DE377004C - Schiffahrtskanal - Google Patents
SchiffahrtskanalInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/02—Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/005—Deformable barrages or barrages consisting of permanently deformable elements, e.g. inflatable, with flexible walls
Landscapes
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Description
- Schiffahrtskanal. Schiff ahrtskanäle mit Gefällunterschieden bedingen den mit hohen Kosten verknüpften Bau von Schleusen oder Schiffshebewerken. Auch bedeutet der Verbrauch an Schleusungswasser einen erheblichen wirtschaftlichen Verlust. Oftmals werden die anliegenden Grundwasserstände durch die Höhenlage des Kanalwasserspiegels in einer für die Landwirtschaft nachteiligen Weise verändert. Endlich sind die Betriebskosten an den Gefällübergängen und der Aufenthalt der Schiffe daselbst als Wirtschaftsverluste zu buchen.
- t m diese Nachteile zu beseitigen, ist es bereits bekannt, den Kanälen so geringe Staustufen zu geben, daß die Fahrzeuge auch bei der Bergfahrt mit .eigener Kraft diese Stufen selbsttätig überwinden können, indem die an den Staustufen eingebauten Tore durch die Kraft des fahrenden Schiffes geöffnet und nach Durchfahrt wieder selbsttätig geschlossen werden, wobei Schwimmer, Schwergewichtwirkung der geneigten Tore und elektrische Kraft Anwendung finden. Die Zahl der Tore mußte hierbei mit Rücksicht auf die Kosten so beschränkt bleiben, daß den Schiffen nicht unbeträchtliche Kraftleistungen, namentlich bei der Bergfahrt, zugemutei «-urelen, was hinsichtlich der Sicherheit rles Schiffahrtbetriebes und des ungefährdeten Bestandes der Tore nicht unbedenklich erschi,en.
- Einen weiteren Schritt auf diesem Wege stellt die Erfindung dar, durch die die Stauhöhe zwischen den benachbarten Abschnitten der Kanalstrecke noch mehr verringert wird, so daß der Höhenunterschied zwischen der oberen und unteren Haltung nur mehr wenige Zentimeter- beträgt. Die Tore werden gemäß der Erfindung durch Trennwände crsetzt, deren Abstand zwecks Erreichung des notwendigen geringen Gefälles verringert wird.
- Die große Zahl der Trennwände hat eine billige Ausführungsform zur Voraussetzung. Damit nun das Fahrzeug unmittelbar ohne vermittelnde Zwischenbestandteile die Trennwände durchfahren und sie sich selbsttätig wieder schließen können, bestehen sie aus einem nachgiebigen Stoff, z. B. Webstoff, der selbst wieder in einzelne an Schwimmern hängende Teile aufgelöst wird, damit das in voller Fahrt ankommende Fahrzeug ohne nachteilige Stöße die Stoffwände durchfahren kann.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel einer solchen Anordnung dar. Es ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch die Trennwand in Richtung der Kanalachse, Abb. 2 die Aufsicht auf die Trennwand, .`.b1>.3 die Ansicht der Trennwand vom ()lierwasser aus, Abb..I eine größere Darstellung der Abb. i. Abb. 3 der Schwimmer an einer Stoffbahn und Ahh. C, das untere Ende der Stoffhahn über der Kanalsohle.
- Die Stoffbahnen a, welche mit biegsamen l-',anddr,-iliteti b und Zwischendräliteii c ver-@teift «-erden, sind mit ihrem schmalen unteren Ende an einem auf der Sohle liegenficti schweren Stahl an einem Profileisend l;efestigt, «-elches sich an den beiderseitigen 13öschtuige.i oder senkrechten Ahschlußwän-. den c° fortsetzt. An jedem oberen lZand der Stottllahnen ist ein Schwinnner ni befestigt, dessen Auftrieb so groß ist, daß er die Wand zu tragen und dein testge,#ltzten Stau geriigend Widerstand zu bieten vertrag (Abb. i und .4.). Die Stoffbahnen schließen, da sie dicht nebeneinander stehen, (las Kanalprofil gegen Wasserdurclifluß im wesentlichen ab. "-s kann nur so viel Wasser fließen, als die Lücken zwischen den Stoffbahnen und an der Sohle lief der geringen Geschwindigkeit ge-,'t_atten. Unter Umständen sind auch wasser-(Itirchlässige Bahnen aus geflochtenem Schilf. Stroh 1t. (1g1. zulässig und anwendbar; ain zweckmäßigsten erscheint ein Gewebe aus Jute oder Kokosfaser.
- - Die Stoffbahnen sind uni eine Mange f, «-elche an (lein Profileisen c1 befestigt ist, mittels eines elastischen, an den Drähten der Stoffbahn hefestig-ten offenen oder geschlossenen Hakens h aus Stahlblech befestigt. Bei offenem Haken kann die etwa zu ersetzende Stofbalin von einem Kahn aus mittels einer Stange wieder erneuert werden, welche in das Loch l der Hakenplatte eingreift und den elastischen, übermäßig gebogenen Haken -iiii die Stange f eindrückt. Größere Instand-.,etzungen kann ein Taucher durch Auswechseln der Stoffbahnen vornehmen.
- Die Schwimmer nt der Bahn können ent--,veder aus abgerundeten Holzklötzen bestehen; da aber diese nach längerer "Zeit furch Wasseraufnahme einen Teil ihrer Auftriehkraft einbüßen, so erscheint es zweck-Mie dafür Hohlkörper aus Blech zti 1 * ßig, \\ählen, welche nach Art der bekannten Blechlosen durch Ineinanderschieben der Ränder zweier Hälften gebildet werden. "Zuvor werden Usen angeschweißt, an welchen die Drähte der Bahnen befestigt werden. Die beiden Schwimmerteile werden vor Bildung des Verschlusscs innen mit Asphalt ausgegossen und finit Kerl: oder ähnlicher Masse gefüllt, so ,laß der Kork von einer Asphalthülle und der Blechhülle geschützt ist. Der Schwimmer hat etwa die Form eines Zylinders, dessen Öffnungen durch die Halbkugeln geschlossen sind.
- Der Abfluß von Wasserüberschuß, besonders bei Hochwasser, erfolgt selbsttätig über die Schwimmer hinweg (also ohne Sohlenangriffe). Bei dauerndem, reichlichem Wasserahfluß, beispielsweise hei Flußläufen, deren Wassertiefe durch Einbau cler Trennwände nur vergrö ßcrt werden soll, können cüe Schwimmer mithin beträchtlich unter @'asserspiegel liegen. In diesem Fall ist Eisgang nicht gefährlich, weil das Eis über die Schwimmer hinweg gleitet. Stecken die Sclnvini:ner ini Eis, dann ist anderseits damit fhis Vorhandensein nur geringer Wasser-).reschwindigkeit im Profil verknüpft. Die l#'isdecke wird dann, wie bei stillen Wassern, rin ihren Uferrändern festgehalten, bis sie mürbe ist. Das bei stärkeren Eisdecken immerhin nicht unbedenkliche Haften des Lises an den Schwirnniern wird durch Salzstreuen längs der Schwimmer, besonders c.ir Tätigkeit der Eisbrecher, beseitigt. Lose Eischollen schaden nicht. Form. OOuerschnitt und Staf der Bestandteile der Trennwand sind beliebig.
- Das von oben oder unten ankommende Fahrzeug schiebt die Stoffbalmen nur an der betroffenen Stelle des Kanalquerschnitts auscinander und fährt ohne besonderen Kraftaufwand durch die Trennwand, welche 3icli infolge des Auftriebes ihrer Schwimmer unmittelbar hinter demFahrzeug wieder schließt. Sollten Dampferschrauben hierbei die benachbarten Bahnen gefährden, so wird lies in einfachster Meise durch je eine Stange oder ein Brett beiderseits der Schraube verhindert.
- Der Ouerschnitt der Stoffbahnen ist beliebig, z. B. auch kreisförmig. Bei genÜgendein Auftrieb ist der Schwimmer entbehrlich.
Claims (1)
- PATLN T-A` Si'RI"cHL: i. Schiffahrtskanal, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanalbett durch nachgiebige Stoffwände wasserdicht oder, den Abfluß des Wassers in beliebigem Maße verzögernd, quer zur Rinnenaclise abgeschlossen wird. z. Schifahrtskanal nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Abschlußwände in einzelne Teile (a) aufgelöst sind, welche dicht nebeneinander auf der Sohle der Rinne befestigt und nach Bedarf oben durch Schwimmer (m) gehalten werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59358D DE377004C (de) | 1922-03-28 | 1922-03-28 | Schiffahrtskanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59358D DE377004C (de) | 1922-03-28 | 1922-03-28 | Schiffahrtskanal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377004C true DE377004C (de) | 1923-06-08 |
Family
ID=7493241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59358D Expired DE377004C (de) | 1922-03-28 | 1922-03-28 | Schiffahrtskanal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377004C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2677934A (en) * | 1951-04-28 | 1954-05-11 | Breunesse Bart | Apparatus for rendering and keeping ports, harbors, river mouths, and the like silt free |
| US3197963A (en) * | 1960-07-19 | 1965-08-03 | Univ Minnesota | Wave attenuator |
| US4374629A (en) * | 1979-01-26 | 1983-02-22 | Garrett William L | Synthetic seaweed |
| US4478533A (en) * | 1979-01-26 | 1984-10-23 | Garrett William L | Synthetic seaweed |
| FR2579239A1 (fr) * | 1985-03-22 | 1986-09-26 | Cofrabetex | Dispositif pour la regulation de cours d'eau et la protection de rivages, plages et similaires |
| DE3819194A1 (de) * | 1988-06-06 | 1989-12-07 | Doerpinghaus Ernst H | Sperr-mittel gegen den sturmflut-stau in flussmuendungen |
| DE19651389A1 (de) * | 1996-12-11 | 1998-06-25 | Ingbuero Heinrich Quante | Vorrichtung zum Zurückhalten von Wasser im Bereich eines Ufers von Flüssen, Seen, Meeren o. dgl. bei über die Uferkrone steigendem Wasserspiegel, insbesondere Schutzvorrichtung für Hochwasser |
-
1922
- 1922-03-28 DE DES59358D patent/DE377004C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2677934A (en) * | 1951-04-28 | 1954-05-11 | Breunesse Bart | Apparatus for rendering and keeping ports, harbors, river mouths, and the like silt free |
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