DE3731413C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht von einem elektrischen Schaltgerät nach der
Gattung des Hauptanspruchs aus. Solch ein bekanntes Schaltgerät hat
zwei Leiterplatten und eine Steckerleiste, welche mit einer der Lei
terplatten mechanisch verbunden ist. Die Anschlußfahnen der in der
Steckerleiste eingebetteten Steckverbindungsteile sind an Leiter
bahnen der einen Leiterplatte angelötet. Dabei ist wenigstens ein
Steckverbindungsteil an ein Entstörfilter in Form eines π-Filters
angeschlossen, dessen Masseanschluß an ein erstes Abschirmblech ge
lötet ist. Das erste Abschirmblech deckt den Anschlußbereich der An
schlußfahnen der Steckverbindungsteile an der Lötseite der einen
Leiterplatte ab und ist am Metallgehäuse befestigt. Ein zweites Ab
schirmblech deckt den Anschlußbereich der Anschlußfahnen der Steck
verbindungsteile an der Bauteilseite der einen Leiterplatte ab. Das
zweite Abschirmblech ist dazu einerseits an zugeordnete Masse-Lei
terbahnen gelötet und andererseits mit dem Metallgehäuse verbunden.
Dabei ist von Nachteil, daß zu viele und kostenträchtige Entstör
teile verwendet sind, die im wesentlichen eine unerwünscht lange
Verbindung zwischen dem Masseanschluß auf der Leiterplatte und dem
Metallgehäuse bilden. Darüber hinaus können bedingt durch Addition
zulässiger Fertigungstoleranzen und unterschiedliches Wärmeaus
dehnungsverhalten der verschiedenen Werkstoffe mechanische
Spannungen an den Lötstellen Schäden verursachen vor allem zusammen
mit den ohnehin bei dem rauhen Betrieb in Kraftfahrzeugen auftreten
den Schütteleinflüssen.
Es ist auch noch ein elektrisches Schaltgerät bekannt geworden,
dessen Steckerleiste aus zwei Teilen besteht, die miteinander ver
rastet im Gehäuse des Schaltgeräts angeordnet sind. An jedem Teil
der Steckerleiste ist eine zugeordnete Leiterplatte befestigt und
die im jeweiligen Teil der Steckerleiste angeordneten Steckver
bindungsteile sind an Leiterbahnen der zugeordneten Leiterplatte ge
lötet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Schaltgerät
zu schaffen, bei dem der Anschlußbereich der in das Metallgehäuse
des Schaltgeräts geführten Steckverbindungsteile mit Leiterbahnen
auf zugeordneten Leiterplatten gegen elektromagnetische Störeinflüsse
mit einfachen, platzsparenden und den Anforderungen an
Schüttelsicherheit für den Betrieb in Kraftfahrzeugen genügenden
Mitteln abzuschirmen, wobei die Nachteile der bekannten Lösungen
vermieden werden sollen.
Zur Lösung der Aufgabe sind die im Hauptanspruch angegebenen Maßnahmen
vorgesehen.
Dabei ist von Vorteil, daß das jeder Steckerleiste zugeordnete
Masseteil durch Umspritzen des die jeweilige Steckerleiste bildenden
Isolierstoffs fest in die jeweilige Steckerleiste eingebettet ist,
wobei auf der jeweils zugeordneten Leiterplatte mehr Platz für elektrische
Bauelemente zur Verfügung steht, eine direkte Masseverbindung
zwischen dem an die Leiterbahnen angeschlossenen Masseteil und
dem Metallgehäuse direkt über die Schrauben hergestellt wird, die
zugleich die Steckerleisten samt zugeordneten Leiterplatten am
Metallgehäuse befestigen, wobei der Anschlußbereich der Steckverbindungsteile
sowohl auf der Löt- als auch auf der Bauteilseite derart
einfach geschirmt wird, daß beispielsweise auf der Lötseite der
Leiterplatten angeordnete Chip-Kondensatoren über das Masseteil an
das Metallgehäuse als Masseanschluß angeschlossen sind. Darüber
hinaus versteift das in der jeweiligen Steckerleiste eingebettete
Masseteil die Steckerleiste derart, daß die Durchbiegegefahr für die
verhältnismäßig langen vielpoligen Steckerleisten wesentlich verringert
wird, auf die zum ausreichend schüttelsicheren Kontaktgeben
und -halten verhältnismäßig große Steckkräfte wirken.
Durch die geteilte Steckerleiste mit einem Masseteil in jedem
Leistenteil lassen sich von beiden Leiterplatten kurze Verbindungen
zum Masseanschluß herstellen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Teilschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines
elektrischen Schaltgeräts mit zwei Steckerleisten, von denen in der
ersten eine Reihe und in der zweiten zwei Reihen Steckverbindungs
teile eingebettet sind,
Fig. 2 die erste Steckerleiste in Vorderan
sicht,
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie III-III in Fig.
2,
Fig. 4 einen Längsschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie V-V in Fig. 2,
Fig. 6
die zweite Steckerleiste in Vorderansicht,
Fig. 7 einen Querschnitt
entlang der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 einen Längsschnitt
entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 einen Querschnitt
entlang der Linie IX-IX in Fig. 6 und
Fig. 10 einen Teilschnitt
durch ein zweites Ausführungsbeispiel des Schaltgeräts mit Schirm
blechen, durch die die Anschlußfahnen der Steckverbindungsteile
ragen und mit zusätzlichen Masseteilen.
Ein elektrisches Schaltgerät hat ein Metallgehäuse - im folgenden
kurz Gehäuse 1 genannt - mit einer Öffnung 2. In die Öffnung 2 er
strecken sich jeweils ein Aufnahmeabschnitt 3 einer ersten Stecker
leiste 4 und ein Aufnahmeabschnitt 5 einer zweiten Steckerleiste 6.
Die Aufnahmeabschnitte 3 und 5 bilden eine Aufnahme für einen an
sich bekannten und nicht näher dargestellten Gegenstecker, der bei
spielsweise am Ende eines Kabelbaumes angeschlagen ist. Die Stecker
leisten 4 und 6 sind aus isolierendem Kunststoff gebildet und an der
Innenwand 7 des Gehäuses 1 angeordnet. Dabei ist in der ersten
Steckerleiste 4 eine Reihe von Flachsteckern 8 als Steckverbindungs
teile eingebettet, die parallel zum Aufnahmeabschnitt 3 aus der
Steckerleiste 4 ragen. Die Anschlußfahnen 9 der Flachstecker 8 sind
um 90° abgebogen. In der ersten Steckerleiste 4 ist noch ein kamm
artiges Blech als Masseteil 10 eingebettet. Es erstreckt sich
parallel zu der Reihe der Anschlußfahnen 9 im wesentlichen über die
Länge der Steckerleiste 4. Das Masseteil 10 hat an einem Längsrand
11 (unterer Rand in Fig. 4) Anschlußfahnen 12. Am anderen Längsrand
13 (oberer Rand in Fig. 4) ist das Masseteil 10 mit einer Aus
nehmung 14 versehen, durch die die in einer Reihe angeordneten
Flachstecker 8 mit Abstand ragen. Die Endabschnitte 15 und 16 des
oberen Längsrandes 13 sind parallel zu den Flachsteckern 8 in Steck
richtung weisend abgebogen (Fig. 5). Nahe seinen Enden hat das
Masseteil 10 je eine Bohrung 17. Die Bohrungen 17 sind mit einem
Durchzug 18 versehen an der den abgebogenen Endabschnitten 15, 16
abgewandten Seite. Das Masseteil 10 ist außerdem mit Fixierbohrungen
19 und an der Ausnehmung 14 mit einer Fixiernut 20 versehen. Die
Bohrungen 17 im Masseteil 10 sind beiderseits des Masseteils 10 in
der ersten Steckerleiste 4 fortgesetzt, durchdringen sie und bilden
Befestigungsbohrungen für die erste Steckerleiste 4.
An den Enden der ersten Steckerleiste 4 sind an der der Gehäuse
innenwand 7 abgewandten Seite 21 je ein Schenkel 22 angeformt, die
mit je einer Bohrung 23 versehen sind, welche sich senkrecht zur
Bohrung 17 durch die Schenkel 22 erstrecken. An dem den Anschluß
fahnen 9 und 12 abgewandten Endabschnitt der Seite 21 ist die erste
Steckerleiste 4 mit einem Aufnahmerand 24 versehen.
An der mit in einer Reihe angeordneten Flachsteckern 8 und mit dem
Masseteil 10 versehenen ersten Steckerleiste 4 ist eine erste Lei
terplatte 25 (Fig. 1) beispielsweise durch Niete oder Schrauben be
festigt. Diese Befestigungsteile ragen dann in an sich bekannter und
nicht näher dargestellter Weise durch die Bohrungen 23 der Schenkel
22 und halten die erste Leiterplatte 25 mit ihrer Bauteilseite 26 an
der ersten Steckerleiste 4. Die Anschlußfahnen 9 der Flachstecker 8
und die Anschlußfahnen 12 des Masseteils 10 ragen dabei durch zuge
ordnete Bohrungen 27 bzw. 28 in der ersten Leiterplatte 25. Die
Bohrungen 27, 28 befinden sich im Bereich von Lötaugen an sich be
kannter und nicht näher dargestellter zugehöriger Leiterbahnen auf
der Bauteilseite 26 und/oder auf der Lötseite 29 der ersten Leiter
platte 25. Die Anschlußfahnen 9 und 12 werden zusammen mit auf der
Lötseite 29 angeordneten elektrischen Bauelementen wie beispiels
weise Chip-Kondensatoren 30 an die zugeordneten Leiterbahnen ge
lötet. Die Anschlußfahnen 12 des Masseteils 10 sind dann mit an
Masse anzuschließenden Leiterbahnen auf der Lötseite 29 und mit
einem auf dem steckerseitigen Endbereich der Bauteilseite 26 aufge
brachten, die Anschlußfahnen 12 umgebenden, Störeinflüsse ab
schirmendem Belag 31 verbunden. Der abschirmende Belag 31 ist bei
spielsweise als breite Leiterbahn aus Kupfer ausgebildet.
In der zweiten Steckerleiste 6 aus isolierendem Kunststoff sind
Flachstecker 32 eingebettet, die in zwei parallelen Reihen ange
ordnet sind. Die Flachstecker 32 haben wie die Flachstecker 8 der
ersten Steckerleiste 4 ein rechtwinklig abgebogenes als Anschluß
fahne 33 dienendes Ende. Alle Anschlußfahnen 33 liegen in einer
Reihe. In der zweiten Steckerleiste 6 ist ebenfalls ein kammartiges
Blech als Masseteil 34 eingebettet. Die Anschlußfahnen 35 des
Masseteils 34 ragen in einer Reihe parallel zur Reihe der
Stecker-Anschlußfahnen 33 aus der zweiten Steckerleiste 6. An dem
den Anschlußfahnen 35 abgewandten Rand 36 des Masseteils 34 ist
wiederum eine Ausnehmung 37 ausgebildet. Wie das erste hat auch das
zweite Masseteil 34 winklig abgebogene Endabschnitte 38, 39 und zwei
Bohrungen 40 mit Durchzug 41. Desgleichen hat das zweite Masseteil
34 Fixierbohrungen 42 und eine Fixiernut 43. Darüber hinaus sind in
der zweiten Steckerleiste 6 noch zwei Bohrungen 44 ausgebildet mit
einem erweiterten Endabschnitt 45. Die Bohrungen 44 verlaufen
parallel zu den Bohrungen 40. Außerdem ist an der den Anschlußfahnen
35 des Masseteils 34 abgewandten Seite 46 der zweiten Steckerleiste
6 ein Halterand 47 angeformt. Der Halterand 47 hat die Länge des von
dem Aufnahmeabschnitt 5 umgrenzten Steckbereichs der Steckerleiste
6. Schließlich sind an der der Gehäuseinnenwand 7 abgewandten Seite
8 der zweiten Steckerleiste 6 gleichfalls zwei Schenkel 48 angeformt
mit nicht näher dargestellten, an sich bekannten Bohrungen, die
senkrecht zu den Bohrungen 40 die Schenkel 48 durchdringen und zur
Aufnahme von Befestigungsmitteln für eine zweite Leiterplatte 49,
beispielsweise Niete oder Schrauben dienen.
Die zweite Leiterplatte 49 ist in an sich bekannter und nicht näher
dargestellter Weise an Lötseite 50 und Bauteilseite 51 mit Leiter
bahnen belegt. Im Bereich von Lötaugen einiger Leiterbahnen sind
Bohrungen 52 und 53 ausgebildet, durch welche die zugeordneten An
schlußfahnen 33; 35 ragen. Sie sind zusammen mit an der Lötseite 50
angeordneten Bauelementen wie beispielsweise Chip-Kondensatoren 54
an die zugeordneten Leiterbahnen gelötet. Mindestens die Anschluß
fahnen 35 des Masseteils 34 sind dadurch mit an Masse anzuschließen
den Leiterbahnen der Lötseite 50 verbunden. Außerdem sind dadurch
die Anschlußfahnen 35 des Masseteils 34 an einen auf dem stecker
seitigen Endbereich der Bauteilseite 51 aufgebrachten, die Anschluß
fahnen 35 des Masseteils 34 umgebunden, Störeinflüsse abschirmenden
Belag 55 angeschlossen. Als Belag 55 eignet sich wiederum eine
breite Leiterbahn aus Kupfer.
Die beiden derart ausgebildeten und an den zugeordneten Leiter
platten 25; 49 befestigten Steckerleisten 4 und 6 werden aneinander
gelegt, so daß der Halterand 47 der zweiten Steckerleiste 6 am Auf
nahmerand 24 der ersten Steckerleiste 4 anliegt und die zweite
Steckerleiste 6 mit ihrer Seite 46 auf der ersten Steckerleiste 4
liegt. Die Steckerleisten 4 und 6 werden in das Gehäuse 1 eingeführt
und in die Öffnung 2 des Gehäuses 1 geschoben. Dabei liegen die Auf
nahmeabschnitte 3 und 5 mit ihrem Außenmantel an der Wand der
Öffnung 2 und die Steckerleisten 4 und 6 an der Innenwand 7 des Ge
häuses 1 an. Im Gehäuse 1 sind beiderseits der Öffnung 2 im Abstand
der Bohrungen 17 bzw. 40 der Steckerleisten 4 und 6 mit den beiden
Bohrungen 17 und 40 fluchtende, nicht näher dargestellte Bohrungen
ausgebildet. In die vier Bohrungen des Gehäuses 1 und in die je zwei
Bohrungen 17 und 40 werden vier Schneidschrauben eingeschraubt. Sie
schneiden zumindest in den Durchzügen 18 und 41 der in den Stecker
leisten 4 und 6 eingebetteten Masseteile 10 bzw. 34 ein Gewinde, in
das sie sich einschrauben. Mit den bei 56, 57 in Fig. 1 schematisch
angedeuteten Schneidschrauben sind dann die Steckerleisten 4 und 6
am Gehäuse 1 befestigt. Die Schneidschrauben 56, 57 bilden zugleich
die Masseverbindung zwischen den Masseteilen 10 und 34 und dem
Metallgehäuse 1.
Mit Hilfe der Masseteile 10 und 34 wird somit eine einfache und
kurze Verbindung vom Gehäuse 1 zu den Masseanschlüssen der Leiter
bahnen auf den Leiterplatten 25 und 49 gebildet, wobei Entstörkon
densatoren ebenfalls auf kurzem Wege an das den Masseanschluß bil
dende Gehäuse 1 angeschlossen sind. Die Masseteile 10 und 34 wirken
dabei als Abschirmmittel gegen Störeinflüsse, die über den Steck
bereich das Schaltgerät in unerwünschter Weise beeinflussen könnten.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel des elektrischen Schaltgeräts
nach Fig. 10 sind die Teile, die gleich denen des ersten Aus
führungsbeispieles sind, mit denselben Bezugszahlen versehen.
Die Anschlußfahnen 9 und 33 der Flachstecker 8 und 32 sind soweit
erforderlich mit Durchführungskondensatoren 58 und 59 versehen. Die
Durchführungskondensatoren 58 sind in zugeordnete Bohrungen 60 eines
ersten Abschirmblechs 61 eingesetzt. Das Abschirmblech 61 ist zu
sätzlich zu wenigstens einer Anschlußfahne 62 mit einem Abschnitt 63
mit Löchern 64 versehen, durch welche die Anschlußfahnen 12 des
ersten Masseteils 10 ragen. An den Abschnitt 63 schließt sich ein
Rand 65 an, der an der Innenwand 7 des Gehäuses 1 anliegt. Beim
Löten der Anschlußfahnen 9, 12 und 62 an zugeordnete Leiterbahnen
kann auch der Abschnitt 63 des ersten Abschirmblechs 61 im Bereich
der Löcher 64 an die Anschlußfahnen 12 des Masseteils 10 gelötet
werden.
An der zweiten Steckerleiste 6 sind noch zwei Anschläge 66 angeformt
für ein zweites Abschirmblech 67. Das Abschirmblech 67 ist mit
Bohrungen 68 versehen, in welche die Durchführungskondensatoren 59
eingesetzt sind, die wiederum auf den Anschlußfahnen 33 der Flach
stecker 32 angeordnet sind. Die Anschlußfahnen 33 sind jedoch so ab
gebogen, daß sie in zwei parallelen Reihen angeordnet sind. Auch das
zweite Abschirmblech 67 ist mit mindestens einer Anschlußfahne 69
versehen. Außerdem hat es einen Abschnitt 70 mit Löchern 71, durch
welche die Anschlußfahnen 35 des Masseteils 34 ragen. Ein Rand 72
des zweiten Abschirmblechs 67 liegt ebenfalls an der Innenwand 7 des
Gehäuses 1 an. Der über den die Durchführungskondensatoren 59 auf
nehmenden Bereich hinausragende federnde Randabschnitt 73 ist an den
freien Randabschnitt 74 des ersten Abschirmblechs 61 gedrückt ge
halten durch die Anschläge 66 der zweiten Steckerleiste 34, an deren
der Steckerleiste 34 zugekehrten Seite der Randabschnitt 74 anliegt.
Die Anschlußfahnen 33, 35 und 69 sind wiederum an zugeordnete Lei
terbahnen der Leiterplatte 49 gelötet. Die mindestens eine Anschluß
fahne 69 des zweiten Abschirmblechs 67 ragt dazu durch eine zuge
ordnete Bohrung 75 der Leiterplatte 49 an deren Lötseite 50. Das
zweite Abschirmblech 67 kann beim Löten gleichzeitig direkt an die
Anschlußfahnen 35 des zweiten Masseteils 34 angeschlossen werden.
Die Steckerleisten 4 und 6 sind wiederum - wie beim ersten Aus
führungsbeispiel beschrieben - mit Schneidschrauben 56, 57 an die
Innenwand 7 des Gehäuses 1 geschraubt. Somit sind die Masseteile 10
und 34 durch die Schneidschrauben 56 und 57 direkt an Masse ange
schlossen.
Die Masseteile 10 und 34 bilden beim zweiten Ausführungsbeispiel eine
zusätzliche Abschirmung des Steckbereichs mit platzsparender, kurzer
Verbindung zum Masse bildenden Gehäuse 1.
Außerdem versteifen die Masseteile 10 und 34 die Steckerleisten 4
und 6 in beiden Ausführungsbeispielen, so daß ein Durchbiegen der
Steckerleisten durch die beim Stecken des vielpoligen Gegensteckers
auf die Steckerleisten 4 und 6 ausgeübten Steckkräfte zumindest ver
ringert wird.
Claims (2)
1. Elektrisches Schaltgerät mit einem Metallgehäuse (1), in dem
mindestens eine Leiterbahnen und elektrische Bauelemente tragende
Leiterplatte (25; 49) mit jeweils einer zugeordneten Steckerleiste
(4; 6) untergebracht ist, welche in das Metallgehäuse (1) eingesetzt,
in welcher abgedichtet aus dem Metallgehäuse (1) geführte,
innerhalb des Metallgehäuses (1) mit zugeordneten Leiterbahnen verbundene
und mindestens teilweise mittels Entstörmitteln abgeschirmte
Steckverbindungsteile (8; 32) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß in jeder Steckerleiste (4; 6) ein kammartiges Masseteil
(10; 34) fest eingebettet ist mit einerseits aus der Steckerleiste
(4; 6) ragenden Anschlußfahnen (12; 35), welche mit zugeordneten
Leiterbahnen auf der Lötseite (29; 50) und mit einem Störeinflüsse
abschirmenden Überzug auf dem Endabschnitt der Bauteilseite (26; 51)
der zugehörigen Leiterplatte (25; 49) verbindbar sind, und das
andererseits mit Befestigungslöchern (17; 40) mit Durchzügen (18;
41) versehen ist, durch welche sich Schrauben (56; 57) erstrecken,
mit denen jede Steckerleiste (4; 6) lösbar am Metallgehäuse (1)
befestigbar und jedes Masseteil (10; 34) direkt an Masse anschließbar
ist.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steckerleiste aus zwei Teilen (4; 6) zusammengesetzt ist, in welche
jeweils ein Masseteil (10; 34) eingebettet ist, deren Anschlußfahnen
(12; 35) an Leiterbahnen der den Teilen (4; 6) zugeordneten Leiterplatte
(25 bzw. 49) angeschlossen sind.
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Family Applications (1)
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