DE374992C - Verfahren zur Herstellung einer als Bindemittel fuer Farben und Anstriche verwendbaren bestaendigen Emulsion - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer als Bindemittel fuer Farben und Anstriche verwendbaren bestaendigen Emulsion

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DE374992C DER51649D DER0051649D DE374992C DE 374992 C DE374992 C DE 374992C DE R51649 D DER51649 D DE R51649D DE R0051649 D DER0051649 D DE R0051649D DE 374992 C DE374992 C DE 374992C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/02Emulsion paints including aerosols
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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer als Bindemittel für Farben und Anstriche verwendbaren beständigen Emulsion. Zur Herstellung eines Bindemittels für Aufstreichfarben auf Papier ist ein Verfahren bekannt, bei welchem man eine Lösung eines pflanzlichen Klebestoffes (Stärke ,o. dgl. oder Pflanzenschleim) durch Alkali aufschließt. Nachteilig an diesem Verfahren ist, daß hier unter Druck und bei einer Temperatur von zzo bis 2oo° C gearbeitet werden muß und daß das Produkt eben nur für Aufstreichfarben für Papier verwendet werden kann. Ferner stellt man Wasserfarben mittels eines Bindemittels her, welches aus einer Mischung von Wasser, Gummiarabikum, Leinöl, Glycerin, Wachs, Talg und grüner Seife besteht. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht vor allem in der Vielzahl von Stoffen, welche hierbei zur- Anwendung gelangen müssen, und wodurch das Produkt teuer wird. Auch ist das Bindemittel nicht beständig, d. h. es setzt beim Aufbewahren ab.
  • Alle diese Nachteile zu vermeiden und ein beständiges Bindemittel herzustellen, ist Zweck vorliegender Erfindung. Dieselbe ist ein Verfahren zur Herstellung einer als Bindemittel für Farben sowie zu Anstrichen, ähnlich wie Leinöl, verwendbaren beständigen Emulsion, wobei man eine Lösung eines pflanzlichen Klebestoffes, insbesondere von Gummiarabikum, durch Alkali aufschließt. Erfindungsgemäß emulgiert man hierbei mit der so behandelten Lösung trocknende Ole oder Firnisse. An Stelle der Lösung eines pflanzlichen Klebestoffes (insbesondere von Gummiarabikum) kann man auch eine Leimlösung verwenden.
  • Beispiel z.
  • z Gewichtsteil Gummiarabikum wird in zwei Gewichtsteilen Wasser gelöst. Zu dieser Lösung wird 1/1 Gewichtsteil kristallisierte Soda zugesetzt. Die so behandelte Lösung wird mit 1/2 Gewichtsteil Leinölfirnis und 1/2 Gewichtsteil Kopaivabalsam emulgiert. An Stelle des Leinölfirnisses kann ein anderes trocknendes 01, an Stelle von Kopaivabalsam kann ein anderer Balsam oder ein ätherisches Öl oder eine Harzlösung treten.
  • Beispiel 2.
  • 1/2 Gewichtsteil Leim wird mit 2 Gewichtsteilen Wasser aufgekocht, so daß eine gesättigte Lösung entsteht. Diese wird mit 1/.. Gewichtsteil Soda versetzt und längere Zeit mäßig erwärmt. 1/2 Gewichtsteil Kolophonium wird mit 1/2 Gewichtsteil Terpentinöl geschmolzen und der obigen Leimlösung zugegeben. Die so behandelte Lösung wird mit 16 Gewichtsteilen Wasser verdünnt und mit 2o Gewichtsteilen Leinölfirnis emulgiert.
  • Das nach einem der obigen Beispiele erhaltene Produkt bildet eine milchweiße Emulsion, welche beständig bleibt, d. h. beim Stehen keinen Bestandteil aussondert. Diese Emulsion besitzt alle Eigenschaften eines vorzüglichen Bindemittels für Farben. Sie haftet auf jedem Grunde glatt und trocknet ohne Schrumpfung und ohne rissig zu werden und erhärtet als Anstrich zu einer wasserklaren, äußerst zähen und dauerhaften Schicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Verfahren zur Herstellung einer als Bindemittel für Farben sowie zu Anstrichen, ähnlich wie Leinöl, verwendbaren beständigen Emulsion, wobei man eine Lösung eines pflanzlichen Klebestoffes, insbesondere von Gummiarabikum, durch Alkali aufschließt, dadurch gekennzeichnet, daß man mit der so behandelten Lösung trocknende Öle oder Firnisse emulgiert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lösung eines pflanzlichen Klebestoffes durch eine Leimlösung ersetzt.
DER51649D 1920-05-03 1920-11-28 Verfahren zur Herstellung einer als Bindemittel fuer Farben und Anstriche verwendbaren bestaendigen Emulsion Expired DE374992C (de)

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