DE68905328T2 - Dachöffnungseinrichtung für ein Industriefahrzeug mit einer Wagenplane. - Google Patents

Dachöffnungseinrichtung für ein Industriefahrzeug mit einer Wagenplane.

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DE68905328T2 DE89403640T DE68905328T DE68905328T2 DE 68905328 T2 DE68905328 T2 DE 68905328T2 DE 89403640 T DE89403640 T DE 89403640T DE 68905328 T DE68905328 T DE 68905328T DE 68905328 T2 DE68905328 T2 DE 68905328T2
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    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
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    • B60J7/061Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding
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    • B60J7/065Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding using folding arms sliding in longitudinal tracks for supporting the soft roof for utility vehicles
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Öffnen eines Lastkraftwagens, eines Sattelschlepper-Anhängers oder eines Anhängerfahrzeugs.
  • Es sind derzeit zwei Verfahren zum Öffnen des Daches eines Nutzfahrzeugs bekannt, dessen Dach aus einer abnehmbaren Plane besteht, die durch zwei Stützstreben gehalten wird, nämlich Aufrollen der Plane oder sie falten.
  • Das Aufrollen der Plane ist ein langer und schwieriger Vorgang, der zwei Bedienungspersonen erfordert, eine auf jeder Seite des Fahrzeugs, zunächst um die Gurte zu lösen, die die Plane am Fahrzeugkasten halten, und dann, um sie aufzurollen, wobei letztere Arbeitsphase es erfordert, daß die Bedienungspersonen eine Leiter oder eine andere Tritthilfe besteigen, die entsprechend dem Voranschreiten der Arbeit längs des Fahrzeugs verschoben wird.
  • Es wurde daher nach einem anderen, praktischeren System gesucht, das darin besteht, die Plane zu falten.
  • Hierzu wurden die Enden der Stützstreben, die die Plane unterstützen, auf Schlitten montiert, die längs der oberen Ränder des Fahrzeugkastens laufen und es ermöglichen, die Stützstreben längs diesem zu verstellen. Die Plane, die auf den Stützstreben befestigt ist, faltet sich ziehharmonikaartig auf sich selbst je nach dem, ob die Stützstreben nach vorne oder nach hinten bezüglich des Fahrzeugs mittels Kabeln verstellt werden, die betätigt werden, um alle Stützstreben nacheinander vom Boden aus durch eine einzige Bedienungsperson ziehen zu können. Das Falten der Plane kann so auf zwei unterschiedliche Arten, nämlich horizontal oder vertikal durchgeführt werden.
  • Das horizontale Falten ist am einfachsten, jedoch auch dasjenige, das am schlechtesten funktioniert. Tatsächlich hat die Plane das Bestreben, sich zu verklemmen und verklemmt sich tatsächlich zwischen den Stützstreben, was es nahezu unmöglich macht, den Vorgang an Fahrzeugen großer Länge auf einmal durchzuführen.
  • Das vertikale ziehharmonikaartige Falten ist am wirksamsten, um es in geeigneter Weise durchzuführen, muß man jedoch die Plane zwischen jeder stützstrebe oder auch eine stützstrebe von zwei heben, was es ebenfalls erfordert, daß sich zwei Personen auf beiden Seiten des Fahrzeugs befinden, um den Vorgang zu kontrollieren und das Abrollen zu überwachen.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man vorgeschlagen, die Enden der Stützstreben nicht nur auf Schlitten zu montieren, sondern sie auch durch Schwingarme zu verbinden, die sicherlich die Funktion verbessern, die jedoch dennoch einen komplizierten und damit kostspieligen Mechanismus darstellen. Eine derartige vorrichtung ist zum Beispiel aus der US-A-3 820 840 bekannt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und eine Vorrichtung zum Öffnen des Planendachs eines Nutzfahrzeuges zu schaffen, die einfach, leicht und billig ist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Öffnen eines planendachs eines Nutzfahrzeuges der Art, bei dem die Plane auf Stützstreben gehalten und fixiert ist, die gleitend auf den oberen Rändern des Fahrzeugkastens montiert sind, die dadurch gekennzeichnet ist, daß jede dieser Stützstreben mit der folgenden Stützstrebe mittels eines elastisch flexiblen Bandes verbunden ist, das aus einem Material besteht, das bestrebt ist, nach einer Verformung in seine ursprüngliche Form zurückzukehren, wobei dieses Band derart vorgespannt ist, daß es zwischen den Stützstreben eine nach oben konvexe Form aufweist, wobei seine Länge zwischen jedem Paar von Stützstreben etwas größer ist als deren Distanz in ihrer gespreizten Position, um die Plane bei geschlossenem Fahrzeug zu stützen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das elastisch flexible Band aus einem Band aus Federstahl.
  • Gemäß einer Abwandlung besteht das elastisch flexible Band aus einem Kunststoff mit Eigenschaften wie Federstahl.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das Band einstückig und in Richtung der Längsachse des Fahrzeugs angeordnet.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform ist ein Band oder eine Folge von elastisch flexiblen Bandabschnitten seitlich auf jeder Seite des Fahrzeugs vorgesehen.
  • Vorteilhafterweise wird das Band während seiner Herstellung mit der Vorspannung beauf schlagt.
  • Vorzugsweise wird das Band durch seine Art der Befestigung an den stützstreben mit der Vorspannung beaufschlagt.
  • Die nachfolgende Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erläutert Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht eines mit einer Plane abgedeckten Lastkraftwagens, die auf Stützstreben gespannt ist, die längs der oberen Kastenränder laufen.
  • Fig. 2 ist vergrößert eine Teildarstellung, die die Enden der Stützstreben, ihre Verbindung mittels eines elastischen Bandes und die Plane, die sie tragen, in der vollständig geöffneten Stellung des Fahrzeugs zeigt.
  • Fig. 3 ist eine Fig. 2 entsprechende Darstellung, die die Stützstreben in der angenäherten Stellung zeigen.
  • Bezug auf die Zeichnung wird die einen Lastkraftwagen abdeckende Plane 1 in üblicher Weise durch Stützstreben 2 gehalten, die mittels ihrer Enden auf den oberen Rändern der Kastenseiten 3 gleiten.
  • Bezug nehmend auf die Fig. 2 und 3 ist Plane 1, wie bei 4 gezeigt, an jeder Stützstrebe an deren oberem Teil in bekannter Weise befestigt. Gemäß der Erfindung sind die Stützstreben durch ein Band 5 aus einem elastisch flexiblen Material wie zum Beispiel Federstahl verbunden, das in Richtung der Längsachse des Fahrzeugs angeordnet ist.
  • Das Band 5 ist am unteren Teil jeder Stützstrebe befestigt und ersteckt sich gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung über einen gebogenen Beschlag 6, der einen Kanal bildet, der ihm eine gebogene, nach oben konvexe Form verleiht, wobei die Länge des Bandes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stützstreben etwas größer als die sie trennende Strecke ist.
  • Aufgrund dieser Ausbildung wird die Plane, wenn das Dach des Fahrzeugs geschlossen ist, vom Band 5 zwischen den Stützstreben gehalten, während, wenn die Stützstreben aufeinanderfolgend gegeneinander gezogen werden, um das Fahrzeugdach zu öffnen, die Abschnitte zwischen den Stützstreben gezwungen werden, sich nach oben zu falten, wobei sie die Plane mitnehmen und sie zwingen, sich dann etwas aufeinanderzulegen.
  • Es ist ersichtlich, daß es nicht erforderlich ist, das das Band 1 auf den Abschnitten des Bandes zwischen den Stützstreben befestigt ist.
  • Selbstverständlich ist ersichtlich, daß das elastisch flexible Band 5 einstückig sein oder aus Abschnitten zwischen den Stützstreben bestehen kann. Ebenso kann das Band 5 (oder seine Abschnitte) auch aus einem geeigneten Kunststoffmaterial bestehen.
  • Die Länge des Bandes oder des Abschnittes des Bandes 5 zwischen den Stützstreben wird derart berechnet, daß die Spitze des konvexen Teils etwa die Höhe der Stützstreben in der geschlossenen Stellung des Dachs übersteigt.
  • Die durch das Band oder die Abschnitte des Bandes, dessen Steifigkeit bzw. Elastizität durch die Dicke des Bandes des Materials gewählt werden kann, ausgeübte Federkraft erleichtert das Zurückstellen der Plane, um das Fahrzeug abzudecken, und kann in einem bestimmten Maße diesen Vorgang automatisch machen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist leicht, einfach herzustellen und wenig kostspielig. Ihre Funktion ist sicher, und sie ermöglicht es, einen vorzeitigen Verschleiß der Plane zu vermeiden.

Claims (8)

  1. Vorrichtung zum Öffnen eines Planendachs eines Nutzfahrzeugs der Art, bei dem die Plane auf Stützstreben gehalten und fixiert ist, die gleitend auf den oberen Rändern des Fahrzeugkastens montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede dieser Stützstreben (2) mit der folgenden Stützstrebe mittels eines elastisch flexiblen Bandes (5) verbunden ist, das aus einem Material besteht, das bestrebt ist, nach einer Verformung in seine ursprüngliche Form zurückzukehren, wobei dieses Band (5) derart vorgespannt ist, daß es zwischen den Stützstreben (2) eine nach oben konvexe Form aufweist, und wobei seine Länge zwischen jedein Paar von Stütz streben etwas größer ist als deren Distanz in ihrer gespreizten Position, um die Plane (1) bei geschlossenem Fahrzeug zu stützen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch flexible Band (5) ein Band aus Federstahl ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch flexible Band (5) aus einem Kunststoff mit ähnlichen Eigenschaften wie Federstahl besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Band (5) aus einem einzigen Stück besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (5) in Richtung der Längsachse des Fahrzeugs angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Band (5) oder eine Folge von elastisch flexiblen Bandabschnitten seitlich auf jeder Seite des FahrzeugS vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichneti daß die Vorspannung dem Band oder den Bandabschnitten (5) während der Herstellung aufgezwungen wird.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung dem Band oder den Bandabschnitten (5) durch ihre Mittel zum Befestigen an den Stützstreben aufgezwungen ist.
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