DE376389C - Raederlafette mit grossem Schussfelde fuer Artilleriegeschuetze - Google Patents

Raederlafette mit grossem Schussfelde fuer Artilleriegeschuetze

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DE376389C
DE376389C DEC25128D DEC0025128D DE376389C DE 376389 C DE376389 C DE 376389C DE C25128 D DEC25128 D DE C25128D DE C0025128 D DEC0025128 D DE C0025128D DE 376389 C DE376389 C DE 376389C
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ball
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DEC25128D
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Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
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Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
    • F41A23/32Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Räderlafette mit großem Schußfelde für Artilleriegeschütze. Bei Räderlafetten, die beim Schießen an vier Stellen mit dem Boden in Berührung kommen, werden diese Stellen einesteils durch den unteren Teil jedes Rades (d. h. durch das Radgestell) und anderenteils durch die Enden der beiden Lafettenwangen (d. h. durch die eigentliche Lafette) gebildet. Hierbei müssen besondere Anordnungen getroffen sein, daß beim Schießen alle vier Stützpunkte mit dem Erdboden in Berührung sind.
  • Durch die Erfindung soll eine Lafette geschaffen werden, bei der die erwähnten Wirkungen durch die Verbindung des Radgestells mit der Lafette mittels eines Kugelgelenkes erzielt werden, dessen voller oder hohler Teil an dem Radgestell oder an der Lafette sitzt, welche vorn einen an dem einen Gelenkteil festen, starren Teil trägt, der jedes Verbindungsstück zwischen den Lafettenwangen überflüssig macht.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Abb. i ist ein teilweise im Schnitt dargestellter Grundriß, Abb. z ein zum Teil im Schnitt gezeichneter Aufriß einer Ausführungsform der Lafette. Abb. 3 und .4 sind Schnitte nach den Linien A-B und C-D der Abb. 2. Abb. 5 bis 7 zeigen ähnliche Darstellungen einer anderen Ausführungsform. Abb. 8 und 9 stellen teilweise geschnitten eine weitere Ausführungsart in Draufsicht und Querschnitt dar. Abb. io und ii stellen Einzelheiten dar. Abb. i- ist ein Längsmittelschnitt durch das Lafettengelenk. Abb. 13 und 14 sind senkrechte Schnitte nach den Linien H-H und I-I der Abb. 12.
  • Bei der in Abb. i veranschaulichten Ausführungsform trägt die Lafette den vollen Teil i des Kugelgelenkes, während dessen hohler Teil 2 am Radgestell angeordnet ist. Aus Abb. 2 ist der auf der Radachse .4 sitzende Lafettenträger 3 ersichtlich, der das Lager 5 für den Drehzapfen des Geschützrohres enthält.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 sitzt der volle Teil i des Kugelgelenkes am Radgestell und der hohle Teil 2 an der Lafette. Abb. 6 und 7 lassen hierbei den mit der Lafette selbst verbundenen Oberlafettenträger 3 erkennen, an dem das Lager 5 für den Drehzapfen des Geschützes sitzt.
  • Die Abb. i bis 7 zeigen ferner die Verbindungen, die zur Ausführung der gegenseitigen Bewegungen von Radgestell und Lafette erforderlich sind. Das Kugelgelenk ermöglicht die Verschiebung der Lafettenwangen zwischen den Lagen (>, 7, 6', 7' der Abb. i. Die Verbindungslinie 8 der Wangenenden ist hierbei parallel zur Radachse, wenn die Längsachse der Lafette senkrecht zur Radachse steht, kann jedoch je nach den durch die Bodenbeschaffenheit bedingten Verhältnissen bis in die Lagen 81 und 8'= verschoben werden.
  • Aus Abb. 4. ist ersichtlich, daß das Kugelgelenk außerdem je nach der Bodenbildung eine seitliche Neigung der Lafette zur Radachse von rechts nach links oder umgekehrt ermöglicht.
  • Endlich kann vorteilhaft sein, daß die ganze Lafette die Aufwärtsbewegung um die Achse mitmacht, zu der die Lafettenwangen befähigt sein müssen. Zu diesem Zwecke ist bei den Ausführungsformen nach Abb. i bis .4 in einer weiten Aussparung io zwischen den Stützstellen 2a und 311 des Lafettenträgers ein Gleitstück 9 seitlich verschiebbar. Dieses Gleitstück hat eine achsiale Bohrung, in der eine zylindrische Verlängerung iider Vorderlafette liegt. Hierdurch wird für alle Lagen, welche die Lafettenwangen Infolge der Kugelgelenkanordnung rechts und links von der Senkrechten zur Radachse einnehmen können, die Möglichkeit gegeben, daß der Lafette die an sich eben wegen der Kugelgelenkverbindung mögliche Neigung nach rehts oder links gegeben wird.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5, 6 und 7 wird die Verstellung der Lafette nach beiden Seiten der Senkrechten zur Radachse sowie das Kippen nach rechts und links durch die Ausnehmungen 12 des Lagers 13 der Kugel i ermöglicht. Die Bewegung aller Lafettenteile um die Radachse wird durch die dauernde Verbindung der Lafettenwangen und des Lafettenträgers (Abb. 6) erzielt, wobei ein zylindrischer Stift 14, Abb. io und ii, der am Lafettenträger sitzt und von einer drehbaren Hülse 15 umgeben ist, zur Ausrichtung der Radachse gegenüber den Lafettenwangen dient.
  • Bei den beschriebenen Ausführungsformen enthält das Gelenk eine vollständige Kugel. Wie die Abb. 8 und 9 zeigen, genügt auch ein Teil einer Kugel ei, deren Mittelpunkt über oder unter oder auch in der Achse liegen kann. Das Kugelgelenk- kann selbstverständlich durch ein Cardangelenk ersetzt werden, mit dem die hervorgehobenen Wirkungen ebenfalls erzielbar sind.
  • Bei den Ausführungsformen nach Abb. i bis 7 liegt das zwischen der Lafette und dem Radgestell angeordnete Kugelgelenk unter und vor der Achse, wobei die das Geschützrohr tragende Wiege in einem am Achsgehäuse sitzenden Lager drehbar ist.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 12 bis 14 ist der Mittelpunkt des Kugelgelenkes in die Achse verlegt, wodurch die Gesamtanordnung leichter und einfacher wird. Der Drehzapfen für das Geschützrohr kann dann auf der Lafette selbst vorgesehen werden, so daß diese beim Schießen unmittelbar den Rückstoß aufnimmt, der infolgedessen nicht erst durch das Achsgehäuse und die Achse übertragen zu werden braucht. Hierbei endigt die hufeisenförmige Vorderlafette 41 in eine Kugel 42, die in einem Lager 43 der Radachse 4.4. ruht und durch einen zweiteiligen, mit einem Gewinde versehenen Ring 45 darin festgehalten wird (Abb. i2 und i4).
  • Eine Einschnürung 61 am Kugelgelenk trägt einen zweiteiligen Ring 62, der innen kreisförmigen und außen vieleckigen Querschnitt hat, so daß eine für alle Schräglagen ausreichende Tragfläche entsteht.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. ia bis 14 sitzt der Drehzapfen 49 der Wiege 5o auf der Lafette selbst, wodurch der Rückstoß beim Schießen unmittelbar von dieser aufgenommen wird, ohne daß die Querdrehung und Seitenbewegung der Lafette beeinträchtigt ist. Die Zapfen 48 bilden hierbei keineswegs Drehzapfen für die Lafettenwangen, sondern sind bei jeder Querlage der Lafettenwangen gegenüber dem Radgestell nur Verbindungsglieder zwischen diesen und der Wiege.
  • Es ist ferner ersichtlich, daß beim Anheben der Lafettenwangen um die Radachse die gesamte Lafette mitgenommen wird. Die beschriebene Verlegung des Kugelgelenkes 42, 43 in die Achsmitte ermöglicht, das Bremsgetriebe für die Räder an dieser Stelle anzubringen und hierdurch den Platzbedarf der Gesamtanordnung zu verringern sowie dieses Getriebe nach Möglichkeit vor Staub zu schützen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Räderlafette mit großem Schußfelde für Artilleriegeschütze, dadurch gekennzeichnet, daß das Radgestell und die Lafette durch ein Kugelgelenk miteinander verbunden sind, dessen voller oder hohler Teil an dem Radgestell oder an der Lafette sitzt, welche vorn einen an dem einen Gelenkteil festen, starren Teil trägt, der jedes Verbindungsstück zwischen denLafettenwangen überflüssig macht.
  2. 2. Lafette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des an dem Radgestell sitzenden Lafettenträgers (3) mit den Lafettenwangen (6, 7) durch ein Gleitstück (9) gebildet wird, das in einer mit ihren Rändern die Lafette stützenden Aussparung (io) seitlich verschiebbar ist und in seiner Mitte einen zylindrischen Ansatz (ii) der Kugel des Gelenkes enthält, so daß bei jeder Lage dieses Ansatzes die Lafettenwangen zu dessen Achse beliebig geneigt werden können.
  3. 3. Lafette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Lafettenträgers mit dem Radgestell durch einen an diesem sitzenden, zylindrische Stift (i4) erfolgt, der durch eine drehbare Hülse (i5) der Radachse hindurchgeht, so daß die Lage dieser Achse zu den Lafettenwangen bei allen Bewegungen gewahrt bleibt_
  4. 4. Lafette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk statt aus einer vollständigen Kugel nur aus Teilen einer Kugelfläche (2i) besteht, die den verschiedenen Bewegungen die erforderliche Freiheit gewährleisten, wobei der Mittelpunkt der Kugelfläche in, über oder unter der Radachse liegen kann.
  5. 5. Lafette nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (42) in ihrem an der Radachse sitzenden Lager (43) durch einen mit Gewinde versehenen, geteilten Ring (45) in ihrer Lage gehalten wird, während eine Einschnürung (6i) der Kugel sich unter Vermittlung eines zweiteiligen Ringes (62) von innen zylindrischen und außen vieleckigem Querschnitt trägt, so daß für jede Lage der Lafettenwangen zu der Radachse eine gleichmäßige Stützfläche erhalten wird.
DEC25128D 1913-07-02 1914-07-02 Raederlafette mit grossem Schussfelde fuer Artilleriegeschuetze Expired DE376389C (de)

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FR119664X 1913-07-02
FR119665X 1914-05-08
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DEC25128D DE376389C (de) 1913-07-02 1914-07-02 Raederlafette mit grossem Schussfelde fuer Artilleriegeschuetze
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