DE3737187C2 - - Google Patents

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DE3737187C2
DE3737187C2 DE19873737187 DE3737187A DE3737187C2 DE 3737187 C2 DE3737187 C2 DE 3737187C2 DE 19873737187 DE19873737187 DE 19873737187 DE 3737187 A DE3737187 A DE 3737187A DE 3737187 C2 DE3737187 C2 DE 3737187C2
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Bernard Paris Fr Dufourg
Jean Bonnetable Fr Viardin
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CONSTRUCTIONS ELECTRIQUES de la SEINE ISSY-LES-MOULINEAUX FR
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CONSTRUCTIONS ELECTRIQUES de la SEINE ISSY-LES-MOULINEAUX FR
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
    • H02G3/0608Joints for connecting non cylindrical conduits, e.g. channels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Details Of Indoor Wiring (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine winkelprofilförmige Lasche gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Stoßverbindungen von Lochprofilen werden im allgemeinen mit Hilfe von Laschen oder flachen oder winkelig ausgebildeten Platten hergestellt, die auf den zu verbindenden Lochprofilen durch Verschraubung mit Muttern/Schrauben oder durch Umklappen von zuvor in die Löcher der Lochprofile eingeführten Vorsprüngen befestigt werden.
Durch die EP 0 83 809 A1 ist eine winkelprofilförmige Lasche bekannt, deren erster Schenkel so ausgebildet ist, daß er an einen seitlichen Schenkel jedes der beiden zu verbindenden Lochprofile über die volle Höhe dieses seit­ lichen Schenkels anliegt und auf diesem schwenkbar befestigt ist durch Überlappung der freien Kanten. Der zweite Schenkel der Lasche ist mit einer Reihe von vorspringenden Abschnitten versehen, die so ausgebildet sind, daß sie mit den in den Böden der zu verbindenden Lochprofile ausgesparten Lochrändern zum Eingriff kommen.
Diese Laschen haben zwar den Vorteil, daß sie sehr leicht auf den zu verbindenden Lochprofilen anzubringen sind, aber sie haben den Nachteil, daß sie selber innerhalb der Profile, an denen sie befestigt sind, ein Hindernis darstellen, was beim Verlegen von Kabeln in diesen Profilen eine große Behinderung bedeuten kann, denn dieses Verlegen geschieht üblicherweise durch Ziehen der Kabel, die dann in den in Rede stehenden Profilen entlanggleiten.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine winkelprofilförmige Lasche der in Rede stehenden Art zu schaffen, die ein einfaches Verbinden zweier einen Kabelkanal bildender Lochprofile erlaubt und die das Verlegen von Kabeln erleichtert.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Lasche durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung haben die vorspringenden Abschnitte der Lasche ein asymmetrisches Querprofil derart, daß sie auf der mit dem Lochprofil zum Eingriff kommenden Seite des zweiten Schenkels durch zwei schiefe Ebenen begrenzt sind, von denen die eine dem ersten Schenkel zugewandte schiefe Ebene stark geneigt ist, während die andere schiefe Ebene nur schwach geneigt ist.
In weiterer Ausgestaltung sind die vorspringenden Abschnitte von zum Inneren der Lasche hin halb herausgedrückten und in Richtung des dieser Lasche umgebenen Winkelbe­ reichs halb geöffneten Vorsprüngen gebildet.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Endes eines mit einer Verbindungslasche gemäß der Erfindung versehenen Lochkanals;
Fig. 2 u. 3 im Querschnitt und in vergrößertem Maßstab ein Detail dieser Anordnung in zwei Aus­ führungsformen;
Fig. 4 schematisch das Anbringen der Lasche gemäß der Erfindung an einem Kanal.
Die dargestellten zu verbindenden Lochprofile 1 sind U-förmige Kabelkanäle, bei denen nicht nur der Boden 2, sondern auch die Schenkel 3 mit Längsreihen von Langlöchern 4 versehen sind.
Um diese Kanäle aneinanderstoßend zu verbinden, werden zwei identische Laschen 5 - jeweils eine für jede Seite - benutzt.
Jede Lasche 5 ist L-förmig ausgebildet mit einem vertikalen Schenkel 6 und einem horizontalen Schenkel 7.
Der vertikale Schenkel 6 ist so dimensioniert, daß er über die volle Höhe der Außenseite jedes Schenkels 3 des Kanals anliegt, jedoch nicht über diese Höhe hinaus, und daß er schwenkbar in Höhe der Kante 8 dieses Schenkels 6 eingehängt ist.
Zu diesem Zweck ist die obere Kante 8 des Schenkels 6 nach innen gebogen mit einer Krümmung von 180° oder mehr, wobei die so erhaltene umgeklappte Kante 8 groß genug ist, um die oberen Kanten 9 der Schenkel 3 des Kanals zu überdecken.
Diese oberen Kanten 9 sind auf an sich bekannte Weise versteift.
Der horizontale Schenkel 7 jeder Lasche ist mit längs aneinandergereihten Ausdrückungen 12 besetzt, die von diesem Schenkel 7 leicht nach oben vorspringen.
Diese Ausdrückungen 12 sind so dimensioniert und angeordnet, daß sie in die Löcher 4 der Kanäle einrasten, wenn die Laschen 5 an den Kanälen angebracht werden.
Die Ausdrückungen 12 sind also in einer der Teilung der Löcher entsprechenden oder einer ein Vielfaches derselben bildenden Teilung angeordnet.
Sie werden durch lokale Deformation des betreffenden Schenkels 7 gebildet.
Es handelt sich z. B. um halb herausgedrückte Vorsprünge, wie in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellt, oder um Aus­ bauchungen wie in Fig. 3.
Diese Ausdrückungen 12 haben eine maximale Höhe entspre­ chend der Dicke der Böden 2, so daß sie im Inneren der Lochprofile 1 nicht vorstehen.
Für den Fall, daß Laschen 5 und Lochprofile aus Walzblech gleicher Dicke bestehen, ist diese Höhe praktisch gleich dieser Dicke: mit anderen Worten, bei halb herausgedrückten Vorsprüngen liegt die Schnittfläche jedes Vorsprungs unmittelbar an den umgebenden Ab­ schnitten des Blechs an, wobei sich allenfalls ein fast unsichtbarer Spalt zwischen beiden bildet, und zwar auf der dem vertikalen Schenkel 6 zugewandten Seite des Vorsprungs.
Die Ausdrückungen 12 haben vorzugsweise ein asymmetri­ sches Querprofil derart, daß sie auf der mit dem Lochprofil 1 zum Eingriff kommenden Seite durch zwei Neigungen beiderseits der Mittelebene des Schenkels 7 begrenzt sind, deren eine sehr stark und deren andere nur schwach geneigt ist, wobei die dem vertikalen Schenkel 6 der Lasche 5 zugewandte Neigung stärker ausgeprägt ist.
Diese asymmetrische Anordnung der Ausdrückungen 12 erleichtert die Montage und macht sie durch Einrasten irreversibel.
Diese Montage geschieht auf folgende Weise.
Zunächst ordnet man die beiden zu verbindenden Kanäle aneinanderstoßend hintereinander an.
Anschließend klappt man über die beiden gegenüberliegen­ den Abschnitte der beiden Kanten 9 die Kante 8 einer auf der Horizontalen gekippten Lasche 5, wie in Fig. 4 dargestellt.
Dann führt man diese Lasche 5 ein, indem man sie in Richtung des Pfeils F um die horizontale Berührungslinie zwischen der Kante 9 und der übergeklappten Kante 8 schwenkt, wodurch sich der horizontale Schenkel 7 dem Boden 2 nähert und sich unter diesen schiebt, wobei dann die Spitzen der Ausdrückungen 12 des Schen­ kels 7 an dem Boden 2 entlang gleiten, bis die Aus­ drückungen 12 in die Löcher 4 durch federnde Ausdehnung einrasten.
Damit ist die Montage beendet.
Die so erhaltene Verbindung ist sehr solide, denn das Ausrasten der Ausdrückungen 12 aus den Löchern 4 würde spezielle Druckwerkzeuge erfordern.
Darüber hinaus ist die in Rede stehende Montage sehr einfach und schnell und geschieht ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs oder sonstigen Zusatzes, was einen wertvollen Vorteil der Erfindung darstellt.
Weiterhin ist festzustellen, daß keine Ausdrückung 12 innen in den aneinandergefügten Lochprofilen 1 vorsteht, wodurch Kabel ohne jede Behinderung in diesen Lochprofilen 1 gleiten können.
Schließlich bleibt noch festzuhalten, daß die für das Einrasten benutzten Löcher 4 der Grundlinie des Schenkels 3 des betreffenden Profils benachbart sind, und daß der Druck des Einrastens darauf zurückzuführen ist, daß die praktisch identischen Höhen der beiden schwenkbar aufeinander angeordneten Schenkel des Kanals 3 und der Lasche 6 während und nach der Montage vollkommen konstant bleiben, wobei die beiden Schenkel 3 und 6 aufeinander gestützt sind und weder durch Zug noch durch Druck verformt werden.
Um eine sehr enge Anlage der Laschen 5 an die in Rede stehenden Flächen der zu verbindenden Lochprofile sicher­ zustellen, ist der von den beiden Schenkeln 6, 7 jeder Lasche 5 gebildeten Winkel etwas unter 90° ausgebildet. Die Verbindung entsteht dann durch ein leichtes elastisches Öffnen der Laschen 5.
Um die Längslage jeder Lasche 5 in Verhältnis zu wenigs­ tens einem der zu verbindenden Lochprofile 1 in einem ge­ wissen Maß korrigieren zu können, macht man die Aus­ drückungen 12 in Längsrichtung kürzer als die Löcher 4, in die sie einrasten. Auf diese Weise ist es möglich, Maßlochungen und/oder unterschiedliche Abstände aufwei­ sende Gleitbahnen miteinander zu verbinden und/oder zwischen den mit Hilfe der in Rede stehenden Laschen 5 verbundenen Gleitbahnen wahlweise in Längsrichtung kein oder ein sehr kleines Spiel zu lassen.
Die Anzahl der Ausdrückungen 12 jeder Lasche 5, die in jedes Lochprofil 1 eingreifen, beträgt vorzugsweise mindestens zwei.
Natürlich ist in allen Fällen der Abstand zwischen den Ausdrückungen 12 und dem vertikalen Schenkel 6 der entsprechenden Lasche 5 gleich dem Abstand zwischen den Löchern 4, in die diese Ausdrückungen 12 eingreifen sollen, und dem benachbarten Schenkel 3 des entsprechen­ den Lochprofile 1, so daß im Moment des Einrastens die beiden Schenkel 6 und 3 aneinander anliegen.
Demzufolge erhält man unabhängig von der gewählten Ausführungsform schließlich eine Lasche 5 zum Verbinden von gelochten Kanälen, deren Aufbau, An­ wendung und Vorteile aus dem Vorstehenden hervorgehen.

Claims (3)

1. Winkelprofilförmige Lasche zum stoßweisen Verbinden von zwei einen Kabelkanal bildenden Lochprofilen, wobei ein Schenkel dieser Lasche gegen einen seitlichen Schenkel jedes der beiden zu verbindenden Lochprofile über die volle Höhe dieses seitlichen Schenkels anliegt und diesen schwenkbar durch gegenseitige Überlappung der freien Kanten gehängt ist, und wobei ein zweiter Schenkel mit einer Längsreihe vorspringender Abschnitte versehen ist, die sich mit den Rändern der in den Böden der zu verbindenden Lochprofile ausgesparten Löchern stoßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (5) die zu verbindenden Lochprofile (1) außen überdeckt, und daß die Höhe der nach innen vorspringenden Abschnitte (12) höchstens der Dicke der Böden (2) der zu verbindenden Lochprofile (1) entspricht, wobei der von den beiden Schenkeln (6, 7) der Lasche (5) gebildete Winkel etwas kleiner als 90° ist.
2. Verbindungslasche nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die vorspringenden Abschnitte (12) ein asymmetrisches Querprofil haben derart, daß sie auf der mit dem Lochprofil (1) zum Eingriff kommenden Seite des zweiten Schenkels (7) durch zwei schiefe Ebenen begrenzt sind, von denen die eine dem ersten Schenkel (6) zugewandte schiefe Ebene stark geneigt ist, während die andere schiefe Ebene nur schwach geneigt ist.
3. Verbindungslasche nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die vorspringenden Abschnitte (12) gebildet werden von zum Inneren der Lasche (5) hin halb herausgedrückten und in Richtung des diese Lasche (5) umgebenden Winkelbereichs halb geöffneten Vorsprüngen (12).
DE19873737187 1986-11-14 1987-11-03 Winkelprofilfoermige lasche zum aneinanderstossenden verbinden von lochprofilen Granted DE3737187A1 (de)

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