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Die Erfindung betrifft einen Fußbodenreiniger mit einem Paar
drehbarer Reinigungskörper zum Aufkehren von Staubteilchen,
und insbesondere einen Fußbodenreiniger, der in der Lage ist,
Staubteilchen wechselnder Größe effektiv aufzukehren.
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Es ist bekannt, eine drehbare Bürste in einem Reiniger zu
verwenden, um Fußbodenstaub aufzukehren. Ein Beispiel für
solch einen Reiniger ist in Figur 4 der Zeichnungen gezeigt.
Der Reiniger von Figur 4 weist Staubkästen 102b, 102c auf,
die an der Vorderseite und an der Rückseite des Gehäuses 100
angeordnet sind. Die drehbare Bürste 103 ist mit Borsten
versehen und ist zwischen den Staubkästen 102b, 102c angeordnet.
Die Bürste 103 wird durch Räder 104 über einen
Getriebemechanismus gedreht. Die Einlässe 102a, 102d zu den Staubkästen
102b, 102c weisen zu der drehbaren Bürste 103 hin. Da der
Reiniger mit einem Getriebemechanismus versehen ist, müssen
Maßnahmen ergriffen werden, um den Eintritt von Staub in den
Mechanismus zu verhindern. Wenn bei Verwendung die Borsten
der rotierenden Bürste 103 Staubteilchen auf dem Fußboden
kontaktieren, werden solche Teilchen entweder von dem
Fußboden direkt in den vorderen Staubkasten 102b aufgekehrt oder
sonst von der Oberseite des Gehäuses 100 in den hinteren
Staubkasten 102c zurückgestoßen
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Obzwar ein Fußbodenreiniger dieser Art den Großteil der
Staubteilchen von dem Fußboden aufkehren kann, werden einige
der Staubteilchen durch den Spalt zwischen der Fußbodenfläche
und der Unterseite des Gehäuses 100 nach vorne gebürstet.
Obwohl dies kein allzu großes Problem ist, wenn der Fußboden
mit Teppich versehen ist, kann, falls der Fußboden glatt und
ohne Teppich ist, zum Beispiel gefließt ist, die Neigung
bestehen, daß der Staub aus der Vorderseite des Reinigers
herausgebürstet wird, insbesondere, wenn der Staub die Gestalt
fester Teilchen hat. Um dies zu überwinden, ist in der
Vergangenheit vorgeschlagen worden, einen Fußbodenreiniger
herzustellen, wie in Figur 5 gezeigt.
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Der Fußbodenreiniger von Figur 5 weist wieder zwei
Staubkästen 102b, 102c wie in Figur 4 auf. Der Reiniger weist jedoch
ein Paar mit Borsten versehener rotierender Bürsten 103a,
103b auf, die parallel zueinander zwischen den Staubkästen
102b, 102c angeordnet sind. Beide Bürsten 103a, 103b werden
durch die Räder 104 mittels eines Antriebsradmechanismus
gedreht und drehen sich in entgegengesetzten Richtungen, wie
gezeigt. Der vordere und der hintere Staubkasteneinlaß 102a,
102d weisen zu der vorderen bzw. hinteren Bürste 103a, 103b
hin. Wenn in Betrieb die vordere Bürste 103a ein
Staubteilchen auf dem Fußboden kontaktiert, wird das Teilchen in einen
der Staubkästen 102b, 102c eingeleitet mittels einer
synergistischen Federwirkung, die von der Gegendrehung der
vorderen und hinteren Bürste 103a, 103b abgeleitet wird.
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In dem Reiniger von Figur 5 werden die Staubteilchen, welche
durch die hintere Bürste 103 nach vorne gefegt werden,
allgemein durch die vordere Bürste 103a unterbrochen. Obwohl ein
Reiniger der Art von Figur 5 effektiver als der Reiniger von
Figur 4 kehrt, können dennoch Staubteilchen aus der
Vorderseite des Reinigers herausgekehrt werden, indem sie durch die
Lücken zwischen den Borsten der vorderen Bürste 103a
hindurchgehen. Durch Verminderung der Höhe h der Unterseite des
Gehäuses 100 von dem Fußboden kann die Staubmenge, die von
der Vorderseite des Reinigers herausgebürstet wird,
vermindert werden. Wenn aber die Höhe h zu sehr reduziert wird, ist
der Reiniger nicht in der Lage, große Staubteilchen
aufzunehmen, da diese nicht zwischen die Unterseite des Gehäuses und
den Fußboden passen.
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Ein Fußbodenreiniger einer weiteren bekannten Art ist in
Figur 6 gezeigt. Dieser Reiniger umfaßt ein Führungsteil 100a,
welches sich von der Oberseite des Gehäuses nach unten
erstreckt zwischen einer vorderen Bürste 103a und einer
hinteren Bürste 103b. Die Anwendung eines zentralen Führungsteiles
103a läßt es zu, die Abstandshöhe h an dem Vorderende und dem
Rückende des Reinigers vergleichsweise groß zu halten, um so
den Eintritt großer Staub- und Schmutzteilchen in die
Kehrzone nicht zu behindern. Da die Borstenbürsten 103a, 103b die
gleichen Nachteile besitzen wie diejenigen des Reinigers in
Figur 5, können jedoch selbst dann, wenn der Abstand der
Basis des Führungsteiles 100a von dem Fußboden klein gehalten
wird, Staubteilchen unter das Führungsteil 100a durch die
vordere Bürste 103a hindurch aus der Vorderseite des
Reinigers herausgekehrt werden. Der Abstand des Führungsteiles
100a kann nicht zu klein gemacht werden, da Staubteilchen
dazu neigen, daran zu haften. Ferner verhindert die
Anwesenheit des Führungsteiles 100a zwischen den zwei Bürsten 103a,
103b, daß die zwei Bürsten zusammenwirkend arbeiten.
Staubteilchen können auch dazu neigen, zwischen den Bürsten 103a,
103b und den Oberflächen des Führungsteiles 100a
eingeschlossen zu werden.
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Der oben anhand von Figur 6 beschriebene bekannte Reiniger
ist in mancher Hinsicht dem in US-A-4325156 offenbarten
Reiniger ähnlich. Es ist aber zu beachten, daß das zentrale
Führungsteil 36 des Reinigers in US-A-4325158 die gleiche Höhe
aufweist wie die vorderen und hinteren Abschnitte des
Reinigers mit dem Ergebnis, daß die Staub- und Schmutzteilchen
leicht unter das zentrale Führungsteil gebürstet werden
anstatt in einen der Staub- und Schmutzkästen 14, 15. Ferner
wird, obwohl die Reinigungkörper 34, 35 von US-A-4325156
Borstenbürsten sind, welche sich in entgegengesetzten Richtungen
drehen, wobei sie gemeinsam fegen, zu jedem Zeitpunkt nur
eine von ihnen zwangsläufig zur Drehung angetrieben Bei
Vorwärtsbewegung des Reinigers von US-A-4325156 (das heißt, von
rechts nach links, wie in Figur 6 von US-A-4325156
gezeichnet) wird der hintere Reinigungskörper 35 angetrieben und der
vordere Reinigungskörper 34 läuft einfach frei. Wenn der
Reiniger nach hinten bewegt wird, läuft der hintere
Reinigungskörper 35 frei, während der vordere Reinigungskörper 34
angetrieben wird. Obwohl der nicht angetriebene Reinigungskörper
eine gewisse Kehr- und Reinigungswirkung aufweisen kann,
nutzt der Reiniger von US-A-4325156 die Reinigungskörper 34,
35 nicht bis zu ihrer maximalen Kapazität aus. Zusätzlich ist
der Borstenaufbau der Reinigungskörper 34,35 und insbesondere
der Tuftingborstenaufbau des vorderen Reinigungskörpers 34
(siehe Figur 5 von US-A-4325156) nicht förderlich, zu
verhindern, daß Schmutz von einem Reinigungskörper durch den
anderen Reinigungskörper hindurchgekehrt wird, insbesondere falls
wie in US-A-4325156 der andere Reinigungskörper einfach
langsam freiläuft.
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Gemäß der Erfindung wird ein Fußbodenreiniger geschaffen mit
einem Gehäuse, einem Paar Reinigungskörpern, die drehbar in
dem Mittelabschnitt des Gehäuses angebracht sind, wobei jeder
der Reinigungskörper an seinen entgegengesetzten Enden mit
Antriebsrollen versehen ist, Staubkästen, die an vorderen und
hinteren Endabschnitten des Gehäuses positioniert sind,
Staubkasteneinlässen, die zu den Reinigungskörpern hinweisen,
Haupträdern, die an vorderen und hinteren Endabschnitten des
Gehäuses positioniert sind, Hilfsrädern, die zwischen den
Antriebsrollen der zwei Reinigungskörper angeordnet sind, wobei
die Hilfsräder beweglich sind zwischen Positionen des
Anschlags an die vorderen oder die hinteren Reinigungskörper-
Antriebsrollen, um Antrieb auf diese zu übertragen, welcher
dadurch gekennzeichnet ist, daß jeder der Reinigungskörper
eine Mehrzahl von Blättern aus elastischem Material umfaßt,
daß die Haupträder nach vorn und nach hinten beweglich sind
relativ zu dem Gehäuse, daß vordere Leerlaufrollen vorgesehen
sind zwischen den vorderen Haupträdern und den vorderen
Reinigungskörper-Antriebsrollen, und daß hintere
Leerlaufrollen vorgesehen sind zwischen den hinteren Haupträdern und den
hinteren Reinigungskörper-Antriebsrollen, wobei jede
Leerlaufrolle beweglich ist zwischen einer Neutralposition und
einer Position des Anschlags und Antriebskontakts mit ihrem
benachbarten Hauptrad sowie ihrer benachbarten Antriebsrolle,
wodurch bei Bewegung des Reinigers über den zu reinigenden
Fußboden beide Reinigungskörper gleichzeitig in
entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben werden durch die Drehung
der Räder in Kontakt mit dem Fußboden.
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Es wird also ein Reiniger mit verbesserter Reinigungswirkung
geschaffen, welcher in der Lage ist, Staubteilchen
aufzukehren, die in der Größe von sehr klein bis vergleichsweise groß
variieren.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
offensichtlich aus der folgenden Beschreibung einer
Ausführungsform, die nur als Beispiel anhand der Figuren 1 bis 3 der
Zeichnung gegeben wird. In den Zeichnungen zeigen:
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Figur 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsforrn eines
Reinigers gemäß der Erfindung, der Deutlichkeit halber
teilweise aufgeschnitten entlang der Linie I-I in
Figur 2;
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Figur 2 eine Draufsicht von unten auf den Reiniger von
Figur 1;
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Figur 3 eine Seitenriß des Reinigers von Figur 1, wobei
Abschnitte der Gehäuseseitenwand weggebrochen sind;
und
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Figuren 4 bis 6 teilweise geschnittene Seitenansichten und
Detailansichten verschiedener bekannter
Fußbodenreiniger.
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Eine Ausführungsform des Fußbodenreinigers gemäß der
Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren 1 bis 3 beschrieben.
Der Reiniger umfaßt ein Gehäuse 1, das einen Kehrmechanismus
enthält. An die Oberseite des Gehäuses ist ein Handgriff 5
schwenkbar angefügt. Staubkästen 2a, 2b sind an der
Vorderseite und Rückseite des Gehäuses vorgesehen (der linken bzw.
rechten Seite in den Figuren 1 und 3). Eine (nicht gezeigte)
Abdeckung für die Staubkästen ist abnehmbar an das Gehäuse 1
angefügt.
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Zwei drehbare Reinigungskörper 3a, 3b sind zwischen den
Staubkästen 2a, 2b vorgesehen. Die Reinigungskörper 3a, 3b
sind parallel zueinander angeordnet, wobei ihre
entgegengesetzten Enden an den Seitenwänden des Gehäuses 1 drehbar
gelagert sind. Jeder der Reinigungskörper 3a, 3b hat die Form
einer sogenannten Blattbürste. Jeder Reinigungskörper weist
um seine Peripherie herum eine Mehrzahl von Blättern 3d, 3e
auf, welche spiralförmig oder linear sein können und aus
einem flexiblen elastischen Material wie zum Beispiel Gummi,
Kunstharz, Metall oder dergleichen hergestellt sein können.
Die Oberfläche jedes Blattes kann, wie gezeigt, mit einer
Mehrzahl von Ansätzen versehen sein. Die Tiefe der Blätter
3d, 3e wird so gewählt, daß sie etwas größer ist als der
Abstand der Hauptachse des Reinigungskörpers von der
Fußbodenfläche 6. Die Reinigungskörper 3a, 3b sind an ihren
entgegengesetzten Enden einteilig mit Antriebsro1len 7a, 7b versehen.
Diese Antriebsrollen 7a, 7b werden dazu verwendet, die
Reinigungskörper 3a, 3b in Drehung zu versetzen, wie
offensichtlich wird.
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Zwischen jedem Paar Antriebsrollen 7a, 7b ist ein Hilfsrad 8
vorgesehen. Die Hilfsräder 8 sind durch Schwenkarme 9a an
Haltern 10a aufgehängt, die an der Innenfläche des Gehäuses 1
befestigt sind. Die Schwenkarme 9a können aus einem runden
Stab hergestellt sein, der im wesentlichen zu einer C-Gestalt
geformt ist. Ein Ende jedes Schwenkarmes 9a ist so
angeordnet, daß es schwenkbar an den Halter 10a angefügt ist,
während das andere Ende ein Hilfsrad 8 drehbar lagert. Jedes
Hilfsrad 8 ist zum Schwenken an seinem Schwenkarm 9a so
angeordnet, daß es an eine Antriebsrolle 7a, 7b anstößt und sie
antreibend kontaktiert. Der unterste Abschnitt jedes
Hilfsrades 8 ist unter der Unterseite des Gehäuses 1 Positioniert,
so daß die Hilfsräder 8 in permanentem Kontakt mit der
Fußbodenfläche 6 stehen.
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Ebenfalls an der Unterseite des Gehäuses 1 vorgesehen sind
zwei Paare von Haupträdern 4a, 4b, die an der Vorderseite und
der Rückseite des Gehäuses angeordnet sind. Jedes Hauptrad
4a, 4b ist über einen Schwenkarm 9b an einem Halter 10b
aufgehängt, der an das Gehäuse 1 angefügt ist. Jeder Halter 10b
ist mit einem Anschlag 11 versehen, um die maximale
Schwenkbewegung des Schwenkarmes 9b zu begrenzen. Wie in dem Fall
der Hilfsräder 8 ist jedes Hauptrad 4a, 4b so positioniert,
daß seine unterste Fläche unter der Unterseite des Gehäuses 1
positioniert ist, um mit der Fußbodenfläche 6 in permanenten
Kontakt zu stehen. Wie in den Figuren 1 und 3 gezeigt, ist
die unterste Fläche des Hilfsrades 8 unter der untersten
Fläche der Haupträder 4a, 4b derart positioniert, daß das
Hilfsrad und die Haupträder 4a, 4b, 8 den Reiniger veranlassen, um
die Hilfsräder 8 zu wippen.
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Leerlaufrollen 12a, 12b sind zwischen der vorderen
Antriebsrolle 7a und dem vorderen Hauptrad 4a sowie zwischen der
hinteren Antriebsrolle 7b und dem hinteren Hauptrad 4b
vorgesehen. Jede Leerlaufrolle 12a, 12b ist über einen Schwenkarm 9c
an einem Halter 10c aufgehängt, der an der Innenseite des
Gehäuses 1 auf ähnliche Art befestigt ist wie die Aufhängung
der Haupträder 4a, 4b und des Hilfsrades 8. Infolgedessen ist
jede Leerlaufrolle 12a dafür vorgesehen, frei an die
Antriebsrolle 7a und das Hauptrad 4a anzustoßen und sich davon
zu lösen, während die Leerlaufrolle 12b so angeordnet ist,
daß sie frei an die Antriebsrolle 7b und das Hauptrad 4b
anschlägt und von diesem lösbar ist.
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Die Unterseite des oberen Abschnitts des Gehäuses 1 ist mit
einem Führungsteil 1b versehen, welches, wie gezeigt, im
Seitenriß im wesentlichen V-förmig sein kann, wobei seine Spitze
zwischen den Reinigungskörpern 3a, 3b positioniert ist. Die
Wände des Führungsteiles 1b können, wie gezeigt, sich
kontinuierlich in die Staubeinlässe 2c, 2d der Staubkästen 2a, 2b
erstrecken.
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Um den in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Reiniger zu
benutzen, wird er zuerst auf die Fußbodenfläche 6 gestellt. Der
Handgriff 5 wird dazu verwendet, den Reiniger in der Richtung
der in den Figuren 1 bis 3 markierten Hauptpfeile zu
schieben. Dies bewirkt, daß der Reiniger derart um die Hilfsräder
8 wippt, daß die vorderen Haupträder 4a und die Hilfsräder 8
auf der Fußbodenfläche 6 ruhen. In dieser Position schwenken
die Haupträder 4a an den Schwenkarmen 9b nach hinten, um eine
Drehung in der Richtung der in den Figuren 1 bis 3 markierten
Pfeile zu beginnen, wenn der Reiniger in der Richtung des
Hauptpfeiles geschoben wird. Gleichzeitig bewegen sich die
Haupträder 4a in den Anschlag an die Leerlaufrollen 12a, was
sie dazu bringt, an den Schwenkarmen 9c nach hinten zu
schwenken in Anschlag an die Antriebsrollen 7a. Infolgedessen
wird die Drehung der Haupträder 4a durch die Leerlaufrollen
12a, die sich in der in den Figuren 1 und 3 gezeigten
Richtung drehen, auf die Antriebsrollen 7a übertragen. Die
Antriebsrollen 7a drehen sich in Richtung der in den Figuren 1
bis 3 gezeigten Pfeile, was bewirkt, daß sich der mit ihnen
einteilige Reinigungskörper 3a in der gleichen Richtung
dreht. Wie in den Figuren 1 bis 3 gezeigt, dreht sich der
Reinigungskörper 3a gegen den Uhrzeigersinn, das heißt, von
der Fußbodenfläche 6 wegkehrend zu dem anderen
Reinigungskörper 3b hin.
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Wenn der Reiniger in der Richtung des Hauptpfeiles in den
Figuren 1 bis 3 bewegt wird, werden die Hilfsräder 8 an den
Schwenkarmen 9a nach hinten geschwenkt in Anschlag an die
hinteren Antriebsrollen 7b. Infolgedessen wird die Drehung
der Hilfsräder 8 auf die Antriebsrollen 7b übertragen, was
bewirkt, daß sich der Reinigungskörper 3b dreht. Wie in den
Figuren 1 und 3 gezeigt, dreht sich der Reinigungskörper im
Uhrzeigersinn, in der zu dem vorderen Reinigungskörper 3a
entgegengesetzten Richtung, das heißt, er kehrt von der
Fußbodenfläche 6 weg und zu dem vorderen Reinigungskörper 3a
hin.
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Da die Haupträder 4b relativ zu dem Gehäuse 1 höher
positioniert sind als die Hilfsräder 8, veranlaßt das Wippen des
Reinigers 1 um die Hilfsräder 8, daß die Haupträder 4b von
der Fußbodenfläche 6 abgehoben werden. In diesem Zustand sind
die Leerlaufrollen 12b in einer neutralen nichtanschlagenden
Position plaziert.
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Wenn der Reiniger über die Fußbodenfläche 6 bewegt wird, wie
oben beschrieben, bewirkt die Drehung der Reinigungskörper
3a, 3b, daß die Blätter 3d, 3e die Fußbodenfläche 6 kehren.
Wenn sie dies tun, werden Staubteilchen auf der
Fußbodenfläche 6 durch die Elastizität der Blätter 3d, 3e von der
Fußbodenfläche 6 hochgeschnellt. Da die Reinigungskörper 3a, 3b
zueinander hin kehren, werden die Staubteilchen über die
Staubeinlässe 2c, 2d in die Staubkästen 2a, 2b hineingekehrt.
Die Staubteilchen können entweder durch die Blätter 3d, 3e
direkt in die Staubkästen 2a, 2b hineingekehrt werden oder
üblicher nach dem Rückprallen von dem Führungsteil 1b.
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Die Gestalt der Blätter 3d verhindert, daß die Blätter 3e
Staubteilchen von der Vorderseite des Reinigers nach vorne
hinauskehren. Alle Staubteilchen, die durch die Blätter 3e
nach vorn gebürstet werden, werden durch die Blätter 3d
aufgefangen und in einen der Staubkästen 2a, 2b hineingekehrt.
Ferner werden Staubteilchen großer Abmessung mittels der
Zusammenwirkung der sich entgegengesetzt drehenden
Reinigungskörper 3a, 3b aufgekehrt.
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Wenn die Richtung des Fußbodenreinigers umgekehrt wird, indem
der Benutzer den Handgriff 5 zieht, kippt das Gehäuse 1 nach
hinten, wobei es um die Hilfsräder 8 wippt. Infolgedessen
kommen die hinteren Haupträder 4b in Kontakt mit der
Fußbodenfläche 6, während die vorderen Haupträder 4a von der
Fußbodenfläche abgehoben werden. Infolgedessen schwenken die
hinteren Haupträder 4b an den Schwenkarmen 9b "nach vorn", um
an die Leerlaufrollen 12b anzuschlagen, welche ihrerseits an
den Schwenkarmen 9c in Kontakt mit den hinteren
Antriebsrollen 9b schwenken. Die Hilfsräder 8 schwenken ebenfalls "nach
vorn", um an die vorderen Antriebsrollen 7a anzuschlagen,
wobei sie die vorderen Leerlaufrollen 12a und die Hauptrollen
4a in neutralen nichtanstoßenden Zuständen belassen, in
welchen sie nicht an eines der anderen Teile anschlagen.
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Die Drehung der hinteren Haupträder 4b und der Hilfsräder 8
wird auf die Antriebsrollen 7b bzw. Antriebsrollen 7a
übertragen, was bewirkt, daß die Reinigungskörper 3a, 3b
fortfahren, sich gegenläufig zu drehen, so daß Staubteilchen auf der
Fußbodenfläche 6 auf die gleiche Weise aufgekehrt werden, wie
oben beschrieben.
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Also schnellt der Reinigungskörper 3b, der an der hinteren
Position des Reinigers gelegen ist, Staubteilchen nach vorn,
sowie nach vorne und nach oben, während diese Staubteilchen
mittels der Blätter 3d des vorderen Reinigungskörpers 3a fast
vollständig daran gehindert werden, unter der Vorderseite des
Reinigers auszutreten. Durch den hinteren Reinigungskörper 3b
nach vorne gebürstete Staubpartikel werden durch den vorderen
Reinigungskörper 3a nach oben und nach hinten zurückgeführt.
Da die Reinigungskörper auf diese Art zusammenarbeiten,
ermöglichen sie, daß der Reiniger mit verbesserter Effizienz
kehrt. Ferner läßt der Aufbau zu, daß ein sinnvoller Abstand
zwischen der Unterseite des Gehäuses und der Fußbodenfläche
aufrechterhalten wird, was gestattet, daß der Reiniger
Staubteilchen aufkehrt, die in der Größe von sehr klein bis
vergleichsweise groß rangieren.
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Jeder Reinigungskörper fährt fort, sich in der gleichen
Richtung zu drehen, ohne Rücksicht auf die Bewegungsrichtung des
Reinigers. Dieser Antrieb wird erzielt unter Verwendung eines
vergleichsweise einfachen Aufbaus ohne Anwendung eines
komplizierten Getriebemechanismus.
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Zusätzlich ist der oben in Verbindung mit den Figuren 1 bis 3
beschriebene Fußbodenreiniger nicht nur billiger in der
Herstellung als herkömmliche Fußbodenreiniger, sondern läßt auch
eine einfache Wartung zu und erfordert keine Gegenmaßnahme,
um zu verhindern, daß Staub in einen Getriebemechanismus
eintritt. Der Reiniger besitzt ferner den Vorteil, daß er in der
Lage ist, auf unregelmäßigen Fußbodenflächen zu
funktionieren.