DE3780038T2 - Verbund-karton. - Google Patents

Verbund-karton.

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DE3780038T2 DE8787116858T DE3780038T DE3780038T2 DE 3780038 T2 DE3780038 T2 DE 3780038T2 DE 8787116858 T DE8787116858 T DE 8787116858T DE 3780038 T DE3780038 T DE 3780038T DE 3780038 T2 DE3780038 T2 DE 3780038T2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/30Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure
    • B65D85/32Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure for eggs
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Frangible Articles (AREA)
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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Verbundkarton mit einem Behälterteil und einem Deckelteil, der mit einer Seite des Behälterteils gelenkig verbunden und relativ zu diesem um eine vorgegebene Faltlinie zwischen einer Offen- und einer Schließstellung beweglich ist, wobei einer der Teile mit einem seitlich verlaufenden Randbereich versehen ist, der seine offene Oberseite umgibt, wobei dieser Randbereich mehrere in Längsrichtung im Abstand voneinander vorgesehene, darin ausgebildete Taschenanordnungen aufweist, die in einer Richtung gegenüber der Faltlinie versetzt sind, während der andere Teil mit einem umlaufenden Flansch versehen ist, der einen offenen Boden desselben begrenzt und einen vorspringenden Rand umfaßt, welcher ein erstes Teilstück besitzt, welches die vorgegebene Faltlinie definiert und ein zweites Teilstück, welches gegenüber der Faltlinie versetzt und mit mehreren in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordneten Vorsprüngen versehen ist, welche fest in den Taschenanordnungen angeordnet sind.
  • Ein Behältnis dieser allgemeinen Art, nämlich ein Spender für feuchte Tüchlein, welcher einen Behälter umfaßt, der mit einem Verschlußdeckel versehen ist, ist aus der US-PS 4,428,497 bekannt. Gemäß diesem Dokument umfaßt der Deckel einen stationären hinteren Teil, der über einem hinteren Flanschbereich des Behälters liegt und ist mit diesem über Vorsprünge verbunden, die in Öffnungen des Flanschbereichs des Behälters vorstehen.
  • Ferner ist aus der US-PS 3,568,914 ein Eierkarton bekannt, welcher einen unteren Kartonkörperteil aufweist, der aus Papierpulpe geformt und mit Taschen versehen ist, sowie einen Deckelteil aus transparentem Plastik- bzw. Kunstharzmaterial. Gemäß dem genannten Dokument sind der untere Körperteil und der Deckelteil gelenkig miteinander verbunden, indem eine längliche Endrippe einstückig an das äußere Ende auf einer Seite des unteren Körperteils angeformt ist und indem mehrere mit Kanälen vorgesehene Vorsprünge einstückig an einer Seite des Deckelteils angeformt sind und die längliche Rippe teilweise umgreifen, um eine Schwenkbewegung bezüglich derselben zu ermöglichen.
  • Allgemein ist die übermäßige Menge von zerbrochenen Eiern, die beim Handeln mit Eiern in Supermärkten und Selbstbedienungsläden auftritt, sowohl für den Händler als auch für den Kunden zu einem ernsten Problem geworden. Das Problem wird dabei dadurch verschärft, daß es eine übliche Praxis oder Gewohnheit des möglichen Käufers geworden ist, die gefüllten Kartons zu öffnen, um deren Inhalt vor dem Kauf zu inspizieren. Wenn beschädigte Eier gefunden werden, legt der Kunde den Karton in die Auslage zurück, und zwar normalerweise ohne ihn zu schließen, und sucht sich dann einen neuen vollen Karton aus, um ihn zu inspizieren. Diese Prozedur wird wiederholt, bis der Kunde einen Karton mit unbeschädigten Eiern findet. Die beschriebene Prozedur ist eine peinliche, zeitraubende und frustrierende Manipulation, die den Kunden häufig entmutigt, den Kauf vorzunehmen. Was den Händler anbetrifft, führt die vorstehend beschriebene Praxis des Kunden zu einer unansehnlichen, unordentlichen Auslage von vollen Kartons, wobei dann, wenn der Kunde den nicht gewünschten Karton, ohne ihn zu schließen, in die Auslage zurücklegt, der nächste Kunde beim Handhaben des zurückgelegten Kartons die Eier möglicherweise zufällig aus dem Karton herausfallen läßt, wenn er beim Handhaben desselben nicht mit extremer Sorgfalt vorgeht. Die vorstehenden Probleme beeinträchtigen die Reputation des Händlers hinsichtlich eines günstigen Angebots und hochwertiger Ware, verursachen einen unangemessenen Zeitaufwand und Kosten für das Zurückgeben der beschädigten Eier an den Großhändler zum neuen Verpacken und zum Liefern von Ersatz und erhöhen die Gesamtkosten der geschäftlichen Betätigung sowohl für den Großhändler als auch für den Einzelhändler.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Verbundkarton zu schaffen, welcher einfach und billig aufgebaut ist, einen guten Schutz für den oder die von ihm aufgenommenen Artikel bietet und für den Kunden die Möglichkeit schafft, den Inhalt des Kartons bequem zu betrachten, während der Deckelteil in einer Schließposition bleibt.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit Hilfe eines Kartons der eingangs angegebenen Art gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Segment des ersten Teilstücks des vorspringenden Randes des anderen Teils bezüglich des zweiten Teilstücks auf der gegenüberliegenden Seite der Faltlinie angeordnet ist, wenn der andere Teil eine voll geöffnete Lage bezüglich des einen Teils einnimmt, daß das Segment des ersten Teilstücks des vorspringenden Randes des anderen Teils und der Randbereich des ersten Teils eine im wesentlichen übereinanderliegende relative Lage einnehmen, wenn sich der andere Teil bezüglich des einen Teils in einer Schließstellung befindet,und daß die beiden Teile aus verschiedenen (unähnlichen) Materialien bestehen.
  • Es ist ein Vorteil der Erfindung, daß durch sie ein Verbundkarton geschaffen wird, bei dem der Deckelteil ohne weiteres durch konventionelle, mit hoher Geschwindigkeit arbeitende, automatische Schließmaschinen geschlossen werden kann, wie sie normalerweise in kommerziellen Anlagen zum Verpacken von Eiern benutzt werden.
  • Es ist ein weiterer Vorteil der Erfindung, daß durch sie ein Verbundkarton geschaffen wird, der ein ästhetisches Erscheinungsbild liefert und durch eine einfache Manipulation von Hand bequem geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Es ist ein weiterer Vorteil der Erfindung, daß durch sie ein Verbundkarton geschaffen wird, bei dem der Deckelteil und der Behälterteil aus verschiedenen Materialien bestehen, wobei die beiden Teile dennoch permanent gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Für ein vollständigeres Verständnis der Erfindung wird nachstehend Bezug auf die Zeichnungen genommen. Es zeigen:
  • Figur 1 eine perspektivische Ansicht des verbesserten Verbundkartons mit in einer geöffneten Position befindlichem Deckelteil, so daß der Behälterteil gefüllt und entleert werden kann;
  • Figur 2 eine vergrößerte Draufsicht auf den Karton, wobei sich der Deckelteil in einer Schließstellung befindet;
  • Figur 3 eine Stirnansicht des Kartons gemäß Figur 2;
  • Figur 4 einen vergrößerten Teilquerschnitt längs der Linie 4-4 in Figur 2;
  • Figur 5 eine vergrößerte Teil-Unteransicht des Deckelteils selbst;
  • Figur 6 einen vergrößerten Teilquerschnitt längs der Linie 6-6 in Figur 5;
  • Figur 7 eine vergrößerte Teil-Unteransicht des Kartons gemäß Figur 2;
  • und
  • Figur 8 einen vergrößerten Teilquerschnitt längs der Linie 8-8 in Figur 7.
  • Es wird nunmehr Bezug auf die Zeichnung und speziell auf Figur 1 genommen, wo ein verbesserter Verbundkarton 10 gezeigt ist, welcher beim dargestellten Ausführungsbeispiel speziell für die Aufnahme eines Dutzends Eier geeignet ist. Während die Erfindung nachstehend unter Bezugnahme auf einen Eierkarton beschrieben wird, ist nicht beabsichtigt, sie darauf zu beschränken
  • Der Karton 10 umfaßt einen Behälterteil 11, welcher vorzugsweise in einer Form aus Pulpe oder aus geschäumtem Kunststoffmaterial geformt ist. Der Behälterteil ist mit mehreren der Aufnahme von Eiern dienenden Zellen 12 versehen, die zu zwei parallelen Reihen mit jeweils 6 Zellen geordnet sind. Die Form und die Größe der Zellen können gegenüber der gezeigten Form und Größe variieren und bilden keinen Teil der hier beschriebenen Erfindung. Die Reihen von Zellen sind durch eine Reihe von aufrechten Pfosten 13 getrennt, welche, wie gezeigt, über eine Ebene A-A vorstehen, welche durch einen sich seitlich erstreckenden Flansch 14 definiert ist, der das obere Ende des Behälterteils umgibt - vgl. Figur 3. Ein Randbereich 14 a des Flansches, welcher die längliche Rückseite des Behälterteils bildet, ist mit mehreren in Längsrichtung im Abstand voneinander vorgesehenen Öffnungen 15 versehen. Die Öffnungen 15 sind zu einer Reihe ausgerichtet, welche im wesentlichen parallel zu den zu Reihen ausgerichteten Zellen verläuft. Jede Öffnung ist ferner bezüglich einer Querebene ausgerichtet, welche zwischen benachbarten Zellen in einer Reihe verläuft. Die Anzahl der in dem Randbereich 14 a ausgebildeten Öffnungen kann sich von der gezeigten Anzahl unterscheiden, ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen.
  • Wie man in Figur 8 sieht, ist jede Öffnung 15 vorzugsweise in der oberen Oberfläche eines hohlen, sockelförmigen Vorsprungs 16 angeordnet, der in dem Randbereich ausgebildet und gegenüber der Außenkante 14 b des Flansches eine kurze Strecke zurückgesetzt ist. Der sockelartige Vorsprung 16 verleiht dem Randbereich in der Umgebung der Öffnung eine zusätzliche Steifigkeit.
  • Ein zweiter Randbereich 14 c des Flansches 14 definiert die längliche Vorderseite des Behälterteils 11. Der Randbereich 14 c ist mit mehreren Einschnitten 17 versehen, welche komplementäre Rasteinrichtungen bilden, die nachstehend noch näher zu beschreiben sind. Die Einschnitte 17 fluchten mit hohlen Rippen 18, welche benachbarte Zellen in einer Reihe trennen und die Vorderseite sowie die Rückseite des Behälterteils mit den aufrechten Pfosten 13 verbinden,
  • Mit dem Randbereich 14 a des Behälterteils ist ein Deckelteil 20 verbunden. Der Deckelteil kann um eine vorgegebene Faltlinie 21 zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung (Figur 1 bzw. Figur 3) bezüglich des offenen oberen Endes des Behälterteils 11 bewegt werden. Der Deckelteil wird separat hergestellt und vorzugsweise aus einem im wesentlichen transparenten, warm verformbaren Kunststoffmaterial geformt. Der Deckelteil umfaßt einen zentralen Teil 22, eine herabhängende Vorderwand und eine herabhängende Rückwand 23 bzw. 24 und herabhängende Stirnwände 25. Die herabhängenden bzw. nach unten gerichteten Wände enden in einem umlaufenden Flansch 26, der den offenen Boden begrenzt. Wenn der Deckelteil geschlossen ist, liegt der Flansch 26 auf dem Flansch 14 des Behälterteils 11 auf. Derjenige Teil des Flansches des Behälterteils, welcher an die Rückwand 24 angrenzt, bildet einen vorstehenden Rand 27 - vgl. Figur 5. Der vorspringende Rand umfaßt ein erstes Teilstück 27 a, welches ein Segment aufweist, welches die Faltlinie 21 definiert und ein zweites Teilstück 27 b, welches, wie Figur 5 zeigt, gegenüber der Faltlinie 21 nach außen versetzt ist. Das zweite Teilstück 27 b umfaßt mehrere in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnete Laschen T. Die Anzahl der Laschen entspricht der Anzahl der im Randbereich 14 a des Behälterteils 11 ausgebildeten Öffnungen 15. Wie in Figur 5 und 6 zu sehen ist, ist jede Lasche T mit einem dübelförmigen Vorsprung 28 versehen. Die Vorsprünge sind so bemessen, daß sie eng in die betreffenden Öffnungen 15 passen.
  • Bei einem Verfahren zum Befestigen des Deckelteils 20 an dem Behälterteil 11 werden die Laschen T so abgestützt, daß die Vorsprünge 28 nach oben stehen, und der Randbereich 14 a des Behälterteils 11 wird über dem vorspringenden Rand 27 positioniert und dann nach unten gegen den vorspringenden Rand gedrückt, wodurch dessen Vorsprünge in die entsprechenden Öffnungen 15 eingesetzt werden. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die oberen Enden der Vorsprünge 28 etwas über die Öffnungen, woraufhin die vorspringenden oberen Enden mittels einer beheizten Walze oder dergleichen, nicht gezeigt, zusammengepreßt werden, die bewirken, daß die oberen Enden vergrößert werden und somit die Öffnungen nicht mehr passieren können. Aufgrund der Tatsache, daß die oberen Enden der Vorsprünge 28 vergrößert sind, sind die Laschen T im Endeffekt mit dem hinteren Randbereich 14 a des Behälterteils vernietet. Wenn es erwünscht ist, können die Vorsprünge 28 und der Rest der Laschen an dem Randbereich 14 a mittels eines geeigneten Klebermaterials gesichert werden. Wie in Figur 8 zu sehen ist, sind die Formen der Unterseite des mit Öffnungen versehenen Randbereichs 14 a und der Oberseite der Laschen T so, daß sich jede Lasche T unter den mit Öffnungen versehenen Randbereich 14 a des Behälterteils 11 einfügt. Anstelle der Öffnungen können in dem Randbereich 14 a geschlossene Fassungen ausgebildet werden, und die Vorsprünge 28 können in diese hineingepreßt und darin mittels eines geeigneten Klebers gehalten werden. Die Vorderseite des Deckelteils 20 ist mit mehreren nach unten gerichteten federnden Rastfingern 30 versehen. Die unteren Kanten 30 a der Finger sind um einen kleinen Teil zurückgefaltet, um ein hakenförmiges Element zu bilden - siehe Figur 4. Wenn der Deckelteil eine geschlossene Position einnimmt, verrasten sich die unteren Kanten 30 a der Finger 30 automatisch mit der Unterseite der Einschnitte 17. Da der Kunststoff, welcher zum Formen des Deckelteils 20 verwendet wird, relativ flexibel ist, können die Finger 30 von Hand ausreichend weit nach außen gezogen werden, um von den betreffenden Einschnitten freizukommen, so daß der Deckelteil von Hand in eine offene Position geschwenkt werden kann. Wenn der Deckelteil in eine geschlossene Position bewegt wird, erfassen die unteren Kanten 30 a der Finger 30 die oberen Ecken der Einschnitte 17, die bewirken, daß die Kanten der Finger nach außen gelenkt werden und an den Einschnitten vorbeigleiten. Wenn sich die Kanten an den Unterkanten der Einschnitte vorbeibewegt haben, schnappen sie verrastend in diese ein.
  • Um den Fingern 30 die gewünschte Flexibilität zu verleihen, kann ein Segment des vorderen Flansches 23 des Deckelteils unmittelbar hinter jedem Finger 30 entfernt werden, so daß ein Leerraum (eine Öffnung) V zurückbleibt - siehe Figur 1. Andere aus dem Stand der Technik wchlbekannte Rasteinrichtungen können verwendet werden, um den Deckelteil 20 in einer geschlossenen Position zu halten.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der zentrale Teil 22 des Deckelteils 20 mit mehreren nach unten gerichteten Pfosten 31 versehen, welche sich an den oberen Enden der Pfosten 13 des Behälterteils abstützen - vgl. Figur 3 - und dadurch für eine Verstärkung des Deckelteils 20 sorgen, wenn letztere eine geschlossene Position einnehmen.
  • In Figur 2 bemerkt man, daß dann, wenn sich der Deckelteil in der geschlossenen Position befindet, ein zweites Segment des ersten Teils 27 a des vorspringenden Randes, der auf einer Seite der Faltlinie 21 angeordnet ist, im wesentlichen über dem Randbereich 14 a des Flansches 14 des Behälterteils liegt und über den vergrößerten oberen Enden der dübelförmigen Vorsprünge 28. Die vergrößerten oberen Enden der Vorsprünge 28 sind somit durch das zweite Segment des Teils 27 a des vorspringenden Randes 27 abgeschirmt.
  • Wie oben erwähnt, können Form und Größe von Deckelteil und Behälterteil gegenüber der gezeigten Ausführungsform variieren, ohne daß der Schutzumfang der Erfindung verlassen würde. Weiterhin können auch Zahl und Form der Laschen T variiert werden. Während die Erfindung unter Bezugnahme auf einen Eierkarton beschrieben wurde, ist nicht beabsichtigt, daß sie darauf beschränkt wird. Vielmehr kann die Erfindung bei jedem anderen Typ von Verbundkarton angewandt werden, bei dem es erwünscht ist, in der Lage zu sein, den Inhalt desselben zu betrachten, ohne den Karton zu öffnen. Weiterhin ist bei dem verbesserten Verbundkarton der Deckelteil permanent an den Behälterteil angelenkt, und zwar obwohl die beiden Teile aus unterschiedlichen Materialien bestehen und getrennt hergestellt werden. Aufgrund der permanenten Gelenkverbindung zwischen Deckel- und Behälterteil kann der Verbundkarton ohne weiteres mittels konventioneller, automatischer Hochgeschwindigkeits-Schließeinrichtungen geschlossen werden, wie sie normalerweise in kommerziellen Verpackungsanlagen vorgefunden werden.

Claims (12)

1. Verbundkarton (10) mit einem Behälterteil (11) und einem Deckelteil (20), der mit einer Seite des Behälterteils gelenkig verbunden und relativ zu diesem um eine vorgegebene Faltlinie (21) zwischen einer Offen- und einer Schließstellung beweglich ist, wobei einer der Teile (11) mit einem seitlich verlaufenden Randbereich (14a) versehen ist, der seine offene Oberseite umgibt, wobei dieser Randbereich mehrere in Längsrichtung im Abstand voneinander vorgesehene, darin ausgebildete Taschenanordnungen (16) aufweist, die in einer Richtung gegenüber der Faltlinie versetzt sind, während der andere Teil (20) mit einem umlaufenden Flansch versehen ist, der einen offenen Boden desselben begrenzt und einen vorspringenden Rand (27) umfaßt, welcher ein erstes Teilstück (28a) besitzt welches die vorgegebene Faltlinie (21) definiert und ein zweites Teilstück (27b), welches gegenüber der Faltlinie (21) versetzt und mit mehreren in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordneten Vorsprüngen (28) versehen ist, welche fest in den Taschenanordnungen (16) angeordnet sind, wobei der Karton (10) dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Segment des ersten Teilstücks (27a) des vorspringenden Randes (27) des anderen Teils bezüglich des zweiten Teilstücks (27a) auf der gegenüberliegenden Seite der Faltlinie (21) angeordnet ist, wenn der andere Teil (20) eine voll geöffnete Lage bezüglich des einen Teils (11) einnimmt, daß das Segment des ersten Teilstücks (27a) des vorspringenden Randes (27) des anderen Teils (20) und der Randbereich des ersten Teils (11) eine im wesentlichen übereinanderliegende relative Lage einnehmen, wenn sich der andere Teil (20) bezüglich des einen Teils (11) in einer Schließstellung befindet und daß die beiden Teile (11, 12) aus verschiedenen (unähnlichen) Materialien bestehen.
2. Verbundkarton nach Anspruch 1, bei dem die Taschenanordnungen (16) mehrere Öffnungen (15) umfassen und bei dem die Vorsprünge mehrere dübelartige Vorsprünge (28) umfassen, welche fest in die entsprechenden Öffnungen (15) eingesetzt sind.
3. Verbundkarton nach Anspruch 2, bei dem das zweite Teilstück (27b) des vorspringenden Randes (27) mehrere Laschen (T) aufweist, wobei jede Lasche (T) mit einem dübelförmigen Vorsprung (28) versehen ist.
4. Verbundkarton nach Anspruch 1, bei dem das Material eines (20) der Teile (11, 20) durch ein im wesentlichen transparentes, heiß formbares Kunststoffmaterial gebildet wird.
5. Verbundkarton nach Anspruch 4, bei dem der andere Teil (11) ein geformter (gegossener) Behälterteil (11) ist.
6. Verbundkarton nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der geformte Behälterteil (11) mit mindestens einer Zelle (12) zur Aufnahme eines Produktes versehen ist, wobei das aufgenommene Produkt betrachtet werden kann, wenn sich der Deckelteil (20) in seiner Schließstellung befindet.
7. Verbundkarton nach Anspruch 1, bei dem der Behälterteil (11) und der Deckelteil (20) mit lösbaren komplementären Rasteinrichtungen (17, 30) versehen sind, wobei die Rasteinrichtungen (17, 30) im Abstand von der vorgegebenen Faltlinie (21) angeordnet sind.
8. Verbundkarton nach Anspruch 7, bei dem die komplementären Rasteinrichtungen (17, 30) automatisch miteinander verrastet werden, wenn der Deckelteil (20) seine Schließstellung einnimmt.
9. Verbundkarton nach Anspruch 1, bei dem der Behälterteil (11) aus einem Pulpenmaterial geformt und mit mindestens einer Reihe von Zellen (12) zur Aufnahme zerbrechlicher Gegenstände versehen ist und bei dem der Deckelteil (20) aus einem im wesentlichen transparenten, thermisch verformbaren Kunststoff hergestellt ist, so daß die von den Zellen aufgenommenen zerbrechlichen Gegenstände betrachtet werden können, wenn sich der Deckelteil (20) in seiner Schließstellung befindet.
10. Verbundkarton nach Anspruch 9, bei dem der Behälterteil (11) mit mindestens einem hochstehenden Pfosten (13) versehen ist, wobei der Pfosten (13) den Deckelteil (20) stützend erfaßt, wenn letzterer seine Schließstellung einnimmt.
11. Verbundkarton nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (20) mit mindestens einem herabhängenden Pfosten (31) versehen ist, welcher einen entsprechenden, hochstehenden, an dem Behälterteil (11) angeformten Pfosten (13) abstützend erfaßt, wenn der Deckelteil (20) seine Schließstellung einnimmt.
12. Verbundkarton nach Anspruch 1, bei dem der Behälterteil einen geformten (gegossenen) Behälterteil (11) umfaßt, der mit mehreren, der Aufnahme von Eiern dienenden Zellen (12) versehen ist, die zu aneinandergrenzenden parallelen Reihen geordnet sind, und bei dem der Deckelteil (20) aus einem im wesentlichen transparenten, thermisch verformbaren Kunststoff besteht, so daß die von den Zellen aufgenommenen Eier durch den Deckelteil (20) betrachtet werden können, wenn dieser sich in seiner Schließstellung befindet, und bei dem die vorgegebenen Faltlinie (21) im wesentlichen parallel zu einer Reihe von Zellen (12) zur Aufnahme von Eiern verläuft.
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