DE3735593C2 - - Google Patents

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DE3735593C2
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Albert 6653 Blieskastel De Nehlig
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/10Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of wood or with an outer layer of wood
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/06Wooden frames
    • E06B1/08Wooden frames composed of several parts with respect to the cross-section of the frame itself

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein profiliertes Bekleidungsteil für eine Türzarge aus Naturholz, wie sie beispielsweise durch die DE 35 04 665 A1 bekanntgeworden ist.
Derartige Naturholz-Türzargen finden in zunehmendem Maße wieder Verwendung, nachdem in den letzten Jahrzehnten aus Preisgründen die Verwendung von kunststoffbeschichteten Spanplatten als Ausgangswerkstoff vorherrschend war. Nun ist es jedoch allgemein bekannt, daß brettartige Holzbau­ teile sich im Laufe der Zeit verziehen und/oder Risse bilden können, da Holz ein lebender Werkstoff ist. Hinzu kommt, daß angelieferte Holzbretter, aus denen Bekleidungs­ teile in einer Breite von über 5 cm herausgeschnitten werden müssen, in mehr oder weniger großer Verteilung Ast­ stellen aufweisen, die nicht gerne gesehen werden. Beim Zuschnitt der Bretter für Bekleidungsteile von Natur­ holz-Türzargen muß daher darauf geachtet werden, daß innerhalb der gewünschten Breite und der erforderlichen Länge das Holz fehlerfrei ist. Dies bedeutet, daß nur ein Teil von angelieferten Brettern für den angegebenen Zweck verwendbar ist. Das restliche Material ist Abfall oder wird anderen Zwecken zugeführt, die kein astfreies Holz erfordern. Dieses abfallträchtige Auswählen von astfreien Bereichen angelieferter Holzbretter verteuert Natur- Türzargen nicht unerheblich.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein profi­ liertes Bekleidungsteil für eine Türzarge aus Naturholz zu schaffen, das in jeder beliebigen Breite kostengünstiger herstellbar ist als bisher, ohne daß im Laufe der Zeit ein Verziehen oder eine Rißbildung zu befürchten ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß das Bekleidungsteil in Längsrichtung und im Grunde einer Profilrinne in Einzelleisten unterteilt ist, die über Nut und Feder aneinandergefügt sind, daß die Einzelleisten an ihrer der Sichtseite gegenüberliegenden Rückseite mit Schlitzen versehen sind, in die die Schenkel von U-förmigen Stahl-Federklammern einführbar sind, daß die Nut und Feder benachbarter Einzelleisten in der Nähe von deren Rückseiten verläuft, und daß die Tiefe der rückwärtigen Schlitze größer als der Abstand der Nut und Feder von der Rückseite ist.
Hierdurch kann jeder Einzelleiste eine derart begrenzte Breite gegeben werden, daß ein Verziehen oder eine Rißbildung nicht mehr zu erwarten ist, wie auch die Fehlerquote hinsichtlich der unerwünschten Aststellen kleiner wird, je weniger breit ein brettartiger Ausschnitt ist. Dementsprechend kann mehr Ausgangsmaterial verwertet werden. Indem die Profilierung des Bekleidungsteils so ausgeführt wird, daß die Trennfuge zwischen den Einzel­ leisten im Grunde einer Profilrinne verläuft, ist diese Trennfuge kaum sichtbar. Dies wird dadurch unterstützt, daß die von den Schenkeln der Federklammern ausgehenden Klemmkräfte gegenüber der in der Nähe der Rückseiten benachbarter Einzelleisten verlaufenden Nut und Feder gegen­ sinnig drehende Momentkräfte ausüben, durch die die aneinanderge­ fügten Einzelleisten gerade im Bereich der Sichtseite stark zusammengepreßt werden.
Für Wand- und Deckentäfelungen ist es bekannt, benachbarte Einzelbretter über Nut und Feder aneinanderzufügen und von der Sichtseite her durch eintreibbare Haften zu verbinden.
Auch läuft hierbei die Trennfuge zwischen benachbarten Einzelbrettern im Grunde einer Profilrinne auf der Sicht­ seite (DE-PS 2 35 500). Zum raschen Zusammenfügen von Bau­ elementen aus Holz ist es auch bekannt, statt der einzu­ treibenden Haften Federklammern zu verwenden, die in Schlitze benachbarter Bauelemente eingreifen (DE-PS 9 37 614). Eine zusätzliche Nut- und Federverbindung ist dadurch ge­ schaffen, daß eine Feder aus Holze eingetrieben wird, die einen Querschnitt hat, der in Form von zwei mit den verengten Seiten aneinandergefügten korrespondierenden Nuten in benachbarten Bauteilen entspricht. Die Schenkel der Federklammern reichen nicht über die Nut-Federverbindung hinaus und dienen nur als zusätzliches Verbindungselement.
Nach einer bevorzugten Ausführungsart ist das Bekleidungs­ teil aus zwei Einzelleisten gebildet und haben die Einzel­ leisten unterschiedliche Breite, wobei die breitere Einzelleiste als für sich allein montierbare Bekleidungs­ leiste ausgeführt ist, wozu sie im Bereich der Trennfuge ebenso oberflächenbehandelt ist wie an der Sichtseite. Auf diese Weise können beide Einzelleisten zusammenge­ klammert in Wohnräumen als Türzargenteile eingesetzt werden, wogegen für untergeordnete Räume eine Türzarge schmalerer Breite vorgesehen werden kann, die lediglich als Bekleidungsteile die breitere Einzelleiste umfaßt. Diese Wahlmöglichkeit zwischen breiteren und schmaleren Bekleidungsteilen einer Türzarge kann somit an einem einzigen Grundmodell verwirklicht werden, sogar an ein und derselben Türzarge mit einer breiten, zweiteiligen Bekleidungsleiste zu dem einen Raum und mit einer schmaleren, holzsparenden Bekleidungsleiste zu dem anderen Raum hin.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines profi­ lierten Bekleidungsteils für eine Türzarge aus Naturholz dargestellt.
Das Bekleidungsteil besteht aus den Einzelleisten 8, 9 mit einer Profilierung auf der Sichtseite 7, die mittels einer Nut- und Federverbindung 4 und U-förmigen Federklammern 6 aus Stahl aneinandergefügt sind. Die Trennfuge 10 zwischen den beiden Einzelleisten 8, 9 verläuft im Grunde einer Profilrinne 11. An der der Sichtseite 7 gegenüberliegenden Rückseite sind schmale Schlitze 5 in die Einzelleisten 8, 9 eingearbeitet, in die die Schenkel 6a der Federklammern 6 eingreifen.
Die Einzelleisten 8 und 9 haben unterschiedliche Breite, wobei die breitere Einzelleiste 8 als für sich allein montierbare Bekleidungsleiste ausgeführt ist. Hierzu hat die Einzelleiste 8 eine angeleimte Querleiste 8a, die in einen Schlitz des nicht dargestellten Futters der Türzarge eingreift.
Die Nut- und Federverbindung 4 ist in der Nähe der der Sichtfläche 7 gegenüberliegenden Rückseite der zweiteiligen Bekleidungsleiste angeordnet, wobei die Tiefe der rück­ wärtigen Schlitze 5 den Abstand A der Nut-Federverbindung 4 von der Rückseite übersteigt. Hierdurch üben die gegeneinan­ der gerichteten Klemmkräfte F der Stahl-Federklammern 6 auf die Einzelleisten 8, 9 Drehmomente aus, die um die Nut- und Federverbindung 4 drehen und die Einzelleisten 8, 9 besonders im Bereich der Trennfuge 10 an der Sichtseite 7 hebelartig zusammenpressen, so daß hier nie eine ausein­ anderklaffende Trennfuge 10 sichtbar sein kann.
Die Rückseiten der Einzelleisten 8, 9 sind zweckmäßig bis auf randseitig stehenbleibende Stege 12, 13 ausgenommen, gegen die die eingesetzten Federklammern 6 anschlagen.
Es ergeben sich hierdurch Lücken 14 zum Einführen einer Schraubenzieherklinge, um die Stahl-Federklammern 6 und damit die schmalere äußere Einzelleiste 9 lösen zu können. Eine Türzarge kann daher auch lediglich mit der Einzelleiste 8 als Bekleidungsteil aufgebaut werden, wozu die Einzel­ leiste 8 auch im Bereich der Trennfuge 10 wie an der Sichtseite 7 oberflächenbehandelt ist.

Claims (2)

1. Profiliertes Bekleidungsteil für eine Türzarge aus Natur­ holz,
dadurch gekennzeichnet, daß es in Längsrichtung und im Grunde einer Profilrinne (11) in Einzelleisten (8, 9) unterteilt ist, die über Nut und Feder (4) aneinandergefügt sind, daß die Einzelleisten (8, 9) an ihrer der Sichtseite (7) gegenüberliegenden Rückseite mit Schlitzen (5) versehen sind, in die die Schenkel (6a) von U-förmigen Stahl- Federklammern (6) einführbar sind, daß die Nut und Feder (4) der Einzelleisten (8, 9) in der Nähe von deren Rückseite verlaufen und daß die Tiefe der rück­ wärtigen Schlitze (5) größer als der Abstand (A) der Nut und Feder (4) von der Rückseite ist.
2. Bekleidungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei Einzelleisten (8, 9) gebildet ist, daß die Einzelleisten (8, 9) unterschiedliche Breite haben und daß die breitere Bekleidungsleiste ausgeführt ist, wozu sie im Bereich der Trennfuge (10) ebenso oberflächenbehandelt wie an der Sichtseite (7) ist.
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