DE377801C - Maschine zum Verpacken von Zigaretten, Zuendhoelzern und anderen stabfoermigen Gegenstaenden - Google Patents
Maschine zum Verpacken von Zigaretten, Zuendhoelzern und anderen stabfoermigen GegenstaendenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B19/00—Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
- B65B19/02—Packaging cigarettes
- B65B19/22—Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers
- B65B19/24—Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers using hollow mandrels through which groups of cigarettes are fed
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Maschine zum Verpacken von Zigaretten, Zündhölzern und anderen stabförmigen Gegenständen. Zur Verpackung von Zigaretten u. dgl. werden meistens Verpackungshülsen mit einer inneren Hülle oder Verkleidung aus Stänniolpapier verwendet. Die Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung der Verpackmaschine nach Patent 349647 derart, daß es mit derselben ermöglicht ist, Verpackungshülsen der genannten Art herzustellen.
- Auf der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung eingerichtete Verpackungsmaschine in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Die Abb. i und 2 stellen die Maschine mit verschiedener Stellung der Teile schematisch in Ansicht dar.
- = sind die Kerne, welche auf einer Kreisbahn in Pfeilrichtung bewegt werden. Um diese werden die Blätter von Stanniol, Pappe, Papier oder ähnlichem Stoff zur Hülse gefaltet. .
- Um die innere Hülle von Stanniol oder ähnlichem Stoff herzustellen, ist die Maschine gemäß der Erfindung mit einer Zusatzfaltvorrichtung A versehen, welche sich in der Drehrichtung der Kerne betrachtet vor der zur Herstellung des äußeren Teiles der Verpackungshülse dienenden Hauptfaltvorrichtung B befindet. Die beiden Faltvorrichtungen A und B sind von derselben Bauart, und es entsprechen die Teile 8', g' usw. der Faltvorrichtung B den Teilen 8; g usw. der Faltvorrichtung A.
- Der die innere Hülle liefernde Streifen Stanniol 2 mit einem Streifen dünnen Papiers, zur Verstärkung des Stanniols, wird durch zwei Zuführungswalzen 3 und q. von der Rolle 5 abgewickelt und über eine Stütze 6 und zwei Faltplatten 8 und g geführt, die zusammen einen Falttisch bilden. Der Streifen wird dann von einem Messer 7 abgeschnitten, das an einem schwingbaren Arm befestigt ist und in beliebiger Weise betätigt -.wird.
- Die so vom Streifen abgeschnittenen Stanniol-und Papierbogen werden durch einen der Kerne i zwischen den Faltplatten 8 und g hindurchgeführt und, wie Abb. 2 zeigt, gegen die Seiten des Kernes gedrückt. Während dieses Vorgangs liegen die beiden Walzen ro und 1i, die von schwingbaren, durch nicht dargestellte Federn betätigten Armen 12 und 13 getragen werden, an den Seiten des Kernes an und drücken die Bogen dagegen. Während des folgenden Vorganges preßt eine dritte Walze 15, die von einem schwingbaren, durch eine nicht dargestellte Feder betätigten Arm 14 getragen wird, die Bogen gegen die Vorderseite des Kernes.
- Wenn der Kern die in Abb.2 gezeigte Stellung erreicht hat, hält er an. Darauf drückt die Faltplatte g das eine vorstehende Ende der Bogen über den Kern i. Das andere vorstehende Ende wird dann von der Faltplatte 8 nach innen umgelegt, so daß die Enden sich in der Lage befinden, die in Abb. 2 die Stellung a des Kernes zeigt. Eine zum Kern gehörige Preisliste 16, die an seiner Bewegung teilnimmt, wird dann gegen den Kern gedrückt und hält die Enden der Bogen in der gefalteten Lage fest.
- Wenn der nächste Kern in der Stellung angelangt ist, in der die Enden des nächsten Bogens von den Faltplatten 8 und g umgelegt werden, dann hat der erste Kern die Stellung a (Abb. 2) erreicht. In dieser Stellung werden drei von den Bodenklappen der Hülle durch Falthebel 17, IS und 1g umgelegt. Die Falthebel 17, 18 sind auf schwingbaren Armen befestigt, die mit verzahnten Segmenten 20 und 21 versehen sind. Letztere greifen ineinander und werden von einem Arm 22 betätigt, der von einer nicht gezeichneten Feder und von einer ebenfalls nicht gezeichneten Nockenscheibe in Bewegung gesetzt wird.
- Der Falthebel 1g wird von einem schwingbaren Arm getragen, der durch einen Arm 23 betätigt wird. Auf diesen wirken (nicht gezeichnet) eine Feder und eine Nockenscheibe ein. Die Falthebel 17 und 18 legen die schmalen Bodenklappen nach innen um, darauf klappt der Falthebel 1g eine der breiten Bödenklappen ein. Die zweite breite Bodenklappe bleibt vorerst stehen. Diesselbe wird später mit dem äußeren Teil der Verpackungshülse gefaltet. Darauf geht der Kern mit der Hülle durch die Faltvorrichtung B.
- Auf die Faltplatten 8', g' der Faltvorrichtung B ist vorher ein Papierbogen 24 gelegt worden, der zur Herstellung des äußeren Teiles der Verpackungshülse entsprechend hergerichtet ist. Das Falten des Papierbogens 24 um den Kern i, der schon die Stanniolhülle trägt, geschieht auf dieselbe Weise wie das Falten der Stanniolhüllen mittels der einen Falttisch bildenden Faltplatten 8', g' und der Walzen 1o', 11', 15'. Während das Papier um den Kern gefaltet wird, hat sich die Preßleiste 16 zurückbewegt, um die Faltplatten nicht zu behindern. Wenn der Kern die Faltvorrichtung B verläßt, ist das Papier um den Kern gefaltet, wie es die Stellung b der Kerne in Abb. 2 zeigt, und die Preßleiste 16 drückt alle Enden gegen den Kern. Eines der Enden des Papierbogens ist mit Klebstoff versehen, so daß die Hülle dauernd verschlossen ist. Darauf werden die Bodenklappen der Papierhülle gefaltet. Am besten wird die hierfür bestimmte Faltvorrichtung so angeordnet, daß sie zuerst die schmalen Papierklappen umlegt, dann die ungefaltete Stanniolklappe zusammen mit der sich darüber befindenden Papierklappe und endlich die zweite breite Papierklappe, die mit Klebstoff versehen ist und so auf der vorher gefalteten Papierklappe befestigt wird. Eine der Stanniolklappen ist auf diese Art mitbefestigt worden und hält die Stanniolhülle in ihrer Lage fest.
- Da die Faltvorgänge gleichzeitig in den Faltvorrichtungen A und B stattfinden und das Falten der Bodenklappen der Stanniolhülle geschieht, während die Kerne in den Faltvorrichtungen A und B stillstehen, so erleiden die Vorgänge in der Maschine durch die Anordnung der Zusatzfaltvorrichtung keine Verzögerung, sondern die Maschine liefert dieselbe Menge wie bei der Anfertigung von einfachen Hülsen.
- Die Erfindung kann wohl in einigen Dingen abgeändert werden, ohne daß ihr Wesen davon beeinflußt wird. Sie kann auch für die Herstellung von Doppelschachteln, Doppelbüchsen o. dgl. zur Aufnahme von anderen Sachen verwendet werden, wobei man die innere Hülle z. B. aus imprägniertem Papier o. dgl. herstellen kann.
Claims (1)
- PATENT-AN SPRUCH Maschine zum Verpacken von Zigaretten, Zündhölzern und anderen stabförmigen Gegenständen nach Patent 349647 mit Einrichtung zum Herstellen von mit einer inneren Hülle versehenen Verpackungshülsen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der inneren Hülle vor der zum Herstellen des äußeren Teiles der Verpackungshülse dienenden Faltvorrichtung (8'-15') ein zusätzlicher Falttisch mit hin und her beweglichen Faltplatten (8, g) vorgesehen ist, durch den die Kerne hindurchgeführt werden, wobei sich das die innere Hülse bildende Blatt um die Kerne herumlegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35900D DE377801C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Maschine zum Verpacken von Zigaretten, Zuendhoelzern und anderen stabfoermigen Gegenstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35900D DE377801C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Maschine zum Verpacken von Zigaretten, Zuendhoelzern und anderen stabfoermigen Gegenstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377801C true DE377801C (de) | 1923-06-27 |
Family
ID=6929309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA35900D Expired DE377801C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Maschine zum Verpacken von Zigaretten, Zuendhoelzern und anderen stabfoermigen Gegenstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377801C (de) |
-
1921
- 1921-07-15 DE DEA35900D patent/DE377801C/de not_active Expired
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