DE3782971T2 - Kanalumschaltungseinrichtung ohne augenblicklichen signalverlust. - Google Patents

Kanalumschaltungseinrichtung ohne augenblicklichen signalverlust.

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DE3782971T2 DE8787107512T DE3782971T DE3782971T2 DE 3782971 T2 DE3782971 T2 DE 3782971T2 DE 8787107512 T DE8787107512 T DE 8787107512T DE 3782971 T DE3782971 T DE 3782971T DE 3782971 T2 DE3782971 T2 DE 3782971T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kommunikationssystem. Insbesondere bezieht sie sich auf ein verbessertes Kanalschaltsystem ohne sofortigen Signalverlust während des Schaltens zwischen einem aktiven Übertragungskanal und einem Bereitschaftsübertragungskanal in einem Kommunikationssystem.
  • Bei einem Kommunikationssystem, wie z.B. einem digitalen Mikrowellenvielfachradio-Kommunikationssystem, ist ein Bereitschaftsübertragungskanal vorgesehen zusätzlich zu aktiven Übertragungskanälen, um darauf umzuschalten von dem aktiven Übertragungskanal, bei dem eine Verschlechterung einer Übertragungsfunktionsfähigkeit (Qualität) aufgrund von Fading fortgeschritten sein kann oder bei dem ein Fehler aufgrund von z.B. einem Fehler in einer Radiokommunikationsvorrichtung, i.e. einem Sender und/oder einem Empfänger, aufgetreten sein kann. Dementsprechend wird ein Kanalschaltsystem geschaffen bei jedem aktiven Übertragungskanal, um ein Umschalten zwischen dem aktiven Übertragungskanal und dem Bereitschaftsübertragungskanal zu ermöglichen.
  • Nach dem Stand der Technik wird ein koaxiales Relais mit Quecksilberkontakten für die Schalteinrichtung benutzt. Das koaxiale Relais mit Quecksilberkontakten hat einen Vorteil des Schaffens einer exzellenten Isolation zwischen dem aktiven Übertragungskanal und dem Bereitschaftsübertragungskanal, wobei ein geringer Signalstreuverlust dazwischen auf recht erhalten wird. Das koaxiale Relais mit Quecksilberkontakten verhindert ebenfalls die Überzeugung einer Fehlanpassung von Impedanzen auf den Übertragungskanälen und hat die hohe Zuverlässigkeit. Jedoch hat das koaxiale Relais mit Quecksilberkontakten einen Nachteil einer Betriebszeit mit niedriger Geschwindigkeit, zum Beispiel einige Millisekunden, und die Kontakte davon sind vollständig geöffnet während einer kurzen Zeitdauer während des Schaltens. Daraus resultierend kann ein sofortiger Signalverlust nicht vermieden werden. Zusätzlich wird das Schalten unbedingt ausgeführt. Mit anderen Worten kann eine Phasensynchronisierung zwischen dem aktiven Übertragungskanal und dem Bereitschaftsübertragungskanal nicht gemacht werden und dementsprechend wird eine Einstellungslast zur Datenbotschaftssynchronisierung an einem Trägerterminal, welches mit dem Kanalschaltsystem verbunden ist, erhöht. Deshalb kann, bis die Phase eingestellt ist, ein tatsächlicher Signalverlust von annähernd einigen hundert Millisekunden auftreten.
  • Die japanische Patentveröffentlichung 57-58419 mit dem Titel "ein Übertragungsleitungsschaltsystem ohne sofortigen Verlust", veröffentlicht am 4. April 1982, löst die oben erwähnten Nachteile durch Schaffen einer Hochgeschwindigkeitsschalteinrichtung, wie z.B. einem Halbleiterschalter, zusätzlich zu dem Relais mit Quecksilberkontakten und Anwenden einer Phasenmusterabgleich- und -einstellungsprozedur vor dem Kanalschalten. Der Betrieb des Schaltsystems wird später detailliert mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben werden.
  • Das Schaltsystem erreicht einen guten Schaltbetrieb bezüglich des Bekämpfens vom Fading, aber leidet unter den folgenden Nachteilen. Zunächst werden, wenn eine Vorrichtung im aktiven Übertragungskanal ausfällt, Signale auf dem aktiven Übertragungskanal eliminiert und dementsprechend kann der Musterabgleich und die Phaseneinstellung der Signale zwischen dem aktiven Übertragungskanal und dem Bereitschaftsübertragungskanal nicht zufriedenstellend durchgeführt werden, wodurch das Kanalschalten durch die Hochgeschwindigkeitsschalteinrichtung verhindert wird. Gleichzeitig kann ein Kanalschalten durch das Relais mit Quecksilberkontakten versucht werden und wenn der aktive Übertragungskanal wiederhergestellt ist, kann ein Kanal-zurückschalten von dem Bereitschaftsübertragungskanal auf den aktiven Übertragungskanal durch das Relais mit Quecksilberkontakten erreicht werden. Jedoch tritt zu dieser Zeit ein sofortiger Signalverlust auf, der verursacht, daß das Trägerterminal außer Phase gerät wie bei dem Stand der Technik. Zweitens werden, wenn der Bereitschaftsübertragungskanal ausfällt, nachdem der Kanal von dem aktiven Übertragungskanal auf den Bereitschaftsübertragungskanal durch die Hochgeschwindigkeitsschalteinrichtung umgeschaltet wurde, Signale auf dem Bereitschaftsübertragungskanal eliminiert. Wenn der aktive Übertragungskanal wiederhergestellt wird unter dieser Bedingung, stimmen Signalmuster dazwischen nicht überein. Daraus resultierend kann ein Kanal-zurückschalten vom Bereitschaftsübertragungskanal auf den aktiven Übertragungskanal nicht ausgeführt werden und somit dauert der Kanalausfallszustand an.
  • Aus Telecom Report, Vol. 9, März 1986, Seiten 181-186, München, DE, H. Barth et al, ist ein Kanalschaltsystem eines Datenkommunikationssystems bekannt, welches einen Bereitschaftsübertragungskanal mit einem Bereitschaftsempfänger an einem Ende und einem Bereitschaftssender am anderen Ende beinhaltet. Es hat auch aktive Übertragungskanäle mit einer aktiven Empfängereinrichtung an einem Ende, die verbunden mit dem Kanalschaltsystem ist und mit einer Einrichtung zum Entdecken eines Fehlers und einer Erholung eines aktiven Kanals und eine aktive Empfängereinrichtung am anderen Ende, die in der Lage ist, das gleiche Signal davon durch den Bereitschaftssender zu übertragen. Das Kanalschaltsystem umfaßt: eine Steuereinrichtung zum Erzeugen eines Schaltsteuersignals als Reaktion auf die Fehlererfassungseinrichtung; eine Einrichtung, die betriebsmäßig verbunden ist mit der Steuereinrichtung, zum Empfangen eines Signals von der aktiven Empfängereinrichtung und eines weiteren Signals von dem Bereitschaftsempfänger zum Einstellen von Phasen zwischen den beiden empfangenen Signalen als Reaktion auf das Schaltsteuersignal und zum Ausgeben eines Schaltenergiesignals; und eine Einrichtung, die betriebsmäßig verbunden ist mit der Phaseneinstellungseinrichtung, zum Schalten von Signalen von der Phaseneinstellungseinrichtung als Reaktion auf das Schaltenergiesignal, wobei die Phaseneinstellungseinrichtung eine Phase eines empfangenen Signals auf eine andere Phase eines anderen empfangenen Signals einstellt ansprechend auf das Schaltsteuersignal und die Phaseneinstellungseinrichtung das Schaltenergiesignal an die Schalteinrichtung ausgibt, wenn eine Phasenkoinzidenz erhalten wird vor Ablauf einer vorbestimmten Zeit von einer Ausgabe des Schaltsteuersignals, so daß die Schalteinrichtung das Signal phasenjustiert an der Phaseneinstellungseinrichtung ansprechend auf das Schaltenergiesignal ausgibt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Kanalschaltsystem ohne sofortigen Signalverlust zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Kanalschaltsystem ohne sofortigen Signalverlust zu schaffen, welches durch einen einfache Schaltkreisaufbau erhalten werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird die obige Aufgabe gelöst durch ein Kanalschaltsystem eines Datenkommunikationssystems mit: einem Bereitschaftsübertragungskanal mit einem Bereitschaftsempfänger an einem Ende und einem Bereitschaftssender am anderen Ende, und einem aktiven Übertragungskanal mit einer aktiven Empfängereinrichtung an einem Ende, die das Kanalschaltsystem enthält, und einem Schaltkreis zum Erfassen eines Ausfallens und einer Erholung des aktiven Übertragungskanals, und einer aktiven Übertragungseinheit am anderen Ende, die in der Lage ist, ein gleiches Signal davon über den Bereitschaftssender zu übertragen. Das Kanalschaltsystem beinhaltet eine Steuereinheit zum Erzeugen eines Schaltsteuersignals ansprechend auf den Fehlererfassungsschaltkreis, eine Einheit, die betriebsmäßig verbunden ist mit der Schaltsteuersignalerzeugungseinheit, zum Empfangen eines Signals von der aktiven Empfängereinheit und eines weiteren Signals von dem Bereitschaftsempfänger zum Einstellen von Phasen zwischen beiden empfangenen Signalen ansprechend auf das Schaltsteuersignal und zum Ausgeben eines Schaltenergiesignals, eine Einheit die betriebsmäßig verbunden ist mit der Phaseneinstellungseinheit, einschließlich einem unipolaren Hochgeschwindigkeitsschaltkreis zum Schalten von Signalen von der Phaseneinstellungseinheit ansprechend auf das Schaltenergiesignal und eine Einheit, die betriebsmäßig verbunden ist mit der Phaseneinstellungseinheit, zum zwangsläufigen Schalten der der Schalteinheit zugeführten Signal. Die Phaseneinstellungseinheit stellt eine Phase eines empfangenen Signals auf eine weitere Phase eines anderen empfangenen Signals ansprechend auf das Schaltsteuersignal ein. Die Phaseneinstellungseinheit gibt das Schaltenergiesignal an die unipolare Schalteinheit aus, wenn eine Phasenkoinzidenz erhalten wird, bevor eine vorbestimmte Zeitspanne verstreicht von einer Ausgabe des Schaltsteuersignals, so daß die unipolare Schalteinheit das phasenjustierte Signal an der Phaseneinstellungseinheit, ansprechend auf das Schaltenergiesignal ausgibt. Die Zwangsschalteinheit führt der unipolaren Schalteinheit Energie zu, wenn die Phasenkoinzidenz nicht während der vorherbestimmten Zeit erhalten wird, um ein Signal ansprechend auf das Schaltenergiesignal auszugeben.
  • Die Phaseneinstellungseinheit kann einen ersten Speicher, einen erste Speichersteuerschaltkreis, der betriebsmäßig mit dem ersten Speicher verbunden ist und das Signal von der aktiven Empfängereinheit empfängt, einen zweiten Speicher, einen zweiten Speichersteuerschaltkreis, der betriebsmäßig verbunden mit dem zweiten Speicher ist und das Signal von dem Bereitschaftsempfänger empfängt, und einen Mustervergleichsschaltkreis, der betriebsmäßig verbunden ist mit dem ersten und dem zweiten Speichersteuerschaltkreis, beinhalten. Der Mustervergleichsschaltkreis empfängt Daten von dem ersten und zweiten Speicher, vergleicht beide empfangenen Daten ansprechend auf den Empfang des Schaltsteuersignals, steuert einen der ersten und zweiten Speichersteuerschaltkreise, definiert durch ein Signalniveau des Schaltsteuersignals, um verschobene Daten von dem Speicher entsprechend dem gesteuerten Speichersteuerschaltkreis auszugeben, bis beide Daten von dem ersten und zweiten Speicher während der vorbestimmten Zeit übereinstimmen.
  • Die Phaseneinstellungseinheit kann eine Phase des Bereitschaftssignals auf eine Phase des aktiven Signals einstellen, wenn das Schaltsteuersignal von einem Niveau auf ein anderes Niveau geändert wird, und das Schaltenergiesignal ausgeben, was eine Auswahl des Bereitschaftssignals für die unipolare Schalteinheit nach einer Phasenkoinzidenz oder umgekehrt anzeigt.
  • Die unipolare Schalteinheit kann ein erstes UND-Gate umfassen, welches das Bereitschaftssignal und ein invertiertes Schaltsteuersignal empfängt, und ein zweites UND-Gate, welches das aktive Signal und das Schaltsteuersignal empfängt.
  • Die Zwangsschalteinheit kann das gleiche Spezialdatenmuster der Phaseneinstellungseinheit zuführen und die Signale von der Bereitschaftsempfänger- und der aktiven Empfängereinheit an die Phaseneinstellungseinheit transportieren, wenn die Phasenkoinzidenz nicht während der vorher bestimmten Zeit erhalten wird, so daß eine Phasenkoinzidenz für die gleichen Daten erhalten wird, um das Signal an der unipolaren Schalteinheit zu schalten. Die Zwangsschalteinheit kann die Signale von dem Bereitschaftsempfänger- und der aktiven Empfängereinheit wiederherstellen, welche der Phaseneinstelleinheit nach Vervollständigung des Schaltens bei der unipolaren Schalteinheit zuzuführen sind.
  • Die Zwangsschalteinheit kann einen ersten Schaltschaltkreis zum Empfangen des aktiven Signals und des speziellen Datenmusters, einen zweiten Schaltschaltkreis zum Empfangen des Bereitschaftssignals und des speziellen Datenmusters und einen Auswahlsteuerschaltkreis umfassen. Der Auswahlsteuerschaltkreis kann die ersten und zweiten Schaltschaltkreise steuern, um die speziellen Datenmuster von den ersten und zweiten Schaltschaltkreisen auszugeben, wenn die vorher bestimmte Zeit vergangen ist und bis die Phasenkoinzidenz erhalten wird.
  • Vorzugsweise können die ersten und zweiten Schaltschaltkreise unipolare Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreise beinhalten.
  • Das Kanalschaltsystem kann weiterhin einen bipolaren Schalter beinhalten. Die Steuereinheit kann den bipolaren Schalter mit Energie versorgen, wenn eine zweite vorbestimmte Zeitspanne verstrichen ist nach einem Verstreichen der vorbestimmten Zeit, um durch den bipolaren Schalter das Bereitschaftssignal auszugeben, wenn der aktive Übertragungskanal einen Fehler hat, oder das aktive Signal, wenn der aktive Übertragungskanal wiederhergestellt ist.
  • Andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden im folgenden detailliert beschrieben werden mit Bezug auf die begleitende Zeichnung. Die Figuren zeigen im einzelnen:
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm eines digitalen Mikrowellenvielfachradio-Kommunikationssystems nach dem Stand der Technik;
  • Fig. 2 ein Schaltkreisdiagramm eines unipolaren Schaltschaltkreises, wie gezeigt in Fig. 1;
  • Fig. 3 ein Blockdiagramm eines digitalen Mikrowellenvielfachradio-Kommunikationssystems, auf den eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewandt wird;
  • Fig. 4 ein Schaltkreisdiagramm eines unipolaren Schaltschaltkreises, wie gezeigt in Fig. 3;
  • Fig.5 ein Schaltkreisdiagramm eines Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreises, wie gezeigt in Fig. 4; und
  • Fig. 6a bis 6h Zeitablaufpläne, die den Betrieb der Schaltkreise von den Fig. 3 bis 5 illustrieren.
  • Vor Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird ein Beispiel eines Systems nach dem Stand der Technik mit Bezug auf die Zeichnung zum Vergleich beschrieben.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, beinhaltet ein digitales Mikrowellenvielfachradio-Kommunikationssystem ein aktives Übertragungssystem und ein Bereitschaftsübertragungssystem. Eine Vielzahl von aktiven Übertragungssystemen kann darin vorgesehen sein, aber nur ein einzelnes aktives Übertragungssystem ist zur Vereinfachung der Zeichnung illustriert.
  • Das aktive Übertragungssystem beinhaltet Zweiwegkanäle. Ein Kanal beinhaltet einen Sender auf einer Seite A mit einem Hybridschaltkreis 101, einen Bipolar/Unipolarwandler 102, einen Übertragungscodekonverter 103, einen bipolaren Schalter 104, typischerweise ein Relais mit Quecksilberkontakten mit einer Schaltzeit langsamer Geschwindigkeit, aber eine hohe Isolation vorsehend, und einen automatischen Kanalschaltschaltkreis 110. Der Kanal beinhaltet auch einen Empfänger auf einer Seite B mit einem Datenbotschaftssynchronisierer 128, einem unipolaren Schaltschaltkreis 127, einem Unipolar/Bipolarwandler 126, einem bipolaren Schalter 125 identisch mit dem bipolaren Schalter 104 und einem automatischen Kanalschaltschaltkreis 130. Der Sender und der Empfänger sind über eine Kommunikationsleitung 1a verbunden. Auf der Seite B ist ein Trägerterminal 135 verbunden mit dem Unipolar/Bipolarwandler 126. Ein weiterer Kanal beinhaltet auch einen Sender auf der Seite B ähnlich zu dem Sender auf der Seite A, einen Empfänger auf der Seite A ähnlich dem Empfänger auf der Seite B und eine Kommunikationsleitung 1b, die beide verbindet. Ein Trägerterminal 115 ist auch verbunden mit einem Unipolar/Bipolarwandler 106.
  • Jeder unipolare Schaltschaltkreis 127 oder 107 beinhaltet einen unipolaren Schalter, i.e. einen Halbleiterschalter oder einen Schaltgateschaltkreis.
  • Das Bereitschaftsübertragungssystem beinhaltet auch Zweiwegkanäle. Ein Kanal beinhaltet einen Sender auf einer Seite A mit einem Bipolar/Unipolarwandler 902 und einem Übertragungscodewandler 903, einen Empfänger auf der Seite B mit einem Datenbotschaftsynchronisierer 928 und einem Unipolar/Bipolarwandler 926 und eine Kommunikationsleitung 9a. Ein weiterer Kanal beinhaltet auch einen Sender auf der Seite B ähnlich dem Sender auf der Seite A, einen Empfänger auf der Seite A ähnlich dem Empfänger auf der Seite B und eine Kommunikationsleitung 9b.
  • Bei einem normalen Betrieb des Kanals des aktiven Übertragungssystems wird ein Übertragungssignal ST1, das an den Hybridschaltkreis 101 angelegt wird, nur an den Bipolar/Unipolarwandler 102 angelegt. Der Bipolarschalter 104 ist im geöffneten Zustand, wie durch eine unterbrochene Linie gezeigt. Ein kodiertes Übertragungssignal STC1, das beim Übertragungscodewandler 103 kodiert wird, wird an den Datenbotschaftssynchronisierer 28 über die Leitung 1a übertragen. Das kodierte Übertragungssignal STC1 wird Datenbotschaft-synchronisiert an den Datenbotschaftsynchronisierer 28 und wird weiter dem unipolaren Schaltschaltkreis 127 zur Verfügung gestellt. Der unipolare Schalter in dem unipolaren Schaltschaltkreis 127 wählt ein aktives Signal SACT von dem Datenbotschaftssynchronisierer 128. Das gewählte Signal SSLT wird dann an den Unipolar/Bipolarwandler 126 angelegt gestellt. Der Bipolarschalter 125 ist auch in einem geöffneten Zustand, wie durch eine durchgezogene Linie gezeigt. Im folgenden wird ein empfangenes Signal SR2 von dem Unipolar/Bipolarwandler 126 an das Trägerterminal 135 zur Verfügung gestellt. Der obige Betrieb wird gesteuert durch die automatischen Kanalschaltschaltkreise 110 und 130.
  • Ein normaler Betrieb eines anderen Kanals des aktiven Übertragungssystems ist im wesentlichen der gleiche wie der obige Betrieb.
  • Ein abnormaler Betrieb wird beschrieben werden in bezug auf Fig. 2.
  • Fig. 2 ist ein Schaltkreisdiagramm des Schaltschaltkreises 127 nach dem Stand der Technik. Der unipolare Schaltschaltkreis 127 beinhaltet einen Mustervergleichs- -und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 und einen Hochgeschwindigkeitsschaltsdhaltkreis 4. Der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 beinhaltet einen Schreibkontroller 31, der das aktive Signal SACT von dem Datenbotschaftssynchronisierer 128 empfängt, und einen Speicher 33, der verbunden ist mit dem Schreibkontroller 31 und das aktive Signal SACT, ansprechend auf ein Schreibsteuersignal SWC1 von dem Schreibkontroller 31 speichert. Der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 beinhaltet auch einen weiteren Schreibkontroller 32, der ein Bereitschaftssignal SSTB von dem Datenbotschaftsynchronisierer 928 empfängt, und einen weiteren Speicher 34, der mit dem Schreibkontroller 32 verbunden ist und das Bereitschaftssignal SSTB ansprechend auf ein weiteres Schreibsteuersignal SWC2 speichert. Der Mustervergleichs- -und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 beinhaltet weiterhin einen Musterkomparator 35, der Daten von den beiden Speichern 33 und 34 empfängt, einen Vergleich dazwischen ansprechend auf ein Schaltsteuersignal SSWC1 von dem automatischen Kanalschaltschaltkreis 130 macht, und ein Schaltenergiesignal SSWE an den Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 ausgibt, wenn beide Daten übereinstimmen. Andererseits, wenn beide Daten in dem Musterkomparator 35 nicht übereinstimmen, gibt der Musterkomparator 35 ein Verschiebesignal SSFT2 an den Schreibkontroller 31 aus, wenn das Schaltsteuersignal SSWC1 auf einem hohen Niveau ist, so daß die Daten aus dem Speicher 34 phasenjustiert werden mit den Daten aus dem Speicher 33. Dieses Verschiebesignal SSFT2 ist ein Befehl zum Ausgeben von Daten, die um ein Bit von dem Speicher 34 verschoben sind. Nachdem ein Bit für die Daten von dem Speicher 34 verschoben ist, wird der Mustervergleich erneut ausgeführt. Dieser Betrieb kann ausgeführt werden, bis beide Daten übereinstimmen, aber nur eine vorbestimmte Zeit lang. Wenn das Schaltsteuersignal SSWC1 auf niedrigem Niveau ist, kann die obige Phaseneinstellung umgekehrt ausgeführt werden.
  • Der Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 beinhaltet einen unipolaren Schalter für Hochgeschwindigkeitsbetrieb, i.e. einen Halbleiterschalter. Auf Empfangen des Schaltenergiesignals SSWE mit hohem Niveau, gibt der Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 die Daten von dem Speicher 34 aus. Andererseits gibt der Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 die Daten von dem Speicher 33 aus, wenn das Schaltenergiesignal SSWE sich auf niedrigem Niveau befindet.
  • Mit Bezug auf Fig. 1 wird, wenn ein Kanalfehler des aktiven Übertragungskanals an einem Punkt PA durch eine Ausgabe des Datenbotschaftsynchronisierers 128 durch einen Detektor (nicht gezeigt) entdeckt wird, Fehlerinformation an den automatischen Kanalschaltschaltkreis 130 gesandt. Der automatische Kanalschaltschaltkreis 130 bestätigt zunächst, daß das Bereitschaftsübertragungssystem aktiv und verfügbar zum Schalten auf einen neuen Kanal ist und sendet dann ein "Parallelübertragungs"-Signal an den Empfänger auf der Seite A über den Sender auf der Seite B und die Leitung 1b und sendet gleichzeitig das Schaltsteuersignal SSWC1 an den Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 des unipolaren Schaltschaltkreises 127.
  • Auf Empfangen des Parallelübertragungssignals hin versorgt der automatische Kanalschaltschaltkreis 110 auf der Seite A den bipolaren Schalter 104 mit Energie und verbindet ihn mit einer Leitung 952, die verbunden mit den Bipolar/Unipolarwandlern 102 in dem Bereitschaftsübertragungssystem, wie durch eine durchgezogene Linie gezeigt, ist. Daraus resultierend werden die gleichen Daten von den Übertragunscodewandlern 103 und 903 übertragen. Jedoch unterscheidet sich im allgemeinen, da beide Übertragungs-(Ausbreitungs-)Pfade verschieden sind, ein Signal, das bei dem Datenbotschaftssynchronisierer 128 empfangen wird, sich in der Phase von einem Signal, das an dem Datenbotschaftssynchronisierer 928 empfangen wird. Dementsprechend empfängt der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3, der in Fig. 2 gezeigt ist, und der schon zum Kanalschalten des Hochgeschwindigkeitsschaltkreises 4 mit Energie versorgt wurde, das Bereitschaftssignal SSTB und das aktive Signal SACT, vergleicht die Signale und stellt die Bereitschaftsdaten SSTB aus dem Speicher 34 gegen die aktiven Daten SACT aus dem Speicher 33 durch Verschieben von Bit für Bit ein. Wenn eine Koinzidenz dazwischen erhalten wird, sendet der Musterkomparator 35 die logische "1" als Schaltenergiesignal SSWE, um die Daten von dem Speicher 34 auszuwählen, i.e. das phasenjustierte Bereitschaftssignal. Der Musterkomparator 35 sendet auch ein Schaltantwortsignal SSWR an den automatischen Kanalschaltschaltkreis 130, wodurch er eine Vervollständigung der Schaltoperation mitteilt.
  • Das obige Schalten kann erreicht werden durch Benutzung des Hochgeschwindigkeitsschalters nach der Phaseneinstellung und somit wird ein Kanalschalten ohne sofortigen Signalverlust realisiert.
  • Wenn ein Fehler an einem Punkt TB in dem Empfänger auf der Seite A im aktiven Übertragungssystem entdeckt wird, kann eine ähnliche Operation ausgeführt werden. Ein weiterer Übertragungskanal des Bereitschaftsübertragungssystems einschlielßlich der Schaltkreise 922, 923, 9b, 108, 107 und 906 ermöglicht dadurch eine Datenübertragung anstelle durch den anderen Übertragungskanal des aktiven Übertragungssystems.
  • Wenn der Übertragungskanal des aktiven Übertragungssystems einschließlich des Fehlerpunktes PA wiederhergestellt ist, arbeitet der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 ansprechend auf eine Änderung des Schaltsteuersignals SSWC1 von dem automatischen Schaltschaltkreis 130 auf ein niedrigers Niveau, und phasenjustiert die aktiven Daten von dem Speicher 33 mit den Bereitschaftsdaten von dem Speicher 34 und schaltet dann den Kanal von dem Bereitschaftsübertragungskanal auf den aktiven Übertragungskanal zurück. Dieser Betrieb wird auch bewirkt, ohne einen sofortigen Signalverlust bewirkt.
  • Das obige Hochgeschwindigkeitsschalten unter Phasenkoinzidenz erreicht effektiv ein Schalten ohne Signalverlust, wenn der Fehler Fading ist. Fading bedeutet eine Verschlechterung einer Übertragungsgualität, die langsam abnimmt mit Verstreichen der Zeit. Wenn die Verschlechterung ein vorbestimmtes Niveau erreicht, startet der automatische Kanalschaltschaltkreis den Mustervergleich und die Phaseneinstellung. Unter dieser Bedingung wird eine zufriedenstellende Bedingung (Zeit) zum Mustervergleich und zur Phaseneinstellung erhalten.
  • Es sei bemerkt, daß, sogar wenn der Mustervergleich und die Phaseneinstellung nicht innerhalb der vorbestimmten Zeit erhalten werden können, das Kanalschalten durch den bipolaren Schalter 125 ausgeführt werden kann.
  • Jedoch leidet das Schaltsystem an den folgenden Mängeln.
  • Zunächst werden, wenn eine Vorrichtung in dem aktiven Übertragungskanal ausfällt, Signale auf dem aktiven Übertragungskanal eliminiert und dementsprechend kann der Mustervergleich und die Phaseneinstellung für die Signale zwischen dem aktiven Übertragungskanal und dem Bereitschaftsübertragungskanal nicht zufriedenstellend durchgeführt werden, was das Kanalschalten durch den Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis unmöglich macht. Dementsprechend kann das Kanalschalten durch den bipolaren Schalter versucht werden. Wenn der aktive Übertragungskanal wieder hergestellt ist, kann das Kanalzurückschalten von dem Bereitschaftsübertragungskanal auf den aktiven Übertragungskanal durch den Bipolarschalter erreicht werden. Zu dieser Zeit tritt ein sofortiger Signalverlust ebenfalls auf, um das Trägerterminal aus der Phase zu bringen, wie bei dem oben beschriebenen Stand der Technik.
  • Zweitens werden, wenn der Bereitschaftsübertragungskanal ausfällt, nachdem der Kanal von dem aktiven Übertragungskanal auf den Bereitschaftsübertragungskanal durch den Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis umgeschaltet worden ist, Signale auf dem Bereitschaftsübertragungskanal eliminiert. Wenn der aktive Übertragungskanal wiederhergestellt ist unter dieser Bedingung, stimmen die Signalmuster dazwischen nicht überein. Daraus resultierend kann das Kanalzurückschalten von dem Bereitschaftsübertragungskanal auf den aktiven Übertragungskanal nicht ausgeführt werden, und eine Kanalfehlfunktionsbedingung bleibt bestehen.
  • Jetzt wird eine bevorzugte Ausführungsform eines Kanalschaltsystems nach der vorliegenden Erfindung ohne sofortigen Signalverlust beschrieben werden.
  • Fig. 3 ist ein Blockdiagramm eines digitalen Mikrowellenvielfachradio-Kommunikationssystems, bei dem das Kanalschaltsystem der Ausführungsform beinhaltet ist. Das digitale Mikrowellenvielfachradio-Kommunikationssystem in Fig. 3 entspricht dem System in Fig. 1, beinhaltet aber weiterhin Mustergeneratoren 955 und 956, die jeweils mit den Leitungen 107' und 127' verbunden sind. Auch unterscheiden sich die unipolaren Schaltschaltkreise 127' und 107' von den unipolaren Schaltschaltkreisen 127 und 107, die in Fig. 1 und 2 gezeigt sind. Automatische Kanalschaltschaltkreise 130' und 110' weichen auch ab von den automatischen Schaltschaltkreisen 130 und 110, die in Fig. 1 gezeigt sind.
  • Fig. 4 ist ein Schaltkreisdiagramm des unipolaren Schaltschaltkreises 127', der in Fig. 3 gezeigt ist. In Fig. 4 beinhaltet der unipolare Schaltschaltkreis 127' Selektoren 51 und 52 und eine Eingabedatenauswahleinrichtung 6, bestehend aus einem Übergangspunktdetektor 61, Zeittaktgliedern 62 und 63, einem ausschließlichen ODER-Gate 64 und einem UND-Gate 65 zusätzlich der zum unipolaren Schaltschaltkreis 127 des Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreises 3 und dem Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4, die in Fig. 2 gezeigt sind. Der gewöhnlicherweise auf Seite B vorgesehene Mustergenerator 956 ist mit den Selektoren 51 und 52 verbunden und führt den Selektoren 51 und 52 spezielle Datenmuster SPTD, z.B. alles Nullen oder alles Einsen, zu. Das Bereitschaftssignal SSTB von dem Datenbotschaftssynchronisierer 928 wird einem anderen Terminal des Selektors 51 zugeführt, und das aktive Signal SACT von dem Datenbotschaftsynchronisierer 128 wird einem anderen Terminal des Selektors 52 zugeführt.
  • Der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 und der Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 sind an sich identisch zu denen, die obenstehend mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben worden sind.
  • Fig. 5 ist ein Schaltkreisdiagramm des Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreises 4. Der Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 beinhaltet UND-Gates 71 und 72, ein ODER-Gate 73 und einen Inverter 74. Der Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 gibt die Daten von dem Speicher 34 in den Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3, ansprechend auf das logische "1"-Schaltenergiesignal SSWE ein.
  • Die Selektoren 51 und 52 haben denselben Schaltkreis wie den der in Fig. 5 gezeigt ist, zum Schalten eines verlustlosen Signals.
  • Der Betrieb der in Fig. 3 bis 5 gezeigten Schaltkreise wird mit Bezug auf Fig. 6a bis 6h beschrieben werden. Fig. 6a bis 6h sind Zeitablaufpläne der Signale in Fig. 4.
  • Wenn ein Fehler an dem Punkt PA zu einer Zeit t1 entdeckt wird, gibt der automatische Schaltschaltkreis 130' das Schaltsteuersignal SSWC1 mit hohem Niveau an den unipolaren Schaltschaltkreis 127', konkreter an den Mustervergleichs- -und Phaseneinstellungsschaltkreis 3, wie oben aufgeführt, und an den Übergangspunktdetektor 61 aus. Zu dieser Zeit ist eine Ausgabe des Zeittaktgliedes 63 auf niedrigem Niveau und dementsprechend ist ein Selektorauswahlsignal SSEL von dem UND-Gate 65 auf niedrigem Niveau. Daraus resultierend wählt der Selektor 51 das Bereitschaftssignal SSTB und der Selektor 52 wählt auch das aktive Signal SACT. Auf Empfnagen des Schaltsteuersignals SSWC1 mit hohem Niveau beginnt der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 den Mustervergleich zwischen dem aktiven Signal SACT und dem Bereitschaftssignal SSTB und die Phaseneinstellung des Bereitschaftssignals SSTB mit dem aktiven Sigenl SACT, wie gezeigt in Fig. 6b.
  • Gleichzeitig entdeckt der Übergangspunktdetektor 61 die Anstiegsflanke des Schaltsteuersignals SSWC1 und gibt ein Übergangspunktentdeckungssignal STPD mit einer kurzen Zeitdauer auf hohem Niveau aus, wie gezeigt in Fig. 6c. Das Übergangspunktentdeckungssignal STPD wird an das Zeittaktglied 62 geführt und startet dasselbe. Das Zeittaktglied 62 gibt ein Zeittaktsignal STM1 mit hohem Niveau über eine Zeitspanne T1, wie gezeigt in Fig. 6d, aus.
  • Während der Zeitspanne T1 versucht der Mustervergleichs- -und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 eine Einstellung einer Phase zwischen dem Bereitschaftssignal und dem aktiven Signal. Wenn die Phase zu einer Zeit t2 eingestellt ist, gibt der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 das Schaltenergiesignal SSWE mit niedrigem Niveau, wie gezeigt durch eine gepunktete Linie in Fig. 6f, an den Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 aus und die Kanäle werden von dem aktiven Übertragungskanal auf den Bereitschaftsübertragungskanal durch den Hochgeschwindigkeitsschalter, wie gezeigt in Fig. 5, geschaltet. Das nennt man ein Synchronmodenschalten. Das Schaltenergiesignal SSWE wird ebenfalls an das Zeittaktglied 62 zur Verfügung gestellt, so daß das Zeittaktglied 62 ausgeschaltet wird, um das Zeittaktgliedsignal STM1 auf ein niedriges Niveau zu bringen, wie gezeigt durch eine gepunktete Linie in Fig. 6d. Da die Ausgabe des Zeittaktglieds 63 noch auf niedrigem Niveau ist, ist das Auswahlsignal SSEL von dem UND-Gate 65 noch auf niedrigem Niveau. Dementsprechend werden die Auswahlbedingungen bei den Selektoren 51 und 52 nicht geändert.
  • Andererseits wird während der Zeitspanne T1, wenn eine Phasenkoinzidenz zwischen dem Bereitschaftssignal SSTB und dem aktiven Signal SACT nicht erhalten werden kann, das Zeittaktglied 62 bei einer Zeit t3 gestoppt und darauf folgend wird das Zeittaktglied 63 gestartet. Das Zeittaktglied 63 gibt das Zeittaktgliedsignal SMT2 mit hohem Niveau mit einer maximalen Zeitspanne T2 aus, wie gezeigt in Fig. 6e. Das Zeittaktgliedsignal STM2 wird an das UND-Gate 65 geführt. Das Schaltsteuersignal SSWC1 mit hohem Niveau und das Schaltenergiesignal SSWE mit niedrigem Niveau werden an das ausschließliche ODER-Gate 64 geführt, das ein Signal mit hohem Niveau darauf ausgibt. Das UND-Gate 65 gibt das Auswahlsignal SSEL mit hohem Niveau an die Selektoren 51 und 52 aus. Daran anschließend wählen beide Selektoren 51 und 52 und geben die speziellen Datenmuster aus Nullen oder aus Einsen von dem Mustergenerator 956 an den Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 aus. Dasselbe Datenmuster wird an den Phasenvergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 geführt. Der Mustervergleich und die Phaseneinstellung können ausgeführt werden, um eine zwangsläufige Koinzidenz für die gleichen Daten zu erhalten. Der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 wird bald das Schaltsignal mit hohem Niveau ausgeben, das Energiesignal SSWE, was das Schalten vom aktiven Signal SACT auf das Bereitschaftssignal SSTB anzeigt und, wie gezeigt in Fig. 6f, an den Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 zu einer Zeit T4. Somit kann zwangsläufig das Kanalschalten ausgeführt werden durch den Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4. Daraus resultierend wird das Kanalschalten ohne sofortigen Signalverlust erreicht.
  • Zur gleichen Zeit gibt der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 ein Schaltantwortsignal SSWR, wie in Fig. 6g gezeigt, an den automatischen Kanalschaltschaltkreis 130' und ein Rücksetzterminal der Zeittaktglieder 62 und 63 aus. Auf Empfangen des Schaltantwortsignals SSWR hin, erkennt der automatische Kanalschaltschaltkreis 130' eine Vervollständigung des Kanalschaltens an und hält das Schaltsteuersignal SSWC1 auf einem hohen Niveau. Auf Empfangen des Schaltantwortsignals SSWR wird auch das Zeittaktglied 63 gestoppt, was das Zeittaktgliedsignal STM2 auf ein niedriges Niveau bringt vor Ablaufen der Zeit T2. Demzufolge wird das Auswahlsignal SSEL mit niedrigem Niveau vom UND-Gate 65 ausgegeben, um die Auswahlbedingungen bei den Selektoren 51 und 52 wieder herzustellen. Daraus resultierend wird das Bereitschaftssignal durch den Selektor 51, den Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 und den Hochgeschwindigkeitsschalter 4 ausgegeben.
  • Während des obigen Betriebs, wie gezeigt in Fig. 6h, werden die Daten von dem Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 wie folgt ausgegeben: das aktive Signal SACT bis zur Zeit t3; das Datenmuster SPTD zwischen den Zeiten t3 und t4; und das Bereitschaftssignal SSTB nach der Zeit t4. Jedoch gibt es keinen Signalverlust.
  • Wenn der aktive Übertragungskanal zur Zeit T11 wiederhergestellt ist, entdeckt der Fehlerdetektor (nicht gezeigt) die Erholung und triggert wieder den automatischen Kanalschaltschaltkreis 130'. Der automatische Kanalschaltschaltkreis 130' gibt das Schaltsteuersignal SSWC1 an den unipolaren Schaltschaltkreis 127' aus. Auf Empfang des Signals SSWC1 mit niedrigem Niveau justiert der Mustervergleichs- und phaseneinstellschaltkreis 3 eine Phase des aktiven Signals SACT mit einer Phase des Bereitschaftssignals SSTP. Wenn eine Koinzidienz dazwischen zu einer Zeit t12 während der Zeitspanne T1 des Zeittaktglieds 62 auftritt, gibt der Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreis 3 das Schaltenergiesignal SSWE mit niedrigem Niveau an den Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis 4 aus, was ein Zurückschalten von dem Bereitschaftsübertragungskanal auf den aktiven Übertragungskanal bewirkt. Gleichzeitig wird das Schaltantwortsignal SSWR, wie gezeigt in Fig. 6g, ausgegeben, um die Zeittaktglieder 62 und 63 zurückzusetzen und dem automatischen Kanalschaltschaltkreis 130' eine Vervollständigung des Schaltens mitzuteilen.
  • Sogar wenn die Koinzidenz nicht erhalten werden kann während der Zeitspanne T1, wird das Kanalschalten nicht ausgeführt, und das Bereitschaftssignal SSTB wird noch ausgegeben.
  • Wie oben erwähnt, wird, wenn ein Vorrichtungsfehler auftritt, das Kanalschalten auf den Bereitschaftskanal ausgeführt unter Benutzung des Hochgeschwindigkeitsschalters ohne sofortigen Signalverlust. Wenn der Vorrichtungsfehler eliminiert ist, wird das Kanalzurückschalten auf den aktiven Kanal ebenfalls ausgeführt unter Benutzung des Hochgeschwindigkeitsschalters ohne sofortigen Signalverlust.
  • Bei beiden Kanalumschaltungen, nämlich dem vom aktiven Übertragungskanal auf den Bereitschaftsübertragungskanal oder umgekehrt kann sogar, wenn die Koinzidenz nicht erhalten wird, nachdem die Zeitspanne T2 des Zeittaktgliedes 63 abgelaufen ist, das Kanalschalten durch den Hochgeschwindigkeitsschalter nicht ausgeführt werden. Aber, wie nach dem Stand der Technik, kann das Kanalschalten unter Benutzung des bipolaren Schalters, i.e. dem Relais mit Quecksilberkontakten, ausgeführt werden.
  • Der Mustergenerator 956 kann leicht realisiert werden. Wenn die Muster alle Null sind, sind die Eingabeterminals der Selektoren 51 und 52 auf Masse gesetzt und wenn die Muster alle Eins sind, wird eine konstante Spannung an den Eingabeanschluß der Selektoren 51 und 52 zugeführt. Der Mustergenerator 956 kann eine Vielzahl von Datenmuster ausgeben.
  • Die obige Ausführungsform für ein zwangsweises Kanalschalten während der Zeit T2 nach einem Verstreichen der Zeit T1 unter Benutzung der Funktion des Mustervergleichs- und Phaseneinstellungsschaltkreises 3 und durch Hinzufügen der Selektoren 51 und 52 und der Eingabedatenauswahleinrichtung 6 durch.

Claims (10)

1. Kanalschaltsystem für ein Datenkommunikationssystems mit: einem Bereitschaftsempfängerkanal mit einem Bereitschaftsempfänger an einem Ende und einem Bereitschaftssender am anderen Ende; und einem aktiven Übertragungskanal mit einer aktiven Empfängereinrichtung an einem Ende, die das Kanalschaltsystem enthält, und einer Einrichtung zum Entdecken eines Fehlers und einer Erholung des aktiven Übertragungskanals, und einer aktiven Übertragungseinrichtung am anderen Ende, die in der Lage ist, ein gleiches Signal davon über den Bereitschaftssender zu übertragen, wobei das Kanalschaltsystem umfaßt:
eine Steuereinrichtung (139') zum Erzeugen eines Schaltsteuersignals (SSWC1) ansprechend auf die Fehlererfassungseinrichtung;
eine Einrichtung (3), die betriebsmäßig mit der Steuereinrichtung verbunden ist, zum Empfangen eines Signals von der aktiven Empfängereinrichtung und eines weiteren Signals von dem Bereitschaftsempfänger, zum Einstellen der Phasen zwischen den beiden empfangenen Signalen ansprechend auf das Schaltsteuersignal und zum Ausgeben eines Schaltenergiesignals (SSWE); und
eine Einrichtung (4), die betriebsmäßig mit der Phaseneinstellungseinrichtung verbunden ist, zum Schalten von Signalen von der Phaseneinstellungseinheit ansprechend auf das Schaltenergiesignal,
wobei die Phaseneinstellungseinrichtung (3) eine Phase eines empfangenen Signals auf eine andere Phase eines anderen empfangenen Signals, ansprechend auf das Schaltsteuersignal einstellt,
und die Phaseneinstellungseinrichtung (3) das Schaltenergiesignal an die unipolare Schalteinrichtung ausgibt, wenn eine Phasenkoinzidenz vor Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne (T1) von einer Ausgabe des Schaltsteuersignals erhalten wird, so daß die unipolare Schalteinrichtung das Signal phasenjustiert bei der Phaseneinstellungseinrichtung ansprechend auf das Schaltenergiesignal ausgibt,
gekennzeichnet durch
eine Einrichtung (6, 51, 52), die betriebsmäßig mit der Phaseneinstellungseinrichtung verbunden ist, zum zwangsläufigen Schalten der Signale, die der Schalteinrichtung zugeführt werden, und das die Schalteinrichtung (4) einen bipolaren Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreis beinhaltet, und die zwangsläufige Schalteinrichtung die unipolare Schalteinrichtung mit Energie versorgt, wenn die Phasenkoinzidenz nicht während der vorbestimmten Zeitspanne erhalten wird, um ein Signal ansprechend auf das Schaltenergiesignal auszugeben.
2. Kanalschaltsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phaseneinstellungseinrichtung eine erste Speichereinrichtung (33), eine erste Speichersteuereinrichtung (31), welche betriebsmäßig mit der ersten Speichereinrichtung verbunden ist und das Signal von der aktiven Empfängereinrichtung empfängt, eine zweite Speichereinrichtung (34), eine zweite Speichersteuereinrichtung (32), welche betriebsmäßig mit der zweiten Speichereinrichtung verbunden ist und das Signal von dem Bereitschaftsempfänger empfängt, und eine Mustervergleichseinrichtung (35), die betriebsmäßig mit der ersten und der zweiten Speichersteuereinrichtung verbunden ist, beinhaltet, wobei die Mustervergleichseinrichtung Daten von der ersten und zweiten Speichereinrichtung empfängt, beide empfangenen Daten ansprechend auf den Empfang des Schaltsteuersignals vergleicht und eine der ersten und zweiten Speichersteuereinrichtungen, definiert durch ein Signalniveau des Schaltsteuersignals, steuert, um verschobene Daten von der Speichereinrichtung entsprechend der gesteuerten Speichersteuereinrichtung auszugeben, bis beide Daten von der ersten und zweiten Speichereinrichtung während der vorbestimmten Zeit übereinstimmen.
3. Kanalschaltsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Phaseneinstellungseinrichtung eine Phase des Bereitschaftssignals auf eine Phase des aktiven Signals einstellt, wenn das Schaltsteuersignal von einem Niveau auf ein anderes Niveau geändert wird, und das Schaltenergiesignal ausgibt, was eine Auswahl des Bereitschaftskanals für die unipolare Schalteinrichtung nach einer Phasenkoinzidenz oder umgekehrt anzeigt.
4. Kanalschaltsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unipolare Schalteinrichtung ein erstes UND-Gate (71), welches das Bereitschaftssignal und ein invertiertes Schaltsteuersignal empfängt, und ein zweites UND-Gate (72), welches das aktive Signal und das Schaltsteuersignal empfängt, umfaßt.
5. Kanalschaltsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwangsschalteinrichtung ein gleiches speziellen Datenmuster an die Phaseneinstellungseinrichtung angelegt und die Signale von der Bereitschaftsempfänger- und der aktiven Empfängereinrichtung auf die Phaseneinstellungseinrichtung überträgt, wenn eine Phasenkoinzidenz nicht während der vorbestimmten Zeitspanne erhalten wird, so daß eine Phasenkoinzidenz für die gleichen Daten erhalten wird, um das Signal bei der unipolaren Schalteinheit umzuschalten, wobei die Zwangsschalteinrichtung die Signale von der Bereitschaftsempfänger- und aktiven Empfängereinrichtung wiederherstellt, die der Phaseneinstellungseinrichtung nach Vervollständigung des Schaltens bei der unipolaren Schalteinrichtung zuzuführen sind.
6. Kanalschaltsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwangsschalteinrichtung einen ersten Schaltschaltkreis (51), der das aktive Signal und die Spezialmusterdaten empfängt, einen zweiten Schaltschaltkreis (52), der das Bereitschaftssignal und das spezielle Datenmuster empfängt, und einen Auswahlsteuerschaltkreis (61 bis 65) umfaßt, wobei der Auswahlsteuerschaltkreis die ersten und zweiten Schaltschaltkreise steuert, das spezielle Datenmuster von dem ersten und zweiten Schaltschaltkreis auszugeben, wenn die vorbestimmte Zeitspanne verstrichen ist und bis die Phasenkoinzidenz erhalten wird.
7. Kanalschaltsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Schaltschaltkreis unipolare Hochgeschwindigkeitsschaltschaltkreise umfassen.
8. Kanalschaltsystem nach Anspruch 7, welches weiterhin einen Mustergenerator, der das spezielle Datenmuster erzeugt, umfaßt.
9. Kanalschaltsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mustergenerator eine konstante Spannung erzeugt.
10. Kanalschaltsystem nach Anspruch 1, welches weiterhin einen bipolaren Schalter umfaßt, wobei die Steuereinrichtung den bipolaren Schalter mit Energie versorgt, wenn eine zweite vorbestiminte Zeitspanne (T2) verstrichen ist nach Verstreichen der ersten vorbestimmten Zeitspanne, um durch den bipolaren Schalter das Bereitschaftssignal auszugeben, wenn der aktive Übertragungskanal einen Fehler hat, oder das aktive Signal, wenn der aktive Übertragungskanal wiederhergestellt ist.
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