DE372928C - Tragkoerper fuer Pralluftschiffe - Google Patents

Tragkoerper fuer Pralluftschiffe

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DE372928C
DE372928C DEB79489D DEB0079489D DE372928C DE 372928 C DE372928 C DE 372928C DE B79489 D DEB79489 D DE B79489D DE B0079489 D DEB0079489 D DE B0079489D DE 372928 C DE372928 C DE 372928C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
    • B64B1/60Gas-bags surrounded by separate containers of inert gas
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Tragkörper für Pralluftsahiffe. Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Pralluftschiffen den unterteilten Gassack, dessen Kammern durch selbsttätig wirkende Ventile miteinander verbunden sind, im Innern einer durch Luftdruck prall gehaltenen Außenhiille unterzubringen. Gassack und- Außenhülle wurden hierbei -derart miteinander zu einem Ganzen vereinigt, daß die insbesondere bei einer balkenartigen Belastung auf die Außenhülle wirkenden Beanspruchungen sich auch dem inneren Gassack mitteilten, so daß dieser ebenso wie die Außenhülle aus Stoff von großer Reiß- und Zugfestigkeit hergestellt werden mußte. Im Gegensatz hierzu bezweckt die Erfindung eine Trennung der beiden bisher dem Hüllenmaterial bei Pralluftschiffen übertragenen Aufgaben derart, daß die eine derselben, nämlich die Erzielung einer möglichst großen Gasdichtigkeit gegenüber dem flüchtigen Wasserstoffgas, ausschließlich von den Hüllen der inneren Gaskammern und die andere. die Erreichung einer großen Reißfestigkeit gegenüber den starken Zugbeanspruchungen, lediglich durch die Außenhülle übernommen wird.
  • Zia diesem Zweck ist der Tragkörper für Pralluftschiffe gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die Gaskammern als voneinander und von der Außenhülle des Prallschiffs unabhängige und für sich auswechselbare Zellen ausgebildet sind, deren Wände aus leichtem Stoff von großer Gasdichtigkeit bestehen, während der Stoff der Außenhülle große Reiß- und Zugfestigkeit besitzt.
  • Durch diese Gestaltung des Tragkörpers des Pralluftscliiffs wird zugleich die Möglichkeit geschaffen, auf Pralluftschiffe die bisher nur bei Starrluftschiffen erzielbaren Vorteile zu übertragen, die darin bestehen, daß die einzelnen Gaszellen unabhängig voneinander auswechselbar sind, und daß jede der Gaszellen unabhängig von den übrigen nachgefüllt werden kann, wodurch die Fahrbereitschaft des Schiffes erheblich beschleunigt und die Füllung sämtlicher Zellen mit Gas von möglichst gleicher Beschaffenheit gewährleistet wird. Außerdem wird der bei Pralluftschiffen bisher nicht zu erzielende Vorteil erreicht, daß die von starken Festigkeitsbeanspruchungen freien und gegen Witterungseinflüsse geschützten Gaszellen eine erhchte Lebensdauer aufweisen, so daß das kostbare Gaszellenmaterial gespart wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung schematisch im Längsschnitt veranschaulicht.
  • In Abb. r sind dieGaszellen ganz gefüllt, in Abb.2 sind sie nur teilweise gefüllt gezeichnet.
  • In die mit Luft aufgeblasene und durch ein Gebläse ständig unter Druck gehaltene Außenhülle cr - ausgezogene Linie (Abb. i - sind beliebig viele Gaszellen b - gestrichelte Linien - eingelegt und an der prallen Außenhülle befestigt, jedoch erfindungsgemäß so, daß Zugbeanspruchungen der Außenhülle auf die Gaszellenwände nicht übertragen werden.
  • Der Gasdruck in diesen Gaszellen bist ungefähr derselbe wie der Luftdruck in den Zwischenräumen zwischen den einzelnenGaszellen und zwischen den Außenwandungen der Gaszellen und der Außenhülle. Das Material dieser Gaszellen ist deshalb nur sehr geringen Zugbeanspruchungen ausgesetzt. Seine Hauptaufgabe ist die Erzielung von Gasdichtigkeit. Man wird hierfür deshalb verhältnismäßig schwachen, aber z. B. stark gummierten Stoff wählen.
  • Der Druckunterschied zwischen der Atmosphäre und dem, Innendruck in der Außenhülle muß so groß sein, daßdiese unter allen Umständen ihre pralle Form behält. Hierdurch sind starke Zugbeanspruchungen der Außenhülle bedingt. Das Material hierzu muß deshalb in erster Linie zugfest sein, bedarf aber nur geringer Dichtigkeit, da es Luft gegen Luft abzuschließen hat, und da die infolge der Durchlässigkeit der Außenhülle verlorengegangene In.nernluft durch. das Gebläse ersetzt wird. Es genügt deshalb für das Material der Außenhülle eine ganz schwache Gummierung, die gleichzeitig die Gaszellen gegen Regen usw. schützt.
  • Eine teilweise Entleerung der Gaszellen nach Abb. a tritt beispielsweise beim Sinken des Luftschiffs ein. Hierbei hebt sich der Zellenmantel vom Boden der Außenhülle je nach dem Füllungsgrade der Gaszellen mehr oder weniger. ab. Die entstehenden Räume c werden, ähnlich wie die Luftballonets bei den bisher üblichen Pralluftschiffen, durch das Gebläse mit Luft gefüllt.
  • Selbstverständlich müssen sowohl Außenhülle als auch die Gaszellen sachgemäß mit Überdruckventilen ausgestattet sein.
  • Statt mit Luft kann man die Außenhülle auch mit einem neutralen Gas, Stickstoff oder Ammoniak o. dgl. aufblasen, das in Flaschen oder in beliebiger anderer Weise mitgeführt oder während d erFahrt erzeugt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRUcH: Tragkörper fürPralluftschiffe mit inneren, in ihrem Rauminhalt durch den Druck der sie umgebenden Luft beeinflußten Gaskammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaskammern als voneinander und von der Außenhülle des Prallschiffes unabhängige und für sich auswechselbareZellen ausgebildet sind, deren Wände aus leichtem Stoff von großer Gasdichtigkeit bestehen, während der Stoff der Außenhülle große Reiß- und Zugfestigkeit besitzt.
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