DE3781416T2 - Fluessigdispersionszusammensetzung und verfahren zum polieren eisenhaltiger komponenten. - Google Patents

Fluessigdispersionszusammensetzung und verfahren zum polieren eisenhaltiger komponenten.

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DE3781416T2 DE8888900056T DE3781416T DE3781416T2 DE 3781416 T2 DE3781416 T2 DE 3781416T2 DE 8888900056 T DE8888900056 T DE 8888900056T DE 3781416 T DE3781416 T DE 3781416T DE 3781416 T2 DE3781416 T2 DE 3781416T2
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Description

  • Diese Erfindung betrifft Verbindungen und Verfahren zur Verwendung der Verbindungen beim Präparieren von Eisenmetallteilen für nachträgliche Oberflächengalvanostegie, indem eine eine Säure und einen Komplexbildner enthaltende Dispersion hergestellt wird, die Teile und Schleifmittel in der Dispersion untergetaucht werden, und die Teile und die Schleifmittel in Bewegung gehalten werden, während die Teile und die Mittel in der Dispersion untergetaucht gehalten werden. Eine ähnliche Technologie ist im Stand der Technik aus Offenlegungen wie dem US-Patent 2.890.944 an Hays, aus einer Reihe von US-Patenten an Herman Ben Snyder, einschließlich 2.940.838, 2.981.610, 3.052.582 und 3.061.494, sowie aus dem US-Patent 4.491.500 an Michaud et al. bekannt.
  • Gemäß den Verbesserungen der vorliegenden Erfindung sind die verwendeten Verbindungen Flüssigdispersionen. In flüssiger Form setzt sich die Verbindung nach Gewichtsprozent, wenn der Wassergehalt außer acht gelassen wird, aus bis zu 20% Oxalsäure, bis zu 50% Phosphorkomplexbildnern und -puffermitteln, wobei das Verhältnis nach Gewicht zwischen der Oxalsäure und den Phosphormitteln im Bereiche von 0,70:1 bis 0,20:1 liegt und vorzugsweise, um eine Verbindung mit einem pH-Wert im Bereiche von 3,5 bis 7 zu ergeben, aus einem Ammonifiziermittel, einem oberflächenaktiven Stoff und einem Suspendierungsmittel zusammen, das ausreichend und in der Lage ist, die Suspension der Bestandteile in Wasser zu ermöglichen, um die Verbindung zu bilden.
  • Für die Fertigung von Eisenmetallteilen ist bereits bekannt, daß auf derartige Teile angewendete Galvanostegie zweierlei Funktion erfüllen kann, nämlich das Eisenmaterial vor Rost und anderen Beschädigungen zu schützen und das Erscheinungsbild zu verbessern. Aus diesen Gründen ist es allgemein üblich, Handwerkzeuge wie Schraubenschlüssel usw. mit blanken galvanischen Oberflächen zu überziehen. Beim Präparieren der Teile für diese Oberflächenbehandlung ist es wesentlich, daß die Oberflächen, die mittels Galvanostegie behandelt werden, zugunsten des Erscheinungsbildes einen bestimmten Grad an Glattheit aufweisen, wobei es mitunter wesentlich ist, daß diese poliert werden. Zwar kann das Polieren auf verschiedene Weise realisiert werden, allerdings haben chemische Verfahren zum Abtragen von Metall einigen Erfolg und Anerkennung errungen und sich im allgemeinen an den Lehren der zuvor angeführten Patente orientiert.
  • In Verfahren der beschriebenen Art kommt es zu einem ständigen Aufwiegen der Schärfe gegenüber der Produktivität. Beim Versuch, eine hohe Produktivität der Teile und kurze Zykluszeiten beim Gebrauch der Ausstattung zu erreichen, haben einige Anwender die Verwendung stark säurehaltiger Lösungen versucht. Beim Versuch, eine wünschenswerte Oberflächenbeschaffenheit zu erreichen, haben andere Anwender die Verwendung weniger säurehaltiger Lösungen versucht. In beiden Fällen kann es im Zusammenhang mit der Erschöpfung der verwendeten Dispersionen und den erzeugten Abwässern zu Schwierigkeiten kommen. Versuche, die Nutzbarkeit von Lösungen zu verlängern, umfaßten die Verwendung von Komplexbildnern, die zum Vermeiden von Erschöpfung beitragen sollen.
  • In Anbetracht der in der Vergangenheit unternommenen Versuche und der angetroffenen Schwierigkeiten ist es die Aufgabe dieser Erfindung, chemisch polierte Oberflächen in einer optimalen Verarbeitungszeit und mit minimalen unerwünschten Abwässern zu schaffen. Erfindungsgemäß wird ein Verfahren der allgemeinen Art, welches zuvor kurz beschrieben wurde, durch die Verwendung einer organischen Säuredispersion verbessert, welche ein kontrolliertes Abtragen von Metall in einem erwünschten, vorhersagbaren Tempo bewirkt. Die Produktionsleistungen in Zusammenhang mit der in dieser Erfindung betrachteten Dispersion sind besser als jene, die durch die Verwendung der zuvor verwendeten, schärferen Verbindungen erzielt werden, wobei das bei diesem Verfahren anfallende Abwasser beinahe einem chemisch neutralen Abfall entspricht.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, Verbindungen vorzusehen, die als Flüssigdispersionen formuliert und gehandhabt werden können und weiter in Wasser dispergiert werden können, um die erforderliche Arbeitsdispersion zu schaffen, wobei die Anwendung der Dispersion in einem Durchflußverfahren erleichtert wird und eine vereinfachte Handhabung für bestimmte Anwender erreicht wird, und wobei eine Wiederholbarkeit des Resultats erzielt wird.
  • Im allgemeinen handelt es sich bei den in vorliegender Erfindung betrachteten Verbindungen um Flüssigdispersionen, die zum Mischen mit Wasser und zur Verwendung in einem auf einem Naßverfahren beruhenden Gerät zur abrasiven Oberflächenbehandlung von Eisenmetallen, wie einer Scheuertrommel oder einer ähnlichen Vorrichtung, geeignet sind. Die Flüssigdispersion enthält nach Gewichtsprozent bis zu 90% Wasser. Wenn der Wassergehalt außer acht gelassen wird, so umfaßt die Dispersion bis zu 20% Oxalsäure, bis zu 50% Phosphorkomplexbildner und -puffermittel, wobei das Verhältnis nach Gewicht zwischen der Oxalsäure und den Phosphormitteln im Bereiche von 0,70:1 bis 0,20:1 liegt und vorzugsweise, um eine Verbindung mit einem pH-Wert im Bereiche von 3,5 bis 7 zu ergeben, ein Ammonifiziermittel, einen oberflächenaktiven Stoff und ein Suspendierungsmittel, das ausreichend und in der Lage ist, die Suspension der Bestandteile im vorhandenen Wasser zu ermöglichen, um die Verbindung zu bilden.
  • Der Phosphorkomplexbildner kann irgendeines der anorganischen Phosphate sein, welche die Eigenschaft besitzen, Eisenmetallionen zu sequestrieren, und/oder eines von vielen organischen Phosphates, welche derartige Eigenschaften besitzen. Für die erfindungsgemäßen Verbindungen haben sich besonders Diphosphate, Tripolyphosphate und Phosphonate als geeignet erwiesen. Die für bestimmte Verbindungen am meisten bevorzugte Substanz ist Tetranatriumdiphosphat. Die verwendeten Phosphate können ohne weiteres durch chemische Reaktionen hergestellt werden, die beim Herstellen der Verbindung ablaufen, wie im folgenden beschrieben wird.
  • Das/Die Puffer- und/oder Ammonifiziermittel kann eine/können Substanz/en sein, welche Ammonium freisetzt/en oder erzeugt/en, wodurch der pH-Wert der Dispersion gemildert wird. Es wurde festgestellt, daß die kombinierte Wirkung des sauren Bestandteiles beim Abtragen von Metall und des Komplexbildners beim Halten der Metallionen in Dispersion und beim Verhindern ihrer Wiederablagerung auf den Teilen in einem galvanischen Verfahren vom pH-Wert abhängt und bei pH-Werten unter ca. 3,5 nicht in Gang kommt und/oder ordnungsgemäß abläuft. Somit ist es bei den in dieser Erfindung betrachteten Verbindungen und Verfahren von Bedeutung, diesen Faktor zu überwachen. In der Flüssigdispersion, für welche jene Substanzen verwendet werden, kann eine derartige Überwachung durch das Einstellen des Gleichgewichtes von Monoammoniumphosphat und Diammoniumphosphat realisiert werden. In bestimmten bevorzugten Formen der Erfindung sind die Gewichtsprozentsätze dieser Bestandteile gleich. In anderen betriebstauglichen Formen kann sich das Gleichgewicht mehr zum einen oder zum anderen der beiden verlagern, wobei höhere Mengen an Diammoniumphosphat einen höheren pH-Wert und höhere Mengen an Monoammoniumphosphat einen niedrigeren pH-Wert für die Dispersion und die Arbeitsdispersionen begünstigen. Andererseits kann das Ammonifiziermittel aus Substanzen wie z.B. flüssigem Ammoniumhydroxid oder gasförmigem Ammonium deriviert werden, wobei beim Herstellen der erfindungsgemäßen Verbindungen Reaktionen ablaufen, die zum Auftreten der Phosphatformen in der Verbindung führen. Bei letzterem Beispiel kann die pH-Regelung oftmals einfacher realisiert werden.
  • Um zu gewährleisten, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen leichter in die mit Wasser zum Gebrauch angemischte Dispersion eintreten, ist es wünschenswert, ein Benetzungsmittel in der Form eines oberflächenaktiven Stoffes einzugliedern. Ein bevorzugter oberflächenaktiver Stoff ist ein nichtschäumender, nichtionischer Stoff, und dieser Stoff weist des weiteren vorzugsweise einen niederen PLB-Gehalt auf.
  • Das Verhältnis von Oxalsäure zu Komplexbildner ist in Anbetracht der Tatsache, daß beide der verwendeten Substanzen zum Abtragen von Metall beitragen, wesentlich für das Einstellen des Gleichgewichts zwischen Metallabtragungsgeschwindigkeit zur Realisierung der Oberflächenbehandlung und Beizen durch übermäßig aggressives Abtragen von Metall. Experimente mit Variationen des Verhältnisses zwischen Säure und Komplexbildner haben gezeigt, daß eine Erhöhung der Menge an Komplexbildner im Verhältnis zur Säure die Geschwindigkeit der Metallabtragung in der Regel erhöht und auch die Wahrscheinlichkeit steigert, daß durch das Abtragen von Metall ein prägnantes "mattes" Erscheinungsbild entsteht, welches als Beizung betrachtet wird und bei dem die Erfahrung gelehrt hat, daß es poliert werden muß, bevor eine zufriedenstellende Galvanisierung erfolgen kann. Zwar ist der Mechanismus, der zu diesen Resultaten führt, möglicherweise nicht ganz klar, es wird jedoch angenommen, daß die verschiedenen Konzentrationen verschiedene Wirkungsgrade bezüglich der Metallabtragung auf der mikroskopischen Ebene von "Gebirgen und Tälern" oder Rauhtiefen der Teile verursachen. An Stellen, wo die Metallabtragung in beiden Zonen im wesentlichen gleich ist, entsteht eine matte Oberfläche. An Stellen, wo die Metallabtragung an den Gebirgen stärker ausfällt, wird eine größere Glattheit erreicht und der oberflächenbehandelte Teil ist somit annahmetauglicher. Säure/Komplexbildner-Verhältnisse im Bereiche von 0,70 Teilen zu 1 Teil bis 0,20 Teile zu 1 Teil wurden zum Teil in Abhängigkeit von den jeweils verarbeiteten Eisenlegierungen als akzeptabel befunden und werden in dieser Erfindung in Betracht gezogen. Ein bevorzugter Bereich ist 0,25 Teile zu 1 Teil.
  • In der Flüssigdispersionsverbindung sind die als Säure vorliegenden Chemikalien und eventuell die als Komplexbildner gewählte/n nicht leicht wasserlöslich. Somit wird die Dispersion, welche eine Handhabung als Flüssigkeit ermöglicht, durch die Verwendung eines Suspendierungsmittels erhalten. Das Suspendierungsmittel muß eine Substanz sein, welche in Salzdispersionen als Gelatinierungsmittel und als Suspendierungsmittel wirksam wird, und zwei geeignete Substanzen sind Xanthangummi und die Markenproduktlinie, die von D.F. Goodrich Chemicals unter dem Namen Carbopol verkauft wird.
  • In der Praxis können die erfindungsgemäßen Verbindungen in jeder bekannten Art von Naßschleif-Oberflächenbehandlungsgerät verwendet werden, welches in der Lage ist, den Korrosionswirkungen der entstehenden Dispersionen standzuhalten. Beispiele für derartige Geräte sind in den eingangs angeführten Patentschriften aufgelistet und können offene und geschlossene Scheuertrommeln, Schleudergießmaschinen, Vibrationsmaschinen und Spindelmaschinen umfassen. Eine derartige Ausrüstung kann für losweise Verarbeitung, kontinuierliche oder Durchflußverarbeitung oder für beides geeignet sein. Die Lösungen können schubweise zugeführt oder im Kreislauf zurückgeführt werden. Die Wahl eines derartigen Geräts ist der Expertise des jeweiligen in den betreffenden Fachbereichen und in bezug auf diese Erfindung erfahrenen Fachmannes überlassen. Wie jedoch in der Folge im Detail erläutert wird, bedient sich ein bevorzugtes Verfahren einer Vorrichtung, die für Durchflußbetrieb ausgebildet ist.
  • Wie oben in Kürze erwähnt ist, umfaßt ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Präparieren von Eisenmetallteilen für nachträgliche Oberflächengalvanostegie die bekannten Schritte des Herstellens einer eine Säure und einen Komplexbildner enthaltenden Dispersion, des Untertauchens der Teile und Schleifmittel in die Dispersion und des Inbewegunghaltens der Teile und der Schleifmittel, während die Teile und die Mittel in der Dispersion untergetaucht sind.
  • In der Praxis wird eine gewünschte Menge Teile in den Behandlungsbehälter gefüllt und mittels durch den Behälter fließendes Wasser gewaschen. Der Spülfluß wird gestoppt, und ein Dispersionsfluß wird in Gang gesetzt, vorzugsweise mittels einer peristaltischen Pumpe, um einen dosierten Fluß zu erreichen. Nach einiger Zeit (ca. 10 bis 60 Minuten) wurde dem in der Charge zurückbehaltenen Wasser ausreichend Behandlungsverbindung zugesetzt, um mit dem "spanabhebenden Bearbeiten" zu beginnen, und zu diesem Zeitpunkt wird der Wasserfluß eingeleitet. Vorzugsweise vermischt sich der Wasserfluß mit der Behandlungsverbindung, bevor die somit gebildete Dispersion in den Behandlungsbehälter eintritt. Das Ingangsetzen des Wasserflusses kann durch Zeit (wie oben vorgeschlagen wird) oder durch Überwachung des pH-Wertes der verbrauchten Dispersion bestimmt werden, welche den Durchflußbehandlungsbehälter verläßt. Daraufhin wird der Fluß der Behandlungsverbindung und des Wassers während des Zeitraums fortgesetzt, der erforderlich ist, um die gewünschte Oberflächenbehandlung der Teile zu realisieren, für gewöhnlich sind das 20 bis 150 Minuten. Während dieses Zeitraumes sollte der pH-Wert der verbrauchten Dispersion, welche den Behandlungsbehälter verläßt, im Bereiche von 6,0 bis 7,0 liegen.
  • Nachdem die Teile eine gewünschte Oberfläche aufweisen, wird der Wasserfluß stark erhöht (ums Zehnfache), während der Fluß der Behandlungsverbindung verringert wird (um 70%). Bei derartigen relativen Durchflußmengen dient die Dispersion, die als eine Verbindung zur Oberflächenbehandlung diente, als Reinigungsverbindung und reinigt die Teile von sämtlichen zurückbleibenden Rückständen der Eisen(III)-/Eisen(II)-Natrium/Ammoniumoxalate, die während der Oberflächenbehandlung gebildet wurden.
  • Es ist zu beachten, daß die unterschiedlichen Löslichkeiten von Natrium- und Ammoniumoxalaten und der Eisen(III)-/Eisen(II)-Natrium/Ammoniumoxalate, die bei der Zugabe der Verbindungen zu den Behandlungsbehältern entstehen, in denen Eisenmetallteile oberflächenbehandelt werden, einen augenscheinlichen Faktor für den erfolgreichen Einsatz der erfindungsgemäßen Verbindungen darstellen. Letztere Substanzen sind weitaus wasserlöslicher, was zur von dieser Erfindung angestrebten und erzielten Oberflächenbehandlungswirkung beiträgt.
  • Bestimmte Experimente, die bei der Entwicklung dieser Erfindung durchgeführt wurden, werden in den folgenden Beispielen dargelegt.
  • Beispiel 1
  • Bei Verwendung eines 85 l (drei Kubikfuß) fassenden Vibrationsbehälters zur Oberflächenbehandlung sowie eines Gabelschlüssels als Eisenmetallteil, der einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden soll, wurden die Teile auf oben beschriebene Weise gespült, woraufhin eine Dispersion mit der folgenden Zusammensetzung eingeleitet wurde: Bestandteil Gewichtsprozent Wasser Oxalsäure Diammoniumphosphat Tetranatriumdiphosphat Suspendierungsmittel oberflächenaktiver Stoff
  • Die Behandlungsverbindung wurde der Vorrichtung mittels einer peristaltischen Pumpe und mit einer Durchflußrate von 14,2g (0,5 Unzen) pro Minute zugeführt. Ungefähr drei Minuten nach Beginn des Dispersionsflusses, wurde der Wasserfluß durch den Behälter mit ungefähr 3,8 l (1,0 Gallonen) pro Stunde in Gang gesetzt, wobei der Wasserfluß und der Dispersionsfluß durch ein herkömmliches Rohr zum Vormischen befördert wurden, bevor sie zum Behälter gelangten. Die Oberflächenbehandlung der Teile dauerte ungefähr eine Stunde, währenddessen der Wasser- und der Dispersionsfluß manipuliert wurden, um einen Abwasser-pH-Wert im Bereiche von 5,8 bis 6,3 zu erreichen und zu erhalten. Die Oberfläche der Teile wurde hell und glänzend. Daraufhin wurde der Dispersionsfluß gestoppt und der Wasserfluß auf ungefähr 37,85 l (10 Gallonen) pro Stunde erhöht, bis das abfließende Wasser im wesentlichen rein war.
  • Beispiel 2
  • Eine Charge Einsätze für Steckschlüssel wurde mit einem Pyramidenmittel in einem 283 l (zehn Kubikfuß) fassenden Vibrationsbehälter zur Oberflächenbehandlung behandelt Die eingeleitete Dispersion wies folgende Zusammensetzung auf: Bestandteil Gewichtsprozent Wasser Oxalsäure Diammoniumphosphat Tetranatriumdiphosphat Suspendierungsmittel oberflächenaktiver Stoff
  • Die Behandlungsverbindung wurde der Vorrichtung mittels einer peristaltischen Pumpe und mit einer Durchflußrate von ungefähr 18,7g (0,66 Unzen) pro Minute zugeführt. Ungefähr zehn Minuten nach Beginn des Dispersionsflusses, wurde der Wasserfluß durch den Behälter mit ungefähr 4,54 l (1,2 Gallonen) pro Stunde in Gang gesetzt, wobei der Wasserfluß und der Dispersionsfluß durch ein herkömmliches Rohr zum Vormischen befördert wurden, bevor sie zum Behälter gelangten. Die Oberflächenbehandlung der Teile dauerte ungefähr eine Stunde und zwanzig Minuten, währenddessen der Wasser- und der Dispersionsfluß manipuliert wurden, um einen Abwasser-pH-Wert im Bereiche von 5,8 bis 6,3 zu erreichen und zu erhalten. Die Oberfläche der Teile wurde hell und glänzend. Daraufhin wurde der Dispersionsfluß gestoppt und der Wasserfluß auf ungefähr 7,57 l (2 Gallonen) pro Stunde erhöht, bis das abfließende Wasser im wesentlichen rein war.
  • Beispiel 3
  • Ein ähnliches Verfahren wie in Beispiel 2 wurde durchgeführt, wobei die verwendete Dispersion folgende Zusammensetzung aufwies: Bestandteil Gewichtsprozent Wasser Suspendierungsmittel Diammoniumphosphat Monoammoniumphosphat Oxalsäure Tetranatriumdiphosphat oberflächenaktiver Stoff
  • Durch die Erhöhung der Menge an Suspendierungsmittel wurde diese Dispersion viel dicker. Allerdings verhielten sich Verwendung und Resultate im wesentlichen wie im oben beschriebenen Beispiel 2.
  • Beispiel 4
  • Mittels flüssiger Phosphorsäure als Phosphorquelle und Ammoniumhydroxid sowie Natriumhydroxid als Natriumquellen wurde eine Dispersion hergestellt. Die hergestellte Dispersion wies folgende Zusammensetzung auf: Bestandteil Gewichtsprozent Phosphorsäure Ammoniumhydroxid Oxalsäure Wasser Natriumhydroxid Suspendierungsmittel oberflächenaktiver Stoff
  • Die Dispersion wurde mittels einer peristaltischen Pumpe auf ähnliche Weise wie in den oben angeführten Beispielen zugeführt. Allerdings wurden die Zufuhrraten von Dispersion und Wasser aufeinander und auf die zu polierende Eisenmetalloberfläche eingestellt. Für die in Beispiel 1 oben beschriebene Polierwirkung mußten die Zufuhrraten von Dispersion/Wasser auf 299,4g/h (0,66 engl. Pfund/- Stunde) für Dispersion und auf 1020,6 g/h (2,25 engl. Pfund/Stunde) für Wasser pro 6452 cm² (eintausend Quadratzoll) behandelter Oberfläche eingestellt werden. Die erzielten Ergebnisse entsprachen im wesentlichen denen der zuvor beschriebenen Bespiele. Im übrigen konnten die Resultate von einem Betriebsablauf zum anderen wiederholt werden.
  • Das Experiment gemäß Beispiel 4 wurde erweitert, um den Bereich der Dispersions/Wasser-Verhältnisse zu erforschen, in welchem wiederholbare Resultate erzielt wurden. Es wurde festgestellt, daß der Bereich der Dispersions/Wasser-Verhältnisse, in dem wiederholbare Resultate erzielt werden, sich von 0,3:1 bis 0,9:1 erstreckt. Der Bereich scheint die besondere verwendete Dispersionsformel widerzuspiegeln, wobei eine einheitlich verwendete Dispersionsformel reproduzierbare Resultate liefert, falls die verwendeten Zufuhrraten ebenfalls so eingestellt wurden, daß eine einheitliche Gesamtdurchflußrate, die in Abhängigkeit von der polierten Metallfläche gemessen wurde, auf ungefähr 1,36 kg/h (3,1 engl. Pfund/- Stunde) pro 6452 cm² (eintausend Quadratzoll) behandelter Metallfläche aufrechterhalten wurde.
  • Während die hier berücksichtigten Beispiele die Parameter widerspiegeln, die im Zuge der Entwicklung der vorliegenden Erfindung beim Experimentieren variiert wurden, sind die beim Verfassen dieser Beschreibung bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsformen eine Flüssigdispersion, deren Bestandteile jenen entsprechen, welche oben in Beispiel 4 angeführt sind.

Claims (15)

1. Eine zum Mischen mit Wasser und zur Verwendung in einem auf einem Naßverfahren beruhenden Gerät für die abrasive Oberflächenbehandlung von Eisenmetallen, wie einer Scheuertrommel oder einer ähnlichen Vorrichtung, geeignete Verbindung, die sich nach Gewichtsprozent und ausschließlich des jeweiligen Wassergehalts aus bis 20 % Oxalsäure, bis 50 % eines Phosphorkomplexbildners, wobei das Verhältnis nach Gewicht zwischen der Oxalsäure und dem Komplexbildner im Bereiche von 0,70:1 bis 0,20:1 ist, einer Quantität Ammonofiziermittel, die zur Einstellung des pH-Wertes der Verbindung auf einen Bereich von 3,5 bis 7 ausreichend und in der Lage ist, einer Quantität eines oberflächenaktiven Stoffes, die zum Benetzen der Verbindung ausreichend und in der Lage ist, und einer Quantität Trägerstoff zusammensetzt, die ausreichend ist, um den Rest der Verbindung zu bilden, und in der Lage ist, die Bestandteile der Verbindung in ohne weiteres manipulierbarer flüssiger Form zu erhalten.
2. Eine Verbindung nach Anspruch 1, die eine in Wasser gebildete Flüssigdispersion bildet und bei der des weiteren der besagte Trägerstoff ein zum Suspendieren der Verbindungsbestandteile als Dispersion in Wasser wirksames Suspendierungsmittel ist.
3. Eine Verbindung nach Anspruch 2, bei der der Wassergehalt der Dispersion nach Gewichtsprozent bemessen und unter Berücksichtigung aller Bestandteile der Dispersion im Bereiche von bis 90 % ist.
4. Eine Verbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der der besagte Phosphorkomplexbildner von Phosphorsäure deriviert ist.
5. Eine Verbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der das Ammonifiziermittel Ammoniumhydroxid ist.
6. Eine zum Mischen mit Wasser und zur Verwendung in einem auf einem Naßverfahren beruhenden Gerät für die abrasive Oberflächenbehandlung von Eisenmetallen, wie einer Scheuertrommel oder einer ähnlichen Vorrichtung, geeignete Flüssigdispersionsverbindung, die sich im wesentlichen nach Gewichtsprozent aus 30 % bis 50 % Wasser, bis 2 % oberflächenaktivem Stoff, von 50 % bis 33 % eines Gemisches von Oxalsäure und Phosphorkomplexbildnern, ausgewählt aus der Gruppe Diphosphate, Tripolyphosphate und Phosphonate, wobei das Verhältnis nach Gewicht zwischen der Oxalsäure und den Komplexbildnern im Bereiche von 0,70:1 bis 0,20:1 ist, bis 28 % Ammonofiziermittel und einer Quantität Suspendierungsmittel zusammensetzt, die ausreicht, um den Rest der Verbindung zu bilden und zu bewirken, daß die restlichen Bestandteile in dem Wasser in Schwebe verbleiben.
7. Eine zum Mischen mit Wasser und zur Verwendung in einem auf einem Naßverfahren beruhenden Gerät für die abrasive Oberflächenbehandlung von Eisenmetallen, wie einer Scheuertrommel oder einer ähnlichen Vorrichtung, geeignete Flüssigdispersionsverbindung, die sich nach Gewichtsprozent aus bis 90 % Wasser, bis 20 % Oxalsäure, bis 50 % Phosphorkomplexbildnern und -Puffermitteln, wobei das Verhältnis nach Gewicht zwischen der Oxalsäure und den Phosphormitteln im Bereiche von 0,70:1 bis 0,20:1 ist und ausreicht und in der Lage ist, eine Verbindung mit einem pH-Wert im Bereiche von 3,5 bis 7 zu ergeben, bis 28 % Ammonifiziermittel, einer Quantität oberflächenaktiven Stoffes, die zum Benetzen der Verbindung ausreicht und in der Lage ist, und einer Quantität Suspendierungsmittel zusammensetzt, die ausreicht, um den Rest der Verbindung zu bilden.
8. Eine Verbindung nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, bei der der besagte Phosphorkomplexbildner ein Diphosphat ist.
9. Eine Verbindung nach Anspruch 8, bei der der besagte Phosphorkomplexbildner Tetranatriumdiphosphat ist.
10. Eine Verbindung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, bei der das besagte Ammonifiziermittel ein Ammoniumphosphat ist.
11. Eine Verbindung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, bei der das besagte Suspendierungsmittel Xanthangummi ist.
12. Ein Verfahren zum Präparieren von Eisenmetallteilen für nachträgliche Oberflächengalvanostegie, umfassend die Schritte des Herstellens einer eine Säure und einen Komplexbildner enthaltenden Dispersion, des Untertauchens der Teile und Schleifmittel in die Dispersion und des Inbewegungshaltens der Teile und der Schleifmittel, während die Teile und die Mittel in der Dispersion untergetaucht sind, gekennzeichnet durch die Schritte der Herstellung der Dispersion durch Mischen mit Wasser einer fließfähigen Dispersion, die sich im wesentlichen nach Gewichtsprozent ausschließlich des jeweiligen Wassergehalts aus bis 20 % Oxalsäure, bis 50 % Phosphorkomplexbildner, wobei das Verhältnis nach Gewicht zwischen der Oxalsäure und dem Komplexbildner im Bereiche von 0,70:1 bis 0,20:1 ist, einer Quantität Ammonifiziermittel, die zur einstellung des pH-Wertes der Verbindung auf einen Bereich von 3,5 30 bis 7 ausreicht und in der Lage ist, einer Quantität eines oberflächenaktiven Stoffes, die zum Benetzen der Verbindung ausreicht und in der Lage ist, und einer Quantität Trägerstoff zusammensetzt, die ausreicht, um den Rest der Verbindung zu bilden, und in der Lage ist, die Bestandteile der Verbindung in ohne weiteres manipulierbarer flüssiger Form zu erhalten, sowie des Überwachens des pH-Wertes der Dispersion während des Inbewegungshaltens der Teile und Schleifmittel und des Reagierens auf die überwachten pH-Werte durch Einstellen des pH-Wertes der Dispersion, so daß der besagte pH-Wert wahrend des gesamten Prozesses des Inbewegungshaltens der Teile und Schleifmittel innerhalb eines Bereiches von 3,5 bis 7,0 erhalten wird.
13. Ein Verfahren zum Präparieren von Eisenmetallteilen für nachträgliche Galvanostegie einschließlich der Schritte des Herstellens einer eine Säure und einen Komplexbildner enthaltenden Dispersion, des Untertauchens der Teile und Schleifmittel in die Dispersion und des Inbewegungshaltens der Teile und der Schleifmittel, während die Teile und die Mittel in der Dispersion untergetaucht sind, gekennzeichnet durch Schritte der Herstellung der Dispersion durch Mischen mit Wasser einer fließfähigen Dispersion, die sich im wesentlichen aus von etwa 30 % bis 50 % Wasser, bis 20 % Oxalsäure, bis 50 % Phosphorkomplexbildner, wobei das Verhältnis zwischen dem Gewicht der Oxalsäure und dem Komplexbildner im Bereiche von 0,70:1 bis 0,20:1 ist, einer Quantität Ammonifiziermittel, die zur Einstellung des pH-Wertes der nach Auflösung der Dispersion in Wasser gebildeten Dispersion auf nicht weniger als 3,5 ausreicht und in der Lage ist, einer Quantität oberflächenaktiven Stoffes, die zum Benetzen der Dispersion ausreicht und in der Lage ist, und einer Quantität eines Suspendierungsmittels zusammensetzt, die ausreicht, um den Rest der Dispersion zu bilden, sowie des Überwachens des pH-Wertes der Dispersion während des Inbewegungshaltens der Teile und Schleifmittel und des Reagierens auf die überwachten pH-Werte durch Einstellen des pH-Wertes der Dispersion, so daß der besagte pH-Wert während des gesamten Prozesses des Inbewegungshaltens der Teile und Schleifmittel in einem Bereich von 3,5 bis 7,0 erhalten wird.
14. Ein Verfahren zum Präparieren von Eisenmetallteilen für nachträgliche Oberflächengalvanostegie, umfassend die Schritte des Herstellens einer eine Säure und einen Komplexbildner enthaltenden Lösung, des Untertauchens der Teile und Schleifmittel in die Lösung und des Inbewegungshaltens der Teile und der Schleifmittel, während die Teile und die Mittel in der Lösung untergetaucht sind, gekennzeichnet durch die Schritte des Herstellens der Lösung durch Mischen mit Wasser einer fließfähigen Dispersion, die sich im wesentlichen aus 30 % bis 50 % Wasser, bis 2 % oberflächenaktiven Stoffes, von 50 % bis 33 % eines Gemisches von Oxalsäure und Phosphorkomplexbildnern, ausgewählt aus der Gruppe Diphosphate, Tripolyphosphate und Phosphonate, wobei das Verhältnis nach Gewicht zwischen der Oxalsäure und den Komplexbildnern im Bereiche von etwa 0,70:1 bis 0,20:1 ist, bis 28 % Ammonofiziermittel und einer Quantität Suspendierungsmittel zusammensetzt, die ausreicht, um den Rest der Dispersion zu bilden und zu bewirken, daß die restlichen Bestandteile in dem Wasser in Schwebe erhalten bleiben, sowie des Überwachens des pH-Wertes der Lösung während des Inbewegungshaltens der Bestandteile und Schleifmittel und des Reagierens auf die überwachten pH-Werte durch Einstellen des pH-Wertes der Lösung, so daß der besagte pH-Wert während des gesamten Prozesses des Inbewegungshaltens der Teile und Schleifmittel innerhalb eines Bereiches von 3,5 bis 7,0 erhalten wird.
15. Ein Verfahren zum Polieren von Eisenmetallteilen, umfassend die Schritte des Herstellens einer eine Säure und Komplexbildner enthaltenden Lösung, des Untertauchens der Teile und Schleifmittel in die Lösung und des Inbewegungshaltens der Teile und der Schleifmittel, während die Teile und die Mittel in der Lösung untergetaucht sind, wobei die Verbesserung den Schritt des Hindurchfließens einer Lösung, bestehend aus einer Dispersion von Säure und Komplexbildnern in Wasser, wobei das Verhältnis zwischen der Dispersion und dem Wasser im Bereiche von 0,30:1 bis 0,90:1 ist und sich die Dispersion nach Gewicht ausschließlich des jeweiligen Wassergehalts im wesentlichen aus bis 20 % Oxalsäure, bis 50 % Phosphorkomplexbildnern, wobei das Verhältnis nach Gewicht zwischen der Oxalsäure und den Komplexbildnern in einem Bereiche von 0,70:1 bis 0,20:1 ist, einer Quantität Ammonifiziermittel, die ausreicht und in der Lage ist, um den pH-Wert der Dispersion auf einen Bereich von 3,5 bis 7 einzustellen, einer Quantität eines oberflächenaktiven Stoffes, die ausreicht und in der Lage ist, um das Benetzen der Dispersion zu bewirken, und einer Quantität Trägerstoff zusammensetzt, die ausreicht, um den Rest der Dispersion zu bilden, und in der Lage ist, die Bestandteile der Dispersion in einer ohne weiteres manipulierbaren flüssigen Form zu erhalten, durch die Teile und Schleifmittel hindurch im Maße von etwa 1,36 kg (3 engl.Pfund) pro Stunde pro 6452 cm² (1000 Quadratzoll) der zu behandelnden Eisenmetalloberfläche umfaßt.
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