DE376193C - Einrichtung zum Messen elektrischer Energie unter Beruecksichtigung des Leistungsfaktors mit zwei in Reihe geschalteten Wirkverbrauchszaehlern - Google Patents

Einrichtung zum Messen elektrischer Energie unter Beruecksichtigung des Leistungsfaktors mit zwei in Reihe geschalteten Wirkverbrauchszaehlern

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DE376193C
DE376193C DES61136D DES0061136D DE376193C DE 376193 C DE376193 C DE 376193C DE S61136 D DES61136 D DE S61136D DE S0061136 D DES0061136 D DE S0061136D DE 376193 C DE376193 C DE 376193C
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Germany
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electrical energy
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DES61136D
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Dr Waldemar Von Krukowski
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56—Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Einrichtung zum 1Vlessen elektrischer Energie unter Berücksichtigung des Leistungsfaktors mit zwei in Reihe geschalteten Wirkverbrauchszählern. In manchen Fällen wird der Preis für gelieferte elektrische Energie unter Annahme verschiedener Einheitspreise für dieKilowattstunde bei Überschreitung bzw. bei Unterschreitung eines bestimmten Wertes des Leistungsfaktors berechnet. Die Meßeinrichtung, die den Gegenstand der Erfindung bildet, soll für eine solche Berechnung die Unterlagen schaffen. Ihre Hauptbestandteile sind: Zwei Wirkverbrauchszähler, deren Spannungskreise so an einen Umschalter gelegt sind, daB beim Umlegen des Umschalters abwechselnd der eine oder der andere Spannungskreis an das Netz angeschlossen wird, und ein diesen Umschalter steuernder Phasenmesser, der den Umschalter umlegt, wenn der Leistungsfaktor einen bestimmten normalen Wert durchläuft. Liegt der Leistungsfaktor über dem Normalwert, so arbeitet nur der eine Zähler, liegt der Leistungsfaktor unter dem ?Normalwert, so arbeitet nur der andere. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Einrichtung wird durch die Zeichnung in schematischer Weise veranschaulicht.
  • R, S, T sind die drei Leitungen des Drehstromnetzes. WZ,, und WZ, sind die beiden Wirkverbrauchszähler. P ist der Phasenmesser, U der Umschalter. P und U sind in einem gemeinsamen Gehäuse vereinigt gedacht, das durch das Rechteck Gin der Zeichnung angedeutet ist.
  • Die Wirkverbrauchszähler sind Drehstromzähler in Zweiwattmeterschaltung. Ihre Hauptstromspulen sind in die Leitungen R und T eingeschaltet, die Spannungsspulen liegen an einer gemeinsamen Leitung io, die über die miteinander verbundenen Klemmen r i und 12, der Schaltvorrichtung und eine Leitung 13 an die Netzleitung S angeschlossen ist. Durch Leitungen 1q., 15 sind die Spannungsspulen von WZ,, an Klemmen 16, 17 der Umschaltevorrichtung angeschlossen, die Spannungsspulen des zweiten Zählers durch Leitungen 18, i9 an die Klemmen 2o, 21. Der Umschalter U hat vier durch eine Stange 22 miteinander gekuppelte Schalthebel 23, 24, 25, 26. Von ihnen sind 23 und 25 über eine Klemme 27 an die Leitung R, 24 und 26 über eine Klemme 28 an die Leitung T angeschlossen. Der Umschalter ist so ausgeführt, daß nur das obere oder das untere Paar Schalthebel die zugehörigen Kontakte berühren kann. Bei der gezeichneten Stellung des Schalters sind durch die Schalthebel 23, a4 die Spannungsspulen von WZ, eingeschaltet, und zwar liegt die links gezeichnete Spannungsspule zwischen R und S, die rechts gezeichnete zwischen S undT, da die links gezeichneteHauptstromspule des Zählers in R, die rechts gezeichnete Hauptstroinspule in T liegt. Wird der Umschalter umgelegt, so werden die Spannungsspulen von Ti-Z1 abgeschaltet, und dafür werden durch die Schalthebel 25, 26 die Spannungsspulen von IVZ, angeschlossen.
  • Als Phasenmesser ist ein Gerät nach dem Induktionsprinzip in Zweiwattmeterschaltung angenommen. 29 und 30 sind die Hauptstromspulen, 3i, 32 die Spannungsspulen des Gerätes. Die Spannungsspulen sind mit induktionsfreien Vorschaltwiderständen 33, 34 versehen, um anzudeuten, daß zwischen den Spannungstriebfeldern und Hauptstromtriebfeldern des Gerätes besondere Phasenbeziehung bestehen soll.
  • Der Anker 35 des Phasenmessers ist durch Schnecke 36, Schneckenrad 37, Schubstange 38 und Winkelhebel 39 mit der Umschalterstange 22 gekuppelt. Der Schaltweg des Umschalters ist durch Anschläge 4o, 41 für den Winkelhebel 39 begrenzt.
  • Die Wirkverbrauchszähler sind mit Doppelzählwerken ausgestattet, die mittels der Schaltmagnete 42, 43 durch eine Uhr in bekannter Weise umgeschaltet werden.
  • Die Meßeinrichtung wirkt in folgender Weise: Der Spannungskreis des Phasenmessers sei beispielsweise so abgeglichen, daß auf denn Anker kein Drehmoment ausgeübt werden kann, wenn der Leistungsfaktor in der Anlage gleich o,8 ist. Ferner seien die Spulen des Phasenmessers so angeschlossen, daß bei Werten des Leistungsfaktors über o,8 das Schneckenrad 37 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die gezeichnete Stellung des Schneckenrades und des mit ihm gekuppelten Urischalters stellt sich dann ein, wenn der Leistungsfaktor größer als o,8 ist. In diesem Fall arbeitet nur der Zähler WZ,. Geht nun der Leistungsfaktor unter den Wert o,8 herunter, so wechselt das Drehmoment des Phasenmessers seine Richtung. Das Schneckenrad 37 wird entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben, bis der Winkelhebel 39 an dein Anschlag #I I zur Ruhe kommt. Dabei wird der Umschalter umgelegt, der erste Wirkverbrauchszähler abgeschaltet und dafür der zweite eingeschaltet.
  • Man erhält so den Wirkverbrauch bei Werten des Leistungsfaktors über o,8 bzw. unter o,8 getrennt angezeigt. Durch die Doppelzählwerke, die von der Uhr umgeschaltet werden, wird jeder dieser Werte noch für verschiedene Tarifierung nach der Zeit in zwei Teile geteilt.
  • Der Erfindungsgedanke kann sinngemäß auch bei Wirkverbrauchszählern anderer Art, beispielsweise bei Einphasenzählern oder bei Drehstromzählern; für gleiche Belastung der drei Phasen angewendet werden. Auch die Bauart des Phasenmessers ist beliebig. Statt eines Gerätes nach dem Induktionsprinzip kann der Phasenmesser nach dein Prinzip des dynamometrischen Zählers oder nach Art eines Zeigergerätes ausgeführt werden. Wenn die Belastung der drei Phasen des Drehstromnetzes nur wenig verschieden ist, kann man einen Phasenmesser nach Art der Drehstromzähler für gleichbelastete Phasen benutzen, in Verbindung mit Wirkverbrauchszählern in Zweiwattmeterschaltung. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Kupplung zwischen dem Umschalter U und dein Phaseninesser P so gemacht, -daß der Unischalter allmählich umgelegt wird. Das ist aber für die Erfindung nicht wesentlich. Man wird vielmehr die Einrichtung so treffen, daß der Umschalter sprungweise umgelegt wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRIlcIir: i. Einrichtung zum Messen elektrischer Energie unter Berücksichtigung des Leistungsfaktors mit zwei in Reihe geschalteten Wirkverbrauchszählern, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungskreise der Wirkverbrauchszähler an einem Umschalter liegen, der von einem Phasenmesser bei einem bestimmten Leistungsfaktor umgelegt wird, so daß bei niedrigeren Werten des Leistungsfaktors nur der eine, bei höheren Werten des Leistungsfaktors nur der andere Wirkverbraucliszähler arbeitet.
  2. 2. Meßeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkverbrauchszähler mit Doppelzählwerken ausgestattet sind, die durch eine Uhr umgeschaltet werden.
DES61136D 1922-10-19 1922-10-19 Einrichtung zum Messen elektrischer Energie unter Beruecksichtigung des Leistungsfaktors mit zwei in Reihe geschalteten Wirkverbrauchszaehlern Expired DE376193C (de)

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