DE3737461C2 - Führungsvorrichtung für einen Prüfkörper eines Härtemeßgerätes - Google Patents
Führungsvorrichtung für einen Prüfkörper eines HärtemeßgerätesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für einen Prüfkörper eines Härtemeßgeräts
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Härtemessung beruht bekanntlich auf dem Prinzip, die Eindringtiefe eines Prüfkörpers mit
einer "kalibrierten Spitze" zu messen. Dazu wird der Prüfkörper mit einer vorgegebenen, be
kannten Kraft in die zu messende Oberfläche eingedrückt, wobei die Einhaltung des genauen
Wertes der Kraft auch die Genauigkeit der Messung bestimmt, denn die Eindringtiefe wird mit
derjenigen Eindringtiefe verglichen, die derselbe Prüfkörper mit derselben Kraft bei einem
Referenzobjekt von bekannter Härte erzeugt.
Aus der DE-AS 22 60 614 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt. Bei dieser Vorrichtung
erfolgt die Schwenklagerung am zweiten Endbereich der dritten Stabvorrichtung, wobei der Mit
telbereich der dritten Stabvorrichtung mit der ersten Stabvorrichtung gekoppelt ist.
Aus der US 20 88 371 ist ebenfalls eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt, bei der die
Schwenklagerung der dritten Stabvorrichtung ebenfalls am zweiten Endbereich der dritten
Stabvorrichtung erfolgt wobei der Mittelbereich ebenfalls mit der ersten Stabvorrichtung gekop
pelt ist.
Bei beiden Entgegenhaltungen werden alle Gewichte jeweils in gleicher Weise addiert, was
Ausdruck des zugrundeliegenden Prinzips ist, die Eindringkraft des Prüfkörpers jeweils durch
die Gewichtssummierung vorzugeben. Demgemäß sind auch bei beiden bekannten
Meßgeräten nockengesteuerte Gewichtshebemechanismen in der DE-AS 22 60 614 oder
Hebelstützen in der US 2088 371 vorgesehen, um die erste Stabvorrichtung und damit den
Prüfkörper in einer zurückgezogenen Ausgangslage zu halten und nach der Messung wieder in
diese zurückzuheben. Für die Messung hingegen werden die Gewichte über den Nockenme
chanismus freigegeben, was bei dieser mechanischen Methode relativ grobschlächtig erfolgt.
Zudem werden bei den bekannten Vorrichtungen noch beachtliche Zusatzgewichte eingesetzt,
was dazu führt, daß die Härtemessung mit beachtlichen Eindringtiefen durchgeführt wird, so
daß die Messung nicht als "zerstörungsfrei" eingestuft werden kann.
Um die Eindringtiefe zu reduzieren und damit die Oberfläche des Preßobjekts möglichst wenig
zu zerstören, wurde in der DE 34 080 554 A1 vorgeschlagen, die Messung der Eindringtiefe
mittels einer Sonde vorzunehmen, die an sich zur Messung der Dicke sehr dünner Schichten
entwickelt wurde. Man kann damit die Meßauflösung derart erhöhen, daß auch noch bei
äußerst geringen Eindringtiefen eine deutliche Unterscheidung der Meßwerte möglich ist.
Solche Messungen kann man praktisch als "zerstörungsfrei" einstufen.
Aber es nützt wenig, wenn die Meßauflösung besonders sensibel gemacht wird, wenn es nicht
gelingt, auch die Genauigkeit hinsichtlich der Eindringkraft zu verbessern. Dabei ist zu beach
ten, daß die eigentliche Messung kaum noch sichtbare Bewegungen erfordert und daß sich
daher Reibungskräfte in dieser kritischen Phase besonders störend bemerkbar machen. So tritt
bei den nahezu Null-Bewegungen der sogenannte Stick-Slip-Effekt, der recht unvorherbe
stimmbar ist, auf. Auch kann man eine 10% Genauigkeitstoleranz bei 1000 Newton wesentlich
einfacher einhalten als bei nur 10 Newton.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaf
fen, die eine äußerst feinfühlige und genaue Einstellung der Eindringkraft des Prüfkörpers
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Es wird nun durch die spezi
fische Anordnung und Lagerung der dritten Stabvorrichtung eine Kompensation der bewegli
chen Masse an der Seite des Prüfkörpers erzielt, so daß dieser zunächst völlig ausbalanciert
gehalten werden kann. Mit dieser völlig neutralen Ausgangslage kann der Prüfkörper äußerst
sensibel bereits mit geringster Kraft ausgelenkt werden, der keine unkontrollierbaren Störef
fekte überlagert sind.
Der seitliche Versatz zwischen dem Augenblick des Aufsetzens auf der Oberfläche des zu
prüfenden Stoffs bis zu der höchsten, stufenförmig aufgebrachten Kraft ist in der Praxis kleiner
als 1 nm und damit vernachlässigbar. Das System ist insofern ideal, als es ohne die natürlich
notwendige Bedämpfung für praktische Zwecke für sich selbst gesehen praktisch unbedämpft
ist, was man daran erkennen kann, daß es nach einem Anstoßen sehr lange nachschwingt.
Man kann eine Reproduzierbarkeit von 0,1 Milli-Newton bis 1 Newton erzielen. Blattfedern in
einer Breiten-Größenordnung von 1 cm sind in der schweren Richtung so steif, daß die erste
Stabvorrichtung seitlich unversetzt bleibt, so daß der Prüfkörper auch bei inhomogenem Materi
al senkrecht in die Oberfläche eindringt und nicht seitlich abgleitet.
Durch die Verwendung von Blattfedern, die in ihrer Ruhelage frei von Spannungen sind, ver
meidet man den Knackfrosch-Effekt, der bei Blattfedern vorkommen kann. Zum Beispiel wäre
dies der Fall, wenn man sie stanzen würde, da dann stellenweise zumindest ein Stanzgrat ent
steht. Die Blattfedern müssen platt eben sein und auf ihrer ganzen Breite homogene
Eigenschaften haben. Auch beim Schneiden mit Scheren würden die Schnittränder zu inhomo
genen Eigenschaften führen. Es ist jedoch nicht notwendig, daß die Blattfedern nach Faserlage
des Mikrogefüges ausgerichtet werden.
Dadurch, daß am anderen Endbereich der ersten Stabvorrichtung eine Krafterzeugungsvorrich
tung angreift, erreicht man, daß die Kraft auf die Stabvorrichtung ausgeübt werden kann. Diese
direkte Kraftauswirkung ist wesentlich günstiger als eine mittelbare Kraftauswirkung, zum Bei
spiel über weitere Stabvorrichtungen oder auf die Blattfedern.
Dadurch, daß etwa im Mittenbereich zwischen den Blattfedern eine dritte Stabvorrichtung vor
gesehen ist, die sich in Ruhelage parallel zu diesen erstreckt, daß ihr einer Endbereich mit der
ersten Stabvorrichtung verbunden ist, daß ihr Mittenbereich im Lagerbock in einem Schwenk
gelenk schwenkbar gelagert ist und daß ihr anderer Endbereich ein Gegengewicht trägt, das
die bewegliche Masse jenseits des Mittenbereichs kompensiert, erreicht man, daß man ein
Meßgerät mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in jeder räumlichen Lage verwenden kann,
da die erfindungsgemäße Vorrichtung ohne Rücksicht auf die räumliche Lage ohne Betätigung
er Krafterzeugungsvorrichtung immer die gleiche Ausgangslage einnimmt.
Blattfedern, die in ihrer Ruhelage frei von Spannungen sind, sind erhaltbar, wenn man nicht die
Oberfläche der Blattfedern, sondern nur ihre Umfangsränder ätzt.
Dadurch, daß die Blattfedern sich im Lagerbock platt eben fortsetzen und dort durch senkrecht
zur Blattfederebene wirkende Klemmbacken festgeklemmt sind, die in komplementäre Wider
lager passen, und daß die Übergangsstellen zwischen Klemmbereich und freiem Bereich
parallel zur geometrischen Mittenachse liegen, erreicht man, daß die Einspannstellen ideal sind
und daß man die Blattfeder nicht etwa anlöten oder punktschweißen muß, was in ihr Spannun
gen verursachen würde. Man erreicht eine in dieser Richtung spannungslose Klemmung und
erreicht, daß die Parallelitätsbedingungen für die erste Stabvorrichtung bei allen Auslenkungen
erhalten bleiben.
Dadurch, daß die Blattfedern aus Stahl vom Typ V2A gehärtet sind, erreicht man Blattfedern,
die die notwendigen Federeigenschaften mit sich bringen, jedoch nicht korrodieren oder sich in
sonstiger Weise verändern. Da die Blattfedern - weil sie dünn sind - eine verhältnismäßig große
Oberfläche haben, würden Umwelteinflüsse die Eigenschaften der Blattfedern im Laufe der Zeit
ändern.
Blattfedern, die aus Beryllium-Kupfer sind, sind darüber hinaus unempfindlich gegenüber elek
trischen und magnetischen Feldern und eignen sich deshalb hervorragend, weil eine messende
Person ja oft gar nicht weiß, ob sie in einem elektrischen und/oder magnetischen Feld mißt.
Bei Blattfedern, die im Bereich von 7-21 mm, vorzugsweise 12 mm ± 20% breit sind und eine
Dicke im Zehntel Millimeterbereich, vorzugsweise 0,1 mm + 100%-50% haben, kommt man
zu Vorrichtungen mit Abmessungen, die als Handgerät verwendbar sind und trotzdem hochge
nau arbeiten.
Wenn Blattfedern eine wirksame Länge von 4-7 mal ihrer Breite haben, erreicht man in der
Seitenrichtung praktisch starre Blattfedern, die in ihrer leichten Richtung trotzdem ohne das
Aufbringen zu starker Kräfte biegbar sind.
Dadurch, daß die Endbereiche der Blattfedern eine spannungsfreie Ausnehmung aufweisen, in
der spannungsfrei ein Röhrchen gehalten ist, das koaxial zur geometrischen Längsachse
verläuft, sehr leicht und sehr starr ist, erreicht man, daß in diesem Bereich die Blattfedern eben
falls spannungsfrei bleiben, der Bereich der ersten Stabvorrichtung jedoch sowohl leicht als
auch starr bleibt.
Dadurch, daß am einen Endbereich der ersten Stabvorrichtung eine koaxiale Fassung für einen
koaxialen Träger des Prüfkörpers vorgesehen ist, erreicht man, daß das Röhrchen geradlinig
bleiben kann. Ein geknickter Verlauf würde seine Eigenschaften beeinflussen bzw. müßte es
massiver ausgeführt sein.
Die dritte Stabvorrichtung umfaßt ein biegesteifes, leichtes Röhrchen, dessen eines Ende durch
eine kurze, weiche Feder mit der ersten Stabvorrichtung verbunden ist. Dadurch wird dem Sys
tem wenig Masse zugefügt. Es kann das Gegengewicht ausgezeichnet tragen und die Ankop
plung der dritten Stabvorrichtung an die erste Stabvorrichtung (Röhrchen) ist optimal.
Die kurze Feder ist eine Blattfeder, die parallel zu den anderen Blattfedern liegt, und eine tiefe
Taille aufweist. Dadurch kann man den auch bei den anderen Blattfedern verwendeten Feder
typ verwenden, erhält eine scharnierartige Anbindung, die jedoch trotzdem reibungsfrei ist.
Dadurch, daß das Schwenkgelenk eine Blattfedervorrichtung ist, deren Ebene in Ruhelage
(Nullage) senkrecht zur Längsachse der dritten Stabvorrichtung steht, und die eine U-förmige,
mittensymmetrische Ausnehmung aufweist, wobei die dritte Stabvorrichtung die so gebildete
Mittenzunge durchquert und die seitlich davon stehen bleibenden beiden Seitenstege mit ihrem
Endbereich am Klemmloch eingespannt sind, wird auch das Schwenkgelenk reibungsfrei und
hat eine solche Gestalt, daß die Wirkungen der Blattfedern nach Anspruch 1 nicht verloren ge
hen, daß die Parallelität, die Reproduzierbarkeit und der weite Meßbereich erhalten bleiben.
Die Seitenstege sind hängend am Klemmbock eingespannt und der U-Innenlappen weist nach
oben. Dies kommt der Tatsache entgegen, daß die Vorrichtung meistens mit dem Prüfkörper
nach unten benutzt werden wird.
Dadurch, daß der Lagerbock starr an einem Ständer befestigt ist und nach Lösen von
Klemmitteln auf und ab beweglich der Höhe nach justierbar ist, bleibt der Lagerbock einstellbar
und hat im Betrieb trotzdem eine starre Lage relativ zu einem Gehäuse desjenigen Geräts, in
dem die Vorrichtung verwendet wird.
Dadurch, daß im hohlen Röhrchen koaxial eine an sich bekannte Sonde vorgesehen ist, die
durch ein Loch im Röhrchen in dieses ragt, und daß der Meßpol für die Sonde sich ebenfalls im
Röhrchen befindet, werden die Koaxialitätsbedingungen weiterhin verbessert und man nützt
den Innenraum des Röhrchens für eine geschützte Lage der Sonde als auch des Meßpols.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise
explodiert,
Fig. 2 eine Ansicht gemäß dem Pfeil 2 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 33 in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 44 in Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 55 in Fig. 1,
Fig. 6 eine Ansicht einer als Schwenkgelenk dienenden Blattfeder,
Fig. 7 eine Ansicht gemäß dem Pfeil 7 in Fig. 6, teilweise abgebrochen zur
Verdeutlichung der Wirkung der Blattfeder nach Fig. 6,
Fig. 8 einen Schnitt durch den rechten unteren Bereich des rechts in Fig. 1
gezeichneten Röhrchens,
Fig. 9 eine perspektivische Gesamtansicht eines Handgeräts, teilweise geöffnet.
Am Boden 11 eines in Fig. 9 dargestellten Härtemeßgerätes ist eine Tragplatte 12
angeschraubt auf der starr ein Ständer 13 befestigt ist, der quadratischen Querschnitt
hat und dessen eine Kante 14 in Fig. 1 nach vorne schaut. Von der Stirnseite her
ist ein Gewindesackloch 16 eingebracht. Entsprechend dem Quadrat-Querschnitt des
Ständers 13 ist in einen metallischen Lagerbock 17 von dessen vorderer Seite her
eine dreieckig-prismatische Führung 18 eingebracht, die eine Längsausnehmung 19
(Fig. 3) schneidet, weshalb man in Fig. 1 die Schnittlinien 21 sieht. Ein Klemm
block 22 ist auf der gemäß Fig. 1 vorderen Seite des Lagerbocks 17 mit Schrauben
23 angeschraubt und hat eine zur Führung 18 komplementäre Ausnehmung, so daß
der quadratische Querschnitt des Ständers 13 aufgenommen werden kann und beim
Anziehen der Schrauben 23 nahezu vollständig umfaßt und der Höhe nach nicht mehr
verschieblich festgeklemmt werden kann. Der Lagerbock 17 umfaßt eine obere
Klemmplatte 24, die eine Durchgangsbohrung fluchtend mit dem Gewindesackloch 16
hat. Diese Durchgangsbohrung wird vom Gewindeschaft einer Schraube 26 durchquert,
die in das Gewindesackloch 16 eingeschraubt ist. Zwischen der Unterseite der Klemm
platte 24 und der oberen Stirnfläche des Ständers 13 ist ein Tellerfederpaket 27
gespannt. Bei gelösten Schrauben 23 bewegt sich der Lagerbock 17 am Ständer 13
nach unten und bei umgekehrter Drehrichtung der Schraube 26 nach oben. Für das
Tellerfederpaket 27 und die Schraube 26 hat die Klemmplatte 24 einen gemäß
Fig. 3 nach links gerichteten Vorsprung 28, der über die gemäß Fig. 3 linke ebene
Fläche 29 hinausgeht. Nahe der Fläche 29 und der zu ihr parallelen ebenen Fläche 31
des Lagerbocks 27 hat die Klemmplatte 24 vier Durchgangsbohrungen für vier
Schrauben 32, die in einen das Kernstück des Lagerbocks 17 bildenden Korpus 33
eingeschraubt sind, der gemäß Fig. 3 die Gestalt eines gedrungenen H hat. Die
Klemmplatte 24 hat einen über ihre ebene Unterseite 34 stets senkrecht zu einer
geometrischen Längsachse 38 eines später noch zu besprechenden Röhrchens 40. Die
Seitenflanken 39 des Vorsprungs 36 verlaufen parallel zueinander und in der Ansicht
der Fig. 3 senkrecht. Gemäß Fig. 3 komplementär zu dieser Gestaltung hat der
Korpus 33 eine breite und flache Nut 41, die mittig zur geometrischen Längsachse
38 ist und ebenfalls senkrecht zu dieser. Zwischen der Unterseite 37 und dem Boden
der Nut 41 ist der gemäß Fig. 1 linke Bereich einer ersten Blattfeder 42 gespannt,
die aus Beryllium/Kupfer ist. Die 1 : 1 Zeichnung von Fig. 1 läßt das vordere Ende
43 der Blattfeder 42 erkennen. Das hintere Ende 44 fluchtet mit der Rückseite des
Lagerbocks 17, so daß eine etwa 3 cm lange Einspannstelle entsteht, die im Ver
hältnis zur Gesamtlänge der Blattfeder 42 von 88,5 mm recht lang ist. Der Austritt
46 der Blattfeder 42 aus dem Lagerbock 17 liegt definiert in der gemäß Fig. 1
rechten, ebenen Seite 47, die parallel zur geometrischen Längsachse 38 verläuft. Am
Austritt 48 ist der Vorsprung 36 und der Boden der Nut 41 scharfkantig, so daß ein
definierter Austritt 46 eine definierte Einspannung und ein definierter Abstand zur
geometrischen Längsachse 38 entsteht. Die Blattfeder 42 ist 0,1 mm dick, weshalb
man sie in der Ansicht von Fig. 3, die ebenfalls eine 1 : 1 Darstellung ist, nicht
sehen kann. Sie ist 12 mm breit und die Nut 41 ist nur wenig breiter, so daß sie
die Blattfeder 42 ohne Verspannung aufnehmen kann. Wie Fig. 3 zeigt, ist die
Unterseite 37 und der Boden der Nut 41 senkrecht zur geometrischen Längsachse 38.
Unter die Unterseite des Korpus 33 ist eine Klemmplatte 48 geschraubt, die bis auf
den Vorsprung 28 der Klemmplatte 24 gleicht, jedoch etwas dünner als diese ist.
Mit ihrer Hilfe und einer entgegengesetzt zur Nut 41 gerichteten Nut 49 wird eine
gleiche, zweite Blattfeder 51 gehalten. Da die Umstände hinsichtlich der Blattfeder
42 genau beschrieben worden sind, brauchen sie hier nicht wiederholt zu werden. Es
sei lediglich darauf hingewiesen, daß auch diese Nut 49 senkrecht zur geometrischen
Längsachse 38 verlaufen muß und die Austrittsstelle 52 den gleichen Abstand zur
geometrischen Längsachse 38 hat. Auch die Blattfeder 51 ist aus Cu Be 2 und
0,1 mm dick. Auch die andern Abmessungen stimmen völlig überein. Die Blattfedern
42, 51 sind platt eben und ohne jede Eigenspannung, die von ungeeigneten Bearbei
tungsverfahren oder auch von Ausbeulungen herrühren könnten. Die Homogenität der
Eigenschaften ist auch in Bezug auf Kräfte von 0,1 bis 0,01 Milli-Newton vorhanden.
Die Blattfeder 42 hat in ihrem freien Endbereich ein kreisrundes Loch 53 von 6 mm
Durchmesser. Auch dieses ist spannungsfrei an den Rändern durch Ätzen entstanden.
Das Loch 53 liegt sowohl koaxial zur geometrischen Längsachse 38 als auch genau
in der Mittellinie 54 der Blattfeder 42. Wegen letzterem entsteht keine Kippneigung.
Mit genau der gleichen Geometrie hat die Blattfeder 51 ein Loch 56.
Das Röhrchen 40 besteht aus einer Titan/Aluminium-Legierung, so daß es sowohl
leicht als auch steif ist. Es ist aus dem vollen heraus spanabhebend hergestellt. Sein
Außendurchmesser entspricht dem Durchmesser der Löcher 53, 56. Im Ruhezustand
(Nullage) liegt das Röhrchen 40 exakt koaxial zur geometrischen Längsachse 38.
Oben hat es ein Außengewinde 57. Die Befestigung des Röhrchens 40 im Loch 53
erfolgt sowohl durch ein von oben aufgeschobenes Ringchen 58 als auch ein von
unten hergeschobenes Ringchen 59. Diese separaten Ringchen sind durch einen kalt
abbindenden Klebstoff mit dem Röhrchen 40 verklebt. Im unteren Bereich auf der
Höhe der Oberseite der Blattfeder 51 hat das Röhrchen 40 einen kreiszylindrischen
Bund 61, dessen Unterseite vom rechten Endbereich der Blattfeder 42 exakt den
gleichen Abstand hat, wie der Abstand zwischen dem Austritt 46 und 52. Unterhalb
des Bunds 61 durchquert das Röhrchen 40 das Loch 56 und ragt noch ein wenig
darunter, so daß es in eine koaxiale Hülse 62 hineinpaßt. An den oberen Bereich
dieser Hülse 62 und den Bund 61 wurde etwas kaltabbindender Klebstoff gegeben.
"Kalt" heißt hier natürlich eine Temperatur, die das Gefüge der Blattfedern nicht
verändert. Die Hülse 62 faßt ganz unten einen den Prüfkörper bildenden Diamanten
63 und auf das Außengewinde 57 ist koaxial ein elektromotorischer Antrieb 63 auf
geschraubt. Diese Konfiguration würde ausreichen, wenn man sicher ist, daß die
geometrische Längsachse 38 beim Messen immer zum Erdmittelpunkt zeigt. Um jedoch
in beliebiger Lage messen zu können sind noch weitere Vorkehrungen getroffen:
Eine Blattfeder 64 ist in Fig. 6, Maßstab 2 : 1, dargestellt. Sie ist 14 mm breit,
25 mm hoch, ebenfalls aus Cu Be 2 hergestellt, 0,1 mm dick und hat seine Form
spannungsfrei durch Ätzen erhalten. Sie ist in Ruhelage völlig eben. Ihre Mittenebene
66 liegt auch zugleich in der geometrischen Längsachse 38 und der Mittellinie 54.
Zur Mittenebene 66 ist sie symmetrisch. Ihre in der Zeichnungsebene von Fig. 6
liegende Ebene ist parallel zur geometrischen Längsachse 38. Die in ihrem Umriß
rechteckige Blattfeder 64 hat eine auf dem Kopf stehende U-förmige mittensymme
trische Ausnehmung 67. Darüber ist ein breiter Klemmbereich 68 mit Positionierloch
69 vorgesehen, von dem aus zu beiden Seiten zwei schmale Arme 71, 72 nach unten
gehen. Von diesen ist durch die Längsschenkel des U eine Mittenzunge 73 abgegrenzt,
die unten durch einen Quersteg 74 in die Arme 71, 72 übergeht. Soweit die Ecken
der Ausnehmung 67 im Betrieb mit Spannung beaufschlagt werden können, ist dort
ein Radius von 0,75 mm vorgesehen. Die Blattfeder 64 ist in der Längsausnehmung 19
durch eine Klemmplatte 76 in senkrechter Richtung hängend spannungs- und verwöl
bungsfrei festgeklemmt, wobei die Klemmkraft durch zwei Schrauben 77 aufgebracht
wird. Das Positionierloch 96 wird von einem Positionierzapfen durchquert, der fest
mit dem Korpus 33 verbunden ist. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, laufen die Begren
zungsränder der Blattfeder 64 - soweit sie senkrecht verlaufen - parallel zur geome
trischen Längsachse 38 und senkrecht zu dieser, sofern sie waagrecht verlaufen. In
der Mittenzunge 73 ist mittig ein kreisrundes Loch 78 eingeätzt, dessen Mittenachse
die geometrische Längsachse 38 schneidet. Die Radien 79 liegen wesentlich tiefer
als die Unterkante des Lochs 78 und haben von der Unterkante einen minimalen Ab
stand von etwa 2 mm, so daß die Mittenzunge 73 gemäß Fig. 7 sich ungefähr senk
recht stehend nach links bewegen kann, wenn eine Kraft am Loch 78 eine gemäß
Fig. 7 nach links gerichtete Kraft ausübt. Die Arme 71, 72 verlaufen dann schwach
S-förmig. Diese Kraft kann durch ein zweites Röhrchen 81 aufgebracht werden, das
das Loch 78 durchquert und dort in der oben erwähnten Klebetechnik starr festge
klebt ist. Das Röhrchen ist aus Gewichts- und Steifigkeitsgründen ebenfalls aus einer
Aluminium-/Titan-Legierung und dünnwandig. Sein Außendurchmesser ist 5 mm, es
ist etwa 11,5 cm lang. Sein gemäß Fig. 1 rechter Endbereich hat einen kurzen
Querschlitz 82, der exakt in der Ebene der Blattfedern 42, 51 liegt, das heißt, senk
recht zur geometrischen Längsachse 38. Eine im Vergleich zu den Blattfedern 42, 51
kurze aber ebenso breite und aus den gleichen Materialien bestehende, in Ruhelage
spannungsfreie und in ihrem Umriß geätzte Blattfeder 83 hat gemäß Fig. 5 etwa
in seinem Mittenbereich zwei tiefe, seitliche Buchten 84, zwischen denen etwa ein
Viertel der Blattfederbreite stehen bleibt. Links davon bleibt eine Finne 86 stehen,
die in den Schlitz 92 spannungsfrei eingeklebt ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist,
hat das rechte Ende des Röhrchens 81 einen geringen Abstand von etwa 8 mm von
der geometrischen Längsachse 38. Die Blattfeder 83 steht exakt senkrecht zur geo
metrischen Längsachse 38 und hat ein Loch 87 entsprechend und vollständig fluchtend
mit den Löchern 53, 56. Im Umfangsbereich des Lochs 87 ist mit Hilfe der gleichen
Technik von Ringchen oder mit dem Röhrchen 40 einstückigem Gegenflansch eine
Verklebung vorgenommen.
Das Röhrchen 81 hat links ein Außengewinde 88, auf das ein Gegengewicht 89 mit
einer Kontermutter 91 geschraubt ist. Ferner befindet sich auf dem Außengewinde 88
eine Scheibe 92, für eine elektrische Dämpfungsvorrichtung, deren Funktion hier nicht
interessiert. Mit dem Gegengewicht 89 macht man einen solchen feinen Gewichts
ausgleich, daß bei der in Fig. 1 dargestellten Konfiguration die Blattfedern 42, 51,
83 nicht durchgebogen sind.
Gemäß Fig. 8, die ja in einem darstellenden Maßstab 10 : 1 zeigt, sieht man oben
das im Durchmesser 6 mm messende Röhrchen 40. Die Befestigung der Hülse 62
geschieht durch kaltabbindenden Klebstoff, in der Reihenfolge: Bund 61, an dem die
Blattfeder 51 von unten anliegt, die obere koaxiale kreiszylindrische Stirnfläche 93
der aus Aluminium bestehenden Hülse 62 und das überlappende Einfahren des untersten
Bereichs des Röhrchens 40 in eine obere koaxiale Bohrung 93 einer weiter nach
unten reichenden Stufenbohrung. Gemäß Fig. 8 von links her und gemäß Fig. 1
von rechts her hat die Hülse 62 in der stehenbleibenden Wand ein großes Loch 94,
in das ein gehäusefester Arm 96 ragt, in dem elektrische Leitungen 97 verlegt sind,
die zu einem Sondenkopf 98 führen, der mit der Sonde 77 aus der eingangs erwähnten
Offenlegungsschrift vergleichbar ist. Im Spulenraum 99, der koaxial zur geometrischen
Längsachse 38 ist, befindet sich - wie angedeutet - eine Spule 101. Der Boden 102
der Bohrung 93 liegt erheblich tiefer als die Unterseite der Spule 101. Aus ihm ragt
ein Meßpol 103 nach oben, der aus Al Cu Mg Pb F 38 besteht. Seine Stirnfläche 104
ist feinbearbeitet und steht senkrecht zur geometrischen Längsachse 38. Sein Zapfen
106 steckt fest in einer Bohrung 107 eines rotationssymmetrischen Diamantträgers
108. Seine Hülse 109 steckt in einer koaxialen Fortsetzungsbohrung 111, die der
Kopf des Meßpols 103 nicht berührt. Im Bereich unterhalb des Endes der Bohrung 107
ragt der Diamantträger 108 mit einem balligen Wulst 112 nach außen. Der Wulst 112
sitzt in einer flachen, in die untere Stirnfläche 113 der Hülse 62 mündenden kreis
zylindrischen Bohrung 114. Diese hat in ihrer Wand unterhalb der dicksten Stelle 116
des Wulsts 112 eine Innenumfangsnut 117, die senkrecht zur geometrischen Längs
achse 38 verläuft und in der ein Sprengring 118 sitzt, der in seiner mehr der ent
spannten Lage näheren Lage mindestens teilweise in die Bohrung 114 ragt, aber in
seiner vollständig entspannten Lage nicht weiter hineinragt, als diejenige Ecke 119,
die der Umfang des Wulsts 112 mit einer kreisringförmigen Schulter 21 bildet, die
senkrecht zur geometrischen Längsachse 38 steht und die nach innen zu den Übergang
zur Umfangsfläche der Hülse 109 bildet. Diese Schulter 121 liegt am Boden 122 der
Bohrung 114 an und zwar sehr definiert und wird in dieser Lage auch sicher durch
den, Sprengring 118 gehalten, der noch unter Spannung steht und - da er über
die dickste Stelle 118 gerutscht ist - versucht, den Wulst 112 und damit den ganzen
Diamantträger 108 nach oben zu drängen.
Im Gehäuseboden 11 befindet sich der aus Fig. 8 ersichtliche Einsatz 124, der eine
Zentralbohrung 126 hat, durch den die Fassung 127 eines Diamants 128 treten kann.
Die Fassung 127 ist über einen Zylinder 129 einstückig mit dem Wulst 112. Der Ein
satz 124 hat auch einen Topf 131, der nach oben offen ist, Bewegungen in ungewoll
ter Richtung verhindert und so den unteren Bereich der Hülse 62 samt Diamantträger
108 schützt. Diese Konstruktion gestattet, in unmittelbarer Nachbarschaft des Dia
manten 128 koaxial zu messen und gestattet eine einfache, aber reproduzierbare,
Auswechselbarkeit des Diamantträgers 108. Die Stirnfläche 104 macht nahezu unmit
telbar (praktisch gesehen absolut unmittelbar) die Bewegungen des Diamanten 128
und seiner Spitze mit. Die Stirnfläche 104 entspricht der nach unten weisenden
Fläche des Teils 74 aus der eingangs genannten deutschen Offenlegungsschrift.
In Fig. 9 erkennt man die Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die
Spindel 132 und die Blattfeder 133 entsprechen der Spindel 104 und der Blattfeder
96 aus der deutschen Offenlegungsschrift. Auf einer Platine 134 ist notwendige
Elektronik untergebracht.
Wenn der Meßpol 103 aus Aluminium ist, gibt es keine kräftemäßige Rück
wirkung zwischen ihm und der Spule 101. Macht man ihn aber bevorzugt ganz
oder zumindest im oberen Bereich aus Ferrit, so erhält man eine wesentlich
bessere Empfindlichkeit der Anzeige. Auch bei Ferrit konnte keine Rückwirkung
gemessen werden.
Im Loch 78 liegt der Schwerpunkt aller auf das Röhrchen 81 wirkender
Massen einschließlich seiner eigenen Masse.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Führung eines Prüfkörpers bei einem Härtemeßgerät, z (4
umfassend:
- a) eine erste Stabvorrichtung (40) mit einem Endbereich (61) und einer geometrischen Mittenachse (38),
- b) einen Prüfkörper (128) gehalten am einen Endbereich (61), wobei die geometrische Mittenachse (38) durch die Mitte des Prüfkörpers (128) verläuft,
- c) eine Lagervorrichtung bestehend aus einem starren Lagerbock (17), der sich parallel zur geometrischen Mittenachse (38) mit erheblicher Höhe erstreckt,
- d) eine zweite Stabvorrichtung bestehend aus zwei ebenen breiten Blattfedern
(42, 51), die an dem Lagerbock (17) angebracht sind und in der Ruhelage im
wesentlichen senkrecht zur ersten Stabvorrichtung (40) sowie zueinander mit
erheblichem Abstand parallel ausgerichtet sind,
wobei die Blattfedern (42, 51) jeweils einen ersten Endbereich aufweisen, der starr am Lagerbock (17) eingespannt ist,
wobei die Blattfedern (42, 51) jeweils einen zweiten Endbereich aufweisen,
der starr mit der ersten Stabvorrichtung (40) verbunden ist, die sich mindestens über den Abstand zwischen den Blattfedern (42, 51) erstreckt und
wobei die wirksame Länge der Blattfedern (42, 51) gleich ist, - e) eine dritte Stabvorrichtung (81), welche sich in der Ruhelage parallel zu den
Blattfedern (42, 51) erstreckt,
wobei die dritte Stabvorrichtung (81) einen ersten Endbereich aufweist, der ein Gewicht (89) trägt, und die dritte Stabvorrichtung (81) über eine weiche, kurze Blattfeder (83) mit der ersten Stabvorrichtung (40) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dritte Stabvorrichtung einen zweiten Endbereich aufweist, der über die weiche, kurze Blattfeder (83) mit der ersten Stabvorrichtung (40) verbunden ist,
daß die dritte Stabvorrichtung (81) einen Mittelbereich aufweist, der schwenkbar am Lagerbock (17) gelagert ist,
daß das Gewicht (89) am ersten Endbereich der dritten Stabvorrichtung (81) zur Kompensation der beweglichen Masse an der gegenüberliegenden Seite bezüglich des Mittelbereichs ausgelegt ist und
daß am anderen Endbereich der ersten Stabvorrichtung eine Krafterzeugungsvorrichtung (63) angreift.
daß die dritte Stabvorrichtung einen zweiten Endbereich aufweist, der über die weiche, kurze Blattfeder (83) mit der ersten Stabvorrichtung (40) verbunden ist,
daß die dritte Stabvorrichtung (81) einen Mittelbereich aufweist, der schwenkbar am Lagerbock (17) gelagert ist,
daß das Gewicht (89) am ersten Endbereich der dritten Stabvorrichtung (81) zur Kompensation der beweglichen Masse an der gegenüberliegenden Seite bezüglich des Mittelbereichs ausgelegt ist und
daß am anderen Endbereich der ersten Stabvorrichtung eine Krafterzeugungsvorrichtung (63) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Stabvorrich
tung (81) im wesentlichen in einer Mittenlage zwischen den Blattfedern (42, 51)
der zweiten Stabvorrichtung angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Stabvorrich
tung ein biegesteifes, leichtes Röhrchen (81) umfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kurze Blattfeder
(83) der dritten Stabvorrichtung (81) parallel zu den Blattfedern (42, 51) der zwei
ten Stabvorrichtung ausgerichtet ist und im Bereich zwischen den Einspannstellen
am Röhrchen (81) und an der ersten Stabvorrichtung (40) durch randseitige Buch
ten (84) tailliert ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwenkgelenk
für die dritte Stabvorrichtung (81) eine Blattfeder (64) vorgesehen ist, deren Ebene
in der Ruhelage senkrecht zur Längsachse der dritten Stabvorrichtung ausgerich
tet ist, welche Blattfeder (64) eine U-förmige, mittensymmetrische Ausnehmung
(67) aufweist, wobei die dritte Stabvorrichtung (81) die so gebildete Mittenzunge
(73) durchquert und daran befestigt ist und die so gebildeten Seitenstege (71, 72)
mit ihrem Endbereich (68) am Lagerbock (17) eingespannt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenstege (71,
72) am Lagerbock (17) hängend eingespannt sind und die Mittenzunge (73) nach
oben weist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock (17)
an einem Ständer (13) höhenjustierbar befestigt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stabvorrich
tung (40) eine Hülse (62) aufweist, deren Bohrung (95) koaxial zur geometrischen
Mittenachse (38) ist und daß durch eine Wandöffnung (94) der Hülse (62) ein Trag
arm (96) ragt, der innerhalb der Bohrung (95) eine Sonde (101) von der Art trägt,
die zur Messung der Dicke von dünnen Schichten verwendet wird, wobei inner
halb der Bohrung (95) der zugehörige und mit dem Prüfkörper (128) axial starr ge
koppelte Meßpol (103) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßpol (103) aus
Ferrit besteht.
Priority Applications (4)
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| DE3737461A DE3737461C2 (de) | 1987-11-05 | 1987-11-05 | Führungsvorrichtung für einen Prüfkörper eines Härtemeßgerätes |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: IMMOBILIENGESELLSCHAFT HELMUT FISCHER GMBH & CO. K |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |