DE376871C - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Triplikatbloecken - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Triplikatbloecken

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DE376871C
DE376871C DED38237D DED0038237D DE376871C DE 376871 C DE376871 C DE 376871C DE D38237 D DED38237 D DE D38237D DE D0038237 D DED0038237 D DE D0038237D DE 376871 C DE376871 C DE 376871C
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Germany
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roller
triplicate
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perfecting
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Expired
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DED38237D
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EUGEN DREYER
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EUGEN DREYER
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Triplikatblöcken. Es hat sich in der Praxis für erforderlich erwiesen, bei der _@tjsfiillting von Kassenscheinen gleichzeitig drei Kopien herzustellen, von denen zwei in bekannter Weise für die Kasse und für t-rntau@cliztvecke bestinfinit sind, während der dritte Schein, das sogenannte Triplikat, einer besonderen Kontrolle züi dienen hat.
  • Die Erzeugung von T riplil;atblöcl:en ist bisher sehr umständlich. indem man das Triplikathlatt entweder einlegt oder einklebt. Es war aber bisher heute nicht möglich, einen Triplikatblock hintereinander fortlaufend in zickzackfiiriniger Zusamtitenfalzung auf einer Rotationsmaschine zu erzeugen, wie (lies für endlose Duplikatblocks der Fall ist.
  • Gemäß vorliegender Erfindung soll ein Triplikathlock bestehend aus Original, Duplikat und Triplikat, fortlaufend auf endloser Papierbahn hergestellt «erden. Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die erforderliche \timerierung der Blockblätter außerordentlich erschwert, was das Haupthindernis für die Erreichung diese, Zieles bildete.
  • Uni zu einer praktischen Lösung zu gelangen, wird erfindungsgemäß in der "'eise verfahren, daß die einzelnen Blätter des Blocks abwechselnd auf der Schöndruckwalze und der Widerdruckwalze gedruckt werden. und zwar so, daß auf der Schöndruckwalze auf zwei gleiche ungerade Nummern die niichst höhere gerade Nummer gedruckt wird, während auf der Widerdruckwalze auf zwei gleiche gerade :Nummern die nächst höhere ungerade Nummer gedruckt wird oder umgekehrt.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es bedeutet Abb. i die schematische Ansicht einer für den vorliegenden Zweck geeigneten Rotationsdruckinaschine, Abb. 2 eine Sonderdarstellung eines zur Verwendung kommenden Druckzylinders finit den zugehörigen \unierierzylindern, Abb. 3 die abgebrochene Oberseite eines ausgebreiteten Triplikatblock;, Abb. d. die Unteransicht von Abb. 3, während Abb. j einen Triplikatblock schaubildlich teilweise im ausgezogenen Zustande veranschaulicht; Abb.6 ist eine schematische Darstellung der Herstellungsweise des neuen Triplikatblocks, während Abb. ; eine schematische Darstellung c.les Arl>eitsganges der Maschine, nachdem die Papierhahn die Druckwalze verlassen hat, zeigt.
  • Betrachtet man mit Bezug auf Abb. 3 einen endlosen Triplikathlock, wie er erfindungsgemäß erzeugt werden soll, dann ersieht inan, claß je drei gleichnamig numerierte Blätter derart in zickzackartiger Falzung aneinander liegen, (laß, wenn die \umerierung des ersten Blattes auf der Papierseite sich befin ,iet und die Vorderseite für dieses Blockblatt darstellt, die Vorderseite für das Barunterliegende, also zweite Blatt auf der anderen 1'apierhalinseite zti liegen kommt. Das Blockblatt N r. i hat also seine N umerierung auf der einen Seite, während das Duplikatblatt N r. i Aufdruck und \ uinerierung auf der anderen Papierseite, also mit Bezug auf die Zeichnung auf der unteren Papierhahnseite besitzen muß. Das Triplikat Nr. i inuß (lann seine Nuinerierung und seinen Aufdruck wieder auf derselben Seite besitzen wie (las Original. Das Original N r. 2 muß seine \ uinerierung auf der hintren Papierhahriseite, das. Duplikat auf der vorderen und (las Triplikat wieder auf der hinteren Sei*e besitzen usf. (vgl. auch Abb.3 und d.). Um nun eine derartige Numerierung iin fortlaufenden Arbeitsgange auf einer Rotationsmaschine vorzunehmen, wird die Papierbahn n in der aus Abb. i ersichtlichen Weise durch eine Rotationsmaschine geführt und bewegt sich über zwei Druckzylinder 1; und d, die reit den Numerierzvlindern c zusanirnenarbeiten. Der Druckzylinder h ist für den Schöndruck und der Druckzylinder c1 für den Widerdruck bestimmt. Die Formzvliricler, Farbwerke usw. können die übliche Bauart besitzen und bedürfen daher weiter keiner Erläuterung. Wichtig ist aber das Arbeiten der Druckzylinder d mit den N uinerierzvlindern c, und zwar genügt es, wenn der .-antrieb je eines der Numerierzylinder dargelegt wird, weil der andere N umerierzvlinder nur eine Wiederholung der Wirkung des erstgenannten \ umerierzylinders darstellt und lediglich für die Zwecke der Numerierung eines Kontrollabschnittes dient. Der Druckzylinder c1 (Abb. 2), der den Numerierzylinder c durch Reibung antreibt, ist um so viel größer gewählt wie der Umfang des Numerierzylinders, daß bei jedem Umlauf des Druckzvlinders der Numerierzvlinder drei Umdrehungen ausführt, Der Druckzylinder trägt an seiner Seite eine Anzahl, z. B. drei, auswechselbare und einstellbare Antriebsorgane e für das Numerierwerk. In Abb. 2 -ist angenommen, daß nur zwei um 12o° zueinander versetzte Antriebsorgane vorhanden sind, während das dritte Antriebsorgan fortgenommen wurde. Die Organe e wirken, sobald sie einen Druck auf einen Hebel f des N umerierwerkes ausüben, auf das NTumerierwerk in der Weise, daß sie dasselbe um eine "Ziffer weiterschalten. Mit Hilfe dieser Einrichtung wird erreicht, @daß auf dem Schöndruckzylinder die ungeraden Ziffern zweimal hintereinander gedruckt werden und die geraden Ziffern nur einmal zum Abdruck gelangen, während umgekehrt auf dein WiderdruckzvIinder die ungeraden Ziffern nur einmal und die geraden Ziffern zweimal hintereinander zum Abdruck gelangen. Die Blätter auf der Schöndruck- und Widerdruckseite werden daher nach folgendem Schema bedruckt: Schöndruckzylinder i, i, 2, 3, 3, .T usw., Widerdruckzylinder i. 2, 2, 3, 4., d. usw.
  • Auf dem Umfang des Druckzylinders müssen zwei Triplikate gedruckt werden, da nur dadurch die gewünschte Anordnung des Triplikatblockes zu erzielen ist.
  • Der fertig gedruckte Triplikatblock ist dann in der aus Abb.3 und 4. ersichtlichen Weise numeriert. Die einzelnen Triplikatblätter liegen perforiert aneinanderhängend und sind in Zickzackform gefaltet, wie dies aus Abb.5 hervorgeht. Eigenartig ist der hier eingeschlagene Weg, daß die XTtimmern je nach Belieben Weiterdrucken oder stehen bleiben, wodurch es ermöglicht wird, das in obenerwähntem Schema ersichtliche Druckbild zu erhalten. Das letztere kann natürlich nach den jeweiligen Erfordernissen auch geändert werden, wenn andere Ziele erreicht werden sollen. Die fortlaufende Papierbahn a bewegt sich. in Pfeilrichtung der Abb. i über den Schöndruckzvlinder b und den Widerdruckzylinder d, tun in gleicher Weise wie bei dem bekannten endlosen Duplikatblock als zickzackartig gefalteter Triplikatblock g der Maschine entnommen zu werden.
  • Die beiden Numerierrollen auf den Numerierzylindern haben den Zweck, zwei voneinander getrennte i\TLrmmern z. B. am Kopf und Fuß der Triplikatblätter zu bedrucken, wie dies für derartige Numerierzylinder üblich ist. Wie aus der Abb. 6 ersichtlich ist, werden die einzelnen Seiten des Triplikatblocks abwechselnd auf der Schön.druckwalze und der Widerdruckwalze bedruckt, und zwar derart, daß auf der einen Seite der Papierbahn, die auf der Schöndruckwalze bedruckt wird, auf zwei gleiche ungerade Nummern die nächst höhere gerade Nummer folgt, während auf der Rückseite der Papierbahn, die auf der Widerdruckwalze bedruckt wird, auf zwei gleiche -gerade Nummern die nächst höhere ungerade Nummer folgt.
  • Nachdem die Papierbahn die Schöndruckwalze und Widendruckwalze verlassen hat, wird sie durch zwei Walzen h und h' geführt, die in an sich bekannter Weise mit Perforationsmessern und Nuten versehen sind und durch die die Papierbahn in geeigneten Abständen perforiert wird. Von den Zylindern h, h' wird die Papierbahn dann zu den Falzzvlindern k und k' geführt, die gleichfalls in an- sich bekannter Weise mit Falzmessern und Nuten versehen sind und hinter weichen die an sich bekannte Einrichtung zum Zusammenlegen des Blocks in Harmonikaforrn angeordnet ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. .Verfahren zur Herstellung von Triplikatblocks im fortlaufenden Betrieb auf Rotationsdruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Blätter des Blocks abwechselnd auf der Schöndruckwalze und der Widerdruckwalze gedruckt werden, und zwar so, daß auf der-Schöndruckwalze auf zwei gleiche ungerade Nummern die nächst höhere gerade Nummer gedruckt wird, während auf der Widerdruckwalze auf zwei gleiche gerade Nummern die nächst höhere ungerade Nummer gedruckt wird oder umgekehrt.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schöndruckwalze sowohl als auch die Widerdruckwalze einen Umfang hat; der der sechsfachen Länge einer Triplikatblockseite entspricht, während die Numerierwalzen einen Umfang haben, der zweimal so groß ist als eine Triplikatblockseite, wobei die Schöndruckwalze und die W iderdruckwalze mit j e zwei in gleichen Abständen voneinander am Umfange desselben angeordneten Einrichtungen zum Weiterschallen der Numerierwerke versehen ist, die voneinander um ein Drittel des Umfanges der betreffenden Walze entfernt sind.
DED38237D Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Triplikatbloecken Expired DE376871C (de)

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