DE3752C - Sicherheitsschlofs mit Stechschlüssel - Google Patents
Sicherheitsschlofs mit StechschlüsselInfo
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- DE3752C DE3752C DENDAT3752D DE3752DA DE3752C DE 3752 C DE3752 C DE 3752C DE NDAT3752 D DENDAT3752 D DE NDAT3752D DE 3752D A DE3752D A DE 3752DA DE 3752 C DE3752 C DE 3752C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
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- Seats For Vehicles (AREA)
Claims (1)
1878.
Klasse 68.
ROBERT MAX SANDER in HAMBURG. Sicherheitsschloß mit Stechschlüssel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1878 ab.
Die Functionen des Mechanismus dieses Schlosses, welches in beiliegender Zeichnung
dargestellt ist, sind die folgenden:
Der Schlüssel, welcher nur Stechschlüssel ist und nicht die Bewegung des Riegels bewirkt,
wird in das Schlofs gesteckt und hebt mittelst einer Abschrägung am vorderen Ende die Zuhaltung,
wodurch der Riegel soweit frei wird, dafs er einen Theil seines Weges zurücklegen
kann. Die Bewegung des Riegels wird durch einen separaten Griff oder Drehknopf bewirkt.
Der obige kurze Weg des Riegels wird benutzt, um mittelst eines am Riegel befestigten Stiftes,
welcher in einer entsprechend geformten Nuth eines um einen Bolzen schwingenden und mit
einer Reihe von Fallen verbundenen Bleches die Fallen, welche in dem inneren hohlen
Theil des Riegels untergebracht sind, niederzudrücken und in entsprechende Ausschnitte des
Schlüssels zu drücken. Sobald die Fallen einzeln die richtige Lage im Schlüssel erhalten haben,
ist der Riegel von denselben frei und kann nun, je nachdem das Schlofs offen oder zu ist,
entweder vor- oder zurückgeschoben werden. Ehe der Riegel aber den einen oder den anderen
Weg ganz vollendet hat, bewegt der Stift des Riegels das Blech, in dessen Nuth er läuft,
aufwärts und hebt dadurch zugleich die Fallen wieder aus den zugehörigen Einschnitten des
Schlüssels heraus. Die Fallen legen sich darauf mit an denselben befindlichen Ausschnitten
hinter'einen Vorsprung des Riegels. Der von den Fallen frei gewordene Schlüssel kann nun
herausgezogen werden, wobei sich die Zuhaltung wieder senkt und mit einem Ausschnitt über
einen Vorsprung des Riegels greift und denselben festhält.
Um den Riegel in entgegengesetztem Sinne bewegen zu können, ist es nöthig, wieder den
Schlüssel in das Schlofs zu stecken, wodurch zunächst die Zuhaltung ausgelöst wird und dann
durch Drehen des Griffes oder Knopfes die Fallen in den Schlüssel zu drücken, worauf
dann durch weiteres Drehen der Riegel den Weg vollenden kann.
In der Zeichnung ist A der Stechschlüssel, welcher nicht flach, sondern von kreuzförmigem
Querschnitt ist, um die Sicherheit gegen ein Copiren des Schlüssels zu erhöhen. Dieser
Schlüssel hebt mittelst der vorderen Abschrägung die Zuhaltung B so weit, dafs dieselbe aus der
in Fig. ι gezeichneten Lage in diejenige der Fig. 2 gelangt und von dem Vorsprung c des
Riegels R frei wird. Der Riegel kann nun mittelst des Griffes D etwas zurückgeschoben
werden, wobei der Stift r das um ζ schwingende Blech E durch die Nuth s niederzieht und der
am Blech E rechtwinklig befestigte Zapfen m durch Federn die einzelnen Fallen ti. . in die
zugehörigen Schlüsselausschnitte drückt. Die Fallen haben nun die in Fig. 2 gezeichnete
Lage angenommen und sind so weit in den Schlüssel hineingedrückt, dafs die Vorsprünge c
und 0 des Riegels R frei passiren können. Sobald der Riegel fast ganz zurückgeschoben
ist, hebt der Stift r infolge der eigenthümlichen Form der Nuth s das Blech E wieder und mit
demselben die Fallen, der Schlüssel wird frei und die Fallen legen sich mit den Ausschnitten η
hinter den Riegelvorsprung 0, wobei zwischen den Ausschnitten η und dem Vorsprung 0 ein
Spielraum von einigen Millimetern bleibt. Sobald der Schlüssel dann aus dem Schlofs gezogen
wird, senkt sich die Zuhaltung wieder und greift mit dem Einschnitt ν über den Vorsprung
c des Riegels.
Um den Riegel in entgegengesetztem Sinne zu dem eben beschriebenen zu bewegen, sind
die Operationen des Schlüssels, der Zuhaltungen und der Fallen genau die gleichen.
Paten τ-Anspruch:
Ein Schlofs, bei welchem durch einen Stechschlüssel die Zuhaltung des Riegels ausgelöst
wird und durch die beginnende Bewegung des Riegels eine Anzahl von Fallen in entsprechende
Ausschnitte des Schlüssels gedrückt werden, welche in dieser Lage gestatten, dafs der Riegel
den Weg vollenden kann, wobei er auf dem letzten Theil des Weges durch Heben der Fallen
den Schlüssel wieder frei läfst, während nach erfolgtem Herausziehen des Schlüssels die Zuhaltung
sich wieder hinter oder über einen Vorsprung des Riegels legt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3752C true DE3752C (de) |
Family
ID=282671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3752D Active DE3752C (de) | Sicherheitsschlofs mit Stechschlüssel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3752C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002086261A1 (en) * | 2001-04-24 | 2002-10-31 | BLAKE, Margaret | Lock |
-
0
- DE DENDAT3752D patent/DE3752C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002086261A1 (en) * | 2001-04-24 | 2002-10-31 | BLAKE, Margaret | Lock |
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