DE3735334C2 - - Google Patents
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- DE3735334C2 DE3735334C2 DE3735334A DE3735334A DE3735334C2 DE 3735334 C2 DE3735334 C2 DE 3735334C2 DE 3735334 A DE3735334 A DE 3735334A DE 3735334 A DE3735334 A DE 3735334A DE 3735334 C2 DE3735334 C2 DE 3735334C2
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/002—Thermally-actuated switches combined with protective means
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- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine thermisch gesteuerte elek
trische Schalteinrichtung mit den weiteren Merkmalen des
Oberbegriffes des Anspruches 1.
Aus der deutschen Patentschrift 23 39 674 ist ein Tempe
raturregler bekannt, der im wesentlichen aus einem durch
einen Bimetallstreifen betätigten Schnappschalter be
steht, dessen Totpunktlage durch eine manuell bedienbare
Einstellvorrichtung zur Beeinflussung des Regelpunktes
verschiebbar ist. Diesem Temperaturregler ist ein Tempe
raturbegrenzer beigeordnet, der als Schmelzmetallsiche
rung ausgebildet ist, die im wesentlichen aus einem
schmelzenden Teil (Schmelzpille) und einem darin ein
greifenden Druckelement sowie mindestens einem Schalt
kontakt besteht, der von dem Druckelement in Schließ
stellung gehalten wird, solange der Temperaturbegrenzer
nicht angesprochen hat. Die Einstellvorrichtung, die
Kontaktfedern und Festkontakte, der Bimetallstreifen
sowie ein Halteelement für die Schmelzmetallsicherung
sind unter Zwischenlage von Distanzscheiben an einem
langgestreckten Haltekörper angeordnet.
Der bekannte Temperaturregler mit Schmelzmetallsicherung
ist insofern nachteilig, als sowohl Regler als auch
Begrenzer gesonderte Festkontaktelemente aufweisen und
der Anwender dieser Kombination beim Einbau beispiels
weise in Haushaltsgeräte wie Bügeleisen u. dgl. an die
baulichen Gegebenheiten des Gerätes fest gebunden ist.
Aus DE-OS 26 11 169 ist ein Überhitzungsschutzschalter
für Elektrogeräte bekannt geworden, der einen von einem
Bimetall getragenen Kontakt und einen Gegenkontakt aufweist.
Der Gegenkontakt wird von einer bei Überhitzung
abschmelzenden und dabei die Kontakte trennenden Thermopille
gestützt. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist
insbesondere, daß der dort als Festkontakt bezeichnete
Kontakt durch das Schmelzglied abgestützt wird, was sich
auf die Widerkehrgenauigkeit des Schaltpunktes des
Reglerteils nachteilig auswirken muß, da sich wegen
Schrumpfung des Schmelzgliedes bei mehrmaliger Beaufschlagung
mit einer, nahe seiner Schmelztemperatur liegenden,
Temperatur eine Veränderung des Istwertes der
eingestellten Temperatur sowie eine Veränderung des
Kontaktdruckes einstellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät
gemäß DE-PS 23 39 674 baulich einfacher zu gestalten,
wobei mit der Vereinfachung auch die Einbauvariabilität
der Schalteinrichtung verbessert werden soll. Diese
Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst, besonders vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Durch die Vereinfachung der Vorrichtung im Festkontaktbereich,
nämlich die Zusammenlegung des Reglerfestkontaktes
mit dem Begrenzerfestkontakt läßt sich eine
Schaltungsvereinfachung innerhalb der Vorrichtung, eine
Vereinfachung des mechanischen Aufbaus, ein flinkeres
Ansprechen der Übertemperatursicherung und eine Verbilligung
des Schalters erreichen. Zudem wird es durch die
Festkontaktvereinfachung möglich, auf platzsparende und
kompakte Weise den Begrenzer zwischen die Bauteile des
Reglers zu integrieren. Dies ist zwar nicht zwingend
vorgesehen, aber eine von mehreren Möglichkeiten, den
Aufbau der Vorrichtung zu vereinfachen und funktioneller
zu gestalten. Innerhalb der von der Schalteinrichtung
durch den Temperaturregler ohnehin benötigten Grundfläche
(die Anschlußteile ausgenommen) kann auf einfache
Weise auch der Temperaturbegrenzer untergebracht werden.
Zweckmäßigerweise ist der Festkontakt als vom Haltekörper
durchsetzte Platte ausgebildet, die auf ihrer Oberseite
vom Bewegungskontakt des Schnappschalters und auf
ihrer Unterseite vom Bewegungskontakt des Temperaturbegrenzers
beaufschlagt wird. Wenn hier von Ober- und
Unterseite der Platte gesprochen wird, so ist damit auch
umfaßt, daß der Regler bezogen auf den Begrenzer radial
versetzt um den Haltekörper herum angeordnet ist. Zur
Verbesserung der Kontaktgabe kann es zweckdienlich sein,
den Festkontakt mit mindestens einem Kontaktnippel zu
versehen, der beidseitig von den beiden Bewegungskontakten
beaufschlagt wird.
Festkontakt und Bewegungskontakt des Temperaturbegrenzers
sind räumlich zwischen dem Schnappschalter und dem
Bimetallstreifen angeordnet, so daß sich ein besonders
kompakter Aufbau ergibt und beide temperatursensitive
Elemente, nämlich Regler und Begrenzer, auf im wesentlichen
identische Temperaturquellen und -einflüsse ansprechen.
Für die Anordnung des Schmelzelementes in dem erfindungsgemäßen
Schalter gibt es mehrere Möglichkeiten. In
herkömmlicher Weise kann das Schmelzelement zum Beispiel
an einem Wärmeübertragungselement gehaltert sein, wobei
die Halterung durch oder zumindest unter Zuhilfenahme
des auf sie ausgeübten Druckes (Kontaktschließdruckes)
des Bewegungskontaktes des Temperaturbegrenzers einerseits
und der ersten Kontaktfläche andererseits erfolgt.
Verläuft das Wärmeübertragungselement parallel zum Bimetallstreifen,
so ergibt sich dadurch ein weiterer vorteilhafter
Effekt, nämlich ein Wärmestrahlungsübergang
auf die dem beheizten Element abgewandte Seite des Bimetallstreifens,
so daß dieser gleichsam von zwei Seiten
thermisch beeinflußt wird, wodurch sich dessen Ansprechverhalten
weiter verbessert. Der Bewegungskontakt des
Temperaturbegrenzers stützt sich nämlich an der ersten
Kontaktfläche des Festkontaktes ab, so daß sich innerhalb
der elastischen Grenzen des Bewegungskontaktes
Haltekräfte ergeben, die das Schmelzelement gegen das
Auflager des Wärmeübertragungselementes drücken. Auf
ähnliche Weise läßt sich das Schmelzelement auch an der
Wurzel des Bimetallstreifens haltern, wobei davon ausge
gangen wird, daß die Wurzel des Bimetallstreifens beim
Reglervorgang nur sehr geringfügige Bewegungen ausführt,
die sich auf die Begrenzerkontaktgabe noch nicht negativ
auswirken. Vorteilhaft an dieser Lösung ist, daß das
Schmelzelement des Begrenzers und das Bimetall des Reg
lers, d. h. die beiden temperatursensitiven Elemente,
auf gleicher Temperatur sind und deswegen die Gesamtvor
richtung ein sehr genaues, reproduzierbares Ansprechver
halten erreicht.
Ein besonders flinkes Ansprechen der Begrenzervorrich
tung ergibt sich dann, wenn das Schmelzelement unter dem
auf es ausgeübten Kontaktschließdruck unmittelbar an dem
Element gelagert wird, dessen Temperatur begrenzt werden
soll. Dies kann beispielsweise eine Bügeleisensohle
sein. In diesem Fall kann es zweckdienlich sein, wenn
das Schmelzelement und/oder der Druckstift (beides sind
vorteilhafterweise langgestreckte Elemente) eine Ausneh
mung des Bimetallstreifens durchgreifen. Um eine Mon
tagevereinfachung herbeizuführen, kann es ferner vor
teilhaft sein, wenn das Schmelzelement und der zugehöri
ge Druckstift unverlierbar in einer Ausnehmung des Bime
tallstreifens geführt sind, wobei die Schmelzelement-
/Druckstiftkombination einen Ringbund aufweisen kann,
dessen Außendurchmesser größer als der Durchmesser der
Ausnehmung des Bimetallstreifens ist, so daß die
Schmelzelement-/Druckstiftkombination gleichsam locker
innerhalb der Regler-/Begrenzerkombination gehalten ist
und erst durch Abstützung an dem beheizten Element der
Kontaktschließdruck zwischen erster Kontaktfläche des
Festkontaktes und dem Bewegungskontakt des Begrenzers
hergestellt wird.
Eine Montagevereinfachung sowie eine besonders gute
Wärmeübertragung zwischen den beheizten Element einer
seits und dem Schmelzelement andererseits ergeben sich,
wenn das Schmelzelement in einer Vertiefung des beheiz
ten Elementes angeordnet ist. Wenn hier von "angeordnet"
gesprochen wird, so ist damit gemeint, daß beim Montage
vorgang die Schmelzelement-/Druckstiftkombination in die
Ausnehmung eingeführt wird und sodann die Einrichtung
beispielsweise auf dem beheizten Element, z. B. einer
Bügeleisensohle verschraubt wird.
Die Montagemöglichkeiten der erfindungsgemäßen Einrich
tung werden noch variabler, wenn der Bewegungskontakt
des Temperaturbegrenzers und ggf. auch der Festkontakt
drehbar an dem Haltekörper angeordnet sind. Dadurch
lassen sich unterschiedliche Relativlagen zwischen Be
grenzer und Regler rund um den Haltekörper einstellen,
so daß die Einrichtung auch in räumlich beengten Gehäu
sebereichen, wie zum Beispiel Gehäusenischen und der
gleichen, eingesetzt werden kann.
Besonders vorteilhaft läßt sich die relative Winkelver
stellung zwischen Reglerbauteilen und Begrenzerbauteilen
dann erreichen, wenn der Festkontakt als im wesentlichen
runde Scheibe ausgebildet ist, die radial im wesentli
chen gleichmäßig über das Zentrum des Haltekörpers hi
naussteht. Wenn hier von einem "gleichmäßigen Hinaus
stehen" gesprochen wird, so ist damit gemeint, daß der
Bewegungskontakt des Begrenzers die radial um den Halte
körper herumlaufende Kontaktfläche des Festkontaktes in
allen Winkellagen beaufschlagen kann. Damit ist nicht
ausgeschlossen, daß an der Peripherie des um den Halte
körper herumlaufenden Festkontaktes Vorsprünge, Einbuch
tungen, Kontaktfahnen und dergleichen angeordnet sind.
Weitere Details bezüglich vorteilhafter Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Einrichtung ergeben sich aus den
Unteransprüchen 19-25.
Die Erfindung ist anhand vorteilhafter Ausführungsbei
spiele in den Zeichnungsfiguren näher erläutert. Diese
zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung,;
Fig. 4 einen Schnitt durch eine vierte erfindungsgemäße
Ausführungform einer Schalteinrichtung;
Fig. 5 eine Draufsicht in Pfeilrichtung V gemäß Fig. 4.
In Fig. 1 weist eine thermisch gesteuerte
elektrische Schalteinrichtung 1 einen Temperaturregler 2
sowie einen insgesamt mit 3 bezeichneten Temperatur
begrenzer auf. Der Temperaturregler 2 besteht im wesent
lichen aus einem Bimetallstreifen 4, der einen Schnapp
schalter 5 betätigt, dessen Totpunktlage durch eine
manuell bedienbare Einstellvorrichtung 6 verschiebbar
ist. Das Betätigungsende 7 der Schnappschalterfedern 8
ist mittels eines Übertragungsstiftes 9 an das Schwenk
ende 10 des Bimetallstreifens 4 angekoppelt, bewegt sich
der Übertragungsstift in Pfeilrichtung 11 nach oben oder
unten, wird der Bewegungskontakt 12 des Temperaturreg
lers 2 vom Festkontakt 13 abgehoben oder die Kontakt
strecke geschlossen.
Der Temperaturbegrenzer 3 weist eine Schmelzmetallsiche
rung 14 auf, die aus einem Schmelzeelement 15 besteht,
an dem ein Druckstift 16 angreift. Der Bewegungskontakt
17 des Temperaturbegrenzers 3 wird von dem Druckstift 16
in Schließstellung zum Festkontakt 13 gehalten, solange
der Begrenzer nicht angesprochen hat.
Die Einstellvorrichtung 6, die aus einer Handhabe 18
besteht, über die ein Betätigungsstift 19 über einen
Spindeltrieb 20 in Pfeilrichtung 21 verstellt werden
kann, ist über einen Haltearm 22 zusammen mit Kontakt
federn, Festkontakten, Bimetallstreifen unter Zwischen
lage von Distanzscheiben 23 an einem als Hohlniet 24
ausgebildeten langgestreckten Haltekörper befestigt.
Der durch den Druckstift betätigte Bewegungskontakt 17
des Temperaturbegrenzers 3 beaufschlagt eine erste, in
der Zeichnungsfigur untere Kontaktfläche 25 des Festkon
taktes 13, die der vom Bewegungskontakt 12 des Tempera
turreglers 2 beaufschlagten weiteren Kontaktfläche 26
des Festkontaktes 13 gegenüberliegt.
Der Festkontakt 13 ist als vom Haltekörper (Hohlniet 24)
durchsetzte Platte ausgebildet, die auf ihrer Oberseite
vom Bewegungskontakt 12 des Schnappschalters 5 und auf
ihrer Unterseite vom Bewegungskontakt 17 des Temperatur
begrenzers 3 beaufschlagt wird.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
der Temperaturbegrenzer gleichsam in die Bauelemente des
Temperaturreglers 2 integriert, es ist aber auch mög
lich, daß der Temperaturbegrenzer 3 bezogen auf den
Temperaturregler 2 radial versetzt um den Hohlniet 24
herum angeordnet sind. Der Festkontakt 13 weist einen
Kontaktnippel 27 auf, der beidseitig von den beiden
Bewegungskontakten 12, 17 beaufschlagt wird. Bei dem in
Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft der
Festkontakt 13 etwa parallel zum Bimetallstreifen 4 und
steht in gleicher Richtung wie der Bimetallstreifen 4
vom Haltekörper, nämlich vom Hohlniet 24, ab.
Ferner sind der Festkontakt 13 und der Bewegungskontakt
17 des Temperaturbegrenzers 3 zwischen dem Schnappschal
ter 5 und dem Bimetallstreifen 4 angeordnet, nutzt also
den durch den Übertragungsstift 9 aufgespannten Freiraum
in vorteilhafter Weise aus. Das Schmelzelement 15, das
auch als vorgefertigte Schmelzpatrone mit Druckstift
ausgebildet sein kann, ist unter dem auf es ausgeübten
Kontaktschließdruck des Bewegungskontaktes 17 des Tempe
raturbegrenzers 3 einerseits und der ersten Kontakt
fläche 25 andererseits an einem Wärmeübertragungselement
30 gehaltert, wie dies insbesondere aus Fig. 1 hervor
geht. Das Wärmeübertragungselement 30 steht in den Frei
raum zwischen Schnappschalter 5 und Bimetallstreifen 4
hinein und verläuft im wesentlichen parallel zum Bime
tallstreifen 4.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
das Schmelzelement 15 auf einer Verlängerung des Bime
tallstreifens 4 gelagert und liegt - bezogen auf den
Haltekörper - den Bauteilen des Temperaturreglers 2
gegenüber. Es ist aber auch möglich, das Schmelzelement
15 auf der anderen Seite der Bimetallwurzel anzubringen.
Eine besonders interessante Lösung geht aus Fig. 2 und 4
hervor, bei denen das Schmelzelement 15 direkt und un
mittelbar in einer Ausnehmung des beheizten und durch
die Vorrichtung temperaturgeregelten und begrenzten
Elementes, nämlich einer Bügeleisensohle angeordnet ist.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
durchgreift der Druckstift 16 den Bimetallstreifen 4,
das heißt, er ist innerhalb einer Ausnehmung des Bime
tallstreifens 4 verschiebbar geführt. Um zu verhindern,
daß er gleichsam nach unten vor Montage der Einrichtung
aus seiner Soll-Lage herausfällt, weist der Druckstift
16 einen Ringbund 32 auf, dessen Außendurchmesser größer
ist als der Durchmesser der Ausnehmung 33 des Bimetall
streifens 4. Insgesamt ist das Schmelzelement in einer
Vertiefung 35 des beheizten Elementes 34 angeordnet, so
daß beim Aufschmelzen des Schmelzelementes 15 das
Schmelzmetall in gewisser Weise von weiteren elektri
schen Elementen abgesondert ist.
Bei dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbei
spiel ist der Festkontakt 13 als im wesentlichen runde
Scheibe ausgebildet, die radial im wesentlichen gleich
mäßig über das Zentrum des Haltekörpers hinaussteht.
Dadurch wird es möglich, den Bewegungskontakt 17 des
Temperaturbegrenzers 3 drehbar um den Haltekörper herum
anzuordnen, wie dies in Fig. 5 durch die Pfeile 40 angedeutet
ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Dreh
stellung des Bewegungskontaktes 17 verrastbar oder arre
tierbar ist. Dadurch läßt sich auf einfache Weise die
Einrichtung den jeweils vorliegenden Gegebenheiten des
zu regelnden und begrenzenden Gerätes anpassen.
Am unteren Ende des Hohlnietes 24 ist eine Wärmeübertra
gungsplatte 42 angeordnet. Diese Wärmeübertragungsplatte
42 kann mit einem Vorsprung versehen sein, der radial
über den Umfang des Haltekörpers hinaussteht und der das
Schmelzelement 15 trägt. Eine derartige Ausführungsform
ist in den Zeichnungsfiguren nicht dargestellt, man
stelle sich aber vor, daß beispielsweise bei dem in Fig.
4 dargestellten Ausführungsbeispiel die Wärmeübertra
gungsplatte 42 den gestrichelt angedeuteten Vorsprung
42′ aufweist, auf dessen Oberseite das Schmelzelement 5
gelagert ist.
Wie aus Fig. 1 noch hervorgeht, kann das Auflager des
Schmelzelementes von einem Gehäuseteil 43 umgeben sein,
das die Schmelzpatronenhülse und den Druckstift 16 weit
gehend abdichtend umgreift, wodurch mit Sicherheit ver
mieden wird, daß beim Schmelzvorgang Schmelzmaterial die
elektrische Funktionstüchtigkeit der Einrichtung stört.
Bezugszeichenliste:
1 Schalteinrichtung
2 Temperaturregler
3 Temperaturbegrenzer
4 Bimetallstreifen
5 Schnappschalter
6 Einstellvorrichtung
7 Betätigungsende
8 Schnappschalterfedern
9 Übertragungsstift
10 Schwenkende
11 Pfeilrichtung
12 Bewegungskontakt
13 Festkontakt
14 Schmelzmetallsicherung
15 Schmelzelement
16 Druckstift
17 Bewegungskontakt
18 Handhabe
19 Betätigungsstift
20 Spindeltrieb
21 Pfeilrichtung
22 Haltearm
23 Distanzscheibe
24 Hohlniet
25 erste Kontaktfläche
26 weitere Kontaktfläche
27 Kontaktnippel
30 Wärmeübertragungselement
32 Ringbund
33 Ausnehmung
34 beheiztes Element
35 Vertiefung
40 Pfeile
41 Anschlußfahne
42′ Vorsprung
42 Wärmeübertragungsplatte
43 Gehäuse
2 Temperaturregler
3 Temperaturbegrenzer
4 Bimetallstreifen
5 Schnappschalter
6 Einstellvorrichtung
7 Betätigungsende
8 Schnappschalterfedern
9 Übertragungsstift
10 Schwenkende
11 Pfeilrichtung
12 Bewegungskontakt
13 Festkontakt
14 Schmelzmetallsicherung
15 Schmelzelement
16 Druckstift
17 Bewegungskontakt
18 Handhabe
19 Betätigungsstift
20 Spindeltrieb
21 Pfeilrichtung
22 Haltearm
23 Distanzscheibe
24 Hohlniet
25 erste Kontaktfläche
26 weitere Kontaktfläche
27 Kontaktnippel
30 Wärmeübertragungselement
32 Ringbund
33 Ausnehmung
34 beheiztes Element
35 Vertiefung
40 Pfeile
41 Anschlußfahne
42′ Vorsprung
42 Wärmeübertragungsplatte
43 Gehäuse
Claims (26)
1. Thermisch gesteuerte elektrische Schalteinrichtung
- - mit einem Temperaturregler, der im wesentlichen aus einem durch einen Bimetallstreifen betätigten Schnappschalter besteht, dessen Totpunktlage (Schnappunkt) durch eine manuell bedienbare Einstellvorrichtung zur Beeinflussung des Regelpunktes verschiebbar ist,
- - mit einem Temperaturbegrenzer, der als Schmelzmetallsicherung ausgebildet ist, die im wesentlichen aus Schmelzelement, darin eingreifendem Druckelement (Druckstift) und mindestens einem Schaltkontakt (Festkontakt und Bewegungskontaktkombination) besteht, der von dem Druckelement in Schließstellung gehalten wird, solange der Begrenzer nicht angesprochen hat,
gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
- - Der Temperaturregler 2) und der Temperaturbegrenzers (3) weisen je einen mit dem gemeinsamen Festkontakt (13) zusammenwirkenden gesonderten Bewegungskontakt (Regler-Bewegungskontakt 12; Begrenzer-Bewegungskontakt 17) auf;
- - wobei die gesonderten Bewegungskontakte (12, 17) Bewegungskontakt (12) des Temperaturreglers (2) den unbeweglichen Festkontakt (13) auf sich jeweils gegenüberliegenden Kontaktflächen (erste Kontaktfläche 25, weitere Kontaktfläche 26) beaufschlagen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellvorrichtung, Kontaktfedern,
Festkontakte und Bimetallstreifen unter Zwi
schenlage von Distanzscheiben an einem langge
streckten Haltekörper (z. B. Hohlniet) angeord
net sind und der Festkontakt (13) als vom Halte
körper (Hohlniet 24) durchsetzte Platte ausge
bildet ist, die auf ihrer Oberseite vom Bewe
gungskontakt (12) des Schnappschalters, und auf
ihrer Unterseite vom Bewegungskontakt (17) des
Temperaturbegrenzers (3) beaufschlagt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Temperaturbegrenzer (3) und Temperaturregler
(2) radial versetzt um den Haltekörper (24)
herum angeordnet sind.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Festkontakt (13) mindestens einen Kontaktnippel
(27) aufweist, der beidseitig von den
beiden Bewegungskontakten (12, 17) beaufschlagt
wird.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Festkontakt (13) etwa parallel zum Bime
tallstreifen (4) verläuft und in gleicher Rich
tung wie der Bimetallstreifen (4) vom Haltekör
per (Hohlniet 24) absteht.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Festkontakt (13) und der Bewegungskon
takt (17) des Temperaturbegrenzers (3) zwischen
dem Schnappschalter (5) und dem Bimetallstreifen
(4) angeordnet ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmelzelement (15) unter dem auf es
ausgeübten Kontaktschließdruck des Bewegungs
kontaktes (17) des Temperaturbegrenzers (3)
einerseits und der ersten Kontaktfläche (25)
andererseits an einem Wärmeübertragungselement
(30) gehaltert ist, das vom Haltekörper (Hohl
niet 24) absteht.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmelzelement (15) unter dem auf es
ausgeübten Kontaktschließdruck des Bewegungskon
taktes (17) des Temperaturbegrenzers (3) einer
seits und der ersten Kontaktfläche (25) anderer
seits an der Wurzel des Bimetallstreifens (4)
gehaltert ist.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmelzelement unter dem auf es ausgeüb
ten Kontaktschließdruck zwischen dem Bewegungs
kontakt des Temperaturbegrenzers einerseits und
der ersten Kontaktfläche andererseits unmittel
bar an einem Heizelement oder einem beheizten
Element gelagert ist, dessen Temperatur begrenzt
wird.
10. Einrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmelzelement (15) und/oder der Druck
stift (16) den Bimetallstreifen (4) durchgrei
fen.
11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bimetallstreifen (4) die Schmelzele
ment-/Druckstiftkombination (15, 16) seitlich
umgreift.
12. Einrichtung nach Anspruch 9 und/oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schmelzelement-/Druckstiftkombination in
einer Ausnehmung des Bimetallstreifens ver
schiebbar geführt sind.
13. Einrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schmelzelement-/Druckstiftkombination
einen Ringbund (32) aufweist, dessen Außendurch
messer größer als der Durchmesser der Ausnehmung
(33) des Bimetallstreifens (4) ist.
14. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmelzelement (15) in einer Vertiefung
(35) des beheizten Elementes (34) angeordnet
ist.
15. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bewegungskontakt (17) des Temperaturbe
grenzers (3) und ggf. der Festkontakt drehbar an
dem Haltekörper angeordnet sind.
16. Einrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehstellung des Bewegungskontaktes (17)
und ggf. die des Festkontatktes bezogen auf den
Haltekörper arretierbar sind.
17. Einrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Festkontakt als im wesentlichen runde
Scheibe ausgebildet ist, die radial i. w.
gleichmäßig über das Zentrum des Haltekörpers
hinaussteht.
18. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bewegungskontakt (17) des Temperaturbe
grenzers (3) aus einer Kontaktfeder besteht, die
mit ihrem Festende zwischen Distanzscheiben (23)
des Haltekörpers eingespannt ist, und an ihrem
Freiende vom Druckstift (16) beaufschlagt ist
und deren Vorspannung von der ersten Kontaktflä
che (25) des Festkontaktes (13) weggerichtet
ist.
19. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bewegungskontakt (17) des Temperaturbe
grenzers (3) in Richtung der ersten Kontaktflä
che (25) eine z-förmige Abbiegung aufweist.
20. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bewegungskontakt (17) mit einer An
schlußfahne (41) versehen ist, die bezogen auf
die Längsrichtung des Bewegungskontaktes (17)
radial versetzt vom Haltekörper absteht.
21. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltekörper (Hohlniet) an seinem Be
festigungs-Längsende eine Wärmeübertragungsplat
te (42) aufweist, an der das Schmelzelement (15)
angeordnet ist.
22. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmeübertragungsplatte (42) mit einem
Vorsprung (42′) versehen ist, der radial über
den Umfang des Haltekörpers hinaussteht und das
Schmelzelement (15) trägt.
23. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorsprung (42′) mit seiner Unterseite an
dem Heizelememt oder zu beheizenden Element (34)
anliegt und auf seiner Oberseite vom Schmelzele
ment (15) beaufschlagt wird.
24. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Auflager des Schmelzelementes (15) von
einem Gehäuseteil (43) umgeben wird, das das
Schmelzelment (15) und den Druckstift (16) um
greift.
25. Einrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (43) das Schmelzelement (15) mit
Abstand umfaßt.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3735334A DE3735334A1 (de) | 1987-10-19 | 1987-10-19 | Thermisch gesteuerte elektrische schalteinrichtung |
| GB8821048A GB2211353B (en) | 1987-10-19 | 1988-09-08 | Thermally controlled electric switching device |
| FR8813710A FR2622348B1 (fr) | 1987-10-19 | 1988-10-18 | Dispositif de commutation electrique a commande thermique, comprenant un regulateur et un limiteur de temperature |
| US07/259,275 US4899124A (en) | 1987-10-19 | 1988-10-18 | Thermally controlled electric switch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3735334A DE3735334A1 (de) | 1987-10-19 | 1987-10-19 | Thermisch gesteuerte elektrische schalteinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3735334A1 DE3735334A1 (de) | 1989-04-27 |
| DE3735334C2 true DE3735334C2 (de) | 1989-09-28 |
Family
ID=6338632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3735334A Granted DE3735334A1 (de) | 1987-10-19 | 1987-10-19 | Thermisch gesteuerte elektrische schalteinrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4899124A (de) |
| DE (1) | DE3735334A1 (de) |
| FR (1) | FR2622348B1 (de) |
| GB (1) | GB2211353B (de) |
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