DE373409C - Vorrichtung zum Abdrehen selbstspannender Kolbenringe - Google Patents

Vorrichtung zum Abdrehen selbstspannender Kolbenringe

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DE373409C
DE373409C DEK81409D DEK0081409D DE373409C DE 373409 C DE373409 C DE 373409C DE K81409 D DEK81409 D DE K81409D DE K0081409 D DEK0081409 D DE K0081409D DE 373409 C DE373409 C DE 373409C
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piston rings
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/19Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving parallel to the axis of the chuck

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 373409 KLASSE 49a GRUPPE 22
(K 8140g 1[4Q al·)
Friedrich Kraus in Dahlbruch, Kr. Siegen.
Vorrichtung zum Abdrehen selbstspannender Kolbenringe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1922 ab.
Es ist bereits bekannt, die Enden der aufgeschnittenen federnden Kolbenringe durch Hilfsteile gegeneinander zu pressen und in diesem Zustand mit der Planscheibe zu verschrauben, so daß die Bearbeitung des Kolbenringes ohne Zuhilfenahme von Stiften, Lot ο. dgl. erfolgen kann. t
Bei diesen bekannten Vorrichtungen muß aber der Kolbenring, nachdem er außen bearbeitet wurde, umgespannt werden, damit die
Innenbearbeitung erfolgen kann. Dieses Umspannen ist mit Zeitverlust verbunden und beeinträchtigt auch die Genauigkeit des Arbeitsverfahrens.
Gemäß der Erfindung wird nun der Kolbenring im zusammengepreßten Zustande in eine Büchse eingelegt, die auf ein an der Planscheibe befestigtes Widerlager aufgeschraubt wird und deren lichte Weite größer als der ίο innere, aber kleiner als der äußere Ringdurchmesser ist, so daß eine Scheibe durch die Büchse hindurchgeführt und gegen den Kolbenring gepreßt werden kann, wenn die Innenbearbeitung abgeschlossen ist und die Außenbearbeitung erfolgen soll.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. 1 die Vorrichtung gebrauchsfertig für die Bearbeitung der äußeren und Abb. 2 für die Bearbeitung der inneren Kolbenringfläche.
In den Abbildungen ist α der Hilfsring, der auf dem Widerlager b an der Planscheibe der Drehbank festgeschraubt ist. c ist der KoI-benring, der von den Ringansätzen d des Hilfsringes α und e des Widerlagers b gegen achsiale Verschiebung und Drehung gesichert wird. /' (Abb. 1) ist die Scheibe, durch deren Ringansatz g der Kolbenring c nach Entfernung des Hilfsringes α gegen den Ringansatz e des Widerlagers b gepreßt wird. Er wird in seiner Stellung durch das Gewinde h und die Mutter i gesichert.
Der Arbeitsvorgang vollzieht sich hierbei zweckmäßig in der Weise, daß zunächst der Ring c in den büchsenartigen Hilfsring α eingelegt und dieser auf das Widerlager b aufgeschraubt wird, daß ferner nach der Bearbei- tung· der Ringinnenfläche des Ringes c die Scheibe / auf das Widerlager b geschraubt ■ wird, so daß der Ring c nunmehr von der Ringfläche g festgepreßt wird und nach dem Entfernen des Hilfsringes a die Außenfläche des Ringes i für die Bearbeitung freigegeben ist.
Es leuchtet ohne weiteres ein, daß der Kolbenring während der ganzen Bearbeitung (innen und außen) auf dem Ringansatz e des Widerlagers in unveränderter Lage liegen bleibt, während er gleichzeitig sowohl bei der inneren als auch bei der äußeren Bearbeitung gleichmäßig entweder von der Ringfläche d oder von der Ringfläche g gegen die Ringfläche e gepreßt ist, so daß also die größte Zeitersparnis und Genauigkeit der Bearbeitung, die denkbar ist, erzielt wird.
Es ist zweckmäßig, den Übergang von dem Gewinde des Hilfsringes zur Lagerstelle des Kolbenringes konisch auszubilden, wodurch das Einsetzen des Kolbenringes in den Hilfsring erleichtert wird.
Die Scheibe/ kann'auch mit einem Gewindebolzen ausgerüstet sein, der in das Widerlager b hineingeschraubt wird.
Bei der Bearbeitung größerer Kolbenringe 6s kann man den Hilfsring α mit mehreren Planschrauben am Halter b befestigen und man kann auch in diesen Fällen die Scheibe / mit mehreren Schrauben befestigen, so daß eine stärkere Verspannung erzielt wird.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung dargestellt, mit der gleichzeitig nur ein Ring bearbeitet werden kann. Es ist aber ohne weiteres möglich, durch Verlängerung der in Frage kommenden Teile die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer nebeneinander angeordneter Kolbenringe gemäß Erfindung vorzunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum, Abdrehen selbstspannender Kolbenringe, bei der die Enden der aufgeschnittenen Kolbenringe durch Hilfsteile gegeneinander und gegen die Planscheibe gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerlager (b) mit einem Hilfsring (a) zusammenarbeitet, der den Kolbenring (c) zwecks innerer Bearbeitung festhält, und der mit einem Ringansatz (d) versehen ist, dessen lichte Weite größer als der innere, aber kleiner als der äußere Kolbenringdurchmesser ist, und daß eine Scheibe (/) durch den Hilfsring (a) hindurchgeführt und gegen den Kolbenring zwecks äußerer Bearbeitung gepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    J)ERLIN. fifcbltUCKr IN DER
DEK81409D 1922-03-30 1922-03-30 Vorrichtung zum Abdrehen selbstspannender Kolbenringe Expired DE373409C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3103402A1 (fr) * 2019-11-21 2021-05-28 Ntn-Snr Roulements Procédé d’usinage d’une pièce

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