DE3726430C1 - Folding top for a motor vehicle, in particular cabriolet - Google Patents
Folding top for a motor vehicle, in particular cabrioletInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Klappverdeck der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten und aus der
DE-PS 23 27 485 hervorgehenden Art.
Das aus dieser Druckschrift bekannte Klappverdeck hat
zwei seitliche Sichtscheiben, welche aus flexiblem
Material bestehen. Damit an diesen beim Zusammenfalten
des Klappverdecks ein genau festgelegter Faltenverlauf
entsteht, ist am vorderen Bereich der Unterkante der
seitlichen Sichtscheibenöffnung zwischen dem Bezug und
der Sichtscheibe jeweils eine aus Federstahl bestehende
Verstärkung eingesetzt. Durch diese sind jedoch Un
dichtheiten im Bereich der Sichtscheiben nicht aus
zuschließen und es kann sich an diesen auch leicht
Schmutz festsetzen; schließlich wirken sie auch unschön.
Wie erwähnt, dienen ferner die Verstärkungen lediglich
für einen definierten Faltenverlauf an den seitlichen
Sichtscheiben beim Zusammenfalten des Klappverdecks.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein lang
gestrecktes Federelement der im Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1 genannten Gattung derart anzuordnen und
auszubilden, daß an der flexiblen Heckscheibe des
Klappverdecks ein definierter Faltenverlauf erzeugbar
ist.
Zur Lösung der Aufgabe sind die im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 dargelegten Merkmale vorgesehen. Vorteil
hafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstands sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Durch das im Bereich der Heckscheibe etwa senkrecht zum
sich bildenden Faltenverlauf mit Vorspannung an der
Klappverdeckinnenseite festgelegte Zugfederelement
entsteht beim Hochschwenken des rückwärtigen Bereichs
des Klappverdecks selbsttätig an der flexiblen Heck
scheibe ein über deren ganze Breite verlaufender,
einwärts gerichteter Faltenverlauf, durch den das
Klappverdeck problemlos, d. h. ohne manuelle Unter
stützung zusammengefaltet werden kann. Dabei werden auch
Beschädigungen und vorzeitiger Verschleiß an der fle
xiblen Heckscheibe verhindert, und damit wird deren Lebens
dauer erhöht.
Zweckmäßigerweise wird das Zugfederelement jeweils an
einer Schmalseite der Heckscheibe in geringem
Abstand zur Kante der Sichtöffnung an der Bezugs
innenseite angeordnet. Somit sind die Zugfederelemente
von außen unsichtbar.
Ein gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 3 aus einem
Gummiband bestehendes Zugfederelement kann in optisch
vorteilhafter Weise durch einen Schlauchgurt umhüllt und
rationell mit seinen Endabschnitten an der Bezugsinnen
seite festgelegt werden.
Schließlich besteht eine Ausgestaltung der Erfindung
(Merkmale des Patentanspruchs 4) darin, zwischen Gummi
band und Bezug mehrere, aus Metall, Kunststoff, Kohle
fasern oder dergleichen bestehende Federelemente mit
rechteckförmigen oder auch rundem Querschnitt neben
einanderliegend anzuordnen. Da deren freie Enden von den
beiden Befestigungsstellen des Gummibandes zurückliegen,
wird beim Hochschwenken des rückwärtigen Bereichs des
Klappverdecks unter dem dabei erfolgenden Zusammenziehen
des Gummibands eine über diesem liegende, etwa halb
kreisförmige Auswölbung gebildet, durch welche die
Erzeugung des querverlaufenden Faltenverlaufs an der
flexiblen Heckscheibe gefördert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich
nung dargestellt und erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf ein Klappverdeck in
aufgeklapptem Zustand,
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1 mit
hochgeschwenktem rückwärtigem Bereich des
Klappverdecks,
Fig. 3 den Schnitt längs der Linie III-III in
Fig. 1 in größerer Darstellung,
Fig. 4 den Schnitt längs der Linie IV-IV in
Fig. 3,
Fig. 5 eine Einzelansicht von Fig. 2 mit Gummiband
und Federelemente in größerer Darstellung.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Klappverdeck 1
hat ein Verdeckgestänge 2, das an einem nicht darge
stellten Cabriolet schwenkbar gelagert ist, wodurch das
Klappverdeck 1 vom dargestellten aufgeklappten Zustand
in einen zusammengefalteten Zustand verlagerbar ist.
Das Verdeckgestänge 2 des Klappverdecks 1 trägt einen
aus textilem Material bestehenden Bezug 3, der an seinem
rückwärtigen Bereich eine trapezförmige Sichtöffnung 4
aufweist. In diese ist eine aus flexiblem sowie trans
parentem Material bestehende Heckscheibe 5 eingesetzt,
die längs ihres Umfangsrandes am Bezug 3 wasserdicht
befestigt ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist am
untenliegenden Bereich der gegenüberliegenden Schmal
seiten 5′ der Heckscheibe 5 jeweils ein langgestrecktes
Zugfederelement angeordnet, das in einem geringen
Abstand a zur benachbarten Kante der Sichtöffnung 4
liegt und parallel zu dieser verläuft. Dabei bestehen
die beiden Zugfederelemente jeweils aus einem einen
rechteckförmigen Querschnitt aufweisenden Gummiband 6,
das an seinen beiden Endabschnitten an der Innenseite
des Bezugs 3 bei aufgeklapptem Klappverdeck 1 mit Vor
spannung, also in ausgelängtem Zustand, befestigt ist.
Das Gummiband 6 weist hierbei eine Länge von etwa 25 cm
auf.
Wie aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlich, ist das Gummi
band 6 über seine ganze Längserstreckung von einem
Schlauchgurt 7 umhüllt, wobei es zusammen mit diesem an
seinen Endabschnitten am Bezug 3 durch Nähen, Kleben,
Nieten oder Schweißen befestigt ist. Aus den Fig. 3
bis 5 ist ferner ersichtlich, daß zwischen dem Bezug 3
und dem Gummiband 6 vier Federelemente 9 nebeneinander
liegend angeordnet und zusammen von einem Schlauchgurt
10 umhüllt sind. Dabei sind die freien Enden der ein
rechteckförmiges Querschnittsprofil aufweisenden Feder
elemente 9 von den Befestigungsstellen des Gummibandes 6
am Bezug 3 zurückgesetzt, so daß sich die Federelemente
9 im Längsmittelbereich des Gummibandes 6 befinden.
Dabei ist der die Federelemente 9 umgebende Schlauchgurt
10 mit seinen Endabschnitten am Gummiband 6 und dessen
Schlauchgurt 7 und/oder am Bezug 3 durch Nähen oder
dergleichen befestigt (Fig. 3). Die Federelemente 9
können dabei aus Metall, Kunststoff, Kohlefasern oder
dergleichen bestehen. Natürlich können auch aus Metall
oder Kunststoff bestehende Spiralfedern mit kreisför
migen Querschnittsprofil vorgesehen sein.
Für das Verlagern des Klappverdecks 1 von dem in Fig. 2
dargestellten aufgeklappten Zustand in den nicht gezeig
ten, zusammengefalteten Zustand des Klappverdecks 1 wird
zuerst dessen vordere Schließvorrichtung geöffnet.
Daraufhin wird der in Fig. 2 mit gestrichelten Linien
dargestellte, rückwärtige Bereich des Klappverdecks 1 in
die mit durchgezogenen Linien dargestellte Lage hochge
schwenkt, wobei sich die beiden, in aufgeklapptem
Zustand des Klappverdecks 1 mit Vorspannung festgelegten
Gummibänder 6 entspannen, also zusammenziehen. Durch
diesen Vorgang entsteht selbsttätig, also ohne manuelle
Unterstützung an der flexiblen Heckscheibe 5 und den
sich an diese anschließenden Bereichen des Bezugs 3 ein
definierter, einwärts gerichteter Faltenverlauf b, der
etwa senkrecht zur Längserstreckung der Gummibänder 6
verläuft und sich über die ganze Breite der Heckscheibe
5 erstreckt (Fig. 1). Gleichzeitig mit dem Zusammen
ziehen der Gummibänder 6 wölben sich die Federelemente 9
etwa halbkreisförmig nach oben aus (Fig. 2 und 5),
wobei durch die so gebildete halbkreisförmige Auswölbung
der Federelemente 9 der sich an die Auswölbung an
schließende, querverlaufende Faltenverlauf b in erheb
lichem Maße leichter erzeugt werden kann.
Nach dem erwähnten Hochschwenken des rückwärtigen
Bereichs des Klappverdecks 1 wird dieses schließlich
ganz in den Klappverdeckkasten eingeschwenkt.
Claims (4)
1. Klappverdeck für ein Kraftfahrzeug, insbesondere
Cabriolet, das mindestens eine trapez- oder rechteckförmige flexible Heckscheibe
sowie wenigstens ein langgestrecktes Federelement
aufweist, durch das beim Zusammenfalten des Klapp
verdecks ein definierter, sich quer erstreckender
Faltenverlauf gebildet wird, gekennzeichnet durch
ein Zugfederelement (Gummiband 6), das im Bereich
der Heckscheibe (5) und etwa senkrecht zum sich
bildenden Faltenverlauf (b) mit Vorspannung fest
gelegt ist.
2. Klappverdeck nach Anspruch 1, mit an der Bezugs
innenseite angeordneten Federelementen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zugfederelement (Gummiband
6) jeweils an einer Schmalseite (5′) der
Heckscheibe (5) in einem
geringen Abstand (a) zur Kante der Sichtöffnung (4)
sowie am untenliegenden Bereich der Schmalseite
angeordnet ist.
3. Klappverdeck nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zugfederelement aus wenigstens
einem Gummiband (6) mit rechteckförmigem Quer
schnitt besteht, das von einem Schlauchgurt (7)
umhüllt und an seinen Endabschnitten am Bezug (3)
festgelegt ist.
4. Klappverdeck nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Zugfederelement
(Gummiband 6) und dem Bezug (3) mehrere aus Metall,
Kunststoff oder dergleichen bestehende Feder
elemente (9) nebeneinanderliegend angeordnet und
zusammen von einem Schlauchgurt (10) umhüllt sind,
wobei die freien Enden der Federelemente jeweils von
den Befestigungsstellen des Zugfederelements
zurückgesetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873726430 DE3726430C1 (en) | 1987-08-08 | 1987-08-08 | Folding top for a motor vehicle, in particular cabriolet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873726430 DE3726430C1 (en) | 1987-08-08 | 1987-08-08 | Folding top for a motor vehicle, in particular cabriolet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3726430C1 true DE3726430C1 (en) | 1988-09-01 |
Family
ID=6333356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873726430 Expired DE3726430C1 (en) | 1987-08-08 | 1987-08-08 | Folding top for a motor vehicle, in particular cabriolet |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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