DE3742702A1 - Resonator-druckwandleranordnung und verfahren zu deren herstellung - Google Patents
Resonator-druckwandleranordnung und verfahren zu deren herstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kristallresonatorandordnung zur
Druckmessung in Fluiden sowie ein Verfahren zu deren Her
stellung.
Bei einem der momentan verwendeten Verfahren zur Druckmessung
in ätzenden Umgebungen, beispielsweise in tiefen Öl- und
Gasbohrlöchern, werden Quarzkristall-Wandlergeräte verwendet,
welche einen kreisförmigen Resonatorabschnitt aufweisen,
der am Umfang innerhalb eines hohlzylindrischen Gehäuses
aufgenommen wird, das als integraler Bestandteil des Resonator
abschnitts geformt ist, wie aus US-PS 36 17 780 und US-PS
35 61 832 hervorgeht. Der Resonatorabschnitt eines derartigen
Gerätes wird durch oszillierende elektrische Signale, welche
durch auf dem Resonatorabschnitt angebrachte Elektroden ange
legt werden, zur Schwingung angeregt. Die Frequenz der Schwingung
des Resonatorabschnitts ändert sich mit Änderungen von radial
gerichteten mechanischen Spannungen in dem Resonatorabschnitt,
welche durch Druck auf das Gehäuse verursacht werden. Daher
gestattet eine Variation der Schwingungsfrequenz des Resonator
abschnitts eine Messung des Drucks, dem das Gehäuse ausgesetzt
ist.
Kürzlich wurde eine Weiterentwicklung des voranstehend
angegebenen Gerätes entwickelt, um den Einfluß von Temperatur
spitzen auf die Druckmessungen zu minimalisieren, wie bei
spielsweise aus US-PS 45 50 610 hervorgeht. Bei dieser Verbes
serung werden dünnere Seitenwandabschnitte an ausgewählten
Orten in dem Gehäuse angeordnet, so daß eine ungleichförmige
mechanische Belastung in dem Resonatorabschnitt erzeugt wird.
Diese ungleichförmige Belastung wird dann verwendet, um die
Abhängigkeit des Skalenfaktors von der Temperatur zu ver
ringern.
Ein weiteres zur Messung von temperaturkorrigierten Druck
messungen eingesetztes piezoelektrisches Gerät ist in der
US-PS 45 62 375 beschrieben. Bei diesem Gerät wird ebenfalls
ein äußeres Gehäuse verwendet, in welchem ein kreisförmiger
Resonatorabschnitt oder ein Pellet angeordnet ist. Das Re
sonatorpellet wird in dem Gehäuse durch zwei oder mehr Brücken,
welche sich zwischen der Seitenwand des Innengehäuses und
Orten auf dem Umfang des Pellets erstrecken, an seinem Platz
gehalten, wobei der restliche Umfang von der Seitenwand durch
eine Lücke oder ein "Intervall" getrennt ist.
Falls relativ große Geräte der voranstehend angegebenen Art
mit Hohlräumen oder Bohrungen relativ großen Durchmessers
in dem Gerätegehäuse bereitgestellt werden, so vereinfacht
dies die Herstellung und ergibt einen Resonator mit wünschens
werten elektrischen Leistungseigenschaften. Allerdings ist
aufgrund der Größe jedes dieser Geräte recht kostenaufwendig
herzustellen, wegen der Kosten für die Suche oder Herstellung
großer Stücke aus geeignetem Quarz. Auch können die Geräte
nicht allzu schnell erhitzt oder abgekühlt werden, falls
ein thermischer Bruch vermieden werden soll; und eine Stabili
sierung der Geräte zur Vermeidung von Fehlern bei der Messung
von Drucken nach Änderungen der Temperatur oder des Drucks
ist recht zeitaufwendig. Weiterhin wurde von Geräten der
voranstehend angegebenen Art berichtet, daß ein starker Anstieg
des Resonatorwiderstands und der Druckhysterese des Wandlers
auftritt, wenn Versuche unternommen werden, die Betriebstem
peratur und den Betriebsdruckbereich des Wandlers zu erhöhen.
Wandler geringerer Größe sind hergestellt worden und werden
für wünschenswert gehalten, da - neben anderen Gründen -
die Kosten geringer sind, denn kleinere Stücke aus fehlerfreiem
Quarz sind einfach erhältlich. Auch können höhere Betriebs
temperaturen und Betriebsdrucke gemessen werden, ohne einen
Anstieg des Resonatorwiderstands und der Hysterese des Wandler
drucks. Es hat sich allerdings, infolge der verringerten
Größe und der geringen Abmessungen der Bohrungen, als schwierig
herausgestellt, die Formgebung der Oberflächen des Resonator
abschnitts präzise vorzunehmen, und dies ist ein wünschens
wertes Merkmal für Resonator-Druckwandler.
In vorteilhafter Weise wird gemäß der vorliegenden Erfindung
ein relativ kleiner Resonator-Druckwandler bereitgestellt,
der kostengünstig herzustellen ist und die gewünschten Druck
meßeigenschaften aufweist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der Bereitstellung
eines derartigen Wandlers, bei welchem der Wandlerwiderstand
und die Wandler-Druckhysterese in ausgedehnten Betriebsbe
reichen des Drucks und der Temperatur verringert sind.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der Bereitstellung
eines Herstellungsverfahrens für Resonator-Druckwandler mit
zentral angeordneten scheibenförmigen Resonatorabschnitten
in im wesentlichen hohlzylindrischen Gehäusen, bei welchen
die unteren beziehungsweise oberen Oberflächen der Resonator
abschnitte feinprofiliert sind, mit einer im wesentlichen
kugelförmig konvexen Form.
Die voranstehenden und weitere Vorteile der Erfindung werden
erreicht bei einem exemplarischen Resonator-Druckwandleraufbau,
welcher einen im wesentlichen scheibenförmigen Resonator
abschnitt umfaßt, ein zumindest einen wesentlichen Abschnitt
des Resonatorabschnitt umgebendes Gehäuse, welches mit dessen
Umfang verbunden ist, wobei das Gehäuse Seitenwände aufweist,
die sich im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Resonator
abschnitts erstrecken, und ein Paar grabenförmiger Vertie
fungen, welche zwischen dem Resonatorabschnitt und den Seiten
wänden des Gehäuses entlang zumindest eines wesentlichen
Abschnitts des Umfangs und oben und unten an dem Abschnitt
ausgebildet sind. Weiterhin ist ebenfalls eine Einrichtung
vorgesehen, um den Resonatorabschnitt zum Schwingen zu veran
lassen.
Die Bereitstellung der Vertiefungen um den Resonatorabschnitt
herum führt zu einer verbesserten elektrischen Leistung und
insbesondere zu einem verringerten Resonatorwiderstand und
einer verringerten Resonatordruckhysterese über erweiterte
Druck- und Temperaturbereiche. Die Einbeziehung der Vertiefun
gen erleichtert ebenfalls die geeignete Formgebung der oberen
und unteren Oberfläche des Resonatorabschnitts zu einer im
wesentlichen kugelförmig konvexen Form.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestell
ter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere
Vorteile und Merkmale hervorgehen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht, teilweise geschnitten, eines
Resonator-Druckwandlers in Übereinstimmung mit dem
Prinzip der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine seitliche Querschnittsansicht des Resonator-
Druckwandlers gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht von oben des Resonator-Druck
wandlers gemäß Fig. 1;
Fig. 4A und 4B eine seitliche Querschnittsansicht beziehungs
weise eine Aufsicht auf einen Resonator-Druckwandler,
bei welchem Probleme bei der Profilierung der Ober
flächen des Resonatorabschnittes bestehen, wenn
um den Abschnitt herum keine Vertiefungen oder Nuten
vorgesehen sind; und
Fig. 5 eine seitliche Querschnittsansicht eines Resona
tor-Druckwandlers, welche die Profilierung der Ober
flächen des Resonatorabschnitts zeigt, wenn Vertie
fungen oder Nuten um den Resonatorabschnitt herum
vorgesehen sind.
In Fig. 1 bis 3 ist ein Resonator-Druckwandler dargestellt,
welcher in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
hergestellt wird und ein im wesentlichen zylindrisches Gehäuse
4 aufweist, welches mit einem zylindrischen Hohlraum 8 versehen
ist. In dem Hohlraum 8 angeordnet und einstückig an dessen
Umfang mit Seitenwänden 10 des Gehäuses ausgebildet befindet
sich ein scheibenförmiger Resonatorabschnitt 12. Die Seitenwän
de 10 des Gehäuses 4 umgeben den Resonatorabschnitt 12 und
erstrecken sich in entgegengesetzten Richtungen im wesentlichen
senkrecht zur Ebene des Resonatorabschnitts. (Das Gehäuse
4 ist in einstückiger Anordnung und den gesamten Umfang des
Resonatorabschnitts 12 umgebend dargestellt, es wird jedoch
darauf hingewiesen, daß ein Aufbau ebenfalls verwendet werden
kann, bei welchem das Gehäuse einstückig mit dem Umfang ausge
bildet ist, jedoch nur einen Teil des Umfangs umgibt.) Vorteil
hafterweise sind das Gehäuse 4 und der Resonatorabschnitt
12 einstückig aus Quarz ausgebildet, vorzugsweise Quarz im
AT-Schnitt, im BT-Schnitt, im SC-Schnitt oder im gedrehten
X-Schnitt. Eine Rippe 16 verbindet den Umfang des Resonator
abschnitts 12 mit Seitenwänden 10 des Gehäuses 4. Die Rippe
16 ist dünner als der Resonatorabschnitt 12, um Vertiefungen
oder Nuten 24 und 28 oben und unten am Resonatorabschnitt
auszubilden. Vorteilhafterweise beträgt die Tiefe der Nuten
24 und 28 etwa 0,127 bis 0,254 mm (0,005 bis 0,001 Zoll),
und die Breite etwa 0,254 bis 0,508 mm (0,01 bis 0,02 Zoll).
Allerdings sind die exakte Tiefe und Breite der Nuten nicht
so kritisch für einen verbesserten Betrieb (vorausgesetzt,
es sind Nuten vorgesehen), wie für die Herstellung und Vorbe
reitung der Wandler, wie nachstehend noch genauer beschrieben
wird.
Es ist wichtig, daß die Breite und Tiefe der Nuten nicht
so groß ist oder ihre Form sich nicht so abrupt ändert, daß
die Vakuumbeschichtung von Metall auf die Nuten (für die
Elektroden 32 und 36, die in Kürze beschrieben werden) un
möglich ist. Mit den voranstehend angegebenen Größen können
die Metallelektroden einfach abgelagert werden.
Endkappen, beispielsweise Endkappe 48, sind an beiden Enden
des Gehäuses 4 vorgesehen, um das Innere des Gehäuses abzudich
ten und den Eintritt von Fluid zu verhindern, dessen Druck
gemessen wird. Selbstverständlich gibt es zahlreiche Arten,
in welchen ein abgeschlossenes Gehäuse konstruiert werden
könnte, um darin einen Resonatorabschnitt 12 aufzunehmen,
so daß ein Außendruck auf die Seitenwände des Gehäuses auf
den Resonatorabschnitt übertragen wird. Die in den Fig.
1 bis 3 dargestellte Konstruktion ist einfach als ein erläu
terndes Ausführungsbeispiel der Konstruktion eines derartigen
Gehäuses anzusehen.
Die Schaltung zur Schwingungsanregung des Resonatorabschnitts
12 umfaßt zwei Elektroden 32 und 36 (Fig. 1), welche jeweils
auf gegenüberliegenden Oberflächen des Resonatorabschnitts
unter Verwendung wohlbekannter Verfahren angeordnet sind.
Die Elektroden 32 und 36 sind an einen Oszillator 40 ange
koppelt, welcher ein oszillierendes Signal zum Anlegen an
die Elektroden erzeugt, um den Resonatorabschnitt 12 auf
wohlbekannte Weise zum Schwingen anzuregen. Eine Anzeige
einrichtung 44 ist an den Oszillator angeschlossen, um die
Schwingfrequenz des Oszillators anzuzeigen. Bei einer Änderung
des Außendrucks auf das Gehäuse 4 und daher auf den Resonator
abschnitts 12 ändert sich die Schwingungsfrequenz des Reso
natorabschnitts, und der Oszillator 40 folgt der Frequenzän
derung, um mit derselben Frequenz wie der Resonatorabschnitt
zu schwingen. Auf diese Weise können Änderungen der Schwin
gungsfrequenz des Resonatorabschnitts 12 gemessen und angezeigt
werden, um ein Maß für den Druck bereitzustellen, welchem
das Gehäuse 4 ausgesetzt ist, beispielsweise wenn es in ein
Fluid eingetaucht wird.
Wie insbesondere in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist,
sind die obere und untere Oberläche des Resonatorabschnitts
12 im wesentlichen kugelförmig gewölbt. Der Betrieb und die
Genauigkeit des Resonator-Druckwandlers werden verbessert
oder vergrößert, wenn die obere und untere Oberfläche des
Resonatorabschnitts 12 in kugelförmig konvexer Form feinpro
filiert werden. Eine Art der Konstruktion des Gehäuses 4
mit dem Resonatorbschnitts 12 besteht darin, mit einem einzigen
Stück aus Quarzkristall zu beginnen, dessen Äußeres in die
richtige Form zu bringen, und dann Quarzmaterial zu entfernen,
um die Vertiefungen oder Hohlräume 8 auszubilden, welche
ober- und unterhalb des Resonatorsabschnitts 12 vorgesehen
sind. Für Resonator-Druckwandler geringem Größe, welche natür
lich Hohlräume 8 mit gerigem Durchmesser aufweisen, könnte
eine kugelförmig geformte Läppvorrichtung 52 (Fig. 4A) ver
wendet werden, um die Oberflächen des Resonatorabschnitts
12 in die richtige Form zu bringen. Die Läppvorrichtung 52
umfaßt einen Schaft 56 zur Steuerung der Formgebung der Ober
flächen des Resonatorabschnitts 12, und einen Läppknopf 60,
dessen untere Oberflächen den für die Oberflächen des Resona
torabschnitts erforderlichen Verlauf und die erforderliche
Form aufweist. Ein Schleifpulver gestattet das Läppen des
Resonatorabschnitts 12 in dieselbe Form wie der sphärischen
Form des Läppknopfs 60. Bei dem Resonator-Druckwandleraufbau
gemäß Fig. 4A sind keine Vertiefungen oder Nuten vorgesehen,
welche den Resonatorabschnitt 12 umgeben, und tatsächlich
sind die Ecken 64 etwas abgerundet. Wenn die Läppvorrichtung
52 zur Formgebung der Oberflächen des Resonatorabschnitts
verwendet wird, ist daher festgestellt worden, daß eine Bewe
gung des Läppknopfs 60 in die Ecken 64 (die aus der Seitenwand
10 und dem Resonatorabschnitt 12 gebildet werden) dazu führt,
daß die Seite 66 des Knopfs sich nach oben auf der Seitenwand
10 bewegt, so daß die Seite 68 gedreht oder nach unten gedrückt
wird, um eine Vertiefung oder eine Störstelle 72 in der Ober
fläche des Resonatorabschnitts zu erzeugen (die Störstelle
ist vergrößert dargestellt, nur um das verursachte Problem
zu erläutern). Auf ähnliche Weise wird, wenn der Läppknopf
60 in der gegenüberliegenden Ecke angeordnet wird, um die
Oberfläche des Resonatorabschnitts auzuformen, eine Vertiefung
oder Störstelle 76 erzeugt, ebenfalls durch eine Kippbewegung
des Knopfs, wenn er sich in der Ecke befindet. Die Störstellen
72 und 76, die im Querschnitt in Fig. 4 dargestellt sind,
führen selbstverständlich zu kreisförmigen Asymmetrien, wie
in Fig. 4B dargestellt ist, in der Form des Resonatorab
schnitts 12 und daher zu einer verringerten Leistung des
Resonator-Druckwandlers.
Ähnliche Störstellen würden auftreten, wenn der Läppknopf
60, anstatt einen kleineren Durchmesser aufzuweisen als der
Radius des Resonatorabschnitts 12, größer wäre. Zusätzlich
kann mit einem größerem Läppknopf 60 ein flacher Bereich
im Zentrum des Resonatorabschnitts 12 infolge der Kippbewegung
des Knopfs erzeugt werden, wie voranstehend beschrieben wurde.
Wird vor der Formgebung und Profilierung der Oberflächen
des Abschnitts eine kreisförmige Vertiefung oder Nut 24 (Fig.
erzeugt, welche den Resonatorabschnitt 12 umgibt, so wird
die Kippbewegung des Läppknopfs 66 vermieden, und auf diese
Weise kann eine glattere, gleichförmigere sphärisch konvexe
Oberfläche für den Resonatorabschnitt erzeugt werden. Der
Grund liegt natürlich darin, daß sich die Seite 66 des Läpp
knopfs 60, die sich in der Ecke 64 befindet, nicht die Seiten
wand 10 hinaufbewegt, um die andere Seite 68 des Läppknopfs
zu einer Drehung zu veranlassen oder dazu, nach unten gegen
die Oberfläche des Resonatorabschnitts 12 gedrückt zu werden.
Die Breite der Nut 24 sollte genügend groß sein, um der Kante
66 des Läppknopfs 60 zu gestatten, daß diese über die Nut
überhängt, wenn die Oberkante 78 des Knopfs die Innenoberfläche
der Seitenwand 10 berührt. Die Nut 24 sollte auch tief genug
sein, so daß die Kante 66 nicht den Boden der Nut berührt,
bevor die obere Ecke 78 die Seitenwand 10 berührt. Selbstver
ständlich hilft eine Verjüngung der Seiten des Läppknopfs
60, so daß der obere Durchmesser des Knopfs geringer ist
als der untere Durchmesser, dabei, die Kante 66 in die Ecke
gelangen zu lassen, die zwischen der Seitenwand 10 und dem
Resonatorabschnitt 12 gebildet wird (um einen Überhang über
die Nut 24 zu ermöglichen), jedoch wird, wenn sich die untere
Arbeitsoberfläche des Läppknopfs mit zunehmendem Gebrauch
abnutzt, der Durchmesser der unteren Oberfläche kleiner,
und dies erfordert einen häufigeren Wechsel der Knöpfe.
Es hat sich herausgestellt, daß die Nuten 24 und 28, die
zwischen dem Resonatorabschnitt 12 und den Seitenwänden 10
erzeugt werden, zusätzlich zur Erleichterung der Formgebung
einer gleichmäßigeren Oberfläche für den Resonatorabschnitt
12 auch zu einem verringerten Resonanzwiderstand und einer
verringerten Wandlerhysterese führen. Es ist bekannt, daß
der Resonatorwiderstand und der Q-Faktor (Gütefaktor) (die
Fähigkeit eines Systems zur Speicherung von Energie) bei
sphärischer Form des Resonanzabschnitts verbessert werden,
da die Schwingungsenergie des Resonators dazu neigt, im dick
sten Bereich lokalisiert aufzutreten - dies wird als "Energie
einfang" bezeichnet. Wenn der dickste Bereich symmetrisch
im Zentrum der Resonatorscheibe angeordnet ist, so ist die
kürzeste Entfernung zur festen Kante (wo Energie verloren
gehen kann) so groß wie möglich, und dies ist eine wünschens
werte Eigenschaft. Zusätzlich führt die Bereitstellung einer
glatten Form im Zentrum zu einer größeren aktiven Schwingungs
fläche und daher einem verringerten Widerstand. Bei einer
gestörten oder unregelmäßigen Form weisen die dünneren Ab
schnitte des Resonatorabschnitts weniger Schwingungsenergie
auf, und dies erhöht den Widerstand. Durch Bereitstellung
der Nuten 24 und 28 kann weniger Energie von dem dicken zent
ralen Abschnitt des Resonatorabschnitts 12 entweichen, und
dies führt zu einem verbesserten Betrieb.
Durch die Hinzufügung der Nuten oder Vertiefungen, welche
den Resonatorabschnitt eines Resonator-Druckwandlers der
voranstehend angegebenen Art umgeben, wird die Herstellung
des Wandlers vereinfacht, und es können Wandler geringerer
Größe mit tolerierbaren Widerständen erzeugt werden, die
immer noch ein genaues und wirkungsvolles Gerät für die Druck
messung bereitstellen.
Es wird darauf hingewiesen, daß die voranstehend angegebenen
Anordnungen nur Erläuterungen für die Anwendung des Grund
prinzips der vorliegenden Erfindung sind. Zahlreiche Modi
fikationen und alternative Anordnungen können von Fachleuten
auf diesem Gebiet vorgenommen werden, ohne von dem Grundge
danken und dem Umfang der Erfindung abzuweichen, und die
beigefügten Patentansprüche sollen derartige Modifikationen
und Anordnungen einschließen.
Claims (8)
1. Resonator-Druckwandler, gekennzeichnet
durch einen im wesentlichen scheibenförmigen Re
sonatorabschnitt (12), ein Gehäuse (4), welches zumindest
einen wesentlichen Abschnitt des Resonatorabschnitts
(12) umgibt und an dessen Umfang angeschlossen ist und
Seitenwände (10) aufweist, welche sich im wesentlichen
senkrecht zur Ebene des Resonatorabschnitts (12) erstrek
ken, Vertiefungen (24, 28), welche sich zwischen dem
Resonatorabschnitt (12) und den Seitenwänden (10) des
Gehäuses (4) um den Umfang des Abschnitts (12) herum
und auf dessen Ober- und Unterseite erstrecken, und eine
Einrichtung (40) zur Erzeugung von Schwingungen des Resonator
abschnitts (12).
2. Resonator-Druckwandler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Resonatorabschnitt
(12) einstückig mit den Seitenwänden (10) des Gehäuses
(4) ausgebildet ist und eine Rippe (16) umfaßt, welche
zwischen den Vertiefungen (24, 28) vorgesehen ist und
sich von dem Abschnitt (12) zu den Seitenwänden (10)
erstreckt.
3. Resonator-Druckwandler nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Resonatorabschnitt
(12) etwa einen Durchmesser von 11,43 mm (0,45 Zoll)
aufweist und daß die Vertiefungen (24, 28) eine Breite
von etwa 0,254 mm (0,01 Zoll) bis 0,381 mm (0,015 Zoll)
aufweisen.
4. Resonator-Druckwandler nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rippe (16) eine
Dicke von etwa 1,016 mm (0,04 Zoll) und daß der Resona
torabschnitt (12) eine Dicke von etwa 1,524 mm (0,06
Zoll) aufweist.
5. Wandler nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Resonatorabschnitt (12) aus
kristallinem Quarz gebildet ist.
6. Druckmesseinrichtung, gekennzeichnet
durch einen im wesentlichen scheibenförmigen Quarz
kristall-Resonatorabschnitt (12), welcher zur Schwingung
in Reaktion auf ein oszillierendes Signal angepaßt ist,
wobei die Schwingungsfrequenz mit einer Änderung der
Kraft variiert, welche an den Umfang des Resonatorab
schnitts (12) angelegt wird, eine Gehäuseanordnung (4)
mit Seitenwänden (10), welche zumindest einen wesentlichen
Abschnitt des Resonatorabschnitts (12) umschreiben und
sich in gegenüberliegende Richtungen erstrecken, welche
im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Resonatorabschnitts
(12) verlaufen, eine Rippe (16), welche dünner als der
Resonatorabschnitt (12) ausgebildet ist und die Seitenwände
(10) mit dem Abschnitt des Umfangs des Resonatorabschnitts
(12) verbindet, welchem die Seitenwände (10) benachbart
sind, um Nuten (24, 28) auf der Ober- und Unterseite
des Resonatorabschnitts (12) und zwischen dem Gehäuse
(4) und dem Abschnitt des Umfangs auszubilden, wobei der
Resonatorabschnitt (12), das Gehäuse (4) und die Rippe
(16) einstückig miteinander ausgebildet sind, und eine
Einrichtung (40) zur Versorgung des Resonatorabschnitts
(12) mit einem oszillierenden Signal, um den Abschnitt
zur Schwingung zu veranlassen.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rippe (16) mit im wesentlichen
konkaven oberen und unteren Oberflächen versehen ist.
8. Verfahren zur Herstellung eines Resonator-Druckwandlers
mit einem im wesentlichen scheibenförmigen Resonatorab
schnitt und einem Gehäuse, welches Seitenwände aufweist,
die mit dem Umfang des Resonatorabschnitts verbunden
sind, um zumindest einen Teil des Abschnitts zu umschreiben
und sich in gegenüberliegende Richtungen zu erstrecken,
welche im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Abschnitts
verlaufen, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
Bereitstellung eines Festkörpers aus Quarz;
Entfernung von Quarzmaterial von jedem Ende des Quarzstücks, um einen im wesentlichen scheibenförmigen Resonatorab schnitt innerhalb im wesentlichen zylindrischer innerer Seitenwände, welche in dem Quarzstück ausgebildet werden, stehen zu lassen;
Entfernung von Quarzmaterial von den oberen und unteren Oberflächen des Resonatorabschnitts, benachbart den Seiten wänden, zur Ausbildung von Vertiefungen, welche den Resona torabschnitt umfassen; und
Formgebung für die oberen und unteren Oberflächen des Resonatorabschnitts zu einem im wesentlichen sphärisch konvexen Profil.
Bereitstellung eines Festkörpers aus Quarz;
Entfernung von Quarzmaterial von jedem Ende des Quarzstücks, um einen im wesentlichen scheibenförmigen Resonatorab schnitt innerhalb im wesentlichen zylindrischer innerer Seitenwände, welche in dem Quarzstück ausgebildet werden, stehen zu lassen;
Entfernung von Quarzmaterial von den oberen und unteren Oberflächen des Resonatorabschnitts, benachbart den Seiten wänden, zur Ausbildung von Vertiefungen, welche den Resona torabschnitt umfassen; und
Formgebung für die oberen und unteren Oberflächen des Resonatorabschnitts zu einem im wesentlichen sphärisch konvexen Profil.
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