeiger­ sinn um den Schwenkstift 92 in die ungekoppelte Stel­ lung verschoben, in der die Querfahne 94 des Zwischen­ teiles nicht mehr unter dem abgesetzten einen Ende 124 des Übertragungshebels liegt.
Das freie Ende des Betätigungshebels 98 ist in übli­ cher Weise mit einem von Hand betätigbaren Außenbe­ tätiger, wie einem Zug- oder Dreh-Außenhandgriff ver­ bunden, der den Hebel 98 im Uhrzeigersinn um den Stutzen 30 dreht, wenn der Außenbetätiger von Hand betätigt wird. Bei einer solchen Bewegung des Hebels 98 im Uhrzeigersinn dreht der Eingriff der Fahne 122 mit dem abgesetzten einen Ende 124 des Hebels 100 den Übertragungshebel 100 im Uhrzeigersinn zusammen mit dem Betätigungshebel 98 um den Stutzen 30 gegen die Vorspannkraft der Feder 108. Der Eingriff des abgesetz­ ten einen Endes 124 des Hebels 100 mit der Fahne 94 des Zwischenteils 90 verschiebt das Zwischenteil 90 nach der Darstellung in Fig. 1 nach unten, um die Sperre 70 in ihrer in Fig. 4 gezeigten gelösten Stellung zu be­ wegen. Dadurch wird der Bolzen 58 zur Bewegung in die in Fig. 4 gezeigte unverriegelte Stellung gelöst. Wenn das Zwischenteil 90 sich in seiner in Fig. 5 darge­ stellten ungekoppelten Stellung befindet, ergibt eine Bewegung des Übertragungshebels 100 durch den Betä­ tigungshebel 98 im Uhrzeigersinn, daß das abgesetzte eine Ende 124 des Übertragungshebels an der Fahne 94 des Zwischenteils vorbeigeht, so daß die Sperre in der entsperrten Stellung bleibt. Die Feder 108 und die Fah­ ne 122 setzen das freie Ende des Betätigungshebels 98 gegen die obere Kante der rechten Öffnung 56 nach Fig. 1, um beide Hebel 98 und 100 in die unbetätigte Stellung zu setzen.
Der Schließzylinderhebel 104 ist überlicherweise mit einem äußeren Schließzylinder verbunden, und bewegt den Sperrhebel 102 zwischen seiner in Fig. 1 dargestell­ ten unversperrten Stellung und seiner in Fig. 5 darge­ stellten versperrten Stellung durch Eingriff des Schlitzes 120 mit dem Stift 118. Es ist anhand der Fig. 1, 4 und 5 zu sehen, daß der Schließzylinderhebel 104 und der Außen­ betätigungshebel 98 an dem Gehäuse nach außen vor­ stehend oder dieses verlassen, und zwar an beiden Sei­ ten durch Öffnungen 56.
Wie am besten in Fig. 1, 3 und 7 zu sehen ist, ist ein Innen-Sperrhebel 126 mit einem Schwenkstift 128 an dem Seitenflansch 22 des Deckteils angebracht. Eine Haarnadel-Spreizfeder 130 ist zwischen dem Flansch 22 und dem Hebel 126 eingehakt, um diesen Hebel entweder in einer in Fig. 3 voll durchgezeichne­ ten Freigabestellung oder in einer gestrichelt in dieser Figur gezeichneten Sperrstellung zu halten. Der Hebel 126 ist üblicherweise mit einem Innensperrbetätiger, beispielsweise einem vertikal bewegbaren Stößel oder einem linear verschiebbaren Knopfgleiter verbunden. Der Hebel 126 enthält einen Schenkel 132, der in einem Einschnitt 134 des Sperrhebels 102 so aufgenommen ist, daß eine Bewegung des Hebels 126 zwischen seiner versperrten und seiner freigegebenen Stellung den Sperrhebel 102 entsprechend zwischen dessen gesperr­ ter und freigegebener Stellung bewegt. Der Stift 118 erstreckt sich in eine bogenförmige Öffnung 135 des Abschnittes 20 der Deckelplatte 18 (Fig. 7). Die Anlage des Stiftes an der oberen oder unteren Kante der Öffnung 135 lokalisiert den Hebel 102 in versperrter oder unver­ sperrter Stellung unter Vorspannung der Feder 130.
Ein innerer Fernbetätigungshebel 136 ist mit einem Schwenkstift 138 am Flansch 22 angebracht. Dieser He­ bel enthält (Fig. 3) einen Schenkel 140, der unter einem nach innen versetzten anderen Ende 142 des Übertra­ gungshebels 100 liegt. Der Hebel 136 ist üblicherweise mit einem Innenbetätiger, wie einem Innenhandgriff verbunden. Bei Betätigung dieses Innenbetätigers kann der Hebel 136 im Gegenuhrzeigersinn nach Fig. 3 ge­ dreht werden. Der Eingriff des Schenkels 140 mit dem Ende 142 des Übertragungshebels dreht den Übertra­ gungshebel 100 nach Fig. 1 im Uhrzeigersinn gegen die Vorspannung der Feder 108, um die Sperre 70, wie be­ reits beschrieben, zu lösen, so daß der Bolzen 58 sich in die unverriegelte Stellung bewegen kann.
Ein Lösen der Sperre 70 durch Betätigung des Außen­ betätigungshebels 98 geschieht unabhängig von einer Bewegung des Innenbetätigungshebels 136, und glei­ cherweise geschieht ein Lösen der Sperre 70 durch den Innenbetätigungshebel 136 unabhängig von einer Be­ wegung des Außenbetätigungshebels 98. Der Sperr­ hebel 102 wird zwischen seiner versperrten und unver­ sperrten Stellung durch Betätigung entweder des Schließzylinderhebels 104 oder des Innensperrhebels 126 bewegt. Wenn der Sperrhebel 102 durch den Innen­ sperrhebel 126 bewegt wird, liegt der Stift 118 am obe­ ren Ende des Schlitzes 120 an. Wenn der Hebel 102 durch Anlage des Endes des Schlitzes 120 im Hebel 104 mit dem Stift 118 bewegt wird, bleibt der Sperrhebel 126 stationär.
Ein Schließkloben 144 (Fig. 8) enthält zwei Schenkel 146 (Fig. 7), die in üblicher Weise beispielsweise durch Kopfstauchen, an einer Befestigungsplatte 148 befestigt sind. Ein Buchtabschnitt 150 des Schließklobens 144 ist teilweise (Fig. 2) an den einander gegenüberliegenden Seiten ab­ geflacht und ein Kunststoffkeil 152 ist an dem Buchtab­ schnitt 150 in üblicher Weise angeformt.
Das Gehäuseteil 12 enthält, wie in Fig. 7 zu sehen, eine Vertiefung 154, die sich von dem Umfangswandabschnitt 34 bis zu einem nach innen eingeschnittenen weiteren Grundplattenabschnitt 156 des Gehäuseteils 12 erstreckt. Ein allgemein L-förmiges Gummikissen 158 paßt in die Ver­ tiefung 154. Eine Metallplatte 160 ist an dem längeren Schenkel des Gummikissens 158 angebracht. Die Platte 160 wirkt mit einer Wand 162 zwischen den eingeschnittenen Grundwandabschnitten 34, 158 zusam­ men, um so eine Kehle innerhalb des Kunststoff-Gehäu­ seteiles zu bestimmen. Die Deckelplatte 18 enthält in Ausrichtung mit dieser Kehle eine Kehle 164. Die Form und Größe dieser Kehlen sind gleich der Form und Grö­ ße des Kunststoffkeiles 152.
Wenn die Verriegelung 10 in einer Fahrzeugtür ange­ bracht ist, stützt sich die Deckelplatte 18 an einer frei­ schwingenden Endwand 166 der Türe (Fig. 2) ab, und der Flansch 22 erstreckt sich längs einer Innentafel der Türe. Die Kehle 164 der Deckelplatte 18 ist in Ausrich­ tung mit einer Kehle 168 in der Endwand 166 und der Innentafel der Türe. Die Deckelplatte 18 enthält Durch­ brüche 170 in Ausrichtung mit den Öffnungen der Buch­ sen 24, 26 und 28 und Öffnungen 172 in der Endwand 166 der Türe (Fig. 2). Befestigungskopfschrauben 174 er­ strecken sich durch diese ausgerichteten Öffnungen in die mit Innengewinde versehenen Buchsen hinein, um die Verriegelung 10 an der Tür zu befestigen, und zu­ sätzlich das Gehäuseteil 12 mit der Deckelplatte 18 zu verbinden. Die Schrauben 174 erhöhen zusätzlich die Festigkeit der Verriegelung 10 durch Aufbringen von Druckkräften auf die Teile 12 und 18 durch die Buchsen und durch Erhöhen der Festigkeit der Buchsen 24 und 28 zur Verstärkung der Schwenklager der Gabelfalle 56 und der Sperre 70. Der vertiefte Eckabschnitt 20 ergibt genügend Raum für den Kopf des Stutzens 30 (Fig. 2). Die Befestigungsplatte 148 des Schließklobens 144 ist an einer Säulenwand der Kraftfahrzeugkarosserie befestigt, um den Keil 152 in den Weg der Kehle 168 und der Kehle im Gehäuseteil 12 zu bringen und die Schenkel 146 des Schließklobens in Ausrichtung mit den Kehlen 164 und 168.
Wie in Fig. 4 zu sehen, wird beim Schließen der Tür der vordere Schenkel 146 des Schließklobens 144 in Anlage mit der Außenkante der Kehle 86 der Gabelfalle 58 kommen, und die Gabelfalle in Gegenuhrzeigersinn aus der in Fig. 4 gezeigten unverriegelten in die in Fig. 1 gezeigte verrie­ gelte Stellung zu drehen. Während dieser Bewegung der Fabelfalle von der unverriegelten in die verriegelte Stel­ lung wird die Sperrschulter 82 zuerst an die Gabelfallen­ schulter 88 angelegt und bewegt sich dann in Anlage mit der Gabelfallenschulter 84 unter Vorspannung durch die Fe­ der 72. Während die Gabelfalle sich von der unverriegelten in die verriegelte Stellung bewegt, wird der vordere Schenkel 146 des Schließkolbens innerhalb der Kehle 86 der Gabel­ falle (Fig. 1) eingefangen und kommt in Eingriff mit dem kürzeren Schenkel des Gummikissens 158, welchen er teilweise zusammendrückt. Da der Keil 152 nur an der Bucht 150 des Schließklobens 144 angeformt ist, kann die Gabelfallen­ kehle 86 mit minimaler Breite hergestellt werden, um die Festigkeit der Gabelfalle ohne Vergrößerung zu erhö­ hen. Dadurch kann die Verriegelung 10 mit minimaler Größe ausgelegt werden.
Der Keilabschnitt 152 des Schließklobens 144 kommt in Keilein­ griff mit der Metallplatte 160 und der Wand 162 und drückt teilweise den längeren Schenkel des Gummikis­ sens 158 zusammen. Dadurch wird eine Bewegung der Tür nach oben und unten gegenüber der Karosserie verhindert, wenn die Gabelfalle 58 sich in verriegelter Stel­ lung befindet.
In Fig. 1 ist zu sehen, daß bei verriegelter Stellung der Gabelfalle 58 die miteinander in Eingriff befindlichen Schultern 82 der Sperre und 84 der Gabelfalle dem Flansch 38 der Buchse 26 und der Deckelplatte 18 so eingefangen sind, daß jedes Ausweichen oder Vor­ beigehen dieser Schulter aneinander unter Last verhin­ dert wird. Die Schraube 174 hält die Deckelplatte 18 eng gegen die Buchse 26, so daß die Festigkeit der Teile 12 und 18 und der Buchse 26 in diesem Bereich erhöht wird.
Aus der vorangehenden Beschreibung ist zu ersehen, daß das Gehäuseteil 12 und das Deckelteil mit der Deckelplatte 18 zusam­ menwirkend ein allgemein abgedichtetes Gehäuse für die Verriegelungsbestandteile bilden, wenn diese über die Buchsen 24, 26 und 28, den Stutzen 30 und die Schrauben 174 miteinander zusammengebaut sind. Die einzigen in das Gehäuse führenden Öffnungen 164 und 168 geben Eintritt und Auslaß für den Schließkloben 144, und die Öffnung 56 bietet Austritt für den Außenbetätigungshe­ bel 98 und den Schließzylinderhebel 104. Das Deck­ teil und das Gehäuseteil sind bei der Montage der Ver­ riegelung 10 nur durch den Stutzen 30 verbunden. Wenn die Verriegelung 10 an der Verriegelungspfostenfläche der Fahrzeugtüre angebracht ist, wie Fig. 2 zeigt, erhö­ hen die Schrauben 174 die Festigkeit der Verriegelung 10 und der Buchsen 24 und 28, die als Schwenkachsen für die Gabelfalle 58 und die Sperre 70 dienen. Diese Schrauben können auch dazu dienen, die Verriegelung 10 an einem Türbalken oder einem Türverriegel-Steuer­ modul zu befestigen, wie teilweise bei 176 in Fig. 2 angezeigt. Diese Montage ist leicht zu vollbringen, da die Innenfläche des Gehäuseteiles 12 eben ist.
Es ist auch darauf hinzuweisen, daß alle Bestandteile der Verriegelung 10 beim Zusammenbau durch die der Grundplatte 34 gegenüberliegende Öffnung des Gehäuseteiles 12 eingesetzt werden können. Durch Anbringen der Betätigungshebel be­ nachbart zum Boden der Verriegelung 10 ist die Verrie­ gelung gleich gut in Vorder- wie in Hintertüren zu be­ nutzen.

Claims (3)

1. Fahrzeugtürverriegelung mit einem Gehäuseteil, das aus einer Grundplatte und daran angeformten Längswänden und Querwänden besteht und auf der der Grundplatte gegenüberliegenden Seite eine Öffnung hat, mit einem Deckteil, zu dem eine die Öff­ nung des Gehäuseteils abdeckende Deckelplatte gehört, die über wenigstens eine zwischenliegende, mit einem Flansch versehene Buchse an der Grundplatte abgestützt ist, mit einer in dem Gehäuseteil enthaltenen Gabelfalle, die zwi­ schen einer verriegelten und unverriegelten Stellung beweg­ bar an dem Gehäuseteil befestigt ist und eine Verriegelungs­ schulter besitzt, und mit einer Sperre, die zwischen einer Sperrstellung und einer Lösestellung an dem Gehäuseteil beweglich angebracht ist und eine Sperrschulter aufweist, die in der Sperrstellung mit der Verriegelungsschulter der Gabelfalle in Eingriff ist, um die Gabelfalle in verriegel­ ter Stellung zu halten, dadurch gekennzeich­ net, daß das Gehäuseteil (12) aus Kunststoff besteht, daß die Buchse (26) in eine Vertiefung (32) der Grundplatte (34) eingesetzt ist, daß der Flansch (38) der Buchse (26) auf der Grundplatte (34) aufsitzt und einen vorbestimmten Abstand von der Deckelplatte (18) einhält, und daß die in Eingriff miteinander befindlichen Schultern (82, 84) der Gabelfalle (15) und der Sperre (70) zwischen dem Flansch (38) der Buchse (26) und der Deckelplatte (18) sitzen und durch diese überdeckt sind, um ein seitliches Vorbeigehen einer Schulter an der anderen Schulter unter Last zu ver­ hindern.
2. Fahrzeugtürverriegelung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Buchse (26) ein Innenge­ winde besitzt, und daß eine Kopfschraube (174) in die Buchse (26) eingeschraubt ist, die die Deckelplatte (18) gegen einen Außenabschnitt der Buchse (26) anzieht, um das Deck­ teil zu arretieren.
3. Fahrzeugtürverriegelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mehrzahl von mit Innengewinden versehenen Buchsen (24, 26, 28) besitzt, von denen jede einen in einer Vertiefung (32) der Grund­ platte (34) eingesetzten Innenabschnitt, einen zur Abstüt­ zung des Deckteils über der Öffnung der Grundplatte (34) vorgesehenen Außenabschnitt und einen Flansch (38) besitzt, der auf der Grundplatte (34) aufsitzend einen vorbestimmten Abstand von der Deckelplatte (18) einhält, daß die Gabel­ falle (58) an dem Außenabschnitt einer der Buchsen (24) angebracht ist, daß die Sperre (70) an dem Außenabschnitt einer anderen Buchse (28) angebracht ist, und daß in alle Buchsen (24, 26, 28) Kopfschrauben (174) eingeschraubt sind, die die Deckelplatte (18) gegen die jeweiligen Außenabschnit­ te der Buchsen (24, 26, 28) anziehen, um das Deckteil zu arretieren.
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