DE376127C - Hebelwaage und Pendellager fuer Waagen u. dgl. Apparate - Google Patents

Hebelwaage und Pendellager fuer Waagen u. dgl. Apparate

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DE376127C
DE376127C DEH89058D DEH0089058D DE376127C DE 376127 C DE376127 C DE 376127C DE H89058 D DEH89058 D DE H89058D DE H0089058 D DEH0089058 D DE H0089058D DE 376127 C DE376127 C DE 376127C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/002Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for postal parcels and letters

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Description

  • Hebelwaage und Pendegage fär Waagen u. dgl. Apparate. Die Erfindung betrifft eine Hebelbriefwaage und ein an ihr angebrachtes, besonders für Waagen u. dgl. Apparate geeignetes Pendellager. Bei Hebelbriefwaagen hängt die Genauigkeit und Empfindlichkeit ebenso wie bei anderen Waagen u. dgl. Vorrichtungen zum großen Teil von der Reibung ab, «-elche die Lager des Waagehebels im Gestell erfahren. Bisher werden bei solchen Waagen zylindrische Gleitlager verwendet, zu denen auch die Schneidenlager zu rechnen sind. Nach der Erfindung werden diese Gleitlager, deren Zapfen nur eine Pendelbewegung ausführen, durch Wälzlager besonderer Art ersetzt, die sich für die Pendelbewegung eignen und sich dadurch kennzeichnen, daß die Zapfen in kreisbogetförriiigen Schlitzen von am Gestell gelagerten Pendeln und in senkrechten Schlitzen von der Breite des Zapfendurchmessers geführt sind, die im Gestell in der Senkrechten durch den Pendeldrehpunkt angebracht sind. Die beiden Pendel der Lager eines Gewichtshebels sind durch eine Querschiene gegenseitig geführt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i ist die Vorderansicht einer Hebelbriefwaage tnit dem neuen Pendellager; Abb.2 und 3 zeigen das Lager in vergrößerter Darstellung.
  • Die Bauart der Hebelbriefwaage selbst ist bekannt. Die Wirkung der Waage beruht darauf, daß die Brücke a mittels zweier gelenkig daran befestigter Lenker b bei Belastung auf die kürzeren Arme der beiden am Gestell c- mittels der Zapfen d gelagerten Winkelhebel (Gewichtshebel) e drückt, die alsdann um die Zapfen d schwingen und die Anzeigevorrichtung bewegen.
  • Die Zapfen d sind in kreisbogenförmigen Schlitzen f von bei k am Gestell gelagerten Pendeln g und in senkrechten Schlitzen h des Gestelles von der Breite des Zapfendurchmessers geführt. Die Lagerung der Pendel k kann eine Achsenlagerung sein, wie dargestellt, oder auch eine Schneidenlagerung; die Schlitze h lassen dem Zapfen d oben und unten Spielraum. Sie sind senkrecht unter den Lagern k der Pendel g angebracht. Die beiden Pendel der Lager je eines Gewichtshebels sind durch eine Querschiene i miteinander verbunden.
  • Bei dieser Anordnung werden alle senkrechten Lagerdrücke von den Pendeln aufgenommen und bewirken nur rollende Reibung, da die Pendel. beim Ausschwingen der Winkelhebel e gleichfalls seitlich ausschwingen. 'Nur die geringfügigen wagerechten Seitenkräfte werden von den senkrechten Gestellschlitzen h aufgenommen und erzeugen dort die ihrer geringen Größe entsprechende geringfügige gleitende Reibung, In Fällen, wo auch an dieser Stelle die gleitende Reibung vermieden werden soll, können auch. die wagerechten Seitenkräfte durch Rollen öder Pendel derselben Anordnung aufgenommen -,v erden wie die Pendel g. Die Lagerreibung in den Aufhängungen k der Pendel g ist unerheblich und beeinträchtigt bei dem großen Hebelarm die Genauigkeit der Waage nicht.
  • Die Pendel g sind bei der dargestellten Hebelbriefwaage aus gehärtetem Federstahl hergestellt. Die Querschiene i dient dazu, sie in senkrecht zur Zapfenachse liegenden Ebenen zu führen. Sie dient auch gleichzeitig dazu, eine gleichmäßige Stellung der beiden zu einer Achse gehörigen Pendel zu sichern, so daß die Zapfen beim Ausschlag der Pendel nicht bis an die Enden der Schlitze f rollen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hebelbriefwaage und Pendellager für Waagen u. dgl. Apparate, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (d) in kreisbogenförmigen Schlitzen (f) von am Gestell gelagerten Pendeln (g) und in senkrechten Schlitzen (la) von der Breite des Zapfendurchmessers geführt sind, die im Gestell (c) in der Senkrechten durch den Pendeldrehpunkt (k) angebracht sind.
  2. 2. Hebelbriefwaage und Pendellager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Pendel der Lager eines Gewichtshebels (e) durch eine Querschiene (i) gegenseitig geführt sind.
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