DE377516C - Vorrichtung zum Einstellen der Hobelstaehle an Kegelradhobelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen der Hobelstaehle an Kegelradhobelmaschinen

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DE377516C
DE377516C DEZ12749D DEZ0012749D DE377516C DE 377516 C DE377516 C DE 377516C DE Z12749 D DEZ12749 D DE Z12749D DE Z0012749 D DEZ0012749 D DE Z0012749D DE 377516 C DE377516 C DE 377516C
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DEZ12749D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F1/00Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
    • B23F1/04Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by planing or slotting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Kegelräderhobelmaschinen, bei denen die Spitzen zweier Hobelstähle gleichzeitig die beiden Flanken eines Zahnes nach einer Schablone bearbeiten, und betrifft eine Vorrichtung bei solchen Hobelmaschinen, durch welche die Hobelstähle genau eingestellt werden können. Diese genaue Einstellung ist erforderlich, um auf Hobelmaschinen der gekennzeichneten Art einwandfreie Zähne hobeln zu können.
Für die Einstellung der Hobelstähle ist maßgebend, daß ihre Spitzen stets gleich weit von der Zahnmittellinie entfernt sein und sich außerdem stets gleich weit vom Mittelpunkt des zu verzahnenden Rades befinden müssen. Da die Spitzen der Stähle beim Hobeln den Zahnstärkenwinkel einschließen, müßten sich diese Spitzen bei einem Zahnstärkenwinkel von o° gerade berühren. In dieser Stellung sind die Schlittenwangen zusammengeklappt. Befindet sich in dieser Lage der Hobelsupport in Teilkreisstellung, so müssen beide Stahlspitzen mit der Horizontalmittelachse der Maschine zusammenfallen. Diese Mittelachse stellt die
Schnittlinie zwischen der wagerechten Zahnmittenebene und der den Teilkreis berührenden senkrechten Ebene dar.
Um die gewünschte genaue Einstellung der Stahlspitzen zu erzielen, soll gemäß der Erfindung ein prismatisches Meßklötzchen verwendet werden, welches so anzuordnen ist, daß zwei benachbarte Seitenflächen sich in der oben erwähnten Mittelachse schneiden, während die gegenüberliegenden Seitenflächen an Gegenflächen verschoben werden können.
Als Meßklötzchen können z. B. genau rhombische Prismen Verwendung finden, die in einstellbaren Lehrbacken verschoben werden können.
Mittels eines einzigen Meßklötzchens können also die Hobelstähle gleichzeitig wagerecht und senkrecht eingestellt werden.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar.
Es zeigt ■
Abb. ι das Prinzip der Kegelräderhobelma- ί schine, auf welche die Erfindung sich bezieht, ι Abb. 2 die Stellung des oberen Stahles im-Schnittpunkt der Zahnmittenlinie mit der senk- , rechten Mittellinie der Maschine,
Abb. 3 die Schablone mit der Stellung der Kopierrolle, die der Stellung des Stahles nach i Abb. 2 entspricht, |
die Abb. 4 und 5 die Art der Einstellung der Stähle,
Abb. 6 die Einstellehre für den oberen Stahl und
Abb. 7 die Einstellehre für den unteren Stahl. Das Verzahnungsprinzip der Kegelräderhobelmaschinen, auf welche die Erfindung sich bezieht, ist aus Abb. 1 ersichtlich. Auf der Schablone 13, die das zu hobelnde Zahnprofil in vielfacher Vergrößerung darstellt, wird die Kopierrolle 12 verschoben, mit welcher der obere Stahl 11 durch Zwischenglieder verbunden ist. Die Bewegung der Kopierrolle überträgt sich somit auf den oberen Stahl; der untere Stahl bewegt sich spiegelbildlich zum oberen, mit dem er durch Zahnräder und Zahnbögen verbunden ist. Da der Abstand der beiden Stähle von der Spitze des Teilkegels bedeutend kleiner ist als der Abstand der Kopierrolle, entsteht das Zahnprofil auf dem Rad als eine vielfache Verkleinerung des Schablonenprofils.
Abb. 2 zeigt die Stellung des oberen Stahles 11 zum zu hobelnden Zahn und zum Einstellprisma 14 nach erfolgter Einstellung. Das Einstellen der Werkzeugspitzen erfolgt, während die Kopierrolle 12 an der Schablone 13 im Schnittpunkt des Schablonenteilkreises mit der Schablonenzahnmittenlinie (Abb. 3) steht.
'. Die Abb. 2 und 3 zeigen deutlich, daß das Meßklötzchen 14 den Zweck hat, die Hobelstahlspitzen genau auf diesen Schnittpunkt zu bringen. Der Modul des zu hobelnden Zahnes hat auf das Einstellen und die Größe des Meßklötzchens keinen Einfluß (Abb. 2). Die punktierte Lage ii' des oberen Hobelstahles (Abb. 2) und die entsprechende Lage 12' der Kopierrolle (Abb. 3) zeigen die Stellungen beider beim Hobeln der Zahnflanken.
An jeder der beiden Schlittenwangen 10, 10' (Abb. i, 5, 6 und 7) ist ein Arm 1 befestigt, der den Lehrbacken 2 trägt. In diesem Backen 2 ist ein genau prismatisches Meßklötzchen 3 verschiebbar gelagert. Die Einstellehre für den unteren Stahl 15 (Abb. 5 und 7) ist in gleicher Weise ausgebildet.
Das Einstellen der Stähle erfolgt, während der Hobelsupport auf Mittelstellung (Teilkreisstellung) steht und die Schlittenwangen io, 10' vollkommen zusammengeklappt sind. In dieser Stellung müssen die Spitzen der Hobelstähle in die Schnittlinie der wagerechten und senkrechten Maschinenmittenebene fallen (Abb. 4 und 5). Wird das Meßklötzchen 3 von Hand entlang den beiden Flächen 6 und 7 des Lehrbackens 2 verschoben, so muß ein genau eingestellter Hobelstahl die gehärteten und geschliffenen freien Seitenflächen 4 und 5 des Meßklötzchens 3 gerade berühren. Auf diese Weise ist auch die geringste Abweichung ohne weiteres feststellbar und durch entsprechendes Verschieben des betreffenden Hobelstahls zu beseitigen.
Da die Meßklötzchen 3 als genaue Prismen von rhombischem Querschnitt ausgebildet sind, ist es gleichgültig, wie sie in die Lehrbacken gelegt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Einstellen der Hobelstähle an Kegelradhobelmaschinen, bei denen die Spitzen zweier Stähle gleichzeitig die beiden Flanken eines Zahnes nach einer Schablone bearbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Stahlspitzen durch ein prismatisches Meßklötzchen (3) von solchen Abmessungen erfolgt, daß zwei benachbarte Seitenflächen (4,5) desselben sich in der Schnittlinie der wagerechten Zahnmittenebene und der den Teilkreis berührenden senkrechten Ebene schneiden, während die gegenüberliegenden Flächen an Gegenflächen (6,7) verschoben werden können.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßklötzchen ein genau rhombisches Prisma verwendet wird, das in einer einstellbaren Lehrbacke (2) verschoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEZ12749D 1921-11-25 1921-11-25 Vorrichtung zum Einstellen der Hobelstaehle an Kegelradhobelmaschinen Expired DE377516C (de)

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DE (1) DE377516C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047579B (de) * 1956-04-17 1958-12-24 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Einstellvorrichtung fuer das Werkzeug an einer nach dem Abwaelzverfahren arbeitenden Verzahnungsmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047579B (de) * 1956-04-17 1958-12-24 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Einstellvorrichtung fuer das Werkzeug an einer nach dem Abwaelzverfahren arbeitenden Verzahnungsmaschine

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