DE377464C - Vorrichtung zur Dephlegmierung gemischter, insbesondere alkoholischer Daempfe - Google Patents

Vorrichtung zur Dephlegmierung gemischter, insbesondere alkoholischer Daempfe

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DE377464C
DE377464C DEC22632D DEC0022632D DE377464C DE 377464 C DE377464 C DE 377464C DE C22632 D DEC22632 D DE C22632D DE C0022632 D DEC0022632 D DE C0022632D DE 377464 C DE377464 C DE 377464C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0003Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by using heat-exchange surfaces for indirect contact between gases or vapours and the cooling medium
    • B01D5/0012Vertical tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • B01D5/0006Coils or serpentines

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Dephlegmierüng gemischter, insbesondere alkoholischer Dämpfe. Iaer Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, die außerhalb derselben von atmosphärischer Luft oder einem anderen Kühlmittel umgeben ist. Gemäß der Erfindung wird das Kondensat bald nach seiner Entstehung an einer genügenden Anzahl von Stellen gesammelt und abgeleitet, so daß die Dampfleitung dauernd praktisch frei von Flüssigkeit gehalten wird. Es braucht dann bei der Destillation zur Gewinnung von Spiritus nur '2 bis 3 Fünftel des Dampfes verdichtet zu werden, um ein hochgradiges Erzeugnis von großer Reinheit zu erhalten, während in Pfannendestillierkolonnen wenigstens 4.Fünftel. des Dampfes verdichtet werden müssen. Da ein wiederholtes Neuverdampfen des Teilkondensates erfolgen muß; so bildet die vorliegende Einrichtung einen wärmetechnischen Fortschritt. Die Gleichmäßigkeit der Abkühlung der Dampfmasse in allen ihren Teilen gestattet, die Dämpfe vollständiger zu dephlegmieren, was von großer Wichtigkeit ist, z. B. für die Herstellung von Trinkbranntwein, in dem geringste Unreinheit seinen Geschmack beträchtlich beeinflußt. Schließlich gestattet die Gleichmäßigkeit der Abkühlung, Körper von sehr nahe zusannnenliegenden Siedepunkten zu trennen (besonders, wenn sie nicht die gleiche latente Verdampfungswärme haben) und daraus durch fraktionierte Destillation Erzeugnisse zli erhalten, deren Gewinnung nach Ansicht des Erfinders bis heute unmöglich war: insbesondere kann hei Darripfgemischen auch der Erscheinung Rechnung getragen werden, da13 die verschiedenen gemischten Dämpfe sich in der Vorrichtung je nach ihrer Dichte finit verschiedenen Gesch,#vin digkeiten fortbewegen.
  • In der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsformen der Erfindtuig Klargeste'St. Abb. i zeigt eine @-orriclituii=; finit aufsteigender Rohrschlange mit liegenden Rohrwindungen, Abb. 2 eine Vorrichtung mit langem Steigrohr und oben sich anschließendem Behälter zum Sainnieln der gebildeten Triipfcheil, und Abb. 3 zeigt eine aus zwei langen Steigrohren und einer Anzahl stehender U-Rolire zusammengesetzte Vorrichtung.
  • lach der Ausführung der Abb. i gelangen die von der Destillierblase koninieliden Dämpfe in eine senkrechte Rohrschlange i, steigen in deren unterem Teil 2 an, 11111 <1a1111 bei 3 nach dein nicht dargestellten Kühler zu entweichen. Die Kondensate fließen durch kleine Sackrohre j bis d, 8 bis 5, 9 bis < in der Reihenfolge. in der sie gesainnielt wurden. unmittelbar nach dein Anfang der Rohrleitung zurück und werden dort wieder in Berührung mit den aufsteigenden Dämpfen gebracht. Die dabei auftretenden Temperatur- und ltolekularausgleiclie zwischen den so zurückgeführten Kondensaten und dein ihnen begegnenden Dampf bewirken eine starke Abkühlung des Dampfes und damit eine sofortige Abscheidting der am wenigsten flüchtigen Bestandteile, die den grüßten Teil der gesaminelten Flüssigkeit ausmachen. Der bei 3 atikoniinende Dampf aber ist vollständig gereinigt.
  • Bei der Vorrichtung nach Abh. 2 dringen die Dämpfe bei io in ein doppelt gebogenes Leitungsrohr io, 11. 12 ein. an dessen Oberende ein großer wagerecht liegender Zylinder 13 angeordnet ist, der durch senkrechte "Zwischenwände in Abteilungen unterteilt ist, wobei die Scheidewände 14 abwechselnd in der Mitte bei 15 itnd am I"infange bei 16 gegenügend große t@ffnungen besitzen, um keine Entspannung oder heftige Druckänderungen hervorzurufen. Der Dampf 'verläßt -den Zylinder bei i;, um nach dein Kühler überzutreten. Die aus dein Dampfe gebildeten Trhpfchen werden 'durch die gegeneinander versetzten -";clieidewände nacheinander in Berührung finit den @'% anduligen 1.4 gebracht, auf denen sie sich niederschlagen. Die verdichteten Flüssigkeiten sammeln sich in jeder vlinderabteilung im unteren Teil und werden in der Reihenfolge ihrer Bildung durch unigekehrte Sackrohre 18 in den unteren Teil io bis i i der Vorrichtung zurückbefördert. !in unteren Rohrteil i o, i i kommen sie in Berührung mit den aus der Blase aufsteigenden Dämpfen, so claß diese sich abkühlen, ihre weniger flüchtigen Bestandteile sich verdieiten und in die Blase zurückkehren.
  • Diese beiden Vorrichtungen sind bes,)ii 1:=rs vorteilhaft auf Danipfgeinische von Bestandteilen beträchtlicher Dicbtigkeitsunterschic;le anwendbar. Der von dem Destillat abzutrennende Teil des Dampfes verdichtet sieh nahezu allein und kehrt in die Blase zurück: der das erstrebte reine -Erzeugnis 1hildeiic'e Dampf gelangt an das Ende der Rohrleitung. wo er in dein (nicht dargestellten) Kühler niedergeschlagen wird.
  • Die Ausführung nach Abb. 3 ist besonders anwendbar für Fälle, bei denen innere Wirhelbewegungen der Dämpfe keine weitere günstige Wirkung auf das gesuchte Ergebnis Haben können, z. B. für Fälle, wo man cyeinischte Dämpfe, die benachbarte spezifische Gewichte besitzen, wie z. B. Benzol und T o-Itiol, behandeln will, uni sie in einen Apparat für fraktionierte Destillation iil>erztifülil ei,. Die Dämpfe treten bei 2o in ein Rohr ein, das zwei aufsteigende Teilstrecken 2o bis 2i tllid 21 bis 22 besitzt, dann in eine Anzahl U-f#)rniiger Rohre 23 endet, und sie treten I;ei 24 aus, um nach dein Apparat für fraktionierte Destillation oder nach dein Kühler zu gellen. Die ausgeschiedenen Tröpfchen werden ain unteren Ende der U -Rohre gesammelt Und in rlen unteren Rohrteil 2(-) bis 2t durch Sae::-rohre 25 zurückgeführt.: sie bewirken bei ihrer Begegnung mit dein Dampf in diesem R@Air starke Temperatur- und Molekularausgleiche.

Claims (1)

  1. PATENTT-ANspRUcH
    Vorrichtung zur Dephlegniierung -e- niischter, insbesondere afkoholischcr Dämpfe, gekennzeichnet durch Schlangen- oder [)-Rohre bzw._ ("nterteiltiligen eine Zvlinfiers, -die mit Sackrohren so v er- but1den sind, elaß durch-sie die Konden- sate in der Reihenfolge, in der sie gesai:.- inelt werden, in -das Hauptrohr (Abh: i. io bis i r, Abb. 2, 2o bis 2i, Abb: 3) zv= rückfließen. -
DEC22632D 1912-05-07 1912-12-03 Vorrichtung zur Dephlegmierung gemischter, insbesondere alkoholischer Daempfe Expired DE377464C (de)

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