DE378073C - Messlatte - Google Patents

Messlatte

Info

Publication number
DE378073C
DE378073C DED41621D DED0041621D DE378073C DE 378073 C DE378073 C DE 378073C DE D41621 D DED41621 D DE D41621D DE D0041621 D DED0041621 D DE D0041621D DE 378073 C DE378073 C DE 378073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fields
lines
vertical
measuring
millimeter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED41621D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAN WILLEM DIEPERINK
Original Assignee
JAN WILLEM DIEPERINK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAN WILLEM DIEPERINK filed Critical JAN WILLEM DIEPERINK
Application granted granted Critical
Publication of DE378073C publication Critical patent/DE378073C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
    • G01C15/02Means for marking measuring points
    • G01C15/06Surveyors' staffs; Movable markers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Meßlatte: Die üblichen Meßlatten für geodätische Meßgeräte (Nivelliergeräte u. dgl.) weisen eine Teilung 'in Metern, Dezimetern und Zentimetern auf. - Bei der Ablesung werden Bruchteile eines Zentimeters durch Schätzen ermittelt. Zweck der Erfindung ist, dies Schätzen durch eine genaue Ablesung zü "ersetzen, sb daß-bei nicht zu großer Entfexnung"zwischen dem Fernrohre und der Latte eine -b naüe Ablesüng' bis auf -Bruchteile.- eines Millimeters erreicht wird. - Es sind bereits Meßlatten bekannt, die man sowohl mit groben wie mit feinen Teilfeldern versehen hat, um die Ablesung und (las Schätzen in größeren und kleineren Entfernungen zu erleichtern. Das Schätzen beruht bei der einen bekannten Art auf der visuellen Wertermittlung von zwei gewöhnlich ungleichen Feldteilen, so daß die Stärke des Kreuzfadens hierbei eine hinderliche Rolle spielt.
  • Eine Teilung mittels Teilstriche hat für jeden Fachmann bekannte Nachteile. I?s ist zwar eine Lattenteilung mit schräg liegenden Teilstrichen l:ekannt, welche eine große Genauigkeit in der Ablesung bezweckt, sie hat aber den Nachteil, daß das Fernrohr äußerst genau -eingestellt werden und die Ablesung lediglich mit dem senkrechten Faden erfolgen muß. Bei dieser Teilung hat der Grundgedanke des Transversalmaßstabes sowie auch die bekannte Tatsache Anwendung gefünden, daß. das Zielen auf die Mitte eines schmalen Feldes mit großer Schärfe ausgeführt werden kann.
  • 1?rfindungsgemäß weist die Latte eine Milliineterteilung auf, die aber behufs scharfer Ablesung nicht durch Teilstriche, sondern (furch Felder erzielt wird, was eine Zwei-oder Mehrfarbigkeit (beispielsweise weiß und rot) bediügt. Auch hierbei macht man sich die Tatsache zunutze, daß ein Beobachter sehr scharf. feststellen kann, ob ein Feld oder eine Linie durch den wagerechten Faden des Fernrohres halbiert wird.
  • Das Wesen der Erfindung ist am Schluß erörtert.
  • Die Abb. i zeigt die unteren zwei Dezimeter einer Lattenteilung gemäß der Erfindung. Die auf der Zeichnung schwarzen Felder werden bei der Ausführung vorteilhaft rot, die auf der Zeichnung weißen Felder weiß gefärbt.
  • Neben jedem Zentimeterfeld F befindet sich ein 5 cm breites rechteckiges Hauptfeld, welches durch eine Diagonale D in zwei verschieden gefärbten rechtwinkligen Dreiecken geteilt ist. Diese Dreiecke werden durch sechs senkrechte, j e 4 mm breite Streifen i i, 12, 13, 14., 15, 16 unterverteilt, deren Mitten in Entfernungen von je i cm voneinander liegen. Die beiden äußersten Streifen i i und 16 sind in schwarze und weiße Felder geteilt (vgl. Abb. i). Die übrigen vier Streifen sind fortlaufend weiß. Diese fortlaufend weißen Streifen 12 bis 15 sind daher für je- des Zentimeterfeld durch die Diagonale in jedem rechteckigen Hauptfeld in acht kleinere Felder (Meßfelder) unterteilt, von welchem vier (17, 18, 19, 2o) durch schwarze, die übrigen vier (21, 22, 23, 2q.) durch weiße Felder begrenzt sind. Die die senkrechten Mittellinien 25, 26, 27, 28 dieser acht Meßfelder 17 bis 24. halbierenden nichtdargestellten wagerechten Linien ergeben die ..Millimeterstriche 6, 7, 8, 9 in den schwarzen und. 1, 2, 3, ¢ in den weißen Feldern. Diese Halbierungspunkte sind bei den weißen Feldern die Schnittpunkte der strichpunktiert gezeichneten Mittellinien 25 bis 28 mit den schrägen Linien 29 und 3o. Der i\Iillinieterstrich o ist auf drei verschiedene Weisen angegeben, und zwar erstens durch die wagerechte Begrenzungslinie zwischen j e einem schwarzen und einem weißen dreieckigen Hauptfeld, zweitens durch die Mitte der senkrechten Mittellinie des trapezförmigen weißen Feldes in dem senkrechten Streifen i i, und drittens durch die Mitte der senkrechten Mittellinie des trapezförmigen schwarzen Feldes in dem senkrechten Streifen 16. Der Millimeterstrich 5 ist auf entsprechende Weise zweimal angegeben.
  • Man kann infolgedessen sehr scharf auf die Millimeterstriche zielen, ohne daß die Striche als solche angebracht sind, Es ist weiter leicht festzustellen, welchen 1Vlillimeterstrichen die Mitten der senkrechten Mittellinien obenerwähnter Meßfelder entsprechen. Fällt der Schnittpunkt des Fadenkreuzes in oder annähernd in die Mitte eines Meßfeldes im weißen Dreieck, d. h. in einen Schnittpunkt einer Linie 29 finit einer der Mittellinien 28 bis 25, so ist die Zentimeterablesung mit 1, 2, 3 oder .1. mm zu ergänzen. Fällt der Kreuzfaden in die Mitte eines Feldes des sch-warzen Dreiecks, d. h. in den Schnittpunkt einer Linie 30 mit einer der Mittellinien 28 bis 25, so muß die Zentimeterablesung mit 6, 7, 8 oder 9 min ergänzt werden. Irrtümer kommen nach kurzer Übung nicht vor.
  • Das Einschätzen der Bruchteile eines Millimeters bietet keine Schwierigkeiten, wenn man die senkrechten Begrenzungen der Meßfelder beobachtet. Bei der dargestellten Teilung ermöglichen sie beispielsweise eine genaue Ablesung der Werte o,2 bis o,8, 1,2 bis 1,8 mm usw: Denkt man sich in den die Meßfelder 17 bis 24. begrenzenden trapezförinigen Fächern die senkrechten Mittellinien, so ergeben die `-litten dieser Mittellinien die Werte o,5 bis 1,5, 2,5 min USW.
  • Schließlich sind auch die zehn Punkte 3 i auf der gemeinsamen Hypotenuse der dreieckigen Hauptfelder, d. h. die Schnittpunkte der Hypotenuse mit den senkrechten Mittellinien 25 bis 28 und den nicht gezeichneten senkrechten Mittellinien der trapezförmigen Fächer für die Überprüfung der Millimeterablesung verwendbar.
  • Die Zentimeterteilung ist bei der dargestellten Ausführungsform eine von der üblichen abweichende. Je nachdem der Kreuzfaden auf eine senkrechte- oder eine schiefe Stufe fällt, handelt es sich um eine ungerade oder gerade Anzahl Zentimeter. Die Anzahl der Zentimeter erkennt man ohne weiteres. Diese neuartige Zentimeterteilung hat indessen mit der vorliegenden Erfindung nichts zu tun.
  • Die Abbildung 2 der Zeichnung - veranschaulicht eine zweite Ausführungsform, welche sich aus der beschriebenen heraus entwickelt bat. Es sind hier die beiden rechteckigen Dreiecke, in welchen jedes rechteckige Hauptfeld unterteilt ist, durch vier senkrechte Linien in je i cm= hohe Trapeze geteilt. Die schwarzen Trapeze im oberen Dreieck sind durch schraffierte oder anders gefärbte Trapeze voneinander getrennt. Die schwarzen Trapeze auf der rechten Seite sind oben und unten je 2 mm schmäler, diejenigen auf der linken Seite je 2 mm breiter gehalten, als es durch die wagerechten Zentimeterlinien und die Hypotenusen der rechtwinkligen Dreiecke bedingt sein würde, so daß diese Felder dieselbe Größe wie die mittleren trapezförmigen schwarzen Felder haben. Hiermit wird nur bezweckt, die Ablesung o mm und 9 mm zu erleichtern. Unbedingt erforderlich ist diese Verbreiterung und Verschmälerung der betreffenden Felder nicht. Die Ablesung der Werte o, 1, 2, 3 bis 9 mm erfolgt hier in den Halbierungspunkten der senkrechten Seiten der trapezförmigen Felder.
  • Um auch die Zehntel eines Millimeters genau ablesen und sogar die Hundertel schätzen zu können, sind in der Längsrichtung der Latte noch Striche mit einer Schrägstellung i : 5 angebracht. In diesem Falle soll der Schnittpunkt des Fadenkreuzes mittels der Horizontalfeinschraube des Instrumentes so lange ,wagerecht verschöben werden, bis er die Entfernung zwischen den Schnittpunkten des senkrechten Fadens mit der wagerechten und der schrägen Seite des betreffenden trapezförmigen Feldes halbiert. Der Punkt, in welchem dann der senkrechte Faden den unmittelbar zur linken Seite angebrachten schrägen Strich schneidet, gestattet, die Zehntel des Millimeters genau abzulesen und selbst die Hundertstel einzuschätzen. Beim dargestellten Beispiel ist der Kreuzungspunkt des rechtwinkligen Fadenkreuzes A offenbar auf 2,q.6 cm eingestellt. Verwendet man ein Fadenkreuz B mit einem senkrechten und einem unter i : io geneigt liegenden Faden, so läßt man den liegenden Faden mittels der Horizontalfeinschraube des Instrumentes die Spitze des : betreffenden großen rechtwinkligen Dreiecks -schneiden, worauf man in der beschriebenen Weise. die Zehntel eines Millimeters abzulesen vermag. Beim dargestellten Beispiel liest man. 7,b6cfn ab. Die Anzahl der Hundertstel eines Millimeters kann hier auf 8 eingeschätzt werden.
  • Abb. 3 veranschaulicht eine Latteneinteilung, welche eine Vereinfachung derjenigen der Abb.2 darstellt. Hierbei kann man die halben Millimeter ablesen, die-Zehntel einschätzen. . -Vergegenwärtigt man sich nun, worauf die Erfindung beruht, so findet man als kennzeichnendes Merkmal die neben der Teilung, den Feldern F o. dgl. (bei den- dargestellten Beispielen der Zentimeterteilung) angeordneten liegenden, rechteckigen Felder, die durch gleichlaufende Diagonalen in zwei verschieden gefärbten rechtwinkligen Dreiecken und außerdem durch in gleichen Abständen voneinander angebrachte stehende Streifen oder Linien unterteilt sind.
  • Die senkrechten Streifen i2, 13, 1¢, 15 (vgl. Abb. i) könnte man anders färben als die beiden dreieckigen Hauptfelder. . Auch könnte man diese Streifen in dem einen dreieckigen Hauptfeld anders färben als in dem andern, um die Längen der stehenden Mittellinien der Meßfelder besser hervortreten zu lassen.
  • Es wird bemerkt, daß die Erfindung nicht auf das metrische System beschränkt ist. -

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Meßlatte für geodätische Meßgeräte (Nivelliergeräte u. dgl.)., gekennzeichnet durch neben der Teilung, den Feldern. ('F) o. dgl. (beispielsweise der Zentimeterteilung) liegende rechteckige Hauptfelder, die durch gleichlaufende Diagonalen (D) in zwei verschiedenartig gefärbten rechtwinkligen Dreieckigen und außerdem durch in gleichen Abständen voneinander angebrachte senkrechte Streifen (12 bis 15) oder bei anderen Meßlatten bekannte Linien unterteilt sind.
  2. 2. Meßlatte nach Anspruch i, . dadurch gekennzeichnet, daß außerdem Endfelder (i i und 16) vorgesehen sind, in deren Mitten die Winkelpunkte der rechtwinkligen Dreiecke liegen. -3. Meßlatte nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch bei- anderen Meßlatten bekannte schräge, sich durch mehrere rechteckige Hauptfelder hindurch erstreckende Striche. -
DED41621D 1921-04-26 1922-04-25 Messlatte Expired DE378073C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL378073X 1921-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE378073C true DE378073C (de) 1923-07-02

Family

ID=19785618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED41621D Expired DE378073C (de) 1921-04-26 1922-04-25 Messlatte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE378073C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2934243A1 (de) Messgeraet zur bestimmung des radius des teiles eines gegenstandes, dessen kreiszylinder die geometrische basisform ist
DE378073C (de) Messlatte
DE3215038C2 (de) Kalibrierverfahren für die Objektvermessung mit Theodolitenpaaren
DE341502C (de) Optischer Entfernungsmesser mit Messfaeden und Messlatte
DE102020003115A1 (de) Gliedermaßstab als Mehrzweckgerät
DE415286C (de) Vorrichtung zum Aufloesen linearer Gleichungen
DE411908C (de) Feldmessgeraet
DE576580C (de) Rechenvorrichtung zur Darstellung der Bruchrechnung
DE907751C (de) Zeichendreieck mit Winkelmesser
DE190823C (de)
DE573847C (de) Vorrichtung zum Schraffieren
DE587989C (de) Reduktionszirkel
CH148800A (de) Feldmessgerät.
DE913239C (de) Vorrichtung zur Durchfuehrung einer perspektivischen Projektion
DE734659C (de) Zeichengeraet zum Ziehen paralleler Linien und zum Schraffieren
DE1199997B (de) Messlatte, insbesondere Nivellierlatte
DE471111C (de) Messvorrichtung, besonders fuer die Einstellmasse von Flankenmikrometern
DE494257C (de) Kartierungsgeraet
DE843601C (de) Zieltafelgeraet mit Noniuseinteilung fuer Nivellements mit weiten Sichten
DE364795C (de) Liniergeraet
DE16523A (de) Entfernungsmesser
DE957794C (de) Misch Waage
DE871523C (de) Rachenlehre
DE578746C (de) Winkelmesser fuer Werkzeuge, insbesondere Fraeswerkzeuge
DE8023273U1 (de) Schablone zur unterteilung von strecken in einem beliebigen, jedoch unveraenderlichen verhaeltnis