DE3784509T2 - Rasenmaehvorrichtung. - Google Patents

Rasenmaehvorrichtung.

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DE3784509T2 DE8787903583T DE3784509T DE3784509T2 DE 3784509 T2 DE3784509 T2 DE 3784509T2 DE 8787903583 T DE8787903583 T DE 8787903583T DE 3784509 T DE3784509 T DE 3784509T DE 3784509 T2 DE3784509 T2 DE 3784509T2
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Rasenmäher von der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dargelegten, aus der US-A-4 077 191 bekannten Art.
  • Die Rasenpflege wird herkömmlicherweise vorgenommen, indem ein Rasenmäher zum Schneiden des Rasens und ein Rasentrimmer zum Besäumen der Rasenkanten, einschließlich der an Zäune und Gebäude angrenzenden Vegetationsflächen, verwendet wird. In jüngster Zeit sind zur Durchführung der Trimmvorgänge handgehaltene Schnurtrimmer populär geworden. Jedoch sind handgehaltene Trimmer - außer auf einem kleinen Rasen - unpraktisch im Gebrauch, da sie über einen längeren Zeitraum zu schwer zu tragen sind. Selbst auf einem kleinen Rasen ist es schwierig, handgehaltene Trimmer zu beherrschen. Die mangelnde Beherrschung resultiert in ungleichem Schnitt der Vegetation und im Schälen des Bodens an den Wurzeln der Pflanzen. Außerdem wird das Problem der mangelnden Beherrschung oft durch die mit dem Umhertragen des handgehaltenen Trimmers verbundene Ermüdung des Benutzers vergrößert.
  • Es gab in jüngster Zeit Entwicklungen, die auf die Herstellung eines für den Anwender geeigneteren und den Bedürfnissen des Benutzers besser angepaßten handgehaltenen Trimmers gerichtet sind. Derartige Bemühungen haben die Konstruktion von Fahrgestellen mit Rädern und von Dollys eingeschlossen, um mit den Trimmern verwendet zu werden; aber während diese Vorrichtungen viel dazu beigetragen haben, die Ermüdung des Benutzers zu mindern, haben sie wenig getan, die Bedienungsperson bei der Steuerung und Positionierung des drehenden Schneidkopfes zu unterstützen. H. J. Enbusk beschreibt zum Beispiel in der US-A-4 442 659 einen Dolly für einen Schnurtrimmer, der in einer Hand gehalten werden muß, während der Trimmer, der drehgelenkig am Dolly montiert ist, in der anderen Hand gehalten wird. Bei diesem Gerät führt jede Hand eine separate Positionierungsaufgabe durch, was zu einer ungünstigen Kombination bei der Steuerung des Schneidkopfes führt. Diese Vorrichtung stellt sich auch nicht dem Problem, zwei getrennte Maschinen zur Rasenpflege benutzen zu müssen.
  • Geräte des Standes der Technik, die Mäh- und Trimmerkmale in einer Maschine kombinieren, sind bereits früher vorgeschlagen worden. Eine derartige Vorrichtung wird von Watrous in der US-A-2 669 826 offenbart, in der ein zweirädriger Rasenmäher mit einem vorn montierten Schneidkopf beschrieben wird, der auf einem mit dem Erdboden in Kontakt stehenden Schuh abgestützt ist. Bei Watrous sind eine Achse und ein Gehäuse gelenkig verbunden, um damit dem gesamten Schneidkopf zu erlauben, in bezug auf die hinteren Räder und eine Haltestange von einer Seite zur anderen zu verschwenken. Die Schnittebene bleibt in jeder Stellung des Schneidkopfes parallel zum Erdboden. Das schränkt die Flexibilität der Maschine ein, da der Schnittebenenwinkel nicht verändert werden kann.
  • In der US-A-4 077 191 von Pittinger wird ein Fadentrimmer/-mäher beschrieben, der einen auf vier Rädern abgestützten Rahmen einschließt und den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dargelegten Aufbau aufweist. Jede der vorderen und hinteren Rad-und-Achse-Anordnungen ist in bezug
  • auf den Rahmen gelenkig angebracht. Pittinger leidet jedoch an dem Nachteil, daß der Drehkopf in einer festen Position zwischen den Rädern gehalten wird. Daher ist es schwierig, die Vegetation zu trimmen, die längs eines Gebäudes oder einer anderen Baulichkeit wächst, da sich die Fadenschnur normalerweise nicht außerhalb des Fahrweges der Räder erstreckt.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile der Rasenmäher des Standes der Technik durch Angabe einer Konstruktion zu beseitigen, die die Durchführung der Trimmfunktion außerhalb des Fahrweges der Räder gestattet.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einem Rasenmäher mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Der Rahmen hat vorzugsweise eine obere Wand, die sich im wesentlichen parallel zur Schnittebene erstreckt; und die zweite Drehachse ist so gelegt, daß sie die die obere Wand einschließende Ebene schiefwinklig schneidet.
  • Ausführungsformen der Erfindung können die vorerwähnten Nachteile des Standes der Technik durch Bereitstellung eines zweirädrigen Mähers und Trimmers, der einer Bedienungsperson erlaubt, einen Rasen auf gewöhnliche Art mit zum Boden paralleler Schnittebene des Schneidkopfes zu mähen und Umrandungsflächen in verbesserter Weise mit zum Boden nicht paralleler Schnittebene und mit seitlich verschobenem oder näher zu einem der Räder geschwenkten Schneidkopf zu trimmen, vermeiden.
  • Somit kann der Schneidkopf parallel zum Erdboden und äquidistant zwischen den Rädern positioniert werden, so daß das Gerät als Rasenmäher verwendet werden kann. In dieser Stellung kann das Gerät auch als Trimmer benutzt werden, oder der Rahmen und der Schneidkopf können in bezug auf die Räder bewegt und der Schneidkopf kann in eine Vielzahl anderer Trimmpositionen verstellt werden.
  • Eine Bedienungsperson kann einen Vegetationsstreifen, der an einem Gebäude, einem Zaun oder einer anderen Baulichkeit wächst, in einem abwärts gerichteten Winkel
  • - durch Verstellen des Schneidkopfes zur einen oder anderen Seite während eines gleichzeitigen Änderns des Schnittebenenwinkels - besäumen, so daß sich die flexiblen Schneidelemente außerhalb des Fahrweges der Räder erstrecken und die Vegetation in einem abwärts gerichteten Winkel schneiden.
  • Um von einer Mähposition zu irgendeiner der Vielzahl von Trimmpositionen zu wechseln, kann eine Bedienungsperson durch Benutzung der Haltestange den Rahmen lediglich neigen, um dadurch den Schneidkopf in bezug auf die Achse und die Räder und um die Schnittebene in bezug auf den Erdboden wiedereinzustellen.
  • Die Achs- und Radanordnung ist gegenüber dem Rahmen in einer Art und Weise schwenkbar, die den Rädern erlaubt, sich unter dem Rahmen zu drehen, während gleichzeitig dem Rahmen erlaubt wird, sich auf das Kippen einer/s am Rahmen befestigten einzelnen Handhabe bzw. Handgriffs (im folgenden auch "Haltestange") zu neigen.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Achse, die zwei Räder aufweist, schwenkbar an einem Rahmen so in einem Winkel angeordnet, daß die Schwenkachse relativ zum Boden geneigt ist, wenn sich das Gerät in der normalen Betriebsstellung befindet. Aufgrund der winkligen Schwenkachse schwenkt die Vorderseite des Rahmens von einer Seite zur anderen, wenn der Rahmen um die Rahmenlängsachse gekippt wird. Um die Relativbewegung zwischen dem Rahmen und den Rädern zu erleichtern, erstreckt sich die Achse durch in den Seitenwänden des Rahmens vorgesehene Schlitze. Diese Schlitze erstrecken sich vorzugsweise der Länge nach in einer Richtung senkrecht zur Schwenkachse der Achse. Wenn der Rahmen durch Aufbringen eines Drehmoments über die Haltestange gekippt wird, wird die Rad-und-Achsen-Anordnung veranlaßt, sich unter dem Rahmen zu drehen.
  • Der Grad, bis zu dem der Rahmen kippt, ist vom Schwenkachsenwinkel und der entsprechend senkrechten Längsrichtung der Schlitze abhängig. Die hänge der Schlitze wirkt sich auf die Distanz aus, um die der Rahmen von einer Seite zur anderen verschwenkt wird. Eine Verlängerung dieser Schlitze erhöht die seitliche Verstelldistanz, während eine Verkürzung der Schlitze die Distanz verringert. Für die Bedienungsperson ist nur ein Handgriff erforderlich, um das Gerät zu schieben, es in den Standardrasenmäherbewegungen zu führen und in einer Vielzahl von Trimmpositionen, in denen die Schnittebene geneigt und der Schneidkopf verschwenkt oder verstellt ist, einzustellen. Weiterhin wird die Neigungs- und Verstellbewegung gleichzeitig im Ergebnis der über die Rahmenlängsachse durch die Haltestange aufgebrachten Drehkraft erreicht.
  • Das Gerät kann Zueinandergekehrte, gewellte Scheiben einschließen, die zwischen Achse und Rahmen auf die Drehachse gelegt sind. Die jede einzeln am Rahmen und der Achse fixierten Scheiben werden durch Federkraft zusammengedrängt. Um dann die Achse relativ zum Rahmen zu schwenken, ist es nötig, ein Drehmoment ausreichender Größe aufzubringen, um die auf einander gegenüberliegende Scheiben wirkende Federkraft zu überwinden. Für jede Wellung der Scheiben wird eine stabile Relativposition zwischen dem Rahmen und der Achse aufrechterhalten. Das Mähen wird gewöhnlich in der Position durchgeführt, in der sich die Schnittebene parallel zum Boden befindet und der Schneidkopf in gleichem Abstand zwischen den Rädern angeordnet ist. Das Trimmen kann ebenfalls in dieser Stellung vorgenommen werden, aber viele zusätzliche Trimmpositionen, die verhältnismäßig stabil aufrechtzuerhalten sind, können von der Bedienungsperson erreicht werden.
  • Die Erfindung wird anhand eines Beispiels in den zugehörigen Zeichnungen anschaulich erläutert, worin
  • Fig. 1 eine Vorderansicht eines Rasenmähers gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt, ist, um eine Zapfwelle und eine Schneidkopfanordnung zu zeigen;
  • Fig. 2 eine Unteransicht des Rasenmähers nach Fig. 1 in einer Trimmposition ist;
  • Fig. 3 eine Vorderansicht des Rasenmähers nach Fig. 1 ist und das Verhältnis des Schneidkopfes zu den Rädern in einer Trimmposition zeigt;
  • Fig. 4 eine Teilansicht der rechten Seite des Rasenmähers nach Fig. 1 ohne Motor ist, mit einer fragmentarischen Schnittansicht, die eine Ausführung einer Achshalterung wiedergibt;
  • Fig. 5 eine teil-perspektivische Unteransicht des Rasenmähers nach Fig. 1 von vorn ist, jedoch ohne Motor;
  • Fig. 6 eine fragmentarische Schnittansicht des Rahmens des Rasenmähers nach Fig. 1 von vorn ist, um die Bremsanordnung zu zeigen; und
  • Fig. 7 eine teilweise Seitenansicht des Rasenmähers nach Fig. 1 ohne Motor ist, die eine fragmentarische Schnittansicht einschließt und eine zweite Ausführungsform einer Achshalterung zeigt.
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen und zunächst auf die Fig. 1 und 2 wird ein Rahmen 20 von mit dem Erdboden in Kontakt befindlichen Rädern 21 und 22, die durch eine Achse 23 verbunden sind, getragen. Es sind geeignete Bunde 24 und 25 vorgesehen, um die Räder 21, 22 in bekannter Weise auf der Achse 23 zu halten. Die Räder sind mit nicht dargestellten Lagern irgendeinem herkömmlichen Typs ausgerüstet, die den Rädern erlauben, sich frei auf der Achse zu drehen.
  • Die Achse 23 schließt einen Mittelabschnitt 26 ein, der schwenkbar an einem Rahmen montiert ist. In einer ersten, in den Fig. 2, 4 und 5 gezeigten Ausführungsform, ist die Achse an einer Scheibe 27 - zum Beispiel durch Schweißen - sicher befestigt. Die Scheibe 27 ist um einen Bolzen 28 frei drehbar. Eine Mutter 29 ist auf den Bolzen 28 geschraubt, aber nicht so fest angezogen, um die Scheibe 27 nicht an der Drehung zu hindern. Die Scheibe 27 kann, wie in Fig. 5 zu sehen ist, eine Ansatzverlängerung 30 einschließen, an der die Achse zur zusätzlichen Abstützung weiterhin verschweißt werden kann.
  • Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, bildet der Bolzen 28 eine Drehachse A2, um die die Achse 23 schwenken kann. Der Bolzen 28 ist in einer Endplatte 31 eines Achstragabschnitts 32 des Rahmens 20 in geeigneter Weise befestigt. Zum Beispiel könnte der Bolzen 28 ein Schraubenbolzen sein, wobei die Endplatte 31 mit einer Gewindebohrung versehen wäre, in der der Bolzen 28 durch Gewinde auf genommen werden würde. Als eine alternative Konstruktion kann der Bolzen 28 einen Kopf aufweisen, der an der Endplatte 31 angeschweißt ist oder umgedreht werden kann, so daß der Bolzen mit Gewinde in einer Bohrung der Endplatte aufgenommen wird und eine Mutter nicht erforderlich ist.
  • Wie in Fig. 1 in einem Teilschnitt gezeigt wird, ist ein Schneidkopf 33 vorgesehen, der um eine Achse A1 drehbar ist. An dem Schneidkopf 33 sind flexible Schneidelemente, zum Beispiel Nylonfäden 34, in geeigneter Weise befestigt. Die besondere Art, in der die Fäden an dem Schneidkopf befestigt sind, stellt keinen Teil dieser Erfindung dar. Als Alternative zu Schnüren fester Länge könnte ein geeigneter, automatischer Schnurzuführungskopf verwendet werden. Der Schneidkopf schließt einen in Bodenkontakt stehenden Puffer 35' ein, der, wie in Fig. 1 zu sehen ist, abgerundete Kanten aufweist. Um den Schneidkopf 33 zu drehen, ist eine Zapfwelle 36 angeordnet, an die der Schneidkopf mitnehmbar angeschlossen ist. Zum Verbinden des Schneidkopfes mit der Zapfwelle kann ein Bolzen 37 vorgesehen sein, um mit Gewinde in einer Sackbohrung 38, die im unteren Ende der Zapfwelle 36 angeordnet ist, aufgenommen zu werden.
  • Ein Lagergehäuse 39 ist vorgesehen, um Lager 40 und 41 in herkömmlicher Weise, beispielsweise durch Presspassung, zu halten. Das Lagergehäuse 39 ist am Rahmen 20 durch Bolzen 42 befestigt. Die Lager 40 und 41 gestatten eine freie Drehung der Zapfwelle 36. Eine Riemenscheibe 43 ist mit der Zapfwelle 36 fest verkeilt oder ein integrales Teil derselben. Die Riemenscheibe 43 hat eine "V"-Rille und kann einen endlosen, flexiblen Treibriemen 48 in "V"-Ausführung aufnehmen. Riemenführungen 44 (Fig. 6) sind neben den Seiten der Riemenscheibe 43 angeordnet.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist eine Riemenscheibe 45 vorgesehen, die an der Antriebswelle 45 eines Standard-Verbrennungsmotors 47 befestigt ist. Der endlose, flexible Treibriemen 48 überträgt das Drehmoment des Motors auf die Zapfwelle 36. Ein Kupplungs- und Bremsmechanismus ist vorgesehen, der einen Spannrollenarm 49 einschließt, der an einem Ende gelenkig am Rahmen 20 montiert ist und an seinem anderen Ende eine Spannrolle 50 aufweist. Ein Bremsstellorgan 51 ist ebenfalls gelenkig am Rahmen 20 angebracht und mit dem Spannrollenarm 49 über eine Feder 52 federnd verbunden.
  • Die Funktion des Brems- und Kupplungsmechanismus wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 6 besser verständlich. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß ein Bremshebel 53 mit dem Bremsstellorgan 51 verbunden ist. In Fig. 6 ist zu sehen, daß der Bremshebel 53 mit einer mit der Riemenscheibe 43 in Kontakt bringbaren Bremsbacke 54 verbunden ist. In bezug auf die Bremsbacke 54 ist ein Bremsbackenarm 55 seitlich versetzt, der schwenkbar am Rahmen 20 angebracht ist. Der Arm 55 ist in Richtung der in Fig. 6 gezeigten Stellung durch eine Feder 56 federvorgespannt.
  • Wenn beabsichtigt ist, eine Drehbewegung des Schneidkopfes 33 zu bewirken, wird ein an einer Haltestange (Handhabe, Halter oder Handgriff) 60 des Rasenmähers befestigter Griff 57 (Fig. 1) angezogen, um das Bremsstellorgang über das Bremsseil 58 zu verschwenken. Durch diese Betätgigung wird die Bremsbacke 54 von der Rille in der Riemenscheibe 43 gelöst, und der Spannrollenarm 49 wird in Richtung des Bremsstellorgans 51 geschwenkt, so daß die Spannrolle 50 am Treibriemen 48 angreift und ihn spannt. Die dem Treibriemen auferlegte Spannung ist dann ausreichend, um die Riemenscheibe 43 in herkömmlicher Weise zu drehen. Eine geeignete Bremseinstellvorrichtung 59 ist an der Haltestange 60 vorgesehen.
  • In Fig. 5 ist eine perspektivische Unteransicht des Rasenmähers - mit nicht dargestelltem Motor - gezeigt. Der Rahmen 20 umfaßt ein Gehäuse mit einer oberen Wand 61 und Seitenwänden 62 und 63, wobei der Boden offen bleibt. In jeder der Seitenwände ist ein Schlitz 64 vorgesehen.
  • Wie in Fig. 4 dargestellt ist, hat jeder der Schlitze 64 eine Längsachse, die im wesentlichen senkrecht zur Drehachse A2 ist, um die die Achse 23 schwenkt. Die Achse A2 schneidet die obere Wand 61 in einem spitzen Voreilwinkel und schneidet die Bodenoberfläche in einem spitzen Nacheilwinkel, der vorzugsweise 65 Grad beträgt. Der Komplementärwinkel von 25 Grad bestimmt den bevorzugten spitzen Nacheilwinkel der Längsachse X und der oberen Wand 61. Durch das Verhältnis der Längsachsen der Schlitze 64 und der Drehachse der Achse bewirkt der Rahmen 20, die Achse 23 um die Drehachse als Reaktion auf eine auf den Rahmen 20 um die Längsachse L des Rahmens 20 aufgebrachte Drehkraft zu drehen. Die sich daraus ergebende Bewegung zur Zeit der Positionierung des Schneidkopfes 33 besteht in der Verstellung des Schneidkopfes in eine Lage näher zu einem der Räder 21 und im Neigen der Schnittebene des Schneidkopfes 33. In Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Maschine gezeigt, in der der Rahmen 20 schräggestellt und der Schneidkopf 33 verstellt wurde.
  • Die Verschiebung des Schneidkopfes ist erwünscht, da der Nylonschnur dadurch ermöglicht wird, sich außerhalb des Fahrweges des jeweiligen Rades zu erstrecken. Die Neigung des Rahmens ist ebenfalls ein angestrebtes Ziel, da die Schnittstellung dann näher am Erdboden sein wird. In der in Fig. 3 gezeigen Stellung ist es möglich, längs der Kante eines Gebäudes oder Zaunes zu trimmen, während parallel dazu gefahren wird. Es ist auch wünschenswert, die Schnittebene kippen zu lassen, so daß sie in der Situation nicht mit dem Boden parallel ist, in der anstelle eines flexiblen Schneidelements ein Schneidmesser benutzt wird. In dieser Situation ist ein Schnittwinkel vorteilhaft, da das ein Blockieren des Messers verhindert. Der Schnittwinkel zwischen der Drehachse A2 und der oberen Wand oder dem Boden kann mit dem Ergebnis geändert werden, daß das Kippen des Rahmens in bezug auf die Räder entsprechend verringert oder erhöht werden kann. Die Enden der Schlitze 64 bestimmen das Maß, in dem der Rahmen von einer Seite zur anderen schwenkt. Die Vergrößerung der Länge der Schlitze erhöht die Distanz, um die sich der Schneidkopf seitlich verschieben kann. Das in Fig. 2 als zwischen einer Stellung in der durchgezogenen Linie und einer Stellung in der gestrichelten Linie gezeigte Ausmaß, um das der Schneidkopf verstellt werden kann, soll beispielhaft für die Positionen, die durch den Rahmen und die Achskonstruktion erreicht werden können, und keine Begrenzung des Umfangs sein, um den der Schneidkopf nach rechts oder links schwenken kann.
  • Es ist daher möglich, die Schnittebene des Schneidkopfes 33 parallel zum Erdboden zu legen und den Rasen wie mit einem Standardrasenmäher zu mähen. Außerdem kann der Schneidkopf 33 durch Kippen der Haltestange 60 in bezug auf die Räder 21 zurückgestellt werden, und die zu trimmende Vegetation kann ohne Abschälen sehr nahe dem Boden geschnitten werden. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der Puffer 35 mit gerundeten Kanten versehen, so daß eine Schrägstellung des Schneidkopfes den Schneidkopf nicht in den Erdboden gräbt.
  • Um für die Neigung des Rahmens zu sorgen, ist die Haltestange 60 durch Haltestangenklammern 65 auf beiden Seiten der Drehachse A2 an dem Rahmen 20 positioniert. Das erlaubt der Bedienungsperson leicht, den Rahmen von der Mähposition in die Vielzahl der Trimmpositionen schrägzustellen.
  • Im Betrieb ist es beabsichtigt, daß das Gewicht des Motors über den Rädern ausbalanciert wird, so daß es für die Bedienungsperson leicht ist, das vordere Ende des Rahmens, in dem der Schneidkopf 33 angeordnet ist, in geeigneter Weise zu dirigieren. Es ist daher vorteilhaft, die Achse 23 mit nach vorn verlängerten Abschnitten 66 zu versehen, so daß die Räder mehr zur Vorderseite des Rahmens verschoben werden. Außerdem ist zur Sicherheit der Bedienungsperson ein Schmutzfänger 67 vorgesehen, um das Zurückschleudern von Mähgut zur Bedienungsperson zu verhindern. Der Schmutzfänger 67 ist an Schmutzfängerklammern 68 befestigt, die mit dem Rahmen 20 verschraubt sind.
  • In einer zweiten Ausführungsform einer in Fig. 7 gezeigten Achshalterung ist zwischen der Achse 23 und dem Rahmen 32 eine Feststellvorrichtung vorgesehen. Der Mittelabschnitt 26 der Achse ist an einer ebenen Scheibe 75 durch Schweißnähte 77 befestigt, und die Scheibe 75 ist ihrerseits befestigt, um mit einer gewellten Scheibe 71, die in gegenüberliegendem Eingriff mit einer zweiten gewellten Scheibe 70 ist, zu rotieren. Die gewellten Scheiben 70, 71 werden unter der Wirkung einer Feder 74, die koaxial auf einem Bolzen 72 angebracht und durch eine Mutter 73 und eine ebene Scheibe 76 unter Druck gehalten wird, zusammengedrängt. Die gewellten Scheiben 70 und 71 tendieren bei winkliger Ausrichtung dazu, sich ineinanderzuschieben, um dadurch eine verhältnismäßig stabile Lageeinstellung zwischen dem Rahmen und der Achse zu schaffen. Für jede Wallung ist eine unterschiedliche Stellung vorgesehen, und um das Gerät von einer Position zur anderen zu verändern, muß die auf die gegenüberliegenden Scheiben wirkende Federkraft überwunden werden. Diese Federkraft wird durch Zuführung eines ausreichenden Drehmoments um die Längsachse L durch Benutzung der Haltestange 60 überwunden. Indem die Haltestange 60 schräggestellt wird, greifen die Wellungen wechselweise ineinander und gleiten übereinander, um eine Reihe inkrementaler Einstellpositionen zwischen dem Rahmen und der Achse zu schaffen.

Claims (12)

1. Ein Rasenmäher umfassend
einen Rahmen (20) mit vorderen und hinteren Abschnitten und einer sich zwischen den vorderen und hinteren Abschnitten erstreckenden Längsachse (L);
einen drehbar auf dem Rahmen (20) im vorderen Abschnitt angebrachten, drehenden Schneidkopf (33) zur Drehung um eine erste Drehachse (AI) derart, daß der Schneidkopf (33) eine im wesentlichen zu der ersten Drehachse (A1) senkrechte Schnittebene aufweist;
eine Achse (23), die an gegenüberliegenden Enden der Achse (23) an mit dem Boden in Kontakt befindlichen Rädern (21, 22) abgestützt ist;
eine mit dem Rahmen (20) verbundene Haltestange (60), durch die auf den Rahmen (20) ein Moment um die Längsachse (L) aufgebracht werden kann; und
Mittel zum schwenkbaren Anbringen der Achse (23) an dem Rahmen (20) quer zur Längsachse (L) um eine zweite Drehachse (A2), gekennzeichnet dadurch, daß
der Rahmen (20) mit gegenüberliegend angeordneten Schlitzen (64) versehen ist, durch die sich gegenüberliegende Endabschnitte der Achse (23) erstrecken, um die Achse (23) in dem Rahmen (20) anzubringen, wobei sich die Schlitze (64) von einer Stelle in der Nähe der Unterseite des Rahmens (20) relativ zur Schnittebene des Schneidkopfes (33) schiefwinklig und in einer Längsrichtung nach oben erstrecken; und
daß die Achse (23) einen in dem Rahmen (20) zum Verschwenken der Achse (23) mit ihren gegenüberliegenden Enden in den Schlitzen (64) um die zweite Drehachse (A2) angebrachten Mittelabschnitt (26) aufweist, während die zweite Drehachse (A2) im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Schlitze (64) angeordnet ist, so daß die Räder (21, 22) als Ergebnis eines auf den Rahmen (20) durch die Haltestange (60) um die Längsachse (L) ausgeübten Moments relativ zum Rahmen (20) schwenken, wodurch der Rasenmäher zwischen einer Mähposition, in der sich die Schnittebene im wesentlichen parallel zum Boden befindet, und irgendeiner einer Vielzahl von Trimmpositionen, in der sich die Schnittebene nicht parallel zum Boden befindet, verstellt werden kann.
2. Ein Rasenmäher nach Anspruch 1, bei dem der Rahmen (20) eine obere Wand (61), die sich im wesentlichen parallel zur Schnittebene erstreckt, und entgegengesetzt liegende Seitenwände (62), die sich im wesentlichen senkrecht von der oberen Wand nach unten erstrecken und mit den Schlitzen (64) versehen sind, aufweist, und die zweite Drehachse (A2) so gelegt ist, daß sie die die obere Wand einschließende Ebene schiefwinklig schneidet.
3. Ein Rasenmäher nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die zweite Drehachse (A2), wenn der Mäher in einer Arbeitsposition auf der Bodenoberfläche abgestützt ist, am Schnittpunkt mit der Bodenoberfläche einen spitzen Nacheilwinkel bildet.
4. Ein Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Mittelabschnitt (26) zur schwenkbaren Anbringung der Achse (23) an dem Rahmen (20) einen vom Rahmen nach außen und nach unten in axialer Ausrichtung mit der zweiten Achse (A2) vorspringenden Bolzen (28), eine zur Drehung an dem Bolzen gehaltene Scheibe (27) und eine durch Gewinde auf dem Bolzen aufgenommene Mutter (29) umfaßt, so daß die Achse zur Drehung mit der Scheibe im Mittelabschnitt der Achse fest angebracht ist.
5. Ein Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem der Mittelabschnitt (26) zur schwenkbaren Anbringung der Achse (23) an dem Rahmen (20) Arretierungsmittel (70, 71, 74) zum Aufbringen eines Widerstandsmoments zwischen der Achse (23) und dem Rahmen (20) einschließt, derart, daß der Mäher veranlaßt wird, in der Mähposition oder einer der Vielzahl Trimmpositionen durch die Wirkung des Widerstandsmoments zu verharren, und derart, daß die Achse imstande ist, um die zweite Drehachse (A2) zu schwenken, wenn das auf den Rahmen durch die Haltestange (60) auf gebrachte Moment das Widerstandsmoment überschreitet.
6. Ein Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem jeder der Schlitze (64) ein langgestreckter Schlitz ist, der sich in Längsrichtung aus der Nähe des hinteren Abschnitts des Rahmens (20) bis zum vorderen Abschnitt des Rahmens erstreckt.
7. Ein Rasenmäher nach Anspruch 3, bei dem der spitze Winkel ungefähr 650 beträgt.
8. Ein Rasenmäher nach einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem die Verlängerung der Längsrichtung der Schlitze (64) die obere Wand (61) in einem spitzen Nacheilwinkel schneidet.
9. Ein Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem der Schneidkopf (33) mit einem auf dem Rahmen (20) angeordneten Motor (47) verbunden ist, der eine nach unten gerichtete Antriebswelle (46), eine auf dem Rahmen angebrachte und zur Drehung in bezug auf den Rahmen drehbar gelagerte Zapfwelle (36), eine Antriebswellenscheibe (45), eine Zapfwellenscheibe (43) und einen endlosen, flexiblen Treibriemen (48) zur Übertragung des Antriebsmoments von der Antriebswelle auf die Zapfwelle aufweist, und bei dem sich der Schneidkopf von der Unterseite nach unten erstreckt und mit der Zapfwelle verkeilt ist, um sich mit dieser zu drehen.
10. Ein Rasenmäher nach Anspruch 9, der ferner eine Spannrolle (50) in angetriebener Verbindung mit dem Treibriemen (48) zum Spannen des Treibriemens und Bremsmittel (49 bis 53) umfaßt, die eine gegen die Zapfwellenscheibe (43) zum wahlweisen Eingriff mit dieser beaufschlagte Reibungsbremsbacke (54) einschließen, sowie
Mittel zum Zusammenschalten der Spannrolle und der Bremsmittel derart, daß die Bremsmittel selektiv von der Zapfwellenscheibe außer Eingriff gebracht werden, wenn die Spannrollenmittel mit dem Treibriemen in Eingriff gebracht sind und den Treibriemen spannen.
11. Ein Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem der Schneidkopf (33) Mittel zum Befestigen flexibler Schneidelemente (34) am Umfang des Schneidkopfes einschließt.
12. Ein Rasenmäher nach Anspruch 1, bei dem der Schneidkopf (33) in der Mähposition in gleichweit entferntem Abstand zwischen den Rädern (21, 22) angeordnet ist, während der Schneidkopf in einer der Vielzahl der Trimmpositionen seitlich zu einem der Räder in einer bogenförmigen Bewegungsbahn verschoben wird, so daß er näher zu einem der Räder ist als zu dem anderen.
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