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Entflüssigungspresse für Torf und anderes Gut. Die Erfindung betrifft
eine Entflüssigungspresse für Torf und anderes Gut zur Bewältigung von Massenbetrieb,
mit paarweise gegeneinander beweglichen, an den Druckflächen durchlässigen Preßkolben
und einem zwei zugehörige Preßformen tragenden Schiebetisch, in dessen Endstellungen
die eine Form den Preßkolben, die andere Form unter Erweiterung ihres Durchlaßquerschnittes
einem rechten oder linken Ausstoßkolben gegenübertritt. Damit eine ungewöhnlich
hohe Leistungsfähigkeit der Presse bei verhältnismäßig geringer Kraftbeanspruchung
erreicht wird, findet für die gegenläufige Bewegung der Preßkolben und der gleichsinnig
zu diesen beweglichen Ausstoßkolben ein von der Hauptwelle aus angetriebenes Keilräder-Wechselgetriebe
Anwendung, dessen Umschaltung am Ende des Arbeits- und Leerhubes der Preßkolben
durch die Kolbenstange des unteren Preßkolbens erfolgt, die außerdem die Schaltbewegungen
für die Regelung der Gutzufuhr zu den Preßformen und für die Verschiebung des Preßformentisches
selbsttätig veranlaßt. Die zur Erleichterung des Ausstoßens der Preßlinge vorgesehene
Erweiterung des Durchlaßquerschnittes der Preßformen wird bei der Überführung der
letzteren aus der Preßstellung in die Ausstoßstellung kraftschlüssig geregelt. Der
bewegliche Teil der beiden Preßformen wird zu diesemZweck durch einen Keil gesteuert,
der mit Rollen in schrägen Führungen gleitet, die den Keil der unter die gegeneinander
beweglichen Preßkolben geführten Preßform vortreiben, den Keil der gleichzeitig
unter den einen oder unter den anderen der beiden Ausstoßkolben geführten Preßform
dagegen lockern.
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Damit die flüssigkeitsdurchlässigen `Vandungen der beiden gegeneinander
beweglichen PreB-kolben und der abwechselnd in Tätigkeit tretenden beiden Preßformen
die aus dem Preßgut ausgepreßte Flüssigkeit möglichst ungehindert abfließen lassen,
dabei aber keiner Formänderung unter dem durch die gegeneinander beweglichen Preßkolben
ausgeübten hohen Druck ausgesetzt sind, finden in an sich bekannter Weise Siebeinsätze
Anwendung, bei denen die Löcher der benachbarten Einsätze gegeneinander versetzt,
dabei aber miteinander in Verbindung gebracht sind. Es wird damit die Möglichkeit
geboten, die einzelnen Siebeinsätze mit einer unterschiedlichen Zahl von Löchern
zu versehen, und zwar nimmt die Zahl der Löcher in der
Richtung
des Durchflusses von Siebeinsatz zu Siebeinsatz ab, der Durchmesser der Löcher dagegen
zu, so daß bei derartig zusammengebauten Siebeinsätzen der Durchlaßquerschnitt annähernd
durch den die größten Löcher aufweisenden Siebeinsatz bestimmt wird. Bei der versetzten
Anordnung der Löcher läßt sich die Verbindung derselben untereinander ohne nachteilige
Schwächung des durch die Siebeinsätze dem Preßdruck entgegenzusetzenden M iderstandes
am besten dadurch erzielen, daß die Löcher in jedem Siebeinsatz an einer Seite versenkt
sind.
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Das von der Hauptwelle der Presse aus angetriebene, die gegenläufige
Bewegung der Preßkolben und der gleichsinnig zu diesen beweglichen Ausstoßkolben
regelnde Keilräder-Wechselgetriebe wird am Ende des Arbeits- wie auch des Leerhubes
der Preßkolben von der Kolbenstange des unteren Preßkolbens aus unter Vermittlung
eines nach dem Cberschreiten seiner Totpunktstellung selbsttätig in die eine oder
in die andere Endstellung schwingenden Gewichtsliebels umgeschaltet. Die Kolbenstange
des unteren Preßkolbens treibt zu diesem Zweck am Ende des Arbeits- wie auch des
Leerhubes eine über zwei Kettenräder laufende endlose Kette um das für die Cberwindung
der Totpunktlage des Gewichtshebels erforderliche Stück an.
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Für die selbsttätige Regelung der Gutzufuhr sitzt an der das Keilräder-Wechselgetriebe
umschaltenden Kolbenstange ein Keilanschlag, der während des letzten Teiles des
Leerhubes der Preßkolben eine Federkupplung einrückt, die das Getriebe für die Gutzufuhr
mit der Hauptwelle in Verbindung bringt und diese Verbindung so lange unterhält,
bis beim Arbeitshub der Preßkolben der Keilanschlag die Federkupplung wieder freigibt.
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Für die Verschiebung des Tisches mit den beiden Preßformen, so daß
diese abwechselnd unter die Preßkolben und unter die Ausstoßkolben gelangen, ist
an der das Keilräder-Wechselgetriebe umschaltenden Kolbenstange ein quer verschiebbarer
Anschlag vorgesehen, der bei der Abwärtsbewegung der Kolbenstange abwechselnd auf
der einen und auf der anderen Seite der letzteren eine \ockenrolle antreibt, die
durch ein zwangläufig-gegenläufig verbundenes Hebelsystern einen mit dem Gleitstück
gekuppelten Gewichtshebel abwechselnd in die eine und in die andere Endstellung
überführt.
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Durch den eigenartigen Antrieb der verschiedenen Bewegungsmittel der
Presse ergibt sich eine ungewöhnlich hohe Leistungsfähigkeit bei verhältnismäßig
geringer Kraftbeanspruchung. Die Presse stellt dabei zu ihrer ordnungsgemäßen Bedienung
keine besonderen Anforderungen an die Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen
Ausführungsform zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigen Abb. i die Presse
in Vorderansicht, Abb. ? in einer Seitenansicht von links der Abb. i gesehen :1bb.
,; ist ein Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. i ; Abb. .I bis i i veranschaulichen
Konstruktionseinzelheiten.
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Die den Antrieb der Presse vermittelnde, durch die zugleich als Schwungrad
dienende Riemenscheibe i in Drehung versetzte Welle 2 trägt fest mit ihr verbunden
ein Zahnrad 3 und außerdem, aber begrenzt drehbar das Schwinglager. eines Keilräder-Wechselgetriebes.
In dem Schwinglager .l sind die ständig mit dem Zahnrad', im Eingriff stehenden
Zahnräder 5, 6 angeordnet, von denen das Zahnrad 5 als Zwischenrad die Drehung des
Zahnrades 7 vermittelt. .Mit den Zahnrädern 6,7 drehbar sind in dem Schwingläger
.I die beiden Keilräder 8, 9 angeordnet, die abwechselnd mit einem Keilrad io in
Eingriff gebracht werden können.
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Die von dem Keilrad 8 aus in der einen, von dem Keilrad 9 aus in der
anderen Richtung veranlaßte Drehung des Keilrades io vermittelt den Antrieb der
Welle ii, der von dieser durch das Winkelgetriebe 12, i3 auf die Welle 14 und von
der Welle 1.4 durch das am oberen Ende befindliche M inkelgetriebe 15, 16 auf die
Welle 17, durch das am unteren Ende befindliche Winkelgetriebe 18, 19 auf
die Welle 20 übertragen wird. Auf den Wellen 17, 20 sind Schnecken 21, 22 aufgekeilt,
die mit den Schneckenrädern 23. 2'T im Eingriff stehen (Abb. 2). Mit den Schneckenrädern
23, 2.1 drehbar sind auf den Wellen 25. 26
Triebräder 27, 28 angeordnet, die
mit Zahnrädern 29, 3o auf den Wellen 31, 32 im Eingriff stehen. Von diesen Wellen
31, 32 aus erfolgt der Antrieb der gegeneinander beweglichen Preßkolben 33, 34 (Abb.
3).
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Die Preßkolben 33, 34. sind mit Zahnstangen 35-36 verbunden,
die mit Zahnrädern -)7, 38 auf den Wellen 31, 32 im Eingriff stehen. Zur geradlinigen
Regelung der Bewegung der Zahnstangen 35, 36 bei der Verschiebung der Kolben 33,
34 dienen Gleitrollen 39, 40, die auf den parallel zu den Wellen 31, 32 gelagerten
Wellen 4.1, .I2 angeordnet sind.
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Die paarweise gegenläufig vorgesehenen Preßkolben 33, 3.1 gleiten
in Zylindern 4.3, 44, zwischen denen eine für die Ableitung der durch die Preßkolben
aus der Torfmasse verdrängte Flüssigkeit eingerichtete Preßform .15 vorgesehen ist.
Diese die Fortsetzung der Zylinder .I3, .1.I bildende Preßform 4.5 besitzt wie die
Druckfläche der beiden Preßkolben 33, 34. eine flüssigkeitsdurchlässige Wandung,
die aus einer Mehrzahl von Siebeinsätzen mit nach außen im Durchmesser zunehmenden
Löchern zusammengesetzt
ist. Die Siebeinsätze, von denen nach dem
Ausführungsbeispiel der Abb. 5 für die Herstellung der flüssigkeitsdurchlässigen
Wandung vier Stück 46, 47, 48, 49 Verwendung finden, werden so angeordnet, daß die
Löcher der benachbarten Siebeinsätze gegeneinander versetzt sind, dabei aber miteinander
offen verbunden sind. Es hat sich als ratsam erwiesen, die Verbindung der Löcher
in den benachbarten Siebeinsätzen dadurch herzustellen, daß die Löcher an einer
Seite versenkt sind. Abb. 5 läßt erkennen, daß die Zahl der Löcher von Siebeinsatz
zu Siebeinsatz in der Richtung des Durchflusses abnimmt, der Durchmesser der Löcher
dagegen zunimmt. Bei derartig zusammengesetzten Siebeinsätzen wird mithin der Durchlaßquerschnitt
annähernd durch den die größten Löcher aufweisenden Siebeinsatz bestimmt. Neben
der durch diesen ungewöhnlich großen Durchlaßquerschnitt verbürgten schnellen Ableitung
der aus der Torfmasse ausgepreßten Flüssigkeit bietet die versetzte Anordnung der
Löcher in den aneinander geschlossenen, in der Richtiuig des Durchflusses in Stärke
zunehmenden Siebeinsätzen den Vorteil, daß die flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen
jedem Preßdruck der Kolben gewachsen sind.
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Die flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen der beiden Preßkolben 33,
34 und der Preßform 45 erhalten in bekannter Anordnung einen Bezug aus Filtergaze,
Tressengewebe o. dgl., der in Abb. 5 durch das Bezugszeichen 5o angedeutet worden
ist: Die mit den flüssigkeitsdurchlässigen Wandungen der beschriebenen Art versehene
Preßform 45 ist verschiebbar angeordnet, um nach der Beendigung der Entwässerung
den Preßling seitlich von den Preßkolben 33, 34 ausstoßen zu können. Damit bei dieser
Entleerung der Preßform 45 der Betrieb der Presse keine die Arbeitsleistung herabsetzende
Unterbrechung erfährt, findet außer der Preßform 45 eine zweite Preßform 51 Anwendung,
die gemeinsam mit der Preßform 45 in einem zwischen den beiden Zylindern 43, 44
querverschieblich angeordneten Gleitstück 5a
untergebracht und in der gleichen
Anordnung wie die Preßform 45 mit einer flüssigkeitsdurchlässigen Wandung versehen
ist.
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Die Verschiebung der beiden Preßformen 45, 5 1 wird so geregelt,
daß während der Füllung der einen Preßform die Entleerung der zweiten Preßform vorgenommen
werden kann.
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Für die Entleerung der Preßformen kommen Ausstoßkolben 53, 54 zur
Anwendung, die den Preßkolben 33, 34 beigeordnet und wie diese für den Antrieb mit
Zahnstangen 55, 56 verbunden sind, welche von dem Zahnrad 37 aus gleichsinnig zu
der Zahnstange 35 bewegt werden. Der Antrieb der Zahnstange 55 des Ausstoßkolbens
53 erfolgt von dem Zahnrad 37 aus unter Vermittlung eines Zwischenrades 57 und Antriebrades
58, der Antrieb der Zahnstange 56 des Ausstoßkolbens 54 erfolgt unmittelbar von
dem Zahnrad 37 aus durch das Zahnrad 59. Zur geradlinigen Regelung der Bewegung
der Zahnstangen 55, 56 finden wie bei der Zahnstange 35 des Preßkolbens 33 die Gegendruckrollen
6o, 61 Verwendung.
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Zur Verringerung der Reibung auf das Mindestmaß sind die sämtlichen
Wellen der die Preßkolben 33, 34 und die Ausstoßkolben 53. 54 betätigenden Antriebsvorrichtungen
mit Rollenlagern ausgestattet und in einem gemeinsamen Querstück 62 bzw. 63 zusammengefaßt,
die mit dem die Zylinder 43, 44 bildenden Hauptkörper der Presse starr verbunden
sind, so daß der M iderdruck des Preßlings bei seiner Entwässerung von diesem Hauptkörper
aufgenommen wird, die beweglichen Teile der Presse also durch den Druck der Preßkolben
nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
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Die den Preßkolben 33, 34 beigeordneten und gleichsinnig zu diesen
angetriebenen Ausstoßkolben 53, 54 gleiten in Zylindern 64, 65, die zweckmäßig mit
dem die Zylinder 43, 44 der Preßkolben 33, 34 bildenden Hauptkörper der Presse in
einem Stück hergestellt sind.
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Die beiden Zylinder 64, 65 sind je auf einer Seite des Zylinders 43
in solchem Abstande zu diesem angeordnet, daß, wie aus Abb. 3 hervorgeht, die Preßform
51 die Fortsetzung des Zylinders 64 bildet, wenn die Preßform 45 den beiden Preßkolben
33, 34 zugängig ist. Wird das Gleitstück 52 mit den Preßformen 45, 51 aus der in
Abb. 3 angedeuteten Stellung in die zweite Endstellung überführt, so bildet die
Preßform 45 die Fortsetzung des Zylinders 65, während die Preßform 5 1 den
beiden Preßkolben 33, 34 zugängig ist. Während der Tätigkeit der Preßkolben 33,
34 finden demnach die Ausstoßkolben 53, 54 abwechselnd auf der einen und auf der
anderen Seite der Preßkolben Gelegenheit zur Entleerung der Preßform 51 bzw. 45.
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In dem die beiden Preßformen 45. 51 aufweisenden Gleitstück
52 sind, ebenso wie in dem die Führung dieses Gleitstückes vermittelnden Hauptkörper
66, Abflußlöcher 67, 68 bzw. 69 für die unter der Arbeit der Preßkolben 33, 34 aus
der Torfmasse gepreßte Flüssigkeit vorgesehen. Zu dem gleichen Zweck sind in den
Preßkolben 33, 34 Abflußlöcher vorhanden, von denen in Abb. 3 die Abflußlöcher des
unteren Preßkolbens 34 die Bezeichnung 7o tragen. Für das Ablaufen der Flüssigkeit
aus dem oberen Preßkolben 33 gelangen die darin vorgesehenen Abflußlöcher mit passend
vorgesehenen Löchern in dem Zylinder 43 in Verbindung.
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Der Hauptkörper 66 ist außerdem in geradliniger Fortsetzung zu den
Zylindern 64, 65 mit den Löchern 71, 72 für den Austritt der durch die Ausstoßkolben
53, 54 aus den Preßformen 51, 45 gedrängten Preßlinge versehen.
Damit
der nach der Entwässerung durch die Preßkolben 33, 34 in der jeweilig mit den Zylindern
43, 44 in Verbindung stehenden Preßform 45 bzw. 51 fest zusammengedrückte
Preßling durch die Kolben 53, 54 leicht ausgestoßen werden kann, sind die Preßformen
45,51 in ihrer flüssigkeitsdurchlässigen Wandung nachgiebig eingerichtet, sobald
sie aus der Preßstellung in die Ausstoßstellung überführt werden. Die flüssigkeitsdurchlässigen
Wandungen der beiden Preßformen 45, 51 sind zu diesem Zweck geteilt, so daß die
eine Hälfte verschiebbar ist. Die Nachgiebigkeit der flüssigkeitsdurchlässigen Wandung
der Preßformen 45, 51, die das leichte Lösen des Preßlings unter dem Druck der Ausstoßkolben
53, 54 gewährleistet, wird bei der Verschiebung des Gleitstückes 52 in beiden Richtungen
mittels der Keile 73, 74 dadurch geregelt, daß mit diesen Keilen verbundene Rollen
75, 76 in Schrägführungen 77, 78 des Hauptkörpers 66 gleiten, so daß sie die Keile
anziehen oder lockern. Von der in Abb. 3 angedeuteten Stellung der beiden Preßformen
45, 51 ausgehend, erfolgt bei der Verschiebung des Gleitstücks 52 das Lockern des
der Preßform 45 zugehörigen Keiles 74, während der der Preßform 51 zugehörige Keil
73 fest angezogen wird und damit die Preßform 51 unnachgiebig festhält, sobald sie
in geradliniger Fortsetzung zu den Zylindern .13, 44 der Preßkolben 33, 34 zu stehen
kommt.
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Die Verschiebung des Gleitstücks 52 mit den beiden Preßformen 45,
51 wird von der Auf- und Abbewegung des unteren Preßkolbens 34 abgeleitet. Das Gleitstück
52 greift zu diesem Zweck mittels des Armes 79 einen stehend angeordneten, am oberen
Ende durch das einstellbare Gewicht 8o beschwerten Hebel 81 an, wobei zwischen diesem
Hebel und dem Arm 79 eine Zapfen- und Schlitzverbindung 82, 83 vorgesehen ist. Der
am unteren Ende um die Achse 84 drehbare Gewichtshebel 81 steht im Punkte 85 mit
aus einem Seil o. dgl. gebildeten Zugmittel 86, 87 in Verbindung, von denen das
Zugmittel 86 über die Führungsrolle 88, das Zugmittel 87 über die Führungsrolle
89 geleitet wird.
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Die beiden Zugmittel 86, 87 enden an j e einem mit den Doppelhebeln
go, gi verbundenen Segmentstück 92, 93 (Abb. 8 und 9), derart, daß durch die Drehung
des das Segmentstück 93
tragenden Hebels gi vermittels des Zugmittels 87 der
Gewichtshebel 81 aus der in Abb. 3 in voll ausgezogenen Linien veranschaulichten
Stellung in die in gestrichelten Linien angedeutete Stellung überführt wird, wobei
zugleich durch das zweite Zugmittel 86 das Segmentstück 92 an dem Doppelhebel go
in die Bereitschaftsstellung gelangt, die notwendig ist für die Überführung des
Gewichtshebels 81 aus der in Abb. 3 in gestrichelten Linien angedeuteten Stellung
in die, in voll ausgezogenen Linien veranschaulichte Stellung. Die Zugverbindung
zwischen dem Gewichtshebel 81 und den beiden zwangläufig-gegenläufigen Segmentstücken
92, 93 ist dabei so eingerichtet, daß der Gewichtshebel 81 nach kurzem Überschreiten
seiner Totpunktstellung selbsttätig in die in geeigneter Weise begrenzte Endstellung
schwingt.
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Die Drehung der die beiden Segmentstücke 92, 93 tragenden, auf gemeinsamer
Achse 9.1 (Abb. 8 und 9) angeordneten Doppelhebel go, 9i wird mit Hilfe eines besonderen
Hebelsystems von der Auf- und Abbewegung des unteren Preßkolbens 34 abgeleitet (Abb.8
und g). Die Doppelhebel go, gi stehen mit um die symmetrisch angeordneten Achsen
95, 96 drehbaren Doppelhebeln 97, 98 in Verbindung, zwischen denen sie ihre Schwingbewegung
ausführen können. Das andere Ende der Doppelhebel 97,98 ist durch Zapfen- und Schlitzlochverbindung
99, ioo bzw. ioi, io2 an, um eine gemeinsame Achse io3 drehbare Übergangshebel
104, 105 angelenkt, die an dem freien Arm, auf Zapfen io6, 107 lose drehbar,
die Rollen io8, iog tragen.
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Am unteren Ende der mit dem Preßkolben 34 verbundenen Zahnstange 36
sitzt in einer quer verlaufenden Schwalbenschwanzführung iio ein trapezförmiges
Gleitstück iii (Abb. ii), das zu beiden Seiten als Halbzapfen 112,113 ausgebildet
ist und eine solche Breite hat, daß es für die ihm zugewiesene Aufgabe entweder
auf der einen oder auf der anderen Seite der Zahnstange 36 vorragt (Abb. io und
ii). Die Verschiebung des die Halbzapfen 112, 113 bildenden Gleitstücks i11, die
durch den in den Schlitz 11.1 eingreifenden Stift 115 begrenzt wird, erfolgt vermittels
Keilnasen 116, 117, die an federnd nachgiebig gelagerten Armen 118, iig sitzen,
so daß sie von beiden Seiten her gegen die Zahnstange 36 gerichtet sind.
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Die Halbzapfen 112, 113 des in der Zahnstange 36 quer verschiebbaren
Gleitstücks iii sind zur Einwirkung auf eine um die Achse 120 drehbare Daumenrolle
121 bestimmt, welche die Bewegung der die Rollen io8, log tragenden Hebel 104, 1o5
regelt. Zu diesem Zweck besitzt die Daumenrolle 121 für den Angriff gegen die Rolle
io8 des Hebels 104 den Daumen 122 und für den Angriff gegen die Rolle log des Hebels
1o5 den Daumen 123. Die Daumenrolle 121 ist außerdem für den Angriff seitens der
beiden Halbzapfen 112, 113 des Gleitstücks 11i mit den Daumen 12:1, 125 versehen,
die neben den Daumen 122, 123 angeordnet sind. Die Daumen 122, 124 sind in bezug
auf die Daumen 123, 125 um 9o° versetzt, so daß die Daumenrolle 121 die aus Abb.
io ersichtliche kreuzförmige Gestalt annimmt.
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Für den Eingriff und die glatte Führung der an den Hebeln 104, 105
sitzenden Rollenlob, iog sind die Daumen 122, 123 mit den in Abb. io
angedeuteten
gerundeten Aussparungen versehen; für den Eingriff und die glatte Führung derHalbzapfen,12,1i3
desGleitstücks iii weisen die Daumen 124, 125 die ebenfalls aus Abb. 10 ersichtlichen
gerundeten Aussparungen auf.
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Bei der Abwärtsbewegung des Preßkolbens 34 trifft der an der Zahnstange
36 seitlich vorragende Halbzapfen 112 oder 113 des Gleitstücks iii gegen den Daumen
124 oder z25 und veranlaßt damit eine Drehung der Daumenrolle izi um 9o°.
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Angenommen, daß dieseDrehung derDaumenrolle 121 durch den Halbzapfen
113 veranlaßt worden ist, so drückt der Daumen r23 von unten her gegen die Rolle
iog und führt damit eine Drehung des Hebels 105 herbei, die durch den Doppelhebel
98 auf den an diesem angelenkten Doppelhebel gi übertragen wird, welcher
dabei durch das Segmentstück 93 und das Zugmittel 87 den Gewichtshebel 81
aus der Stellung nach Abb. 3 in die in gestrichelten Linien angedeutete Stellung
überführt, wodurch mittels des Armes 79 das Gleitstück 52 zu einer Verschiebung
gezwungen wird, die die den Preßling enthaltende Preßform 45 unter den Ausstoßkolben
54 und die entleerte Preßform 51 zwischen die Preßkolben 33, 34 bringt.
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Bei der beschriebenen Schwingbewegung des Gewichtshebels 8i wird durch
den letzteren das Zugmittel 86 über die Rolle 88 gezogen und damit das an das Segmentstück
g2 angeschlossene Hebelsystem go, 97, 104 in die Arbeitsbereitschaftsstellung
gebracht, in welcher beim nächsten Niedergang der Kolbenstange 36 durch die Rolle
io8 an dem Hebel 104 der Gewichtshebel 81 in die in Abb. 3 in voll ausgezogenen
Linien veranschaulichte Stellung (Abb. 8, g, To, ii) gelangt.
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Bei der Aufwärtsbewegung der Zahnstange 36 trifft der in Tätigkeit
gewesene Halbzapfen 112 oder 113 des Gleitstücks iii gegen die Keilnase 116 oder
117 (Abb. To und ii), so daß das Gleitstück 111 eine Verschiebung erfährt, die den
bis dahin in der Zahnstange 36 verborgenen Halbzapfen aus der Zahnstange heraustreten
läßt. Dadurch, wird erreicht, daß beim nächsten Niedergang der Zahnstange 36 der
jetzt aus dieser herausdringende Halbzapfen das in der vorbeschriebenenWeise von
dem Gewichtshebel 81 aus in die Arbeitsbereitschaftsstellung überführte Hebelsystem
mittels der Daumenrolle im betätigt.
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Damit die Abwärtsbewegung der Zahnstange 36 durch die Keilnasen r16,
117 nicht behindert werden kann, sind die diese Keilnasen tragenden Arme 118, iig
federnd nachgiebig gelagert, und zwar in solcher «'eise, daß sie bei der Drehung
der Daumenrolle i21 zu dem gehörigen Zeitpunkt aus dem Wege gedrängt werden, wie
in Abb. To in bezug auf den den Keil 117 tragenden Arm iig in vollausgezogenen Linien
angedeutet worden ist. Das die Auf- und Abwärtsbewegung der Preßkolben 33, 34 und
der zwangläufig damit verbundenen Ausstoßkolben 53, 54 regelnde, zu Beginn dieser
Beschreibung erläuterte Keilräder-Wechselgetriebe wird durch die Zahnstange 36 des
unteren Preßkolbens 34 am Ende des Arbeits- wie auch des Leerhubes der beiden Preßkolben
33, 34 umgeschaltet (Abb. 2, 3, 4, 6, 7). Zu diesem Zweck trägt die Zahnstange 36
den Zapfen 126, der mit einer über die Kettenräder 127, 128 laufenden endlosen Kette
12g zusammenwirkt (Abb. 3, 6 und 7). Diese Kette 129 besitzt ein Langglied i3o,
in dessen Schlitz 131 der Zapfen 126 der Zahnstange 36 ständig eingreift. Der Schlitz
131 des Gliedes 130 ist dabei von solcher Länge, daß der Zapfen 126 sowohl während
des letzten Teiles der Abwärtsbewegung wie auch während des letzten Teiles der Aufwärtsbewegung
der Zahnstange 36 die Kette 129 abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung
antreibt. Mit dem Kettenrad z28 drehbar ist auf dessen Welle 132 ein Kettenrad 133
(Abb. 3) befestigt, dessen Antrieb durch die endlose Kette 134 auf ein auf der Welle
84 lose drehbar angeordnetes Kettenrad 135 übertragen wird. Mit dem Kettenrad 135
drehbar ist auf der Welle 84 ein das einstellbare Gewicht 136 tragender Hebel 137
schwingbar angeordnet (Abb. 4). Dieser Hebel 137 steht durch einen Zapfen 138 mit
einer Zug- und Druckstange 139
in Verbindung, die für den Eingriff des Zapfens
138 das Schlitzloch 14o besitzt, so daß sie bei der Überführung des Gewichtshebels
137 aus der einen in die andere Endstellung nur während des letzten Teiles der in
geeigneter Weise begrenzten Schwingbewegung in der einenwie in der anderen Richtung
eine Verschiebung erfährt. Die Zug-und Druckstange 139 greift dasReibräder-Wechselgetriebe
an dem Zapfen 141 an (Abb.4), so daß in der einen Endstellung des Gewichtshebels
137
dass Reibrad g, in der anderen Endstellung das Reibrad 8 mit dem die vorbeschriebene
Wellen abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung antreibenden Reibrad
To in Eingriff kommt. Infolge der Zapfen- und Schlitzverbindung 138, 140 zwischen
dem Gewichtshebel 137 und der Zugstange 139 wird durch den nach dem Überschreiten
seiner Totpunktstellung in den vorgesehenen Grenzen frei schwingenden Gewichtshebel
137 die Umschaltung des Reibräder-Wechselgetriebes augenblicksschnell bewirkt.
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Für die Arbeit der beschriebenen Entwässerungspresse ist es von ausschlaggebender
Bedeutung, daß die Gutzufuhr dem Aufnahmevermögen der Presse entsprechend geregelt
und während der Pressearbeit der Kolben 33, 34 unterbrochen wird. Diese Regelung
und Unterbrechung der Gutzufuhr wird durch eine von der Bewegung des unteren Preßkolbens
34 abhängige Kupplung herbeigeführt. Die Zahn-
Stange 36 des unteren
Preßkolbens 34 ist zu diesem Zweck mit einer keilförmigen Auflauffläche 142 (Abb.
i) für eine Rolle 143 versehen, die an der passend geführten Schubstange 144 sitzt.
Mit der Schubstange 144 ist ein um die Achse 145 drehbarer Kupplungshebel 146 gelenkig
verbunden, der eine auf der HauptWelle 2 angeordnete Federkupplung 147 ein- und
ausrückt. Sobald bei der Abwärtsbewegung der Zahnstange 36 die Rolle 143 die Keilfläche
142 erklimmt, wird die Federkupplung 147 eingerückt und die Kupplung so lange unterhalten,
bis die Preßkolben 33, 34 bei ihrer Bewegung gegeneinander die für die jeweilige
Pressung vorgesehene Torfmenge in den Preßzylindern 43, 44 und der damit verbundenen
Preßform 45 oder 51 vorfinden. Das Ein- und Ausschalten der Federkupplung 147 ist
dabei in solcher Weise geregelt, daß die Torfmasse niemals über den Preßkolben 33
gelangen kann.
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Mit der Federkupplung 147 ist eine Riemenscheibe 148 verbunden, die
vermittels der auf der Welle 149 befestigten Riemenscheibe i5o die in dem Vorratsbehälter
i51 für die Torfmass untergebrachten Förderschnecken 152, 153 antreibt (Abb.3).
Außer den Förderschnecken i52# 153 im Vorratsbehälter 151 sind in einer für
die Speisung des Preßzylinders 4 3 und damit der jeweilig darunter befindlichen
Preßforrn 45 oder 5i wie auch des Preßzylinders 44 in Betracht kommenden Kammer
154 die die Zufuhr des Preßgutes regelnden Förderschnecken 155,
150 angeordnet,
die ihren Antrieb von der die Riemenscheibe i5o tragenden @-Velle 149 mittels der
Kettenräder 1,97, 158 und einer über diesen laufenden endlosen Kette erhalten.
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Bei der Inbetriebsetzung der Presse durch die Hauptwelle 2 gelangt
das Preßgut aus dem Vorratsbehälter 151 vermittels der Förderschnecken
152, 153 in den Kanal 159, der in die den Zylinder 43 speisende, mit den
Förderschnecken 1,55, 156 ausgestattete Kammer 154 führt.
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Die Zufuhr des Preßgutes zum Preßzvlinder 43 beginnt, sobald der obere
Preßkolben -,1> bei seinem Leerhube den Einlauf 16o freigegeben hat und wird so
lange ununterbrochen fortgesetzt, bis der Preßkolben 33 bei seinem Arbeitshub den
Einlauf i6o verschließt. has An-und Abstellen der Preßgutzufuhr wird durch die Federkupplung
147 geregelt, die in der beschriebenen Weise von der Bewegung- der Zahnstange 36
abhängig ist.
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Die nach der Unterbrechung der Preßgutzufuhr voll in Tätigkeit tretenden
Preßkolben 33, 34 lassen die verdrängte Flüssigkeit durch ihre durchlässigen Wandungen
und durch die durchlässige Wandung der jeweilig mit den Zylindern 43, 44 zusammenwirkenden
Preßformen 45, 51 unbehindert entweichen.
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Sobald die beiden Preßkolben 33, 34 ihren Arbeitshub beendet haben,
wird durch das beschriebene Keilräder-Wechselgetriebe die Umschaltung herbeigeführt,
die den Leerhub der Preßkolben veranlaßt.
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Bei dem Leerhub der Preßkolben 33, 34 trifft die Kolbenstange 36 des
unteren Preßkolbens 34 mit dem einen oder anderen der beiden Halbzapfen 112, 113
des Gleitstücks iii gegen die Daumenrolle 121 und veranlaßt damit durch die beiden
-r.«"angläufig-gegenlä.ufig beweglichen Hebelsysteme die Überführung des Gewichtshebels
81 aus der einen in die andere Endstellung. Zu diesem Zeitpunkt haben nicht nur
die beiden Preßkolben 33, 34 die jeweilig unter ihnen befindliche Preßform 45 oder
51 verlassen, sondern auch die beiden Ausstoßkolben 53, 54 haben dem Gleitstück
52 den Weg freigegeben, so daß von dem Hebel 81 aus mittels des Armes 79 das Gleitstück
in die andere Endstellung überführt werden kann, wodurch die Preßlinge abwechselnd
unter den Ausstoßkolben 5,; oder 54 gelangen.
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Bei der Verschiebung des Gleitstücks 52 ist durch die, mittels der
Zapfen 75, 76 in den Schrägführungen 77, 78 gleitenden Keile 73, 74 die nachgiebige
Wandung der unter den Ausstoßkolben 53, 54 gebrachten Preßform 45 oder 5i gelockert
worden, während die nachgiebige Wandung der den Preßkolben 33, 34 gegenübertretenden
Preßform 45 oder 51 unverrückbar gesichert wird.
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Nachdem der obere Preßkolben 33 bei seinem Leerhube den Einlauf 16o
für das Preßgut völlig freigelegt hat, wird durch die Zahnstange 36 des unteren
Preßkolbens 34 mittels des daran angeordneten Keiles 142 die Schubstange 144 verschoben,
die durch den Kupplungshebel 146 die Federkupplung 147 einrückt, also die Förderschnecken
152, 153 in dem Vorratsbehälter 151 und die Förderschnecken 155, 156 in der den
Zylinder 43 speisenden Kammer 154 in Betrieb setzt.
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Die Presse kann nicht nur zum Entwässern von Torf, sondern auch zum
Entwässern oder Filtrieren anderer Stoffe Verwendung finden.
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Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem
Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen
der einzelnen Teile der Entwässerungspresse nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen
«erden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.