DE376707C - Schiebedruckknopf - Google Patents
SchiebedruckknopfInfo
- Publication number
- DE376707C DE376707C DEP38248D DEP0038248D DE376707C DE 376707 C DE376707 C DE 376707C DE P38248 D DEP38248 D DE P38248D DE P0038248 D DEP0038248 D DE P0038248D DE 376707 C DE376707 C DE 376707C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- button
- spring
- housing
- legs
- push button
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B17/00—Press-button or snap fasteners
- A44B17/0011—Press-button fasteners in which the elastic retaining action is obtained by a spring working in the plane of the fastener
Landscapes
- Details Of Garments (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. JUNI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3c GRUPPE
(P38248Xjs cj
Frau Ella Post-Braeunlich in Pottschach, Österr.
Schiebedruckknopf.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1919 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni ig 11 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Österreich vom 14. Januar 1919 beansprucht.
Die Erfindung betrifft Schiebedruckknöpfe, die eine Feder zur Rückführung des in den
Schlitz eingeführten Patrizenkopfes an seine Einsteckstelle besitzen. Bei den bisher bekannten
Knöpfen dieser Art liegt die Feder quer zur Schubrichtung und kann dem Kopfe bei seiner
Verchiebung nur in der Schubrichtung ausweichen, so daß die Nachgiebigkeit des Verschlusses
eine geringe ist und die Feder infolge der starken Durchbiegung den Beanspruchungen nur kurze
Zeit standhalten kann.
Diese Nachteile sind der Erfindung gemäß
Diese Nachteile sind der Erfindung gemäß
dadurch vermieden, daß die Schenkel der in das Knopfgehäuse eingelegten Feder, zwischen
welche die Patrize eingeführt wird, gerade und divergierend sind, wobei ihre am weitesten voneinander
abstehenden Enden unterhalb der Einstecköffnung des Gehäuses liegen, während die
am nächsten beisammenliegenden, an den Federbogen anschließenden Schenkelenden sich in der
Schubrichtung hinter der Endstellung des Kopfes befinden und im Gehäuse frei beweglich sind.
Durch diese Ausbildung des Knopfes wird erreicht, daß die Feder nur eine geringe Biegung
erleidet, da ihre Schenkel quer zur Schubrichtung ausweichen können und die ganze Feder an
der Formänderung teilnimmt. Der Verschluß gibt bei jeder Stellung des Kopfes im Verschiebeschlitz
leicht nach und sichert das Kleidungsstück, auch wenn es aus sehr dünnem Stoff besteht,
beim Anspannen der durch den Knopf ao verbundenen Teile gegen Zerreißen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι den Knopfverschluß in Ansicht und Abb. 2 das Gehäuse in Draufsicht;
Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1.
Der Knopfverschluß besteht aus der Matrize, welche aus dem Boden 1 und dem Deckel 2 zusammengesetzt
ist, und der Patrize, welche zwecks Einklemmens des Stoffes ebenfalls aus zwei Teilen 3 und 4 hergestellt ist, aber auch in
bekannter Weise nur mit einer mit Nählöchern versehenen Platte versehen sein kann. Die gefalzten
oder aufgebogenen Ränder der Gehäuseteile sind mit kleinen Einschnitten 5 versehen,
um sie federnd zu gestalten und das Ineinanderstecken dieser Teile zu ermöglichen. Zwischen
den Rändern dieser Teile können die Enden oder Ränder der miteinander zu verbindenden Kleidungsstücke
6 und 6', deren Bänder o. dgl. eingeklemmt werden.
Der Gehäusedeckel 2 ist mit einem Schlitz 15 versehen, dessen Ende 8 erweitert ist, so daß
der Kopf 12' durchtreten kann, während sein Ende 14 nur den Eintritt des Knopfhalses ermöglicht.
Der Rand des Schlitzes ist durch einen Wulst verstärkt. Der Gehäuseboden 1 ist
mit einer länglichen Ausbuchtung 13 versehen, welche die Verschiebung des Kopfes im Gehäuse
ermöglicht. In dem Gehäuse liegt eine Feder 7, deren bogenförmiger Teil sich an den inneren
Rand des Gehäuseunterteiles 1 anlegt und deren Schenkel 10 rückwärtsgebogen in die Einstecköffnung
8 des Gehäusedeckels 2 hineinragen. Die Schenkel der Feder sind geradlinig geformt und
derart divergierend angeordnet, daß sich ihre freien Enden unterhalb der Einstecköffnung 8
und ihre am nächsten beisammenliegenden, an die Bugstellen 9 der Feder anschließenden Enden
in der Schubrichtung hinter der Endstellung 14 des Kopfes befinden. Behufs sicherer Lagerung
der Feder 7 sind im Gehäuseunterteil 1 oder im Gehäuseoberteil 2 zwischen den beiden Bugstellen
9 und zwischen den beiden freien Schenkelenden der Feder Einkerbungen oder Lappen
11 bzw. 12 vorgesehen. Die Höhe dieser Einkerbungen
ist etwas größer als die Dicke der Feder, so daß letztere frei spielen kann und die
Schale 2 gegen Eindrücken gesichert ist.
Der Patrizenkopf wird bei 8 in das Gehäuse eingeführt und zwischen die Schenkel 10 der
Feder eingedrückt. Bei Anspannung der zu verbindenden Stoffteile verschiebt er sich in der
Richtung des Pfeiles α gegen das Schlitzende 14
hin, wobei die geraden Schenkelteile der Feder 7 immer fest an dem Knopfhals anliegen und ihn
bei Nachlassen der Spannung entgegen der Richtung des Pfeiles α zurückführen. Die Wahl des
Winkels, den die beiden Federschenkel zur Erzielung dieser Wirkung miteinander einschließen
müssen, ist von der Beschaffenheit des Materials abhängig. Im allgemeinen wird der Winkel
größer sein müssen als der aus der Zeichnung zu entnehmende. Der Verschluß ist bei jeder Lage
des Knopfes zwischen der Einführungsstelle 8 und der Stelle 14 des Schlitzes in der Schubrichtung
ein federnder und dabei doch ein sicherer, da die Feder und die Kanten des Schlitzes
ein Herausheben des Knopfes nur bei der Einführungsstelle 8 zulassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schiebedruckknopf mit einer im Knopfgehäuse gelagerten, aus einem bogenförmigen Teil und aus zwei in den bogenförmigen Teil hineinragenden Schenkeln bestehenden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (10) gerade und divergierend sind und ihre im größten Abstand voneinander befindlichen Enden unterhalb der Einstecköffnung (15) des Knopfgehäuses liegen, während die am nächsten beisammenliegenden, an den Bogen der Feder anschließenden Schenkelenden sich in der Schubrichtung hinter der Endstellung des Patrizenknopfes befinden und im Gehäuse frei beweglich sind, so daß die Federschenkel auf den Knopfhals einen leichten, nach der Einstecköffnung hin gerichteten Druck ausüben und den Knopfverschluß nachgiebig machen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT376707X | 1919-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE376707C true DE376707C (de) | 1923-06-05 |
Family
ID=3673057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP38248D Expired DE376707C (de) | 1919-01-14 | 1919-08-14 | Schiebedruckknopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE376707C (de) |
-
1919
- 1919-08-14 DE DEP38248D patent/DE376707C/de not_active Expired
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