DE3737700C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B85/00—Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
- E05B85/06—Lock cylinder arrangements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/04—Devices for coupling the turning cylinder of a single or a double cylinder lock with the bolt operating member
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Hilfsbetätigung für elek
trisch verstellbare Schließeinrichtungen, mit den im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Eine derartige Hilfsbetätigung ist bereits durch die DE
33 13 702 A1 bekannt, die ein mechanisches Öffnen einer
über elektronisch kodierte Schlüssel elektrisch verstell
baren Schließeinrichtung an einer Fahrzeugtür ermöglicht,
wenn die Spannungsversorgung des Fahrzeugs unter einen
vorgegebenen Grenzwert abfällt. Die Hilfseinrichtung
weist hierzu einen auf die Versorgungsspannung anspre
chenden Spannungsüberwacher auf, der nach dem Abfall der
Versorgungsspannung einen mit der Restspannung zu betrei
benden Elektromotor aktiviert. Dieser verstellt über
einen Bowdenzug einen Schieber von seiner Sperrstellung
in seine Lösestellung, so daß ein in Normalstellung von
dem Schieber gesperrter Mitnehmer um die Achse des
Schließzylinders der Schließeinrichtung drehbar ist. Um
die über einen Freilaufmechanismus mit dem Mitnehmer ver
bundene Schließeinrichtung in diesem Fall über den
Schlüssel betätigen zu können, ist auf dem Schließzylin
der eine Abschlußplatte drehfest angeordnet, die über
einen stirnseitig an dem Schieber anliegenden, gefederten
Stift mit dem Mitnehmer drehfest zu verbinden ist. Wird
somit nach einem Spannungsabfall der Stromversorgung der
in Sperrstellung in eine Nut des Mitnehmers eingreifende
Schieber axial aus der Nut und gleichzeitig der an dem
Schieber unter Federkraft anliegende Stift zur drehfesten
Verbindung der Abschlußplatte mit den Mitnehmer in diese
Nut verlagert, so kann die Schließeinrichtung über den
Schlüssel ver- oder entriegelt werden. Ein wesentlicher
Nachteil dieser Hilfsbetätigung ist, daß der Elektromotor
den Schieber nicht von dem Stift weg verlagern kann, um
diesem ein drehfestes Einkoppeln mit dem Mitnehmer zu er
möglichen, wenn die Restspannung der Bordspannung zu
klein oder die Pufferbatterie ausgefallen ist. Eine elek
trische oder mechanische Betätigung der Schließeinrich
tung ist in diesem Fall nicht möglich. Es ist auch ein
aufwendiger Spannungsüberwacher erforderlich, der auf den
Abfall der Bordspannung anspricht.
Die Schließeinrichtung der DE 33 04 959 A1 weist einen
ersten Mitnehmer zum Ver- und Entriegeln des Schlosses
und einen zweiten Mitnehmer zur Ansteuerung einer Dieb
stahlsicherungsanlage auf. Beim Verdrehen des Schließ
zylinders mit einem gesonderten Schlüssel wird der zweite
Mitnehmer über zwei Drehsperren angesteuert. Besonders
nachteilig ist die aufwendige Gestaltung der beiden Dreh
sperren, die neben vielen Einzelteilen ein axial ver
stellbares Kupplungsstück und ein axial verstellbares
Schiebestück aufweisen, wobei an dem Schiebedach aufwen
dige, mit Schrägen einer Hülse zusammenwirkende Schräg
flächenpaare ausgebildet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hilfsbetä
tigung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 zu
schaffen, die bei einem Ausfall der Spannungsversorgung
ein mechanisches Entriegeln und Verriegeln der Schließ
einrichtung ermöglicht. Darüber hinaus soll die Hilfs
betätigung einen einfachen Aufbau aufweisen und auf ähn
liche Weise wie beim elektrischen Ver- und Entriegeln der
Schließeinrichtung zu betätigen sein.
Diese Aufgabe ist durch die im Kenzeichen des Pa
tentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Besonders vorteilhaft ist, daß nach dem Ausfall der elektrischen
Stromversorgung eine rein mechanische Hilfsbetätigung der
Schließeinrichtung erfolgen kann. Dabei ist nach dem üb
lichen Einstecken eines Schlüssels in den Schließzylinder
dieser lediglich etwas weiter als bei der elektrischen
Ver- oder Entriegelung des Schlosses im Verriegelungs-
oder Entriegelungssinn zu verschwenken, damit der Finger
an der zugeordneten Stützschulter des Mitnehmers zur An
lage kommt und beim weiteren gleichsinnigen Verschwenken
des Schließzylinders den Mitnehmer entsprechend ver
lagert. Der in Normallage des Schlosses und beim elektri
schen Ver- und Entriegeln eine Arretierung des Mitnehmers
bewirkende Sperrkörper verlagert sich dabei selbsttätig
von seiner Sperrstellung in seine Lösestellung und umge
kehrt von der Lösestellung in die Sperrstellung. Die me
chanische Betätigung der Schließeinrichtung erfolgt durch
ein zur elektrischen Betätigung gleichartiges Verschwenken
des Schließzylinders in einem etwas größeren Schwenk
winkelbereich. Der Mechanismus der Hilfsbetätigung ist
einfach und erfordert nur wenige Teile, die kostengünstig
zu fertigen sind. Bei verriegelter Fahrzeugtür wird durch
das Sperren des Mitnehmers durch den Sperrkörper verhin
dert, daß der Mitnehmer beispielsweise über eine in den
Türspalt eingeführte Drahtschlinge verdreht und damit die
Fahrzeugtür von außen unbefugt geöffnet werden kann. Die
Hilfsbetätigung kann für Schließeinrichtungen beispiels
weise an den Türen von Kraftfahrzeugen verwendet werden,
die eine elektrische Zentralverriegelung oder zusätzlich
eine elektrische Zentralsicherung aufweisen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegen
stand von Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer
Zeichnung näher erläutert, die einen Querschnitt durch
den Schließzylinder der Schließeinrichtung darstellt.
In der einzigen Figur der Zeichnung sind die wesent
lichen Teile der Hilfsbetätigung einer elektrisch
verstellbaren Schließeinrichtung an einer Kraftfahrzeug
tür dargestellt. Die Hilfsbetätigung weist einen in
bekannter Weise von einem Schlüssel 1 in einem an der
Kraftfahrzeugtür feststehend angeordneten Gehäuse 2
drehbaren Schließzylinder 3 auf, der über eine Mit
nahmeeinrichtung mit einem auf einem zylindrischen
Abschnitt des rohrförmigen Gehäuses 2 schwenkbaren
Mitnehmer 4 drehfest verbunden werden kann. Bei dem
Ausführungsbeispiel weist die Mitnahmeeinrichtung einen
über einen nicht dargestellten Steg mit dem Schließ
zylinder 3 seitlich verbundenen Finger 5 auf, der mit
radialem Abstand zu dem Schließzylinder 3 von dem
äußeren Rand des Steges axial absteht. In der Figur ist
der Mitnehmer 4 und der Schließzylinder 3 jeweils in
Normallage dargestellt, in die der Mitnehmer 4 bzw. der
Schließzylinder 3 aufgrund der Kraftwirkung nicht
dargestellter Federn zurückkehrt, wenn an dem Schließ
zylinder 3 kein Drehmoment wirkt. Mit dem Schließ
zylinder 3 ist eine Kurvenscheibe 6 drehfest verbunden,
die mit einem Mikroschalter 7 oder mehreren Mikro
schaltern zusammenwirkt. Die Kurvenscheibe 6 ist so
ausgebildet, daß bei einer aus der Normallage kleinen
Verdrehung des Schließzylinders 3 nach einer Richtung
der Mikroschalter 7 verstellt wird, wodurch ein nicht
dargestellter elektrischer Verstellmechanismus die
Schließeinrichtung elektrisch entriegelt. Eine aus der
Normallage kleine Verdrehung des Schließzylinders 3 in
die andere Richtung bewirkt ebenfalls eine Verstellung
des Mikroschalters 7, wodurch jedoch die Schließein
richtung elektrisch verriegelt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel kann der Schließzylinder 3
von zwei Schlüsseln, einem N-Schlüssel und einem
S-Schlüssel, die zum Teil unterschiedliche Zuhaltungen
im Schließzylinder 3 ansprechen, zumindest soweit
verdreht werden, daß der Mikroschalter 7 oder eventuell
mehrere Mikroschalter zur Ver- oder Entriegelung der
Schließeinrichtung 3 zu betätigen sind. Mit dem
S-Schlüssel läßt sich der Schließzylinder 3 nach beiden
Richtungen auch noch weiter verschwenken, bis der Finger
5 an einer der beiden an einem Umfangsbereich des
Mitnehmers 4 ausgebildeten Stützschulter 8, 8′ anliegt,
wodurch eine drehfeste Verbindung nach jeweils einer
Drehrichtung zwischen dem Schließzylinder 3 und dem
Mitnehmer 4 gebildet ist.
In der dargestellten Normallage ist der Mitnehmer 4 von
einer Arretierungseinrichtung festgehalten, die einen
als Kugel 9 ausgebildeten Sperrkörper aufweist, der in
einer radialen Durchgangsöffnung 10 in einem Wand
abschnitt des Gehäuses 2 in vorgegebenen Stellungen des
Mitnehmers 4 und des Schließzylinders 3 radial zwischen
einer Sperr- und einer Lösestellung verlagerbar ist. Die
Kugel 9 weist einen zur Länge der Durchgangsöffnung 10
größeren Durchmesser auf. In der dargestellten Sperr
stellung der Kugel 9 greift diese mit einem Kugel
abschnitt in eine entsprechend geformte Vertiefung 11 im
Mitnehmer 4 ein, so daß der Mitnehmer 4 von der Kugel 9
festgehalten ist.
Der Schließzylinder 3 weist an seinem Umfang zwei in
winkelmäßigem Abstand zur Normallage symmetrisch an
geordnete Ausnehmungen 12, 12′ auf, die in jeweils
einem Verstellbereich des Schließzylinders 3 in Umfangs
richtung verlaufen. Bei einem Ausfall der Spannungs
versorgung des Fahrzeugs kann die über eine elektrische
Verstelleinrichtung verriegelte und zusätzlich über
eine Sicherungseinrichtung gesicherte Fahrzeugtür von
außen nicht geöffnet werden. Durch die zusätzliche
Sicherung ist es auch nicht möglich, beispielsweise
durch Einschlagen der Fensterscheibe der Fahrzeugtür
durch Anheben des normalerweise an der Türinnenseite
vorgesehenen Türinnenknopfes die Schließeinrichtung zu
entriegeln. Um in diesem Fall die Fahrzeugtür von außen
öffnen zu können, ist der Schließzylinder 3 über den
S-Schlüssel soweit zu verdrehen, daß der Finger 5 an der
entsprechenden Stützschulter 8, 8′ zur Anlage kommt.
Wird in dieser Stellung über den S-Schlüssel auf den
Schließzylinder 3 im gleichen Drehsinn ein Moment
aufgebracht, so verlagert sich die Kugel 9 selbsttätig
in eine Ausnehmung 12 im Schließzylinder 3, wodurch der
Mitnehmer 4 entriegelt ist. Wird nun der Schließzylinder
3 im gleichen Sinn weitergedreht, so wird der Mitnehmer
4 zusammen mit dem Schließzylinder 3 verschwenkt. Die
Schwenkbewegung des Mitnehmers 4 wird über ein nicht
dargestelltes Gestänge, das an der Bohrung 13 an dem
Mitnehmer angelenkt sein kann, auf die Schließein
richtung übertragen, die dadurch entriegelt wird. Dies
kann bei einem entsprechenden Mechanismus auch ohne
vorhergehende Entsicherung der elektrischen Zentral
sicherung erfolgen, die bei dem Ausführungsbeispiel
neben der elektrischen Zentralverriegelung vorgesehen
ist, um einen Diebstahl des Fahrzeugs zu erschweren.
Wird von dem Schließzylinder 3 über den an einer Stütz
schulter 8 anliegenden Finger 5 kein Moment auf den
Mitnehmer 4 ausgeübt, so verlagert sich dieser unter der
Kraft einer nicht dargestellten Feder in seine abge
bildete Normallage, wenn der Schließzylinder 3 über die
an ihm wirkende, nicht dargestellte Feder soweit
zurückgedreht ist, daß der Finger 5 eine Zurückver
lagerung des Mitnehmers 4 nicht behindert.
Sobald jedoch die Kugel 9 beim Zurückdrehen des Schließ
zylinders an dem entsprechenden Endbereich der Aus
nehmung 12 zur Anlage kommt, bewirkt das an dem
Schließzylinder wirkende Moment an der Kugel 9 eine
radiale Kraft. Diese ist aufgrund der Form der Kugel 9
und der Ausnehmung 12 so gerichtet, daß sich die Kugel 9
selbsttätig aus der Ausnehmung 12 in ihre Sperrstellung
verlagert, in der ein Kugelabschnitt der Kugel 9 in die
Vertiefung 11 des zuvor in Normalstellung zurückge
stellten Mitnehmers 4 hineinragt. Um bei der Rück
stellung des Mitnehmers 4 die Schließeinrichtung nicht
zu betätigen, weist das nicht dargestellte Gestänge
einen an sich bekannten Leerhubmechanismus auf. Die
Schließeinrichtung kann auch bei einem Ausfall der
Spannungsversorgung des Fahrzeugs wieder verriegelt
werden. Hierzu ist lediglich der Schließzylinder 3 in
die entgegengesetzte Richtung zu verschwenken. Nach dem
Anliegen des Fingers 5 an der Stützschulter 8′ verlagert
sich bei einer entsprechenden Momentenbelastung des
Schließzylinders 3 und des Mitnehmers 4 die Kugel 9 in
die Ausnehmung 12′, so daß der Mitnehmer 4 zur Ver
riegelung der Schließeinrichtung verschwenkt werden
kann. Die jeweilige Länge der Ausnehmungen 12, 12′ in
Umfangsrichtung ist so bemessen, daß sich der Schließ
zylinder 3 zusammen mit dem Mitnehmer 4 funktionsgemäß
verschwenken läßt.
Die Erfindung wurde anhand eines Ausführungsbeispiels
erläutert, bei dem der Schließzylinder in einem fest
stehenden Gehäuse und der Mitnehmer auf einem zylin
drischen Abschnitt des Gehäueses drehbar ist. Ebenso
könnten der Schließzylinder und der Mitnehmer auch
anders angeordnet sein. Es ist auch möglich, daß der
Finger nicht mit dem Schließzylinder, sondern mit dem
Mitnehmer verbunden ist und beispielsweise mit den
Endbereichen eines Schlitzes im Schließzylinder
zusammenwirkt. Anstelle der Kugel könnte auch ein anders
geformter Sperrkörper vorgesehen sein. Die Enden des
Sperrkörpers, die Vertiefung im Mitnehmer und die
Ausnehmungen im Schließzylinder sind in jedem Fall so
auszubilden, daß sich der Sperrkörper durch eine ent
sprechende Momentenbelastung des Schließzylinders
selbsttätig in seine Sperr- oder Lösestellung verlagert.
Claims (6)
1. Hilfsbetätigung für elektrisch verstellbare Schließ
einrichtungen, insbesondere an Kraftfahrzeugtüren,
mit einem feststehenden Gehäuse, in dem ein Schließ
zylinder von einem Schlüssel in einem Verdrehwinkel
bereich verdrehbar ist, in dem der Schließzylinder
über einen elektrischen Verstellmechanismus eine
Ver- bzw. Entriegelung der Schließeinrichtung be
wirkt und bei einem Ausfall der elektrischen Span
nungsversorgung der elektrischen Schließeinrichtung
der Schließzylinder zur mechanischen Betätigung der
Schließeinrichtung über eine Mitnahmeeinrichtung mit
einem um die Achse des Schließzylinders schwenkbaren
und von einer Arretierungseinrichtung feststellbaren
Mitnehmer drehfest zu verbinden und nach dem Lösen
der Arretierungseinrichtung zusammen mit dem Mitnehmer
zu verschwenken ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mitnahmeeinrichtung einen mit demMitnehmer oder
Schließzylinder (3) verbundenen Finger (5) aufweist,
der in einer außerhalb des Verdrehwinkelbereiches
befindlichen Winkellage des Schließzylinders (3) an
einer Stützschulter (8) an dem anderen Teil, an dem
Mitnehmer (4) oder an dem Schließzylinder anliegt
und die Arretierungseinrichtung einen in einer ra
dialen Durchgangsöffnung (10) in einem Wandabschnitt
des Gehäuses (2) radial verlagerbaren Sperrkörper
(Kugel 9) aufweist, der in radialer Richtung länger
als die Durchtrittsöffnung (10) ausgebildet ist und
der sich beim Verdrehen des Schließzylinders (3)
etwa bis zum Anliegen des Fingers (5) an dem anderen
Teil (Mitnehmer 4) in seiner Sperrstellung befindet,
in der er mit einem Ende in eine Vertiefung (11) im
Mitnehmer (4) eingreift und sich der Sperrkörper
(Kugel 9) etwa beim Anliegen des Fingers (5) an dem
anderen Teil (Mitnehmer 4) in seine Lösestellung
verlagern kann, in der er mit seinem anderen Ende in
eine radiale Ausnehmung (12, 12′) am Umfang des
Schließzylinders (3) eingreift, die in einem der me
chanischen Betätigung der Schließeinrichtung ent
sprechenden Verdrehbereich in Umfangsrichtung des
Schließzylinders verläuft, wobei die Enden, die Ver
tiefung (11) und die Ausnehmung (12, 12′) so aus
gebildet sind, daß ein am Schließzylinder (3) in ent
sprechender Richtung wirkendes Moment an dem Sperr
körper (Kugel 9) eine Kraft in seine Sperr- bzw. in
seine Lösestellung bewirkt.
2. Hilfsbetätigung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Mitnehmer (4) um einen äußeren
zylindrischen Abschnitt des Gehäuses (2) drehbar
ist.
3. Hilfsbetätigung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Sperrkörper eine Kugel (9) ist.
4. Hilfsbetätigung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Mitnehmer (4) oder der Schließ
zylinder eine zweite Stützschulter (8′) aufweist,
an der der Finger (5) in einer zur ersten Winkel
lage entgegengesetzten zweiten Winkellage anliegt.
5. Hilfsbetätigung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schließzylinder (3) an seinem
Umfang zwei in winkelmäßigem Abstand in je einem
Verstellbereich in Umfangsrichtung verlaufende
Ausnehmungen (12, 12′) aufweist, wobei der Sperr
körper (Kugel 9) beim Anliegen des Fingers (5) an
einer Stützschulter (8, 8′) in die zugeordnete
Ausnehmung (12, 12′) eingreift und in dieser
Lösestellung ein weiteres gleichsinniges Ver
schwenken des Schließzylinders (3) und des ent
riegelten Mitnehmers (4) ermöglicht.
6. Hilfsbetätigung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Sperrkörper (Kugel 9) in Löse
stellung beim Entriegeln der Schließeinrichtung in
die erste Ausnehmung (12) und beim Verriegeln der
Schließeinrichtung in die zweite Ausnehmung (12′)
im Schließzylinder (3) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873737700 DE3737700A1 (de) | 1987-11-06 | 1987-11-06 | Hilfsbetaetigung fuer elektrisch verstellbare schliesseinrichtungen, insbesondere an kraftfahrzeugtueren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873737700 DE3737700A1 (de) | 1987-11-06 | 1987-11-06 | Hilfsbetaetigung fuer elektrisch verstellbare schliesseinrichtungen, insbesondere an kraftfahrzeugtueren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3737700A1 DE3737700A1 (de) | 1989-05-18 |
| DE3737700C2 true DE3737700C2 (de) | 1992-11-05 |
Family
ID=6339932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873737700 Granted DE3737700A1 (de) | 1987-11-06 | 1987-11-06 | Hilfsbetaetigung fuer elektrisch verstellbare schliesseinrichtungen, insbesondere an kraftfahrzeugtueren |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3737700A1 (de) |
Families Citing this family (4)
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| DE102006048370A1 (de) * | 2006-10-09 | 2008-04-10 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Elektromechanische Betätigungsvorrichtung für eine Klappe oder dergleichen |
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-
1987
- 1987-11-06 DE DE19873737700 patent/DE3737700A1/de active Granted
Also Published As
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