DE376128C - Dengelamboss - Google Patents

Dengelamboss

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DE376128C
DE376128C DEK80451D DEK0080451D DE376128C DE 376128 C DE376128 C DE 376128C DE K80451 D DEK80451 D DE K80451D DE K0080451 D DEK0080451 D DE K0080451D DE 376128 C DE376128 C DE 376128C
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Germany
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anvil
cutting edge
peening
hammer
lid
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Expired
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DEK80451D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/08Details, e.g. scythe anvils, scythe guides

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Bei Verwendung der gewöhnlichen Ambosse zum Dengeln von Sensen und Sicheln ist es auch bei großer Übung sehr schwierig, die Schneide auf gleichmäßige Breite auszuhämmern, weil es so gut wie unmöglich ist, den Dengelhammer mit freier Hand so zu führen, daß er bei jedem Schlag die gleiche Breite der Schneide trifft.
Um ein völlig gleichmäßiges Aushämmern ίο der Schneide zu ermöglichen, ist gemäß vorliegender Erfindung der Amboß mit einem Deckel versehen, unter den das zu dengelnde Gerät derart geschoben wird, daß an der Aufschlagstelle die Schneide nur in der zu dengelnden Breite freiliegt. Wird ein Schlag zu tief geführt, so trifft er auf den Deckel. Dieser kann mit einer Schrägfläche versehen sein, so daß bei einem zu tiefen Schlag der Hammer abgleitet und auf diese Weise richtig auf die Schneide geführt wird. Der Deckel kann gleichzeitig zur Führung der Schneidkante des zu dengelnden Gerätes dienen, um so die Kante stets in gleichmäßiger Breite dem Hammer darzubieten. Hierin liegt der Fortschritt gegenüber den bereits bekannten Führungen für die Sense in Form eines Bügels, der mit Zapfen in den Amboß usw. eingesetzt ist und die auch abnehmbar eingerichtet sind.
Der neue Dengelamboß ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist die Vorderansicht,
Abb. 2 die Seitenansicht und
Abb. 3 die Draufsicht.
Der eigentliche Amboß α besitzt die bekannte Form einer quadratischen Stahlplatte mit pyramidenförmiger Spitze zum Einsetzen
in einen Holzblock. Zu beiden Seiten des Ambosses sind von oben Löcher eingebohrt, in die an der Unterseite der Schenkel I des 40 bügeiförmigen Deckels b angebrachte Zapfen c passen. Die Zapfenlänge ist etwas größer als die Tiefe der Löcher, so daß der aufgesetzte Deckel mit seiner Unterseite in einem gewissen Abstande von der Oberfläche des Am- 45 bosses liegt. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die Sense oder Sichel d zwischen Amboß und Deckel einzuschieben. Dies geschieht zweckmäßig in der Weise, daß die Schneidkante d' des Gerätes sich, wie üblich, an den 50 Zapfen c führt. An der Vorderseite besitzt der Steg des Bügels eine keilförmige Abschrägting e, etwa unter einem Winkel von 45 °. Die Vorrichtung wird so gehandhabt, daß mit dem Hammer auf die zwischen den beiden 55 Bügelschenkeln und vor der Abschrägung e dargebotene Schneide der Sense o. dgl. geschlagen wird. Will man ohne den Deckel dengeln, so kann man diesen leicht vom Amboß abnehmen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Dengelamboß mit abnehmbarer Führung für die Sense, die die Form eines Bügels besitzt, an dessen Schenkeln in Bohrungen des Ambosses eingreifende Zapfen sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschnitt des Bügels so bemessen ist, daß er nur die zu dengelnde Kante der Sense frei läßt.
2. Dengelamboß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel vorn abgeschrägt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK80451D Dengelamboss Expired DE376128C (de)

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