DE376393C - Elektrisch betaetigter Gong oder auch anderes Schlagzeug, bei dem der Schlagmechanismus nach erfolgtem Anschlag sofort selbsttaetig in eine Totpunktstellung zurueckschwingt - Google Patents
Elektrisch betaetigter Gong oder auch anderes Schlagzeug, bei dem der Schlagmechanismus nach erfolgtem Anschlag sofort selbsttaetig in eine Totpunktstellung zurueckschwingtInfo
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- G10K1/06—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
- G10K1/062—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
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Description
- Elektrisch betätigter Gong oder auch anderes Schlagzeug, bei dem der Schlagmechanismus nach erfolgtem Anschlag sofort selbsttätig in eine Totpunktstellung zurückschwingt, Vorrichtungen zum Anschlagen von Glokken, Alarm- und Läute-,verken, durch elektromagnetische oder mechanische Ein-,virkung betätigt, sind bekannt. Jedoch muß frei diesen Vorrichtungen das Schlagwerk durch besondere mechanische Einwirkungen in seine Ausgangsstellung zurückgebracht werden.
- Gegenstand dieser Erfindung ist ein durch einen gewöhnlichen Druckschalter mittels Elektromagneten mit Eintauchkernen betätigten Mechanismus zum kurzen, kräftigen Anschlagen von Schlagzeugen, wie Gongs, Glocken u. dgl., wobei das Wesentliche darin besteht, claß t. durch sinnreiche Anordnung und Lagerung eines Schlägels dieser beim Einschalten eines el°ktrischen Stromes einen kurzen, kräftigen Schlag auf einen Gong abgibt und sofort selbsttätig in eine Totpunkthzge zurückschwingt, auch wenn der Stromkreis noch geschlossen ist, und 2. die Schlagkraft des Schlügels und damit cie Tonfülle des Gongs auf zweifache Art einstellbar ist, und zwar durch fubverstellung des Schlägels sowie verstellbare Aufhängung des Gongs.
- Es ist also wichtig, daß der ohne jeden Einfluß selbsttätig zur ückschwingewle Schlägel sofort nach Anschlag (las Gong freigibt und dadurch die Resonanz wall zur Auswirkung kommt, und daß die Tonfülle durch Hubregulierung des Schlägels wie auch Verschiebung des Gongs einstellbar ist.
- Die Erfindung ist in zwei Abbildungen schematisch veranschaulicht.
- Auf einem Rost mit Sockel a sitzen zwei Magnetspulen b, und b" festgehalten durch Eisenkerne cl und c- In einem Schild d bewegt sich zwischen zwei Spitzen c, und e, eine Schlägelplatte f, die einen Schlägel g trägt. In der Schlägelplatte f hängen an Gliedern h, und h_, in Stiften i, und i, beweglich, zwei Eintaucheisenkerne k, und k- Außerdem ist die Schlägelplatte f noch mit einer Einstellschraube L und mit einer Zugfeder m verbunden, deren Spannung durch eine Sehraube ii reguliert werden kann. Das Gong o ist an Aufhängeschrauben p" p_ und p3 verstellbar aufgehängt.
- Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Durch einen an jede Netzleitung anschließbaren gewöhnlichen Druckschalter erhalten die beiden Magnetspulen b, und b, Strom und ziehen die Eintaucheisenkerne h, und h_ ruckartig an. Die durch die "Zugfeder in hochgehaltene Schlägelplatte f wird dadurch abwärts gerissen und bringt den Schlägel g zum Anschlag, um ihn aber augenblicklich zurückschwingen zu lassen, was dadurch möglich ist, claß die Schlägelplatte f in den Gliedern h, und h2 genügend toten Gang hat. Der Schlägel- verharrt nun in dieser Totpunktlage so lange, als die Eintaucheisenkerne k,, 1z, durch den geschlossenen Stromkreis angezogen bleiben, um erst nach Ausschalten des Stromes vermöge der Zugfederm wieder in seine Ruhestellung zurückzukehren.
- Die Eintaucheisenkerneh,,h, erhalten spitze Form behufs Erzielung eines größeren magnetischen Wirkungsgrades.
- Die Tonfülle des Gongs o wird folgendermaßen eingestellt: Der Schwingungsradius des Schlägels g von seiner Ruhestellung bis zum Anschlag wird durch die Einstellschraube L vergrößert oder verkleinert, und dadurch wird die Schwungkraft des Schlägels g und damit die Tonfülle des Gongs o beeinflußt. Außerdem kann der Zwischenraum zwischen Gong o und Schlägel g noch durch die Aufhängeschrauben p" p= und p., reguliert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisch betätigter Gong oder auch anderes Schlagzeug, bei dem der Schlagmechanismus nach dem Anschlag sofort selbsttätig in eine Totpunktstellung zurückschwingt, auch wenn der Stromkreis geschlossen bleibt und die Tonfülle nach Bedarf eingestellt werden kann, gekennzeichnet dadurch, daß die Eintauchkerne (h" h=) zweier Magnetspulen (b" b J dem an einer Schlägelplatte (f) sitzenden Schlägel (g) infolge des toten Gangs der Platte (f) einen ruckartigen Anschlag bei sofortigem Zurückschwingen des Schlägels (g) in die Totpunktlage selbst bei längerem Stromschluß erteilen, und daß der Schwingungsradius und die Schwungkraft des Schlägels (g) einerseits durch eine verstellbareEinstellschraube (l) und anderseits durch die Verstellbarkeit des Gongs (o) mittels dessen Aufhängeschrauben (p" p2 und p3) regulierbar ist, damit die Tonfülle innerhalb weiter Grenzen eingestellt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH88723D DE376393C (de) | 1922-02-14 | 1922-02-14 | Elektrisch betaetigter Gong oder auch anderes Schlagzeug, bei dem der Schlagmechanismus nach erfolgtem Anschlag sofort selbsttaetig in eine Totpunktstellung zurueckschwingt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH88723D DE376393C (de) | 1922-02-14 | 1922-02-14 | Elektrisch betaetigter Gong oder auch anderes Schlagzeug, bei dem der Schlagmechanismus nach erfolgtem Anschlag sofort selbsttaetig in eine Totpunktstellung zurueckschwingt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE376393C true DE376393C (de) | 1923-05-28 |
Family
ID=7165383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH88723D Expired DE376393C (de) | 1922-02-14 | 1922-02-14 | Elektrisch betaetigter Gong oder auch anderes Schlagzeug, bei dem der Schlagmechanismus nach erfolgtem Anschlag sofort selbsttaetig in eine Totpunktstellung zurueckschwingt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE376393C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950197C (de) * | 1951-05-24 | 1956-10-04 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Registriereinrichtung zur bleibenden Aufzeichnung von Angaben, insbesondere fuer Fernelde-, vorzugsweise Fernsprechanlagen |
-
1922
- 1922-02-14 DE DEH88723D patent/DE376393C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950197C (de) * | 1951-05-24 | 1956-10-04 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Registriereinrichtung zur bleibenden Aufzeichnung von Angaben, insbesondere fuer Fernelde-, vorzugsweise Fernsprechanlagen |
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