DE376406C - Verfahren und Schaltung zur drahtlosen Telephonie mit Gegensprechen - Google Patents

Verfahren und Schaltung zur drahtlosen Telephonie mit Gegensprechen

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DE376406C
DE376406C DEL52407D DEL0052407D DE376406C DE 376406 C DE376406 C DE 376406C DE L52407 D DEL52407 D DE L52407D DE L0052407 D DEL0052407 D DE L0052407D DE 376406 C DE376406 C DE 376406C
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Germany
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circuit
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LEO PUNGS DR ING
Alcatel Lucent Deutschland AG
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LEO PUNGS DR ING
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04B—TRANSMISSION
    • H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40—Circuits
    • H04B1/44—Transmit/receive switching
    • H04B1/48—Transmit/receive switching in circuits for connecting transmitter and receiver to a common transmission path, e.g. by energy of transmitter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 28. MAI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 376406 KLASSE 21 a GRUPPE
(L £2407 VIIIj21 a*)
C. Lorenz Akt-Ges. in, Berlin -Tempelhof und ©r.=3ng. Leo Pungs in Charlottenburg.
Verfahren und Schaltung zur drahtlosen Telephonie mit Gegensprechen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1921 ab.
Um bei der drahtlosen Telephonie ein Gegensprechen zu ermöglichen, können im allgemeinen drei Wege eingeschlagen werden. Entweder verwendet man getrennte und räumlich genügend voneinander entfernte Sende- und Empfangssysteme, oder man benutzt eine Antenne mit Brücken- und Kömpensationsschaltungen, die den Sendestrom vom Empfänger fernhalten, oder endlich, es werden Sendeuncl Empfangssysteme abwechselnd in Betrieb genommen. In letztem Falle muß natürlich beim Übergang vom Sprechen zum Hören
der Sender ganz oder teilweise außer Betrieb gesetzt und der Empfänger eingeschaltet werden. Das letztere Verfahren hat den Nachteil der Notwendigkeit des Umschaltens: es wird aber trotzdem praktisch dann zu verwenden sein, wenn man mit größeren Energien arbeitet und die \:erhältnisse es nicht erlauben, vollkommen räumlich getrennte Sende- und Empfangsanlagen auszuführen. Man ίο kann dabei eine gemeinsame Antenne verwenden, die abwechselnd an den Sender und Empfänger gelegt wird, oder auch zwei Antennen, wobei der Sender nicht abgeschaltet, sondern nur außer Betrieb gesetzt wird. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf dieses Verfahren und soll dasselbe auch dann ausführbar machen, wenn es sich darum handelt, mehrere Teilnehmer an eine Zentrale für die drahtlose Verbindung anzuschließen. In diesem Falle ist das Umschalten unmittelbar an der Station mit großen Nachteilen verknüpft, da der Zentralbeamte das Gespräch des Teilnehmers abhören und im gegebenen Zeitpunkte umschalten muß. Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die Umstellung von Senden auf Empfang und umgekehrt von jeder einzelnen Sprechstelle ausgeführt werden kann, so daß der sprechende Teilnehmer während des Gespräches nach Belieben die Umschaltung selbst veranlassen kann. Das Verfahren wird am zweckmäßigsten so ausgeführt, daß von jedem Teilnehmer ein Relais- j kreis geschlossen werden kann, der durch einen Magnetschalter die Umstellung ausführt.
Die Abbildung gibt ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens. A ist die Antenne, B der Sender, C der Empfänger, D ein Schalter zum Umschalten von Senden auf Empfang, E eine Magnetspule zu dessen Auslösung. Der Stromkreis dieser Spule wird entweder direkt oder unter Vermittlung eines kleinen Zwischenrelais geöffnet und geschlossen. Dadurch kommt der Schalter in die Empfangsstellung oder wird von der Feder wieder in die Sendestellung gebracht. Die Ausführung j dieses Schalters kann natürlich in beliebiger ! Form erfolgen und ist für die Erfindung im- j wesentlich. Die Einrichtung ist so getroffen, daß die Umschaltung durch die Hilfsschalter H1, Ha, Hx von jeder Teilnehmerstelle I, II, III aus erfolgen kann. Zu diesem Zweck wird der Stöpsel F abwechselnd in die Büchsen G derjenigen Sprechstelle gelegt, für welche die Gesprächsverbindung hergestellt ist. Es kann natürlich die Einrichtung unter ! Benutzung der in der Fernsprechtechnik üblichen Klinken und Stöpsel so getroffen werden, daß gleichzeitig mit dem Anschluß einer Teilnehmerstelle an die drahtlose Sprechverbindung automatisch der Anschluß des entsprechenden Schalters, der z. B. als Druckkontakt ausgebildet werden kann, an den magnetischen Schalter D erfolgt.
Mit dem Sendeempfangsschalter können j auch Umschaltmittel verbunden werden, j welche z. B. den Speisestrom des Senders unterbrechen usw.
Man kann, wie schon oben erwähnt, auch zwei Antennen benutzen, eine für Senden-, die andere für Empfangszwecke und nur den , Empfänger abschalten, während der Sender durch Unterbrechung des Betriebsstromes oder ähnliche Mittel außer Betrieb gesetzt wird. In diesem Falle genügen kleinere Schalter.
Für die Zuleitungen zu den Schaltern und den einzelnen Sprechstellen kann man die eigentlichen Sprechleitungen zum Teil mitbenutzen, so daß dann an Leitungsmaterial gespart wird.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren und Schaltung zur drahtlosen Telephonie mit Gegensprechen durch abwechselndes Umstellen von Senden auf ■ Empfang und Anschluß an ein Teilnehmernetz, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang von Senden auf Empfang von jeder einzelnen Sprechstelle aus bewirkt werden kann.
2. Schaltungsanordnung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang von Senden auf Empfang durch ein Relais betätigt wird, welches durch Schalter an den einzelnen Sprechstellen ausgelöst wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieUmschalt- \'orrichtung wahlweise an die verschiedenen Sprechstellen angeschlossen wird.
4. Schaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß der Umschaltevorrichtung gleichzeitig automatisch mit dem Anschluß des Teilnehmers an das drahtlose System erfolgt.
5. Ausführungsform nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch no gekennzeichnet, daß für die Umschalteverbindung nach den Sprechstellen die Sprechleitungen teilweise mitbenutzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL52407D 1921-02-19 1921-02-19 Verfahren und Schaltung zur drahtlosen Telephonie mit Gegensprechen Expired DE376406C (de)

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