DE376042C - Elektrode fuer die Erzeugung von ultravioletten Heilstrahlen - Google Patents

Elektrode fuer die Erzeugung von ultravioletten Heilstrahlen

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DE376042C
DE376042C DEST35205D DEST035205D DE376042C DE 376042 C DE376042 C DE 376042C DE ST35205 D DEST35205 D DE ST35205D DE ST035205 D DEST035205 D DE ST035205D DE 376042 C DE376042 C DE 376042C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/06Electrodes
    • H05B31/065Electrodes for flame arc lamps

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

  • Elektrode für die Erzeugung von ultravioletten Heilstrahlen. Bekanntlich üben bei Heilbestrahlungen nur die ultravioletten Strahlen eine Heilwirkung aus, deren Wellenlängen im Bereiche von .400-300 M.@u liegen; es müssen, um einen Heilerfolg zu zeitigen, alle Strahlen, welche unter 300 ,ui. Wellenlänge liegen, ausgeschaltet wer- -den, weil diese Strahlen als sogenannte Verbrennungsstrahlen wirken.
  • Bei den bis jetzt für den vorgenannten "Zweck erzeugten elektrischen Lichtbögen, bei welchen die Elektroden aus Reinkohlen, Eisenlichtkohlen oder einer Kombination dieser Kohlen gebildet werden, liegt der Bereich der Wellenlängen zwischen .4oo und 2501ula. Man suchte bisher die Strahlen unter 300 M u Wellenlänge dadurch zu vernichten, daß man Filter, beispielsweise aus Aluminium, Zink, Kupfer und Uran vorschaltete. Der angestrebte Zweck wurde aber nur unvollkommen erreicht, da durch die Filter eine viel zu gleichmäßige Schwächung sämtlicher Strahlen eintrat, also keine Vernichtung nur der Strahlen unter 300 juhu Wellenlänge erfolgte.
  • Die vorliegende Erfindung geht daher von dein Grundgedanken aus, für die Erzeugung von ultravioletten Heilstrahlen einen Lichtbogen zu verwenden, von welchem nur ultraviolette Strahlen ausgehen, deren Wellenlänge nicht unter 300 t#t liegt. Sie verwirklicht diesen Gedanken durch die richtige Wahl der den Lichtbogen erzeugenden Elektroden, welche erfindungsgemäß aus Kohlenkombinationen bestehen, bei welchen bei Gleichstrom als Positivelektrode eine Nickellichtkohle und als Negativelektrode entweder eine ',Nickellichtkohle oder eine Reinkohle oder eine der letzteren gleichwertige Kohle, und bei Wechselstrom für beide Elektroden Nickellichtkohlen Anwendung finden.
  • Nickellichtkohlen, welche metallisches' Nickel in Form einer Beimischung von Nickelpulver zur Kohle oder in Form eines Mantels enthalten, sind an sich bekannt geworden. Dabei wird aber dieNickelbe:,mischting dazu verwendet; um als Schlacke eine leicht verdampfende Verbindung zu erhalten, so daß an den Kohlenenden eine geringe Schlackenansammlung auftritt.
  • Die vorliegende Erfindung liegt also nicht in der Schaffung einer Nickellichtkohle, sondern darin, den an sich bekannten elektrischen Lichtbogen, welcher durch eine \ ickellichtelektrode erzeugt wird, für Heilbestrahlungszwecke nutzbar zu machen.
  • Bei den bekannten \ ickellichtkohlen ist das metallische Nickel als Pulver der Kohle beigemengt oder umgibt die Kohle in Form eines Mantels. Es hat sich gezeigt, daß für den vorgenannten Zweck die günstigste Strahlenerzeugung dadurch erreicht wird, daß die Nickellichtkohle als Dochtkohle ausgebildet wird und der Docht zur Aufnahme des metallischen Nickels oder seiner Verbindungen dient. Auch hierin wird ein N euheitsmoment der vorliegenden Erfindung gesehen.
  • Wie bereits gesagt ist, bietet die Nickellichtkohle den großen Vorteil, daß die Schlacke eine leicht verdampfende Verbindung bildet. Auch aus diesem Grunde eignet sich die N ickellichtkohle vorzüglich für Heilbestrahlungszwecke, da sie nicht »spritzt«. Es kann daher der Lichtbogen -ziemlich (licht an die zu bestrahlenden Körperflächen herangebracht werden, ohne befürchten zu müssen, durch spritzende Schlackenteilchen eine unmittelbare Verbrennung von Körperstellen herbeizuführen.
  • Dieser Vorteil wird allerdings auch bei der Verwendung von Reinkohlen erreicht, doch liegt hier, wie bereits gesagt ist, die Wellenlänge außerhalb der zulässigen vv Zahl. Versuche haben aber gezeigt, daß bei Gleichstrom durch eine Kohlenkombination, bei welcher als Positivelektrode eine \ iclcellichtkohle und als Negativelektrode eine Reinkohle Anwendung finden, ebenfalls ein Lichtbogen erzeugt wird, welcher einerseits keine Strahlen unter 300 Ru Wellenlänge aussendet und anderseits vollkommen ruhig brennt, ohne zu spritzen. In dieser Kohlenkombination wird ebenfalls ein kennzeichnendes Erfindungsmerkmal gesehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Elektrode für die Erzeugung von ultravioletten Heilstrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gleichstrom als Positivelektrode eine K ickellichtkohle und als Negativelektrode entweder eine N ickellichtkohle oder eine Reinkohle ocler eine der letzteren gleichwertige Kohle Anwendung finden, und bei Wechselstrom beide Elektroden aus N'ickellichtkohlen bestehen. z. Elektrode für die Erzeugung von ultravioletten Heilstrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nickellichtkohle als Dochtkohle ausgebildet ist, und der Docht zur Aufnahme metallischen \ ickels oder seiner Verbindungen dient.
DEST35205D 1921-11-23 1921-11-23 Elektrode fuer die Erzeugung von ultravioletten Heilstrahlen Expired DE376042C (de)

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