DE373388C - Spannvorrichtung fuer Selbstbinder, ohne oder mit Waermebeeinflussung - Google Patents

Spannvorrichtung fuer Selbstbinder, ohne oder mit Waermebeeinflussung

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DE373388C
DE373388C DEV16230D DEV0016230D DE373388C DE 373388 C DE373388 C DE 373388C DE V16230 D DEV16230 D DE V16230D DE V0016230 D DEV0016230 D DE V0016230D DE 373388 C DE373388 C DE 373388C
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clamping devices
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00—Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/78—Necktie-pressing devices, e.g. combined with holding devices

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für Selbstbinder, ohne oder mit Wärmebeeinflussung. Vorliegende Erfindung ist eine Vorrichtung zum Spannen von Selbstbindern in der Breitseite, so daß unter Mitwirkung von Schraubenfedern eine selbsttätige Wirkung entsprechend dem Bügeln ausgeübt wird, was bei gehäkelten oder gestrickten Bindern aus Kunstseide besonders vonVorteil ist, da das loseGewebe dieses Stoffes mit dem heißen schweren Plätteisen nicht beliandelt werden kann. Die Selbstbinder können die übliche Form von Stoff oder Seide haben, deren beide Teile, der kürzere und der längere, von innen nach außen der Länge nach sich verbreitern, und können solche sein, die.gehäkelt, gestrickt oder sonstwie gewebt sind, und deren beide Teile wie oben Ränder in gleicher Breite verlaufend aufweisen. Auf den in Klemmvorrichtungen eingespannten Binder kann in der bekannten Weise eine vorzugsweise von einem elektrischen Heizwiderstand erzeugte Wärme einwirken, die hei dem angefeuchteten oder trokkenen Binder den Glättungsvorgang wirksamer gestaltet und beschleunigt und dem in seinen früheren Zustand gebrachten Binder eine ge-,visse gleichmäßige Steifheit verleiht.
  • Bekanntlich nimmt der Selbstbinder an den Stellen, wo der Knoten geschlungen wird, nach Auflösen desselben eine zerknitterte Form an. ach kürzerem oder längerem Tragen kann daher ein guter Knoten nicht mehr zustande kommen, was eine weitere Benutzung ausschließt. Diesem Ü1:el abzuhelfen und es n praktischer Weise ohne viel Zeitaufwand selbsttätig zu beseitigen, soll vorliegende Erfindung dienen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens. Abb. i zeigt die ,pannvorrichtun r, l:estehend aus einem Grundltrett, darauf zwei Vorrichtungen mit je zwei Klemmanordnungen für den kürzeren und längeren Teil eines Selbstbinders, im Aufriß, Abb.2 den Querschnitt, Abb.3 die Seitenansicht.
  • Die Wirkungsweise ist aus der Zeichnung leicht ersichtlich. Vor dein Einlegen des Binders werden, wie in Abb. i bezeichnet, die beiden auf dem Grundbrett um die Punkte a drehbaren inneren Klemmvorrichtungen i mit den aus Filz, Leder o. dgl. bestehenden Klemmbacken 2 (Abb. 2) je nach der Form des Binders, ob mit schrägen oder gleichlaufenden Rändern, mittels Schraube im Ringschlitz 3 , festgestellt. Die beiden äußeren Kleniinvorrichtungen4, frei beweglich und verschiebbar und ebenfalls mit Klemmbacken aus Filz, Leder o. dgl., werden auf den in achsial drehbar gelagerten Büchsen 5 geführten Führungsstangen 6, die mehrere Einstecklöclier aufweisen, gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 7 nach dem inneren Teil zli gedrückt und mit einem Stift 8 (Abb. 2) in den auf den Führungsstangen am weitesten nach innen gelegenen Löchern festgelegt. Zum Einlegen der Ränder des Binders werden, wie in Abb.2 gezeichnet, die oberen Klemmbacken g, die durch eine Feder io gegen clie unteren gedrückt werden, mittels des Griffes i i aufgespannt und durch Nockenhebel 12, der sich an allen vier Klemmvorrichtungen befindet, ge,'#@itnet erhalten. I'Tachdem die Ränder des Binders durch Lösen des Sperrgiebels 12 eingeklemmt sind, werden zur Sicherung lind um ein Ausgleiten zu verhindern, die Muttern der um ihre Befestigungsstelle drehbaren Schrauben 13 angezogen. Bei Bindern von Stoff oder Seide bestimmt sich nach dem Herausziehen der Stifte 8 die Grenze der Auswärtsbewegung unter der Wirkung der Schraubenfecler 7 voll selbst. Für gestrickte oder gehäkelte Binder wird wegen der leichten DelmbarkLIt des (kwehes auf dem Tiber die Lagerbüchsen 5 hinausragenden freien Ende der Führungsstangen (i die Beweglichkeit der Klemmbacken unter der Federwirkung 7 mit eineng zweiten Stift in eineiig der normalen Breite des Binders entsprechenden Loch so begrenzt, ,daß die Grenze der Dehnbarkeit nicht überschritten und somit ein Zerreißen verhindert wird. Nach dem Herausziehen des ersten Stiftes 8 tritt die Feder 7 in Kraft und spannt den eingelegten Binder bis zum Anschlag an den eingesteckten zweiten Stift.
  • Unter der Spannvorrichtung befindet sich, in das Grundbrett eingelassen, nach bekannter Art eine Wärmequelle, vorzugsweise ein eIel<-trisclier Heizkörper, der in der Zeichnung durch Zickzacklinien angedeutet ist, und der nach oben, um die Wärme ausstrahlen zu können, ein siebartig mit Löchern versehenes Blech aufweist, nach unten und nach der Seite aber von einem Blechkasten mit Asbestbekleidung gegen das Grundbrett umgeben ist.

Claims (3)

  1. PATRNT-ANSPRÜC11F i. Spannvorrichtung für Selbstbinder ohne oder mit Wärmebeeinflussung unter Anwendung eines vorzugsweise elektrischen Heizkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Selbstbinder durch das Einspannen in Klemmvorrichtungen (i und 4 ) unter Mitwirkung von Federn (7) eine selbsttätige Glättwirkung ausgeübt wird, so daß der durch Gebrauch zerknitterte Binder die ursprüngliche Forin wieder erhält.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von mehreren nebeneinander angeordneten Klemmvorrichtungen die inneren (1, 2) an ihrer Unterseite auf dem Grundbrett drehbar gelagert sind und die äußeren Klemmvorrichtungen (4) frei beweglich auf Führungsstangen (6) gegen Federwirkung (7) verschiebbar sind.
  3. 3. Spannvorrichtung -nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie achsial drehbar gelagerte Büchsen (5) aufweist, in denen die Führungsstangen (6) geführt sind und so ein Verstellen der Klemmvorrichtungen nach oben und unten und in ausgespanntem Zustand in jeder Schräglage gestatten. Spannvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Klemmvorrichtungen (.a.) der normalen Breite des Binders und der Grenze der Dehnbarkeit des Gewebes entsprechend auf den Führungsstangen unter Mitwirkung,der Federn (7) durch Einsteckstifte (8) in ihrer Auswärtsbewegung begrenzt werden können.
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