DE374319C - Verbindung fuer Nahtrohre in Verzweigungen, Kreuzungen usw., insbesondere fuer Metallbettstellen - Google Patents

Verbindung fuer Nahtrohre in Verzweigungen, Kreuzungen usw., insbesondere fuer Metallbettstellen

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DE374319C
DE374319C DEL56251D DEL0056251D DE374319C DE 374319 C DE374319 C DE 374319C DE L56251 D DEL56251 D DE L56251D DE L0056251 D DEL0056251 D DE L0056251D DE 374319 C DE374319 C DE 374319C
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DE
Germany
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DEL56251D
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FERNAND JULES JOSEPH LERAT
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FERNAND JULES JOSEPH LERAT
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/54Fittings for bedsteads or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 21. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 g GRUPPE
ß. 56251 Xl34g*)
Fernand Jules Joseph Lerat in Paris.
Verbindung für Nahtrohre in Verzweigungen, Kreuzungen usw., insbesondere für Metallbettstellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 26. Dezember 1921 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine Verbindung von Nahtrohren in Verzweigungen, Kreuzungen usw. Bekanntlich werden die Nahtrohre, die besonders bei Metallbetten Verwendung finden, aus passend gebogenem Bandeisen hergestellt, dessen Kanten sich in der Naht des so gebildeten Zylinders vereinigen. Man goß nun bisher, um die Rohre an der Verbindungsstelle oder an den Verzweigungen zu befestigen, an diesen Stellen eine besondere Guß-
form, Kokille, aus, wobei man das Äußere des Gußstückes wegen des guten Aussehens mehr oder weniger verzierte. Eine weitere Art der Befestigung bestand darin, daß man an der Verzweigung zwei passend miteinander verbundene und mit Schrauben zusammengefügte Halbmuffen verwendete. Diese Befestigungsart ist aber nur dann wirksam, wenn außer den genannten Teilen noch ein ίο Bolzen oder Pflock in Anwendung kommt, der das Ganze durchquert. Fehlt letzterer, so ist eine Verschiebung der Rohre leicht möglich, also die Befestigung unvollkommen, weil dann die gewöhnlich einander gegenüberstehenden Kanten schließlich sogar überein- ■ ander zu liegen kommen.
Die Erfindung schafft eine neue Verbindung j einfacher Art, die jede Verschiebungsmöglich- , keit und Übereinanderlagerung verhindert. I Durch sie wird z. B. ein T-Stück dadurch i gebildet, daß zwei Halbmuffen passend aufeinandergelegt und miteinander verbunden , werden. In der so gebildeten T-förmigen J Muffe werden in vorhandene Löcher kegelige Schrauben eingeschraubt, die die Rohrwand : an der Naht durchdringen. Die kegelige Form ί der Schrauben oder auch ähnlicher Teile be- ! wirkt ein Auseinandergehen der Rohre an dieser Stelle, so daß sie an die Wandung der j Muffe angepreßt werden. j
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel ! der neuen Verbindung dargestellt. In dieser soll durch die beiden Nahtrohre A und B '< eine Verzweigung geschaffen werden. Die Nähte der Rohre sind mit α und b bezeichnet. Zu diesem Zweck verwendet man zwei Halbmuffen, von denen in der Zeichnung nur die eine dargestellt ist. Von diesen besitzen beide rechtwinklig zueinander liegende Einbuchtungen iA und iB, in denen die Rohre A und B lagern können. An ihrem Umfang sind Ohren 2A und 2B mit Öffnungen 3 A und 3B vorgesehen. Sind die Halbmuffen in passender Weise übereinandergelegt, so verbindet man sie miteinder durch Schrauben, die bei 2A und 2B eingreifen. Die Rohre werden so gelegt, daß ihre Nähte α und b obenauf zu liegen kommen. Außerdem sind in die darauf zu legende Halbmuffe und in die Rohre Löcher gebohrt, die ein Einbringen der Schrauben bei 4A und 4B ermöglichen. Diese Schrauben besitzen kegelige Form, so daß bei ihrem Einschrauben der Abstand der beiden Rohrkanten an der Rohrnaht vergrößert wird. Infolgedessen wird die Außenwand des Rohres B durch die Schraube 4B gegen die Wand der Muffe gepreßt, die aus den beiden zusammengelegten Halbmuffen gebildet wird.
i Da das Profil m, η, φ, q am inneren Ende leicht abgerundet ist, so wird das Rohr B, weil es durch die Schraube 4B ausgedehnt ist, sehr stark festgehalten, besitzt also keine Verschiebungsmöglichkeit.
Ebenso verhält es sich mit dem Rohr A, : da bei diesem durch die Schraube 4A ebenfalls die Rohrkanten, die die Naht bilden, auseinandergepreßt werden. Der Quer- ! schnitt r, s der Muffe ist gegenüber den Endquerschnitten u, t und u', f ein wenig größer. Daraus folgt, daß sich in dem mittleren Teil des Rohres A eine Anschwellung bildet, die das Rohr verhindert, sich gegen seine Hülle zu verschieben.
.Statt der kegeligen Schrauben können kleine Eisenkeile gewählt werden, die wie Feilen behauen und mit Gefälle in der Behauung zur Verhinderung des Zurückgleitens versehen sind. Bei weniger wichtigen Arbeiten können für den Fall, daß das Rohrinnere frei bleiben muß, die Schrauben oder Keile weggelassen werden. Dann wird man mit Hammerschlägen oder mit einem geeigneten Stemmeisen die entsprechende Fugenerweiterung erhalten. Dieses Stauchen wird die Ränder ebenso, wie die Keile es bewirken, auseinanderdrücken, also denselben Zweck erfüllen.
Vorstehend sind nur rechtwinklige Verzweigungen betrachtet; aber es versteht sich von selbst, daß jede andere Verbindung für die Erfindung in Betracht kommt, wie z. B. Kreuzungen, spitz- und stumpfwinklige Abbiegungen usw.
Das Verfahren kann auch für Muffen, die aus einem Stück bestehen, verwendet werden.

Claims (3)

  1. 95 Patent-Ansprüche:
  2. i. Verbindung für Nahtrohre in Verzweigungen, Kreuzungen usw., insbesondere für MetaLbettstellen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei mit Ansätzen (2A und 2B) versehenen, gegossenen oder gedruckten, zusammenschraubbaren Halbmuffen (iA, iB) besteht, in denen durch Einfügen von kegeligen Schrauben oder von Keilen die Rohre in ihrer Naht gegen die Wände der Muffe gepreßt werden.
  3. 3. Verbindung nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auseinanderdrükken der Rohre in ihrer Naht statt durch Schrauben durch entsprechende Stauchung der Nahtränder mittels Stemmwerkzeuge o. dgl. erfolgt.
    3. Verbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsstück eine aus einem Stück bestehende Muffe verwendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREt.
DEL56251D 1921-12-26 1922-08-17 Verbindung fuer Nahtrohre in Verzweigungen, Kreuzungen usw., insbesondere fuer Metallbettstellen Expired DE374319C (de)

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DE (1) DE374319C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6303171B1 (en) 2000-06-14 2001-10-16 Jan Van Dyck Method and device for producing thin pieces of chocolate

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