DE3733376C2 - - Google Patents
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- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
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-
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
koaxial feldgekoppelten Übertragers einer im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 näher gekennzeichneten Art.
Das Prinzip eines solchen Übertragers ist für einen
besonderen Anwendungszweck in einem Aufsatz von L. van den
Steen in der Zeitschrift "Underwater Technology", Vol. 12 Nr. 3/1986 auf den
Seiten 3 bis 9 und 16 dargestellt und näher beschrieben.
Bei dieser bekannten Ausführung sind Primär- und Sekundär
spule koaxial zueinander angeordnet, wobei die beiden
Spulen allseitig von einem magnetischen Rückschluß umgeben
sind. Diese Bauweise hat den erheblichen Vorteil, daß sich
durch die koaxiale Anordnung der Spulen eine gute Ver
kettung des magnetischen Flusses ergibt. Dadurch kann der
Wirkungsgrad des Übertragers sehr günstig beeinflußt
werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, daß die
magnetischen Eigenschaften des magnetischen Rückschlusses
entsprechend gut sind. Ein Nachteil der koaxial feldge
koppelten Übertrager ist jedoch, daß die Herstellung des
magnetischen Rückschlusses schwierig ist, da die Ver
wendung von lamellierten Blechpaketen praktisch nicht
möglich ist, weil dann die Eisenverluste zu hoch werden.
Es wurde deshalb auch schon vorgeschlagen, als Material
für den magnetischen Kreis aneinander gestapelte Ringband
kerne oder einen homogenen Magnetwerkstoff zu verwenden.
Auch bei der Verwendung von Ringbandkernen sind die
Eisenverluste noch zu hoch, während bei der Verwendung nur
homogener Werkstoffe, die erforderliche Blindleistung zur
Aussteuerung zu hoch wird.
Aus der DE-AS 11 43 922 ist ein Verfahren zur Herstellung
eines magnetischen Rückschlusses mit einer Rückschluß
schale für einen Transformator bekannt. Nach dem dort
angegebenen Verfahren wird die Rückschlußschale derart
hergestellt, daß zunächst ein magnetisches Band über einen
geteilten Ring gewickelt wird. Das so hergestellte Teil
wird dann in einem Klebelack oder Kitt getränkt und
gehärtet und anschließend durch einen Zirkularschnitt
getrennt.
Weiterhin ist aus der DE-OS 28 24 749 ein induktives Bau
element bekannt, auf dessen elektrisch leitender Wicklung
Band aus einer amorphen weichmagnetischen Legierung auf
gewickelt wird. Vorzugsweise ist die Wicklung ringförmig
ausgebildet, und das amorphe weichmagnetische Band ist
toroidförmig derart auf die Wicklung aufgewickelt, daß es
diese weitgehend umschließt. Die Wicklung kann hierbei
auch aus mehreren elektrisch voneinandet getrennten
Teilwicklungen bestehen, wobei diese beispielsweise die
Primär- und Sekundärwicklung eines Transformators oder
Übertragers bilden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ver
fahren zur Herstellung eines Übertragers der im Ober
begriff des Anspruches 1 angegebenen Art zu entwickeln,
mit dem ein Übertrager geschaffen werden kann, der uni
versell eingesetzt werden kann, einen sehr guten Wirkungs
grad aufweist und noch relativ einfach in der Herstellung
ist.
Diese Aufgabe wird mit dem erfindungsgemäßen Verfah
ren gelöst durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Ver
fahrensschritte. Weitere Ausgestaltungen des
erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel im
Prinzip dargestellt ist, wird die Erfindung näher
erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen im Längsschnitt und in Seitenansicht
einen rotierenden feldgekoppelten Übertrager, der nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist.
Auf einer Welle 1 ist das Primärsystem I des Übertragers
befestigt. Koaxial dazu ist das Sekundärsystem II ange
ordnet. Das Primärsystem I und das Sekundärsystem II
bestehen im wesentlichen aus einer Primarspule 2 bzw.
einer Sekundärspule 3, die ebenfalls koaxial zueinander
angeordnet und von weichmagnetischen Rückschlußteilen 4
und 5 gemeinsam allseitig umschlossen sind. Die beiden
Systeme sind lediglich durch ringförmige Luftspalte 6
voneinander getrennt.
Die weichmagnetischen Rückschlußteile 4 und 5 bestehen
gemäß der Erfindung aus weichmagnetischen Drähten oder
solchen dünnen Bändern, vorzugsweise aus magnetostrik
tionsfreiem amorphem Material. Vorzugsweise sind die
Drähte und/oder Bänder mit einer Isolationsschicht ver
sehen, um die Eisenverluste klein zu halten.
Die Herstellung eines solchen Übertragers geht in folgen
der Weise vor sich:
Auf einem rohrförmigen Träger 7 aus unmagnetischem Mate
rial, der beispielsweise aus zwei koaxial ineinander
geschachtelten Rohren 8 und 9 bestehen kann, die an den
Stirnseiten fest und dicht miteinander verbunden sind, ist
im Inneren (Rohr 8) des Trägers 7) die Primärspule 2
befestigt, während an der Außenseite (Rohr 9) des Trägers
7 die Sekundärspule 3 befestigt ist. Hierbei kann das Rohr
9 gleichzeitig als Spulenkörper dienen, d. h. die Wicklung
der Sekundärspule 3 kann - abgesehen von der erforder
lichen Isolation - unmittelbar auf das Rohr 9 des Trägers 7
gewickelt werden. Dadurch ergibt sich ein kleinerer Außen
durchmesser des Übertragers. Mit Hilfe einer an sich be
kannten Ringkern-Wickelvorrichtung werden
nun die beiden am rohrförmigen Träger 7 befestigten Spulen
2 und 3 gemeinsam mit einem Band und/oder Draht aus
weichmagnetischem Material umwickelt, und zwar gleichmäßig
über den Umfang verteilt. Die Anzahl der Windungen hängt
von dem gewünschten Eisenquerschnitt ab, wobei bei
dünneren Bändern und Drähten eine entsprechend höhere
Windungszahl erforderlich ist. Das auf diese Weise herge
stellte Verbundelement wird durch Tränken in einem geeig
neten Harz stabilisiert und verfestigt.
Anschließend wird die weichmagnetische Umwicklung an
beiden Stirnseiten zirkular durchtrennt, so daß die ge
wünschten Luftspalte 6 entstehen. Gleichzeitig damit oder
in einem folgenden Schritt, werden die beiden den hohl
zylinderförmigen Träger 7 bildenden Rohre 8 und 9 wieder
voneinander getrennt, so daß nun die beiden Systeme I und
II völlig frei voneinander sind.
Die Verwendung eines Trägers 7, der zumindest teilweise
aus Aluminium besteht, hat den zusätzlichen Vorteil, daß
er eine Flußtrennung bewirkt, wodurch der Streufluß
reduziert wird. Zur Vermeidung von Wirbelströmen ist das
entsprechende Aluminium-Rohr mit einem axialen Schlitz
versehen.
Der erfindungsgemäß hergestellte Übertrager kann sehr
vielseitig eingesetzt werden. Er kann beispielsweise derart
gestaltet sein, daß die beiden Systeme I und II nur
ineinander steckbar sind. Auf diese Weise ergibt sich eine
kontakt- und potentialfreie Energieübertragung, was den
Einsatz unter erschwerten Umgebungsbedingungen, wie z. B.
unter Wasser oder in explosionsgefährdeter Atmosphäre
erlaubt. In diesem Falle ist es zweckmäßig, daß die
entsprechenden Teile der Systeme I und II z. B. durch
Vergießen oder Tauchen in einem geeigneten Harz
geschützt werden.
Durch getrennte Montage der beiden Systeme I und II
jeweils an einem feststehenden Chassis, bzw. an einer
gegenüber diesem Chassis rotierenden Achse, ist eine
Energie- und Signalübertragung von Chassis auf diese
(rotierende) Achse und umgekehrt ohne die Nachteile einer
Kopplung über Schleifkontakte möglich.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung eines koaxial feldgekoppelten
Übertragers, dessen Primär- und Sekundärsystem koaxial
zueinander angeordnet und voneinander mechanisch trennbar
bzw. gegeneinander verdrehbar sind, wobei die koaxial zu
einander angeordneten Primär- und Sekundärspulen (2 und 3)
allseitig von einem magnetischen Rückschluß (4, 5) umgeben
sind, welcher in axialer Verlängerung der Trennstelle
zwischen den koaxial angeordneten Spulen (2 und 3) ring
förmige Luftspalte (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Spulen (2 und 3) an einem teilbaren
hohlzylinderförmigen Träger (7) aus unmagnetischem
Material befestigt sind, wobei die eine Spule (2) an der
Innenseite und die andere Spule (3) an der Außenseite des
hohlzylinderförmigen Trägers (7) anliegen, daß beide
Spulen (2 und 3) gemeinsam mit einem Band oder Draht aus
weichmagnetischem Material gleichmäßig nach Art einer
Ringbewicklung über den Umfang verteilt umwickelt werden,
daß durch Tränken, z. B. mit einem Harz, diese
weichmagnetische Umwicklung (4, 5) zusammen mit den Spulen
(2 und 3) stabilisiert und verfestigt wird, und daß
anschließend die weichmagnetische Umwicklung (4, 5) und
der rohrförmige Träger (7) an den Stirnseiten zirkular
durchtrennt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drähte oder Bänder zur weichmagnetischen Umwicklung (4, 5) der beiden Spulen
(2 und 3) voneinander isoliert
sind und aus magnetostriktionsfreiem amorphem Material bestehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die weichmagnetische Umwicklung (4, 5) der
beiden Spulen (2 und 3) mit Hilfe einer Ringkern-
Wickelmaschine vorgenommen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der teilbare hohlzylinderförmige
Träger (7) aus zwei koaxial angeordneten Rohren (8 und 9)
besteht, wobei jedes Rohr den Spulenkörper einer Spule
bildet oder trägt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden koaxial angeordneten Rohre (8 und 9) vor
dem Umwickeln der Spulen (2 und 3) und Tränken der weich
magnetischen Umwicklung (4, 5) an den Stirnflächen mit
einander fest und dicht verbunden werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der teilbare hohlzylinderförmige
Träger (7) zumindest teilweise aus Aluminium besteht.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das zirkulare Durchtrennen der
weichmagnetischen Umwicklung (4, 5) und gegebenenfalls des
teilbaren hohlzylinderförmigen Trägers (7) mit Hilfe eines
Funkenerosionsverfahrens erfolgt.
Priority Applications (1)
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3733376A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4117288A1 (de) * | 1991-05-27 | 1992-12-03 | Hella Kg Hueck & Co | Hochspannungs-zuenduebertrager zum zuenden und betreiben von wechselstrom-hochdruck-gasentladungslampen in kraftfahrzeugen |
Families Citing this family (1)
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-
1987
- 1987-10-02 DE DE19873733376 patent/DE3733376A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4117288A1 (de) * | 1991-05-27 | 1992-12-03 | Hella Kg Hueck & Co | Hochspannungs-zuenduebertrager zum zuenden und betreiben von wechselstrom-hochdruck-gasentladungslampen in kraftfahrzeugen |
Also Published As
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