DE377145C - Bildwerfer - Google Patents
BildwerferInfo
- Publication number
- DE377145C DE377145C DEP43066D DEP0043066D DE377145C DE 377145 C DE377145 C DE 377145C DE P43066 D DEP43066 D DE P43066D DE P0043066 D DEP0043066 D DE P0043066D DE 377145 C DE377145 C DE 377145C
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- flashlight
- images
- lens carrier
- slots
- projector
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- Expired
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/26—Projecting separately subsidiary matter simultaneously with main image
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
beansprucht.
Es ist bereits bekannt, zur Schaffung eines Bildwerfers eine Taschenlampe mit einem lösbaren
Linsensystem zu vereinigen, in welchem Abschnitte von abgespielten Kinofilmen vorgeführt
werden können. Das Wesen der Erfindung besteht in einer überaus einfachen Einrichtung, um das Linsensystem und einen
Reflektor unabhängig voneinander in Richtung der optischen Achse gegenüber dem Strahlungsmittelpunkt
der Lampe einstellen zu können. Dies wird dadurch erreicht, daß die j Taschenlampe ein vorderes Außengewinde ;
hat, auf welchem der mit Innengewinde ver- :
sehene Linsenträger behufs Einstellung gegenüber der Glühbirne verschiebbar ist, deren
Reflektor am hinteren Ende eine Durchlaß- ; öffnung für die Glühbirne und am vorderen '
Ende einen in Form eines vereinzelten Gewindeganges nach außen umgebogenen Rand hat, der in das Innengewinde des Linsen- ί
trägers paßt. i
Die ganze Einrichtung· ist zentrisch um die optische Achse herum angeordnet, so daß das j
Ganze ohne Störung der optischen Wirkung um die optische Achse, d. h. die Längsachse
des Bildwerfers, herumgedreht werden kann. Hiervon wird gemäß der Erfindung Gebrauch j
gemacht, um den Bildwerfer den verschiedenen ; Filmarten anzupassen.
Die vorzuführenden Kinofilme haben wechselnde Bildbreite, und die Bilder sind mit
ihrer Höhenrichtung parallel oder quer zur Bandlänge angeordnet. Gemäß der Erfindung
hat der Linsenträger an der Stelle der Schlitzführung rechteckigen Querschnitt und auf
allen vier Seiten je einen Schlitz, und zwar am besten in der einen Richtung Schlitze von
anderer Länge als in der Richtung rechtwinklig dazu. Das Taschenlampengehäuse hat
runden Querschnitt und ist bei wagerechter Lage seiner Längsachse mit federnden Klammern
mit Reibung drehbar gelagert, so daß je nach Bedarf die kürzeren oder die längeren
Schlitze in die wagerechte oder in die lotrechte Lage gedreht werden können, und bei jeder i
Lage der Schlitze das Bildband von links nach I rechts oder umgekehrt oder von oben nach
unten oder umgekehrt vorgeführt werden kann. |
In der Zeichnung zeigt Abb. 1 eine Seiten- : ansicht des Erfindungsgegenstandes mit einem
lotrechten Schnitt durch den vorderen Teil des Apparates. Abb. 2 ist ein Querschnitt
nach der Linie 2-2 der Abb. 1, wobei statt des Films der Abb. 1 ein Schieber mit eingesetzten
einzelnen Filmbildern dargestellt ist. Abb. 3 zeigt eine schaubildliche Darstellung der
Schlitze für den Durchgang der Bilder.
In dem Gehäuse 1 einer tragbaren elektrischen Taschenlaterne sitzen die Elemente 2
sowie am Gehäuse ein Schalter 3, um den Stromkreis zu schließen. Die elektrische Taschenlaterne
hat zweckmäßig die übliche langgestreckte Stabform. Das Gehäuse 1 wird getragen
von Klammern 4, 4, welche auf einem Grundbrett 5 befestigt sind. Das Lampengehäuse
kann leicht aus den Klammern herausgenommen und in der Hand gehalten werden. In dem Gehäuse sitzt an dem einen Ende eine
metallische Zwinge 6, welche ein Fassungsgewinde 7 für die Aufnahme tier Lampe 8 hat.
1st die Lampe eingeschraubt, so ist sie in metallischer Verbindung mit der Batterie, so
daß beim Einschalten des Schalters 3 der Stromkreis der Batterie durch die Lampe geschlossen
wird und diese aufleuchtet. Das äußere Ende des Gehäuses 1 ist mit 'einem Gewinde
9 aus Metall versehen, auf welches eine mit Gewinde 10 versehene Kappe 11 aufgesetzt
werden kann; diese Kappe trägt den Reflektor 12. Er hat elliptischen Querschnitt
und am vorderen Ende ein Gewinde 13, welches 'nur eine einzige Windung enthält und in
das Gewinde ι ο der Kappe 11 eingeschraubt
ist. Hierdurch kann der Reflektor in der Längsrichtung innerhalb der Kappe verstellt
werden. Das innere verjüngte Ende des Reflektors 12 hat eine Öffnung 14, deren Durchmesser
genügend groß ist, um die Längsbewegung der Lampe 8 durch die Öffnung hindurch
zu ermöglichen. Es können daher nicht nur die einzelnen Teile leicht verbunden und
getrennt werden, wenn die Lampe in der Fassung eingeschraubt ist, sondern man kann
auch den Reflektor in der Längsrichtung zur Lampe verstellen, um dieselbe in dem Brennpunkt
des Reflektors für die Projektionswirkung einzustellen. Diese Längsverschie-
bung wird erzielt durch Verdrehung des Gehäuses ι in der Kappen. Auf diese Welse
kann der Glühfaden der Lampe in die geeignete Stellung gebracht werden. Am
äußeren Ende der Kappe ii sitzt ein Flansch 15, der rechtwinklig .geformt ist und an welchem
der Schieberschlitz 16 abnehmbar mit Schrauben 17 befestigt ist. Der Schieber-Schlitz
hat gleichfalls eine rechteckige Form und einen zylindrischen Ansatz 18, um den
Linsenhalter 19 darin verschieb- und einstellbar aufzunehmen. LTm den Linsenhalter 19 in
dem· Rohr 18 einzustellen, ist das Rohr des Linsenhalters um den Ansatz 20 über die
innere Linse hinaus verlängert. Dieser Ansatz ist mit Schlitzen 20' versehen, welche die
Rohrteile nach außen federn lassen. Der Schiitzträger 16 besteht aus mehreren Teilen,
die derart angeordnet sind, daß sich die Herstellung billig· gestaltet. Er hat Schlitze 21
und 22 zur Führung der durchzuschiebenden Bilder. Die Führungen 21 befinden sich oben
und unten, so daß ein Filmstreifen hindurchbewegt werden kann, wie bei 23' in Abb. 1
dargestellt ist, welcher an der Projektionsöffnung 23 vorbeibewegt wird. Die anderen
Führungsschlitze 22 befinden sich rechts und links und ermöglichen das Einführen eines zu
verschiebenden Bildträgers 24, wie Abb. 2 zeigt. Auf diese Weise kann also der Apparat
sowohl für fortlaufende Films der üblichen Art als auch für einzelne auf einer starren
Unterlage nebeneinander befestigte Bilder verwendet werden. Der winkelförmige Flansch
25 besteht aus dem zylindrischen Teil 18 und aus einem Paar Platten 26 und 27, zwischen
denen zur Aufrechterhaltung des Abstandes Streifen. 28 oben und unten eingelegt sind,
weiche an dem einen Flansch 25 befestigt sind.
Beide Flansche werden durch die Schrauben 17 zusammengehalten. Gewöhnlich bildet die
Kappe 11 mit allen an ihr sitzenden Teilen ein einziges Stück.
Der zu verschiebende Bildträger 24 kann beliebig lang sein und beliebig viele Bilder
aufweisen, da er eine genügende Anzahl Öffnungen 29 erhält, in welche die Bilder 30
eingeschoben werden, so daß sie nebeneinander in dem Schieber sitzen und mit diesem durch
den Führungsschlitz in üblicher Weise hindurchgeschoben werden können.
Die Handhabung ist folgende:
Der Reflektor 12 wird zunächst in der mit Gewinde versehenen Kappe 11 eingestellt, indem er vorwärts oder rückwärts geschraubt wird, und die Lampe 8 wird in der Längsrichtung gegenüber dem Reflektor eingestellt, indem der Körper 1 derselben in der Kappe 11 verschratibt wird. Der Linsenträger 19 wird in der Längsrichtung in dem zylindrischen Ansatzrohr 18 des Führungsschlitzhalters 16 verstellt. Die Bilder können aus dem üblichen Filmband bestehen, welches durch die Führungen 21 hindurchgeführt wird, so daß jedes Bild der Reihe nach in der Projektionsöffnung eingestellt werden kann. Man- kann aber auch die verschiebbaren Bildträger 24 verwenden, welche Abb. 2 zeigt, wobei jeder Schieber eine größere Anzahl von Bildern enthält, die gegenüber der Proj ektionsöffnung 23 eingestellt werden können, indem der Schieber hierbei in der Querrichtung gegenüber dem Projektionsapparat und durch die Führungsschlitze 22 hindurchgeführt wird.
Die Handhabung ist folgende:
Der Reflektor 12 wird zunächst in der mit Gewinde versehenen Kappe 11 eingestellt, indem er vorwärts oder rückwärts geschraubt wird, und die Lampe 8 wird in der Längsrichtung gegenüber dem Reflektor eingestellt, indem der Körper 1 derselben in der Kappe 11 verschratibt wird. Der Linsenträger 19 wird in der Längsrichtung in dem zylindrischen Ansatzrohr 18 des Führungsschlitzhalters 16 verstellt. Die Bilder können aus dem üblichen Filmband bestehen, welches durch die Führungen 21 hindurchgeführt wird, so daß jedes Bild der Reihe nach in der Projektionsöffnung eingestellt werden kann. Man- kann aber auch die verschiebbaren Bildträger 24 verwenden, welche Abb. 2 zeigt, wobei jeder Schieber eine größere Anzahl von Bildern enthält, die gegenüber der Proj ektionsöffnung 23 eingestellt werden können, indem der Schieber hierbei in der Querrichtung gegenüber dem Projektionsapparat und durch die Führungsschlitze 22 hindurchgeführt wird.
Claims (3)
1. Bildwerfer, bestehend aus einer Taschenlampe und einem Linsenträger nebst
Schlitzführung, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschenlampe (1) ein vorderes
Außengewinde (9) hat, auf welchem der mit Innengewinde versehene Linsenträger (11) behufs Einstellung gegenüber der
Glühbirne (8) verschiebbar ist, deren Reflektor (12) am hinteren Ende eine Durchiaßöffnung
(14) für die Glühbirne (8) und am vorderen Ende einen in Form eines
\-ereinzelten Gewindeganges nach außen umgebogenen Rand (13) hat, der in das
Innengewinde des Linsenträgers (11) paßt.
2. Bildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Linsenträger an
der Stelle der Schlitzführung quer zur optischen Achse rechteckigen Querschnitt und auf allen vier Seiten je einen. Schütz
(21,21; 22, 22) hat, derart, daß die Bilderreihe
sowohl von oben nach unten al's auch von links nach rechts oder umgekehrt hindurchgeführt
werden kann, wenn eine be- too stammte Drehlage der Taschenlampe festgehalten
wird.
3. Bildwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Taschenlampengehäuse
in federnden Klammern (4) bei wagerechter Lage seiner Längsachse mit Reibung drehbar gelagert ist, und daß die
Durchlaßschlitze (21, 21; 22, 22) je zweier paralleler Seiten der rechteckigen Bilder- ■
führung verschiedene Länge haben, derart, daß das der jeweiligen Breite des Filmbandes
entsprechende Schlitzpaar benutzt und dieses SchHtzpaar entsprechend der
Lage der Bilder auf dem Film entweder in lotrechte oder in wagerechte Lage gebracht
werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43066D DE377145C (de) | Bildwerfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43066D DE377145C (de) | Bildwerfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377145C true DE377145C (de) | 1923-06-09 |
Family
ID=7379148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43066D Expired DE377145C (de) | Bildwerfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377145C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5450148A (en) * | 1994-04-18 | 1995-09-12 | Yu S. Lin | Laser pointer with selectable pointer patterns |
-
0
- DE DEP43066D patent/DE377145C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5450148A (en) * | 1994-04-18 | 1995-09-12 | Yu S. Lin | Laser pointer with selectable pointer patterns |
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