DE3740686C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung
eines Gabelbaums am Mast eines Surfbretts unter Verwendung eines
Spannhebels und eines um den Mast herumführbaren, am Gabelbaum
kopf einspannbaren Spannseils, mit dessen Hilfe der Gabelbaumkopf
gegen den Mast preßbar ist.
Surfbretter, bestehend aus dem eigentlichen Brett, einem Mast,
einem Gabelbaum und dem Segel, sind in der Regel so konstruiert,
daß sie zusammenlegbar und im zusammengelegten Zustand trans
portierbar sind. Der Gabelbaum wird beim Aufbauen in der Regel
mit einem kurzen Befestigungsseil am Mast befestigt. Zu diesem
Zweck ist der Gabelbaumkopf mit verschiedenen Bohrungen verse
hen, durch die das Spannseil hindurchgeführt und zumindest un
ter teilweiser Umschlingung um den Mast gelegt werden kann. Die
ser Mast besteht bei modernen Surfbrettern aus glasfaserverstärktem Kunststoff,
und der Gabelbaumkopf hat einen Öffnungswinkel von 60° oder we
niger, gelegentlich auch von 90°.
Es hat sich gezeigt, daß die bisherige Befestigung des Gabel
baums am Mast des Surfbretts umständlich und zeitraubend ist.
Dies liegt einmal daran, daß das Spannseil durch verschiedene
Bohrungen im Gabelbaumkopf hindurchgeführt werden muß, was ins
besondere bei Nässe zu Schwierigkeiten führt. Darüber hinaus
hat es sich als schwierig und aufwendig erwiesen, den Gabelbaum
während der Fahrt bezüglich seiner Höhe am Mast zu versetzen.
Auch ergeben sich Schwierigkeiten beim Lösen, besonders wenn
der Surfbrett-Fahrer klamme und/oder nasse Finger hat.
Es wird daher nach einer Möglichkeit gesucht, den Gabelbaum am
Mast des Surfbretts in leicht handhabbarer Weise zu befestigen.
Darüber hinaus soll es für den geübten Surfbrettfahrer auch mög
lich sein, die Höhe des Gabelbaums am Mast während der Fahrt zu
verstellen, ohne daß er sich dabei verletzt.
Aus der DE 34 11 042 C2 ist eine Vorrichtung der eingangs genann
ten Art bekannt. Dabei wird ein Spannseil verwendet, das in ei
nem am Gabelbaumkopf befestigten Spannhebel eingehängt und mit
Hilfe dieses Spannhebels gespannt wird, wobei das Spannseil den
Mast gegen einen festen Anschlag am Gabelbaumkopf preßt. Bei
dieser bekannten Vorrichtung ist der Spannhebel an der Außenseite
des Gabelbaumkopfes an einer vorstehenden, besonders angear
beiteten Erhebung befestigt. Diese Konstruktion hat den
Nachteil, daß es sich bei dem Gabelbaumkopf um eine Spe
zialausführung handeln muß. Eine Nachrüstbarkeit ist nicht ge
währleistet. Darüber hinaus ist dort ein Endlosseil als Spannseil
erforderlich, das einerseits innen an einem Vorsprung eines
auf der Innenseite des Gabelbaumkopfes angebrachten Anschlag
backens (vgl. Fig. 1 und 2) oder Hakens (vgl. Fig. 3) und an
dererseits außen an einem Haken des Spannhebels eingehängt wird.
Da vielfach der Gabelbaumkopf mit den beiden Holmen fest vernie
tet und da in der Regel ein Anschlagbacken nicht vorhanden ist,
ist auch hierdurch bedingt eine einfache Nachrüstbarkeit nicht
gegeben. Auch muß angemerkt werden, daß infolge der Haken am
Spannhebel eine Verletzungsgefahr nicht ausgeschlossen werden
kann. Schließlich kann bei geöffnetem Spannhebel das Spannseil
aus dessen Haken herausrutschen, was eine vergleichsweise um
ständliche Handhabung bei der Höhenverstellung bedingt.
Aus der DE 34 24 858 A1 ist eine ähnliche Vorrichtung bekannt,
bei der ein breiter Spanngurt verwendet wird, der einerseits an
einer Hakenschraube, die auf der Innenseite des Gabelbaumkopfes
angebracht ist, und andererseits an einem Metallbügel, der ex
zentrisch zur Schwenkachse eines am Gabelbaumkopf angebrachten
Spannhebels an diesem befestigt ist, eingehängt ist. Der Gabel
baumkopf wird unter Zwischenlage eines Gummipuffers an den Mast
angepreßt. Eine Nachrüstung eines Gabelbaums mit einer solchen
Vorrichtung ist allenfalls nach größeren Arbeiten möglich, denn
die Anbringung der Hakenschraube dürfte auf größere Schwierigkei
ten stoßen. Die Vorrichtung besteht aus einer Vielzahl empfind
licher Bauteile, die dem rauhen Surfbrettsegelbetrieb nicht lange
standhalten dürften. Größere Umbauarbeiten sind aber für einen
technisch nicht sehr versierten Surfbrett-Segler nicht akzeptabel.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art zur Befestigung eines Gabelbaums am
Mast eines Surfbretts anzugeben, die leicht handhabbar ist und
die sich zum einfachen Nachrüsten an den meisten vorhandenen Ga
belbäumen eignet.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
- a) daß der Spannhebel als Spannbügel ausgebildet ist, der einen im wesentlichen U-förmig gebogenen Bügel und zwei einander zugewandte Endstücke aufweist, zwischen die der Gabelbaum kopf einführbar ist,
- b) daß eine Drehachse in die beiden Endstücke des Spannbügels endseitig einbringbar und dabei durch eine Öffnung im Gabel baumkopf hindurchsteckbar ist und
- c) daß auf den einander abgewandten Seiten der Endstücke je ein Halteknopf zur endseitigen Befestigung des bestimmungsgemäß durch eine weitere Öffnung des Gabelbaumkopfes hindurchführ baren Spannseils angebracht ist, wobei die Verbindungslinie der beiden Halteknöpfe außerhalb der Mittellinie der Dreh achse liegt.
Mit diesen Merkmalen arbeitet die Vorrichtung zur Befestigung
des Gabelbaums nach Art eines Kniehebelverschlusses. Die Vor
richtung ist leicht zu handhaben, das heißt mit Hilfe des Spann
bügels läßt sich die Festlegung des Spannseils am Mast leicht
und schnell öffnen und schließen. Dieses ist auch während der
Fahrt auf dem Surfbrett ohne Verletzungsgefahr möglich. Ein
Herausrutschen des Spannseils ist bei der Betätigung nicht zu
befürchten. Die genannte Konstruktion ist relativ preiswert
herstellbar und eignet sich für die Nachrüstung an den meisten
vorhandenen Gabelbäumen. Speziell konstruierte Gabelbäume sind
also nicht erforderlich. Darüber hinaus können bereits vorhandene
Löcher im Gabelbaumkopf für die Anbringung verwendet werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
von acht Figuren näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen am Mast eines Surfbretts angelegten Gabelbaum,
Fig. 2 einen Gabelbaumkopf mit einer ersten Ausführungsform der Befe
stigungsvorrichtung im geöffneten Zustand,
Fig. 3 den Gabelkopf nach Fig. 2 mit Befestigungsvorrichtung
im geschlossenen Zustand,
Fig. 4 eine seitliche Ansicht der Befestigungsvorrichtung nach
Fig. 3,
Fig. 5 eine seitliche Ansicht des Spannbügels nach Fig. 4 nach
Einsetzen in einen Gabelbaumkopf,
Fig. 6 einen Blick von oben auf den Spannbügel nach Fig. 5,
Fig. 7 eine zweite Ausführungsform eines Spannbügels in seit
licher Ansicht und
Fig. 8 einen Blick von oben auf den Spannbügel nach Fig. 7.
Fig. 1 zeigt im Aufblick ein Teilstück eines Gabelbaums 2 mit
einem Gabelbaumkopf 4, z. B. aus Kunststoff, der sich an den
Mast 6, z. B. aus glasfaserverstärktem Kunststoff, eines Surfbretts anschmiegt. Die
beiden Enden des Gabelbaums 2, der beispielsweise aus einem Alu
miniumrohr von einem Durchmesser von 30 mm besteht, sind mit Hil
fe von Nieten 8 oder anderen Befestigungsmitteln im Gabelbaum
kopf 4 befestigt. Im mittleren Bereich 10, der durch Schraffur
hervorgehoben ist, ist der Gabelbaumkopf 4 beidseitig abgeplat
tet, d. h. in diesem Bereich 10 verjüngt. Die Dicke in diesem
Bereich 10 kann beispielsweise nur 6 mm betragen. Zentral be
findet sich im Bereich 10 eine durchgehende Bohrung 12, durch
die bei funktionstüchtigem Surfbrett mit Besegelung ein Auf
holtampen hindurchgeführt ist. Daneben befindet sich eine An
zahl von weiteren durchgehenden Bohrungen 14 a, 14 b, 14 c, 14 d
und 14 e von kleinerem Durchmesser, durch die bei konventionel
len Befestigungsvorrichtungen ein Spannseil hindurchgeführt
ist, das auch den Mast 6 außen umschlingt. Im Stand der Technik
hat die Bohrung 12 z. B. einen Durchmesser von 12 mm, und die
Bohrungen 14 a bis 14 e haben einen Durchmesser z. B. von 6 mm.
Nach den Fig. 2 bis 5 umfaßt die Vorrichtung zur
Befestigung des Gabelbaums 2 am Mast 6 einen Spannbügel 16,
der zwei einander zugewandte Endstücke 18 und 20 besitzt. In
den Raum 22 zwischen den einander zugewandten Seiten der End
stücke 18, 20 ist der abgeplattete Bereich 10 (Fig. 1) des
Gabelbaumkopfes 4 einführbar. Der Abstand zwischen diesen bei
den Seiten beträgt also etwa 6 mm.
Der Spannbügel 16 besteht aus einem im we
sentlichen U-förmig gebogenen Bügel 26 aus Metall und zwei se
paraten Endstücken 18, 20. Diese Endstücke 18, 20 sind ein
stückig ausgeführt, bestehen aus einem Metall, wie beispiels
weise Aluminium, und haben eine im Querschnitt T-för
mige Gestalt. Ihre voneinander abgewandten Seiten 18 A und 20 A
sind eben ausgebildet und im wesentlichen parallel zueinander
ausgerichtet. Die Seiten 18 A, 20 A könnten jeweils eine Mulde
(nicht gezeigt) enthalten. Das eine Ende des Bügels 26 ist
seitlich in den scheibenförmigen Teil des ersten Endstücks 18
eingeschraubt. Das andere Ende des Bügels 26 ist seitlich in
das scheibenförmige Teil des zweiten Endstücks 20 eingesteckt;
es kann auch dort verschraubt sein. Die beiden Aluminium-End
stücke 18, 20 mitsamt scheibenförmigem Teil und Ansatz sind
hier also jeweils einstückig ausgeführt.
In die beiden Endstücke 18, 20 ist eine Drehachse 30
eingebracht. Der Durchmesser d dieser Drehachse 30 beträgt
etwa 6 mm. Diese Drehachse 30 ist im eingebauten Zu
stand durch die Bohrung 14 a im mittleren Bereich 10 des Gabelbaum
kopfes 4 hindurchgeführt und als
Schraube ausgeführt. Sie ist durch das erste Endstück 18 hin
durchgeführt und dort versenkt und im Ansatz des zweiten Teil
stücks 20 verschraubt. Durch die Verschraubung sind die ein
ander zugewandten Seiten der Endstücke 18, 20 im Bereich der
Öffnung 14 a an den Gabelbaumkopf 4 gedrückt; der Spannbügel 16
läßt sich aber noch in der Öffnung 14 a drehen.
Auf den einander abgewandten Seiten 18 A, 20 A der Endstücke 18,
20 sind pilzförmige Halteknöpfe 32, 34 angebracht, beispiels
weise dort verschraubt. Diese Halteknöpfe 32, 34 dienen zur Be
festigung eines Spannseils 36, das im segelfertigen Aufbau den
Mast 6 zweimal teilweise umschlingt. Diese doppelte Verlegung
des Spannseils 36 sorgt dafür, daß die Spannkraft auf eine re
lativ große Fläche des Masts 6 verteilt wird. Auch im fest ein
gespannten Zustand können keine Beschädigungen desselben auftre
ten. Die doppelte Verlegung erleichtert darüber hinaus das Lö
sen bei Betätigung des Spannbügels 16.
Die zuvor alternativ erwähnten Mulden können zur Aufnahme der
Halteknöpfe 32, 34 dienen. Dann ist eine Handhabung möglich,
die hohen Sicherheitsanforderungen gerecht wird.
Von Bedeutung ist, daß die Verbindungslinie 37 der beiden Hal
teknöpfe 32, 34 außerhalb der Mittellinie der Drehachse 30
liegt. Die Verbindungslinie 37 und die Mittellinie der Dreh
achse 30 sind parallel zueinander und haben einen Abstand von
etwa 15 mm. Durch diese exzentrische Anordnung der Halteknöpfe
32, 34 wird erreicht, daß bei umgelegtem Spannbügel 16 ein
Totpunkt überschritten ist und daß dann das - in geringem Maße
- dehnbare Spannseil 36 gespannt ist.
Aus Fig. 2 (geöffneter Verschluß) und Fig. 3 (geschlossener
Verschluß) wird deutlich, daß der Spannbügel 16 bezüglich der
Drehachse 30 gebogen ist. Die Biegung des Spannbügels 16 ist
der Krümmung des Gabelbaumkopfes 4 außen angepaßt, so daß bei
geschlossener Vorrichtung letzterer - ohne zu stören - außen
am Gabelbaumkopf 4 anliegt.
Das Spannseil 36 ist an beiden Enden mit je einer Schlaufe 38
und 40 (in Fig. 2 nur teilweise sichtbar) versehen. Diese
Schlaufen 38, 40 sind dabei um die Halteknöpfe 32 bzw. 34 ge
legt. Die Länge des Spannseils 36 ist für eine zweimalige Ein
fassung des Mastes 6 bemessen, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Dabei
ist anzumerken, daß das Seil 36 in Fig. 2 mit der Schlaufe 38
am Halteknopf 32 festgelegt ist, eine Biegung von etwa 200°
macht, sodann durch die Öffnung 14 c hindurchgeführt ist, an
schließend im unteren Bereich eine Biegung von etwa 200° in
Rückwärtsrichtung erfährt und mit seiner Schlaufe 40 am zweiten
Halteknopf 34 festgelegt ist.
Soll der Gabelbaum 2 am Mast 6 befestigt werden, so werden die
beiden Seilschlingen gemäß Fig. 2 durch Umschlingung des Masts 6
gebildet, sodann werden die Schlaufen 38, 40 in die Halteknöpfe
32, 34 eingehängt, und danach wird der Hebel oder Spannbügel 16
von der in Fig. 2 gezeigten Stellung in die in Fig. 3 gezeigte
Stellung übergeführt. Dabei wird das Spannseil 36 am Mast 6 an
gespannt. Während dieses Überganges wird infolge der exzentri
schen Befestigung der Seilenden an den Halteknöpfen 32, 34 ein
Totpunkt überschritten, und der Haltebügel 16 bleibt unter der
Zugkraft des Spannseils 36 in der in der Fig. 3 gezeigten Stel
lung stehen.
Um nun den Gabelbaum 2 wiederum vom Mast 6 zu lösen, ist ein
Rückklappen des Spannbügels 16 erforderlich. Dabei wird wiederum
der Totpunkt überschritten, so daß das Seil 36 gemäß Fig. 2 ge
lockert ist und der Gabelbaum 2 in Richtung der Mastachse ver
schoben werden kann. Nach Aushängen der Schlaufen 38, 40 kann
auch der Gabelbaum 2 entfernt werden.
Aus Fig. 6 ist noch einmal ersichtlich, daß der Spannbügel 16
bezüglich der Drehachse 30 gebogen ist. Damit wird erreicht,
daß beim Hochziehen des Gabelbaums 2 mit dem (nicht gezeigten)
Aufholtampen, der durch die Bohrung 12 (vgl. Fig. 1) geführt
ist, der Verschluß nicht versehentlich geöffnet werden kann.
Der Bügel 16 liegt nämlich in der geschlossenen Stellung gemäß
Fig. 3 außen am Gabelbaumkopf 4 an.
Aus den Fig. 7 und 8 geht eine weitere Ausführungsform der
Vorrichtung zur Befestigung eines Gabelbaums 2
am Mast 6 eines Surfbretts hervor.
Bei dieser Ausführungsform wird ein
einstückig ausgebildeter Spannbügel 16 verwendet. Mit anderen
Worten, die beiden Endstücke 18, 20, die auch hier wieder zur
Aufnahme der Drehachse 30 dienen, sind an den U-
förmig ausgebildeten Bügel 16 angearbeitet. Der Spannbügel 16
besteht hier aus einem hochfesten Kunststoff. Gleichfalls
ist die Verbindungslinie 37 der an den Endstücken 18, 20 an
gebrachten Halteknöpfe 32 bzw. 34 parallel zur Mittellinie der
Drehachse 30 angeordnet. Die Halteknöpfe 32, 34 dienen auch
hier zur Befestigung des Spannseils 36. Der Abstand zwischen
der als Schraube ausgebildeten Drehachse 30 und der Verbindungs
linie 37 kann auch ebenfalls wieder 15 mm betragen. Auch hier
könnten die Halteknöpfe 32, 34 aus Sicherheitsgründen in Mul
den (nicht gezeigt), also vertieft, angebracht sein.
Mit den in den Fig. 2 bis 6 sowie 7, 8 dargestellten Ausfüh
rungsformen einer Befestigungsvorrichtung lassen sich auch be
reits im Gebrauch befindliche Surfbretter nachrüsten, so daß
das bisher umständliche Befestigen des Gabelbaumkopfes 2 am
Mast 6 wesentlich vereinfacht ist.
Claims (17)
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Gabelbaums am Mast eines
Surfbretts unter Verwendung eines Spannhebels und eines um den
Mast herumführbaren, am Gabelbaumkopf einspannbaren Spannseils,
mit dessen Hilfe der Gabelbaumkopf gegen den Mast preßbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- a) daß der Spannhebel als Spannbügel (16) ausgebildet ist, der einen im wesentlichen U-förmig gebogenen Bügel (26) und zwei einander zugewandte Endstücke (18, 20) aufweist, zwischen die der Gabelbaumkopf (4) einführbar ist,
- b) daß eine Drehachse (30) in die beiden Endstücke (18, 20) des Spannbügels (16) endseitig einbringbar und dabei durch eine Öffnung (14 a) im Gabelbaumkopf (4) hindurchsteckbar ist, und
- c) daß auf den einander abgewandten Seiten (18 A, 20 A) der End stücke (18, 20) je ein Halteknopf (32, 34) zur endseitigen Be festigung des bestimmungsgemäß durch eine weitere Öffnung (14 c) des Gabelbaumkopfes (4) hindurchführbaren Spannseils (36) angebracht ist, wobei die Verbindungslinie (37) der bei den Halteknöpfe (32, 34) außerhalb der Mittellinie der Dreh achse (30) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Spannbügel (16) einstückig ausge
bildet ist und aus einem Kunststoff besteht (Fig. 7 und 8).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Enden des U-förmig gebogenen Bügels (26) des Spannbügels (16) seitwärts
in die separat ausgebildeten Endstücke (18, 20) eingeführt sind
(Fig. 2 bis 6).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das eine Ende des Bügels (26) in das
eine Endstück (18) eingeschraubt und das andere Ende des Bü
gels (26) in das andere Endstück (20) eingesteckt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bügel (26) aus
Metall besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Endstücke
(18, 20) aus einem Metall wie insbesondere Aluminium bestehen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Drehachse (30) eine
Schraube vorgesehen ist, die von dem einen Endstück (18) aus in
das andere Endstück (20) einschraubbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schraube im erstgenannten Endstück
(18) versenkbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Endstücke (18, 20) im
Schnitt T-förmig ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Spannbügel (16) bezüg
lich der Drehachse (30) gebogen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Biegung des Spannbügels (16) der
Krümmung des Gabelbaumkopfes (4) angepaßt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß die Länge des
Spannseils (36) für eine zweimalige Einfassung des Mastes (6)
bemessen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß das Spannseil
(36) an jedem Ende mit einer Schlaufe (38, 40) versehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die Halteknöpfe
(32, 34) pilzförmig ausgebildet sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß die Verbin
dungslinie (37) der Halteknöpfe (32, 34) etwa 15 mm parallel
zur Mittellinie der Drehachse (30) versetzt ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß die voneinan
der abgekehrten Seiten (18 A, 20 A) der Endstücke (18, 20) jeweils
eben ausgebildet sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß die voneinander
abgekehrten Seiten (18 A, 20 A) der Endstücke (18, 20) jeweils ei
ne Mulde aufweisen, in der der zugeordnete Halteknopf (32, 34)
untergebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873740686 DE3740686A1 (de) | 1987-12-01 | 1987-12-01 | Vorrichtung zur befestigung eines gabelbaums am mast eines surfbretts |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873740686 DE3740686A1 (de) | 1987-12-01 | 1987-12-01 | Vorrichtung zur befestigung eines gabelbaums am mast eines surfbretts |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3740686A1 DE3740686A1 (de) | 1989-06-22 |
| DE3740686C2 true DE3740686C2 (de) | 1989-09-28 |
Family
ID=6341647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873740686 Granted DE3740686A1 (de) | 1987-12-01 | 1987-12-01 | Vorrichtung zur befestigung eines gabelbaums am mast eines surfbretts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3740686A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3411042C2 (de) * | 1984-03-26 | 1987-05-07 | Peter 3000 Hannover Hauptmann | Mast- Gabelbaumverbindung eines Segelbrettes |
| DE3424858A1 (de) * | 1984-07-06 | 1986-01-16 | Steffen 8500 Nürnberg Baden | Gabelbaumvorderteil mit einem mastschnellverschluss fuer windsurfboards |
-
1987
- 1987-12-01 DE DE19873740686 patent/DE3740686A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3740686A1 (de) | 1989-06-22 |
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Legal Events
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