DE3750077T2 - Vorrichtung zum Entfernen von Tapeten mittels Dampf. - Google Patents

Vorrichtung zum Entfernen von Tapeten mittels Dampf.

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DE3750077T2
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Hand-Tapetenbedampfungsvorrichtung für die Verwendung beim Ablösen von Tapeten oder einer anderen Beschichtung, die an einer Oberfläche durch einen durch Wärme und/oder Feuchtigkeit zu erweichenden Kleber befestigt ist.
  • Das US-Patent Nr. 1,518, 454 beschreibt und beansprucht eine Maschine zum Ablösen von Tapeten, die einen Dampferzeuger, einen Rahmen, der von dem Dampferzeuger getragen wird, der mit einer Rückwand versehen ist, die eine Öffnung hat, durch welche der Dampf von dem Erzeuger hindurchgehen kann, radiale perforierte Rohre in dem Rahmen, die an der Rückwand befestigt sind und mit der Öffnung darin in Verbindung stehen, so daß Dampf von dem Erzeuger zu den radialen Rohren hin verteilt und in alle Teile des Rahmens mit dem gleichen Druck abgegeben werden kann und eine Dichtung um die Kante des Rahmens herum umfaßt, um mit der Tapete so in Kontakt zu kommen, daß der Dampf, der aus den Rohren ausströmt, innerhalb des Bereichs begrenzt wird, der durch die Dichtung umgrenzt wird.
  • Solche Bedampfungseinrichtungen sind bis jetzt nicht in jeder Hinsicht vollkommen zufriedenstellend gewesen, insbesondere dann nicht, wenn sie für eine Verwendung für den Heimwerkermarkt vorgesehen waren. Für einen solchen Markt muß die Bedampfungseinrichtung leicht zu handhaben und effektiv im Gebrauch sein.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Hand-Tapetenbedampfungsvorrichtung für die Verwendung beim Ablösen von Tapeten ein Gehäuse, in dem ein Wassertank untergebracht ist und einen Dampferzeuger mit einem Einlaß, der mit dem Wassertank über eine elektrisch angetriebene Pumpe verbunden ist, um Wasser von dem Tank zu dem Dampferzeuger zu pumpen, wobei der Dampferzeuger eine Wasserkammer für die Aufnahme des zu verdampfenden Wassers hat, längliche Kanäle, die von der Wasserkammer zu den Dampfaustritten in dem Erzeuger führen und ein elektrisch betriebenes Heizelement, das so angeordnet ist, daß es die Wasserkammer und die Kanäle beheizt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse solche Konturen hat, daß es einen Basisteil aufnimmt, der eine Umfangswand und einen Boden hat, um welchen herum die Wand liegt, wobei diese Wand eine offene Dampfkammer bildet und wobei Dampf von den Dampfaustritten in die Dampfkammer eintritt und wobei der Dampferzeuger von dem Boden in einem gewissen Abstand angeordnet ist, um die Wärmeübertragung von dem Dampferzeuger zu dem Boden zu begrenzen.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform umfaßt eine Hand-Tapetenbedampfungsvorrichtung für die Verwendung beim Ablösen von Tapeten ein Gehäuse mit einem lösbaren Basisteil, das auf einer Seite offen ist, um eine Dampfkammer mit einer Umfangswand zu bilden, einen Dampferzeuger, der auf dem lösbaren Basisteil montiert ist und innerhalb des Gehäuses liegt, wenn das Basisteil an dem Gehäuse befestigt ist, wobei der Dampferzeuger eine Wasserkammer hat, um das zu verdampfende Wasser auf zunehmen, längliche Kanäle, die von der Wasserkammer zu in einem gewissen Abstand davon liegenden Dampfaustritten in dem Erzeuger führen und ein fest eingebautes Heizelement für das Beheizen sowohl der Wasserkammer, als auch der Kanäle und wobei der Dampf von den Austritten zur Dampfkammer strömt.
  • Bei einer anderen Form umfaßt eine Hand-Tapetenbedampfungsvorrichtung für die Verwendung beim Ablösen von Tapeten ein Gehäuse mit einem Basisteil, das an einer Seite offen ist, um eine Dampfkammer mit einer Umfangswand zu bilden, einen Dampferzeuger, der innerhalb des Gehäuses angrenzend an das Basisteil untergebracht ist, wobei der Dampferzeuger eine Wasserkammer für die Aufnahme des zu verdampfenden Wassers hat, längliche Kanäle, die von der Wasserkammer zu in einem Abstand davon angeordneten Dampfaustritten in den Öffnungen führen und eine fest eingebaute elektrische Heizung, die so angeordnet ist, daß sowohl die Dampfkammer als auch die Kanäle beheizt werden, Verbindungen von den Dampfaustritten zu der Dampfkammer und wobei der Dampferzeuger eine Fläche belegt, die kleiner als die der offenen Seite der Dampfkammer ist.
  • Jetzt wird eine Ausführungsform der Erfindung stärker detailliert unter Verweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, bei welchen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Einrichtung von vorn, einer Seite und oben ist;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht ähnlich der von Fig. 1 ist, wobei aber ein Teil getrennt von dem Rest der Einrichtung gezeigt wird;
  • Fig. 3 eine schematische perspektivische Ansicht von einer Seite ist, wobei ein Teil entfernt ist, um die Lage bestimmter interner Komponenten offenzulegen;
  • Fig. 4 eine generelle Schnittdarstellung der Ausführungsform ist;
  • Fig. 5 und 6 entsprechend eine Ansicht eines weiteren Teils des Gehäuses der Ausführungsform von oben und von unten sind;
  • Fig. 7 und 8 entsprechend ein Schnitt entlang der Linien XV und XVI von Fig. 5 sind;
  • Fig. 9 eine Ansicht von unten auf einen anderen Bestandteil der Ausführungsform ist;
  • Fig. 10 eine Grundrißansicht des Bestandteils von Fig. 9 mit entferntem Teil ist;
  • Fig. 11, 12 und 13 entsprechend Schnitte entlang der Linien XI, XII und XIII von Fig. 10 sind;
  • Fig. 14 eine Seitenansicht eines Teils des Bestandteils von Fig. 9 ist;
  • Fig. 15 eine Grundrißansicht des Bestandteils von Fig. 9 ist;
  • Fig. 16 ein Schnitt entlang der Linie XVI von Fig. 15 ist;
  • Fig. 17 und 18 entsprechend ein Schnitt entlang Linie XVIII von Fig. 17 und eine Endansicht eines Bestandteils der Ausführungsform sind; und
  • Fig. 19, 20 und 21 entsprechend eine Ansicht von einem Ende, ein Schnitt entlang von Linie XX von Fig. 19 und eine Ansicht vom anderen Ende eines weiteren Bestandteils der Ausführungsform sind.
  • Die jetzt zu beschreibende Ausführungsform ist für das Bedampfen von Tapete vor dem Ablösen des Papiers mit einem konventionellen Ablösemesser geeignet. Jedoch kann die Ausführungsform auch verwendet werden, wenn andere Oberflächenbeschichtungen abgelöst werden, die an der Oberfläche mit einem durch Wärme und/oder Feuchtigkeit zu erweichenden Kleber befestigt sind.
  • Die Ausführungsform umfaßt eine Hand-Bedampfungsvorrichtung mit einer Wasserversorgung "an Bord", die, wenn notwendig, durch einen Nutzer wieder aufgefüllt werden kann.
  • Wie man am besten in Fig. 1, 2 und 3 sehen kann, schließt die Ausführungsform ein Gehäuse 1, das solche Konturen hat, daß ein lösbarer Wassertank 2 darin untergebracht werden kann, einen Dampferzeuger 3 und ein Basisteil 4 mit einer Umfangswand 5 ein, wodurch eine nach unten offene (wie in Fig. 1, 2 und 3 zu sehen) Kammer 6 gebildet wird, die im Nachstehenden als Dampfkammer bezeichnet wird. Wasser aus dem Wassertank 2 wird in die Wasserkammer in dem Dampferzeuger durch eine elektrisch angetriebene Pumpe gepumpt, wie schematisch bei 7 gezeigt. Das Ingangsetzen von Pumpe 7 wird durch einen elektrischen Schalter 8 gesteuert, der durch einen Kipphebel 9 betätigt wird. Dampf von dem Dampferzeuger 3 verläßt den letzteren über Austrittslöcher in seiner Unterseite und entweicht in die Dampfkammer über nachstehend beschriebene Verbindungsstücke.
  • Das Gehäuse 1 beinhaltet einen mittleren Teil 10, welcher sich von dem Basisteil 4 weg erstreckt und einen vorderen Vorsprung 11 hat, unter welchem der Wassertank 2 auf einem flachen Teil 12 von Gehäuse 1 ruht. Nach hinten vom obersten Teil von Teil 10 erstreckt sich ein Handgriff 13 von generell zylindrischer Gestalt, welcher in einem flachen Ende 14 von dreieckiger Gestalt endet und welcher Teil des Gehäuses 1 ist und dadurch einen Handgriff in Form eines geschlossenen Bügels bildet. Der Querschnitt des Handgriffs 13 in einer quer zu seiner Länge verlaufenden Ebene ist viel geringer als die Rückseite von Teil 10, von welchem aus sich Handgriff 13 erstreckt.
  • Wie man sehen kann, weist die Oberseite (wie man sie in Fig. 1, 2 und 3 sieht) des Vorsprunges 11 eine Kontur wie bei 15 auf, um den Kipphebel 9 unterzubringen, der den Schalter 8 betätigt.
  • Im vorderen Vorsprung 11 des Gehäuses 1 befindet sich eine Arretierung 16 für das Festhalten des Wassertanks 2 in der in Fig. 1 gezeigten Stellung. Wie nachstehend stärker detailliert erklärt wird, kann die Arretierung 16 durch einen Nutzer betätigt werden, um den Wassertank 2 freizugeben, bevor der Tank von dem Gehäuse abgenommen wird. Die Arretierung 16 hat solche Konturen, daß sie durch den Tank 2 bei der anfänglichen Bewegung des letzteren in die in Fig. 1 gezeigte Stellung weggedrückt wird. Bei der endgültigen Bewegung des Tanks 2 kehrt die Arretierung 16 automatisch in eine den Tank haltende Stellung zurück.
  • Das Gehäuse 1 hat auf beiden Seiten Luftlöcher 17, welche gestatten, daß Luft darin zirkulieren, so daß eine Wärmeübertragung von dem Dampferzeuger 3 zum Gehäuse 1 beschränkt wird.
  • Der Wassertank 2 hat generell Würfelform, doch hat er solche Konturen, daß er in die Konturen des Gehäuses 1 paßt, wenn er sich an Ort und Stelle daran befindet. Die obere Wand 21 des Wassertanks 2 hat eine Füllöffnung 22, die normalerweise durch einen lösbaren Stopfen 23 verschlossen ist. Die obere Wand 21 hat auch einen rechteckigen Rezeß 24, welcher mit der Arretierung 16 zusammenwirkt, um den Wassertank an dem Gehäuse 1 an Ort und Stelle zu halten.
  • Die Rückwand 25 ist bei 26 ausgespart, um eine Steckverbindung 27 unterzubringen, die einen Bestandteil eines Wassereinlaßrohres 28 innerhalb des Wassertanks bildet und nachstehend stärker detailliert beschrieben wird. Die Steckverbindung 27 kommt automatisch mit einer kurzen Düse 29 von Pumpe 7 in dem Teil 10 des Gehäuses 1 in Eingriff, wenn der Wassertank seine volle Endlage bei dem Gehäuse erreicht.
  • Die Düse 29 ist die Austrittsdüse von Pumpe 7, wie stärker detailliert beschrieben wird. Der Ausgang von Pumpe 7 ist über ein Verbindungsrohr 30 mit einem Einlaß 31 eines Dampferzeugers 3 verbunden.
  • Das Gehäuse 1 hat einen Schalenaufbau und wird durch zwei Halbschalen 18 und 19 gebildet, die entlang einer vertikalen Längsschnittebene durch die Mitte des Bedampfers aneinanderstoßen. Die Linie ist bei 20 in Fig. 1, 2 und 3 angegeben.
  • Die Halbschalen 18, 19 werden aus einem geeigneten Kunststoff gegossen, beispielsweise einem mit Talkum angereicherten Polypropylen und haben an einer Seite (der Innenseite) eine solche Kontur, daß sie die Bestandteile tragen, die in der Innenseite des Gehäuses montiert sind, das gebildet wird, wenn die Halbschalen zusammengebracht sind.
  • Die Halbschalen 18, 19 sind generell ähnlich bezüglich ihrer Innenseiten, wobei jede eine Hälfte der folgenden Teile des Gehäuses 1 liefert - Mittelteil 10, vorderer Vorsprung 11, flacher Teil 12, Handgriff 13 und flaches Ende 14.
  • Das Basisteil 4 der Ausführungsform wird in Fig. 5, 6, 7 und 8 gezeigt und ist im Grundriß gesehen von generell rechteckiger Form gesehen, wie in Fig. 5 und 6.
  • Das Basisteil 4, welches aus Kunststoff besteht, beispielsweise einem mit Glasfaser verstärkten duroplastischen Polyester oder einem thermoplastischen Polyester, welches vorzugsweise durch Glasfasern verstärkt ist, hat die Umfangswand 5, deren äußere Gestalt eine solche Kontur wie bei 63 hat, daß sie sich glatt an die Unterseite der Halbschalen 18, 19 anschmiegt, wenn jene Teile zusammengefügt sind.
  • Der Auslauf 66 ist von etwas größerer Breite an seiner offenen oder unteren Seite, wie in Fig. 7 und 8 gesehen, quer zur linken Kante des Basisteils 4, wie in Fig. 13 gesehen, als entlang des seitlichen und hinteren Randes des Basisteils. Dies kann beobachtet werden, indem man die Breite des Auslaufs 66 am linken Ende von Fig. 15 mit der Breite am rechten Ende und mit den gleichen Breiten an beiden Enden des Basisteils, wie in Fig. 16 gezeigt, vergleicht und dies aus ästhetischen Gründen.
  • Die Innenkontur des Auslaufs folgt jener der Wand 5 und des abgestuften Teils 65 des nach oben gerichteten Randes des Bodens 64.
  • Wie man am besten in Fig. 7 und 8 sehen kann, erstreckt sich die Wand 5 nach unten über die Unterseite des Bodens hinaus um eine kurze Entfernung, um Seitenwände für die Dampfkammer 6 zu bilden, wobei die unteren Enden der Wände wie gezeigt abgeschrägt sind. Das Ausmaß der Verlängerung wird durch die Notwendigkeit bestimmt, ausreichend Volumen unter dem Boden 64 zu haben, damit der Dampf sich gleichmäßig durch die Kammer ausbreiten kann, während gleichzeitig eine Dampfkonzentration sichergestellt wird, die wirksam genug ist, um den Tapetenkleber aufzuweichen. Bei der in der Zeichnung gezeigten Bedampfungsvorrichtung beträgt die Verlängerung ungefähr 5 mm.
  • Das Basisteil hat einen Boden 64, dessen Umfang nach oben gedreht und stufenförmig ausgebildet ist, wie bei 65 gezeigt, um zu der Stufe 46 an den Halbschalen zu passen. Der nach oben gedrehte Teil hat von der Wand 5 einen Abstand, um eine Aussparung oder einen Ausfluß 66 um die Innenseite der Wand 5 zu bilden. Die Bildung der Aussparung oder des Ausflusses 66 verstärkt das Basisteil an seinem Umfang und dient auch dazu, Wasser zu sammeln, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Das Fassungsvermögen des Ausflusses 66 ist ausreichend, um die Kondensation festzuhalten, die normalerweise während eines Nutzungszeitraums gleich einer Füllung des Wassertanks 2 auftritt. Das Volumen für das Kondensat ist nicht groß, weil ein wesentlicher Anteil des insgesamt erzeugten Kondensats durch die Tapete absorbiert wird. Ein anderer Faktor, der die Kapazität des Ausgusses beeinflußt, ist das Ausmaß, in dem der Auslaß die Ausbreitung von Dampf innerhalb der Dampfkammer nachteilig beeinflußt, und es ist klar, daß dieses Ausmaß klein sein muß.
  • Bei der in den Zeichnungen gezeigten Bedampfungsvorrichtung beträgt die maximale Tiefe des Auslasses über seine Länge ungefähr 26 mm, gemessen von der Unterkante der Wand 5. Die maximale Breite an dem unteren offenen Ende des Auslasses beträgt ungefähr 14 mm. Jenes Maximum tritt entlang der linken Kante des Basisteils, wie in Fig. 7 gesehen, auf. An anderer Stelle beträgt die Auslaßbreite an seinem offenen Ende ungefähr 10 mm.
  • Die Seite von Boden 64, die man in Fig. 5 sieht und die als Oberseite bezeichnet wird, hat eine Reihe von nach oben stehenden Verstärkungsrippen, von welchen Rippe 67 in der Längs-Mittellinie des Bodens liegt und sich über fast die volle Länge des Bodens erstreckt. Die Rippe 67 überbrückt nach oben stehende Vorsprünge 68 mit abgestuften Bohrungen 69 und Düsen 70 mit Bohrungen 71, die von abnehmendem Durchmesser in Richtung nach unten zum Boden 64 hin sind. Kurze Querrippen 72, die sich von Rippe 67 aus erstrecken, verstärken den Boden, genau wie Querrippen 73, die sich mit Rippen 72 abwechseln und sich zu Rippe 67 hin von den Seiten des Bodens aus erstrecken.
  • Weitere mit Öffnungen versehene Vorsprünge 74 erstrecken sich nach oben vom Boden 64 in Positionen, die den Vorsprüngen 49 auf den Halbschalen 18, 19 entsprechen. Die Bohrungen der Vorsprünge 74 sind auch intern abgestuft, doch wird dies in den Zeichnungen nicht gezeigt. Die Vorsprünge 74 sind durch kurze sich radial erstreckende Rippen 75 verstärkt.
  • Zusätzlich zu den Düsen 70 hat der Boden 64 weitere Düsen 76, die in den in Fig. 5 gezeigten Positionen untergebracht sind und welche mit den Düsen 70 identisch sind.
  • Bereiche 77 in den Seiten von Basisteil 4 sind tragende Bereiche, auf welchen die Kanten der Halbschalen ruhen, wenn sie zum Basisteil zusammengebaut sind.
  • Das rechte Ende (wie in Fig. 5 und 7 gezeigt) hat eine Schwelle 78, die auf ihrer Innenseite durch kurze Rippen 79 verstärkt ist. Am Ende der Schwelle 78 sind geringfügig erhöhte Teile 80. Die Schwelle 78 liegt in der Verlängerung 46A in den Halbschalen und liefert eine Fläche für die Aufnahme eines Leistungsschildes, wie man am besten in Fig. 4 sehen kann.
  • Luftlöcher 81 in dem Vorderteil der Wand unterstützen beim Ventilieren des Innern des Gehäuses.
  • Die Unterseite des Basisteils 4 wird in Fig. 6 gezeigt, wobei die unteren Endöffnungen der Vorsprünge 68, Düsen 70 und Vorsprünge 74 entsprechend gekennzeichnet sind. Bereiche in der Unterseite, die durch Linien 82 begrenzt sind, sind geringfügig bezogen auf den Rest der Fläche zurückgesetzt, wobei die Düsen 70 angrenzend an die inneren Enden dieser Bereiche in Regionen 83 liegen, welche bezogen auf die Rücksprünge 82 zurückgesetzt sind.
  • Erhöhte Bereiche 84 in der Kontur 63 sorgen für Wehre zwischen aneinandergrenzenden Abschnitten des Ausflusses 66, die dazu tendieren, die Bewegung von Kondensat entlang dem Ausfluß zu beschränken.
  • Innerhalb des Gehäuses 1 über dem Boden 64 liegt der Dampferzeuger 7, welcher stärker detailliert in Fig. 9 bis 16 gezeigt wird.
  • Wie man aus Fig. 9 sehen kann, ist der Dampferzeuger 3 von generell rechteckiger Form, wenn er von oben gesehen wird. Der Erzeuger hat einen Körper 85 aus einer wärmeleitenden Leichtmetall-Legierung. Von den Enden des Körpers 85 springen Montageösen 86 vor, die mit Öffnungen versehen sind, um (nicht gezeigte) Montageschrauben aufzunehmen.
  • Mit dem Körper 85 untrennbar verbunden ist ein elektrisches Heizelement 87 in Form eines ummantelten Widerstandes, wie in Fig. 14 gezeigt. Die Enden des Elements sind bei 88 angegeben, und die Bahn, der das Element folgt, ist in punktierten Linien 89 in Fig. 9 angegeben. Wie man sehen kann, ist das Element an einem Ende zur Schleife geformt, wobei der Körper 85 örtlich bei 90 in der Dicke vergrößert ist, um die Schleife und andere Teile der Länge des Elements unterzubringen.
  • Die Oberseite (wie in Fig. 10 gesehen) des Körpers 85 ist mit Kanälen versehen, wie nachstehend beschrieben und hat eine in der Mitte liegende Aussparung 91, in der ein thermisch reagierendes Element 92 in gutem Kontakt mit dem Körper 85 untergebracht ist. Die Oberseite des Körpers 85 ist durch eine Deckplatte 92 abgedeckt, die mit Öffnungen bei 93, um Zugang zum Element 92 zu gewähren und bei 94 versehen ist. Die Platte 92 ist geringfügig um die Öffnung 94 herum ausgespart. Die Deckplatte 92 wird an dem Körper 85 in einer nachstehend beschriebenen Art und Weise befestigt.
  • Die Kanalbildung in der Oberseite des Körpers 85 sieht man in Fig. 10. Die Seite hat eine Wasser aufnehmende Kammer 95 von runder Form, wenn man sie im Grundriß sieht, wie bei Fig. 18. Die Wasserkammer 95 liegt unter der Öffnung 94 von Platte 92. Von diametral gegenüberliegenden Positionen an der Kammer 95 erstrecken sich Kanäle 96, 97 von länglicher Serpentinenform, welche zueinander spiegelbildlich sind. Die Kanäle 96, 97 enden entsprechend in gemeinsamen Bereichen 89, 99. Von den gemeinsamen Bereichen 98, 99 erstrecken sich weitere längliche serpentinenförmige Kanäle, von denen zwei, 100, 101, entlang der Seiten von Körper 85 liegen und zur rechten Seite (wie in Fig. 10 gesehen) der Wasserkammer 95 verlaufen, wo sie sich mit einem gemeinsamen Querkanal 102 vereinigen. In der Mitte des Querkanals 102 befindet sich ein Dampfaustritt 103, während andere Dampfaustritte 104 in der Nähe der Verbindungsstellen der Kanäle 100, 101 mit dem Querkanal 102 liegen.
  • Desgleichen erstrecken sich von den gemeinsamen Bereichen 98, 99 weitere Kanäle 105, 106, welche nach dem Zusammenfließen bei 107 in verschiedenen Richtungen auseinanderlaufen, um sich mit einem gemeinsamen Querkanal 108 zu vereinigen. In der Mitte des Querkanals 108 befindet sich ein weiterer Dampfaustritt 109, während andere Dampfaustritte 110 in der Nähe der Verbindungsstellen der Kanäle 105, 106 mit dem Querkanal 108 liegen.
  • Die Abstände von den gemeinsamen Bereichen 98, 99 entlang der Kanäle 100 und 101 bis zum Dampfaustritt 104 und entlang der Kanäle 105, 106 zu den Dampfaustritten 110 sind im wesentlichen gleich.
  • Wie man aus Fig. 16 sehen kann, sind die Dampfaustritte 103, 104, 109 und 110 am oberen Ende entsprechender Düsen 111, die in dem Körper 85 ausgebildet sind, und jene erstrecken sich nach unten von der Unterseite des Körpers 85 aus. Die Lage der Düsen 111 entspricht jener der Düsen 70 und 76 des Bodens 64 des Basisteils 4.
  • Das schleifenförmige Ende des Heizelements 87 liegt in dem generellen Bereich unter der Wasserkammer 95, wodurch eine hohe Wärmezufuhr zu diesem Bereich sichergestellt wird, die ausreicht, um Wasser, das in die Kammer eintritt, "blitzartig" zu verdampfen. Die Länge und Tiefe der Kanäle 96, 97, 100, 101, 102, 105, 106 und 108 sind derart, daß für eine Oberfläche gesorgt wird, die ausreicht, um für ein weiteres Erwärmen und deshalb zum Trocknen des aus der Wasserkammer 95 austretenden Dampf s zu sorgen. Die physikalische Masse des Körpers 85 steht in Beziehung zum elektrischen Nennwert des Heizelements 87 und ist derart, daß das letztere in der Lage ist, den Körper 85 schnell auf Arbeitstemperatur zu bringen. Die Düsen 111 sorgen für eine geringfügige Einschränkung beim Dampfstrom vom Erzeuger, so daß der Dampf an den Dampfaustritten 103, 104, 109 und 110 einen Druck geringfügig über dem atmosphärischen Druck hat.
  • Die Ausbildung der Kanäle und Kammern in derselben Seite des Körpers 85 erleichtert die Herstellung, ebenso, wie die gezeigte Konfiguration der Kanäle.
  • Fig. 15 zeigt auch, daß die thermisch reagierende Einrichtung in der Aussparung 91 durch ein Metallband 112 gehalten wird, das an Ort und Stelle in einer nachstehend beschriebenen Weise befestigt wird. Die Einrichtung reagiert auf die Temperatur des Dampferzeugers und funktioniert, um den letzteren auf einer gesteuerten Temperatur zu halten. Mit den Klemmen der Einrichtung 92 sind elektrische Leiter 113, 14 verbunden, von welchen Leiter 114 einen thermischen Ausschalter 115 beinhaltet, um den Dampferzeuger vor einer Überhitzung zu schützen. Leiter 113 ist mit einem elektrischen Anschluß 116 verbunden, der oben auf einer Verlängerung 117 der Basis 85 montiert und davon isoliert ist.
  • Fig. 17 und 18 zeigen stärker detailliert das Verbindungsstück 27 und das Einlaßrohr 28, auf das vorstehend verwiesen wurde. Das Verbindungsstück 27 ist untrennbar mit dem Rohr 28 verbunden und hat einen zylindrischen Teil 139, der in ein Loch in einer Wand des Wassertanks 2 paßt, wobei eine nach innen gerichtete Bewegung durch einen Flansch 140 um Teil 139 begrenzt wird. Eine ringförmige Aussparung 141 in der Außenseite von Teil 139 verleiht dem Teil einen gewissen Grad an Biegsamkeit. Eine sich nach innen erstreckende Lippe 142 um ein Ende eines zentralen Kanals 143 durch das Verbindungsstück gewährleistet eine wasserdichte Verbindung mit der kurzen Düse 29 in dem Teil 10 des Gehäuses.
  • Das Einlaßrohr 28 endet in einer in Fig. 19, 20 und 21 gezeigten Endarmatur 144 aus einem Material dichter als Wasser. Die Armatur 144 ist zylindrisch mit einer Verlängerung 145 an einem Ende, die eine solche Kontur hat, daß sie in das Ende von Rohr 28, das von dem Verbindungsstück 27 entfernt ist, eintritt und darin gehalten wird. Das andere Ende der Armatur 144 hat eine zylindrische Aussparung 146, in welche ein poröser Stopfen 147 eingesetzt wird, welcher als Filter wirkt und verhütet, daß kleine Teilchen in das Rohr 27 eindringen. Der Stopfen 147 hat eine Umfangslippe 148, welche das Ausmaß des Eindringens des Stopfens 147 in die Aussparung 146 begrenzt und welche auch ermöglicht, daß der Stopfen wenn nötig für ein Reinigen oder Austauschen entfernt wird.
  • Während der Herstellung und vor dem Einsetzen der Bestandteile in das Gehäuse ist es zuerst nötig, den Dampferzeuger zusammenzubauen. Die thermisch reagierende Einrichtung 92 wird in die Aussparung 91 eingesetzt. Deckelplatte 92 wird an ihren Platz an dem Körper 85 so gebracht, daß Stifte 192, die von der Oberseite des Körpers vorstehen, durch entsprechende Bohrungen in der Deckelplatte hindurchgehen und Loch 93 mit Einrichtung 91 übereinstimmt.
  • Die Oberseite der Stifte 192 wird dann vernietet, um die Deckelplatte 92 an dem Körper 85 zu befestigen. Zwei Stifte 192 liegen so, daß sie durch Bohrungen in dem Metallband 112 hindurchgehen, um das letztere und folglich die thermisch reagierende Einrichtung 92 an Ort und Stelle zu befestigen. Die Leiter 113 und 114 werden dann elektrisch an die Klemmen der Einrichtung 92 angeschlossen und so positioniert, wie in Fig. 15 gezeigt. Leiter 113 wird elektrisch mit Klemme 116 durch eine geeignete Anschlußöse verbunden.
  • Schließlich wird das flexible Verbindungsstück 30 (Fig. 4) an der Deckelplatte 92 dadurch angebracht, daß der Rand, der die Bohrung 94 umgibt, in einer Nut 194 im Kopf 195 des Verbindungsstücks untergebracht wird. Das Verbindungsstück 30 wird mit dem Pumpenauslaß so verbunden, wie es nachstehend beschrieben wird.
  • Um die vorstehend beschriebenen Bestandteile in dem Gehäuse 1 zu montieren, wird der Kipphebel 9 in den Ausschnitt 35 in der Halbschale 18 gebracht, wobei die Vorsprünge 134 in der halbkreisförmigen Aussparung 34 liegen. Die geneigten Flächen 130 des Kipphebels 9 sind für einen Nutzer durch den Ausschnitt 35 zugänglich, und eine Schwenkbewegung wird durch die Flansche 132 begrenzt, welche innerhalb der Halbschalen liegen.
  • Der Schalter 8 wird dann in den ausgesparten Teil 33A der Rippe 33 eingesetzt, wobei die Schalteranschlüsse in Richtung des Kabelauslasses 42 zeigen und die Schwinge 127 in der Bahn der Verlängerung 135 des Kipphebels 9 liegt.
  • Die Pumpe 7 liegt in dem Raum über der Rippe 37, wobei die Düse 191 nach unten zeigt (wie in Fig. 4 gesehen) und sich der Auslaß 29 durch die angrenzende Wand der Halbschale 18 über Aussparung 47 erstreckt. In dieser Orientierung sind die elektrischen Verbindungsstücke 173 gerade unter dem horizontalen Teil von Rippe 33 positioniert.
  • Die Tankarretierung 16 wird an ihrem Platz durch Einsetzen der röhrenförmigen Halterung 153 über dem tragenden Stumpf 39 so befestigt, daß die gekerbte Seite 164 durch den Ausschnitt 41 zugänglich ist und das mit Haken versehene Ende 163 in die Nase der Halbschale 18 angrenzend an den Ausschnitt eingreift, d. h. die Arretierung 16 sich in der in Fig. 4 gezeigten Stellung befindet.
  • Der zusammengebaute Dampferzeuger 3 wird dann auf dem Basisteil 4 montiert. Wenn sich das Basisteil in der in Fig. 5 gezeigten Stellung befindet, wird ein Verbindungsstück mit Dichtungsscheibe 118 über jede Düse 70 und 76 gebracht, wobei die Verbindungen 120 über die Düsen 70 und 76 gedrückt werden und der Dichtungsteil 121 auf dem Vorsprung 68 sitzt. Der Dampferzeuger 7 wird dann an Ort und Stelle gebracht, wobei die Ösen 86 auf die Vorsprünge 68 aufgesetzt werden. Während dies geschieht, greifen die Düsen 111 des Dampferzeugers in die Verbindungen 120 ein. Dann werden Schrauben durch die Ösen 86 eingeführt und in die Bohrungen der Vorsprünge 68 geschraubt, um den Dampferzeuger an dem Basisteil 4 zu befestigen.
  • Das Basisteil wird dann in die Halbschale 18 eingesetzt, wobei die abgestufte Kante 65 mit der entsprechend abgestuften Kante 46 der Halbschale in Eingriff kommt. Diese Teile werden miteinander durch Schrauben verbunden, die durch die Bohrungen von zwei Vorsprüngen 24 hindurchgehen und in die Bohrungen von Vorsprüngen 49 in der Halbschale geschraubt werden.
  • Nachdem das Basisteil 4 an der Halbschale 18 befestigt worden ist, wird das Verbindungsstück 30 (Fig. 4) auf die Auslaßdüse 191 der Pumpe 7 gedrückt.
  • Eine Neon-Anzeigelampe 197 wird in die Aussparungen 57 in den Halbschalen 18, 19 gebracht, und die elektrischen Verbindungen werden zwischen den Anschlüssen des Schalters 8, den Anschlüssen der Neonlampe 197, den Anschlüssen 88 des Heizelements 87 und den Leitern der Netzleitung 198 (Fig. 3 und 4) fertiggestellt, so daß dann, wenn die letztere mit einer Energiequelle verbunden wird, Element 87 unter Spannung gesetzt wird und die Neonlampe aufleuchtet, um Spannung anzuzeigen und so, daß eine Bewegung des Kipphebels 9 in seine Stellung "Ein" den Schalter 8 in seine Stellung "Ein" bringt und die Spule der Pumpe unter Spannung gesetzt wird.
  • Mit der Netzleitung zur Pumpe in Reihe geschaltet ist ein Halbwellengleichrichter, zum Beispiel eine Diode (nicht gezeigt).
  • Die zweite Halbschale 19 wird dann in ihre Position an der Halbschale 18 und des Basisteils 4 gebracht und an Ort und Stelle durch Schrauben, die nach oben durch die Bohrungen in den beiden restlichen Vorsprüngen 74 in dem Basisteil hindurchgehen und durch weitere Schrauben befestigt, die durch Öffnungen 59A in Halbschale 19 und in Bohrungen in Vorsprüngen 59 in der anderen Halbschale 18 verlaufen.
  • Der Wassertank 2 wird jetzt durch Befestigen des Filters 147 in der Aussparung 146 von Armatur 144 befestigt, und die letztere wird an dem Wasserauslaßrohr 28 angebracht. Die Armatur 144 und das Rohr 28 werden durch das Loch 150 in der Rückwand 25 des Wassertanks 2 eingesetzt, und das Verbindungsstück 27 wird fest in das Loch gedrückt.
  • Die nach innen gesetzte obere und Rückwand 21, 25 des Wassertanks 2 gestattet, daß die Kanten der Vorderwand 148 und der Seitenwände 149 dicht angrenzend an die Flanschen 32B liegen und jene Kanten mit den Abschrägungen 32A verschmelzen, wie man beispielsweise in Fig. 1 sehen kann.
  • Um das Gerät zu benutzen, wird der Tank 2 mit Wasser über das Loch 22 in der oberen Wand 21 des Tanks 2 gefüllt und das Loch durch den lösbaren Stopfen 23 verschlossen. Der Tank 2 wird dann an Ort und Stelle in dem Gehäuse plaziert, wobei darauf zu achten ist, daß sichergestellt wird, daß die vorspringende Verlängerung 29 der Pumpe 7 durch die Lippe 142 und in das Verbindungsstück verläuft.
  • Wenn der Tank 2 an Ort und Stelle gebracht ist, kommt die obere Wand in Kontakt mit der abgeschrägten Seite 160 des Vorsprungs 159 und verschiebt ihn durch Biegen des unteren Teils der Wand 157.
  • Wenn der Tank seine endgültige Stellung erreicht, dann schnappt Vorsprung 159 in die Aussparung 24, um den Tank 2 an Ort und Stelle in dem Gehäuse 1 zu halten.
  • Die Netzleitung wird dann mit einer Energiequelle verbunden, und die Neonlampe glüht, was anzeigt, daß das Element 87 unter Spannung ist. Der Nutzer läßt eine kurze Zeit verstreichen, damit der Dampferzeuger eine Arbeitstemperatur erreicht, und dann wird der Kipphebel 9 in seine Stellung "Ein" gebracht, um so den Schalter 8 zu betätigen und die Pumpe einzuschalten. Ein- und Ausschalten der Pumpe treten mit ungefähr 25 Zyklen pro Sekunde auf, und dies ergibt einen kontinuierlichen Wasserstrom, während die Pumpe arbeitet.
  • Wasser wird über Verbindungsstück 30 in die Kammer 95 gepumpt, wo es durch die Hitze von Körper 85 sehr schnell verdampft. Der erzeugte Dampf strömt entlang der Kanäle 96 und 97 in Zwischenbereiche 98, 99 und von da aus zu den Auslaßdüsen 70, wo er in die Dampfkammer 6 austritt und diese letztere schnell füllt.
  • Die Serpentinenkanäle zwischen der Wasserkammer 95 und den Düsen 70 ermöglichen, daß der Dampf getrocknet wird, so daß der Feuchtigkeitsgehalt zu dem Zeitpunkt, zu dem er aus den Düsen austritt, sehr gering ist.
  • In diesem Stadium wird das Basisteil gegen eine abzulösende Tapetenfläche gesetzt, wobei die Kante der Umfangswand 62 gegen die Tapete gedrückt wird. In der Kammer eingeschlossener Dampf dringt durch die Tapete und erweicht schnell den Kleber, der die Tapete an ihrem Platz hält. Die Bedampfungseinrichtung wird dann zu einer angrenzenden Tapetenfläche verschoben, während der Nutzer die Tapete, die die Fläche bedeckt, abschiebt.
  • Es ist nicht notwendig, die Pumpe dauernd eingeschaltet zu halten, der Nutzer kann den Kipphebel während der Bewegung der Bedampfungsvorrichtung von einer Tapetenfläche zu einer anderen in seine Stellung "Aus" bringen.
  • Die Wasserkapazität des Tanks 2 in Verbindung mit der Auslegung des Heizelements 85 und der Pumpleistung von Pumpe 7 ist derart, daß die Bedampfungsvorrichtung ungefähr 20 Minuten lang benutzt werden kann, bevor es nötig ist, den Tank 2 wieder zu füllen. Die Pumpleistung beträgt ungefähr 25 ccm/min.
  • Die Wassertankkapazität von etwa 400 ccm in Verbindung mit einem Heizelement mit einem Nennwert von 1,2 kW liefert eine ausreichende Nutzungsdauer.
  • Die Masse des erzeugten Dampfes in Verbindung mit einem Heizelement der erwähnten Auslegung verdampft Wasser, das in die Kammer 95 eingespeist wird und erhitzt den Dampf auf eine Temperatur von 120ºC, nominell in der Kammer 6 gemessen. Dampf von den Düsen 70 tritt in die Kammer mit einem Druck ein, der ausreichend hoch ist, um sicherzustellen, daß die Kammer 6 schnell mit Dampf gefüllt und gefüllt gehalten wird. Diese Handlung wird durch die ausgesparten Bereiche 82 und 83 unterstützt.
  • Die gerade angeführten Parameter ermöglichen, daß die Bedampfungsvorrichtung von einer solchen Größe und einem solchen Gewicht ist, daß sie bequem von Hand und ohne übermäßige Anstrengung von dem Nutzer gehalten werden kann. Zusätzlich ist für eine durchschnittliche Tapete die Zeit, die es dauert, um eine gerade bedampfte Fläche abzulösen, ungefähr gleich der Zeit, die die Bedampfungsvorrichtung braucht, um den Kleber in dieser Fläche zu erweichen. Die Auslegung des Heizelements bedeutet auch, daß die Bedampfungsvorrichtung für die Verwendung in Wohnungen geeignet ist.
  • Man wird erkennen, daß die Masse des Dampferzeugers einen gewissen Abstand von dem Boden 64 des Basisteils 4 hat. Die Ösen 86, durch welche der Erzeuger auf die Vorsprünge 68 montiert wird, sind thermisch durch die Teile 121 von Dichtung/Verbindungsstück isoliert, während die Verbindungsstücke 120 zwischen die Düsen 111 des Dampferzeugers und die Düsen 70 und 76 im Boden 64 des Basisteils eingesetzt sind. Dies gewährleistet, daß das Basisteil, welches für einen Nutzer zugänglich ist, immer auf einer verhältnismäßig niedrigen und sicheren Temperatur bleibt, wenn es in Gebrauch ist.
  • Die Bedampfungsvorrichtung wird normalerweise mit obenliegendem Wassertank verwendet, und in dieser Stellung wird man beispielsweise in Fig. 4 beobachten, daß der Dampferzeuger zum unteren Ende der Dampfkammer 6 hin liegt und daß es einen größeren Abstand zwischen der oberen Seite der Dampfkammer und der Oberseite der Düsen 70 und 76 als zwischen der Unterkante der Dampfkammer und der Unterseite der Düsen 70 und 76 gibt. Diese Stellung des Erzeugers bezogen auf die Dampfkammer verbessert die Dampfverteilung in der Kammer.
  • Die Bedampfungsvorrichtung kann auch bei dem Entfernen von Tapete von Decken verwendet werden. In jenem Fall liegt die Kammer 6 am weitesten oben. Irgendein Kondensat, das sich auf der Tapete während des Bedampfens von Tapetenfläche auf einer Decke bildet, tendiert dazu, in die Dampfkammer zu fallen, wo es sich in dem Ausfluß 66 sammelt. Das gebildete Kondensat kann aus dem Ausfluß 66 einfach dadurch entfernt werden, daß man die Bedampfungsvorrichtung in eine senkrechte Stellung zurückführt und das Kondensat ablaufen läßt.

Claims (13)

1. Hand-Tapetenbedampfungsvorrichtung für die Verwendung beim Ablösen von Tapeten, welche ein Gehäuse (1), in dem ein Wassertank (2) untergebracht ist und einen Dampferzeuger (3) mit einem Einlaß (31) umfaßt, der mit dem Wassertank (2) über eine elektrisch angetriebene Pumpe (7) verbunden ist, um Wasser von dem Tank (2) zu dem Dampferzeuger (3) zu pumpen, wobei der Dampferzeuger (3) eine Wasserkammer (95) für die Aufnahme des zu verdampfenden Wassers hat, längliche Kanäle (96), (97), (100), (102), (105), (106), 108), die von der Wasserkammer zu Dampfaustritten (103), (104), (109), (110) in dem Erzeuger führen und ein elektrisch betriebenes Heizelement (87), das so angeordnet ist, daß es die Wasserkammer (95) und die Kanäle beheizt, wobei das Gehäuse (1) solche Konturen hat, daß es einen Basisteil (4) aufnimmt, der eine Umfangswand (5) und einen Boden (64) hat, um welchen herum die Wand (5) liegt, wobei diese Wand (5) eine offene Dampfkammer (6) bildet und wobei Dampf von den Dampfaustritten (103), (104), (109), (110) in die Dampfkammer (6) eintritt und wobei der Dampferzeuger (3) von dem Boden (64) in einem gewissen Abstand angeordnet ist, um die Wärmeübertragung von dem Dampferzeuger (3) zu dem Boden (64) zu begrenzen.
2. Bedampfungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassertank (2) von dem Gehäuse (1) abnehmbar ist und ein Mittel (16) vorgesehen ist, um den Tank (2) an Ort und Stelle auf dem Gehäuse (1) lösbar zu befestigen.
3. Bedampfungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) ein erstes passendes Teil (29) eines Wasser-Verbindungsstücks und der Tank (2) ein zweites passendes Teil (27) des Verbindungsstücks hat, wobei die Teile (27), (29) in passenden Eingriff gelangen, wenn der Tank (2) in seine Position auf dem Gehäuse (1) bewegt wird.
4. Bedampfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Wasser von dem Tank (2) zu der Pumpe (7) über ein Speiserohr (28) gelangt, das innerhalb des Tanks (2) liegt und einen Wassereinlaß (144) an einem Ende hat, welcher in ausreichendem Maße gewichtsbelastet ist, um den Wassereinlaß unter der Wasseroberfläche in dem Tank (2) ohne Rücksicht auf die Orientierung des letzteren zu halten.
5. Bedampfungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gewichtsbelastete Ende (144) ein Filter (147) beinhaltet, um zu verhüten, daß schädliche Fremdstoffe von dem Tank (2) in das Speiserohr (28) eintreten.
6. Bedampfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welcher die Pumpe (7) in Betrieb für eine kontinuierliche Wasserzuführung mit gesteuerter Rate zum Dampferzeuger (3) sorgt.
7. Bedampfungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (4) lösbar an dem Gehäuse (1) befestigt ist und der Dampferzeuger (3) auf dem Basisteil (4) montiert ist.
8. Bedampfungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampferzeuger (3) einen Bereich belegt, welcher kleiner als der der offenen Seite der Kammer (6) ist.
9. Bedampfungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf aus den Dampfaustritten (103), (104), (109), (110) in die Dampfkammer (6) über eine erste Reihe von in einem Abstand zueinander angeordneten Öffnungen, die angrenzend an ein Ende der Dampfkammer (6) liegen und über eine zweite Reihe von in einem Abstand zueinander angeordneten Öffnungen an einem Ort eintritt, der von dem anderen Ende der Dampfkammer (6) um einen Abstand entfernt ist, der größer als derjenige ist, der die erste Reihe von dem angrenzenden einen Ende trennt.
10. Bedampfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (64) Verbindungsmittel hat, die mit den Dampfaustritten aus dem Dampferzeuger zusammenarbeiten, um Dampf von den Austritten zu der Dampfkammer zu übertragen.
11. Bedampfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampferzeuger auf dem Boden über Wärmeisolationsmitteln (121) so angeordnet ist, daß die Wärmeübertragung von dem Dampferzeuger zu dem Boden begrenzt wird.
12. Bedampfungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeisolationsmittel (121) auch die Dampfaustritte und das Verbindungsmittel untereinander verbinden.
13. Bedampfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie erste und zweite längliche Kanäle (96), (97) umfaßt, die jeweils von der Wasserkammer zu einem Zwischenbereich (98), (99) führen, von wo sich ein weiterer Kanal (100), (101), (105), (106) erstreckt, der sich zu den Dampfaustritten (103), (104) erstreckt, wobei die Entfernungen entlang jedes weiteren Kanals (100), (101), (105), (106) von dem Zwischenbereich (98), (99) zu dem Dampfaustritt, zu welchem der weitere Kanal führt, im wesentlichen gleich sind.
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