DE377662C - Entfluessigungspresse fuer Torf und anderes Gut - Google Patents

Entfluessigungspresse fuer Torf und anderes Gut

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DE377662C
DE377662C DEH88783D DEH0088783D DE377662C DE 377662 C DE377662 C DE 377662C DE H88783 D DEH88783 D DE H88783D DE H0088783 D DEH0088783 D DE H0088783D DE 377662 C DE377662 C DE 377662C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/042Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with casings mounted on a movable carrier, e.g. turntable

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Description

  • Entflüssigungspresse für Torf und anderes Gut. Die Erfindung betrifft eine Entflüssigungspresse für Torf und anderes Gut zur Bewältigung von Massenbetrieb, mit paarweise gegeneinander beweglichen, an den Druckflächen durchlässigen Preßkolben und einem zwei zugehörige Preßformen tragenden Schiebetisch, in dessen Endstellungen die eine Form den Preßkolben, die andere Form unter Erweiterung ihres Durchlaßquerschnittes einem rechten oder linken Ausstoßkolben gegenübertritt. Damit eine ungewöhnlich hohe Leistungsfähigkeit der Presse bei verhältnismäßig geringer Kraftbeanspruchung erreicht wird, findet für die gegenläufige Bewegung der Preßkolben und der gleichsinnig zu diesen beweglichen Ausstoßkolben ein von der Hauptwelle aus angetriebenes Keilräder-Wechselgetriebe Anwendung, dessen Umschaltung am Ende des Arbeits- und Leerhubes der Preßkolben durch die Kolbenstange des unteren Preßkolbens erfolgt, die außerdem die Schaltbewegungen für die Regelung der Gutzufuhr zu den Preßformen und für die Verschiebung des Preßformentisches selbsttätig veranlaßt. Die zur Erleichterung des Ausstoßens der Preßlinge vorgesehene Erweiterung des Durchlaßquerschnittes der Preßformen wird bei der Überführung der letzteren aus der Preßstellung in die Ausstoßstellung kraftschlüssig geregelt. Der bewegliche Teil der beiden Preßformen wird zu diesemZweck durch einen Keil gesteuert, der mit Rollen in schrägen Führungen gleitet, die den Keil der unter die gegeneinander beweglichen Preßkolben geführten Preßform vortreiben, den Keil der gleichzeitig unter den einen oder unter den anderen der beiden Ausstoßkolben geführten Preßform dagegen lockern.
  • Damit die flüssigkeitsdurchlässigen `Vandungen der beiden gegeneinander beweglichen PreB-kolben und der abwechselnd in Tätigkeit tretenden beiden Preßformen die aus dem Preßgut ausgepreßte Flüssigkeit möglichst ungehindert abfließen lassen, dabei aber keiner Formänderung unter dem durch die gegeneinander beweglichen Preßkolben ausgeübten hohen Druck ausgesetzt sind, finden in an sich bekannter Weise Siebeinsätze Anwendung, bei denen die Löcher der benachbarten Einsätze gegeneinander versetzt, dabei aber miteinander in Verbindung gebracht sind. Es wird damit die Möglichkeit geboten, die einzelnen Siebeinsätze mit einer unterschiedlichen Zahl von Löchern zu versehen, und zwar nimmt die Zahl der Löcher in der Richtung des Durchflusses von Siebeinsatz zu Siebeinsatz ab, der Durchmesser der Löcher dagegen zu, so daß bei derartig zusammengebauten Siebeinsätzen der Durchlaßquerschnitt annähernd durch den die größten Löcher aufweisenden Siebeinsatz bestimmt wird. Bei der versetzten Anordnung der Löcher läßt sich die Verbindung derselben untereinander ohne nachteilige Schwächung des durch die Siebeinsätze dem Preßdruck entgegenzusetzenden M iderstandes am besten dadurch erzielen, daß die Löcher in jedem Siebeinsatz an einer Seite versenkt sind.
  • Das von der Hauptwelle der Presse aus angetriebene, die gegenläufige Bewegung der Preßkolben und der gleichsinnig zu diesen beweglichen Ausstoßkolben regelnde Keilräder-Wechselgetriebe wird am Ende des Arbeits- wie auch des Leerhubes der Preßkolben von der Kolbenstange des unteren Preßkolbens aus unter Vermittlung eines nach dem Cberschreiten seiner Totpunktstellung selbsttätig in die eine oder in die andere Endstellung schwingenden Gewichtsliebels umgeschaltet. Die Kolbenstange des unteren Preßkolbens treibt zu diesem Zweck am Ende des Arbeits- wie auch des Leerhubes eine über zwei Kettenräder laufende endlose Kette um das für die Cberwindung der Totpunktlage des Gewichtshebels erforderliche Stück an.
  • Für die selbsttätige Regelung der Gutzufuhr sitzt an der das Keilräder-Wechselgetriebe umschaltenden Kolbenstange ein Keilanschlag, der während des letzten Teiles des Leerhubes der Preßkolben eine Federkupplung einrückt, die das Getriebe für die Gutzufuhr mit der Hauptwelle in Verbindung bringt und diese Verbindung so lange unterhält, bis beim Arbeitshub der Preßkolben der Keilanschlag die Federkupplung wieder freigibt.
  • Für die Verschiebung des Tisches mit den beiden Preßformen, so daß diese abwechselnd unter die Preßkolben und unter die Ausstoßkolben gelangen, ist an der das Keilräder-Wechselgetriebe umschaltenden Kolbenstange ein quer verschiebbarer Anschlag vorgesehen, der bei der Abwärtsbewegung der Kolbenstange abwechselnd auf der einen und auf der anderen Seite der letzteren eine \ockenrolle antreibt, die durch ein zwangläufig-gegenläufig verbundenes Hebelsystern einen mit dem Gleitstück gekuppelten Gewichtshebel abwechselnd in die eine und in die andere Endstellung überführt.
  • Durch den eigenartigen Antrieb der verschiedenen Bewegungsmittel der Presse ergibt sich eine ungewöhnlich hohe Leistungsfähigkeit bei verhältnismäßig geringer Kraftbeanspruchung. Die Presse stellt dabei zu ihrer ordnungsgemäßen Bedienung keine besonderen Anforderungen an die Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigen Abb. i die Presse in Vorderansicht, Abb. ? in einer Seitenansicht von links der Abb. i gesehen :1bb. ,; ist ein Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. i ; Abb. .I bis i i veranschaulichen Konstruktionseinzelheiten.
  • Die den Antrieb der Presse vermittelnde, durch die zugleich als Schwungrad dienende Riemenscheibe i in Drehung versetzte Welle 2 trägt fest mit ihr verbunden ein Zahnrad 3 und außerdem, aber begrenzt drehbar das Schwinglager. eines Keilräder-Wechselgetriebes. In dem Schwinglager .l sind die ständig mit dem Zahnrad', im Eingriff stehenden Zahnräder 5, 6 angeordnet, von denen das Zahnrad 5 als Zwischenrad die Drehung des Zahnrades 7 vermittelt. .Mit den Zahnrädern 6,7 drehbar sind in dem Schwingläger .I die beiden Keilräder 8, 9 angeordnet, die abwechselnd mit einem Keilrad io in Eingriff gebracht werden können.
  • Die von dem Keilrad 8 aus in der einen, von dem Keilrad 9 aus in der anderen Richtung veranlaßte Drehung des Keilrades io vermittelt den Antrieb der Welle ii, der von dieser durch das Winkelgetriebe 12, i3 auf die Welle 14 und von der Welle 1.4 durch das am oberen Ende befindliche M inkelgetriebe 15, 16 auf die Welle 17, durch das am unteren Ende befindliche Winkelgetriebe 18, 19 auf die Welle 20 übertragen wird. Auf den Wellen 17, 20 sind Schnecken 21, 22 aufgekeilt, die mit den Schneckenrädern 23. 2'T im Eingriff stehen (Abb. 2). Mit den Schneckenrädern 23, 2.1 drehbar sind auf den Wellen 25. 26 Triebräder 27, 28 angeordnet, die mit Zahnrädern 29, 3o auf den Wellen 31, 32 im Eingriff stehen. Von diesen Wellen 31, 32 aus erfolgt der Antrieb der gegeneinander beweglichen Preßkolben 33, 34 (Abb. 3).
  • Die Preßkolben 33, 34. sind mit Zahnstangen 35-36 verbunden, die mit Zahnrädern -)7, 38 auf den Wellen 31, 32 im Eingriff stehen. Zur geradlinigen Regelung der Bewegung der Zahnstangen 35, 36 bei der Verschiebung der Kolben 33, 34 dienen Gleitrollen 39, 40, die auf den parallel zu den Wellen 31, 32 gelagerten Wellen 4.1, .I2 angeordnet sind.
  • Die paarweise gegenläufig vorgesehenen Preßkolben 33, 3.1 gleiten in Zylindern 4.3, 44, zwischen denen eine für die Ableitung der durch die Preßkolben aus der Torfmasse verdrängte Flüssigkeit eingerichtete Preßform .15 vorgesehen ist. Diese die Fortsetzung der Zylinder .I3, .1.I bildende Preßform 4.5 besitzt wie die Druckfläche der beiden Preßkolben 33, 34. eine flüssigkeitsdurchlässige Wandung, die aus einer Mehrzahl von Siebeinsätzen mit nach außen im Durchmesser zunehmenden Löchern zusammengesetzt ist. Die Siebeinsätze, von denen nach dem Ausführungsbeispiel der Abb. 5 für die Herstellung der flüssigkeitsdurchlässigen Wandung vier Stück 46, 47, 48, 49 Verwendung finden, werden so angeordnet, daß die Löcher der benachbarten Siebeinsätze gegeneinander versetzt sind, dabei aber miteinander offen verbunden sind. Es hat sich als ratsam erwiesen, die Verbindung der Löcher in den benachbarten Siebeinsätzen dadurch herzustellen, daß die Löcher an einer Seite versenkt sind. Abb. 5 läßt erkennen, daß die Zahl der Löcher von Siebeinsatz zu Siebeinsatz in der Richtung des Durchflusses abnimmt, der Durchmesser der Löcher dagegen zunimmt. Bei derartig zusammengesetzten Siebeinsätzen wird mithin der Durchlaßquerschnitt annähernd durch den die größten Löcher aufweisenden Siebeinsatz bestimmt. Neben der durch diesen ungewöhnlich großen Durchlaßquerschnitt verbürgten schnellen Ableitung der aus der Torfmasse ausgepreßten Flüssigkeit bietet die versetzte Anordnung der Löcher in den aneinander geschlossenen, in der Richtiuig des Durchflusses in Stärke zunehmenden Siebeinsätzen den Vorteil, daß die flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen jedem Preßdruck der Kolben gewachsen sind.
  • Die flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen der beiden Preßkolben 33, 34 und der Preßform 45 erhalten in bekannter Anordnung einen Bezug aus Filtergaze, Tressengewebe o. dgl., der in Abb. 5 durch das Bezugszeichen 5o angedeutet worden ist: Die mit den flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen der beschriebenen Art versehene Preßform 45 ist verschiebbar angeordnet, um nach der Beendigung der Entwässerung den Preßling seitlich von den Preßkolben 33, 34 ausstoßen zu können. Damit bei dieser Entleerung der Preßform 45 der Betrieb der Presse keine die Arbeitsleistung herabsetzende Unterbrechung erfährt, findet außer der Preßform 45 eine zweite Preßform 51 Anwendung, die gemeinsam mit der Preßform 45 in einem zwischen den beiden Zylindern 43, 44 querverschieblich angeordneten Gleitstück 5a untergebracht und in der gleichen Anordnung wie die Preßform 45 mit einer flüssigkeitsdurchlässigen Wandung versehen ist.
  • Die Verschiebung der beiden Preßformen 45, 5 1 wird so geregelt, daß während der Füllung der einen Preßform die Entleerung der zweiten Preßform vorgenommen werden kann.
  • Für die Entleerung der Preßformen kommen Ausstoßkolben 53, 54 zur Anwendung, die den Preßkolben 33, 34 beigeordnet und wie diese für den Antrieb mit Zahnstangen 55, 56 verbunden sind, welche von dem Zahnrad 37 aus gleichsinnig zu der Zahnstange 35 bewegt werden. Der Antrieb der Zahnstange 55 des Ausstoßkolbens 53 erfolgt von dem Zahnrad 37 aus unter Vermittlung eines Zwischenrades 57 und Antriebrades 58, der Antrieb der Zahnstange 56 des Ausstoßkolbens 54 erfolgt unmittelbar von dem Zahnrad 37 aus durch das Zahnrad 59. Zur geradlinigen Regelung der Bewegung der Zahnstangen 55, 56 finden wie bei der Zahnstange 35 des Preßkolbens 33 die Gegendruckrollen 6o, 61 Verwendung.
  • Zur Verringerung der Reibung auf das Mindestmaß sind die sämtlichen Wellen der die Preßkolben 33, 34 und die Ausstoßkolben 53. 54 betätigenden Antriebsvorrichtungen mit Rollenlagern ausgestattet und in einem gemeinsamen Querstück 62 bzw. 63 zusammengefaßt, die mit dem die Zylinder 43, 44 bildenden Hauptkörper der Presse starr verbunden sind, so daß der M iderdruck des Preßlings bei seiner Entwässerung von diesem Hauptkörper aufgenommen wird, die beweglichen Teile der Presse also durch den Druck der Preßkolben nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Die den Preßkolben 33, 34 beigeordneten und gleichsinnig zu diesen angetriebenen Ausstoßkolben 53, 54 gleiten in Zylindern 64, 65, die zweckmäßig mit dem die Zylinder 43, 44 der Preßkolben 33, 34 bildenden Hauptkörper der Presse in einem Stück hergestellt sind.
  • Die beiden Zylinder 64, 65 sind je auf einer Seite des Zylinders 43 in solchem Abstande zu diesem angeordnet, daß, wie aus Abb. 3 hervorgeht, die Preßform 51 die Fortsetzung des Zylinders 64 bildet, wenn die Preßform 45 den beiden Preßkolben 33, 34 zugängig ist. Wird das Gleitstück 52 mit den Preßformen 45, 51 aus der in Abb. 3 angedeuteten Stellung in die zweite Endstellung überführt, so bildet die Preßform 45 die Fortsetzung des Zylinders 65, während die Preßform 5 1 den beiden Preßkolben 33, 34 zugängig ist. Während der Tätigkeit der Preßkolben 33, 34 finden demnach die Ausstoßkolben 53, 54 abwechselnd auf der einen und auf der anderen Seite der Preßkolben Gelegenheit zur Entleerung der Preßform 51 bzw. 45.
  • In dem die beiden Preßformen 45. 51 aufweisenden Gleitstück 52 sind, ebenso wie in dem die Führung dieses Gleitstückes vermittelnden Hauptkörper 66, Abflußlöcher 67, 68 bzw. 69 für die unter der Arbeit der Preßkolben 33, 34 aus der Torfmasse gepreßte Flüssigkeit vorgesehen. Zu dem gleichen Zweck sind in den Preßkolben 33, 34 Abflußlöcher vorhanden, von denen in Abb. 3 die Abflußlöcher des unteren Preßkolbens 34 die Bezeichnung 7o tragen. Für das Ablaufen der Flüssigkeit aus dem oberen Preßkolben 33 gelangen die darin vorgesehenen Abflußlöcher mit passend vorgesehenen Löchern in dem Zylinder 43 in Verbindung.
  • Der Hauptkörper 66 ist außerdem in geradliniger Fortsetzung zu den Zylindern 64, 65 mit den Löchern 71, 72 für den Austritt der durch die Ausstoßkolben 53, 54 aus den Preßformen 51, 45 gedrängten Preßlinge versehen. Damit der nach der Entwässerung durch die Preßkolben 33, 34 in der jeweilig mit den Zylindern 43, 44 in Verbindung stehenden Preßform 45 bzw. 51 fest zusammengedrückte Preßling durch die Kolben 53, 54 leicht ausgestoßen werden kann, sind die Preßformen 45,51 in ihrer flüssigkeitsdurchlässigen Wandung nachgiebig eingerichtet, sobald sie aus der Preßstellung in die Ausstoßstellung überführt werden. Die flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen der beiden Preßformen 45, 51 sind zu diesem Zweck geteilt, so daß die eine Hälfte verschiebbar ist. Die Nachgiebigkeit der flüssigkeitsdurchlässigen Wandung der Preßformen 45, 51, die das leichte Lösen des Preßlings unter dem Druck der Ausstoßkolben 53, 54 gewährleistet, wird bei der Verschiebung des Gleitstückes 52 in beiden Richtungen mittels der Keile 73, 74 dadurch geregelt, daß mit diesen Keilen verbundene Rollen 75, 76 in Schrägführungen 77, 78 des Hauptkörpers 66 gleiten, so daß sie die Keile anziehen oder lockern. Von der in Abb. 3 angedeuteten Stellung der beiden Preßformen 45, 51 ausgehend, erfolgt bei der Verschiebung des Gleitstücks 52 das Lockern des der Preßform 45 zugehörigen Keiles 74, während der der Preßform 51 zugehörige Keil 73 fest angezogen wird und damit die Preßform 51 unnachgiebig festhält, sobald sie in geradliniger Fortsetzung zu den Zylindern .13, 44 der Preßkolben 33, 34 zu stehen kommt.
  • Die Verschiebung des Gleitstücks 52 mit den beiden Preßformen 45, 51 wird von der Auf- und Abbewegung des unteren Preßkolbens 34 abgeleitet. Das Gleitstück 52 greift zu diesem Zweck mittels des Armes 79 einen stehend angeordneten, am oberen Ende durch das einstellbare Gewicht 8o beschwerten Hebel 81 an, wobei zwischen diesem Hebel und dem Arm 79 eine Zapfen- und Schlitzverbindung 82, 83 vorgesehen ist. Der am unteren Ende um die Achse 84 drehbare Gewichtshebel 81 steht im Punkte 85 mit aus einem Seil o. dgl. gebildeten Zugmittel 86, 87 in Verbindung, von denen das Zugmittel 86 über die Führungsrolle 88, das Zugmittel 87 über die Führungsrolle 89 geleitet wird.
  • Die beiden Zugmittel 86, 87 enden an j e einem mit den Doppelhebeln go, gi verbundenen Segmentstück 92, 93 (Abb. 8 und 9), derart, daß durch die Drehung des das Segmentstück 93 tragenden Hebels gi vermittels des Zugmittels 87 der Gewichtshebel 81 aus der in Abb. 3 in voll ausgezogenen Linien veranschaulichten Stellung in die in gestrichelten Linien angedeutete Stellung überführt wird, wobei zugleich durch das zweite Zugmittel 86 das Segmentstück 92 an dem Doppelhebel go in die Bereitschaftsstellung gelangt, die notwendig ist für die Überführung des Gewichtshebels 81 aus der in Abb. 3 in gestrichelten Linien angedeuteten Stellung in die, in voll ausgezogenen Linien veranschaulichte Stellung. Die Zugverbindung zwischen dem Gewichtshebel 81 und den beiden zwangläufig-gegenläufigen Segmentstücken 92, 93 ist dabei so eingerichtet, daß der Gewichtshebel 81 nach kurzem Überschreiten seiner Totpunktstellung selbsttätig in die in geeigneter Weise begrenzte Endstellung schwingt.
  • Die Drehung der die beiden Segmentstücke 92, 93 tragenden, auf gemeinsamer Achse 9.1 (Abb. 8 und 9) angeordneten Doppelhebel go, 9i wird mit Hilfe eines besonderen Hebelsystems von der Auf- und Abbewegung des unteren Preßkolbens 34 abgeleitet (Abb.8 und g). Die Doppelhebel go, gi stehen mit um die symmetrisch angeordneten Achsen 95, 96 drehbaren Doppelhebeln 97, 98 in Verbindung, zwischen denen sie ihre Schwingbewegung ausführen können. Das andere Ende der Doppelhebel 97,98 ist durch Zapfen- und Schlitzlochverbindung 99, ioo bzw. ioi, io2 an, um eine gemeinsame Achse io3 drehbare Übergangshebel 104, 105 angelenkt, die an dem freien Arm, auf Zapfen io6, 107 lose drehbar, die Rollen io8, iog tragen.
  • Am unteren Ende der mit dem Preßkolben 34 verbundenen Zahnstange 36 sitzt in einer quer verlaufenden Schwalbenschwanzführung iio ein trapezförmiges Gleitstück iii (Abb. ii), das zu beiden Seiten als Halbzapfen 112,113 ausgebildet ist und eine solche Breite hat, daß es für die ihm zugewiesene Aufgabe entweder auf der einen oder auf der anderen Seite der Zahnstange 36 vorragt (Abb. io und ii). Die Verschiebung des die Halbzapfen 112, 113 bildenden Gleitstücks i11, die durch den in den Schlitz 11.1 eingreifenden Stift 115 begrenzt wird, erfolgt vermittels Keilnasen 116, 117, die an federnd nachgiebig gelagerten Armen 118, iig sitzen, so daß sie von beiden Seiten her gegen die Zahnstange 36 gerichtet sind.
  • Die Halbzapfen 112, 113 des in der Zahnstange 36 quer verschiebbaren Gleitstücks iii sind zur Einwirkung auf eine um die Achse 120 drehbare Daumenrolle 121 bestimmt, welche die Bewegung der die Rollen io8, log tragenden Hebel 104, 1o5 regelt. Zu diesem Zweck besitzt die Daumenrolle 121 für den Angriff gegen die Rolle io8 des Hebels 104 den Daumen 122 und für den Angriff gegen die Rolle log des Hebels 1o5 den Daumen 123. Die Daumenrolle 121 ist außerdem für den Angriff seitens der beiden Halbzapfen 112, 113 des Gleitstücks 11i mit den Daumen 12:1, 125 versehen, die neben den Daumen 122, 123 angeordnet sind. Die Daumen 122, 124 sind in bezug auf die Daumen 123, 125 um 9o° versetzt, so daß die Daumenrolle 121 die aus Abb. io ersichtliche kreuzförmige Gestalt annimmt.
  • Für den Eingriff und die glatte Führung der an den Hebeln 104, 105 sitzenden Rollenlob, iog sind die Daumen 122, 123 mit den in Abb. io angedeuteten gerundeten Aussparungen versehen; für den Eingriff und die glatte Führung derHalbzapfen,12,1i3 desGleitstücks iii weisen die Daumen 124, 125 die ebenfalls aus Abb. 10 ersichtlichen gerundeten Aussparungen auf.
  • Bei der Abwärtsbewegung des Preßkolbens 34 trifft der an der Zahnstange 36 seitlich vorragende Halbzapfen 112 oder 113 des Gleitstücks iii gegen den Daumen 124 oder z25 und veranlaßt damit eine Drehung der Daumenrolle izi um 9o°.
  • Angenommen, daß dieseDrehung derDaumenrolle 121 durch den Halbzapfen 113 veranlaßt worden ist, so drückt der Daumen r23 von unten her gegen die Rolle iog und führt damit eine Drehung des Hebels 105 herbei, die durch den Doppelhebel 98 auf den an diesem angelenkten Doppelhebel gi übertragen wird, welcher dabei durch das Segmentstück 93 und das Zugmittel 87 den Gewichtshebel 81 aus der Stellung nach Abb. 3 in die in gestrichelten Linien angedeutete Stellung überführt, wodurch mittels des Armes 79 das Gleitstück 52 zu einer Verschiebung gezwungen wird, die die den Preßling enthaltende Preßform 45 unter den Ausstoßkolben 54 und die entleerte Preßform 51 zwischen die Preßkolben 33, 34 bringt.
  • Bei der beschriebenen Schwingbewegung des Gewichtshebels 8i wird durch den letzteren das Zugmittel 86 über die Rolle 88 gezogen und damit das an das Segmentstück g2 angeschlossene Hebelsystem go, 97, 104 in die Arbeitsbereitschaftsstellung gebracht, in welcher beim nächsten Niedergang der Kolbenstange 36 durch die Rolle io8 an dem Hebel 104 der Gewichtshebel 81 in die in Abb. 3 in voll ausgezogenen Linien veranschaulichte Stellung (Abb. 8, g, To, ii) gelangt.
  • Bei der Aufwärtsbewegung der Zahnstange 36 trifft der in Tätigkeit gewesene Halbzapfen 112 oder 113 des Gleitstücks iii gegen die Keilnase 116 oder 117 (Abb. To und ii), so daß das Gleitstück 111 eine Verschiebung erfährt, die den bis dahin in der Zahnstange 36 verborgenen Halbzapfen aus der Zahnstange heraustreten läßt. Dadurch, wird erreicht, daß beim nächsten Niedergang der Zahnstange 36 der jetzt aus dieser herausdringende Halbzapfen das in der vorbeschriebenenWeise von dem Gewichtshebel 81 aus in die Arbeitsbereitschaftsstellung überführte Hebelsystem mittels der Daumenrolle im betätigt.
  • Damit die Abwärtsbewegung der Zahnstange 36 durch die Keilnasen r16, 117 nicht behindert werden kann, sind die diese Keilnasen tragenden Arme 118, iig federnd nachgiebig gelagert, und zwar in solcher «'eise, daß sie bei der Drehung der Daumenrolle i21 zu dem gehörigen Zeitpunkt aus dem Wege gedrängt werden, wie in Abb. To in bezug auf den den Keil 117 tragenden Arm iig in vollausgezogenen Linien angedeutet worden ist. Das die Auf- und Abwärtsbewegung der Preßkolben 33, 34 und der zwangläufig damit verbundenen Ausstoßkolben 53, 54 regelnde, zu Beginn dieser Beschreibung erläuterte Keilräder-Wechselgetriebe wird durch die Zahnstange 36 des unteren Preßkolbens 34 am Ende des Arbeits- wie auch des Leerhubes der beiden Preßkolben 33, 34 umgeschaltet (Abb. 2, 3, 4, 6, 7). Zu diesem Zweck trägt die Zahnstange 36 den Zapfen 126, der mit einer über die Kettenräder 127, 128 laufenden endlosen Kette 12g zusammenwirkt (Abb. 3, 6 und 7). Diese Kette 129 besitzt ein Langglied i3o, in dessen Schlitz 131 der Zapfen 126 der Zahnstange 36 ständig eingreift. Der Schlitz 131 des Gliedes 130 ist dabei von solcher Länge, daß der Zapfen 126 sowohl während des letzten Teiles der Abwärtsbewegung wie auch während des letzten Teiles der Aufwärtsbewegung der Zahnstange 36 die Kette 129 abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung antreibt. Mit dem Kettenrad z28 drehbar ist auf dessen Welle 132 ein Kettenrad 133 (Abb. 3) befestigt, dessen Antrieb durch die endlose Kette 134 auf ein auf der Welle 84 lose drehbar angeordnetes Kettenrad 135 übertragen wird. Mit dem Kettenrad 135 drehbar ist auf der Welle 84 ein das einstellbare Gewicht 136 tragender Hebel 137 schwingbar angeordnet (Abb. 4). Dieser Hebel 137 steht durch einen Zapfen 138 mit einer Zug- und Druckstange 139 in Verbindung, die für den Eingriff des Zapfens 138 das Schlitzloch 14o besitzt, so daß sie bei der Überführung des Gewichtshebels 137 aus der einen in die andere Endstellung nur während des letzten Teiles der in geeigneter Weise begrenzten Schwingbewegung in der einenwie in der anderen Richtung eine Verschiebung erfährt. Die Zug-und Druckstange 139 greift dasReibräder-Wechselgetriebe an dem Zapfen 141 an (Abb.4), so daß in der einen Endstellung des Gewichtshebels 137 dass Reibrad g, in der anderen Endstellung das Reibrad 8 mit dem die vorbeschriebene Wellen abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung antreibenden Reibrad To in Eingriff kommt. Infolge der Zapfen- und Schlitzverbindung 138, 140 zwischen dem Gewichtshebel 137 und der Zugstange 139 wird durch den nach dem Überschreiten seiner Totpunktstellung in den vorgesehenen Grenzen frei schwingenden Gewichtshebel 137 die Umschaltung des Reibräder-Wechselgetriebes augenblicksschnell bewirkt.
  • Für die Arbeit der beschriebenen Entwässerungspresse ist es von ausschlaggebender Bedeutung, daß die Gutzufuhr dem Aufnahmevermögen der Presse entsprechend geregelt und während der Pressearbeit der Kolben 33, 34 unterbrochen wird. Diese Regelung und Unterbrechung der Gutzufuhr wird durch eine von der Bewegung des unteren Preßkolbens 34 abhängige Kupplung herbeigeführt. Die Zahn- Stange 36 des unteren Preßkolbens 34 ist zu diesem Zweck mit einer keilförmigen Auflauffläche 142 (Abb. i) für eine Rolle 143 versehen, die an der passend geführten Schubstange 144 sitzt. Mit der Schubstange 144 ist ein um die Achse 145 drehbarer Kupplungshebel 146 gelenkig verbunden, der eine auf der HauptWelle 2 angeordnete Federkupplung 147 ein- und ausrückt. Sobald bei der Abwärtsbewegung der Zahnstange 36 die Rolle 143 die Keilfläche 142 erklimmt, wird die Federkupplung 147 eingerückt und die Kupplung so lange unterhalten, bis die Preßkolben 33, 34 bei ihrer Bewegung gegeneinander die für die jeweilige Pressung vorgesehene Torfmenge in den Preßzylindern 43, 44 und der damit verbundenen Preßform 45 oder 51 vorfinden. Das Ein- und Ausschalten der Federkupplung 147 ist dabei in solcher Weise geregelt, daß die Torfmasse niemals über den Preßkolben 33 gelangen kann.
  • Mit der Federkupplung 147 ist eine Riemenscheibe 148 verbunden, die vermittels der auf der Welle 149 befestigten Riemenscheibe i5o die in dem Vorratsbehälter i51 für die Torfmass untergebrachten Förderschnecken 152, 153 antreibt (Abb.3). Außer den Förderschnecken i52# 153 im Vorratsbehälter 151 sind in einer für die Speisung des Preßzylinders 4 3 und damit der jeweilig darunter befindlichen Preßforrn 45 oder 5i wie auch des Preßzylinders 44 in Betracht kommenden Kammer 154 die die Zufuhr des Preßgutes regelnden Förderschnecken 155, 150 angeordnet, die ihren Antrieb von der die Riemenscheibe i5o tragenden @-Velle 149 mittels der Kettenräder 1,97, 158 und einer über diesen laufenden endlosen Kette erhalten.
  • Bei der Inbetriebsetzung der Presse durch die Hauptwelle 2 gelangt das Preßgut aus dem Vorratsbehälter 151 vermittels der Förderschnecken 152, 153 in den Kanal 159, der in die den Zylinder 43 speisende, mit den Förderschnecken 1,55, 156 ausgestattete Kammer 154 führt.
  • Die Zufuhr des Preßgutes zum Preßzvlinder 43 beginnt, sobald der obere Preßkolben -,1> bei seinem Leerhube den Einlauf 16o freigegeben hat und wird so lange ununterbrochen fortgesetzt, bis der Preßkolben 33 bei seinem Arbeitshub den Einlauf i6o verschließt. has An-und Abstellen der Preßgutzufuhr wird durch die Federkupplung 147 geregelt, die in der beschriebenen Weise von der Bewegung- der Zahnstange 36 abhängig ist.
  • Die nach der Unterbrechung der Preßgutzufuhr voll in Tätigkeit tretenden Preßkolben 33, 34 lassen die verdrängte Flüssigkeit durch ihre durchlässigen Wandungen und durch die durchlässige Wandung der jeweilig mit den Zylindern 43, 44 zusammenwirkenden Preßformen 45, 51 unbehindert entweichen.
  • Sobald die beiden Preßkolben 33, 34 ihren Arbeitshub beendet haben, wird durch das beschriebene Keilräder-Wechselgetriebe die Umschaltung herbeigeführt, die den Leerhub der Preßkolben veranlaßt.
  • Bei dem Leerhub der Preßkolben 33, 34 trifft die Kolbenstange 36 des unteren Preßkolbens 34 mit dem einen oder anderen der beiden Halbzapfen 112, 113 des Gleitstücks iii gegen die Daumenrolle 121 und veranlaßt damit durch die beiden -r.«"angläufig-gegenlä.ufig beweglichen Hebelsysteme die Überführung des Gewichtshebels 81 aus der einen in die andere Endstellung. Zu diesem Zeitpunkt haben nicht nur die beiden Preßkolben 33, 34 die jeweilig unter ihnen befindliche Preßform 45 oder 51 verlassen, sondern auch die beiden Ausstoßkolben 53, 54 haben dem Gleitstück 52 den Weg freigegeben, so daß von dem Hebel 81 aus mittels des Armes 79 das Gleitstück in die andere Endstellung überführt werden kann, wodurch die Preßlinge abwechselnd unter den Ausstoßkolben 5,; oder 54 gelangen.
  • Bei der Verschiebung des Gleitstücks 52 ist durch die, mittels der Zapfen 75, 76 in den Schrägführungen 77, 78 gleitenden Keile 73, 74 die nachgiebige Wandung der unter den Ausstoßkolben 53, 54 gebrachten Preßform 45 oder 5i gelockert worden, während die nachgiebige Wandung der den Preßkolben 33, 34 gegenübertretenden Preßform 45 oder 51 unverrückbar gesichert wird.
  • Nachdem der obere Preßkolben 33 bei seinem Leerhube den Einlauf 16o für das Preßgut völlig freigelegt hat, wird durch die Zahnstange 36 des unteren Preßkolbens 34 mittels des daran angeordneten Keiles 142 die Schubstange 144 verschoben, die durch den Kupplungshebel 146 die Federkupplung 147 einrückt, also die Förderschnecken 152, 153 in dem Vorratsbehälter 151 und die Förderschnecken 155, 156 in der den Zylinder 43 speisenden Kammer 154 in Betrieb setzt.
  • Die Presse kann nicht nur zum Entwässern von Torf, sondern auch zum Entwässern oder Filtrieren anderer Stoffe Verwendung finden.
  • Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile der Entwässerungspresse nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen «erden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (7)

  1. PATR\ T-ANSPRL CHL: i. Entflüssigungspresse für Torf und anderes Gut zur Bewältigung von Massenbetrieb, mit paarweise gegeneinander beweglichen, an den Druckflächen durchlässigen Preßkolben und einem zwei zugehörige Preßformen tragenden Schiebetisch, in dessen Endstellungen die eine Form den Preßkolben, die andere Form unter Erweiterung ihres Durchlaßquerschnittes einem rechten oder linken Ausstoßkolben gegenübertritt, dadurch gekennzeichnet, daß von der Hauptwelle (2) aus ein die gegenläufige Bewegung der Preßkolben (33, 34) und der gleichsinnig zu diesen beweglichen Ausstoßkolben (53, 54) regelndes Keilräder-Wechselgetriebe (3 bis ii) angetrieben wird, dessen Umschaltung am Ende des Arbeits- und Leerhubes der Preßkolben durch die Kolbenstange (36) erfolgt, die außerdem für die selbsttätige Ein-und Ausschaltung des die Gutzufuhr zu den Preßformen regelnden Getriebes und für die selbsttätige Verschiebung des die beiden Preßformen aufweisenden Tisches (52) nutzbar gemacht wird.
  2. 2. Entflüssigungspresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (36) des unteren Preßkolbens (34) am Ende des Arbeits- und des Leerhubes ein Kettengetriebe bewegt, das einen durch die Zug- und Druckstange (i39) mit dem Schwinglager (4) des Keilräder-Wechselgetriebes verbundenen Gewichtshebel (i37) aus der einen in die andere Endstellung überführt.
  3. 3. Entflüssigungspresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Preßformen (45, 51) aufweisende SchiebetiGch (52) mit einem begrenzt schwingbaren Gewichtshebel (8i) verbunden ist, der durch entgegengesetzt wirkende Zugmittel (86, 87) an zwei zwangläufig-gegenläufig bewegliche Hebelsysteme angeschlossen ist, die bei der Abwärtsbewegung der Kolbenstange (36) des unteren Preßkolbens (34) abwechselnd betätigt werden.
  4. 4. Entflüssigungspresse nach Anspruch x und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der durch die entgegengesetzt wirkenden Zugmittel (86, 87) an den Gewichtshebel(8i) angeschlossenen zwangläufig-gegenläufig beweglichen Hebelsysteme mit Hilfe einer Nockenrolle (12i) erfolgt, die bei der Abwärtsbewegung der Kolbenstange (36) des unteren Preßkolbens (34) gedreht wird.
  5. 5. Entflüssigungspresse nach Anspruch i, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (36) des unteren Preßkolbens (34) ein zu beiden Seiten als Halbzapfen (1i2, 113) ausgebildetes, quer verschiebliches Gleitstück (iii) trägt, das bei ihrer Aufwärtsbewegung durch, eine oder die andere zweier Keilnasen (1i6, 117) verschoben wird, so daß die beiden zwangläufig-gegenläufig beweglichen, mittels der Zugmittel (86, 87) an den Gewichtshebel (8i) angeschlossenen Hebelsysteme bei der Abwärtsbewegung der Kolbenstange (36) abwechselnd betätigt werden.
  6. 6. Entflüssigungspresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (36) des unteren Preßkolbens (34) eine Schubstange (r44) bewegt, die durch einen Hebel (i46) eine Federkupplung (z47) ein-und ausrückt und damit die Gutzufuhr regelt bzw. unterbricht.
  7. 7. Entflüssigungspresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßgut aus einem mit den Förderschnecken (i52, i53) versehenen Vorratsbehälter (15i) durch einen Kanal (i59) in eine die Preßform speisende Kammer (i54) gelangt, in der die das Preßgut durch den Einlauf (i6o) treibenden Förderschnecken (i55, 156) angeordnet sind-8. Entflüssigungspresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßformen (45, 51) in an sich bekannter Weise in ihrer flüssigkeitsdurchlässigen Wandung nachgiebig sind, sobald sie aus der Preßstellung in die Ausstoßstellung überführt werden. g. Entflüssigungspresse nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachgiebigkeit der flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen der Preßformen (45, 51) bei der Verschiebung des diese beiden Preßformen aufweisenden Tisches (52) in beiden Richtungen vermittels Keile (73, 74) geregelt wird, indem mit diesen Keilen verbundene Rollen (75, 76) in Schrägführungen (77, 78) gleiten, so daß sie den Keil der in die Füllstellung überführten Preßform anziehen, den Keil der in die Entleerungsstellung überführten Preßform dagegen lockern. io. Entflüssigungspresse nach Anspruch i, bei welcher die aus mehreren Siebeinsätzen mit unterschiedlichen Löchern zusammengesetzten flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen der Preßformen und der beiden Preßkolben in den benachbarten Siebeinsätzen gegeneinander versetzte, aber miteinander offen verbundene Löcher aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung von mehr als zwei Siebeinsätzen die Zahl der Löcher von Siebeinsatz zu Siebeinsatz in der Richtung des Durchflusses abnimmt, der Durchmesser der Löcher dagegen zunimmt. ii. Entflüssigungspresse nach Anspruch i und io, dadurch gekennzeichnet, daß die in den benachbarten Siebeinsätzen gegeneinander versetzten Löcher zu ihrer Verbindung untereinander an einer Seite versenkt sind.
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