DE3728737C2 - Optisches Kollisionsverhütungsgerät - Google Patents
Optisches KollisionsverhütungsgerätInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein optisches Kollisionsverhütungsgerät zur Anbringung auf
einem Fahrzeug, entsprechend dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Ein derartiges opti
sches Kollisionsverhütungsgerät dient zur Warnung vor sich nähernden Fahrzeugen, insbe
sondere Luftfahrzeugen.
Bekannte und zur Zeit verwendete Kollisionsverhütungssysteme sind kostspielig, hochent
wickelt, komplex und erfordern oft die Zusammenwirkung mit anderen Systemen. Selbst die
hochentwickelten elektronischen Systeme, die heute verfügbar sind, waren nicht immer er
folgreich bei der Verhütung von Flugzeugzusammenstößen in der Luft, speziell Zusammen
stößen mit kleinen Flugzeugen. Die meisten Unfälle in der Luft in der jüngsten Vergangen
heit hätten verhindert werden können, wenn eine Vorrichtung oder ein System an Bord beider
oder aller Flugzeuge vorhanden gewesen wäre, die/das den Piloten auf die Nähe eines ande
ren Luftfahrzeuges aufmerksam gemacht hätte. Hochentwickelte Systeme verwenden Radar
oder Radiosignale, die ein Gerät eines ebenso ausgerüsteten Luftfahrzeuges aktivieren kön
nen.
Ein optisches Kollisionsverhütungsgerät entsprechend dem Oberbegriff von Patentanspruch 1
ist aus der CH 561125 bekannt. Diese Schrift betrifft eine Steuerungsanlage für eine Sicher
heitseinrichtung an einem Kraftfahrzeug mittels Sende- und Empfangseinrichtungen. Dabei
werden die von dem Fahrzeug ausgesendeten Lichtsignale von dem Gegenstand oder der Per
son, der/die in Kollisionsgefahr mit dem mit der Sicherheitseinrichtung ausgerüsteten Kraft
fahrzeug ist, so reflektiert, daß sie von der Empfangseinrichtung wieder aufgenommen wer
den können. Diese Reflexion kann in zuverlässig wiederholbarer und nachprüfbarer Form nur
mit geeigneten Reflektoren erfolgen. Daher ist dieses System immer darauf angewiesen, daß
auch der kollisionsgefährdete Gegenstand technisch mit ihm zusammenwirkende Mittel (hier
Reflektoren) aufweist.
Ein weiteres optisches Kollisionsverhütungsgerät ist aus der DE-OS 28 32 436 bekannt. Die
se Schrift beschreibt eine Warnanlage für Kraftfahrzeuge zum Schutz vor Auffahrunfällen,
die neben einem optischen Sender einen Infrarot- oder Mikrowellensender hat. Der Infrarot- oder
Mikrowellensender ist so mit dem optischen Sender gekoppelt, daß er bei Auslösung des
optischen Senders ebenfalls Signale abgibt, die in einem Empfänger eines sich nähernden
Kraftfahrzeugs ein insbesondere akustisches Warnsignal erzeugen. Optische Sender zur Ab
gabe von Warnsignalen sind jedoch wegen fehlender Schlechtwettertauglichkeit nur begrenzt
einsetzbar, und außerdem: kann dieses System nur dann einen Alarm auslösen, wenn ein dar
auf abgestimmtes entsprechendes Gegengerät an dem kollisionsgefährdeten Gegenstand an
gebracht ist.
Ein weiteres optisches Kollisionsverhütungsgerät ist aus der DD 2 09 152 bekannt. Diese
Schrift beschreibt ein Auffahrwarnsystem für Fahrzeuge, wobei am Heck eines Fahrzeugs ein
lichtempfindliches elektronisches Bauelement angeordnet ist, das beim Auftreffen eines
Lichtstrahles eines Nachfolgefahrzeugs einen elektronischen Schwellwertschalter betätigt, der
über einen elektrischen Leistungsschalter eine Warnleuchte auslöst. Der zu warnende Fahr
zeuglenker ist dabei jedoch darauf angewiesen, daß das andere Fahrzeug, mit dem er mögli
cherweise kollidieren könnte, mit einem entsprechenden Warnsystem ausgerüstet ist. Außer
dem ist dieses Kollisionswarngerät nur bei Dunkelheit einsetzbar.
Diese genannten bekannten Vorrichtungen sind aktiver Art, was bedeutet, daß sie bestimmte
Signale senden und empfangen müssen, um eine Warnung zu erzeugen. Für die beabsichtigte
Wirkung müssen daher alle Fahrzeuge mit demselben System ausgerüstet sein, damit das Ge
samtsystem zuverlässig arbeitet. Beispielsweise Eigentümer von kleinen Luftfahrzeugen kön
nen es sich jedoch nicht leisten, tausende von Dollar oder DM in eine derartige Ausrüstung
bei einem verhältnismäßig billigen Luftfahrzeug zu investieren, das unter Umständen weniger
kostet, als das Kollisionsverhütungssystem. Berücksichtigt man die hohen Kosten und die
Unzuverlässigkeit, so ist eine andere Annäherung an Systeme zur Verhütung von Fahrzeug
kollisionen und zur Warnung vor herannahenden Fahrzeugen erforderlich.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher ein Kollisionsverhütungsgerät geschaffen werden,
das herannahende Fahrzeuge, insbesondere Luftfahrzeuge, entdeckt und eine Warnung abgibt,
dabei aber nur geringe Kosten verursacht und zuverlässig arbeitet. Das Gerät soll unabhängig
von Geräten oder Systemen arbeiten, die in anderen Fahrzeugen vorhanden sind. Es soll auf
eine Charakteristik oder Eigenschaft nahezu aller Luftfahrzeuge, insbesondere Flugzeuge, an
sprechen, um zu warnen, wenn sich ein solches Luftfahrzeug innerhalb eines vorgegebenen
Abstandes befindet. Das Gerät soll auf pulsierende Lichtquellen innerhalb der Umgebung des
Erkennungsgerätes ansprechen. Das Gerät soll schließlich auf die Frequenz von pulsierendem
Licht abgestimmt sein, das von einem Objekt ausgeht, während es Lichtsignale aller anderen
Lichtquellen unterdrückt.
Diese Aufgabe wird durch das optische Kollisionsverhütungsgerät gemäß Patentanspruch 1
gelöst. Demnach hat das Gerät einen optischen Detektor, der gegenüber pulsierendem Licht
empfindlich ist, insbesondere von getakteten oder Blitzlichtquellen an fremden Land- oder
Luftfahrzeugen. Das Ausgangssignal des optischen Detektors wird einer Erkennungsverhü
tungsvorrichtung zugeführt, die die Erfassung anderer Umgebungslichtquellen verhindert,
sowohl von Menschen erzeugter als auch anderer nicht pulsierender Lichtquellen. Eine Ent
fernungsbestimmungsvorrichtung sorgt dafür, daß nur Signale pulsierender Lichtquellen in
nerhalb eines vorgegebenen Entfernungsbereichs ausgewertet werden. Eine Alarmanzeige
vorrichtung ist dafür vorgesehen, dem Fahrer oder Piloten pulsierende Lichtquellen der vor
bestimmten Art und innerhalb des vorbestimmten Entfernungsbereichs anzuzeigen. Eine
Richtungserkennungsvorrichtung gibt an, aus welcher Richtung das pulsierende Licht emp
fangen wird. Eine Richtungsanzeigevorrichtung zeigt dem Fahrer oder Piloten schließlich die
entsprechende Richtung an.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
So kann eine Blockierschaltung zur Unterdrückung von Signalen stetiger,
d. h. nicht pulsierender Lichtquellen dienen.
Ein Bandpaßfilter innerhalb der Erkennungsverhütungsvorrichtung kann
Signale aller pulsierenden Lichtquellen außerhalb des Durchlaßbandes des
Bandpaßfilters unterdrücken.
Ein Pulsbreitendiskriminator kann zur Unterdrückung unerwünschter momen
taner, pulsierender Lichtsignale dienen.
Ein Lichtamplitudendetektor kann erkennen, ob die Amplitude einer er
kannten pulsierenden Lichtquelle ausreicht, um das Alarmanzeigegerät
auszulösen. Dieser Lichtamplitudendetektor kann einen Schwellenwertde
tektor enthalten.
Eine Ortserkennungsvorrichtung erkennt den Ort der ausgewählten pulsie
renden Lichtquelle. Diese Ortserkennungsvorrichtung kann mehrere opti
sche Detektoren, einen Koordinatenwandler zum Vergleichen und Umwandeln
der Ausgangssignale dieser Detektoren und ein Anzeige gerät für die Aus
gangssignale des Koordinatenwandlers enthalten.
Der optische Detektor kann einen Fototransistor enthalten, und dieser
kann ansprechen auf Frequenzen im Bereich von 0,5 bis 1,0 Mikrometer.
Eine Version des Kollisionsverhütungsgerätes ist ausreichend empfindlich
zur Anwendung bei Luftfahrzeugen, die den allgemeinen Sichtflugbestim
mungen für Luftfahrzeuge unterliegen. Ein Bereich von drei bis fünf Ki
lometern (zwei bis drei Meilen) ist für diesen Zweck geeignet. Ein weni
ger empfindliches Gerät könnte einen Bereich von 300 bis 500 m (1000 bis
1500 Fuß) abdecken, was für die Kontrolle von Verkehrssignalen durch
Notfahrzeuge geeignet wäre. Z. B. können Krankenfahrzeuge, Feuerwehr- und
Polizeifahrzeuge mit getakteten Blinklichtern oder Baken automatisch
Verkehrssignale in einer gewählten Entfernung auf Rot schalten, um den
sonstigen Verkehr zu stoppen. Ein noch weniger empfindliches Gerät mit
einem Bereich von z. B. 150 in könnte in Kraftfahrzeugen nützlich sein,
um es einem Fahrer zu ermöglichen, die Nähe von Notfahrzeugen anzuzei
gen, obgleich im seinem Fahrzeug die Fenster geschlossen sind, eine Kli
maanlage eingeschaltet ist oder das Radio tönt.
Ausführungsbeispiele mit weiteren Merkmalen der Erfindung werden im fol
genden anhand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines Kollisionsverhütungsgerätes.
Fig. 2 ist ein halbschematisches Schaltbild desselben Kollisionsver
hütungsgerätes.
Das Blockdiagramm von Fig. 1 zeigt ein optisches Kollisionsverhütungs
gerät. Ein Lichtimpulsdetektor 10 ist ein speziell ausgewählter Foto
transistor, der empfindlich ist für ein Lichtband innerhalb eines weiten
Spektrums, das pulsierende Lichtquellen einschließt. Das heißt, es ist
empfindlich im Wellenlängenbereich von 0,5 bis 1,0 Mikrometer. Um zu
vermeiden, daß der Lichtimpulsdetektor auf Taktimpulse des Wirtsfahrzeu
ges reagiert, ist eine Austastschaltung 12 (blanking circuit) vorgese
hen, die den Lichtimpulsdetektor (einen Fototransistor) 10 hindert zu
arbeiten, wenn die eigenen Lichtquellen des Wirtsfahrzeuges oder Wirts
flugzeuges blinken. Jedes Aufblitzen der Lichtquellen des Wirtsfahrzeu
ges ruft ein Ausgangssignal der Austastschaltung 12 hervor, das die Ar
beit des Lichtimpulsdetektors 10 unterbricht.
Wenn der Lichtimpulsdetektor 10 einen Lichtimpuls einer Wellenlänge, für
die er empfindlich ist, wahrnimmt, gibt er ein Ausgangssignal an eine
Gleichstromblockierschaltung 14. Diese enthält ein R/C-Glied, das die
Übertragung aller Ausgangssignale vom Lichtimpulsdetektor 10 blockiert,
die nicht von pulsierenden Lichtquellen herrühren. Die Gleichstrom
blockierschaltung 14 läßt also zu der folgenden Verarbeitungsschaltung
nur Signale durch, die von pulsierendem Licht herrühren. Das Ausgangs
signal der Gleichstromblockierschaltung wird dann einem Bandpaßfilter 16
zugeführt, der alle Frequenzen unterdrückt, die nicht in das Durchlaß
band des Filters fallen. Hierdurch werden Signale aller pulsierenden
Lichtquellen eliminiert mit Ausnahme derjenigen, die für die Erkennung
ausgewählt sind.
Ein Schutz gegen andere unerwünschte pulsierende Lichtquellen wird fer
ner durch einen Pulsbreitendiskriminator 18 geschaffen, der alle uner
wünschten momentanen Lichtimpulssignale eliminiert, wie z. B. die durch
Blitze, Sonnenlicht, Mondschein, zufällige Blitze etc. erzeugten Sig
nale. Der Pulsbreitendiskriminator 18 erhöht außerdem die Empfindlich
keit des Geräts nur für die pulsierenden Lichtquellen, die zur Erkennung
ausgewählt sind.
Ein Schwellenwertdetektor 20 dient zur Einstellung der Empfindlichkeit
der Verarbeitungsschaltung auf den gewünschten Bereich, d. h. die ge
wünschte Entfernung. Aufgenommene Signale, die nicht oberhalb einer ein
gestellten Schwelle des Schwellenwertdetektors 20 liegen, lösen keine
Warnung aus. Der Erkennungsbereich kann also durch geeignete Einstellung
des Schwellenwertdetektors 20 gewählt werden. Je empfindlicher die
Schaltung, desto größer die Entfernung. Wie oben erwähnt, kann dies für
Flugzeuge bis zu 4,8 km (3 Meilen) bedeuten, während es für private
Landfahrzeuge nur 150 m (500 Fuß) bedeuten kann. Wird ein Signal passen
der Frequenz und passender Stärke zum Aktivieren des Schwellenwertdetek
tors 20 wahrgenommen, so aktiviert ein Ausgangssignal dieses Schwellen
wertdetektors ein Ton-Warngerät 22, z. B. ein Horn, eine Glocke oder ir
gendein anderes geeignetes Audiowarnsystem.
Der Ausgang des Schwellenwertdetektors 20 ist außerdem mit einem X-Y-
Koordinaten-Wandler 24 verbunden, der Ausgangssignale von einem oder
mehreren zusätzlichen Erkennungskanälen 26 empfängt. Der X-Y-Koor
dinaten-Wandler bestimmt den Winkel und die relativen Abstände gegenüber
dem wahrgenommenen Ziel durch Abtasten und Vergleichen der Stärken auf
genommener Impulse, die von verschiedenen Sensoren der zusätzlichen De
tektorkanäle stammen. Das Ausgangssignal des X-Y-Koordinaten-Wandlers 24
aktiviert eine LED (lichtemittierende Diode) oder LCD (Flüssigkristall
anzeige) oder ein anderes Sichtanzeigegerät 28. Das ganze Gerät kann
durch eine Stromversorgung 30 betrieben werden, z. B. eine Bordbatterie
oder andere Bordstromquelle oder eine getrennte Stromquelle.
Bei Verwendung an einem Luftfahrzeug können mehrere Lichtimpulsdetekto
ren und zugehörige Schaltungen am Rumpf und den Tragflächen eines Flug
zeugs angeordnet werden, um ein anderes sich näherndes Luftfahrzeug zu
erkennen. An einem Luftfahrzeug sind mindestens zwei, vorzugsweise drei
bis vier Erkennungsvorrichtungen und zugehörige Schaltungen wünschens
wert. Die niedrigen Kosten und die verhältnismäßige Einfachheit der
Schaltung erlauben die Verwendung mehrerer Kanäle selbst an kleinen
Luftfahrzeugen.
Für Landfahrzeuge, die Rettungs- und private Fahrzeuge, reicht ein ein
ziger Detektor vermutlich aus, da die Information über Entfernung und
Richtung nicht so kritisch ist wie bei Luftfahrzeugen.
Das halbschematische Schaltbild nach Fig. 2 zeigt eine Schaltung eines
optischen Kollisionsverhütungsgerätes. Die Nummern der Teile werden im
folgenden als Beispiele für geeignete Komponenten zur Benutzung in der
Schaltung des Geräts gegeben.
Die Austastschaltung 12 enthält einen Verstärker A1 mit der Bezeichnung
RCA 3140, der so ausgestaltet ist, daß er einen Austastimpuls 13 lie
fert, der synchronisiert ist mit den Taktimpulsen der Lichtquellen des
Wirts-Luftfahrzeugs, wodurch ein Ansprechen auf die eigenen Blinklichter
des Wirts-Luftfahrzeugs unterdrückt wird. Der Impuls 13 unterdrückt die
Tätigkeit des Lichtimpulsdetektors Q1, der ein Fototransistor FPT 100
sein kann. Die Gleichstromblockierschaltung 14 und das Bandpaßfilter 16
werden durch einen Transistor Q2 (2N2222) und seine zugehörige Schaltung
dargestellt, die die Erkennung beschränkt auf ausgewählte pulsierende
Lichtquellen. Die Bandpaßfilterung besorgt ein Verstärker A2 mit der Be
zeichnung RCA 3130 und dessen zugehörige Schaltung, die dafür sorgt, daß
alle Frequenzen unterdrückt werden, die nicht in das Durchlaßband des
Filters 16 fallen.
Vorzugsweise enthält das Gerät außerdem eine Steuer- und Testeinheit 15
(Fig. 1). Diese Einheit enthält alle Steuerungen und zugehörige Schal
tungsteile für die vorgesehene Betriebsweise und die Check-out-Prüfung.
Der Schwellenwertdetektor 20, der auch zum Impulszählen dient, enthält
eine integrierte Schaltung (IC) 23 Intersil 7208 und eine Uhr 21 Inter
sil 7207A als Hauptzeitgeber, der von Kondensatoren C1, C2 und einem
Kristall QC gesteuert wird. Der Ausgang des Schwellenwertdetektors ist
mit einem X-Y-Koordinaten-Wandler zur Darstellung an einer Digitalanzei
ge verbunden. Wie Fig. 1 zeigt, erhält der X-Y-Koordinaten-Wandler auch
Eingangssignale von anderen Detektorkanälen, verarbeitet sie und zeigt
die Lage des sich nähernden Ziels oder Luftfahrzeugs an dem Sichtanzei
gegerät 28 an, der eine übliche Kathoden-LED-Anzeige sein kann.
Claims (10)
1. Optisches Kollisionsverhütungsgerät zur Anbringung auf einem
Fahrzeug (Wirtsfahrzeug), mit
- a) einem optischen Detektor, der auf eine optische Lichtquelle anspricht,
- b) einer Erkennungsverhütungsvorrichtung, die die Erkennung von unerwünschten Lichtquellen verhindert,
- c) einer Entfernungsbestimmungsvorrichtung zur Bestimmung der relativen Entfernung einer erkannten Lichtquelle, und
- d) einer Alarmanzeigevorrichtung, die die Erkennung einer
Lichtquelle innerhalb einer Entfernung anzeigt, die von der
Entfernungsbestimmungsvorrichtung bestimmt worden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß - e) der optische Detektor nur auf eine erwünschte pulsierende sichtbare Lichtquelle anspricht, die auf einem anderen Fahrzeug angebracht ist,
- f) eine Richtungserkennungsvorrichtung die relative Richtung einer erkannten pulsierenden Lichtquelle bestimmen kann, und
- g) eine Richtungsanzeigevorrichtung die relative Richtung der erkannten pulsierenden Lichtquelle anzeigen kann.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungs
verhütungsvorrichtung eine Blockierschaltung (14) enthält, die mit
dem optischen Detektor verbunden ist und zur Unterdrückung von Sig
nalen stetiger Lichtquellen dient.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungs
verhütungsvorrichtung ein Bandpaßfilter (16) enthält, das Ausgangs
signale der Blockierschaltung (14) erhält, und daß das Bandpaßfil
ter (16) Signale aller pulsierenden Lichtquellen außerhalb des
Durchlaßbandes des Bandpaßfilters unterdrückt.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungs
verhütungsvorrichtung einen Pulsbreitendiskriminator (18) enthält,
der zur Unterdrückung unerwünschter momentaner, pulsierender Licht
signale dient.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungs
bestimmungsvorrichtung einen Lichtamplitudendetektor enthält, der
zur Erkennung dient, ob die Amplitude einer erkannten pulsierenden
Lichtquelle ausreicht, um das Alarmanzeigegerät auszulösen.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtampli
tudendetektor einen Schwellenwertdetektor (20) enthält.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtungser
kennungsvorrichtung eine Ortserkennungsvorrichtung enthält, die zur
Erkennung des Orts der ausgewählten pulsierenden Lichtquelle dient.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ortserken
nungsvorrichtung folgende Bestandteile hat:
- a) mehrere optische Detektoren,
- b) einen Koordinatenwandler zum Vergleichen und Umwandeln der Ausgangssignale der optischen Detektoren,
- c) ein Anzeigegerät, das das Ausgangssignal des Koordinatenwand lers erhält und anzeigt.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der optische De
tektor einen Fototransistor enthält, der anspricht auf Lichtquellen
im sichtbaren Spektrum.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Fototransi
stor anspricht auf Frequenzen im Bereich von 0,5 bis 1,0 Mikrome
ter.
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