DE376337C - Verfahren und Ablegetisch zur Behandlung frisch gepresster oder gestampfter Schlackensteine - Google Patents

Verfahren und Ablegetisch zur Behandlung frisch gepresster oder gestampfter Schlackensteine

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DE376337C
DE376337C DEI21186D DEI0021186D DE376337C DE 376337 C DE376337 C DE 376337C DE I21186 D DEI21186 D DE I21186D DE I0021186 D DEI0021186 D DE I0021186D DE 376337 C DE376337 C DE 376337C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/24Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for curing, setting or hardening
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
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    • B65G49/08Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)

Description

  • Verfahren undAblegetisch zur Behandlung frisch gepreßter oder gestampfterSchlackensteine. Infolge Kohlenmangels und zunehmender Höhe der Arbeitslöhne ist man dazu übergegangen, in erhöhtem Umfang aus dem beim Verbrennen der Steinkohle übrigbleibenden Schlackenabfall sogenannte Schlackensteine herzustellen. Auch aus der Müllverbrennungsschlacke und aus Hochofenschlacke werden solche Schlackensteine gewonnen. Bei der Herstellung von Schlackensteinen tritt der erwähnte Kohlenmangel nicht in die Erscheinung, jedoch haben bisher die hohen Arbeitslöhne auch bei der Schlackensteinherstellung stark auf die Preisbildung gedrückt, da die überreichliche Handarbeit nicht vermieden werden konnte. Dazu kommt, daß für eine wirtschaftliche Herstellung von Schlackensteinen in großem Umfang man bisher einen viel zu großen Platz zwecks Trocknens und Abbindens der aus den Pressen kommenden Steine benötigte. - Schließlich litt bisher die Wirtschaftlichkeit des Betriebes an der Unzulänglichkeit der Förderanlagen und der Handhabung derselben.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile auszuschalten und die Herstellung der Schlackensteine sowohl hinsichtlich der Arbeitslöhne als auch des zur Lagerung benötigten Raumes und schließlich hinsichtlich der Förderung zu verbilligen. Man hat bereits vorgeschlagen, die aus den- Steinpressen kommenden Steine unter Benutzung von Unterlagen für jede Steinschicht und Einfügung von einen Abstand der Unterlagen voneinander aufrechterhaltenden Stützen reihenweise übereinander aufzuschichten und die so übereinandergeschichteten Steine mit ihren Unterlagsbrettern als Stapel zu den Trocken- und Verladestellen zu befördern. Bei diesen bekannten Fördervorrichtungen muß jedoch, wenn der Steinstapel von einer Stelle zu einer anderen versetzt wird, jeweils eine besondere Unterlage für den Stapel geschaffen werden.
  • Des weiteren hat man bereits vorgeschlagen, für die Beförderung von gebrannten Ziegelsteinen diese ohne Verwendung von Unterlagen auf einem gemeinsamen Tragboden übereinanderzustapeln und sie während der Beförderung durch Förderwagen, Hebezeuge usw. auf diesem Tragboden zu belassen, so daß die Ziegel auf dem Wege ihrer Beförderung nur ein einziges Mal von Hand aufgenommen und abgelegt zu werden brauchen. Hier fehlen jedoch die Tragbretter für die einzelnen Steine oder Steinreihen, welche gemäß der Erfindung gerade erforderlich sind, um das Anfassen der frischen Steine zu vermeiden.
  • Von diesen bekannten Verfahren unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die der Abbindung bedürftigen Steine mit den Tragbrettern, auf denen sie in bekannter Weise die Presse verlassen, auf einer gemeinsamen Unterlagsplatte unmittelbar übereinanderliegend aufgestapelt und auf der gleichen Unterlagsplatte ohne Umsetzen zu den Lagerstellen und von da nach Maßgabe der Erhärtung wiederum ohne Umsetzen zu den Verladestellen gefördert werden, so daß die mit ihren Tragbrettern unmittelbar aufeinandergestapelten Steine vom Verlassen der Presse an während der Erhärtung bis zum Verladen in der Fabrik auf der gleichen Unterlage ruhen und mit letzterer von der gleichen Fördervorrichtung bewegt werden.
  • Eine zur Durchführung des den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahrens bestimmte Anlage ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb, r ist die Seitenansicht der Anlage, Abb. 2 eine Vorderansicht derselben, Abb. 3 die Vorderansicht der Hebevorrichtung in Verbindung mit den aufgeschichteten Schlackensteinen, Abb. 4 die Seitenansicht zu Abb. 3.
  • Der in bekannter Weise aus Rohschlacke hergestellte Mörtel gelangt in den Füllkasten einer der Steinpressen z, die beliebig ausgebildet sein können. Die Presse, die vollständig selbsttätig arbeitet und z. B. in jedem Arbeitsgang acht Steine formt, bewegt ein entsprechend großes Brett 2 von einem in der Maschine befindlichen Brettstapel aus nach vorn; der Brettstapel wird von einem Mann, der gleichzeitig den Gang der Maschine zu beobachten hat, immer wieder ergänzt. Die auf je einem Brett 2 liegenden Steine (z. B. acht) werden selbsttätig durch ein umlaufendes endloses Förderband 3 zu dem Steinablegetische geleitet. Von dem endlosen Förderbande 3 werden die einzelnen Bretter mit ihren Steinen von Hand abgehoben.
  • Die Steine bleiben, da sie erdfeucht sind, auf den Brettern :2 liegen und werden mit diesen zu einem Stapel aufgeschichtet, und zwar so, daß in einer wagerechten Schicht z. B. sechs Bretter mit je acht Steinen zu liegen kommen, während in jeder senkrechten Schicht acht Bretter mit je acht Steinen übereinanderliegen, so daß der Stapel 6 - 8 # 8 - 38.1 Schlakkensteine enthält. Es ist praktisch erprobt, daß die Steine, und zwar auch die untersten, diese mit der Stapelung verbundenen Druckbeanspruchungen in frischem Zustand gut aushalten: Zur Erleichterung dieser Stapelarbeit dienen zwei vor jeder Presse gelagerte Ablegetische 4 und 5, die so elastisch unterstützt sind, etwa durch Federung oder mittels besonderer Tauchkörper, daß die wagerechte Oberfläche sich dauernd in der gleichen Höhe mit dem oberen Teil des Förderbandes 3 befindet, von dem die Bretter mit je acht Steinen in Abständen von etwa zwei Metern selbsttätig von der Presse weggeholt werden.
  • Gemäß dem in Abb. z und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeder der beiden Ablegetische 4 5 als Tauchkörper ausgebildet. Sein Querschnitt verjüngt sich nach unten, so daß sich beispielsweise in der Seitenansicht der Abb. z ein etwa dreieckiger Querschnitt ergibt. Die Größe der wagerechten Querschnitte ist hierbei unter Berücksichtigung des Schlackensteingewichtes derart bemessen, daß die Eintauchtiefe bei Auflage je eines weiteren, mit beispielsweise acht Steinen belasteten Brettes nur um die Höhe einer Steinschicht einschließlich der Brettdicke zunimmt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Oberfläche der obersten Steinschicht im wesentlichen in gleicher Höhe bleibt, so daß der Arbeiter, der das Brett mit den acht Steinen von dem Förderband 3 auf den Ablegetisch 4 überführt, immer nur eine Bewegung in der Horizontalebene zu vollziehen braucht, also keinerlei Hubarbeit leistet.
  • jeder der beiden Tauchkörper 4, 5 spielt in einen wassergefüllten Kanal 6, der, wenn die Gesamtanlage Wasseranschluß hat, von dem Hauptwasserlauf abzweigt.
  • Die senkrechte Führung der Tauchkörper 4, 5 wird durch seitlich von ihnen ortsfest gelagerte Rollen 7 gewährleistet.
  • Der Vorgang der Stapelarbeit ist folgender: Auf jedem Ablegetisch 4, 5 liegt eine Unterlagsplatte 8 für je einen Steinstapel. Darauf werden die Bretter :2 mit je acht Steinen in der Reihenfolge aufgelegt, wie Abb. 3 und -angeben, bis die acht Schichten übereinandergestapelt sind und der Stapel 384 Steine enthält. Durch das Auflegen von je acht Steinen in regelmäßiger Aufeinanderfolge sinkt der Ablegetisch 4 bzw. 5 immer nur so weit, daß er, wie gesagt, dauernd in der gleichen Höhe mit dem Oberteil des Förderbandes?, bleibt. Dadurch ist die Stapelarbeit so erleichtert, daß selbst Kriegsbeschädigte mit künstlichen Gliedern sie bequem ausführen können.
  • Wird die oberste (achte) Schicht aufgelegt, so kommen seitliche Anschläge der gemeinsamen Unterlagsplatte 8 auf Rasten 9 des Fußbodens zu liegen, so daß ein weiteres Sinken des Tauchkörpers ausgeschlossen ist.
  • Der Kran To, an dem die Tragvorrichtung =i hängt, hebt den ganzen Stapel von 384 Steinen mit den Auflagebrettern 2 und der gemeinsamen Tragplatte 8, nachdem diese von einem Mann eingehakt ist, in die Höhe und fährt damit zu den Lagerräumen, z. B. nach dem ersten Feld derselben. Dort läßt der Kran den Stapel auf den Fußboden nieder und fährt nach Aushakung durch den Lagerraum wieder nach Presse i zurück. An dieser hat sich unterdessen der beschriebene Stapelvorgang auf dem anderen zu der gleichen Presse gehörigen Ablegetisch 4 bzw. 5 wiederholt, so daß wieder 384 Steine zum Abholen bereit sind.
  • Jede der Steinpressen i braucht bei etwa 15 ooo Schlackensteinen bei achtstündiger Tagesleistung etwa i2 Minuten zur Herstellung eines Stapels von 384 Steinen.
  • In den Lagerräumen wird eine größere Anzahl von Stapeln, z. B. 4o Stapel, zu je einem Feld zusammengestellt, die auf diese Weise eine Tagesleistung einer der Pressen i darstellen. Hierbei macht der Kran =o nur fünf Fahrten in der Stunde und findet daher inzwischen genügend Zeit, die längere Zeit vorher angefertigten und unterdessen abgebundenen Steine in Waggons oder Schiffe zu verladen. Zu diesem Zweck braucht der Kran keinen Weg, so gering er auch sei, umsonst machen.
  • Wenn die Steine abgebunden haben, setzt derselbe Kran =o wiederum je einen Stapel mit 384 Steinen in die Waggons oder Schiffe ab; der Lagermann, der gleichzeitig das Aushaken der Tragplatten vom Kran am Lagerplatz besorgt, zumeist unter Hilfeleistung seines Lagerkollegen von den benachbarten Feldern, nimmt die Steine nun zum erstenmal in die Hand und schichtet sie auf. Die leeren Bretter 2 kommen wieder auf die Tragplatte 8, die der Kran =o bei der Rückfahrt zur Presse wieder mitnimmt, um sie in der Nähe derselben abzusetzen. Von dort aus bringt der Mann, der die Stapel am Ablegetisch 4 bzw. 5 einhakt, die Bretter zur Presse, von wo aus sie selbsttätig wieder, mit Steinen belastet, ausgestoßen werden. Die Lagerleute finden genügend Zeit, das Schiff oder den Waggon zu beladen, da sie nur alle i2 Minuten einen Stapel vom Kran auszuhaken brauchen. Die aus den Pressen kommenden Steine bleiben also auf den Unterlagsbrettern 2, auf denen sie die Maschine verlassen, liegen während der Beförderung zu den Ablegetischen 4, 5, de ferneren während der Beförderung von diesen Ablegetischen zu den Lagerräumen, wo die Steine erhärten, und schließlich während der Beförderung von diesen Lagerräumen zu den Fernbeförderungsmitteln, wie Eisenbahnwagen oder Schiff. Ebenso verbleiben die Steine, nachdem sie von dem endlosen Förderband 3 auf einen der Ablegetische 4 bzw. 5 gehoben worden sind, auf der unteren Tragplatte 8 in der aus Abb. 3 und 4 ersichtlichen Schichtung bis zum Verladen in die Eisenbahnwagen oder Schiffe.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Behandlung frisch gepreßter oder gestampfter Schlackensteine, dadurch gekennzeichnet, daß die der Abbindung bedürftigen Steine mit den Tragbrettern (2), auf denen sie in bekannter Weise die Presse verlassen, auf einer gemeinsamen Unterlagsplatte (8) unmittelbar übereinander aufgestapelt und auf der gleichen Unterlagsplatte (8) ohne Umsetzen zu den Lagerstellen und von da nach Maßgabe der Erhärtung wiederum ohne Umsetzen zu den Verladestellen befördert werden, so daß die mit ihren Tragbrettern unmittelbar aufeinandergestapelten Steine vom Verlassen der Presse an während der Erhärtung bis zum Verladen in der Fabrik auf der gleichen Unterlage (2, 8) ruhen und mit letzterer von der gleichen Fördervorrichtung bewegt werden.
  2. 2. Ablegetisch zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe so elastisch unterstützt ist, daß seine Oberfläche in unbelastetem Zustand in der Höhe der Fördervorrichtung (3), welche die Steine aus der Presse entnimmt, liegt, und daß er bei zunehmender Belastung jeweils um einen solchen Betrag sinkt, daß die Oberfläche der oberen Steinschicht in der gleichen Höhe zu liegen kommt, in welcher sich die Oberfläche des unbelasteten Tisches befand.
  3. 3. Ablegetisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe als Schwimmer ausgebildet ist, dessen Querschnitt von der Oberfläche nach unten sich derart verjüngt, daß die Eintauchtiefe entsprechend der zunehmenden Belastung sich ändert.
DEI21186D 1921-01-27 1921-01-27 Verfahren und Ablegetisch zur Behandlung frisch gepresster oder gestampfter Schlackensteine Expired DE376337C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037680B (de) * 1953-02-23 1958-08-28 Alfons Rimmele Einrichtung zum Transport von Bausteinen
EP0007852A1 (de) * 1978-07-17 1980-02-06 Mircéa Borcoman Fertigungsstrecke zur Herstellung von Betonelementen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037680B (de) * 1953-02-23 1958-08-28 Alfons Rimmele Einrichtung zum Transport von Bausteinen
EP0007852A1 (de) * 1978-07-17 1980-02-06 Mircéa Borcoman Fertigungsstrecke zur Herstellung von Betonelementen
US4269577A (en) 1978-07-17 1981-05-26 Mircea Borcoman Production line for the manufacture of concrete elements

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