DE377771C - Verfahren zum Vorwaermen von Gussformen und ihres Inhaltes - Google Patents

Verfahren zum Vorwaermen von Gussformen und ihres Inhaltes

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DE377771C
DE377771C DEG57211D DEG0057211D DE377771C DE 377771 C DE377771 C DE 377771C DE G57211 D DEG57211 D DE G57211D DE G0057211 D DEG0057211 D DE G0057211D DE 377771 C DE377771 C DE 377771C
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preheating
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Expired
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DEG57211D
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ALUMINOTHERMIE M B H GES
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ALUMINOTHERMIE M B H GES
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D27/00—Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
    • B22D27/04—Influencing the temperature of the metal, e.g. by heating or cooling the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Vorwärmen von Gußformen und ihres Inhaltes. »Die Erfindung betrifft ein Zerfahren zur Vorwärmung von Formen, in denen ein Guß ausgeführt werden soll, und zwar insbesondere für solche Fälle, bei denen der Formeninhalt ein sehr geringer ist.
  • Dabei ist es natürlich gleichgültig, ob der Formeninhalt als solcher ungeteilt ist, oder ob sich in der Form Kerne, Werkstücke o. dgl. befinden. Um eine gleiclunäßige -'orwärnrtuig des Fornieninhaltes und seine Erhitzung auf hohe Temperatur durchzuführen, wie sie z. B. bei dem Gießen sehr schwer schmelzbarer Metalle oder bei dem Vereinigen von Werkstücken, die sich in der Form befinden, der Fall ist, wird nach der Erfindung die zwei-oder mehrteilige Form in einen Vorwärnieofen gesetzt, der z. B. aus einem die Form unigebenden Blechmantel besteht, in den hinein das `'orwärmeme(litrm, beispielsweise eine Gebläseflainrne, geleitet wird. Diese Gebläseflamme braucht zu ihrer wärmeökonomischen Ausnutzung einen gewissen Entwicklungsraum. Diesen Entwicklungsraum hat sie in einer engen Form nicht, wohl aber in dein die Form umgebenden Ofen.
  • Es ist bereits bekannt, beispielsweise in der Schienenstumpfschweißung, die Vorwärmung . der Schienenenden in der Weise durchzuführen, daß man sie rnit einem derartigen Ofen umgab und in diesem Ofen beispielsweise durch eine Gebläseflaimne erhitzte. Es ist dies auch aus dein Grunde geschehen, weil man erkannt hat, daß die Form, durch die der Schweißguß zwischen und um die Schienenenden ausgeführt wurde, nicht genügenden Raum enthält, tun eine Entwicklung der Gebläseflamrne zu gestatten. Man hat daher zunächst in dem eben erwähnten Ofen bz«-. einer erweiterten Heizform vorgewärmt, dann aber die Forrn gewechselt, indem rnan den Heizofen entfernte und schnell die enge (eigentliche) Gußforni anlegte, wodurch natürlich nicht unerhebliche Wärmeverluste eintraten.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß für Gußzwecke, bei denen die Form mit engem, die genügende Entwicklung der Gebläseflainrne nicht gestattendem geringen Inhalt bzw. das zu behandelnde Werkstück in der Form vorgewärmt werden muß, diese Vorwä rmung so vorgenommen wird, daß die zwei oder mehreren Formteile innerhalb des Vorwärmeofens in gewissen Abständen voneinander angeordnet werden und Einrichtungen getroffen werden, durch die während oder nach dem Vorwärmen die Einzelteile der Gußformen, ohne daß der Vorwärrneofen abgenommen wird, von außen her in die für den Guß notwendige Stellung gebracht werden.
  • Die Erfindung soll an einem Beispiel erläutert werden.
  • Es handle sich um die Vereinigung zweier Trägerenden auf dem Wege der sogenannten Stumpfschweißung durch Zwischenguß hocherhitzten Eisens. Zu diesem Zweck werden die Trägerenden in der für den vorliegenden Zweck notwendigen geringen Entfernung voneinander aufgestellt, und es wird eine zweiteilige Form hergestellt, die sich vollkommen den Seitenteilen der Träger anschließt, so daß der Gußraum in der Form genau einem Ouerschnitt des Profils entspricht. Die zwei Formenhälften werden senkrecht zu den Trägern verschiebbar angeordnet, so daß sie nach Bedarf voneinander oder von dem Werkstück entfernt oder einander oder dem Werkstück genähert werden können. Um diese Form ist dann der Heizofen, beispielsweise in Gestalt eines mit Asbest bekleideten ?«-eiteiligen Blechkastens, angeordnet, durch dessen Wände hindurch die Verlängerungen der Formenhälften hindurchtreten, oder durch dessen Wandungen die Formenhälften mit Werkzeugen bequem erreichbar sind. Sollen nun die Träger verschweißt «-eulen, so werden zunächst die Formenhälften voneinander entfernt, so daß die Schweißstelle und die Innenseite der Form den sich durch den größeren Heizofen gut entwickelten Flainnieitgasen, beispielsweise einem Benzolgebläse, gut ausgesetzt sind. Ist die V orwärmung beendet oder genügend vorgeschritten, so «-erden die Formenhälften einander genähert, gegebenenfalls mit Sand abgedichtet, und es wird sodann der Zwischenguß in bekannter Weise vorgenommen.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist (las Verfahren an einem Beispiel erläutert.
  • Abb. i zeigt eine Stirnansicht, Abb. 2 eine Draufsicht und Abb.3 eine Seitenansicht zweier zu vereinigender Träger, der Gußform und des Heizofens.
  • Die Trägerenden sind umgeben von dem Heizkasten a, der beispielsweise durch eine obere Öffnung b von einem Benzolgebläse c aus geheizt wird. Die zweiFormenhälften d, dl, von denen beispielsweise dl den Gießtrichter e trägt, befinden sich bei Abb. i in der von den Werkstücken t, t1 abgerückten Stellung. Sie gleiten in der Richtung auf das Werkstück zu und von dem Werkstück ab auf Winkeleisen f und sind innerhalb der Ofenwandung ebenfalls durch Winkeleisen f 1 in geeigneter Weise geführt. Die Handhabung bei dem Guß ist nun die, daß zunächst von dem Brenner c aus bei der aus den Abbildungen ersichtlichen Stellung der gesamte Innenraum des Ofens a mit Flammengasen ausgefüllt wird und auf diese Weise sowohl das Werkstück t, t'- wie (las Innere der beiden Formenhälften d, d' hoch vorgewärmt werden. Sodann werden, z. B. mittels eines Schraubenbügels, dieFormen .-hälften d, dl zusammengeschoben, so daß sie sich eng an das Werkstück anlegen. Dann tritt die Öffnung des Gießtrichters e unter die Öffnung e1 in der oberen Ofenwandung, so daß an dieser Stelle nunmehr das Gießmetall, z. B. aluminogenetisches Eisen, einfließen kann. Dieses füllt dann von unten her den Raum zwischen den beiden Werkstückenden, diese fest miteinander verschweißend.
  • Das Verfahren hat zunächst an sich den Vorteil, das Vorwärmen der Gußformen, gleichgültig ob die Formenteile ein Werkstück umschließen oder nicht, in sehr bequemer und zuverlässiger Weise ohne große Wärmeverluste -durchfiihren zu können. Das ist von Wichtigkeit, zumal wenn es sich um den Guß sehr hoch schmelzender Metalle in engen Formen handelt. Die Möglichkeit, die Form nicht aus dem Vorwärmeofen herausnehmen zu müssen, ergibt den weiteren Vorteil, daß man z. B. bis zum Guß oder während desselben das Gebläse weiter betreiben kann und eine Abkühlung der Form bis zur Fertigstellung des Gusses so vermieden wird. Außerdem ergibt sich der weitere Vorteil, daB das Formeninnere und die Werkstückenden vor dein Guß bequem zugänglich bleiben, sei es, um vor dem Guß irgendwelche Behandlung in dem Forineninneren noch vorzunehmen, es zu reinigen, zu verbessern oder irgendwelche Stoffe einzubringen.
  • Bei sogenannten Stumpfschweißungen mittels Zwischenguß ergibt sich aber gegenüber denjenigen Formen, die in ihrer Gußstellung mit dem Werkstück vorgewärmt werden müßten, der große Vorteil, daß man in der Gußform selbst keinerlei Erweiterungen vorzunehmen braucht, weil die Rücksichtnahme auf die Flammenentfaltungdes Vorwärmegebläses in der Gußform entfällt. Müßte man, wie bisher vielfach, die Werkstückenden in der Gußform selbst vorwärmen, so müßte der Inhalt .der Gußform größer sein, als dem Zwischenguß oder Anguß entspricht, um eine genügende Flammenentwicklung zu ermöglichen. Damit ergibt sich aber einerseits ein großer Verbrauch an Gußmetall, anderseits eine Beschwerung des Werkstückes durch Entstehung von Rippen, Laschen o. dgl. (die, wie der Erfinder erkannt hat, für die Verstärkung der Schweißung nicht notwendig sind), um .die Werkstücke in bekannter Weise genügend hoch vorzuerhitzen. Dadurch, daß die Formenteile und das Werkstück bei dem vorliegenden Verfahren nicht in ihrer Gußstellung, sondern voneinander räumlich getrennt vorerhitzt werden und die Gußform erst kurz vor dem Guß an das Werkstück angelegt wird, ist es ermöglicht, die Gußform sich eng an das Werkstück anschließen zu lassen und reinen Zwischenguß auszuführen, was eine erhebliche Materialersparnis, besonders bei dem teuren aluminogenetischen Schweißmaterial, bedeutet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE.' i. Verfahren zum Vorwärmen von Gußformen und ihres Inhaltes, dadurch . gekennzeichnet, daß dieFormenteile gegeneinander verschiebbar in einem Vorwärmeofen angeordnet und während der Vorwärmung voneinander entfernt sind, worauf sie unter fortgesetzter Beheizung gegeneinander verschoben und in die Gußstellung gebracht werden. a. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, besonders für Stumpfschweißungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwei- oder mehrteilige, an das Werkstück sich eng anschließende Form benutzt, deren Teile während der Vorwärmung von dem Werkstück abgerückt und nach genügender Vorwärmung der-Formeninnenseite und des Werkstückes an das Werkstück herangeschoben werden, und sodann das Gußmetall in die Form eingelassen wird, wobei evtl. während oder nach dem Anlegen der Form die Beheizung des Vorwärmungsofens fortgesetzt werden kann.
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