DE3784104T2 - Riegel fuer eine vorrichtung im bohrloch. - Google Patents

Riegel fuer eine vorrichtung im bohrloch.

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DE3784104T2 DE8787304636T DE3784104T DE3784104T2 DE 3784104 T2 DE3784104 T2 DE 3784104T2 DE 8787304636 T DE8787304636 T DE 8787304636T DE 3784104 T DE3784104 T DE 3784104T DE 3784104 T2 DE3784104 T2 DE 3784104T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein eine Verriegelung für eine Bohrlochvorrichtung und spezieller, aber nicht im Wege der Einschränkung, eine hydraulische Verriegelung zum Niederhalten eines oberen Packers, der auf einem Packerdorn angebracht ist, der mit einem unteren Packer, der in einem offenen Bohrloch angeordnet ist, verbunden ist.
  • Beim Frakturieren einer Formation, die von einem Bohrloch durchschnitten wird, ist es bekannt, zwei als Packer bezeichnete Abdichtungen zu haben, die am oberen und unteren Rand der zu frakturierenden Formation in der Bohrung gesetzt sind. Eine unter Druck stehende Frakturierungsflüssigkeit wird dann zwischen die gesetzten Packer durch einen Rohr- oder Leitungsstrang eingeleitet, an welchem die Packer in das Loch befördert werden. Ein solches Verfahren kann entweder verwendet werden, wenn das Bohrloch mit einer Verrohrung ausgekleidet ist oder wenn das Bohrloch nicht ausgekleidet ist (im folgenden als offenes Bohrloch oder dergleichen bezeichnet). Wichtig ist, daß, wenn die Packer einmal gesetzt sind, sie gesetzt bleiben (bis sie speziell gelöst werden), so daß die Frakturierungsflüssigkeit korrekt eingeschlossen wird, um die gewünschte Frakturierung zu erzielen, und so, daß dadurch keine gefährlichen Bedingungen geschaffen werden. Es ist auch wichtig, daß die Packer gesetzt bleiben, wenn ein Meßinstrument wie eine Präzisionstasterwerkzeugbaugruppe, zwischen diese eingebracht wird. Jegliche Bewegung der Packer, die auf ein Werkzeug wie einen Taster übertragen wird, kann falsche Ablesungen erzeugen und auch das Werkzeug ernsthaft beschädigen, wenn seine Meßarme ausgefahren sind.
  • Wenn das Bohrloch mit einer Verrohrung oder dergleichen ausgekleidet ist, können bekannte Arten mechanischer oder hydraulischer Abfangkeile verwendet werden, um an der Verrohrung anzugreifen, so daß eine Aufwärtsbewegung des oberen Packers, z.B. unter Ansprechen auf den Druck der Frakturierungsflüssigkeit, der den hydrostatischen Druck oberhalb des oberen Packers überschreitet, verhindert wird. Die Verhinderung einer solchen Aufwärtsbewegung kann manchmal bis zu einem gewissen Grad auch dadurch erreicht werden, daß der Rohr- oder Leitungsstrang nachgelassen wird, so daß das Gewicht des Stranges eine abwärts wirkende Kraft auf die Packer ausübt.
  • Wenn Packer jedoch in offenen Bohrlöchern zu setzen sind, sind die zuvor erwähnten mechanischen und hydraulischen Abfangkeile beim Verankern des oberen Packers gegen Aufwärtsbewegung nicht hilfreich. Der Gebrauch von nachgelassenem Rohrstrang ist ebenfalls im allgemeinen unzulänglich, weil in tiefen Bohrlöchern, wo das nachgelassene Rohrgewicht zur Verhinderung einer Aufwärtsbewegung ausreichend sein würde, das Gewicht bekanntlich eine Kraft bildet, die die Belastungscharakteristik des Packers überschreitet und diesen dadurch beschädigt. In flacheren Bohrlöchern kann die aufwärts angelegte Kraft, die von dem Frakturierungsfluid ausgeübt wird, leicht das geringere Rohrgewicht überschreiten und dadurch verursachen, daß der obere Packer gelöst wird.
  • Das vorstehende Problem betrifft insbesondere die Aufwärtsbewegung des oberen Packers, weil auf den unteren Packer der größere, abwärts wirkende Druck des Frakturierungsfluids einwirkt und seine Abwärtsbewegung durch ein Ankerrohr begrenzt ist, das am Boden des Loches ruht oder in die Seitenwand des Bohrlochs eingreift. Die miteinander verbindende Konstruktion üblicher Doppelpacker nach dem Stand der Technik ist derart, daß diese abwärtige Begrenzung auch an den oberen Packer anlegbar ist, so daß hauptsächlich nur die Aufwärtsbewegung des oberen Packers von Interesse ist.
  • Obwohl man dieses Problem dadurch umgehen kann, daß das Bohrloch immer verrohrt oder ausgekleidet wird und dann die bekannten Arten von an der Verrohrung angreifenden Verriegelungen verwendet werden, ist es wünschenswert, das Problem in einer Weise zu lösen, bei der Offenlochpacker sicher gesetzt und in offenen Bohrlöchern verriegelt werden können, weil dies die Zeit und den Aufwand erspart, das Bohrloch immer verrohren oder auskleiden und doch eine verläßliche Frakturierung erreichen zu müssen.
  • Das Vorhergehende veranschaulicht das besondere Bedürfnis für eine Verriegelung, durch die ein oberer Packer gegenüber einem unteren Packer verriegelt werden kann, so daß eine Aufwärtsbewegung des oberen Packers unter Ansprechen auf den Druck des Frakturierungsfluids verhindert wird, der zwischen den beiden Packern ausgeübt wird, wennn die Packer in einem offenen Bohrloch verwendet werden. Die Befriedigung dieses Bedürfnisses würde aber auch eine verbesserte Verriegelung schaffen, die in anderen Arten von Bohrlochvorrichtungen brauchbar wäre, welche eine Verriegelung gegen eine Relativbewegung zwischen verschiedenen Teilen der Vorrichtung erfordern.
  • Die vorliegende Erfindung verringert oder mildert die oben erwähnten Unzulänglichkeiten des Standes der Technik, indem sie eine verbesserte Verriegelung für eine Bohrlochvorrichtung schafft. Die vorliegende Erfindung hat besondere Nützlichkeit in einem Doppelpacker, der in einem offenen Bohrloch verwendet wird. Das heißt, daß durch die vorliegende Erfindung der obere Packer der Doppel- oder Dualpackeranordnung gegen Aufwärtsbewegung kontrollierbar verriegelt und entriegelt werden kann, welche sonst unter Ansprechen auf einen Druck auftreten würde, der zwischen den beiden Packern an das Rohr angelegt wird und den hydrostatischen Druck und das Gewicht des Rohres übersteigt, die auf den oberen Packer nach unten einwirken. Jedoch hat die vorliegende Erfindung weitere Anwendungen allgemein hinsichtlich einer Bohrlochvorrichtung mit einem inneren rohrförmigen Glied und einem äußeren rohrförmigen Glied, in welchem das innere rohrförmige Glied gleitbar angeordnet ist.
  • US-A-4258787 beschreibt eine Verriegelung für eine Bohrlochvorrichtung mit einem inneren rohrförmigen Glied und einem äußeren rohrförmigen Glied, in welchem das innere rohrförmige Glied gleitbar angeordnet ist, wobei die Verriegelung ein an den inneren rohrförmigen Gliedern angebrachtes Riegelglied enthält, sowie in dem inneren rohrförmigen Glied angeordnete Betätigungsdruck-Übertragungsmittel zur Übertragung eines Betätigungsdrucks auf das Riegelglied, so daß sich das Riegelglied unter Ansprechen auf den Betätigungsdruck in Richtung auf das äußere rohrförmige Glied verstellt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Verriegelung für eine Bohrlochvorrichtung mit einem inneren rohrförmigen Glied und einem äußeren rohrförmigen Glied vorgesehen, in welchem das innere rohrförmige Glied gleitbar angeordnet ist, wobei die Verriegelung enthält: ein Riegelglied, das an einem der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder angebracht ist; Übertragungsmittel für einen Betätigungsdruck, die in einem der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder angeordnet sind, an welchem das Riegelglied angebracht ist, zur Übertragung eines Betätigungsdruckes auf das Riegelglied, so daß sich das Riegelglied unter Ansprechen auf den Betätigungsdruck zu dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder verstellt; dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung weiter an dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder angebrachte Riegelgliedeingriffsmittel zur Verriegelung mit dem Riegelglied enthält, wenn das Riegelglied unter Ansprechen auf den Betätigungsdruck verstellt wird; und in dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder angeordnete Übertragungsmittel für hydrostatischen Druck zur Übertragung von hydrostatischem Druck auf das Riegelglied, so daß eine durch den hydrostatischen Druck ausgeübte Kraft entgegen einer durch den Betätigungsdruck auf das Riegelglied ausgeübten Kraft an das Riegelglied angelegt wird.
  • In einer bevorzugten Ausführung enthält eine Verriegelung nach der Erfindung weiter Vorspannmittel, die mit dem einen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder, an dem das Riegelglied angebracht ist, verbunden sind, um das Riegelglied von dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder weg vorzuspannen. Diese Verriegelung der bevorzugten Ausführung enthält ferner in dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder angeordnete Übertragungsmittel für hydrostatischen Druck zur Übertragung eines hydrostatischen Drucks auf das Riegelglied, so daß eine durch den hydrostatischen Druck ausgeübte Kraft entgegen einer durch den Betätigungsdruck auf das Riegelglied ausgeübten Kraft an das Riegelglied angelegt wird.
  • In einer Ausführung der vorliegenden Erfindung ist die Verriegelung insbesondere für eine Packeranordnung vorgesehen, in welcher das innere rohrförmige Glied einen Packerdorn und das äußere rohrförmige Glied eine Packerträgerhülse aufweist, die Verriegelung Riegeldornmittel zur Verbindung mit dem Pakkerdorn innerhalb der Packerträgerhülse enthält, die Riegeldornmittel einen Längskanal aufweisen und in diesem ein quer verlaufender Hohlraum bestimmt ist; die Riegelgliedmittel gleitbar in dem quer verlaufenden Hohlraum zum Eingriff mit der Packerträgerhülse angeordnet sind, wenn die Riegelgliedmittel in eine Eingriffsstellung zwischen den Riegeldornmitteln und der Packerträgerhülse verstellt sind; und in welcher die Übertragungsmittel für den Betätigungsdruck den Riegeldornmitteln angeordnet sind, um einen Betätigungsdruck aus dem Längskanal auf den quer verlaufenden Hohlraum zu übertragen und die Riegelgliedmittel in die Eingriffsstellung zu verstellen.
  • In einer anderen Ausführung ist die Verriegelung insbesondere zum Niederhalten eines oberen Packers vorgesehen, der an einem mit einem unteren Packer verbundenen Packerdorn angebracht ist. Darin enthält das innere rohrförmige Glied den Packerdorn und das äußere rohrförmige Glied eine Riegelhülse, die Verriegelung weist die mit einem oberen Packer verbundene Riegelhülse auf, die Riegelhülse hat eine Innenfläche, entlang derer die Riegelgliedeingriffsmittel bestimmt sind, die eine Riegelhülseneingriffsfläche aufweisen; einen mit dem Packerdorn verbundenen Riegeldorn, der eine der Innenfläche der Riegelhülse zugekehrte Außenfläche hat und eine Innenfläche, die einen Axialkanal durch den Riegeldorn bestimmt, wobei die Außenfläche einen radialen, durchgehenden Hohlraum aufweist, der innerhalb des Riegeldorns zu dem Axialkanal verläuft; und worin das Riegelglied gleitbar in dem Hohlraum angeordnet ist und eine Riegelgliedeingriffsfläche aufweist, die der Innenfläche der Riegelhülse zugekehrt ist; und worin die Übertragungsmittel für den Betätigungsdruck in dem Riegeldorn zur Übertragung eines hydraulischen Drucks aus dem Axialkanal in den Hohlraum und gegen das Riegelglied angeordnet sind, wodurch das Riegelglied bewegbar ist, so daß wenigstens ein Teil der Riegelgliedeingriffsfläche mit wenigstens einem Teil der Riegelhülseneingriffsfläche verriegelt ist, wenn diese Teile radial zueinander ausgerichtet sind und der hydraulische Druck angelegt ist.
  • Zum vollständigeren Verständnis der Erfindung wird nun lediglich als Beispiel eine Ausführung der Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
  • FIG. 1 eine schematische Darstellung einer Doppel- oder Dualpacker-/Arbeitswerkzeuganordnung ist, bei welcher eine Verriegelung nach der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.
  • FIG.en 2A-2F eine Teilschnittansicht eines oberen Packerabschnitts bilden, welcher in dem in FIG. 1 dargestellten Beispiel verwendet werden kann und eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung enthält.
  • FIG. 3 eine geschnittene Endansicht eines Riegeldorns der Verriegelung bei der bevorzugten Ausführung entlang der in FIG. 2B gezeigten Linie 3-3, aber ohne die anderen in FIG. 2B gezeigten Strukturen ist.
  • FIG. 4 eine Grundrißansicht eines Teils eines Riegelgliedes der Verriegelung der bevorzugten Ausführung ist.
  • Die bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung wird anhand einer in einem offenen Bohrloch 4 angeordneten Dualpackeranordnung 2 beschrieben. Diese besondere Konstruktion ist in Figur 1 schematisch dargestellt (obwohl aufgrund der schematischen Natur der Figur 1 so nicht dargestellt, hat das Bohrloch 4 eine unregelmäßige Seitenwand und nicht eine glatte Seitenwand, wie in der Technik bekannt). Es wird jedoch in Betracht gezogen, daß die vorliegende Erfindung einen allgemeineren Nutzen hat, so in jeder Bohrlochvorrichtung mit einem inneren rohrförmigen Glied und einem äußeren rohrförmigen Glied, in welchem das innere rohrförmige Glied gleitbar angeordnet ist, aber mit welchem das innere rohrförmige Glied kontrollierbar verriegelbar ist. Daher sieht die vorliegende Erfindung eine Verriegelung vor, um diese rohrförmigen Glieder gegen Relativbewegung wahlweise in wenigstens einer Richtung zu haltern.
  • Die in Figur 1 schematisch dargestellte Dualpackeranordnung 2 enthält einen unteren Packerabschnit 6 üblicher Ausbildung (wie das untere Ende einer Halliburton Services No. 2 NR Packeranordnung). Oberhalb des unteren Packerabschnitts 6 ist mit Abstand ein oberer Packerabschnitt 8 angeordnet, der wenigstens einen Teil einer gewöhnlichen oberen Packeranordnung enthält (wie das Oberteil einer Halliburton Services No. 2 NR Packeranordnung), die aber auch die neue und verbesserte Verriegelung nach der vorliegenden Erfindung einschließt.
  • Dargestellt ist ein innerhalb einer geschlitzten Hülse 9 angebrachtes und zwischen den Packerabschnitten 6,8 verlaufendes Tasterwerkzeug, welches nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist. Das Tasterwerkzeug 10 ist jedoch ein Beispiel für eine Vorrichtung, deren korrekter Betrieb erfordert, daß der obere Packerabschnit 8 nicht verschoben wird, wenn der an das Volumen des Bohrlochs 4, welches sich zwischen den Packerabschnitten befindet und in welchem das Tasterwerkzeug 10 angeordnet ist, angelegte Frakturierungsdruck eine Kraft ausübt, die größer ist als jedes abwärts wirkende Gewicht des Rohres, an dem die Packeranordnung 2 und das Tasterwerkzeug 10 in das Bohrloch herabgelassen werden, und als die auf den oberen Packerabschnit 8 abwärts wirkende Kraft jeder hydrostatischen Druckhöhe. Dies veranschaulicht das Bedürfnis für eine Verriegelung nach der vorliegenden Erfindung, durch welche der obere Packerabschnitt 8 mit dem unteren Packerabschnitt 6, welcher in dem Boden oder der Seite des Loches 4 durch ein Ankerrohr 12 verankert ist, wirksam verriegelt werden kann, um eine Aufwärtsbewegung des Packers des Abschnittes 8 zu verhindern. Die bevorzugte Ausführung dieser Verriegelung wird innerhalb einer Bohrlochvorrichtung dargestellt, die in den Figuren 2A-2F gezeigt ist.
  • Die in den Figuren 2A-2F in Verbindung mit der Verriegelung nach der vorliegenden Erfindung dargestellte Bohrlochvorrichtung ist ein Beispiel des oberen Packerabschnitts 8. Diese Vorrichtung enthält allgemein gesagt ein inneres rohrförmiges Glied 14 und ein äußeres rohrförmiges Glied 16, die beide eine Vielzahl von Komponenten enthalten. Das innere Glied 14 ist gegenüber dem äußeren Glied 16 gleitbar, aber diese beiden Glieder können durch eine Verriegelung 18 nach der vorliegenden Erfindung miteinander verriegelt werden.
  • Das innere rohrförmige Glied 14 des oberen Packerabschnitts 8 ist in der bevorzugten Ausführung als eine Dornanordnung gekennzeichnet, die einen Packerdorn 20 (Figuren 2C- 2F) und einen Riegeldorn 22 (Figuren 2A-2C) enthält. Der Packerdorn 20 ist ein zylindrisches Rohr üblicher Bauart mit einem unteren Ende mit Außengewinde zum Eingriff in einen untere Adapter 24 eines herkömmlichen Typs zur Verbindung (über das Tasterwerkzeug 10 in der Anordnung nach Figur 1) mit dem an dem Boden oder in der Seitenwand des Bohrloches 4 durch das Ankerrohr 12 verankerten unteren Packerabschnitt 6. Der Packerdorn 20 hat eine Verengung mit Innengewinde an seinem anderen Ende zur Schraubkupplung mit einem mit Außengewinde versehenen Ende des Riegeldorns 22, der einen Teil der Verriegelung 18 bildet und unten näher beschrieben wird.
  • Das äußere rohrförmige Glied 16 ist in der bevorzugten Ausführung als eine obere Packerträgeranordnung mit einem Pakker 26 (Figuren 2D-2E) gekennzeichnet, der mit einer Packerträgerhülse (durch zum Beispiel ein Bolzenbefestigungsmittel aus der in Figur 2D gezeigten Mutter-und-Bolzenkombination 28) verbunden ist. Die Packerträgerhülse enthält einen Packerhaltekragen 30, an welchem der Packer 26 befestigt ist, und eine Verbindungshülse 32, mit welcher der Halterkragen 30 durch eine Schnellwechselkupplung 34 (Figuren 2B-2D) verbunden ist. Die Packerträgerhülse des äußeren rohrförmigen Gliedes 16 enthält ferner eine Riegelhülse 36 (Figuren 2A-2C), welche mit der Verbindungshülse 32 schraubverbunden ist und einen weiteren Teil der Verriegelung 18 bildet, der unten näher zu beschreiben ist.
  • Der Packer 26 der bevorzugten Ausführung ist aus einer Zusammensetzung (z.B. einem Elastomer) eines Typs hergestellt, wie er in der Technik bekannt ist. Er hat eine Ringform, die einen hohlen Innenraum bestimmt, in welchen der Packerdorn 20 gleitbar aufgenommen ist. Um dem Packer 26 eine untere Abstützung zu verleihen, sind ein Packerträger 38 (in Figur 2E als mit dem Packerdorn 20 kerbverzahnt dargestellt), ein Packerschuh 40 aus Gummi, ein Packerschuhträger 42 und ein Kupplungskragen 44 vorgesehen, der den Schuhträger 42 mit dem unteren Adapter 24 (Figuren 2E-2F) durch ein Gewinde verbindet. Diese Bestandteile sind von herkömmlicher, in der Technik bekannter Bauart und werden daher nicht weiter beschrieben.
  • Der Packerhaltekragen 30, die Verbindungshülse 32 und die Schnellwechselkupplung 34 sind ebenfalls von herkömmlicher Bauart und werden nicht besonders beschrieben, weil diese Bauarten in der Technik bekannt sind. Man erkennt jedoch, daß die Kupplung zwischen dem Packerhaltekragen 30 und der Verbindungshülse 32 eine Dichtung 46 von bekannter Art enthält, die zwischen dem Packerhaltekragen 30 und der Verbindungshülse 32 und, wie in Figur 2D gezeigt, an dem Packerdorn 20 gehalten wird. Zusätzlich steht die Verbindungshülse 32 mit dem Packerdorn 20 durch Kerbverzahnung in Verbindungsbeziehung, die durch das Bezugszeichen 48 in Figur 2C bezeichnet ist.
  • Das äußere rohrförmige Glied 16 ist an seinem oberen Ende mit einem oberen Adapter 50 (Figur 2A) von herkömmlicher Bauart verbunden und stellt eine Verbindung zu eine (nicht gezeigten) Rohr- oder Leitungsstrang her, an welchem die Dualpackeranordnung 2 und das Tasterwerkzeug 10 in dem Beispiel von Figur 1 in das offene Bohrloch 4 eingefahren werden. Der obere Adapter 50 trägt eine Dichtung 52, um eine Fluidgleitdichtung zwischen dem oberen Adapter 50 und dem Riegeldorn 22 zu schaffen.
  • Die Verriegelung 18 enthält nicht nur den zuvor erwähnten Riegeldorn 22 und die Riegelhülse 36, sondern auch einen Riegelmechanismus 54. Jeder dieser Bestandteile wird unter hauptsächlicher Bezugnahme auf die Figuren 2A-2C, 3 und 4 näher beschrieben.
  • Der Riegeldorn 22 ist ein Mittel zum Verbinden eines Teiles der Verriegelung 18 mit dem Packerdorn 20 innerhalb des Teiles des oberen Packerabschnitts 8, das das äußere rohrförmige Glied 16 bestimmt. Der Riegeldorn 22 ist ein längliches Glied mit einer zylindrischen Innenfläche 56, die einen Längskanal 58 bestimmt, der sich durch die gesamte Länge des Riegeldorns 22 erstreckt. Der Kanal 58 der bevorzugten Ausführung verläuft axial durch den Dorn 22.
  • Der Dorn 22 hat ferner ein zylindrisches vorstehendes Teil 60, das radial aus dem Hauptkörper des Dorns 22 nach aussen verläuft. In dem vorstehenden Teil 60 sind vier Hohlräume 62,64,66,68 (Figuren 2B und 3) durch Fräsen oder dergl. bestimmt, welche durch die Außenfläche des vorstehenden Teils 60 und in das vorstehende Teil 60 quer zu der Länge des Dorns 22 verlaufen. In der bevorzugten Ausführung verlaufen diese Hohlräume radial zu den jeweiligen parallelen Seitenwänden oder Seitenflächen, die senkrecht von einer jeweiligen Bodenwand oder -fläche verlaufen. Den vier Hohlräumen sind jeweils zwei Schlitze zugeordnet, die in Längsrichtung von entgegengesetzten Enden des jeweiligen Hohlraums ausgehen. Die zwei dem Hohlraum 62 zugeordneten Schlitze sind in Figur 2B mit den Bezugszeichen 70,72 bezeichnet. Für die Hohlräume 64,66,68 sind in Figur 3 die jeweiligen Schlitze 74,76,78 gezeigt, die dem Schlitz 72 für den Hohlraum 62 entsprechen. Die Hohlräume 62, 64,66,68 sind in zwei Paaren von diametral gegenüberliegenden Hohlräumen angeordnet, wobei ein Paar die Hohlräume 62,66 und das andere Paar die Hohlräume 64,68 enthält. Diese Hohlräume und Schlitze öffnen sich zu der Riegelhülse 36 oder sind dieser zugewandt.
  • Der Riegeldorn 22 enthält ferner eine zylindrische Außenfläche 80, die eine untere Dichtfläche bestimmt, an der eine Dichtung 82 anliegt (Figur 2C), die in einer Ausnehmung 84 der Riegelhülse 36 gehalten ist. Der Durchmesser der Oberfläche 80 ist geringer als der äußerste Durchmesser des vorstehenden Teiles 60, so daß dazwischen eine radial verlaufende Ringschulter bestimmt ist.
  • Der Dorn 22 hat eine weitere zylindrische Außenfläche 88. Die Außenfläche 88 verläuft in Längsrichtung von dem Ende des vorstehenden Teils 60, das dem Ende entgegengesetzt ist, von dem die Fläche 80 ausgeht. Die Fläche 88 hat denselben Durchmesser wie die Fläche 80; daher ist dort auch eine radial verlaufende Ringschulter zwischen der Fläche 88 und dem äußersten Teil des vorstehenden Teils 60 bestimmt, die in Figur 2B durch das Bezugszeichen 90 bezeichnet ist. Die Außenfläche 88 bestimmt eine obere Dichtfläche, an der die Dichtung 52 anliegt, die vom oberen Adapter 50 getragen wird. Die Dichtung 52 und die Dichtung 82 haben dieselbe Größe, so daß zwischen dem Riegeldorn 22 und der Riegelhülse 36 auf gegenüberliegenden Seiten des vorstehenden Teils 60 eine hydraulisch ausgeglichene Dichtung geschaffen wird.
  • Das vorstehende Teil 60 kann sich in Längsrichtung oder axial innerhalb eines Volumens 91 verstellen, das zwischen einander gegenüberliegenden Flächen des Riegeldorns 22 und einer Innenfläche 92 der Riegelhülse 36 bestimmt ist. Dieses Volumen befindet sich ebenfalls zwischen in Längsrichtung im Abstand angeordneten Umfangsdichtungen 52,82. Dieses Volumen wird teilweise durch die Innenfläche 92 der Riegelhülse 36 bestimmt, die von einer Innenfläche 94 der Riegelhülse 36 radial nach außen versetzt ist. Dieser Versatz ist quer über eine radiale Ringschulter 95 erfolt, die der Schulter 86 des Riegeldorns 22 gegenüberliegt. Die Riegelhülse 36 hat eine zylindrische Außenfläche 96 und eine äußere zylindrische Fläche 98 mit Gewinde, die von der Fläche 96 radial nach innen versetzt ist, um in ein Innengewinde der Verbindungshülse 32 einzugreifen.
  • Entlang der Innenfläche 92 ist eine Riegelhülseneingriffsfläche 100 bestimmt, die in der bevorzugten Ausführung Ausnehmungen oder Verzahnungen oder Zähne enthält, die Eingriffsmittel zum Verriegeln mit zusammenwirkenden Bauteilen eines Riegelglieds bestimmen, das einen Teil des Riegelmechanismus 54 bildet. Die Riegelhülseneingriffsfläche 100 erstreckt sich nicht in Verlängerung der Länge der Fläche 92, so daß der Riegelmechanismus 54 in Längsrichtung zwischen einer längs gelegenen, unverriegelten oder gelösten Stellung, die in der bevorzugten Ausführung verhältnismäßig näher an der Schulter 95 liegt als am entgegengesetzten Ende des Volumens an einer radialen Ringfläche 101 des oberen Adapters 50, und einer längs gelegenen Verriegelungs- oder Eingriffsstellung verstellbar ist, in der wenigstens ein Teil des Riegelmechanismus wenigstens mit einem Teil der Riegelhülseneingriffsfläche 100 überlappt.
  • Der Riegelmechanismus 54 der bevorzugten Ausführung enthält Riegelgliedmittel, die in wenigstens einem der Hohlräume 62,64,66,68 zum Eingriff mit der Packerträgerhülsenanordnung (speziell der Riegelhülseneingriffsfläche 100 in der bevorzugten Ausführung) gleitbar angeordnet sind, wenn die Riegelgliedmittel in Längsrichtung in die vorerwähnte Eingriffsstellung und dann in eine radial gelegene verriegelte oder Eingriffsstellung bewegt werden. Der Riegelmechanismus 54 enthält ferner Übertragungsmittel für Betätigungsdruck, die in dem rohrförmigen Glied, an welchem das Riegelglied angebracht ist, angeordnet sind, um einen Betätigungsdrucks auf die Riegelgliedmittel zu übertragen, damit sich die Riegelgliedmittel unter Ansprechen auf den Betätigungsdruck in Richtung auf das andere rohrförmige Glied und in die radiale Eingriffsstellung verstellen. Der Riegelmechanismus 54 enthält auch Vorspannmittel, die mit dem rohrförmigen Glied verbunden sind, an welchem die Riegelgliedmittel angebracht sind, um auf die Riegelgliedmittel eine Vorspannkraft entgegen einer durch den Betätigungsdruck auf die Riegelgliedmittel ausgeübten Kraft auszuüben, damit die Riegelgliedmittel von dem anderen rohrförmigen Glied weg und so in Richtung auf eine radiale Nichteingriffsstellung vorgespannt werden, welche außer Eingriff mit der Riegelhülseneingriffsfläche 100 ist, selbst wenn die Riegelgliedmittel sogar teilweise über der Eingriffsfläche 100 liegen und sich so der Länge nach in einer Riegel- oder Eingriffsstellung befinden. Daher ist diese Vorspannkraft bestrebt, die Riegelgliedmittel in ihren jeweiligen Hohlraum zu bewegen. Der Riegelmechanismus 54 enthält ferner noch Übertragungsmittel für hydrostatischen Druck, die in dem rohrförmigen Glied angeordnet sind, an welchem die Riegelgliedmittel nicht angebracht sind, um auf die Riegelgliedmittel einen hydrostatischen Druck zu übertragen, damit an die Riegelgliedmittel eine durch den hydrostatischen Druck ausgeübte Kraft entgegen einer Kraft angelegt wird, die durch den Betätigungsdruck auf das Riegelgliedmittel ausgeübt wird.
  • Die Riegelgliedmittel der bevorzugten Ausführung enthalten vier Riegelglieder, die jeweils in einem der Hohlräume 62, 64,66,68 angeordnet sind. Weil diese Riegelglieder identisch sind, wird nur ein in Figur 2B prinzipiell dargestelltes Riegelglied 102 beschrieben. Das Riegelglied 102 enthält ein Greifglied oder -mittel 104, um eine Riegelgliedeingriffsfläche 106 (siehe auch Figur 4) zu bestimmen, die der Innenfläche 92 der Riegelhülse 36 gegenüberliegt. Die Greifmittel 104 der bevorzugten Ausführung sind aus einem länglichen Trägerblock 108 und einer Vielzahl von Greifzähnen gebildet, die in der bevorzugten Ausführung von Karbideinsätzen bestimmt sind, die zu dem Trägerblock 108 unter einem schrägen Winkel gehaltert sind, um den Karbideinsätzen eine geneigte Stellung zu verleihen, welche deren Fähigkeit erleichtert, in die Riegelhülseneingriffsfläche 100 der Riegelhülse 36 zu beißen oder zu greifen. Die Zähne 110 sind entlang einer rechteckigen, ebenen Fläche 111 des Trägerblocks 108 aufgenommen, und sie bestimmen eine Vielzahl von Vorsprüngen, die von der Oberfläche des Trägerblocks 108 vorstehen. In die gegenüberliegenden, bogenförmigen Enden des länglichen Blocks 108 sind jeweils Ausnehmungen 112,114 gefräst oder auf andere Weise bestimmt. Die Ausnehmung 112 hat eine bogenförmige untere Fläche 116. Parallele ebene Flächen 118,120 gehen von entgegengesetzten Kanten der Fläche 116 aus. Die Ausnehmung 114 hat eine bogenförmige untere Fäche 122 und parallele ebene Flächen 124,126, die von entgegengesetzten Kanten der Fläche 122 ausgehen.
  • Das Riegelglied 102 enthält auch Dichtungsmittel 128, die lösbar mit dem Trägerblock 108 verbunden sind, um eine Gleitdichtung zwischen dem Riegelglied 102 und den inneren Seitenwänden des Hohlraums 62 zu bilden, in welchem das Riegelglied 102 angeordnet ist. Die Dichtungsmittel 128 enthalten ein Dichtungsträgerglied 130 von einer länglichen Gestalt ähnlich der des Trägerblocks 108 und ähnlich der Form des Hohlraums 62. Eine Umfangsnut 132 ist entlang des Umfangs des Dichtungsträgerglieds 130 bestimmt. Die Nut 132 nimmt eine Dichtungsanordnung 134 aus einem O-Ring oder einem anderen geeigneten Fluidglied und ferner einen Dichtungssicherungsring auf, der die Reibung der beweglichen Dichtung verringert und den Hauptdichtungsring gegen hohe Differenzdrücke verstärkt, die an der Dichtungsanordnung herrschen können.
  • Das Dichtungsträgerglied 130 ist mit dem Trägerblock 108 durch ein geeignetes Verbindungsmittel verbunden, wobei die beiden Teile lösbar verbunden sind um zu ermöglichen, daß der Trägerblock 108 von dem Dichtungsträgerglied 130 gelöst werden kann, so zum Beispiel, wenn die durch die Greifzähne 110 bestimmte die Riegelgliedeingriffsfläche abgenutzt ist und durch neue solche Greifmittel ersetzt werden muß. In der bevorzugten Ausführung enthalten diese Verbindungsmittel einen schwalbenschwanzförmigen Zapfen 136, der von einem Mittelteil der Dichtungsträgermittel 130 vorsteht, und eine Ausnehmung 138, die zentral entlang und quer an einer Fläche des Trägerblocks 108 bestimmt ist, um den schwalbenschwanzförmigen Zapfen 136 gleitbar aufzunehmen.
  • Diese Bauteile des Riegelglieds 102 bestimmen einen gleitbaren Körper, der innerhalb des Hohlraums 62 verstellbar ist. Entsprechende Bauteile bestimmen eine Vielzahl anderer Riegelglieder, die jeweils in den Hohlräumen 64,66,68 zur gleichzeitigen gleitbaren Bewegung mit dem Riegelglied 102 angeordnet sind. Diese Bewegungen treten unter Ansprechen auf einen Betätigungsdruck auf, der von der Oberfläche durch den Rohr- oder Leitungsstrang hindurch und in dem Kanal 58 des Riegeldorns 22 zur Übertragung in die Hohlräume 62,64,66,68 durch die jeweiligen der Vielzahl von in der bevorzugten Ausführung nach der vorliegenden Erfindung enthaltenen Übertragungsmittel bereitgestellt wird. Weil die Übertragungsmittel in der bevorzugten Ausführung identisch sind, wird nur das dem Hohlraum 62 zugeordnete unten besonders beschrieben.
  • In der bevorzugten Ausführung überträgt das Übertragungsmittel für Betätigungsdruck einen hydraulischen Druck vom Axialkanal 58 in die Hohlräume 62,64,66,68 der Riegelhülse 22. Dieser Druck übt auf das Riegelglied 102 und die anderen gleichartigen Riegelglieder eine Kraft aus. Diese Kraft verstellt, wenn sie ausreichend stark ist, das Riegelglied radial nach außen, so daß wenigstens Teile seiner Eingriffsfläche mit wenigstens einem Teil der Riegelhülseneingriffsfläche 100 der Riegelhülse 36 in Verriegelung kommen, wenn diese Teile radial fluchten. Diese radiale Ausrichtung wird erreicht, nachdem die Packer gesetzt worden sind, wie unten näher beschrieben wird.
  • Um diese Übertragung auf den Hohlraum 62 zu erhalten, enthalten die dem Hohlraum 62 zugeordneten Übertragungsmittel für Betätigungsdruck in der bevorzugten Ausführung zwei Löcher 140,142, die in jeweiligen quer verlaufenden Wänden des Riegeldorns 22 bestimmt sind. Diese Wände verlaufen zwischen dem Kanal 58 und dem quer verlaufenden Hohlraum 62. In der bevorzugten Ausführungs erstrecken sich diese Wände speziell radial. Der durch diese Löcher übertragene Betätigungsdruck kann von dem Frakturierungsfluid abgeleitet werden, das durch den zentralen Kanal herabgepumpt wird, der durch den ganzen oberen Packerabschnitt 8 zur Einleitung in das offene Bohrlochvolumen verläuft, das zwischen den im Abstand angeordneten Packern der unteren und oberen Packerabschnitte 6, 8 enthalten ist.
  • Die Vorspannmittel des Riegelmechanismus 54 der bevorzugten Ausführung enthalten zwei Federglieder für jedes der Riegelglieder. Weil die Federglieder identisch sind, werden nur die beiden beschrieben, die dem in Figur 2B gezeigten Riegelglied 102 zugeordnet sind. Diese Federglieder sind durch die Bezugszeichen 144,146 bezeichnet. Das Federglied 144 hat ein Trägerteil 148 und ein Eingriffsteil 150, das unter einem stumpfen Winkel von dem Trägerteil 148 verläuft. Das Federglied 144 ist aus einem federnden Material hergestellt, so daß sich das Eingriffsteil 150 gegenüber dem Trägerteil 148 verbiegen kann, aber nur mit dem Ergebnis einer Vorspannkraft, die das Eingriffsteil 150 in seine in Figur 2B gezeigte Ruheposition zurückzubringen trachtet. Diese Wirkung stellt eine Vorspannkraft bereit, die entgegen der Richtung des hydraulischen Betätigungsdrucks wirkt, der durch die Löcher 140, 142 angelegt wird, und dadurch das Riegelglied 102 tiefer in den Hohlraum 62 zu bewegen trachtet. Dies wirkt wie eine Rückstellkraft, wenn der Betätigungsdruck abgenommen wird.
  • Das Trägerteil 148 ist in dem Schlitz 70 aufgenommen, und das Eingriffsteil 150 verläuft als ein Federfinger in die Ausnehmung 112 des Riegelglieds 102. Das Federglied 144 ist durch geeignete Verbindungsmittel in dem Schlitz 70 gesichert, welche die vorerwähnte Konstruktion zustandebringt, bei welcher das Ende des durch das Eingriffsteil 150 bestimmten Federglieds 144 über den Hohlraum 62 auskragt und an dem Trägerblock 108 innerhalb seiner Ausnehmung 112 angreift, um auf den Block 108 und somit auf das gesamte Riegelglied 102 eine radial nach innen gerichtete Kraft auszuüben. Diese Verbindungsmittel enthalten in der bevorzugten Ausführung ein Federstützoder -trägerglied 152, das an dem Trägerteil 148 des Federgliedes 144 angeordnet ist, und die Verbindungsmittel enthalten auch eine Schraube oder einen Bolzen 154, die bzw. der durch Löcher, die in dem Trägerteil 148 und dem Federträgerglied 152 bestimmt sind, und in eine radial verlaufende Gewindebohrung verläuft, die von dem Schlitz 70 in das vorstehende Teil 60 des Riegelglieds 22 verläuft.
  • Das Federglied 146 ist ähnlich dem Federglied 144 ausgebildet und plaziert, außer daß es ein Trägerteil 156 hat, welches durch ein Federträgerglied 158 und eine Schraube oder einen Bolzen 160 in dem Schlitz 72 gesichert ist. Das erlaubt einem Eingriffsteil 162 des Federglieds 146, sich in eine Ausnehmung 114 des Riegelgliedes 102 zu erstrecken. Daher verläuft das Federglied 146 in einer entgegengesetzten Richtung auf das Federglied 144 zu und in einer solchen Weise, daß das Eingriffsteil 162 über den Hohlraum 62 auskragt und an dem Trägerblock 108 anliegt, um auf den Trägerblock 108 eine radial nach innen gerichtete Kraft auszuüben.
  • Die Vorspannmittel enthalten auch einen Haltering 164, der frei zwischen den Schrauben oder Bolzen 154,160 angeordnet ist und teilweise die Federglieder 144,146 und den Trägerblock 108 überdeckt. Der Ring 164 wirkt als ein Sicherungsstütze um zu verhindern, daß die Federglieder 144,146 zu weit nach außen augedehnt werden.
  • Die Übertragungsmittel für hydrostatischen Druck in dem Riegelmechanismus 54 enthalten vier radiale Kanäle, die durch die Riegelhülse 36 hindurch verlaufen, so daß ein außerhalb der Riegelhülse 36 vorhandener Druck in deren Inneres übertragen wird, um auf das Riegelglied 102 und insbesondere dessen Trägerblock 108 eine radial nach innen gerichtete Kraft auszuüben. Diese vier Kanäle sind in gleichen Abständen um den Umfang der Riegelhülse 36 herum angeordnet, so daß nur ein als Loch 166 bezeichneter Kanal in Figur 2B gezeigt ist. In der bevorzugten Ausführung hat jedes dieser Löcher einen Durchmesser von einem halben Zoll; jedoch kann jedes Loch geeigneter Größe verwendet werden. Das Loch 166 und seine drei Gegenstücke verlaufen radial durch die Riegelhülse 36 entlang der Schulter 95, die zwischen den gegeneinander versetzten Innenflächen 92,94 bestimmt ist. Dies erzeugt Übertragungskanäle, die ermöglichen, daß der hydrostatische Druck, der außerhalb des oberen Packerabschnitts 8 und oberhalb des Packers 26 herrscht, in das Volumen 91 zwischen den Dichtungen 52,82 innerhalb der Riegelhülse 36 übertragen werden kann. Diese Löcher erlauben auch, daß die hydraulische Kammer oder das Volumen mit einem Fluid gefüllt wird, während die Dualpackeranordnung 2 in das Loch eingefahren wird, und dadurch während dieser Zeit die inneren und äußeren Drücke an den Riegelgliedern auszugleichen.
  • Zur Verwendung der vorliegenden Erfindung wird die Pakkeranordnung 2 an einem (nicht gezeigten) Rohr- oder Leitungsstrang angebracht und in einer in der Technik bekannten Weise in das Bohrloch 4 eingefahren. Wenn sich die Dualpackeranordnung 2 an der geeigneten stelle befindet, werden der Packer 26 und der Packer des unteren Packerabschnitts 6 gesetzt, ebenfalls in einer in der Technik bekannten Weise. Beim Einfahren dieser Struktur in das Bohrloch 4 sind die inneren und äußeren rohrförmigen Glieder des oberen Packerabschnitts 8 wie in Figuren 2A-2F plaziert; wenn die Packer jedoch gesetzt sind, tritt eine Relativbewegung zwischen den inneren und äußeren rohrförmigen Gliedern auf, so daß das Riegelglied 102 und die anderen drei in den Hohlräumen 64,66,68 angeordneten Riegelglieder wenigstens mit Teilen ihrer Riegelgliedeingriffsflächen radial zu wenigstens einem Teil der Riegelhülseneingriffsfläche 100 ausgerichtet sind. Zu dieser Zeit, aber bevor ein ausreichender Betätigungsdruck durch den Rohr- oder Leitungsstrang und in den Kanal 58 des Riegeldorns 22 nach unten angelegt wird, halten die Federglieder der Vorspannmittel die jeweiligen Riegelglieder in ihren radialen unverriegelten Stellungen, welche radial relativ innere Stellungen sind, so, wie dies in Figur 2B durch die Stellung des Riegelglieds 102 gezeigt ist. Diese Riegelglieder werden auch durch den hydrostatischen Druck, der in dem Ringraum zwischen der Riegelhülse 36 und der Oberfläche des Bohrlochs 4 herrscht, in dieser unverriegelten radialen Stellung gehalten. Dieser hydrostatische Druck wird dadurch auf die Riegelglieder ausgeübt, daß er durch die radialen Kanäle der Übertragungsmittel für hydrostatischen Druck (z.B. das Loch 166) auf diese übertragen wird. Die Anordnung der Verriegelung 18 oberhalb des oberen Packers 26 isoliert und begrenzt der obere Packer 26 die außenseitige oder äußere Kraft, die zu dem hydrostatischen Druck radial nach innen auf die Riegelglieder wirkt.
  • Wenn die hydraulische Verriegelung nach der bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung betätigt werden soll, wodurch die Riegelglieder in ihre Eingriffsstellung verstellt werden, in der sich die Greifzähne der Riegelglieder mit der Riegelhülseneingriffsfläche 100 verriegeln, wird ein Fluid durch den Rohr- oder Leitungsstrang nach unten in den Kanal 58 eingeleitet und unter Druck gesetzt, bis durch die Übertragungsmittel für Betätigungsdruck (z.B. die Löcher 140,142) auf jedes der Riegelglieder eine ausreichend starke, radial nach außen gerichtete Kraft ausgeübt wird. Eine Kraft ist ausreichend, die die Kräfte übersteigt, die von den Federgliedern und dem hydrostatischen Druck ausgeübt werden. Die Anlegung dieser radial nach außen gerichteten Kraft verstellt gleichzeitig jedes der Riegelglieder radial nach außen, um das innere rohrförmige Glied 14 mit dem äußeren rohrförmigen Glied 16 zu verriegeln. Dies bewirkt eine Verriegelung des Packer 26 mit dem unteren Packerabschnitt 6, weil das innere rohrförmige Glied 14 mit dem unteren Packerabschnitt 6 durch den unteren Adapter 24 verbunden ist. Solange der Rohrdruck den hydrostatischen Druck und die Vorspannkraft der Federglieder überschreitet, verriegeln sich die Riegelglieder mit dem äußeren Gehäuse des oberen Packerabschnitts 8 und verhindern dadurch eine Aufwärtsbewegung des oberen Packers 26. Sobald der Frakturierungs- oder sonstige Betätigungsdruck entfernt wird, kehren die Riegelglieder durch den hydrostatischen Druck und die zurückziehenden Federglieder der Vorspannmittel in ihre ursprünglichen gelösten Stellungen zurück.
  • Somit ist die vorliegende Erfindung gut geeignet, um die Zwecke auszuführen und die Ziele und Vorteile zu erreichen, die oben erwähnt wurden, und auch solche, die ihr innewohnen. Während eine bevorzugte Ausführung der Erfindung zum Zwecke dieser Offenbarung beschrieben worden ist, können vom Fachmann in der Technik zahlreiche Änderungen in der Konstruktion und Anordnung der Teile vorgenommen werden, die vom Wesen dieser Erfindung uumfaßt werden, wie sie in den anliegenden Ansprüchen definiert ist.

Claims (12)

1. Verriegelung (18) für eine Bohrlochvorrichtung mit einem inneren rohrförmigen Glied (14) und einem äußeren rohrförmigen Glied (16), in dem das innere rohrförmige Glied gleitbar angeordnet ist, enthaltend: ein Riegelglied (102), das an einem der inneren und äußeren rohrformigen Glieder angebracht ist; Übertragungsmittel (140, 142) für einen Betätigungsdruck in dem einen der inneren und äußeren Glieder, an dem das Riegelglied angebracht ist, zur Übertragung des Betätigungsdrucks auf das Riegelglied, so daß sich das Riegelglied unter Ansprechen auf den Betätigungsdruck zu dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung weiter an dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder angebrachte Riegelgliedeingriffsmittel (100) zur Verriegelung mit dem Riegelglied enthält, wenn das Riegelglied unter Ansprechen auf den Betätigungsdruck verstellt ist; und in dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder angeordnete Übertragungsmittel(166) für hydrostatischen Druck zur Übertragung von hydrostatischem Druck auf das Riegelglied, so daß eine durch den hydrostatischen Druck ausgeübte Kraft entgegen einer durch den Betätigungsdruck auf das Riegelglied ausgeübten Kraft an das Riegelglied angelegt wird.
2. Verriegelung nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch Vorspannmittel (144, 146), die mit dem einen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder, an dem das Riegelglied angebracht ist, verbunden sind und das Riegelglied von dem anderen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder weg vorspannen.
3. Verriegelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied enthält: einen Gleitkörper (104), der in einem Hohlraum (62) angeordnet ist, der in dem einen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder, an dem das Riegelglied angebracht ist, bestimmt ist, und eine Vielzahl von Greifzähnen (110), die von dem Gleitkörper vorstehen.
4. Verriegelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper Trägermittel (108) zum Tragen der Greifzähne enthält; und Dichtmittel (128), die mit den Trägermitteln lösbar verbunden sind und eine Gleitdichtung zwischen dem Riegelglied und dem Hohlraum des einen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder bilden, an dem das Riegelglied angebracht ist.
5. Verriegelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied einen Block (108) enthält, der gleitbar in einem radialen Hohlraum (62) des einen der inneren und äußeren rohrförmigen Glieder angeordnet ist, so daß der Block beim Ansprechen auf den Betätigungsdruck auf Radialverstellung beschränkt ist.
6. Verriegelung (18) nach Anspruch 1 für eine Packeranordnung, dadurch gekennzeichnet, daß das innere rohrförmige Glied einen Packerdorn (20) und das äußere rohrförmige Glied (16) eine Packerträgerhülse und die Verriegelung Riegeldornmittel (22) zur Verbindung mit dem Packerdorn innerhalb der Packerträgerhülse aufweisen und die Riegeldornmittel einen Längskanal (58) enthalten und in diesen ein quer verlaufender Hohlraum (62) bestimmt ist; daß die Riegelgliedmittel (102) gleitbar in dem quer verlaufenden Hohlraum zum Eingriff mit der Packerträgerhülse angeordnet sind, wenn die Riegelgliedmittel in eine Eingriffsstellung zwischen den Riegeldornmitteln und der Packerträgerhülse verstellt sind; und daß die Übertragungsmittel (140, 142) für den Betätigungsdruck in den Riegeldornmitteln angeordnet sind, um den Betätigungsdruck aus dem Längskanal auf den quer verlaufenden Hohlraum zu übertragen und die Riegelgliedmittel in die Eingriffsstellung zu verstellen.
7. Verriegelung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelgliedmittel enthalten: ein Dichtungstragglied (130); eine entlang dem Umfangsrand des Dichtungstraggliedes angeordnete Dichtung (134) in gleitbar abdichtender Anlage an dem quer verlaufenden Hohlraum; und ein Greifglied (108), das mit dem Dichtungstragglied verbunden ist und eine Vielzahl von davon ausgehenden Vorsprüngen (110) enthält.
8. Verriegelung nach Anspruch 10, ferner gekennzeichnet durch wenigstens ein Federglied (144, 146), das mit den Riegeldornmitteln in Anlage an dem Greifglied verbunden ist.
9. Verriegelung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel für den Betätigungsdruck ein Loch (140, 142) enthalten, das durch eine quer verlaufende Wandung der Riegeldornmittel bestimmt ist und sich zwischen dem Längskanal (58) und dem quer verlaufenden Hohlraum (62) erstreckt, so daß der dadurch übertragene Betätigungsdruck eine Kraft auf das Dichtungstragglied ausübt.
10. Verriegelung nach Anspruch 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegeldornmittel eine Vielzahl weiterer quer verlaufender Hohlräume (64, 66, 68) enthalten, die in Paaren von diametral gegenüberliegenden Hohlräumen umfangsmäßig um die Riegeldornmittel herum angeordnet sind; und daß die Verriegelung ferner aufweist: eine Vielzahl von weiteren Riegelgliedmitteln, die jeweils gleitbar in einem der weiteren quer verlaufenden Hohlräume zum Eingriff mit der Packerträgerhülse angeordnet sind, wenn sie in ihre jeweilige Eingriffsstellung zwischen den Riegeldornmitteln und der Packerträgerhülse verstellt sind; und eine Vielzahl von weiteren Übertragungsmitteln für den Betätigungsdruck, die in den Riegeldornmitteln angeordnet sind, um den Betätigungsdruck aus dem Längskanal gleichzeitig auf alle weiteren quer verlaufenden Hohlräume zu übertragen und die weiteren Riegelgliedmittel in ihre jeweiligen Eingriffsstellungen zu verstellen.
11. Verriegelung nach Anspruch 1 zur Niederhaltung eines oberen Packers (8), der an einem mit einem unteren Packer (6) verbundenen Packerdorn (20) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das innere rohrförmige Glied (14) den Packerdorn (20) und das äußere rohrförmige Glied (16) eine Riegelhülse (36) aufweist, daß die Verriegelung eine mit dem oberen Packer verbundene Riegelhülse (36) mit einer Innenfläche (92) aufweist, entlang derer die Riegelgliedeingriffsmittel bestimmt sind, die eine Riegelhülseneingriffsfläche (100) aufweisen; einen mit dem Packerdorn verbundenen Riegeldorn (22) mit einer der Innenfläche der Riegelhülse zugekehrten Außenfläche, einer Innenfläche (56), die einen Axialkanal (58) durch den Riegeldorn begrenzt, und einen in der Außenfläche bestimmten, radialen Hohlraum (62), der innerhalb des Riegeldorns zu dem Axialkanal verläuft; und daß das Riegelglied (102) gleitbar in dem Hohlraum angeordnet ist und eine Riegelgliedeingriffsfläche (106) enthält, die der Innenfläche der Riegelhülse zugekehrt ist; und daß die Übertragungsmittel (140, 142) für den Betätigungsdruck in dem Riegeldorn zur Übertragung eines hydraulischen Drucks aus dem Axialkanal in den Hohlraum und gegen das Riegelglied angeordnet sind, wodurch das Riegelglied bewegbar ist, so daß wenigstens ein Teil der Riegelgliedeingriffsfläche mit wenigstens einem Teil der Riegelhülseneingriffsfläche verriegelt ist, wenn diese Teile radial zueinander ausgerichtet sind und der hydraulische Druck angelegt ist.
12. Verriegelung nach Anspruch 11, ferner gekennzeichnet durch zwei Dichtungen (52, 82), die im Längsabstand zwischen der Riegelhülse und dem Riegeldorn angeordnet sind; und in der Riegelhülse angeordnete Übertragungsmittel (166) für hydrostatischen Druck zur Übertragung von hydrostatischerm Druck von der Außenseite der Riegelhülse in ein Volumen (91) zwischen der Riegelhülse und dem Riegeldorn und zwischen den beiden Dichtungen, in dem das Riegelglied aufgenommen ist.
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